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DE2848019A1 - Verfahren zur herstellung eines panzerbrechenden geschosses - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines panzerbrechenden geschosses

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Publication number
DE2848019A1
DE2848019A1 DE19782848019 DE2848019A DE2848019A1 DE 2848019 A1 DE2848019 A1 DE 2848019A1 DE 19782848019 DE19782848019 DE 19782848019 DE 2848019 A DE2848019 A DE 2848019A DE 2848019 A1 DE2848019 A1 DE 2848019A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
armor
heavy metal
tungsten
alloy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782848019
Other languages
English (en)
Other versions
DE2848019B2 (de
Inventor
Rudolf Rossmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG filed Critical Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
Publication of DE2848019A1 publication Critical patent/DE2848019A1/de
Publication of DE2848019B2 publication Critical patent/DE2848019B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/72Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material
    • F42B12/74Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the core or solid body
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/12Both compacting and sintering
    • B22F3/16Both compacting and sintering in successive or repeated steps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F2998/00Supplementary information concerning processes or compositions relating to powder metallurgy

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon-Bührls AG BirchstraßB 155, CH-'iOhü Zürich
Verfahren zur Herstellung eines panzerbrecheη den Geschosses
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines panzerbrechenden Geschosses mit einem Geschosskörper aus einer Schwermetall-Sinter-Legierung, die durch eine Querschnittsverbinderung von mindestens 20% auf eine Härte HV,„ von mindestens 420 kg/mm kalt verfestigt wird.
Es sind panzerbrechende Geschosse bekannt, bei denen der Geschosskörper aus Hartmetall hergestellt wird. Ein geeignetes Hartmetall weist beispielsweise 86% Wolframcarbid und 14% Cobalt auf und besitzt eine Härte H = 95,
-j Xvri.
ein spezifisches Gewicht % = 14,6 g/cm . Wenn ein solcher Geschosskörper aus Hartmetall in einem Treibspiegelgeschoss verwendet wird, so ergeben sich gute Durchschlagsleistungen bei Einfachzielen. Unter Einfachzielen versteht man Ziele, bei denen das Geschoss nur eine einzige relativ dicke Panzerplatte durchdringen muss. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich ein solcher Hartmetall-Geschosskörper nicht für Mehrfachziele eignet. Unter Mehrfachzielen versteht man Ziele, bei denen das Geschoss mehrere hintereinander angeordnete, relativ dünne Panzerplatten durchdringen muss. Zur Bekämpfung solcher Mehrfachziele eignen sich Geschosskörper aus Schwermetall.
Es sind ferner panzerbrechende Geschosse bekannt (siehe US-PS 3979 234), bei denen der Geschosskörper aus Schwermetall hergestellt wird. Eine geeignete Schwermetall-Sin-
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ter-Legierung weist beispielsweise 93'i Wolfram und 7% Eisen-Nickel auf. Ein solcher Geschosskörper eignet sich, wie gesagt, zur Bekämpfung von Hehl: iachziel en. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich ein soldier Geschosskörper aus 'j einer Sehwermetall-Sinter-Legj erung nicht für Einfachziele eignet, da die Durchschlag«! uisLuinj wesentlich kleiner ist ils bei Geschosskörpern aus Hart nietall , denn die Hehwermetal .1 -Sinter-Legierung besitzt, eine relativ kleine Festigkeit und ist; auch nicht besonders hart. Beim Auf-.schlag eines solchen Geschosses auf ein Einfachziel geht ein grosser Teil der kinetischen Energie durch Verforjiiungsui beit verloren, da sich der Geschosskörper vor dem chdr i lHjon der Panzerplatte ytaik veriormt.
1-; Hie Aufgabe, welche mit der voi liegenden Erfindung gelöst werden soll, besteht in der Schaffung eines Geschosskörpers, der sich sowohl zur Bekämpfung von Einfachzielen als auch zur Bekämpfung von MeInI ächziel en eignet.
;>0 Das Verfahren zur Herstellung eines solchen Geschosskörpers ist dadurch gekennzeichnet, dass die globulitischen Wolframkörper der Sehwermetal1-Sinter-Legierung zu länglichen Körpern geformt werden. Vorzugsweise wird zur Formung der länglichen Wolframkörper die gesinterte und ge-
vr, presste Legierung in Form von Stangeninaterial durch eine Düse hindurch gepresst.
0 9 8 ? 7 I Π R R ·\
9AD
si = 1JO 2
kp/lHIU
Γ
J 5 -
15'
J7 , 3
CJ / CIU
"U)O kp/inm
lias erfi ndungsgemässe Verfahren soll im folgenden anhand der beigefügten Figuren nähr1!" er läutet t werden. Ks zeigt:
Fig. 1 eine Gefügeaufnähme von gesintertem Wolfram- :, Schwermetal 1 bei 100-facher Verurösserung;
Fig. 2 eine Geiügeaufnähme des selben WoIfram-Schwermetalles wie in Fig. 1, nut in Läng ür ich tuny verformt em Wolf raiiikorn, Mtnl
Fig. 3 eine Gefügeauf nähme des Wolfram-Schwermetalles wie in Fig. 1, mit in Längsrichtung stärker ver-
formt em Wolframkorn.
Dieses Wolfram-Schwermetall iiat nach dem Pressen und Sintern folgende Eigenschaften
Die Bruchspannung
Die zulässige Dehnung
Das spezifische Gewicht
Die Härte HV,
Diese Schwermetall-Sinter-Legierung wird nach dem Pressen und Sintern weiter verformt. Stangenmaterial kann z.B. durch eine Düse hindurchgepresst werden, wobei der Querschnitt des Stangenmaterials verkleinert, wird. Gemäss Fig.
2'j 2 ist der Querschnitt um 2b& und gemäss Fig. 3 um 40% ver-
2 mindert worden. Die Härte ist dabei auf HV,n = 420 kp/mm bzw. auf HV,n = 500 kp/iiiiu*' gesteigert worden.
Unter der Verformung der Schweritietall-Sinter-Legierung zur Verfestigung ist nur die Verformung nach dem Pressen und Sintern zu verstehen.
Unter spanloser Formänderung ist. nicht nur das erwähnte Hindurchpressen einer Stange durch eine Düse zu verstehen, -ic sondern auch Strecken, Stauchen, sowie Walzen, Schmieden, Hämmern etc., somit jegliche Vct formung, die zu einer Verfestigung des Werkstoffes führt. Dabei kann es sich
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sowonl um Kalt- und Warmverformung handeln, bei der eine plastische Verformung des Werkstoffes stattfindet.
In gewissen Fällen wird nur ein Teil des Geschosskörpers j verfestigt. Die Formänderung wird auch als "Verformen" und "Umformen" bezeichnet.
Umformen: "Die Gestalt eines Werkstückes oder Werkstoffes durch Verschiebung der Stoff teilchen unter Wahrung ihres
IQ Zusammenhanges ändern. Zu den I'ertigungsverfahren der Umformtechnik gehören Walzen, Schmieden, Pressen Ziehen, Stauchen, Prägen u.a. Die meisten Verfahren sind sowohl ober- als auch unterhalb der Rekristallisationstemperatur ("v/arm" und "kalt") durchführbar. Warmumformung ermöglicht
\ 5 im allgemeinen höhere Umformgrade bei kleineren Kräften; nachteilig sind die Kosten für die Erwärmung, die grössere Ungenauigkeit infolge Schwindung und die Zunderbildung. Kaltumformung bringt grössere Genauigkeit bei grösserer Oberflächengüte, erfordert aber höhere Kräfte und lässt nur kleinere Umformgrade zu. Auch tritt häufig Verfestigung in unerwünschtem Masse ein, die durch Zwischenglühen beseitigt werden muss."
Verformung: "Metallkunde: plastische Gestaltänderung. Die Verformbarkeit im festen Zustand beruht darauf, dass Kristallite von Metallen nach bestimmten Gesetzmässigkeiten zu Gleitungen und Zwillingsbildung befähigt sind und so durch Walzen, Schmieden, Pressen, Ziehen u.a. verformt werden können. Bei Warmverformung bilden sich im verform-3Q ten Gefüge neue Kristalle, Rekristallisation. Hierdurch können Gussblöcke mit grossen Querschnitten bis zu feinsten Blechen und Drähten verformt werden. Bei der Kaltverformung nehmen Festigkeit, Streckgrenze und Härte zu, während die Dehnung kurz vor dem Bruch abfällt."
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Claims (2)

VJerkzeugmaschinenfabrik Oerlikon-BührlB AG M 4 4 (j Pa ten ta: spräche:
1. Verfahren zur Herstellung eines panzerbrechenden Geschosses mit einem Geschos:Jkörper aus einer Schwermetall-Sinter-Legierung, die durch eine Querschnittverminderung von mindestens 2Oo auf eine Härte HV1 -. von mindestens 4 20 kp/mm*" kalt verfestigt wird, dadurch gekennzeichnet,
dass die globulitischen Wolframkörner der Schwermetall-Sinter-Legierung zu länglichen Körpern geformt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Formung der länglichen Wolframkörper die gesinterte und gepresste Legierung in Form von Stangenmaterial durch eine Düse hindurch gepresst wird.
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BAD ORIGINAL
DE2848019A 1977-11-28 1978-11-06 Verfahren zur Herstellung eines panzerbrechenden Geschosses Withdrawn DE2848019B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1452677A CH627549A5 (de) 1977-11-28 1977-11-28 Verfahren zur herstellung eines panzerbrechenden geschosses.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2848019A1 true DE2848019A1 (de) 1979-05-31
DE2848019B2 DE2848019B2 (de) 1980-07-24

Family

ID=4401572

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2848019A Withdrawn DE2848019B2 (de) 1977-11-28 1978-11-06 Verfahren zur Herstellung eines panzerbrechenden Geschosses

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JP (1) JPS5499719A (de)
BE (1) BE871885A (de)
CH (1) CH627549A5 (de)
DE (1) DE2848019B2 (de)
FR (1) FR2410245B1 (de)
GB (1) GB2008450A (de)
NL (1) NL7800356A (de)
SE (1) SE439064B (de)

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NL7800356A (nl) 1979-05-30
JPS5499719A (en) 1979-08-06
SE439064B (sv) 1985-05-28
FR2410245A1 (fr) 1979-06-22
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FR2410245B1 (fr) 1985-11-22
CH627549A5 (de) 1982-01-15
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