DE2853505C2 - Vorrichtung zur manuellen Erzeugung elektrischer Impulse - Google Patents
Vorrichtung zur manuellen Erzeugung elektrischer ImpulseInfo
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- G04C3/00—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
- G04C3/001—Electromechanical switches for setting or display
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur manuellen Erzeugung digitaler Impulse nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Eine derartige Vomchtung ist bereits aus der DE-PS 25 40 486 der Anmelderin bekannt, in der eine
Anzeigekorrektureinrichtung beschrieben ist, die einen Impulsgenerator aufweist, durch welchen Taktsignale
mit variabler Impulsfrequenz zur Korrektur der Anzeige erzeugbar sind. Kennzeichnend für diesen
Impulsgenerator ist ein manuell oder mechanisch antreibbares Impulsrad mit mehreren an ihm angeordneten
impulserzeugenden Elementen und ferner ein mit dem Impulsrad zusammenwirkendes Fühlelelment und
ein mit diesem zusammenarbeitendes Impulswandlerelement zur Erzeugung elektrischer Impulse. Das
Impulsrad kann durch ein Betätigungsclement, das mit
dem Impulsrad mechanisch verbunden ist, gegenüber dem Fühlelement verdreht werden, wobei einzelne
Impulse oder Impulszüge erzeugt werden können, deren
Frequenz von der Drehgeschwindigkeit des Betätigungselementes abhängt.
Diese einzelnen Impulse oder Impulszüge können in
einen Vorwärts-Rückwärtszähler eingezählt werden, dessen Zählrichtung entsprechend der Drehrichtung
geschaltet wird, und können beispielsweise zur Korrektur uzw. zur Einstellung einer Digitalanzeige verwendet
werden. Die Erzeugung der elektrischen Impulse kann gemäß der DE-PS 25 40 486 elektrooptisch, elektromagnetisch
oder elektromechanisch vor sich gehen.
Grundsätzlich sind die impulserzeugenden Elemente auf dem Impulsrad auf einer Kreisbahn senkrecht zur
Drehachse angeordnet. Dadurch ergibt sich zwangsläufig, daß der so ausgebildete Impulsgenerator senkrecht
zu seiner Drehachse, d. h. in der Ebene des Impulsrades eine relativ große Ausdehnung besitzen muß, denn
vorteilhafterweise sind auf dem Impulsrad mehrere impulserzeugende Elemente angeordnet und wirken mit
mindestens einem, vorteilhafterweise mehreren impulsaufnehmenden Elementen zusammen, die ;in der
Peripherie des Impulsrades angeordnet sein müssen,
Impulsgeneratoren dieser Ari sind in sehr flachen
Gehäuse, vornehmlich Armbanduhrgehäuse oder in integrierten elektronischen Bausteinen nur erschwert
unterbringbar, da die mit dem Impulsrad zusammenwirkende Drehachse in der Ebene des flachen Uhrgehäuses
angeordnet ist und somit für das Impulsrad senkrecht zur Drehachse kein Raum vorhanden ist.
Weiterhin sind aus der US-PS 36 47 994 Spiralschalter
bekannt, bei weichen auf einer drehbaren Welle aus einem elektrischen Isolator ein oder mehrere Kontaktpole
in Form von einer oder mehreren parallel zueinander verlaufenden Schraubenlinien angebracht
sind. Die anderen Kontaktpole sind als Kontaktfedern ausgebildet, die feststehend in einer Reihe parallel zur ,5
Drehachse angeordnet sind Dabei ist der Abstand der feststehenden Kontaktpole gleich dem Abstand zweier
nebeneinander verlaufender Schraubenlinien. Durch Verdrehen der Welle dieses Spiralschalters ist es nun
möglich, jeden der feststehenden Kontaktpole nacheinander mit jedem der schraubenlinienförmigen Kontaktpole
in Berührung zu bringen. Dabei werden jeweils alle vorhandenen feststehenden Kontaktpole gleichzeitig
beaufschlagt. Eine Betätigung einzelner 'Conta'ae
nacheinander ist dabei nicht möglich, d. h, es ist keine Möglichkeit vorgesehen, eine oder mehrere fortlaufende
Reihen von elektrischen Impulsen zu erzeugen. Dies ist insbesondere auch aus den Anschlüssen der
schraubenlinienförmigen Kontakte ersichtlich, die für Drehwinkel von einem Vielfachen von 360° nicht
ausgelegt sind.
Aus der DE-PS 4 14 266 ist ein weiterer Spiralschalter mit einem schraubenförmig gewundenen Kontaktorgan
entnehmbar. Dieses Kontaktorgan kann durch Verdrehen einer Achse zwischen zwei gegenüberliegenden
Reihen von einander zugeordneten ortsfesten Kontaktfedern in Achsrichtung verschoben werden. Dabei ist
die Steigung der Schraube gleich den Abständen zwischen zwei nebeneinander liegenden Kontaktfedern,
so daß die Kontaktfederpaare in steigender, bzw. w
fallender Anzahl je nach Ausgangslage des Kontaktorgans, bei jeder Umdrehung gleichzeitig ein- oder
ausgeschaltet werden. Der Drehwinkel dieser Anordnung ist also dadurch eingeschränkt, daß das Kontaktorgan
nach einer Anzahl von Umdrehungen der Achse soweit verschoben ist, daß es die Kontaktfedern nicht
mehr berührt.
Aus der US-PS 29 06 832 ist schLeßlich ein Spiralschalter
entnehmbar, bei welchem auf der Oberfläche einer Trommel auf einer Schraubenlinie mit einer
Windung mehrere Paare von schräg zur Umfangsrichtung angeordneten parallelen Führungslaschen angebracht
sind. Parallel zur Drehachse der Trommel ist eine Reihe von herkömmlichen Kippschaltern ortsfest
angeordnet, wobei ein Kippschalter jeweils einem Paar Führungslaschen so zugeordnet ist, daß die Bedienungshebel
der Kippschalter bei einer Drehung der Trommel in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Reihe nach in
eine der beiden möglichen Schaltstellungen gebracht werden. Der Drehwinkel dieser Anordnung ist demnach
auf 360 Grad begrenzt, da die Schalthebel vor einer neuen Umdrehung in der gleichen Drehrichtung in ihre
jeweilige Ausgangsstellung gebracht werden müssen, was widerum nur durch eine Drehung in entgegengesetzter
Richtung möglich ist. ι,.
Aus der US-PS 36 51287 ist unter anderem ein
Trommelschaltcr cntnchmbar, bei welchem auf der aus isolierendem Material bestehenden Umfangsflächc
einer um eine Achse drehbaren Trommel ein Muster aus einer elektrisch leitenden Kontaktschicht aufgebracht
ist. Dieses Muster wird von mehreren ortsfesten Kontakten abgetastet, welche in Form von tangential an
der Umfangsfläche der Trommel anliegenden Kontaktfedern aufgebaut sind, welche wiederum parallel
nebeneinander senkrecht zur Drehachse angeordnet sind. Bei einer Umdrehung der Trommel werden also —
entsprechend der Form des Musters des Kontaktmaterials auf der Trommel — jeweils einer oder mehrere der
ortsfesten Kontakte mit dem Kontaktmuster oder auch untereinander elektrisch leitend verbunden. Derartige
Schalter werden zum Beispiel als Programmschalter eingesetzt, wobei mehrere verschiedene Aggregate in
einer beliebig vorgebbaren zeitlichen Abfolge ein- und ausgeschalter werden können.
Aus der AT-PS 2 75 644 ist ein Relais mit bevorzugt elektromagnetisch angetriebenen Anker entnehmbar,
wobei die Schaltstrecke aus einem oder mehreren magnetisch steuerbaren Halbleitern besteht, welche
durch einen am Anker befestigten Dauermagneten beeinflußbar sind. Eine über den Einsa»?. als Schaltstrekke
bei einem Relais hinausgehende Verwendbarkeit von derartigen magnetisch beeinflußbaren Halbleitern ist
dieser Schrift jedoch nicht entnehmbar.
Ausgehend von einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 ist es Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur manuellen Erzeugung einer oder mehrerer fortlaufender
Reihen von Impulsen durch eine Drehbewegung zu schaffen, die eine möglichst geringe Ausdehnung
senkrecht zur Drehachse aufweisen soll. Ferner soll die Vorrichtung in besonders einfacher Weise, aus wenigen
Teilen und möglichst billig herstellbar sein.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung nach dem Oberbegriff gemäß dem
kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 augestaltet wird.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen sind den untergeordneten Ansprüchen der Anmeldung zu entnehmen:
So ergibt sich durch die Verwendung einer erhöhten Zahl von impulserzeugenden Elementen, die auf einer
oder mehreren Schraubenlinien mit Abstand voneinander um die Drehachse herum angeordnet sind, eine
höhere Zahl von Impulsen pro Umdrehung der Drehachse. Beispielsweise wird eine mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung angesteuerte Anzeige dadurch schneller verstellbar.
Durch die Unterbringung der gesamten erfindungsgemäßen Anordnung in integrierter Weise in einem
Speicherbaustein oder einem Mikroprozessor-Baustein der gängigen Größe ergeben sich weitreichende
Anwendungsmöglid-'keiten. So ist zum Beispiel ein Einsatz als digital arbeitendes Trimmpotentiometsr
möglich.
Eine insbesondere hinsichtlich der Herstellungskosten
vorteilhafte Ausführung der Erfindung verwendet die Schraubenwindungen einer elektrisch leitenden
Schraube als impulserzeugende Elemente, wobei die impulsaufnehmenden Elemente als Kontaktstreifen auf
einer Isolatorplatie ausgebildet sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung verwendet als impulserzeugendes Element eine zweckentsprechend
ausgebildete leitfähige: Schicht, die auf der
aus isolierendem Material hergestellten Achse in bekannter Technik sehr einfach und kostengünstig
hergestellt werden k->nn. Insbesondere wird dun-h -niictreppenförmige
Abstufung der leitfähigen Schicht eine
hohe .Schallgenauigkeit erreicht, so daIi sich diese
Ausführung insbesondere für Kiristellvorrichlungcn
eignet, bei welchen eine niögli bsi genau handhabbare
Verstellung erwünscht ist.
Kinc dritte vorteilhafte Ausführung der Erfindung ■
verwendet ak impulserzeiigende F.lemente magnetische
Bereiche, welche schraubenförmig auf oder in der Welle angeordnet sind. Diese Anordnung ist, da keine
mechanischen Kontakte vorhanden sind, weitgehend verschließfrei. ;u
Die [Erfindung ist anhand mehrerer Ausführungsbeispiele
in mehreren Figuren der Zeichnung näher erläutert.
Fig. I zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die impulser- η
zeugenden Elemente als Metallschraube und die impukaufnehmenden Elemente als Kontaktstreifen
ausgebildet sind.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausfühmngsbeispiel einer
rrfinrliingügi'mäRpn Vnrrirhtnnu hpi welcher die
impulserzeugenden Elemente als Leiterspirale ausgebildet sind, die an einer Welle aus Isoliermaterial
angeordnet sind und mit impulsaufnehmenden Federkontakten zusammenwirkt, von denen nur eine Gruppe
dargestellt ist. 2>
F i g. 3 zeigt in einer Abwandlung des zweiten Alisführungsbeispieles eine treppenförmige Abstufung
der schraubenförmig angeordneten impulserzeugenden Elemente.
Fig.4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung unter Verwendung magnetischer Bereiche bzw. Sensoren als impulserzeugende
bzw. -aufnehmende Elemente, wobei von letzteren nur eine Gruppe dargestellt ist.
F i g. 5 zeigt die Anordnung der Vorrichtung in einem integrierten Schaltkreis.
Gemäß F i g. t besteht die Vorrichtung zur manuellen Erzeugung digitaler Impulse für die Eingabe in einen
Vor-ZRückwärtszähler beispielsweise aus einer Isolatorplatte
I, auf welche mittels eines Ätzvorganges mehrere Kontaktstreifen 2 aufgebracht sind, und auf welcher
eine Schraube 3 auf elektrisch leitfähigem Material, beispielsweise eine Metallschraube, senkrecht zu den
Kontaktstreifen 2 angeordnet ist. Die Schraube 3 berührt mit ihren Schraubenlinien einen oder mehrere
der Kontaktstreifen 2. wodurch eine leitende Verbindung hergestellt ist. Die Schraube ist an ihren beiden
Enden in zwei Lagern 4, 4' gehaltert, in der Nähe des einen Lagers 4 befindet sich ein Kontaktelement 5,
welches unabhängig von der Drehwinkelstellung der Schraube 3, mit dieser laufend elektrisch leitend
verbunden ist.
Die Kontaktelemente 2,5 sind mit einer Schaltung 27,
die im wesentlichen aus einer Anordnung zur Auswertung der Drehrichtung der Drehachse 8, einer
Impulsformerlogik und einem Vorwärts-Rückwärtszähler besteht, elektrisch verbunden.
Wird das mit der Schraube 3 verbundene Betäti gungselement 6 verdreht, so bewegen sich die
Berührungspunkte 7, an weichen die Schraube 3 auf der w>
Isolatorplatte 1 bzw. auf den auf der letzteren aufgebrachten Kontakten 2 aufliegt, in der einen oder
der anderen Richtung entlang der Drehachse 8 der Vorrichtung. Dadurch werden abwechselnd die auf der
Isolatorplatte 1 angeordneten Kontakte 2 von den b=>
Schraubenwindungen 9 der Metallschraube 3 berührt Je nach Abstand 10' der auf der Isolatorplatte 1
aufgebrachten Kontakte 2 und Ganghöhe 10 der Schraube 3 werden die durch die Schraube 3 und die
Kontakte gebildeten Kontaktstrecken ein/ein nacheinander oder in Gruppen geöffnet und geschlossen. Durch
geeignete Zusammenschaltung der Kontakte 2 ist. durch die Drehung des Betiitigungsclcmentes 6. die Erzeugung
ein/einer Impulse oder Impulszüge möglich, welche \c
nach Drehrichtung des Hetätigungsclementes 6 in den Vorwärts-Zähleingang oder den Rückwärts/ähleingang
eines Riickwärt.s/ählers eingezahlt werden können.
Bei dem in F i g. 2 gezeigten Alisführungsbeispiel eines Impulsgenerators ist eine als impulserzeugendes
Element dienende leitfähige Schicht 17 schraubenförmig um eine Weil'' 18 aus isolierendem Material herum
angeordnet, die .:iit einen Betätigungselement 6 mechanisch verbunden ist und drehbar gelagert ist. Bei
Verdrehung des Betätigungsclemcntes 6 kommen die Gewindegänge 15 dieser schraubenförmig angeordneten
leitfähigen Schicht 17 mit einer oder mehreren Reihen von Kontaktelcmenten 19. wobei der Übersichtlichkeit
halber nur eine Reihe dargestellt ist. in Berührung, welche beispielsweise auf einer Leiterplatte
20 aufgebracht sein können. )c nach Drehrichtung des Betätigungselementes 6 wandern die Berührpunkte 21
der schraubenförmig angeordneten !eitfähigen Schicht 17 in der einen oder der anderen Richtung entlang der
Welle 18 und schließen eine oder mehrere Kontaktstrecken nacheinander oder gleichzeitig in bereits
beschrisbener Weise.
Bei d^Ti in F i g. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist
die in F i g. 2 beschriebene, um eine Welle 18 schraubenförmig angeordnete leitfähige Schicht 17
treppenförmig abgesetzt. Dadurch ist eine exaktere Kontaktgabe zwischen den impulserzeugenden Elementen
und den impulsaufnehmenden Elementen gewährleistet, die auch in diesem Ausführungsbeispiel in einer
oder mehreren Reihen entlang der Welle 18 angeordnet sind. Wie aus dieser F i g. 3 ersichtlich, können in einem
Gewindegang der schraubenförmig angeordneten impulserzeugenden leitfähigen Schicht 17 mehrere impulsaufnehmende
Kontaktelemente 18 in einer oder mehreren Reihen angeordnet sein, in der Mitte des in
Fig. 3 gezeigten Wellenabschnittes ist die aus leitfähigem Material bestehende Schicht 17 als Ring 22 um die
Welle 18 herum ausgebildet und steht mit einem oder mehreren Kontakten 23 sowie mit der schraubenförmig
angeordneten impulserzeugenden Schicht 17 ununterbrochen in Verbindung. Bei Verdrehung der Welle 18
werden somit die Kontaktstrecken zwischen dem oder den mit dem leitenden Ring 22 in Verbindung stehenden
Kontakten und dem mit der schraubenförmigen Schicht wechselwirkenden Kontaktelementen 19 geöffnet und
geschlossen.
Die in F i g. 4 dargestellte Vorrichtung weist ebenfalls
eine drehbare Welle 18 auf, die mit schraubenförmig angeordneten impulserzeugenden Elementen versehen
ist. Diese impulserzeugenden Elemente wechselwirken mit einer oder mehreren Reihen von impulsaufnehmenden
Elementen. Als impulserzeugende Elemente sind auf oder in der Welle 18 schraubenförmig magnetische
Bereiche 24 angeordnet, deren Magnetisierungsrichtung im Gleichgewichtsfall senkrecht zur Drehachse 8
der Welle 18 ausgerichtet sein kann. Das magnetische Streufeld H* welches durch die Polbelegung der
magnetischen Bereiche 24 aus der Welle 18 austritt, kann mit einer oder mehreren Reihen impulsaufnehmender
Elemente wechselwirken, die in diesem Falle vorteilhafterweise als Magnetowiderstandseiemente 25
ausgebildet sein sollen, wobei hier wie in Fig.2 aus
Cirunden der Übersicht nur eine Reihe dargestellt ist.
Bei Verdrehung des Retatigungsclcmentes 6, welches
wiederum mechanisch mit der drehbaren Welle 18 gekoppelt ist. erzeugt die I luHändemng ΔΦ. die durch
Vorbeiführen der magnetischen Streufelder H, an den ί
Magnetowidcrstandsclcmcnten 25 verursacht wird. Widerstandsändcrungen Δη. welche durch den Magnetowiderstandselementen
25 nachgeordnete, nicht gezeigtr .'lektronische Schaltungen in bekannter Weise
leicht /1J Impulsen umgeformt werden können, die zur w
Einzahlung in den Vor/Rückwärtszähler geeignet sind. Eine mit derartigen impuKerzeugenden urii impulsaufnehmenden
Elementen versehene Vorrichtung ist in höchstem Maße miniaturisierbar und integrierbar. Der
Stand der Technik erlaubt es heute. Magnetowider- ι > siandselementc 25 herzustellen, deren Abmessungen
lediglich einige Mikrometer betragen, weiterhin sind Materialien bekannt, beispielsweise Metallgläser, deren
magnetische und mechanische Eigenschaften die Ausbildung
einer sehr dünp.en drchbäri.n ^?!!c 18 ™*l den ^
magnetischen Eigenschaften, die in der F i g. 4 angedeutet
sind, ermöglichen. Eine derartige Vorrichtung ließe sich ohne weiteres, zusammen mit einer nachgeordneten
Impulsformerschaltung, einer weiteren Anordnung zur Erkennung der Drehrichtung der Welle und einer 2)
/ählervorrichtung in einem integrierten Elektronikbaustein
26. wie er in F ι g. 5 angedeutet ist. unterbringen. Derartige integrierte Vorrichtungen, in welche die
manuell betätiebare Eingt■'■
>rrichtung mit integriert ist. und die selbstverständlich auch noch weitere i"
elektronische Schaltkreise enthalten können, ließen sich beisp' Isweise als »digitale Trimmpotentiometer« in
digitalen Schaltungen oder als Schaltelement in elektronischen Kleinuhren anwenden. Der auf dem
I'rinzip der Magnetowiderstandsänderung berührende Impulsgcncratur, bei welchem die impulserzeugenden
Elemente schraubenförmig auf einer drehbaren Welle angeordnet sind, arbeitet kontaktlos und damit weitgehend
vcrschlcißfrei. Eine derartige Vorrichtung ist, wie eingangs gefordert, zumindest bezüglich einer Raumachse
senkrecht zur Drehachse 8 der Welle 18 in sehr kleinen Abmessungen herstellbar. Aufgrund dessen
erscheint er für die Unterbringung zusammen mit elektronischen Schaltungen und z. B. auch Speichervorrichtungen
in einem integrierten Baustein 26 oder in einem sehr flachen Armbanduhrgehäuse besonders
geeignet. Die impulsaufnehmenden Elemente können in Maskierungstechnik in integrierter Form auf dem
Träger der elektronischen Schalt- und Speicherelemente in äußerst funktioneller und kostensparender Weise
aufgebracht sein. Die drehbare Welle 18, auf welcher die iirmijkprvriiopnrtpn F-Iompntp schraubenförmig angeordnet
sind, könnte z. B. aus einem Metailglas, beispielsweise Fe-P-B, hergestellt sein, da derartige
Verbindungen sowohl die notwendigen hohen magnetischen Momente als auch die mechanischen Voraussetzungen
fü - eine derartige Vorrichtung besitzen.
Selbstverständlich kann die Welle 18 auch aus jedem anderen nichtmagnetischen Material bestehen, auf
welche eine mapne'ische Schicht schraubenförmig aufgebracht ist, welche aufgrund thermischer and
magnetischer Vorbehandlung die magnetischen Voraussetzungen erfüllt, die zur Impulserzeugung gemäß der
Vorrichtung nach F i g. 4 notwendig sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zur manuellen Erzeugung digitaler Impulse für die Eingabe in einen elektronischen
Vor-ZRückwärtszähler, mit einem drehbaren und mit
impulserzeugenden Elementen mechanisch verbundenen Betätigungselement, mehreren ortsfesten
impulsaufnehmenden Elementen und einer. Mittel zur Drehrichtungserkennung aufweisenden Auswertelogik,
wobei bei Drehung des Betätigiingselemen- )0
tes durch gegenseitige Wechselwirkung des oder der impulserzeugenden Elemente mit den impulsaufnehmenden
Elementen einzelne Impulse oder Impulszüge erzeugbar sind, weiche je nach Drehrichtung des
Betätigungselementes in den Vorwärtszähleingang (5
oder den Rückwärtszähleingang des Vor-/Rückwärtszählers eingezählt werden,
gekennzeichnet durch die Kombination nachfolgender, teilweise an sich bekannter Merkmale:
die impulserzeugenden Elemente (9, 17, 24) sind in einer oder mehreren Schraubenlinien um eine mit
dem Betätigungselement (6) der Vorrichtung in Wirkverbindung stehenden drehbaren Welle herum
angeordnet; die impulsaufnehmenden Elemente (2, 19, 25) sind linear entlang der Drehachse (8) in einer oder
mehreren Reihen derart angeordnet, daß sie durch das oder die schraubenförmig abgeordneten impulserzeugenden
Elemente (9, 17, 24) einzeln oder in jo Gruppen beaufschlagbar sind;
der Abstand (10') der linear entlang der Drehachse (8) angeordneten impulsaufnehmenden Elemente (2, 19, 25) ist ungleich der Ganghöhe (10) der Schraubenlinie; j5 die impulsaufnehmenden Plemente (2,19,25) wirken in mindestens zwei Gruppen elektrisch derart zusammen, daß bei Drehung des Betätigungselementes (6) der Vorrichtung mindestens zwei zeitlich versetzte, sich jedoch überdeckende Impulse erzeugbar sind.
der Abstand (10') der linear entlang der Drehachse (8) angeordneten impulsaufnehmenden Elemente (2, 19, 25) ist ungleich der Ganghöhe (10) der Schraubenlinie; j5 die impulsaufnehmenden Plemente (2,19,25) wirken in mindestens zwei Gruppen elektrisch derart zusammen, daß bei Drehung des Betätigungselementes (6) der Vorrichtung mindestens zwei zeitlich versetzte, sich jedoch überdeckende Impulse erzeugbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die impulserzeugenden Elemente (9,
17,24) um die Drehachse (8) herum auf Schraubenlinien mit Abstand voneinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die linear
entlang der Drehachse (8) der Vorrichtung angeordneten impulsaufnehmenden Elemente (2, 19, 25), die
schraubenlinienförmig um die Drehachse (8) herum angeordneten impulserzeugenden Elemente (9, 17,
24), sowie die zur Vorrichtung gehörende Auswertelogik zusammen mit integrierten elektronischen
Schaltungen in einem Speicherbaustein oder Mikroprozessor-Baustein der gängigen Größe in integrierter
Weise untergebracht sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die impulserzeugenden
Elemente aus den Schraubenwindungen (9) einer elektrisch leitfähigen Schraube (3)
gebildet sind, daß weiter die impulsaufnehmenden Elemente durch einen oder mehrere Kontaktstreifen
(2). welche auf einer Isolatorplatte (1) aufgebracht sind, gebildet sind, und daß schließlich die Schraube
(3) auf der Isolalorplatte (1) so gelagert ist, daß die Schraubenwindungen (9) die Kontaktstreifen (2) bei
Verdrehung des Betätigungselementes (6) berühren können.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das impulserzeugende
Element als leitfähige Schicht (17) ausgebildet ist, weiche schraubenförmig um eine
Welle (18) aus isolierendem Material herum angeordnet ist und daß weiterhin die Schraubenwindungen
der Schicht (17) mit einer oder mehreren Reihen von Kontaktelementer. (19) elektrisch
zusammenwirken, welche auf einer Leiterplatte (20) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ränder der schraubenförmig angeordneten leitfähigen Schicht (17) treppenförmig
abgestuft sind und die Stufenbreite dem Abstand (10') der Kontaktelemente (19) entspricht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die impulserzeugenden
Elemente aus magnetischen Bereichen (24) gebildet sind, welche schraubenförmig auf oder in
einer Welle (18) angeordnet sind, daß weiter die impulsaufnehmenden Elemente als Magnetowiderstandselemente
(25) ausgebildet sind, und daß schließlich durch das Streufeld der magnetischen Bereiche (24; die Magnetowiderstandselemente (25)
beeinflußbar sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2853505A DE2853505C2 (de) | 1978-12-12 | 1978-12-12 | Vorrichtung zur manuellen Erzeugung elektrischer Impulse |
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| DE2853505C2 true DE2853505C2 (de) | 1983-02-24 |
Family
ID=6056885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2853505A Expired DE2853505C2 (de) | 1978-12-12 | 1978-12-12 | Vorrichtung zur manuellen Erzeugung elektrischer Impulse |
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