DE2856014C2 - Changiervorrichtung an Aufwickelvorrichtungen für Fäden, Bändchen o.dgl. - Google Patents
Changiervorrichtung an Aufwickelvorrichtungen für Fäden, Bändchen o.dgl.Info
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- B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
- B65H54/28—Traversing devices; Package-shaping arrangements
- B65H54/32—Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke
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- B65H2701/30—Handled filamentary material
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Landscapes
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Description
Rastenschiene.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Changiervorrichtung an Aufwickeleinrichtungen der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 angegebenen Art derart auszugestalten, daß die Nachteile der bekannten Vorrichtung
bezüglich der Führung der schräg bewegten Schubstange vermieden sind und daß für sämtliche Spulstellen der
Aufwickeleinrichtung die Flankenwinkel der Spulen gleichzeitig und stufenlos eingestellt werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1.
Die angegebene Lösung verwendet zur Übertragung der Verstellkräfte aus den Durchmesseränderungen an
den Spulen und der Atmung (periodische Hin- und Herbewegung der Schubstange zur Beeinflussung des Spulenaüfbaus)
ebenfalls einen Hebet Während der Hebel bei der bekannten Vorrichtung an seinen beiden Enden
fest angelenkt ist und der Kulissenstein unter Veränderung der wirksamen geometrischen Längen des Kraft-
und Lastarmes verschoben werden mu3, um eine Änderung des Flankenwinkels der Spulen herbeizuführen,
wird beim Gegenstand der Erfindung ein an einer Führungsstange schwenkbar gelagertes Zwischenglied, welches
zwischen dem Lastann des Hebels und der Leitschiene für die Schwenkung des Fadenführers anliegt, in
Längsrichtung des Hebels verschoben. Hierbei ändert sich — unabhängig davon, ob das- Zwischenglied die in
den Hebel eingeleiteten Verstellkräfte direkt oder indirekt auf die Leitschiene überträgt — nur die wirksame
geometrische Länge des Lastarmes, während die Länge des Kraftarmes unverändert bleibt, da die geometrische
Lage der Drehachse des Hebels (Anlagefläche des Abstützteils des Hebels) im wesentlichen unverändert ist
Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Anordnung liegt darin, daß die Schubstange, mit der der Spulenaufbau
beeinflußt wird, zur Beibehaltung der Atmung allein hin- und herbewegt wird und durch einen an der Schubstange
befestigten Gleitstein die Verstellkräfte auf den AbstUtzteil des Hebels übertragen werden. Die Führung
der Schubstange in der Aufwickeleinrichtung ist daher sehr einfach ausführbar. Nach der vorliegenden Erfindung
kann das Zwischenglied zwischen den möglichen Endstellungen am Lastarm des Hebels in jede beliebige
Stellung gebracht werden. Dadurch läßt sich jeder gewünschte Flankenwinkel einer Spule für sämtliche Spulstellen
einstellen.
Die Ansprüche 2 bis 6 geben vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte konstruktive Ausgestaltungen
der Erfindung an, die im folgenden anhand der !ediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher
erläutert wird. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Kraftübertragung von Spulenhalterarm und
Atmungssteuerung auf die Leitschiene für den Changierfadenführer;
F i g. 2 eine abgeänderte Ausführung mit am Hebel und an der Leitschiene anliegendem Zwischenglied.
F i g. 1 zeigt einen Changierfadenführer 1 in einer Aufwickelvorrichtung für Textilfaden, Bändchen, Glasfasern,
Drähte oder ähnliche linienförmige Gebilde, von der nur die für die vorliegende Erfindung wesentlichen
Teile dargestellt sind. Üblicherweise sind mehrere Aufwickeleinrichtungen nebeneinander und ggf. in Etagen
übereinander in den zugehörigen Textilmaschinen, wie beispielsweise Spinn-, Spul-, Zwirn- oder Texturiermaschinen
angeordnet. Der Changierfadenführer 1 ist an einem Winkelhebel 2 befestigt, der schwenkbar auf einer
Platte 3 befestigt ist Die Platte 3 ist beispielsweise über den Zapfen 4 von einer nicht dargestellten Kehrgewindewalze
und einem in deren Kehrgewindenut hin und herbewegten, schiffchenförmigen Gleitstein angetrieben
und durch die Stange 5 geradlinig geführt Ebenso könnte die Platte 3 aber auch mit der Stange 5 fest
verbunden sein, während die Stange 5 in einer anderen, geeigneten Weise von einem Changiermechanismus wie
Kurven-, Exzenterscheibe etc. hin- und herbewegt wird.
ίο Der Winkelhebel 2 ist ferner durch eine an seinem anderen
Ende drehbar angeordnete Führungsrolle 6 in der Leitschiene 9 geführt, welche Leitschiene um den im
Lager 7 drehbaren Zapfen 8 schwenkbar ist Die Leitschiene 9 weist zur seitlichen Führung der Rolle 6 bevorzugt
einen U-förmigen Querschnitt auf. Die Stellung der Leitschiene 9 während der Changierung ist für die
Weite des Changierhubes maßgebend, d. h. der Changierhub bleibt während der Spulreise konstant, wenn
die Stellung der Leitschiene 9 während der gesamten Spulreise auch unverändert bleibt
Die Stellung der Leitschiene 9 wird>,ei einer Aufwikkeleinrichtung
gemäß der Erfindung einerseits in Abhängigkeit vom wachsenden Durchmesser der Spule 10
über den nicht dargestellten, von der Reibwarze wegschwenkenden Spulenhebelarm und eine mit diesem
beispiekveise durch den Bowdenzug ti verbundene
Betätigungseinrichtung 12 verstellt Die Betätigungseinrichtung 12 wirkt hierbei zur Übertragung der Verstellkraft
auf einen zweiarmigen Hebel 13, dessen Abstützteil 13.1 als Drehpunkt ausgebildet ist Dabei wird als
kraftarmseitiger Hebelarm 13.2 im Sinn dieser Erfindung der Arm des Hebels 13 definiert, in welchen die
Verstellkraft, insbesondere die Verstellkraft vom Spulenhebelarm eingeleitet wird. Analog wird als lastarmseitiger
Hebelarm 133 der Arm des Hebels 13 bezeichnet, von dem die Verstellkräfte auf die Leitschiene 9
übertragen werden.
Andererseits wird im Drehpunkt 13.1 in den Hebel zusätzlich noch die von der Atmungssteuerung der Aufwickeleinrichtung
erzeugte Verstellkraft eingeleitet, und zwar durch eine zweite, als Stab ausgebildete Betätigungseinrichtung
14. Dieser Stab trägt an seinem freien Ende ein Tastelement 14.1 und ist an seinem anderen
Ende durch einen Zapfen 15 am Maschinenrahmen
drehbar gelagert. Zur Übertragung der VersteUkraft
aus der Atmungssteuerung auf den Hebel 13 ist jener in seinem Drehpunkt 13.1 auf dem Stab 14 drehbar gelagert.
Zur Erzeugung der Atmung während des Spulenaufbaus weist die Textilmaschine eine parallel zur Maschinenlängsrichtung
geführte Schubstange 16 auf, die angetrieben ist und während der Spulreise nach einem
vorgebbaren Programm hin- und herchangiert wird Auf dieser Schubstange 16 sind — entsprechend der
Teilung der Spulstellen in der Textilmaschine — als
Gleitsteine ausgebildete Verstellglieder 17 befestigt, die eine Auflagefläche ί7.1 aufweisen. Gegen diese Auflagefläche
17.1 wird das Tastelement 14.1 der Betätigungseinrichtung J4 kraftschlüssig in Anlage gehalten.
Wird nun die Schubstange 16 zwischen den nicht dargestellten Endschaltern hin und her bewegt, so gleitet
das Tastelement 14,1 an der schrägen Auflagefläche 17.1 des Gleitsteins 17 nach oben bzw. nach unten, wobei
über die Betätigungseinrichtung 14 eine entsprechende VersteUkraft in den Drehpunkt 13.1 des Hebels
13 eingeleitet wird, B"!ide Verstellkräfte, nämlich die aus
der Durchmesservergrößerung der Spule 10 (durch Wegschwenken des Spulenhebelarmes von der Reibwalze)
und die aus der Atmungssteuerung (durch die
Hin- und Herbewegung der Schubstange 16) werden vom lastarmseitigen Hebelarm 133 über ein Zwischenglied
18 auf die Leitschiene 9 übertragen und bewirken dort ggf. deren Verschwenkung. Die Übertragung der
Verstellkräfte erfolgt dabei nach F i g. I indirekt, d. h. über einen weiteren Hebel 19, der bei 19.1 am Maschinenrahmen
ein Widerlager hat und um dieses schwenkbar ist.
Das zwischen den beiden Hebeln 13 und 19 befindliche Zwischenglied 18, durch dessen Verstellung in Maschinenlängsrichtung
gemäß der Erfindung für sämtliche Spulstellen der gewünschte Flankenwinkel der Spulen
10 kollektiv einstellbar ist, ist auf einer zur Schubstange 16 bzw. Maschinenlängsachse parallelen Führungsstange
20 auf dem Zapfen 20.1 schwenkbar gelagert. Die Zwischenglieder 18 sind dabei analog zu den
auf der Schubstange 16 befestigten Gleitsteinen 17 in Abständen, entsprechend der Spulstellenteilung, auf der
FührungSS'ange 20 nngeordnet. Die Führungsstange 20
selbst ist gemeinsam mit der Schubstange 16 in einer am Maschinenrahmen befestigten Führung 21 gelagert.
Durch Verschiebung der Führungsstange 20 in Maschinenlängsrichtung
wird das Zwischenglied 18 mit der an seinem Ende beispielsweise vorgesehenen Abdrückrolle
18.1 zwischen den Hebeln 13 und 19 verschoben, wobei die Länge des Lastarmes 133 am Hebel 13 von
einer größten Länge bis zu einer kleinsten Länge (als unsichtbare Abdrückrolle dargestellt) veränderbar ist.
Bei einer Einstellung, bei der sich die Abdrückrolle 18.1 oberhalb des Drehpunktes 13.1 des Hebels 13 befindet,
werden dabei zylindrische Spülen gewickelt, während in allen anderen Stellungen der Abdrückrolle 18.1 bis zur
größtmöglichen Länge des Lastannes 133 Spulen mit konischen Flanken gewickelt werden. Dies ergibt sich
infolge der am Hebel 13 vorliegenden Übersetzungsverhältnisse für die Übertragung der Verstellkräfte auf die
Leitschiene 9. Damit die Leitschiene immer in Anlage am Hebel 19 ist, steht die Leitschiene 9 ständig unter der
Wirkung eines elastischen Kraftspeichers 22, beispielsweise einer Feder, der bezüglich des Lagers 7 der Leitschiene
9 auf der anderen Seite des Hebelsystems angeordnet ist
F i g. 2 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 im wesentlichen allein durch die konstruktive
Ausbildung des Übertragungssystems für die Verstellkräfte von Spulenhebelarm und Atmungssteuerung
auf die Leitschiene 90 der Changiereinrichtung. In F i g. 2 ist der zweiarmige Hebel 130 mit seinem kraftarmseitigen
Hebelarm 132 an der Betätigungseinrichtung 120 des Spulenhebelarms angelenkt. Sein Drehpunkt
bzw. AbstC'tzteil 131 ist als Vorsprung 134 mit
einer konvexen Anlagefläche ausgebildet und an der schiefen Auflagefläche 17i des Gleitsteins 170 in Anlage
gehalten. Während der gesamten Spulreise, in der die Betätigungseinrichtung 120 zwischen ihrer oberen und
unteren Endstellung bewegt wird, verschiebt sich der Drehpunkt 131 infolge der Abrollbewegung des Vorsprungs
134 auf der Auflagefläche 171 geringfügig. Über den Vorsprung 134 wird dabei die vom Gleitstein 170
übertragene Verstellkraft der Atmungssteuerung in den Hebel 130 eingeleitet Zwischen dem lastarmseitigen
Hebelarm 133 und der Leitschiene 90 ist, wie bei F i g. 1 beschrieben, das auf der Führungsstange 200 schwenkbar
gelagerte Zwischenglied 180 angeordnet, das in dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 jedoch die Kräfte direkt
auf die Leitschiene 90 überträgt und diese mit wachsendem Spulendurchmesser ggf. um das Lager 70
verschwenkt Das Zwischenglied 180 kann hierbei ebenfalls, wie zuvor beschrieben, beispielsweise zwischen
den beiden dargestellten Endstellungen verschoben werden, wodurch die Flankenwinkel der Spule 10 kontinuierlich
von einem minimalen Bikonuswinkel bis zu einem Winkel von 90° für zylindrische Kreuzspulen einstellbar
sind. Dabei wird in vorteilhafter Weise über das einmal für den gewählten Flankenwinkel eingestellte,
konstante Übersetzungsverhältnis zwischen Kraftarm 132 und Lastarm 133 des Hebels 130 die Hubverkürzung
gesteuert, die bei Spulen mit von zylindrischen Spulen abweichenden Flankenwinkeln mit wachsendem
Spulendurchmesser vorgenommen werden muß, indem die Leitschiene 90 mehr und mehr verschwenkt wird.
Die geringfügige Verschiebung des Drehpunktes 131 auf dem Vorsprung 134 des Hebels 130 kann dabei
durch die Formgebung des Zwischengliedes 180 ausgeglichen werden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, erfolgt eine Verschwenkung
der Leitschiene 90 nicht, wenn das Zwischenglied 180 auf die gestrichelt dargestellte Position verschoben
ist und über dem Drehpunkt 131 des Hebels 130 angeordnet ist. Diese Position des Zwischengliedes 180 ist für
zylindrische Kreuzspulen vorgesehen, während sämtliche anderen Positionen zwischen dieser und der anderen
Endposition Spulen mit jeweils anderen konischen Flankenwinkeln ergeben.
Bezugsriichenaufstellung
| 1 | Changierfadenführer | inFig.2: | Lager der Leitschiene |
| 2 | Winkelhebel | 70 | Leitschiene |
| 3 | Platte | 90 | Betätigungseinrichtung |
| 4 | Zapfen | 120 | Hebel |
| 5 | Stange | 130 | Abstützteil des Hebels |
| 6 | Führungsrolle | 131 | kraftarmseitiger Hebelarm |
| 7 | Lager | 132 | |
| 8 | Zapfen | ||
| 9 | Leitschiene | ||
| 10 | Spule | ||
| U | Bowdenzug | ||
| 12 | Betätigungseinrichtung | ||
| 13 | Hebel | ||
| 13.1 | Drehpunkt | ||
| 13.2 | kraftarmseitiger Hebelarm | ||
| 133 | lastarmseitiger Hebelarm | ||
| 14 | zweite Betätigungseinrichtung, Stab | ||
| 14.1 | Tastelement | ||
| 15 | Zapfen | ||
| 16 | Schubstange | ||
| 17 | Gleitstein | ||
| 17.1 | Auflagefläche, schiefe Ebene | ||
| 18 | Zwischenglied | ||
| 18.1 | Abdrückroile | ||
| 19 | Hebel | ||
| 19.1 | Widerlager des Hebels 19 | ||
| 20 | Führungsstange | ||
| 20.1 | Zapfen zur Lagerung des Zwischengliedes 18 | ||
| 21 | Führung | ||
| 22 | Kraftspeicher |
| 133 | lastarmseitiger Hebelarm |
| 134 | Vorsprung |
| 160 | Schubstange |
| 170 | Gleitstein |
| 171 | Auflagefläche des Gleitsieins |
| 180 | Zwischenglied |
| 200 | Führungsstange |
| Hierzu 1 Blatt Zeichnungen |
10
20
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (6)
1. Changiervorrichtung an Aufwickelvorrichtungen für Fäden, Bändchen oder dergleichen mit veränderbarem
Fadenführerhub, deren Fadenführer an einem schwenkbaren Winkelhebel befestigt ist, der
von einer Kehrgewindewalze oder dgl. angetrieben und in einer schwenkbaren Leitschiene geführt ist,
wobei die Lage der Leitschiene in Abhängigkeit vom wachsenden Wickeldurchmesser einerseits und
durch eine periodische Hin- und Herbewegung andererseits verstellbar ist und wobei die Leitschiene
über verstellbare Kupplungsglieder kraftschlüssig mit ihren Verstellgliedern verbunden ist nach Patent
1916580, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellkräfte durch einen zweiarmigen Hebel
(13; 130) von den Verstellgliedern (12; 14; 17; 120; 170) auf /UiS Leitschiene (9; 90) übertragen werden,
wobei zwischen dem Hebel (13; 130) und der Leitschiene
(9; 90) ein an einer Führungsstange (20; 200) schwenkbar gelagertes Zwischenglied (18; 180) parallel
zur Maschinenlängsachse verschiebbar ist, durch welches die Länge des Hebelarmes (133; 133)
zwischen dem Abstützteil (13..1; 131) des zweiarmigen
Hebels (13; 130) und dem Zwischenglied (18; 180) bzw. der Leitschiene (9; 90) einstellbar ist
Z Changiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem wachsenden Spulendurchnv-ser
abhängige Verstellkraft am kraftarmseitigen Ende (13.2; 13?}- des zweiarmigen Hebels
(13; 130) und die von der periodischen Hin- und Herbewegung der Atniungs*ieuerung abhängige
Verstellkraft im Abstützteil (l3.1; 131) des Hebels ^ 13" 130^ eingeleitet werden.
3. Changiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftarm
(132) des zweiarmigen Hebels (130) zwischen dem Abstützteil (Anlagefläche 131) eines Vorsprungs
(134) und dem Ende des Hebelarmes eine im wesentliehen gleichbleibende Länge aufweist, während die
Länge des Lastarmes (133) durch Relativverstellung des an der Führungsstange (200) gelagerten Zwischengliedes
(180) bezüglich des Hebels (130) einstellbar ist.
4. Changiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied
(18; 180) sowohl am Lastarm (133; 133) des Hebels (13; 130) als auch an der Leitschiene (9; 90)
kraftschlüssig in Anlage gehalten ist. so
5. Changiervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche des Zwischengliedes
(180) am zweiarmigen Hebel (130) einerseits und an der Leitschiene (90) andererseits einen Radius
aufweisen.
6. Changiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützteil
(131) des zweiarmigen Hebels (130) als Vorsprung (134) mit einer konvexen Anlagefläche ausgebildet
ist, der an einer Auflagefläche (171) eines Gleitsteines (170) kraftschlüssig in Anlage gehalten ist, und
daß der Gleitstein (170) an der die Verstellkräfte der Hin- und Herbewegung der Atmungssteuerung auf
den Hebel (130) übertragenden Schubstange (160) ortsfest angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Changiervorrichtung an Aufv/ickelvorrichtungen für Fäden, Bändchen
oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Changiereinrichtung ist aus der DE-PS 19 16 580 bekannt Weiterhin ist aus der DE-AS
22 55 065 eine Einrichtung zur gemeinsamen Einstellung unterschiedlicher Flankenwinkel an den Spulen für
die gesamte, mehrere Spulstellen aufweisende Aufwikkelvorrichtung b-'annt Hierzu wird bei der DE-AS
22 55 065 als Übertragungsglied ein Hebel verwendet, der zwischen der Leitschiene für die Schwenkung des
Fadenführers und der Betätigungsstange des Spulenhaltearmes angelenkt ist und in den die aus dem Anwachsen
des Wickeldurchmessers einerseits und der periodischen Hin- und Herbewegung einer gemeinsamen
Schubstange für die Änderung des Wickelauf baus andererseits resultierenden Verstellkräfte zur Verschwenkung
der Leitschiene eingeleitet werden. Bei der DE-AS 22 55 065 ist dieser Hebe! auf einem Kuiissenstein abgestützt,
der auf der allen Spulstellen gemeinsamen Schubstange verschiebbar ist und der entsprechend dem gewünschten
Flankenwinkel an den Spulen in verschiedene Stellungen einer Rastenschiene eingerastet werden
kann. Je nach Stellung des Kulissensterns werden dabei die geometrischen cängenverhältnisse am Hebel durch
Verschiebung der Drehachse, d. h. der Anlagefläche des Kulissensteins zwischen den Gelenkpunkten des Hebels,
verändert
Nachteilig bei der bekannten Anordnung ist es, daß die Schubstange, durch welche die Verstellkräfte aus
der periodischen Hin- und Herbewegung der Atmungssteuerung in den Hebel eingeleitet werden, ständig eine
Schrägbewegung ausführen muß, weil der Kulissenstein nur zwischen den SchrägP.ächcs der Rastcr.schicnc bewegt
werden kann. Die Führung einer derartigen Bewegung ist jedoch konstruktiv schwierig. Ein weiterer
Nachteil der bekannten Vo/richttscg ist der zwischen
den Rasten des Kulissensteins und den Rasten der fest angeordneten Rastenschiene notwendigerweise auftretende
mechanische Verschleiß und der damit verbundene erhöhte Aufwand für die Wartung, den Stillstand
und die Ausfallzeiten der Aufwickeleinrichtung. Schließlich wird es noch als nachteilig empfunden, daß
der Flankenwinkel an den Spulen nicht kontinuierlich sondern nur stufenweise zwischen den vorgesehenen
Rasten der Rastenschiene einstellbar ist.
In der Zusatz-Patentanmeldung DE-AS 23 30 932 zur vorgenannten DE-AS 22 55 065 werden die angegebenen
Nachteile bestätigt und es wird vorgeschlagen, den auftretenden Verschleiß an den Rasten zwischen Kulissenstein
und Rastenschiene durch eine Konstruktion zu vermeiden, bei der zwischen dem Kulissenstein und der
Rastenschiene eine Leiste und ein Schieber vorgesehen sind, wobei der Kulissenstein auf dem Schieber gleitet
und der Schieber an einer mit der Rastenschiene fest verbundenen Leiste durch Rasteneingriff arretierbar ist.
Bei dieser Anordnung sind die Flächen des Kulissensteins und des Schiebers, mit denen beide Bauteile aneinander
liegen, als Keilflächen ausgebildet.
Die Führung der mit dem Kulissenstein verbundenen Schubstange ist bei dieser Ausführung ebenfalls schwierig,
da sie bei ihrer Hin- und Herbewegung — infolge der Verschiebung des Kulissensteins auf der Keilfläche
des Schiebers — eine Schrägbewegung ausführt. Auch bei der zuletzt beschriebenen Vorrichtung erfolgt die
Verstellung des Flankenwinkels an den Spulen stufenweise durch Verstellung der Schieber an den Leisten der
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2856014A DE2856014C2 (de) | 1978-12-23 | 1978-12-23 | Changiervorrichtung an Aufwickelvorrichtungen für Fäden, Bändchen o.dgl. |
| EP79105113A EP0012937B1 (de) | 1978-12-23 | 1979-12-12 | Changiervorrichtung an Aufwickelvorrichtungen für Fäden mit veränderbarem Fadenführerhub und stufenloser, kollektiver Verstellbarkeit des Flankenwinkels der Spulen |
| ITRM1979U36252U IT7936252U1 (it) | 1978-12-23 | 1979-12-20 | Dispositivo di alternazione per dispositivi di avvolgimento di fili con corsa del guidafilo variabile e regolabilita' continua e collettiva delle angolazioni dei fianchi delle bobine. |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2856014A DE2856014C2 (de) | 1978-12-23 | 1978-12-23 | Changiervorrichtung an Aufwickelvorrichtungen für Fäden, Bändchen o.dgl. |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2856014A1 DE2856014A1 (de) | 1980-07-10 |
| DE2856014C2 true DE2856014C2 (de) | 1986-10-30 |
Family
ID=6058291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2856014A Expired DE2856014C2 (de) | 1978-12-23 | 1978-12-23 | Changiervorrichtung an Aufwickelvorrichtungen für Fäden, Bändchen o.dgl. |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE2856014C2 (de) |
| IT (1) | IT7936252U1 (de) |
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| IT7936252U1 (it) | 1981-06-20 |
| EP0012937A1 (de) | 1980-07-09 |
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