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DE2857037A1 - Process for obtaining food proteins of vegetable origin,with elimination of the toxic and non proteinaceous substances - Google Patents

Process for obtaining food proteins of vegetable origin,with elimination of the toxic and non proteinaceous substances

Info

Publication number
DE2857037A1
DE2857037A1 DE19782857037 DE2857037T DE2857037A1 DE 2857037 A1 DE2857037 A1 DE 2857037A1 DE 19782857037 DE19782857037 DE 19782857037 DE 2857037 T DE2857037 T DE 2857037T DE 2857037 A1 DE2857037 A1 DE 2857037A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
proteins
protein
solution
acid
alkaline
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19782857037
Other languages
English (en)
Inventor
T Staron
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institut National de la Recherche Agronomique INRA
Original Assignee
Institut National de la Recherche Agronomique INRA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR7726621A external-priority patent/FR2401617A1/fr
Application filed by Institut National de la Recherche Agronomique INRA filed Critical Institut National de la Recherche Agronomique INRA
Publication of DE2857037A1 publication Critical patent/DE2857037A1/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Peptides Or Proteins (AREA)

Description

Verfahren zur Gewinnung von Nahrungsmittelproteinen
pflanzlichen Ursprungs ----
Die Erfindung betrifft die Behandlung von pflanzlichen ;
Rohstoffen insbesondere zur Gewinnung der darin ent- --"
haltenen Nahrungsmittelproteine unter Entfernung gif«-:--" tiger'Nichtprotein-Substanzen.
Man befaßt sich zur Zeit in immer stärkerem Maße mit
der Gewinnung von Nahrungsmittelproteinen pflanzlichen
Ursprungs. Zahlreiche Veröffentlichungen wurden bereits auf diesem Gebiet herausgegeben. Verwiesen wird bei- ; spielsweise auf die Arbeit von T.Staron in "La Rivista ι Itäliana Delle Sostanze Grasse", Band 4, Juli 1974.
Diese Veröffentlichung gibt einen Bericht über eine
Tagung des Internationalen Kongresses über Pflanzen- ' proteine für die menschliche Ernährung in Mantua am | 3. und 4.Oktober 1973. Diese Arbeit sowie die darin
genannte Literatur fassen den Stand der Technik auf dem.I Gebiet der Erzeugung von Pflanzenproteinen zusammen, die sich für die Ernährung von Mensch und Tier eignen.
Die bis heute bekannten Verfahren erfüllen nicht immer
die Bedürfnisse. Beispielsweise wurden große Anstren- j gungen auf dem Gebiet der Behandlung der Sojabohne und j -pflanze unternommen, jedoch gibt es andere natürliche
Quellen von Pflanzenproteinen, deren Verwertung noch 1 nicht verwirklicht worden ist. Selbst im Falle der | Sojabohne sind die gewonnenen Proteine insbesondere
. i
auf Grund ihres oft unerwünschten Geschmacks und auch · von Nebenwirkungen nicht vollkommen für die menschliche , Ernährung geeignet. Außerdem treten in Pflanzenproteine häufig giftige Begleitsubstanzen auf, die in den natürlichen Substraten vorhanden sind, so daß die Gewinnungs-j und Extraktionsverfahren zu Proteinfraktionen führen, | die einer zusätzlichen Reinigung und Entgiftung unter- j worfen werden müssen. !
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Die Erfindung betrifft ein allgemeines Verfahren zur
Gewinnung von Nahrungsmittelproteinen pflanzlichen Ursprungs, insbesonder ein Verfahren, das auf die
. . verschiedensten pflanzlichen Rohstoffe, die in Form von
i; > 5 Körnern, Preßkuchen, Knollen oder Grünpflanzen vor-
!' ; liegen können, anwendbar ist, die Proteine enthalten,
t deren bisherige Behandlungen ungenügend oder schlecht
■ I an die Herstellung und Extraktion der Nahrungsmittel-
proteine angepasst waren. Das Verfahren gemäß der ! 10 Erfindung ermöglicht es, aus pflanzlichen Rohstoffen, ! z.B. Soja, denen bereits zahlreiche Forschungen gewid- : met waren, neutrale, d.h. von Geschmack und unverdau- ; ; liehen Stoffen befreite Proteinprodukte ohne Nebenwirkungen zu gewinnen. Das Verfahren gewährleistet eine gleichzeitige Entgiftung der gewonnenen Proteine, wenn giftige Stoffe in den behandelten pflanzlichen Rohstoffen vorhanden sind.
In seiner allgemeinen Form ist das Verfahren gemäß der Erfindung zur Gewinnung von Nahrungsmittelproteinen pflanzlichen Ursprungs dadurch gekennzeichnet, daß man
a) den pflanzlichen Rohstoff, der die Proteine enthält, mit Wasserstoffperoxyd in einem Reaktionsmedium, das einen pH-Wert im alkalischen Bereich von 8,5 bis 11,5 hat, behandelt, wodurch die Proteine im Reak-
25 tionsmedium löslich gemacht werden,
b) die im flüssigen Medium der Stufe (a) unlöslichen Stoffe abtrennt und hierbei eine Proteinlösung bildet,
j c) die Proteinlösung bei einem pH-Wert von 6 bis 8,5 ! 30 ansäuert und hierdurch die unlösliche Fraktion, die ' andere Verbindungen als die gewünschten Nahrungs
mittelproteine enthält, ausfällt,
d) die unlöslichen Stoffe in der Proteinlösung der
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Stufe (c) abtrennt und hierbei eine geklärte Protein«· lösung erhält, ".",
e) der geklärten Lösung wenigstens ein Enzym vom Typ der Peroxydase zusetzt, das das restliche Wasser- ; stoffperoxyd und die in der geklärten Proteinlösuoß : gegebenenfalls vorhandenen Peroxyde zu zerstören vermag, '
f) der in der Stufe (e) erhaltenen Proteinlösung wenigstens ein Antioxydans zusetzt, j
g) die in der Stufe (f) erhaltene Lösung in bekannter \ Weise einer Behandlung unterwirft, durch die die
darin enthaltenen Proteine abgetrennt werden, und '
die Proteine nach üblichen Verfahren isoliert. ',
Wie bereits erwähnt, ist das Verfahren gemäß der Erfin-j dung allgemein auf die Behandlung beliebiger pflanz- \ licher Stoffe, die Nahrungsmittelproteine enthalten, anwendbar. Beispielsweise wird das Verfahren für die \ Behandlung der folgenden Substrate angewendet: j
1) Saatkorn (Soja, kleine Saubohne, Erbse, Lupine, i Sonnenblume,Saflor, Getreide, Mais, Hafer), i
2) Ölkuchen (Soja, Sesam, Arachidin, Sonnenblume, ι Raps, Leinsaat, Baumwolle, Saflor, Copra, Arekapalme, Jojoba), j
3) Knollen (Kartoffel) und ;
■ ■ ■ ■ ■ ■.■'■■■'*' ' ' '' ■■'■■' ■ ■ ■ ■■ ■ - ■ ■ - : j ι
4) Grünpflanzen (Luzerne, Spinat, Sorghum). ' ;
.' -.-■■'■■■. ■■■'■.■;.■....■.■.·■■-■. · ,' ■ .■..-'.■■■■ ■·■'.■:.' ■ ■ ■ i ■ ', Die Anwendungsweise des Verfahrens variiert natürlich, ' ein wenig mit der Art des behandelten Substrats. Nach- ι ] stehend werden die im Falle der verschiedenen Substrate; I
■.'■■■ . ■ ■ ■ ι ι
eingesetzten Mittel ausführlicher beschrieben. j |
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s '■ ■ . . ■■ ■■ ■ - ■■■■■■■.■■■
Λ) Saatkorn
Das Saatkorn, das für die Ernährung bestimmt ist oder ' aus dem eine Fraktion (Öl) für die Ernährung gewonnen wird, muß von guter Qualität sein und ganz bestimmten Kriterien entsprechen, die allgemein festgelegt sind.
Diese Kriterien in Bezug auf Qualität, Klasse und Sorte umfassen
1) das spezifische Gewicht,
2) Wassergehalt, Aschegehalt, Proteingehalt, Ölgehalt,
Cellulosegehalt, Gehalt an Fremdkorn und krankem Korn, antinutritionalen Faktoren, Mykotoxinen, Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln, Bruchkorn, Verunreinigungen (verdorbene Körner, Fremdkörner, Pflanzenreste, Mineralstoffe, tote Insekten, Reste von Tieren);
3) gekeimte, feuchte, verschimmelte, gelierte, warm gewordene und saure Partien, die lebende Insekten enthalten und Gerüche aufweisen, werden im allgemeinen verworfen.
Die für die Gewinnung der Proteine bestimmten Partien müssen den durch Verordnungen festgelegten Forderungen entsprechen, die für jede Produktion gelten.
2) Ölkuchen ν
Für die Gewinnung des Öls aus dem Saatgut, die Zerstörung der natürlichen giftigen Substanzen oder Bitterstoffe und zur Entfernung der restlichen Lösungsmittel gibt es zahlreiche verschiedene Verfahren, bei denen die Löslichkeiten und der Nährwert der Proteine verändert werden· Ausserdem sind diese als Viehfutter vorgesehenen : Ölkuchen häufig ungenügend entölt, mit Staub verunreinigt und mit Bleicherde und Lecithinen aus der Raffination des Öls vermengt.
Gemäß der Erfindung muß bei den.Ölkuchen, die Proteine für die menschliche Ernährung liefern sollen, das Saatgut
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von dem sie stammen, gereinigt und nach Möglichkeit _"J geschält sein. Das Öl muß durch Kaltpressen und mit"---,,* Lösungsmitteln von Lebensmittelqualität extrahiert -~^ werden. Die Temperatur der Wärmebehandlung der Ölkuchen darf 1O5°C nicht überschreiten, und sie dürfen nicht"\: mehr als 2% Öl und 8% Feuchtigkeit enthalten. ; : ;
j 3) Knollen und Wurzeln
Die Knollen und Wurzeln müssen den von der Nahrungsmittelindustrie (Konservenfabriken, Stärkefabriken i usw.) gesetzten Normen entsprechen. i
4) Grünpflanzen . ;
Grünpflanzen müssen geerntet werden, wenn der Protein- i gehalt am höchsten ist (im allgemeinen, vor der Blüte).
Da der größere Teil der Proteine in den Blättern ent- ' halten ist, ist es zweckmäßig, diesen Teil der Pflanze ; zu behandeln. Es muß vermieden werden, daß zu viele
I Verunreinigungen, Erde und verschiedene Reste und Rück-!
stände ergriffen werden. ;
Die Extraktion der Proteine muß unmittelbar nach der j Ernte erfolgen. Eine Zwischenlagerung begünstigt die
Bindung von Phenolen an die Proteine,und dies hat zur : Folge, daß diese Verbindungen unlöslich werden und ihr ι Nährwert verringert wird.
■" ■ " " ' · ■■■·■■■ ·.-■·.:-■- . - .· j
Bevor das zu behandelnde Pflanzenmaterial in das Ver- \
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fahren gemäß der Erfindung eingesetzt wird, muß es J
natürlich einer mechanischen Vorbereitung, die dazu j
dient, den Kontakt mit dem Reaktionsmedium in der j
Stufe (a) zu erleichtern, unterworfen werden. Dies j geschieht mit bekannten technischen Mitteln: Reinigung,
Schälen, Trockenmahlen mit anschließendem Sieben oder j.
Naßmahlen beispielsweise in der Kolloidmühle. Selbst- '■ verständlich müssen' diese technischen Mittel der jeweiligen Form des zu behandelnden Pflanzenmaterials
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angepasst sein. Hierfür werden später Beispiele gebracht.
Eine wesentliche Stufe des Verfahrens gemäß der Erfin- : dung besteht in der Behandlung des Pflanzenmaterials
5 mit Wasserstoffperoxyd in einem alkalischen Medium 1 in einer solchen Weise, daß die darin enthaltenen Proteine löslich gemacht werden. Diese Stufe wird unter Bedingungen durchgeführt, die innige Berührung des Pflanzenmaterials und des flüssigen Reaktionsme-10 diums gewährleisten. Es ist unerlässlich, daß das : Medium durch Zusatz eines beliebigen Mittels, mit dem I der pH-Wert in den alkalischen Bereich gebracht werden kann, bei einem solchen pH-Wert gehalten wird. Diese Mittel sind dem Fachmann auf dem Gebiet der Behandlung 15 von Pflanzenmaterialien bekannt. Geeignet sind organische und/oder anorganische Verbindungen, z.B. Natrium-
■ hydroxid. Natriumcarbonat, Kaliumhydroxid, Ammoniumhydroxid»' und Magnesiumhydroxid,'und organische Basen, z.B. Alkanolamine wie Athanolamin. Bevorzugt als alka-
I 20 lisches Mittel wird Natriumhydroxid. Im allgemeinen sind Verbindungen mit zweiwertigen Kationen, z.B.
■ .. Calciumhydroxid oder Magnesiumhydroxid, für die Gej winnung der Proteine weniger günstig, aber dieser
ί Effekt kann durch den elektrolytischen Effekt des ein-25 gesetzten Wasserstoffperoxids aufgehoben werden.
1 Der genaue pH-Wert kann in Abhängigkeit von der Art
: des pflanzlichen Materials ein wenig variieren. Im
ι Falle von Saatgut wird der pH-Wert zwischen 8,5 und
. 11,5 gehalten. Im Falle von Knollen und Wurzeln sowie
30 bei Grünpflanzen genügt es, wenn der pH-Wert zwischen
i etwa 8 und 9 gehalten wird.
ι ' . Diese Ausführungsformen werden in den später folgenden • Beispielen veranschaulicht. Die in Abhängigkeit von der Art des Pflanzenmaterials zu verwendende Menge der
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alkalischen Lösung beträgt im allgemeinen etwa 2 bis1'"· 10 Gew.-Teile Alkalilösung pro Gewichtsteil Pflanzen»"! material. Im Falle von Saatkörnern liegt die Menge " r bei etwa 5 bis 10 Teilen, während bei Knollen und r Wurzeln eine geringere Menge von 2 bis 5 Teilen alka-.; lischer Lösung genügt. '.":,."
Die alkalischen Lösung dient als Reaktionsmedium· Sie kann ferner als Mahlmedium dienen, wenn das Pflanzenmaterial nass gemahlen wird· :
Die Löslichmachung der Proteine wird durch Zusammenwirken des alkalischen Mediums und des Wasserstoffperoxyds erreicht. Soweit der Anmelderin bekannt ist, wurde bisher nie vorgeschlagen, ein Pflanzenmaterial in einem alkalischen Medium so zu behandeln, daß die darin enthaltenen Proteine unter Ausnutzung der reduzierenden Wirkung des Wasserstoffperoxyds extrahiert werden. Wasserstoffperoxyd ist ein wertvolles Reagene für die Extraktion von Nahrungsmittelproteinen, da es auf Grund der Tatsache, daß es sich einfach zu Wasser und Sauerstoff zersetzt, keinerlei schädlichen Rück- : stand im Reaktionsmedium hinterläßt· i
Die zu verwendende Menge des Wasserstoffperoxyds j variiert mit dem jeweiligen Pflanzenmaterial. Bei Verwendung von Wasserstoffperoxyd zu 33,3 Vol.-%■, das ! zur Zeit in der Industrie verfügbar ist, variiert die | H2O2-M€nge im allgemeinen zwischen 0,2 und 3 Vol-%, bezogen auf das durch die alkalische Lösung gebildete Reaktionsmedium.
Das Wasserstoffperoxyd kann dem Medium als solches oder auch in Form wenigstens einer Vorstufenverbindung, vorzugsweise einer Vorstufe von Lebensmittelqualität, z.B. Natriumperoxyd, das H.O- im Reaktionsmedium in situ bildet, zugesetzt werden.
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-Ab-
Die Stufe (a) wird vorteilhaft bei Umgebungstemperatur durchgeführt, jedoch kann auch mit mäßigem Erhitzen gearbeitet werden. Die Kontaktzeit des Pflanr.-snmaterials und des alkalischen Mediums in Gegenwart ' 5 von Wasserstoffperoxyd muß genügen, um praktisch die ! gesamten Proteine, die im Pflanzenmaterial enthalten
sind, löslich zu machen. Im allgemeinen genügt eine ] Kontaktdauer von 5 bis 20 Minuten.
: In der zweiten Stufe (b) des Verfahrens werden die
unlöslichen Stoffe von der Proteinlösung abgetrennt. j Diese Abtrennung kann nach beliebigen bekannten Methoden, beispielsweise durch Zentrifugieren, erfolgen. Die Zusammensetzung und die Art der unlöslichen Fraktionen variieren mit dem behandelten Pflanzenmaterial. Sie können jedoch in vielen Fällen als Viehfutter verwertet werden.
': Eine weitere wichtige Stufe des Verfahrens gemäß der
; Erfindung ist die Stufe (c), in deren Verlauf die
Proteinlösung auf einen pH-Wert, der je nach dem
i .
Pflanzenmaterial zwischen 6 und 8,5 variiert, angeln säuert wird, und die zu einer unlöslichen Fraktion
führt, deren genaue Zusammensetzung ebenfalls mit dem : ι Pflanzenmaterial variiert. Beispielsweise enthält
diese Fraktion im Falle von Saatkörnern Heteroproteine, j I 25 Polysaccharide (Schleim, Pektin) und andere Verbin-' j düngen. Das Ansäuern erfolgt durch Zusatz wenigstens
• i einer sauer reagierenden Substanz. Vorzugsweise wird j
eine dem Fachmann für die Behandlung von Lebensmit-
ι · ■ · .....■/ 'I
' teln bekannte Säure, vorteilhaft Salzsäure, Schwefel-
i j
j 30 säure, Phosphorsäure und Kohlensäure oder eine orga-
j ' ■ ; nische Säure, z.B. Essigsäure, Milchsäure oder Citro-
ί . . " nensäure, verwendet. Zweckmäßig werden starke SaIzsäure oder Schwefelsäure von Lebensmittelqualität
j I
verwendet. Es ist zu bemerken, daß die reduzierende [ " 35 Wirkung von H9O- in dieser Stufe erhalten bleibt. Der
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Kontakt des Wasserstoffperoxyds mit dem
rial erfolgt somit im Verlauf der Stufen (a) und
In der Stufe (d) des Verfahrens wird die Protelnlösurtg geklärt, bevor sie in die Stufe (e) eingesetzt wird"-.; in der das restliche Wasserstoffperoxyd und alle . . ; evtl. vorhandenen Peroxydspuren zerstört werden, indem, der Lösung wenigstens ein Enzym vom Typ der Peroxydase zugesetzt wird. Bevorzugt als Enzym wird die Katalase, insbesondere von der Rindsleber gewonnene \ Katalase. In den später folgenden Beispielen werden ι Zahlenangaben über die zu verwendenden Enzymmengen ' gemacht. Im Falle der Katalase der Rindsleber vari- : iert diese Menge beispielsweise zwischen 200 und , 400 g pro 100 kg Proteintrockenmasse in der Lösung.
Die Stufe (e) muß während einer für die Zerstörung des Wasserstoffperoxyds und des Peroxyds der Lösung genügenden Zeit durchgeführt werden. Im allgemeinen genügt eine Behandlungsdauer von 5 bis 10 Minuten.
Die Stufe (f) des Verfahrens besteht darin, daß der aus der Stufe (e) kommenden Proteinlösung wenigstens ein für diese Verfahrensweise bekanntes Antioxydans, beispielsweise Di-t-butyl-p-kresol, das mit BHT abgekürzt wird, oder eine andere analoge Verbindung zuge-■■ -> '■■'■■·■■.. setzt wird. '""■ : γ·'. ' ' ■'■''■■■"■ γ ■"'■■"■'.: ■■
Es ist zu bemerken, daß beim Verfahren gemäß der Erfindung das Antioxydans während einer Zwischenstufe des Verfahrens verwendet wird und somit gleichzeitig eine Schutzwirkung auf die Proteine ausübt. Ferner ist zu bemerken, daß bei bekannten Verfahren zur Gewinnung von Proteinen aus Pflanzenmaterialien bereits vorgeschlagen wurde, die Proteine durch Zusatz von reduzierenden Mitteln zum Reaktionsmedium gegen Oxydation zu schützen. Erst nachdem die endgültige Proteinfraktion abgetrennt und getrocknet worden,ist, j wurde das Antioxydans für den Schutz zugesetzt. Dagegen
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-Αί.--
wirkt beim Verfahren gemäß der Erfindung bereits das Reaktionsmedium stark reduzierend. Das Antioxydans wird somit in der Stufe (f) des Verfahrens und nicht nach der endgültigen Abtrennung der Proteinfraktion zugesetzt.
In der Stufe (g) werden die gewünschten Proteine mit Hilfe bekannter Methoden isoliert. Beispielsweise kann die Proteinlösung durch Zusatz einer Lebensmittelsäure vom Typ der HCl oder HpSO4 auf den isoelektrischen pH-Wert eingestellt, d.h. auf einen
pH-Wert von 4,7 bis 5 angesäuert werden. Es ist auch möglich, eine Heißfällung der Proteine vorzunehmen, indem die Proteine durch Einblasen von Wasserdampf in die Lösung koaguliert werden. Als Variante kann das Medium angesäuert werden, indem ein Mikroorganismus darin kultiviert und beispielsweise eine Milchsäuregärung nach dem in der FR-PS 75 14 676 der Anmelderin beschriebenen Verfahren vorgenommen wird. Bei diesem Verfahren werden die extrahierten Proteine biologisch ausgefällt. Die ausgefällten Proteine werden durch Zentrifugieren isoliert und gegebenenfalls einer zusätzlichen Behandlung unterworfen, bei der das Proteinsediment gewaschen und anschließend getrocknet wird, wobei Nahrungsmittelproteine in Pulver-
25 form erhalten werden.
Das in der letzten Stufe des Verfahrens vom Proteinsediment abgetrennte Zentrifugenwasser und Wasch- j wasser enthält Nichteiweißstickstoff, Zucker, Mineralsalze und verschiedene andere Elemente. Dieses Wasser ! kann selbst zur Gewinnung von Nahrungsmittelproteinen j dienen, indem es als Nährmedium für Mikroorganismen verwendet wird, die die Herstellung von Proteinen .' von mehrzelligen Mikroorganismen ermöglichen * Ein
j ■ ■ zu diesem Zweck geeignetes Verfahren wird in der
Ϊ 35 französischen Patentanmeldung 77 17 449 der Anmelderin
ι ■'■■" '.: ■ ■ ■ ·
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beschrieben. Diese Patentanmeldung betrifft ein Ver-^J fahren zur Gewinnung von Nahrungsmittelproteinen aus..' Kleinpilzen oder aus mehrzelligen Mikroorganismen, ■-'--eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und" die hierbei hergestellten Proteine. Dieses Verfahren .: besteht, kurz gesagt, darin, daß man den Pilz Tricho-; derma album bei einer Temperatur unterhalb von 280C in einem flüssigen Nährmedium kultiviert, dessen : pH-Wert zwischen etwa 3,7 und 4,8 gehalten wird und das einen Gehalt an gelöstem Sauerstoff von etwa 6 bis 10 mg/1 hat.
Die Erfindung wird nachstehend ausführlicher unter \ Bezugnahme auf die Abbildungen beschrieben, die die hauptsächlichen Stufen des Verfahrens in seiner An- ! Wendung auf ■ ι
körniges Saatgut (Fig»l), Knollen und Wurzeln (Fig.2) und
Grünpflanzen (Fig.3) " " !
schematisch darstellen. Ferner stellt Fig.4 ausführlieh eine Variante des Verfahrens in seiner Anwen dung auf Sojaölkuchen dar, wobei es möglich ist, ; . . gleichzeitig Konzentrate und Isolate von Proteinen
zu gewinnen. ]
In Fig.1 werden genaue Angaben über die Anwendungs- weise des Verfahrens im Falle von Saatkorn gemacht, t Wie bereits erwähnt, können das Waschwasser und das Zentrifugenwasser des Verfahrens mit Nährstoffen ergänzt und als Nährmedium für fadenförmige Mikroorganismen für die Herstellung von Proteinen von mehrzelligen Mikroorganismen, die 55 bis 70% Eiweißstickstoff enthalten, nach dem in der FR-PS 77 17
449 beschriebenen Verfahren dienen. 1
Fig.2 ist eine der Fig.l entsprechende schematische j Darstellung, jedoch wird in diesem Fall das Verfahren!
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auf die Behandlung von Knollen und Wurzeln angewendet. Auch in diesem Fall kann das Verfahren durch eine Behandlung des Zentrifugenwassers und Waschwassers zur Gewinnung von Proteinen von mehrzelligen Organismen nach dem in der FR-PS 77 17 449 beschriebenen Verfahren ergänzt werden.
Das gleiche gilt für Fig.3, die die Anwendung des Verfahrens auf die Gewinnung von Nahrungsmittelproteinen aus Grünpflanzen veranschaulicht.
Die gleiche Feststellung gilt für Fig.4, die ein Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von Konzentraten und Isolaten von Proteinen aus hitzebehandeltem Soja-Ölkuchen darstellt.
Während das Verfahren bei Knollen, Wurzeln und Grünpflanzen wirksam in allgemeiner Weise gemäß den Schemas in Fig.2 und 3 durchgeführt werden kann, variiert die Anwendungsweise des in Fig.l dargestellten Verfahrens mit den Substraten. Diese Ausführungsformen werden nachstehend beschrieben.
20 Sojabohnen
In der Anwendung auf Sojabohnen ermöglicht das Verfahren die Herstellung von Isolaten oder die gleichzeitige Herstellung eines Konzentrats und eines Iso-: lats.
Die Isolate können aus rohen oder gekochten Preßkuchen, die Konzentrate aus gekochten Preßkuchen i gewonnen werden. ;
Das H_02 wird in einer Menge von 0,3 bis 1 Vol.-% verwendet. Die Preßkuchen werden fein gemahlen und auf einem 100 bis 150 um-Sieb gesiebt oder auch in einem flüssigen Medium in einer Kolloidmühle direkt gemahlen.
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Gewinnung von Isolaten
Die Extraktion wird bei einem pH-Wert von 10 bis ~'^„ 11,5 vorgenommen. Der pH-Wert hängt davon ab, ob dei : Sojapreßkuchen roh oder gekocht ist. Die Klärung durch Fällung erfolgt bei einem pH-Wert von 7,3 bis /
7 7 ' ' ■ I"
Gleichzeitige Gewinnung von Konzentraten und Isolaten
In diesem Fall dient als Ausgangsmaterial gekochter j Sojabohnenpreßkuchen, der aus geschälten Sojabohnen ; erhalten worden ist und 50% Proteine enthält. Die ' Extraktion wird mit 5 bis 10 Teilen 0,03n bis 0,05n- ■ NaOH (pH 8,5 bis 10), das 0,3 bis 1% H3O3 enthält, durchgeführt. Eine Kontaktzeit von 20 Minuten ist geeignet. .
Fig.4 stellt schematisch die praktische Durchführung ■ dar.
Raps, Sonnenblumen, Saflor, kleine Saubohne, Areka- j palme und Kopra . '■
;■ -■.■.,■.;■■■■■ . ■ ■ : ι
In der Anwendung auf Preßkuchen ermöglicht das Ver-
fahren die Gewinnung von geruchfreien, weißen oder I
:, ockerfarbenen Isolaten von guter Qualität. Die Pro- j
teine werden mit 10 Teilen O,ln-Natriumhydroxyd
(pH 11,5), das 2% H^enthält, extrahiert. Die !
Kontaktzeit beträgt 5 bis 10 Minuten. ί
Die Preßkuchen werden vorher fein gemahlen und auf einem Sieb einer Maschenweite von 150 bis 300 um gesiebt oder vorzugsweise im flüssigen Medium in einer Kolloidmühle gemahlen, wodurch Oxydationen begrenzt werden. Die Klärung erfolgt im Falle von Raps und kleiner Saubohne bei pH 7, im Falle von Sonnenblumen und Saflor bei pH 8,5 und im Falle der Ölpalme und von Kopra bei pH 6,5.
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Erbse und Sesam
Die Proteine von Erbsmehl und Sesampreßkuchen werden mit 10 Teilen O,05n-Natriumhydroxyd, das 1% H?°2 enthält, extrahiert. Die Kontaktzeit beträgt 5 bis 10 Minuten. Die Klärung wird bei pH 7 im Falle der Erbse und bei pH 8 im Falle von Sesam vorgenommen.
Erdnuß, Baumwolle, Lupine, Leinsaat und Jojoba
Die Preßkuchen von Samen dieser Gruppe sind reich an giftigen Substanzen (Aflatoxine, Gossypol, Alkaloide, Glykoside, Cyanverbindungen, Resorcinderivate), so daß ihre Verweilzeit in der Extraktionslösung verlängert werden muß. Die Extraktion wird mit 10 Teilen Ο,ΐη-Natriumhydroxyd, das 2% ΗρΟ_ enthält, durchgeführt. Die Extraktionszeit beträgt 20 Minuten bis 1 Stunde bei der Erdnuß und Baumwollsaat und 1,5 bis 2,5 Stunden bei der Lupine, Leinsaat und Jojoba.
Die Klärung kann im Falle der Erdnuß und im Falle von Jojoba bei pH 7, im Falle von Baumwollsaat, Lupine und Leinsaat bei pH 8 vorgenommen werden.
Getreide, Mais, Hafer und andere Cerealien
Das Getreidekorn wird mit 5 bis 7 Teilen alkalischer Lösung von pH 9, die 0,3 bis 0,5% H9O5 enthält, extra-
hiert. Die Kontaktzeit beträgt 5 bis 10 Minuten. Die '; Klärung wird zweckmäßig bei pH 7 durchgeführt.
Bestimmunqs- und Prüfmethoden
Der organische Stickstoff wird nach Mineralisierung nach der Berthelot-Methode quantitativ bestimmt. Die Zusammensetzung der Proteine nach Aminosäuren wird nach saurer Hydrolyse und Auflösung in einer Technicon-TSM.-Apparatur bestimmt.
Die bakteriologische Reinheit der erhaltenen Frak- ■ tionen wird auf selektiven Medien geprüft.
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Die Toxine (Aflatoxine, Thioglykoside und Gossypol) ;. i. und die verschiedenen Metaboliten (chlorbildende Sau- II; re (acide chlorogenic) werden nach der Extraktion durch" :
Dünnschichtchromatographie bestimmt.
Der Nährwert der Isolate und Konzentrate wird an ma'nnj.i-» chen Sprague-Dawley-SPF-Ratten von 50 g ermittelt. ;
Die Aktivität der Rinder-Katalase wird durch quantits~. ":■ tive Bestimmung von HpO- am Sauerstoffmeßgerät (Oxy-. -"l meter) oder auf chemischem Wege nach der folgenden
10 Methode bestimmt:
Reaqentien; 25 g Natriumwolframat, 10 ml Phosphorsäure :
·>- 4o ml
D= 1,71; destilliertes Wasser. Man läßt 2 Stunden sie-:
den, gibt 4 g Ammoniümmetavanadat und 50 ml destilliertes Wasser zu. Man läßt 2,5 Stunden siedenf gibt 40 ml ι Salpetersäure (D = 1,38) und 100 ml destilliertes Wasser zu. Man läßt 2 Stunden sieden, gibt 4 g Reinecke-Salz und 50 ml Salpetersäure (D =1,38) zu und lSßt eine i Stunde sieden. Dieses Reagenz ist stabil.
Methode zur Bestimmung der Katalase-Aktivltät
20 In ein Reagenzglas gibt man unter Rühren
0,1 ml Lösung, die die Katalase und HpO- enthält,
1,9 ml Phosphatpuffer von pH 7 und 1,0 ml H2O.
Man gibt 3 ml 5n-Schwefelsäure zu und gibt in ein zweites Reagenzglas 2 ml dieser Lösung. Man setzt 0,1 ml Reagenz zu, rührt und liest am Spektrophoto-
meter bei X. = 490 nm ab.
Man macht einen Blindversuch mit 2 ml 2,5n-Schwefelsäure und 0,1 ml Reagenz.
30 Für die Extraktion1 verwendete Produkte
Das Natriumhydroxyd und die Säuren (HpSO-, HCl) sind von Lebensmittelqualität. Die Antioxydantien werden in den zulässigen Mengen zugesetzt. Das BHT wird in
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einer Menge von 2 bis 7 mg/1 verwendet.
Die Katalase der Rindsleber wird wie folgt hergestellt:
100 g frisch entnommene oder tiefgefrorene Leber vom gesunden Rind werden im "Turmix"-Mischer in 600 bis 5 800 ml isotonischer Saccharose (25 g/l) gemahlen. Die
!■ Lösung wird durch Glaswolle filtriert, um die unlös- : liehe Fraktion zu entfernen. Dieses Präparat muß sofcrt in der beschriebenen Weise (200 bis 400 g Leber/100 kq
: Produkt) gebraucht werden oder kann auah tiefgefroren
; 10 werden.
! Die erhaltenen Ergebnisse
■I Die Mengen der behandelten Ausgangsmaterialien werden
ι ' . je nach den Substraten zwischen 10 und 50 kg Trockenmasse variiert. Die erhaltenen durchschnittlichen
1 15 Ergebnisse sind in den folgenden acht Tabellen genannt, ' die nachstehend einzeln analysiert werden.
i Tabelle I
i Die Löslichkeit der Proteine in Natriumhydroxydlösung
•i und ihre Fällbarkeit bei pH 5 schwanken erheblich in : 20 Abhängigkeit von den Substraten (die Ausbeuten an
j Isolaten schwanken zwischen 27 und 77%).
■ Von den Faktoren, die die Extrahierbarkeit verändern,
j sind die Qualität des Korns, die Denaturierung der
..-'. Proteine durch die zur Extraktion des Öls angewendeten ;
i ■ ■ . .-■'"·■'■.
j 25 Verfahren und die hohen Gehalte an Asche, Cellulose, i Phenolen und Fettsäuren, die beim Ranzigwerden der :
j . - Fette entstehen, zu nennen.
i In den meisten Fällen schwanken die Ausbeuten an Iso- | j laten bei Beachtung der Vorschriften hinsichtlich der : 30 Substrate zwischen 50% und 80%.
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Tabelle II
In dieser Tabelle sind die Zusammensetzungen der : ~ —' Fraktionen nach Aminosäuren angegeben. Es ergibt sioh,: ;· daß die Isolate im allgemeinen an Lysin, Threonin und \
Methionin-Cystin verarmt sind, nicht weil die Amino--
säuren zerstört werden, sondern weil sie in den im ' j Natriumhydroxyd unlöslichen Proteinen oder im Wasch- - j
wasser und Zentrifugenwasser bleiben· '"■-}.
Beim Verfahren gemäß der Erfindung tritt keinerlei
Verlust an essentiellen Aminosäuren noch eine Synthese
von Lysin-Alänin ein. Außerdem können die im Natriumhydroxyd unlöslichen Fraktionen für die Viehfütterung
verwendet werden. Das Waschwasser und Zentrifugen wasser enthalten hauptsächlich Proteine, Aminosäuren,
Zucker, Asche und Verunreinigungen (o-Diphenole, aroma-; tische Amine usw.). Nach Ergänzung an Nährstoffen ! können sie für die Kultivierung von Fadenpilzen j (Trichoderma album) zur Gewinnung von Proteinen i
nach dem in der FR-PS 77 17 449 beschrie benen Verfahren dienen.
Tabelle III
Diese Tabelle zeigt die Bilanz der gleichzeitigen
Gewinnung von Sojakonzentraten und -isolaten. Die
Zusammensetzung des Konzentrats ist ausgezeichnet? nur I wenig Proteine gehen verloren. Die aus Waschwasser und
Zentrifugenwasser entfernte Trockenmasse besteht aus ! Asche, organischen Säuren, sauren und schwerverdau- , liehen Zuckern, Pigmenten, Saponinen, Phenolen, bitteren, Peptiden und Stoffen, die Geschmack verleihen und zu
Blähungen führen.
Die erhaltenen Konzentrate haben die Form eines geruchlosen und geschmackfreien weißen Pulvers, das leicht
texturierbar ist. Der Nährwert dieser Konzentrate ist
sehr hoch. Sie lassen sich leicht in zahlreiche Nahrungsmittel für den Menschen einarbeiten, ohne ihnen
030603/-00 M
unangenehmen Geschmack und Geruch und Nebenwirkungen (Blähungen) zu verleihen.
Die in der beschriebenen Weise hergestellten Konzentrate weisen bessere physikalische und organoleptiscne Eigenschaften als die alkoholischen und sauren Konzen- : träte auf. ■ i
Tabellen IV und V
In den Tabellen IV und V wird ein roher Sojapreßkuchen mit einem wärmebehandelten Sojapreßkuchen verglichen. Diese Tabellen veranschaulichen den Einfluß der Technologie auf das Verhalten der Proteine und ihre Zusammensetzungen nach Aminosäuren.
Tabelle VI
Diese Tabelle zeigt die ausgezeichneten Ergebnisse, die mit Erdnuß, Baumwollsaat und Raps dank der Verwendung von Wasserstoffperoxyd in alkalischem Medium erhalten werden. Unter den Arbeitsbedingungen werden in 20 bis 30 Minuten die Aflatoxine vollständig zerstört und der Gehalt an Gossypol, Thioglykosiden und Isoflavonen
20 sehr stark verringert.
Das Verfahren ermöglicht somit eine sehr gute Verwertung der Ölkuchen durch Zerstörung der verunreinigenden und natürlichen Toxine. Ferner beseitigt und modifiziert es eine große Zahl von organischen Molekülen (Phenole, Flavone, Saponine, komplexe Zucker, Pigmente usw.), die die Haltbarkeit, die Aufnahme und den Nährwert von Nahrungsmitteln verändern. Diese Wirkung wurde· durch zahlreiche Ernährungsversuche bestätigt.
Tabelle VII
Die bei diesen Isolaten vorgenommenen bakteriologischen Prüfungen ergeben, daß die Qualität dieser Produkte ausgezeichnet ist. .■
0 30 60 3/Ό 01 1
Tabelle VIII: Nährwert :_
Der Nährwert von 16 Proteinen, die nach dem Verfahre^ ; erhalten wurden, wurden mit Milchkasein, das mit --' Methionin ergänzt war, verglichen. Der Versuch wurde mit jungen männlichen entwöhnten SPF-Ratten der --Sprague Dawley-Rasse durchgeführt. Die Versuchsdauer betrug 17 Tage und der Gehalt an Proteinen im Futter 10%. Jedes Futter wurde mit essentiellen Aminosäuren ' ergänzt. Jede Versuchsgruppe bestand aus 20 Tieren. '■' ~:_
Die Analyse der Tabelle VIII ergibt, daß mit Milchkasein und Trichoderma album gefütterten Gruppen sich sehr deutlich von allen anderen Gruppen unterscheiden, die Pflanzenproteine erhielten, deren Struktur und Zusammensetzung den biologischen Wert für die Ratte
15 zu begrenzen scheinen.
Das gute Ergebnis mit allen erprobten Futterzusammensetzungen beweist jdie verbessernde Wirkung des Ver fahrens gemäß der Erfindung. Im Falle der Luzerne sind die großen Proteinmengen, die pro Jahr und Hektar gewonnen werden (1800 bis 3000 kg), bemerkenswert.
Ferner geht der Gewinnung der dehydratisierten Luzerne eine Pressung voraus, die große Saftmengen liefert. . Dieser entsprechend ergänzte Saft der Luzerne ist ein ausgezeichnetes Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Pilzproteinen (Trichoderma album) nach dem in der FR-PS 77 17 449 beschriebenen Verfahren.
Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, daß das Verfahren gemäß der Erfindung die Verwertung zahlreicher Quellen von pflanzlichen Proteinen ermöglicht, die zur Zeit in der Welt noch nicht genügend zu diesem Zweck ausge nutzt werden. Als Beispiel sind pflanzliche Stoffe wie Raps, Sonnenblumen, Erbse, kleine Saubohne, Getr Knollen und Grünpflanzen zu nennen. Im Falle der Sojabohne ermöglicht die Erfindung die Gewinnung von Proteinen, die vorteilhaft für die menschlicher Ernäh-
030603 /'0 0 11
-ZS-
rung verwertbar sind.
Gemäß einem zusätzlichen sehr vorteilhaften Merkmal der Erfindung ermöglicht das Verfahren ferner eine Entgiftung der Substrate, insbesondere der Erdnuß und der Baumwollsaat, wodurch sofort den Bevölkerungen von unterentwickelten Ländern der Zugang zu einer besseren, an Proteinen ausgewogenen Nahrung geschaffen wird.
Die Erfindung kann ferner mit dem wesentlichen Ziel angewandt werden, pflanzliche Stoffe zu entgiften, ohne daß die darin enthaltenen Proteine zerstört werden.
In diesem Fall kann das Verfahren gemäß der Erfindung auf die vorstehend beschriebene Stufe (a) der Behandlung der Pflanzenmaterialien mit Wasserstoffperoxyd in einem alkalischen Medium begrenzt werden. Beispielsweise ist die Erfindung anwendbar, um zahlreiche Mykotoxine, die das Korn und die Nahrungsmittel enthalten, zu entfernen.
Beim Verfahren gemäß der Erfindung ist die Tatsache, daß die Behandlung bei einem weit im basischen Bereich liegenden pH-Wert beginnt und die Reaktion mit H-Op bei einem niedrigen pH-Wert durchgeführt wird, von großer Bedeutung, da die mit den pflanzlichen Proteinen assoziierten störenden Moleküle hierbei in irreversible Strukturen, die anschließend entfernt werden
25 können, umgewandelt werden.
Die Erfindung ist sehr interessant und vorteilhaft für die Behandlung von gekochten Sojabohnen-Ölkuchen. In diesem Fall wird die Reaktion mit Wasserstoffperoxyd | bei einem 10 nicht überschreitenden pH-Wert durchge- ; führt· Bisher wurden die Konzentrate von Sojaproteinen durch Konzentrierung im sauren oder alkoholischen : Medium gewonnen. Die Erfindung ermöglicht somit die Gewinnung von Konzentraten von Sojaproteinen, die für die menschliche Ernährung vollkommen geeignet sind,
0 30 603/Ό0 1 1
13-
da sie frei von Substanzen sind, die dem Produkt unerwünschten Geschmack und Geruch verleihen und/oder schwer verdaulich sind. ■ ■ -
030G03/00 M
Tabelle
Proteingehalt der Fraktionen und Verteilung der Proteine in den Protein
gehalt
der Sub
strate
in %
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masse
Protein
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der in
NaOH un
lösli
chen
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in % T.M.
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Protein
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Klärung
in % der
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50 18 14 - - ; Protein
gehalt
der Iso
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% T.M.
' 60 32 : 26
Roher Soja-Ölkucher 50 35 30 60 6 .93 58 ,. 14 6
Hitzebehandelter
Soja-Ölkuchen .
37 23 42 - - 87 34 "42 .; ; 24
Raps-ölkuchen .37; 20 19 63 5 82 60 '.'. 30 , 16
Sonnenblumen-
Ölkuchen
32 12 17 .- 100 75 .·' 18 8
Saflor-Ö!kuchen 27 8 18 43 . 0,5 91 67 23 . 14
Saatgut der
kleinen Saubohne
■■ ■ , ■ 20 15 60 ■ - - 82 35 9 5
Ölpalme - Ölkuchen -. 24 17 64 .- - 81 27 .· 10
Kopra-ölkuchen ■ 27 ; , 7 14 60 2 85 64 23 '■' 20-
Geschälte Erbsen, j L;y,:-55;. ; 32 . 23 55 .5 96 61 32 -■11 .
Sesam-ölkuchen - "55 ;' 18 16 5.2 1 97
1—.
,77 15 6
Erdnuß-Ölkuchen 92
ο co -J
Tabelle I (Forts.)
Proteingehalt der Fraktionen und Verteilung der Proteine in.den verschiedenen Fraktionen
O CD O CO
!Protein-
:gehalt
Ider Sub-1sträte
in %
Trockenmasse
Protein-■ gehalt .. \der in: INaOH un- ;! lösIi-1 chen
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Protein-' gehalt ; des Se- ', diments der Klärung in , % T.M.
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tene Isolate in % der Ges. Pro teine
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in .%-V.
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38 11 ; ι5 30 1 82 62 26 7'J 22' ..-..
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I 35 · 5. . 75. .35 12 , S - ■■
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12 :■ ■.. 3. I 19,5 18 0,5 88 75 8
Kartoffel- ,
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7 ! ·-:■■ 2 ! . >9' I 20 1 78 75 7 I 5 ■··
Frische :■·.-.·. ; -;■
Luzerne !
, : 1—
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Tabelle
II
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7,4 3,7 6,6 5,5 3,3 3,2 26,7 8,9 4,6 4,0 6,2 4,5 3,8 6,0 1,9 3,5
Sonnenblume
6,4 3,2| 6,7 8,2 4,7 4,4 ilS,4 6,0
5,1 4,6 5,1 5,7 5,3 8,0 3,2 4,8
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10,1 3,5 3,9
22,3 4,3 4,5 4,2 3,8 6,0 5,3 6,9 3,0 6,0
5,3 2,3
.9,9 8,1 3,3 3,8
24,9 5,2 7,9 3,2 9,6 3,8 4,0 5,0 1,5 1,?
7,1 2,9 8,8
11,3 4,0 4,4
19,4 4,7 4,4 3,9 3,7 5,2 4,5 7,5 3,5 4,8
S-
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17,3 5,2 4,7 4,4 1,9 5,3 5,1
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H Φ P): Ch M H-
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4,1
5,3
Tabelle
II (Forts.)
O CD O CO
Ölkuchen Zusammensetzung ] 3 In NaOH unlös
liche Fraktion
lor H
cn
O
D)
rt
1 Zentrifugenwasser Waschwasser und lach j In NaOH unlösli
che Fraktion
■ - 3 H
cn
O
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I Viaschwasser und
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,ARG 3, 1 3,7 11,6 3, 0 2, 8 2,3 3,4 4 ro 2,8 12; 0 9, 6 14 ,6 3 ,2 4 ,5 12 ,0 11 ,5 3 ,0 3 ,9
iASP 4, 7 4,1 3,4 4, 2 4, 0 14,9 4,5 Ί8 ,8 3,8 8, 0 3, 9 9 ,6 4 ,3 4 ,4 4 ,2 3 ,6 4 ,6 3 ,7
THR 21, 0 20,0 4,4 21, 4 28, 2 9,0 21,3 3 ,8 29,5 3, 7 4, 7 3 ,8 27 ,2 18 ,3 4 ,6 4 ,3 17 ,8 20 ,6
SER 5, 3 5,6 21,2 4, 6 5, 2 3,2 4,0 3 ,7 3,8 4, 6 22 4 4 ,6 4 ,9 4 ,3 18 ,0 17 ,0 4 ,6 3 ,3
GLU 5, 4 5,6 5,1 4, 5 11, 0 4,7 4,8 4 ,9 5,0 20, 8 4, 4 20 ,6 4 ,6 4 ,4 4 ,9 4 ,8 3 ,9 5 ,0
.PRO 4, 0 ■' 4,8 4,5 4, 5 3, 5 20,0 4,4 3 ,4 . 4,0 3, 7 5 3 4 ,0 6 ,3 4 ,2 4 ,5 3 ,9 3 ,7 4 ,6 N)
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ALA 6, 5 6,4 1,3 6, 5 4, 3 4,3 6,1 4 ,2 3,2 4, 8 3 9 4 ,2 4 ,1 5 ,0 1 ,2 0 ,8 5 ,5 3 ,2 cn
CYS+MET 4 1 5,2 5,9 4, 8 2, 9 4,3 4,5 7 ,8 2,5 4, .0 6 ,0 4 ,7 2 ,6 4 ,9 5 ,7 6 ,0 5 ,6 2 ,9
\/AL 7 6 8,0 4,6 6, 7 S1 0 3,6 7,7 3 ,2 4,2 5, ,0 4 ,7 6 ,0 4 ,2 8 ,0 5 ,4 6 ,2 8 ,9 3 ,5 O
ILE 2 ,6 3,3 7,0 3, 5 2 0 5,5 2,1 4 ,1 2,5 3 f8 7 ,9 4 ,5 2 ,0 3 «9 8 ,1 9 ,1 3 ,8 2 ,6 CO
LEU 4 5,4 3,9 5, 2 ,2 4,6 4,9 ,5 2,2 7 1 ,8 6 ,8 2 ,3 5 ,4 2 ,9 3 ,2 5 2 ,6
TYR - 5,9 7,2 4 5 ,8 3 ,0 6 ,7 5 ,7
PHE 2,6 4 ,5 5 ,2
4,6 ......
Tabelle
II (Forts.)
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Ο
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HIS 8, 2 13 ,0 4 2, 5 2 ,7 14, 4 16, 3 12 ,1 12,5 9 ,9 2, 3,3 ,6 10,4 8,2 10,6 11,1 14,0 .
ARG 3, 1 9 ,3 7 14, 0 11 ,4 9, 5 10, 2 3 ,4 9,8 4 ,9 11, 13,5 ,0 3,3 11,3 11,3 3,5 10,3
ASP 4, 9 3 ,8 3 10, 0 12 ,7 3, 4 2, 1 4 ,1 3,7 5 ,2 9, 9,5 ,3 3,9 4,5 4,1 4,4 4,1
THR 19, 6 4 ,7 ■"5 2, 1 2 ,5 4, 5 4, 5 24 ,3 ■ 4,6 23 /0 3, 3,2 ,5 24,1 6,2 4,9 20,8 5,2
SER 3, 7 19 ,5 4, 9 4 ,5 21, 3 18, 4 ,0 23,9 4 ,1 4, 4,4 ,8 4,5 19,3 17,6 4,4 25,7
GLU 4, 5 4 ,2 m 24, 5 20 ,3 4, 0 3, 4 ,3 3,7 4 ,6 20, 20,7 ,9 3,3 5,0 4,8 3,8 3,3
PRO 4, 4 5 ,4 M 2, 7 4 ,6 4, 8 3, 3 ,2 4,3 4 ,0 4, 4,3 ,3 3,2 4,1 3,6 3,4 4,5
GLY 6, 4 5 ,2 cn
O
2, 1 5 ,9 4, 4 4, 2 ,6 4,4 2 ,3 4, 4,3 ,6 2,0 3,8 3,5 1,5 3,4
ALA 4, 8 2 ,9 Ql 4, 2 3 ,3 2 5 3, 3 ,3 2,0 4 ,7 4, 3,9 ,9 4,0 1,6 1,4 4,8 3,3-'
CYS+KET ■■-4, 5 5 ,4 3, 5 2 ,0 6, 1 6, 3 ,7 4,9 3 ,4 1, 2,0 ,5 4,8 5,1 5,1 5,8 3,2
VAL 7, 1 4 ,6 rr 4, 2 5 ,9 4 5 4, 4 ,9 3,6 6 ,3 5, 5,6 ,4 8,2 5,1 5,5 8,3 3,4
ILE 3, 4 7 ο 4, 3 3 ,2 7 7 7, 2 ,1 6,4 3 ,7 4, 4,2 ,4 4,1 8,7 8,2 5,0 .5,4 :
LEU - 4, 8 3 ,7 7, 1 7 ,4 2 1 3, 2 ,8 2,8 7 ,1 7, 6,9 ,2 4,3 3,7 6,0 4,9 3,0
TYR 7 5 ,5 3, 5 .4 ,4 4 9 4, ,1 5,4 ,2 3, 3,2 5 4,7 5,Γ 1,6
-ΓΚΕΤ 5 0 5 ,9 6, 7,6 2
,2 % 17
,9 O 10
,7 M
Φ
3
,5 dime 3
,6 3
rt
27
,9 QJ 3
,2 C 5
,8 cn 3
,5 6
,6 α 1
,5 φ 1
X
,6 0 2
,5 7 2
,3 3 2
,8 5
,3 7
3
2
1
5
7
9
6
4
7
1
OO
on ■<] ο
CaJ
Tabelle
II (Forts.)
Zusammensetzung nach Aminosäuren in % pro 16 g Stickstoff
Le in s a a t
Jo j ο b a
Getreide
Kartoffel
Luzerne
cn ο ω
η H .'.■-- Μ s .. .- O: M Γ Qi: W ι
Ο: : 3* 3...;: I Ν QJ η 3,1 ■ ^ ro '
' ro W I ro cn · *r : 3* C a :
Z ' 3 η C ro ζ ι- 3
C 1D QJ O ' rf ZS : η οι uQ 3
η t-I C ' ■■; η £ Ο ro
S OJ X . M Η· O) : ro ; -«-J Ι 3
ro TC Η» M ■ 3 CU rf
3 rf c '< 0) C O) TC c ■
Η· 3 ; ία (I rf 3 ' CU
O rf ro *! ,._ i H· t-1 . C
■3 θ: 3 ■ ' i !■ ο ο: cn
CO £ c ■';■ Is 3 cn
I Q) 3 ' !... a
cn a: ' i ro
cn H
ν ε
ro οι
3 cn
rf Π
η ζτ
W- £
Hi Q;
C cn
iQ cn
ro ro
3 £
QJ Q) rf Tf O
cn
O
M QJ rf
3 O
ro
C 3
Q)
cn
cn a ro
cn
Ql
N S
ro a;
01-
η- η
•-!■3·
H- £
H, QJ
c cn
vQ cn
ro ro
Ql
cn
cn a ro
C 3
rf
rt
ro
Ό 3: N ro
3 rf
CU
rf
ro
N Sr
ro Qj. 3 cn rf Π I 3-■Η· ί Hi QJ
C cn
vQ cn ■ ro ro ;
3 ^
OJ C cn
ro
LYS 4, 8 3 4 r7 4 r8 4 r7 3 r5 3, 8 4 4 ,2 3 ,5 2 6 7 ,1 3 7 ,6 7 ,0 4,6
HXS 2, 3 2 2 ,5 1 r7 3 ,0 2 rl 2, 2 2 1 ,9 3 ,0 2 . 1 2 ,1 1 ,6 3 ,1 2 ,7 3,7
ARG 9, 5 .8 9 ,9 11 r4 8 ,1 8 8, 3 7 6 ,6 5 ,2 4 4 5 ,2 6 ,7 6 ,2 6 ,5 4,1
ASP 10, 2 11 9 ,Z 7 ,9 9 ,9 9 ,2 10, 1 10 16 ,0 6 ,2 5 21 12 ,9 28 ,1 11 ,0 10 ,0 28,6
THR 4, O 4 3 ,9 2 r6 5 f3- 5 ,4 5, 5 5 4 ,3 3 ,3 2 4 5 ,0 1 ,9 5 ,3 5 ,3 4,8
SER 4, 4 5 : 4 ,6 3 f2 5 ,3 5 ,6 'S, 2 4 4 «2 4 ,5 4 4 ' 5 ,1 2 ,6 4 ,4 4 ,7 5,1
GLU 22, 1 21 21 ,5 32 ,1 12 ,3 12 ,0 12, 1 12 17 f4 29 ,6 32 15 12 ,6 22 ,5 11 ,8 11 ,6 12,6
PRO 4, 3 4 4 ,7 3 ,0 5 ,5 6 ,4 5, 4 5 5 U 10 ,0 11 4 4 ,2 11 ,5 4 ,4 5 ,1 5,9
GLY 5, 7 5 ,Λ5 ,2 7 ,4 7 ,6 8 ,4 7, 3 7 9 ,3 3 ,8 3 3 4 ,9 1 ,3 5 ,1 5 ,5 3,9
ALA 4, 4 5 4 ,6 3 ,0 : 4 ,5 4 ,9 4, 4 4 4 ,3 3 ,5. 3 4 4 ,8 1 ,8 5 ,7 6 ,2 6,5
CYS^MET 3, 4 1 3 Γ3 5 ,7 5 ,6 5 /2 5f 3 5 4 ,4 3 ,9 3 3 3 ,6 1 ,5 3 ,8 2 ,4 0,5
VAL 5, 5 5 5 '3 3 ,1 5 ,6 5 ,6 ■6, 1 6 5 ,7 4 ,8 3 5 5 ,9 5 ,2 6 ,7 6 ,8 5,3
ILE 4, 6 5 4 Js 3 ,5 4 ,2 5 ,2 4, 8 5 3 ,4 4 ,0 3 4 5 ,2 2 ,9 5 ,3 5 ,3 3,6
LEU 7, 1 7 7 ,2 6 rl 7 ,6 8 ,8 8, 4 8 5 ,5 6 ,9 6 6 10 ,2 2 ,1 9 ,0 9 ,9 5,3
TYR 2 8 2 2 »8 1 ,7 5 >o ' 3 ,7 5, 5 5 4 ,0 2 ,6 3 3 5 ,3 2 ,0 4 ,6 4 ,9 2,6
PKE 4 8 5 5 ,2 2 ,6 5 ,8 5 ,7 5 ,4 5 2 ,6 5 ,2 4 4 5 ,9 4 ,4 6 ,0 6 ,0 2,9
,0 ,2 ,3 ,5
,4 ,3 ,1 ,8
,8 ,9 ,1 ,9
,"A ,1 ,6 ,0
,6 ,0 ,7 ,3
,3 ,0 ,6 ,2
,5 ,2 ,7 ,8
,6 ,8 ,6 ,6
,3 ,6 ,4 ,4
,0 ,2 ,2 r6
,6 ,1 ,1 «2
,9 /7 ,9 ,.7
,1 ,2 ,5 ;,5
,3 ,8 ,9
,8 ,3 ,0 ,5
,3 ,9 ,9 ,7
Tabelle
III
Bilanz der gleichzeitigen Herstellung von Sojakonzentraten und -isolaten und Zusammensetzung der Fraktionen nach Aminosäuren in % pro 16 g Stickstoff
o co ο ar> ο co
O O
, LYS Proteingehalt Erhalte-j Im Konzen Proteingehalt Erhal Protein Protein Trocken
I HIS ' des Konzen nes Kon trat ent- des Isolats tenes gehalt gehalt masse im
ARG trats in % zentrat naltene in % Trocken Isolat des Ab des Ab Abwasser
ASP Trockenmasse in % Proteine masse und in % wassers wassers in %
THR und Zusammen Trocken in % der Zusammen der in % in % d.
SER setzung nach masse Gesamt setzung nach Gesamt Trocken Gesamt
GLU Aminosäuren proteine Aminosäuren prote masse U. proteine
PRO in %/16 g N in %/16 g N ine Zusammen
GLY setzung
ALA n.Amino
CYS-MET säuren/
VAL in %/
ILE 16 q N
LEU 64 70 76 90 20 12 4 16
TYR 6,2 5,4 7,8
PHE 2,6 2,4 3,5
7,5 •7,7 10,1
11,6 12,4 13,2
4,5 3,3 4,7
5,4 4,4 3,3
18,2 21,7 23,9
5,2 - r. 5,4 4,0
4,0 3,8 4,6
4,5 3,6 4,8
3,7 2,2 2,2
4,7 4,9 3,1
4,9 5,4 3,2
7,7 ■ 7,6 3,9
3,7 3,7 4,3
5,4 6,0 3,4
cn ο
CO
Tabelle
IV
Löslichkeit des Soja-Ölkuchens bei Umgebungstemperatur in Abhängigkeit vom pH-Wert
CO O CO O to
O O
pH = 3,0 51,4 Protein R oh er ■ S ο 1 a - 0 1 k ] 0 ö s 1 i c u c h e r 0 r a k t : Protein
menge in
% der
Gesamt
proteine
Menge der
Trocken
masse in
% der
gesamten
Trocken
masse
pH = 5,0 59,4 menge in
% der
Gesamt
proteine
L Protein-:
gehalt
in %
Trocken
masse
0 I s ο 1 a : h e F. 0 14,6 32,0
pH =' 8,0 35,9 65,9 Trocken 93,0 82,8 Protein
menge in
% der
Gesamt
proteine
t 5,0 L ο .n 12,3 .31,0
Unlösliche Fraktior pH = 10,0 28,9 87,7 masse in
% der
gesamten
Trocken
masse
0 92,2 i9,5 Menge
der
Trocken
masse i.
% der
gesamten
Trocken
masse
12,3 Abwässer 17,1 30,4 .
Protein pH = 12,0 18,7 36,6 58,6 90,6 98,4 0 9,4 30,1 Protein
gehalt
in %
Trocken
masse
23,3 32,3
gehalt
in %
Trocken
masse
27,9 69,0 91,4 46,3 0 20,7 26,7 39,0
pH = 3,0 66,4 13,3 ,., 46>7 93,0 48,8 22,8 19,4
pH = 5,0 64,8 43,5 Hitzebehandelter 60,0 23,3 23,7 3,9
pH = 8,0 64,8 96,1 32,0 29,0 32,8 3,2 22,8
pH = 10,0 60,6 96,7 77,2 Soja-Ölkuchen 32,3 3'9 20,7
pH = 12,0 40,6 88,5 79,3 4,7 20,7
74,5 74,3 0 9,2 i 6.;2 ,'",
» J ; ) > ι >
* ) J > ,
20,1
37,0 67,6 0 8,2 » > ; ί 3
λ47,3 7,6 10,2
20,6 12,8
56,8 14,1
ι ι
ro oo
O CO
Tabelle V Roher Soja-Ölkuchen
Zusammensetzung der bei verschiedenen pH-Werten erhaltenen Fraktionen in % pro 16 g N
(O
σ> ο CaJ
O O
Unlös i MET · 5 ,5 PH = 3 ,4 (Ab- 9 pH _ C ,4 7 ,9 PH ei 6 « 8 ,3 Ab- I 4 pH 3 = 10 Ab I 2 Jnl( ,7 12 ,9 Ab Roher! 3
liche 2 ,6 Lösl iche ,4 6 Un- ,8 3 ,1 — ! 5 ,5 9 Jnlös- 4 wäs 3 3H ,2 ,1 was Soj 9
Frak 7 ,3 Fraktion ,7 3 lös- Lös ,4 8 ,4 Unlös 8 ,5 5 liche 6 Lösliche ser 0 3S- ,8 •Lösliche ,4 ser Öl 5
tion 11 rl ,6 7 liche ,8 15 ,9 lich 3 Lösliche ,7 ! 1 Frak 2 Fraktion 7, 9 Liehe ,7 Fraktion ,5 7,1 ku 4
3 ,9 ,8 8 licheFrak- ,8 5 ,2 Frak 4 Fraktion ,8 wMs-j 7 tion 4 3, I
I
7 Frak ,1 ,3 3,5 9
4 ,5 ,4 5 Frak-tion ,7 5 ,5 tion I 1 g ser 9 9 8, 9 tion ,9 2 8,7 1
13 ,3 ,5 8 tion ,8 16 ,5 6 ',1 -7 7 1 12, ., 9 ,2 , ~ 14,1 9
.5 ,3 ,7 3 ,2 5 ,4 4 ,1 2^ 4 5 Iso- 4, 5 ,6 ,0 4,4 chen 5
4 ,2 ,7 jwäs- ; 2 ,9 4 ,2 2 ,7 8, 3 5 lat 4, 8 ,3 ,7 5,2 1
LYS 4 ,9 Iso- ,0 ■ser 3 ,4 4 ,8 0 ,7 16, 9 4, 9 16, 3 ,0 ,9 21,2 2 ;
KIS .1 ,9 lat ,8, 5 ,3 1 ,5 ■ 5, 2 ,5 5, 2, 8 5,7 5, 9 3 ,2 Iso- ,0 6,2 3
ARG :; 5 ,9 ,2 5 2 ,5 4 ,5 2, 6 Iso- ,2 5, 0 6, 7 2,5 3, 5 2 ,1 lat ,3 4,3 4
ASP 5 ,7 5 ,4 5 7 ,5 5 ,1 6, 0 lat ,7 17, 7 13, 4 7,8 4, 3 1 ,8 ,4 3,9 6, 6
TUR 8 ,8 2 ,6 6 11 ,2 6 ,4 11, c O 5, 5 4, 3 12,0 4, 3 13 ,5 5 ,4 0,2 2, 6'
SER 3 ,9 7 ,8 8 3 ,4 0 ,9 4, A 5 ',9 4, 4, 3 3,7 4, 8 3 ,4 2 ,5 3,9 7, 5
. GLU 5 ,8 12 ,9 4 ,7 4 ,5 5, 9 2 ,7 4, 3 19, 3 4,5 4, 5 2 ,2 8 ,6 4,6 12, 4
PRO .: 3 19 17, 7 5, 19,7 6, 22 12 6,2 3,
GLY .. 4 5 5, 11 5, 4, 5,3 2, 6 4 2,2 4,
ALA 19 3 4, ' 3 4, 3,8 5, 5 5 4,2 13,
CYS + 5 ' 4 4, 4 6^ o, 4,0 6 17 5,
VAL 3 2 1, 19 - 5, 2,1 1 5 4,
ILS 4 5 5, ' 5 4, 5, 5,2 6 3 4,
LEU 2 5 6, 3 8, 5,4 5 .4 3,
TYR 5 8 8, 3 3, 8,5 9 1 5,
■Ρ.ΗΞ 5 3 3, 2 5 , 3,8 3 5 5,
7 5 6, 5 5,9 6 5 7,
.3 9, 5 3 3,
5
i
1, 8 4 5 ..
9, 3 6
15,
4,
5,
21,
6,
4,
4,
4,
4,
6,
0,
. —
OO cn
CD CO
CD O Ca)
Tabelle V (Forts.):Hitzebehandelter Soja-Ölkuchen Zusammensetzung der bei verschiedenen pH-Werten erhaltenen Fraktionen in %/16 g N
pH = 3
pH. =;5 ;
■ pH = 8 ■■■...:
pH = 10
pH = 12
- Un- 'Lösliche
Frak-Frak ^icJöliche lös- Fraktion Frak-Frak- jFrak-Frak- liehe tion tion ^ioft tion :Frak-Iso-
ition lat
LYS . ■
HIS
ARG
AS?
THR
SER
,GLU
PRO
GLY
ALA
CYS+MET
VAL
ILS
LEU
TYR
PHE
5,7 7,5 6,3 7,9 6,1
2,5 -3,7 2,6 3,6 2,8
6,9 13,1 7,2 13,9 7,4
11,6 13,3 11,8 12,8 11,2
3,9 4,0 4,0 3,9 4,0
4,6 3,0 4,9 2,9 4,4
20,6 ■ 23,5 19,6 24,7 18,6
6,8 4,1 5,3 3,6 5,6
3,7 4,2 3,9 4,2 4,0
4,4 4,2 4,4 4,5 4,3
2,5 1,5 2,8 1,7 3,2
.5,2 ■2,7, 5,0 2,3 5,5
5,1 3,0 5,2 2,5 5,9
7,5 3,9 7,8 3,0 8,3 -
3,6 4,2 3,6 4,9 3.2
5,4 '5,0 5,5
I
3,6 6,0
5,5 2,5
7,1.
11,7 3,7 4,2
25,8 5,3 3,7 4,4 2,7 5,1 4,1 7,4 3,2 5,6
Un- 'Lösliche _lös- !Fraktion liehe
Ab- Frak-Isowastion ilat ser . i
Onlös-Lösliche Hitzebe- f liehe Fraktion Shandelter! Frak- ι
Ab- ;tion was- ; ! ser !
Isolat
6,2 5,4 7,8
2,6 2,4 3,5
7,5 7,7 10,1
11,6 12,4 13,2
4,5 3,3 4,7
5,4 4,4 3,3
13,4 21,3 23,9
5,2 5,4 4,0
4,0 3,8 4,6
4,5 3,6 4,8
3,5 2,6 2,2
4,7 4,9 ■3,1
4,9 5,4 3,2
7,7 7,6 3,9
,3,7 3,7 4,3
5, Λ 6,0 3,4
6,1
3,0
6,7
10,9
4,9
4,6
15,8
5,5
4,5
5,5
1,6
6,2
5,3
8,6
4,1
5,9
5,4 2,3
8,1
12,4
3,3
4,1
21,6
5,6
3,8
4,1 1,2 5,0 5,3 7,9 4,0 6,0
Soja- ■ ■,·! Ab- plkuchen \
wasser·
8,2 3,6
10,5 12,3 4,8 4,0 22,0 4,1 4,2 4,7 5,1 2,5 2,9 3,8 3,9 3,4
6,5 2,9
7,9 11,8 4,2 4,7 13,7 5,4 3,9 4,1 3,6 5,0 5,0 7,2 3,6 5,3
Tabelle VI Gehalt an Toxinen, Entgiftung und Verteilung der
restlichen Toxine (Erdnuß-, Baumwollsaat- und Raps-Ölkuchen)
Aus
gangs
Öl
kuchen
In NaOH
unlösli
che
Fraktion
Isolate Waschwasser
und Zentri-
fuaenwasser
Erdnuß 570 -
Aflatoxine,
Teile/Mrd.
300 0-2 2-25 2-10
Baumwollsaat
Gossypol, °/oo
frei
2 0,03 0,01 0,05
insges. 14 0,5 0,3 0,2
ITC + VTO, /oo 6,5
0,1 - 0,5 0,1 - 0,5 4-6
Isoflavone,
°/oo 9,5 0,2-1 0,1-0,5 2-3
Tabelle VII Bakteriologische Eigenschaften der erhaltenen Proteine
Vom PAG empfohlene bakteriologische Normen
Erhaltene Proteine ■:
Aerobe Keime Anaerobe Keime Pilzsporen Streptokokken d.Gruppe Streptococcus aureus
Sulfite reduzierende Clostridien
Escherichia coli Enterobakterien Schigella Salmonella Arizona
<2 χ iO4/g
<io4/g
<10/g
abwesend/1 g
<iO2/g
abwesend/10 g
abwesenä'/O,1 g
abv;esend/25 g
abwesend/25 g
abwesend/25 g
1000-7000/g abwesend/g 2 bis 5/g: abwesend/g abwesend/10 g
abwesend/g abwesend/10 g abwesend/1 g abwesend/25 g abwesend/25 g abwesend/25 g
030603/^001
Tabelle VIII
Protein <-* . 0,25 KJ ω X F ü t t e r υ η g s ν e r rn 14 35 '18 xn H 1 tn L 30 20 ,15 H 11 20 20 ,20 H ί 5 3 I
H
φ S L 1 C h e H H 14 85 ) W O:: !
■ o
P 14 75 ) H CX)
quelle H- 0 ο H- Zusammensetzung des Futters ο 51, ). 47, O cn 54, O 8 ,45 tn 54 8 ,45 cn φ ω H- cn cn 51, P H : Φ H1 51, C ,cn
Getreide
stärke
[—I 0 H- LJ. rt UJ. 2C .20 O 2 ,10 O 2 ,15 O . 3 O I W H ; H O υ 2C 'U H- rt rt 2C cn O
co
Saccharose O O QJ N OJ 8 8 P M 3 H ■ P cn cn 1—' 8 cn iQ H, O 8 φ \
Erdnußöl 3" I Φ ι .2 : 1 I P Φ 4 OJ 4 OJ C/j" P O O P P 2 I I Φ H1 2 rt H1
Cellulose 0 ο: CT H rt 3 ■0 rt 0 rf j P rt 50 3 H . M rt ! rt ,15 s; H- Hi 0,25 H, 3
^iramin- und OJ H Φ cn 4 ,35 4 O tr 0 0 I ξ] P P .4 ü p: Qj Φ 4 0 P Φ .
cn Φ η 0 ,15 :°' 0 0 p. ■■ tr Pj ! O rt : rt <j <$ o 3 tD Φ 0 rt ι
Φ H1 η Ρ 0 ,15 0 ISI g O φ : O (D . J—I O O 0 N H1 ] I
H- ο 3 OJ 0 0 φ 5 H, , ty η ; H <j <3 3 3 0 Φ H- H H O
3 OJ 3* Oj rt 3 Φ 3 ! cn O O 3 iQ cn cn 3
Φ Φ rt 3 zn M Φ 40 P 3 3 tn rt (I) O O tj
P H1 I P l-i 05 P Φ i-$ cn ; H , H-" Φ
rt P Hi tr 05 rt td cn P P P 3
ο tr (D rt cn H1 QJ cn rf rt rt ; ι
co H O Φ 3
Π ti
12. 18 22 11 14 11 2: 11 13
O 53,75 43,35 44, 75 75 54,55 1, 54,50 45, 95 54,85 49,70
co 20 20 20 20 20 14 12 05 20 . 2C 20 20
O
O
8 .: 8 8 8 8 50, 95 53, 8 8 8 8
2 V 2 1 2 2 20 .20 2 0 2 0
8 8
Mineralzusat3 4 4 4 4 4 2. 2 4 4 4 4
DL-Methionin 0,15 0, 25 25 0,35 o, 0 0 15 0,35 0,3!
L-Lysin-HCl 0 0 0 o, 4 .4 30 0,50 0 0,50 0
L-Threonin 0 0 0,10 0, 0, 45 o, 45 0 0 0,30 0
0, 45 o, 20
o, 15 0,
Tabelle
VIII (Forts.)
O OD O
Mittleres Ge 9 P 12,0 KJ cn SC 57 ,2 t e r U η cn 57 1 cn H cn 5 9 1 57 H g s ν e r Ώ 1 57 ! 3 i 10, I
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Claims (18)

Patentansprüche
1) Verfahren zur Gewinnung von Nahrungsmittelproteiaen pflanzlichen Ursprungs unter Entfernung von giftigen Substanzen und Nichtproteinsubstanzen, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) den pflanzlichen Rohstoff, der die Proteine enthält, / mit Wasserstoffperoxyd in einem Reaktionsmedium, das einen pH-Wert im alkalischen Bereich von 8,5 bis 11,5 hat, behandelt und hierdurch die Proteine im Reaktionsmedium löslich macht,
b) die im flüssigen Medium der Stufe (a) unlöslichen Stoffe vom flüssigen Medium der Stufe (a) abtrennt und hierbei eine Proteinlösung bildet,
c) die Proteinlösung bei einem pH-Wert ivon 6 bis 8,5 ansäuert und hierdurch die unlösliche Fraktion, die andere Verbindungen als die gewünschten Nahrungsmittelproteine enthält, ausfällt,
d) die unlöslichen Stoffe von der Proteinlösung der Stufe (c) abtrennt und hierbei eine geklärte Pro-
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teinlösung erhält,
e) der geklärten Lösung wenigstens ein Enzym vom Typ der Peroxydase zusetzt, das das restliche Wasserstoff peroxyd und die gegebenenfalls in der geklärten Proteinlösung vorhandenen Peroxide zuzerstören vermag,
f) der in der Stufe (e) erhaltenen Proteinlösung wenigstens ein Antioxydans zusetzt und
g) die in der Stufe (f) erhaltene Lösung in bekannter Weise einer Behandlung unterwirft, durch die die darin enthaltenen Proteine abgetrennt werden, und die Proteine nach üblichen Verfahren isoliert.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als pflanzliche Rohstoffe, die Proteine enthalten, eines der folgenden Substrate verwendet:
a) Saatkorn (Soja, kleine Saubohne, Erbse, Lupine, Sonnenblume, Saflor, Getreide, Mais, Hafer),
b) Ölkuchen (Soja, Sesam, Erdnuß, Sonnenblume, Raps, Leinsaat, Baumwollsaat, Saflor, Copra, Palmkern, Jojoba),
c) Knollen (Kartoffel) und
d) Grünpflanzen (Luzerne, Spinat, Sorghum).
3) Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stufe (a) unter Bedingungen durchführt, die innigen Kontakt des pflanzlichen Rohstoffs und des flüssigen Reaktionsmediums gewährleisten, wobei der Rohstoff zu diesem Zweck vorher an sich bekannten Behandlungen, die der Art des eingesetzten Pflanzenmaterials angepaßt sind, beispielsweise Reinigung, Schälen, Trockenmahlen mit anschließendem Sieben oder Naßmahlen beispielsweise in einer Kolloidmühle unterworfen wird.
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4) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man den pH-Wert des Reaktionsmediums der Stufe (a) durch Zusatz eines organischen und/oder .. . ' anorganischen basischen Mittels, beispielsweise Natriumhydroxyd, Natriumcarbonat, Kaliumhydroxid, Ammonium-" - hydroxid, Calciumhydroxid und Magnesiumhydroxid, oder einer organischen Base, beispielsweise Alkanolamine wie, Äthanolamin, im alkalischen Bereich hält, wobei als alkalisches Mittel vorzugsweise Natriumhydroxid verwendet wird. :
5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man den pH-Wert des Reaktionsmediums in der Stufe . (a) im Falle von Saatkorn zwischen etwa 8,5 und 11,5 und im Falle von Knollen und Wurzeln sowie im Falle j von Grünpflanzen zwischen etwa 8 und 9 hält.
6) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeich- , net, daß man gekochten Sojaölkuchen bei einem nicht über 10 liegenden pH-Wert im alkalischen Bereich be- ; handelt und hierbei ein Sojaproteinkonzentrat gewinnt.
7) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet^ daß man die in der Stufe (a) einzusetzende alkalische Lösung in einer Menge von etwa 2 bis 10 Gew.-Teilen ' pro Gew.-Teil des pflanzlichen Rohstoffs verwendet, ; wobei diese Menge im Falle von Saatkorn etwa 5 bis 10 Gew.-Teile und im Falle von Knollen und Wurzeln ' 2 bis 5 Gew.-Teile beträgt. j
8) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß j man die als Reaktionsmedium in der Stufe (a) dienende alkalische Lösung auch als Medium für das Mahlen des ; pflanzlichen Rohstoffs verwendet, wenn eine vorherige Naßmahlung des Ausgangsmaterials vorgenommen wird.
9) Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man das Wasserstoffperoxid als solches oder in j Form wenigstens einer Vorstufe, vorzugsweise einer j
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Vorstufe von Lebensmittelqualität, beispielsweise Natriumperoxid, verwendet.
10) Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man das Wasserstoffperoxid in einer Menge von 0,2 bis 3 Vol.-%, bezogen auf das Volumen der alkalischen Lösung und gerechnet als H„0? zu 33,3 Vol.-%, verwendet.
11) Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Stufe (a) bei Umgebungstemperatur arbeitet und hierbei das Pflanzenmaterial und das alkalische Medium in Gegenwart von Wasserstoffperoxid während einer genügenden Zeit in Berührung hält, um praktisch die gesamten Proteine, die im Pflanzenmaterial enthalten sind, löslich zu machen.
12) Verfahren nach Anspruch. 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Stufe (c) die aus der Stufe (b) kommende Proteinlösung auf einen in Abhängigkeit vom Pflanzenmaterial zwischen etwa 6 und 8,5 liegenden pH-Wert durch Zusatz wenigstens einer sauer reagierenden Substanz, vorzugsweise einer Säure von Lebensmittelreinheit, z.B. Salzsäure, Schwefelsäure oder Phosphor- : säure, oder einer organischen Säure, zJB. Essigsäure, Milchsäure oder Citronensäure, ansäuert, wobei Salzsäure und Schwefelsäure bevorzugt werden. :
13) Verfahren nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß man als Enzym in der Stufe (e) ein Enzym vom Typ der Peroxydase, vorzugsweise Katalase, insbesondere aus Rindsleber gewonnene Katalase, verwendet.
14) Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß man die Katalase in einer Menge von 200 bis 400 g pro 100 kg Proteintrockenmasse in der aus der Stufe (d) kommenden Lösung verwendet.
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15) Verfahren nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß man als Antioxidans Di-t-butyl-p-kresol oder ein anderes Antioxidans oder ein Gemisch von bekannten Antioxidantien verwendet. ..
16) Verfahren nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Stufe (g) die Proteine durch Behandlung der aus der Stufe (f) kommenden Proteinlösung mit einer Genußsäure, z.B. HCl oder HpSO., bis zum isoelektrischen pH-Wert (4,7 bis 5) oder durch Koagulieren der Proteine durch Einblasen von Wasserdampf in die Lösung oder durch Vornahme einer biologischen ] Fällung der Proteine durch Kultivierung eines Mikro- ι
Organismus in der Lösung gewinnt. '
17) Für die menschliche und tierische Ernährung geeignete, nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 16 hergestellte Proteine. ,
18) Sojaeiweißkonzentrat, hergestellt nach dem Verfahren ! gemäß Anspruch 6.
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DE19782857037 1977-09-01 1978-08-31 Process for obtaining food proteins of vegetable origin,with elimination of the toxic and non proteinaceous substances Pending DE2857037A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4133538A1 (de) * 1991-10-10 1993-04-15 Waldemar Dr Neumueller Verfahren zur gewinnung von lebensmittelfaehigen proteinen aus einer proteinhaltigen substanz

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