DE2856842C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J13/00—Details of machines for forging, pressing, or hammering
- B21J13/08—Accessories for handling work or tools
- B21J13/14—Ejecting devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/44—Making machine elements bolts, studs, or the like
- B21K1/46—Making machine elements bolts, studs, or the like with heads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
- Punching Or Piercing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Umformpresse, insbesondere
Mehrstufenpresse, für die Herstellung von abzugratenden
und nicht abzugratenden Preßteilen, bei der eine oder
mehrere der Stufen alternativ mit einem Abgratstempel mit
diesen durchdringendem Auswerferkanal oder mit einem
Preßstempel ausrüstbar sowie mit einer Matrize versehen
ist, deren Auswerfeinrichtung aus wenigstens einem
Auswerferbolzen und einem dessen Rückseite beaufschla
genden Betätigungsbolzen besteht, wobei für den Auswerfer
bolzen zusätzlich eine Druckfedereinrichtung vorgesehen
ist, die alternativ derart einstellbar ist, daß sie
einerseits beim Abgratvorgang kurz vor dessen Beendigung
dem Auswerferbolzen eine zusätzliche Bewegung zum
Herausschleudern des Preßteils in den Auswerferkanal
aufprägt und andererseits beim Preßvorgang den Auswerfer
bolzen in Gegenrichtung am Führungsbolzen zur Anlage
bringt.
Umformpressen sind im allgemeinen zur Herstellung ver
schiedener Werkstücke geeignet, wobei die Anpassung für
das jeweilig zu formende Werkstück durch Austausch der
Werkzeuge, also der Matrizen und Stempel geschieht. Eine
oder mehrere der Stufen einer derartigen Umformpresse können
zudem auch funktionsmäßig geändert werden. Für Sechs
kantschrauben oder andere abzugratende Werkstücke kann
der Stempel mit einem Abgratwerkzeug versehen werden,
das einen Auswerferkanal aufweist, in den das Werkstück
nach dem Durchstoßen durch das Werkzeug geschleudert
wird. Für andere, nicht abzugratende Werkstücke kann
das Abgratwerkzeug gegen einen normalen Preßstempel
ausgetauscht werden, wodurch diese Stufe als
Preßstufe fungiert.
Für das Herausstoßen der Werkstücke aus der Matrize
ist eine Auswerfereinrichtung vorgesehen. Diese Auswerfer
einrichtung besteht aus einem Auswerferbolzen, an dessen
Rückseite sich ein Betätigungsbolzen anschließt, der
von einem hin- und herschwingenden Betätigungshebel
zwangsgeführt ist. Der Betätigungsbolzen beaufschlagt
beim Ausstoßen des Werkstücks aus der Matrize die
Rückseite des Auswerferbolzens, so daß dieser in
Richtung auf den Stempel geschoben wird. Zwischen Aus
werferbolzen und Werkstück ist in der Regel zusätzlich
noch ein der Matrize angepaßter Auswerferstift ange
ordnet, der die Bewegung des Auswerferbolzens auf das
Werkstück überträgt.
Zusätzlich weist die Auswerfereinrichtung eine sich gegen
den Auswerferbolzen abstützende Schraubenfeder auf, die
je nach Funktion der Stufe verschieden eingebaut wird.
Sofern in der betreffenden Stufe abgegratet werden soll,
ist die Schraubenfeder so eingebaut, daß sie in Aus
stoßrichtung auf den Auswerferbolzen wirkt. Bei der
Abgratbewegung wird das Werkstück dann zunächst mittels
des Auswerferbolzens durch das Abgratwerkzeug gedrückt,
wobei die Druckfeder gespannt ist und bleibt. Gegen Ende
des Abgratvorganges wird der Widerstand beim Durchdrücken
durch das Abgratwerkzeug so gering, daß der Druck der
Feder stärker ist. Auf diese Weise wird der Auswerfer
bolzen schlagartig nach vorn geschleudert, wobei sich
diese Schleuderbewegung auf das Werkstück überträgt
und dieses in den Auswerferschacht befördert. Auf
diese Weise teilt sich die Bewegung des Auswerfer
bolzens in zwei Phasen ein, nämlich in eine langsame
Durchstoßphase und eine anschließende Auswerfphase,
bewirkt durch die Schraubenfeder.
Beim Einsatz der Umformpresse für nicht abzugratende
Werkstücke, die also in der letzten Stufe nochmals
verpreßt werden, ist eine solche Ausbildung der Aus
werfereinrichtung nicht erwünscht. Die Schraubenfeder
würde nämlich bewirken, daß der Auswerferbolzen das
Werkstück nach Zurückziehen des Preßstempels mit
hoher Geschwindigkeit gegen diesen mit der Folge
schleudert, daß das Werkstück beschädigt wird. Für
den Pressenbetrieb muß deshalb die Schraubenfeder ausge
baut und anschließend wieder so eingebaut werden, daß
sie auf den Auswerferbolzen in entgegengesetzter Richtung
wirkt, damit dieser immer an dem Betätigungsbolzen
anliegt. Dieser wird beim Ausstoßen des Werkstückes
aus der Matrize so gesteuert, daß es ohne große
horizontale Beschleunigung nach unten in einen Behälter
od. dgl. fällt.
Das Umrüsten der letzten Stufe der Umformpresse vom
Abgratbetrieb auf einen Preßbetrieb und umgekehrt ist
gerade wegen der Umsetzung der Schraubenfeder sehr
umständlich und zeitraubend.
Der Erfindung liegt somit
die Aufgabe zugrunde, die Auswerfereinrichtung einer
Umformpresse der eingangs genannten Art so zu gestalten,
daß der Aufwand für die Umrüstung auf ein Minimum
verringert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäße dadurch gelöst, daß
die Druckfedereinrichtung der Auswerfereinrichtung
aus zwei alternativ mit Druckluft beaufschlagbaren
Druckräumen besteht, die von einem mit einem Auswerfer
bolzen verbundenen Kolben voneinander getrennt sind.
Durch wechselweise Druckbeaufschlagung der erfindungs
gemäßen Druckräume werden die selben Wirkungen wie
bei der bekannten Ausführungsform mit der jeweils
umzusetzenden Schraubenfeder erzielt, wobei das Um
schalten der Druckbeaufschlagung von einem auf den
anderen Druckraum beispielsweise durch ferngesteuerte
Ventile in kürzester Zeit durchführbar ist. Die
Umrüstzeit für eine derartige Stufe einer Um
formpresse wird somit nur noch von dem Auswechseln der
Werkzeuge bestimmt.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
rückseitige Ende des Auswerferbolzens als Kolben
ausgebildet ist.
Schließlich sieht die Erfindung vor, daß die Druckräume
von einem koaxial zum Auswerferbolzen liegenden
Zylinder gebildet sind, wobei in einen der Druckräume
der Betätigungsbolzen hineinragt.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Aus
führungsbeispiels näher veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Stufe
einer Umformpresse mit Abgratwerkzeug und
Fig. 2 einen Teilausschnitt der Umformpresse gemäß
Fig. 1 mit einem Preßwerkzeug.
Fig. 1 zeigt in einem Vertikalschnitt eine
Stufe einer Mehrstufenpresse 1. Diese Stufe weist eine
Matrize 2 sowie einen Stempel 3 auf, der in horizontaler
Richtung hin- und herbewegbar ist.
Die Stirnseite des Stempels 3 ist mit einem Abgrat
werkzeug 4 versehen, das mit einem Befestigungsring 5
am Stempel 3 gehalten wird. Das Abgratwerkzeug 4 wird
von einem sich konisch erweiternden Durchgangsloch 6
durchdrungen, das sich im Stempel 3 als Auswerferkanal 7
fortsetzt.
An die ortsfest im Pressenrahmen 8 gehaltene Matrize 2
schließt sich rückseitig eine Auswerfereinrichtung 9 an.
Diese Auswerfereinrichtung 9 weist einen Auswerfer
bolzen 10 auf, der vorderseitig einen in die Matrize 2
hineinragenden Auswerferstift 11 beaufschlagt.
Der Auswerferbolzen 10 ist in einer Führungshülse 12
geführt, die weit in einen Zylinder 13 hineinragt. Das
hintere Ende des Auswerferbolzens 10 ragt aus dieser
Führungshülse 12 heraus und ist mit einem Kolben 14
versehen, der an der Innenseite des Zylinders 13 anliegt
und dessen Innenraum in zwei Druckräume 15, 16 unter
teilt.
Beide Druckräume 15, 16 sind über Zuführöffnungen 17, 18
mit einem hier nicht gezeigten Drucklufterzeuger ver
bunden und durch ebenfalls nicht dargestellte Ventile
alternativ mit Druckluft beaufschlagbar. Im in Fig. 1
gezeigten Fall ist der linke Druckraum mit Druckluft
gefüllt, während der rechte drucklos ist.
In den hinteren Druckraum 16 ragt ein Betätigungsbolzen
19 hinein, der im hinteren, verbreiterten Teil 20
einen Schlitz 21 aufweist, in den ein um die Achse 22
hin- und herschwenkbarer Betätigungshebel 23 einfaßt.
Nach dieser Ausbildung der Stufe der Mehrstufen
presse 1 spielt sich ein Abgratvorgang wie folgt ab.
Zunächst wird ein Werkstück 24, hier eine Sechskant
schraube, mittels eines nicht dargestellten Greifers
von der vorhergehenden Stufe in die Matrize 2 der
gezeigten Stufe eingesetzt. Dabei befindet sich der
Betätigungshebel 23 und der Betätigungsbolzen 19 in
der zurückgezogenen, nach links geschwenkten bzw.
geschobenen Position, während der Auswerferstift 11 und
der Auswerferbolzen 10 durch das Einsetzen des Werk
stückes 24 gegen den Druck in den Druckraum 16 zurückge
schoben werden. Im Anschluß daran fährt der Stempel 3
auf die Matrize 2 zu, wobei sich das Abgratwerkzeug 4
über den vorgeformten Sechskantkopf des Werkstückes 24
schiebt.
Durch Schwenken des Betätigungshebels 23 in Richtung
auf den Stempel 3 wird der Betätigungsbolzen 19 in
die gleiche Richtung verschoben, wobei die Rückseite
des Auswerferbolzens 10 beaufschlagt wird, dieser
also wie auch der Auswerferstift 11 auf den Stempel 3
zugeschoben wird. Auf diese Weise wird das Werkstück 24
ganz durch das Abgratwerkzeug 4 hindurchgeschoben. Sobald
der Durchschiebewiderstand am Abgratwerkzeug 4 stark
absinkt, also unmittelbar vor dem Ende des Abgratvor
gangs, sorgt die Druckluft im hinteren Druckraum 16
dafür, daß der Auswerferbolzen 10 stark beschleunigt wird,
so daß das Werkstück 24 in den Auswerferkanal 7
geschleudert wird, wie durch 24′ angedeutet. Dieser
Vorgang wiederholt sich mit jedem Werkstück.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt dieser Stufe der
Mehrstufenpresse 1, wobei der Stempel zu einem Preß
stempel 25 für die Herstellung eines Innensechskants
im Kopf einer Schraube 26 umgerüstet worden ist. Bei
einer solchen Ausbildung des Preßstempels 25 werden die
Druckräume 15, 16 in Fig. 1 umgepolt, d. h. der vordere
Druckraum 15 wird mit Druckluft beaufschlagt, während
der hintere 16 drucklos gehalten wird. Auf diese
Weise wird verhindert, daß die Schraube 26 nach dem
Preßvorgang aus der Matrize 2 gegen den Preßstempel 25
geschleudert wird. Vielmehr wird nunmehr der Aus
werferbolzen 10 ständig gegen den Betätigungsbolzen 19
gehalten, so daß die Auswerferbewegung allein durch
diesen bzw. durch den Betätigungshebel 23 gesteuert
wird. Die hierdurch bedingten Bewegungen sind jedoch
so langsam, daß die Schraube 26 nach Verlassen der
Matrize 2 praktisch senkrecht herunterfällt.
Claims (3)
1. Umformpresse, insbesondere Mehrstufenpresse, für
die Herstellung von abzugratenden und nicht abzu
gratenden Preßteilen, bei der eine oder mehrere Stufen
alternativ mit einem Abgratstempel mit diesen durch
dringendem Auswerferkanal oder mit einem Preß
stempel ausrüstbar sowie mit einer Matrize versehen
ist, deren Auswerfereinrichtung aus wenigstens
einem Auswerferbolzen und einem dessen Rückseite
beaufschlagenden Betätigungsbolzen besteht, wobei
für den Auswerferbolzen zusätzlich eine Druckfeder
einrichtung vorgesehen ist, die alternativ derart
einstellbar ist, daß sie einerseits beim Abgrat
vorgang kurz vor dessen Beendigung dem Auswerfer
bolzen eine zusätzliche Bewegung zum Heraus
schleudern des Preßteils in den Auswerferkanal
aufprägt und andererseits beim Preßvorgang den
Auswerferbolzen in Gegenrichtung am Führungs
bolzen zur Anlage bringt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfedereinrichtung aus zwei alternativ
mit Druckluft beaufschlagbaren Druckräumen (15, 16)
besteht, die von einem mit dem Auswerferbolzen (10)
verbundenen Kolben (14) voneinander getrennt sind.
2. Umformpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das rückseitige Ende des Auswerferbolzens (10)
als Kolben (14) ausgebildet ist.
3. Umformpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Druckräume (15, 16) von einem
koaxial zum Auswerferbolzen (10) liegenden Zylinder
(13) gebildet sind, wobei in einer der Druckräume (16)
der Betätigungsbolzen (19) hineinragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782856842 DE2856842A1 (de) | 1978-12-30 | 1978-12-30 | Umformpresse fuer die herstellung von abzugratenden und nicht abzugratenden pressteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782856842 DE2856842A1 (de) | 1978-12-30 | 1978-12-30 | Umformpresse fuer die herstellung von abzugratenden und nicht abzugratenden pressteilen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2856842A1 DE2856842A1 (de) | 1980-07-17 |
| DE2856842C2 true DE2856842C2 (de) | 1988-06-16 |
Family
ID=6058738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19782856842 Granted DE2856842A1 (de) | 1978-12-30 | 1978-12-30 | Umformpresse fuer die herstellung von abzugratenden und nicht abzugratenden pressteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2856842A1 (de) |
Families Citing this family (3)
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| CN110280704A (zh) * | 2019-07-08 | 2019-09-27 | 苏州孚莱博精密金属科技有限公司 | 一种用于制造减震器套筒的冷镦模组及冷镦工艺 |
-
1978
- 1978-12-30 DE DE19782856842 patent/DE2856842A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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