DE2847801C2 - Kodier- und Korrektureinrichtung zum Korrigieren von seriell auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten digitalen Daten - Google Patents
Kodier- und Korrektureinrichtung zum Korrigieren von seriell auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten digitalen DatenInfo
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- DE2847801C2 DE2847801C2 DE2847801A DE2847801A DE2847801C2 DE 2847801 C2 DE2847801 C2 DE 2847801C2 DE 2847801 A DE2847801 A DE 2847801A DE 2847801 A DE2847801 A DE 2847801A DE 2847801 C2 DE2847801 C2 DE 2847801C2
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Description
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die weitere logische Schaltung (224)
durch ein Exklusiv-ODER-Gatter gebildet ist
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kodier- und Korrektureinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Die professionelle N F-Aufzeichnungstechnik beginnt dort, wo N F-Analogsignale in einer Anzahl von Spurenbspw.
4, 8 oder 16 Spuren, auf ein Muiterband aufgezeichnet werden, man dieses Mutterband dann mit anderen
Mutterbändern zum Einblenden von anderen Tönen mischt und die gemischten Mutterbänder dann weiter
zu Bändern mit nur einem monoralen Kanal, zwei Stereokanälen oder vier Quadrophoniekanälen mischt.
Diese Bänder dienen dann als Grundlage für die Herstellung von sowohl Schallplatten als auch bespielten
Bändern, so daß Defekte oder Mängel in den Analogsignalen auch in den nachfolgend hergestellten Mutter-
und anderen Bändern vorliegen und Teil sämtlicher hergestellten Kopien werden. Um viele solche Mängel wesentlich
zu reduzieren, wenn nicht vollständig zu eliminieren, wird derzeit unter den professionellen Anwendern
dieser Technik die Übernahme digitaler Aufzeichnungsgeräte beabsichtigt wie sie auf den Gebieten der
Instrumentation und der Computer-Datentechnik für N F-Anwendungen bereits allgemein eingesetzt werden.
Bei solchen Aufzeichnungsgeräten (wie bspw. dem in den US-PS 37 86 201 vorgeschlagenen) werden die Analogsignale
periodisch abgetastet und die Abtastwerte jeweils zu einem digitalen Wort umgewandelt Da nur
das feinstrukturirrte digitalisierte Signal, nicht aber dessen numerischer Inhalt an sich beeinflußt wird, bleibt die
Integrität des digitalisierten NF-Signals erhalten und man braucht keine Beeinträchtigung der Güte der aufgezeichneten
Tonsignale auch bei wiederholtem Umspielen, Mischen oder dergleichen hinzunehmen. Die typische
Abnahme der Amplitude oder die Verlängerung der Impulsanstiegzeit usw. der digitalen Impulse lassen
sich nach herkömmlichen Signalverarbeitungsverfahren zur Rekonstruktion von digitalen Signalen ausgleichen.
Obgleich derartige digitale N F-Aufzeichnungsgeräte an sich sehr wünschenswert sind, haben sie sich in der
professionellen Aufzeichnungstechnik noch nicht durchgesetzt. Vermutlich ist der Grund hierfür mindestens
zum Teil darin zu sehen, daß Fehler im digitalisierten Signal bspw. infolge von Defekten im Aufzeichnungsträger,
wie die bekannten Drop—Outs, auftreten können. Anstatt nur einen augenblicklichen Verlust des
NF-Signals wie bei herkömmlichen Analog-NF-Aufzeichnungsgeräten
zu bewirken, kann der Ausfall eines digitalen Bits, wenn er im ungünstigsten Zeitpunkt auftritt
zu einem vollständigen Verlust der Synchronisierung führen, so daß sämtliche folgende Teile des digitalen
Signals bedeutungslos werden. Um diesen Totalverlust zu verhindern, ist es üblich, die digitalisierten Datenworte
zu aus einer Anzahl von Bris gebildeten Blöcken zusammenzufassen, die man jeweils mit einem Synchronisierwort
markiert Auch diese Systeme verhindern den Verlust von Daten innerhalb eines gegebenen
Blocks nicht Auch in diesem Fall erfolgt eine unerwünschte Verschiebung des Ausgangspegels oder es
treten andere Störgeräusche auf. Gleichzeitig muß man den Verlust der beabsichtigten Töne in Kauf nehmen.
Um diesen Verlust von Computer- oder anderen Datenverarbeitungsinformationen
zu verhindern, hat man Systeme zur Ermittlung von Fehlern in einem Wiedergabesignal
und zur Korrektur der so ermittelten Fehler entwickelt Typischerweise ermöglichen solche Datenverarbeitungsgeräte
eine Fehlerkorrektur durch eine Übermittlung redundanter Information, die man rückgewinnt
und wiedergibt, falls in einer Hauptspur ein Fehler erfaßt wird.
Im einfachsten Fall weisen solche Systeme zwei oder mehr vollständig redundante Datenspuren auf, die die
gleiche Information enthalten. Insbesondere kann man die Daten in den beiden Spuren räumlich entlang dem
Band versetzt anordnen, so daß bei einem einzelnen Fehler, der beide Spuren erfaßt, nicht der gleiche Teil
des Signals verloren geht. Während solche vollständig redundanten Systeme technisch möglich sind, erfordern
sie offensichtlich den doppelten Raum auf dem Aufzeichnungsträger, der somit für andere Zwecke nicht
verwendbar ist.
Man hat auch kompliziertere Aufzeichnungsgeräte in denen Fehlererkennungskodes erzeugt und gemeinsam
mit den digitalen Daten aufgezeichnet werden. Wird ein Fehler entdeckt, werden die Korrekturkodes dekodiert,
um einen korrigierten Datenteil zu erzeugen, der an die Stelle der fehlerhaften Daten gesetzt wird. Derartige
Systeme benutzen im allgemeinen ebenfalls mehrere Spuren, von denen eine oder mehrere ausschließlich zur
Aufzeichnung des Fehlerkorrekturkodes (ECC) dienen. Bei dem in der US-PS 37 45 528 beschriebenen Aufzeichnungsgerät
liefert die Fehlerkorrektur bspw. auf einen fehlerhaften Datenblock weisende Hinweismarken,
die erzeugt werden, indem man die Güte des Wiedergabesignals, d. h. die Wellenform insgesamt, bestimmt.
Nicht alle Daten- oder Aufzeichnungssysteme lassen sich jedoch zur Mehrspuraufzeichnung einrichten. Insbesondere,
um eine Kompatibilität zu bereits eingesetzten Aufzeichnungssystemen zu gewährleisten, ist ein digitalisiertes
Einspur-NF-Aufzeichnungsgerät erwünscht, in dem ebenfalls eine Fehlerkorrektur stattfindet.
Die US-PS 39 13 068 offenbart ein Einspurgerät dieser Art, dessen Datenformat Fehlerprüfkodes am Ende
eines Datenblocks enthält. Dabei werden aus der Wellenform des wiedergegebenen Signals abgeleitete
externe Indikatoren erfaßt, um die Notwendigkeit einer Fehlerkorrektur anzuzeigen.
Aus der Druckschrift »Lexikon der Datenverarbeitung«, Verlag Moderne Industrie, 1969, 4. Auflage, Seiten
644, 645 ist bekannt, beim Kodieren von auf einem Aufzeichnungsträger seriell aufzuzeichnenden digitalen
Daten, die in eine Folge von Blöcken mit einer vorgewählten
Anzahl von Datenworten angeordnet sind, ein-Fehlerprüfkodewort zu erzeugen. Bei der Wiedergabe
wird dann in einem Korrekturvorgang bei der Anwesenheit von fehlerhaften Signalen in einem Block ein
Blockfehlersignal erzeugt und mittels des Fehlerprüfkodewortes korrigierte Datenworte erzeugt und diese an
der Stelle der zuvor ermittelten fehlerhaften Signale eingefügt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Kodier- und Korrektureinrichtung der eingangs
genannten Art anzugeben, bei der das bei der Aufnahme gewählte Datenformat zusammen mit den zugefügten
Prüf- und Synchronisierzeichen bei der Wiedergabe eine Fehlerkorrektur der gelesenen digitalen Signale, vor
ihrer Umsetzung in die ursprünglichen analogen Signale, ermöglicht, ohne daß eine Analyse der Wellenform
des wiedergegebenen Signals erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Kodier- und Korrektureinrichtung der eingangs genannten Art gelöst, die
durch die in dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gekennzeichnet ist.
Die erfindungsgemäße Kodier- und Korrektureinrichtung ist besonders vorteilhaft für die Verwendung in
einem digitalen NF-Aufzeichnungsgerät geeignet. Eine derartige Kodier- und Korrektureinrichtung enthält
Schaltungen wie bspw. einen Analog/Digital-Wandler, um ein analoges NF-Eingangssignal in ein entsprechendes
digitalisiertes NF-Signal zu wandeln, sowie eine Kodieranordnung, um das digitalisierte NF-Signal zu einem
Seriensignal aufzuteilen, was eine Folge von Blökken enthält, die zur Aufzeichnung auf den Aufzeichnungsträger
geeignet sind. Jeder Block weist dabei eine vorgewählte Anzahl von Datenworten, eine vorgewählte
Anzahl von Paritätsworten, ein Prüfwort entsprechend dem jeweiligen Block sowie ein den Block definierendes
Synchronisierwort auf. In der Kodieranordnung werden die Paritätsworte jedes Blocks durch eine
Exklusiv-ODER-Verknüpfung gemäß der Bezeichnung
Dk\~' θ Ab
gebildet.
Es bedeuten:
Es bedeuten:
P% ein gegebenes Paritätswort im Abschnitt K des
Blocks N.
D'k*," ein gegebenes Datenwort im Abschnitt K+j des
Blocks N+ η und
ß5?++*""ein gegebenes Datenwort im Abschnitt K+kdes
Blocks N+ m.
In diesen Ausdrücken sind Kj. k, m und η ganzzahlig,
/η und η sind einander nicht gleich oder gleich null. Mit
dieser bevorzugten Korrekturanordnung ist es vorteilhafterweise möglich, korrekte Daten aus dem fehlerhaften
Block aus den Datenworten mindestens eines der vorgewählten Blöcke in Kombination mit den ursprünglichen
aus den Datenworten des fehlerhaften Blocks erzeugten Paritätsworten zu rekonstruieren und die korrigierten
Datenworte anstelle der Datenworte des fehlerhaft wiedergegeben Blocks in ein serialisiertes Wiedergabesigna]
einzusetzen.
Vorzugsweise wählt man die vorgewählten Blöcke ihrerseits so, daß sie Datenworte enthalten, die von den
Datenworten der gegebenen Blöcke einen unterschiedlichen vorbestimmten räumlichen Abstand haben, so
daß die Zeitintervalle ausreichend lang sind, um eine ausreichende Trennung des gegebenen von den vorgewählten
Blöcken zu gewährleisten. Auf diese Weise hält man die Wahrscheinlichkeit gering, daß ein einziger Defekt
in dem Aufzeichnungsträger, auf dem das digitalisierte Signal aufgezeichnet werden soll, zu einem Verlust
sowohl des dem gegebenen Block als auch der von den vorgewählten Blöcken entsprechenden Signale
führt.
Die Kodieranordnung des Aufzeichnungsteils enthält vorzugsweise Schaltungsteile, um eine Folge von Blökken
zu erzeugen, in der jeder Block eine gewählte Anzahl von Daten- und Paritätsworlen enthält. Vorzugsweise
wird dabei jedes Paritätswort in zwei Komponenten aufgeteilt, die in einem gegebenen Block jeweils
unmittelbar hinter einem Datenwort angeordnet werden. Weiterhin weist die die Paritätsworte erzeugende
Einrichtung vorzugsweise Schaltungsteile auf, um die Paritätsworte aus einem gegebenen Block aus den Datenworten
an mindestens zwei vorbestimmten räumlichen Orten innerhalb unterschiedlicher vorgewählter
Blöcke zu erzeugen, die jeweils ein anderes Vielfaches Λ/νοη Blöcken von dem gegebenen Block entfernt sind.
Beispielsweise hat vorzugsweise jeder Block sechszehn Datenwörter von je sechszehn Bits sowie acht Paritätsworte
von je sechszehn Bits. Jedes 16-Bit-Datenwort entspricht der Amplitude des entsprechenden analogen
NF-Eingangssignal während eines Abtastintervalls, das so ausgewählt wird, daß es kürzer ist als das,
das der höchsten aufzuzeichnenden Frequenz entspricht. Bei einer oberen Frequenz von 20 kHz mit einer
Periode von 50 \ls wird wünschenswerterweise eine Abtastperiode
von 20 μ5 gewählt. Jedes 16 Bit-Paritätswort
wird zu zwei 8-Bit-Teilen aufgeteilt, die jeweils nach einem Datenwort eingefügt werden.
Die Paritätsworte werden vorzugsweise aus Datenworten in zwei vorhergehenden Blöcken hergestellt,
wobei der eine Block 15 Blöcke und der andere 30 Blökke
vor dem jeweils formatierten Block liegen. Weiterhin erzeugt man das spezifische Datenwort innerhalb der
Wortfolge aus 16 Daten- und 8 Paritätsworten jedes Blocks vorzugsweise aus dem Datenwort im (N+ 15)ten
Block in der gleichen relativen Lage innerhalb des Blocks (d.h. j=0) und aus dem Datenwort im
fN+30)sten Block in einer darauffolgenden Relativlage
(d. h. Ic= 1). Im allgemeinen weist die Kodieranoronung eine Kombination von Schieberegistern und/oder
Schreiblesespeichern (RAMs) auf, um die empfangenen Daten zeitweilig zu speichern, damit die Paritätsworte
aus nacheinander ankommenden Datenworten hergestellt werden können. Die Kodieranordnung enthält
weiterhin Schaltungen zur Erzeugung von Fehlprüfworten und Synchronisierworten sowie Mittel, um die jeweiligen
Worte zu dem vollständigen Block zusammenzusetzen.
Die erfindungsgemäße Kodier- und Korrektureinrichtung, die nur eine Spur verwendet, ist deshalb besonders
vorteilhaft, weil es den Aufwand für Aufnahme- und Wiedergabeköpfe gering zu halten gestattet und
der Aufzeichnungsträger entsprechend schmaler sein kann, so daß die Handhabung des Trägers einfacher
wird. Ein solches System ist besonders wünschenswert
für professionelle NF-Aufzeichnungsgeräte, bei denen eine Mehrspuraufzeichnung und -mischung erwünschte
Besonderheiten sind.
F i g. 1 zeigt ein Gesamtblockdiagramm des digitalen NF-Aufzeichnungsgeräts nach der vorliegenden Erfindung;
F i g. 2 zeigt das Format der nach der vorliegenden Erfindung kodierten Daten, wie sie auf ein Magnetband
aufgezeichnet sind;
F i g. 3 zeigt ein Blockdiagramm des Aufnahmekodierers innerhalb des Aufnahmeteils des Geräts nach der
vorliegenden Erfindung;
F i g. 4 zeigt ein Blockdiagramm der Fehlererkennung im Wiedergabeteil des Geräts nach der vorliegenden
Erfindung, und
F i g. 5 zeigt ein Blockdiagramm der Fehlerkorrekturschaltung im Wiedergabeteil.
Zunächst zeigt die F i g. 1 das Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Kodier- und Korrektureinrichtung, insbesondere eines digitalen N F-Aufzeichnungsgerätes mit Fehlerkorrektur.
Wie gezeigt, weist das Gerät 10 einen Aufnahmeteil 12 und einen Wiedergabeteil 14 auf. Das an die
Anschlüsse 16 gelegte analoge NF-Eingangssignal wird durch ein Tiefpaßfilter 18 geführt, das sämtliche höhere
Frequenzen als die, die das Gerät verarbeiten soll, ausfiltert. Typischerweise beträgt die obere Grenzfrequenz
20 kHz. Ein besonders erwünschtes Filter für die Behandlung der analogen Eingangssignale ist das 20 kHz-Tiefpaßfilter
vom Typ V87E der Fa. T. E., Inc., Los Angeles, California, V.St. A.-
Die gefilterten analogen Ausgangssignale aus dem Filter 18 werden auf einen Analog-Digital-Wandler 20
gegeben, der das Analogsignal in sein seriell formatiertes digitales Äquivalent umwandelt. Derartige Analog-Digital-Wandler
sind üblich und bspw. in Form des Bauteils NP 8016 der Fa. Analogie Company im Handel:
Man kann auch handelsübliche Wandler so modifizieren, daß sie eine geeignete Anzahl von Bits darstellen,
mit der man eine gewünschte Dynamik erreicht.
Das serialisierte digitale Signal aus dem Wandler 20 geht auf eine Kodiereinrichtung 22, die unter Bezug auf
die F i g. 3 ausführlich beschrieben ist und das serielle digitale Signal so verarbeitet, daß die seriellen digitalen
Bits zu einer Folge von Blöcken aufgeteilt werden, die jeweils eine Vielzahl von Datenwörtern, Paritätswörtern,
ein Fehlerprüfkodewort und ein Synchronisierwort enthalten. Dabei wird das serielle Eingangssignal
zu einem parallelen Eingangssignal umgewandelt, das dann vorübergehend gespeichert wird, um es mit nachfolgend
empfangenen Datenworten in einer logischen Schaltung 76 (F i g. 3) verknüpfen zu können und den
nachfolgend empfangenen Datenworten entsprechende Paritätsworte zu erzeugen. Diese Paritätsworte werden
dann mit den abgespeicherten Datenworten zu einem gegebenen Block formatiert
Die Aufnahme- und Zeitsteuerung 24 ist an sowohl den Analog-Digital-Wandler 20 als auch die Kodieranordnung
22 gelegt und bestimmt die Abtastzeitpunkte, zu denen der Analog-Digital-Wandler 20 digitale Bits
entsprechend einem gegebenen Abtastzeitpunkt im Analog-Digital-Wandler 20 erzeugt. Um eine Wiedergabe
der im Analogsignal vorliegenden höchsten Frequenz — d. h. von Frequenzen bis zu 20 kHz — zu gewährleisten,
ist es wesentlich, daß die Abtastperiode kürzer als die Periodendauer solcher Frequenzen ist Da
die Periode eines 20-kHz-Signals 50 μ5 ist, arbeitet man
wünschenswerterweise mit einer Abtastperiode von 20 μβ. Weiterhin arbeitet die Aufnahme- und Zeitsteuerung
24 auf die Kodieranordnung 22 und liefert an diese die Zeitsteuersignale, mi denen sie die Länge jedes Daten-,
Paritäts-, Fehlerprüfkode- und Synchronisierworts innerhalb des formatierten digitalen Signals bestimmt
Vorzugsweise werden die erzeugten Daten- und Paritätswörter parallel verarbeitet Nachdem die Paritätswörter erzeugt worden sind, werden sie — bspw. mit
einem herkömmlichen Schieberegister — von der Parallel- in die Serienform umgewandelt Ein serielles Ausgangssigna]
entsprechend den Daten-, Paritäts- und die entsprechenden seriell formatierten Fehlerprüfkodesowie
Synchronisierworte gehen dann über einen Ausgangsschalter, der die jeweiligen Datenwörter in die
richtige Reihenfolge bringt. Die so formatierten Blöcke laufen vorzugsweise über ein verzögerungsmoduliertes
Impulsgeneratorennetzwerk, so daß man ein Ausgangssignal erhält, das sich bei minimalen Bandbreitenanforderungen
auf einen geeigneten Aufzeichnungsträger aufnehmen läßt. Dieses Ausgangssignal geht dann auf
einen geeigneten Aufnahmewandler wie bspw. einen magnetischen Aufnahmekopf 25.
Im Wiedergabeteil 14 des Geräts 10 werden die auf einem Aufzeichnungsträger 23, wie z. B. einem Magnetband,
aufgenommenen Signale wiedergegeben. Fehler im Signal ermittelt und diese Fehler korrigiert. Der Wiedergabeteil
14 weist also einen Wiedergabewandler 26, wie z. B. einen herkömmlichen magnetischen Wiedergabekopf,
auf, dessen Ausgangssignal auf eine Vorverstärker- und Kompensationsschaltung 28 geht. Diese Schaltung
28 weist vorzugsweise herkömmliche Stufen auf, mit denen sich ein herkömmlicher magnetischer Wiedergabekopf
an die nachfolgenden Verstärker- und Signalverarbeitungsschaltungen anpassen läßt. Die Schaltung
28 enthält eine zusätzliche Verstärkerstufe für das vom Wiederkopf 26 gelieferte Signal und kompensiert
außerdem Amplituden- und Phasennichtlinearitäten. Die Schaltung 28 weist außerdem einen Begrenzer auf,
der die vom Wiedergabekopf erfaßten Flußübergänge zu einem digitalen verzögerungsdemodulierten Signal
umwandelt, das allgemein dem auf Aufzeichnungsträger 23 gespeicherten Signal entspricht. So kann die Vorverstärker-
und Kompensierschaltung 28 vorzugsweise einen Anpaßtransformator enthalten, der den Wiedergabekopf
26 an einen integrierten Verstärkerbaustein.
bspw. des Typs CA 3095 der Fa. RCA, anpaßt. Das Ausgangssignal des integrierten Verstärkers kann auf einen
Begrenzer, bspw. einen Nulldurchgangsdetektor, gegeben werden, der das verstärkte quasidigitale Signal zu
einem standardisierten Verzögerungsmoduüerten Digitalsignal umwandelt. Das standardisierte Signal wird auf
einen Bit-Synchron-Generator 30 gegeben, der ein Taktsignal, das der Geschwindigkeit der wiedergegebenen
Daten mit einer Nennfrequenz von 1,25 MHz entspricht, sowie weiterhin ein Blocksynchronsignal mit einer
Nennfrequenz von 3,125 kHz abgibt. Diese Signale werden später zur Steuerung der Datenverarbeitung
benutzt Weiterhin wird das verzögerungsdemodulierte digitale Signal mit herkömmlichen Dekodierschaltungen
zu einem als NRZ-formatierten Signal auf die Leitung 31 gegeben.
Das NRZ-Signal geht auf der Leitung 31 zur Fehlererkennungsschaltung
32, die unter Steuerung durch Steuersignale aus dem Bit-Synchron-Generator 30 das
Blockfehlersignal erzeugt, wenn ein fehlerhafter Datenblock ermittelt worden ist.
Die Fehlererkennungsschaltung 32 wird weiter unten ausführlich unter Bezug auf die F i g. 4 beschrieben und
führt allgemein gesagt zwei grundlegenden Funktionen, nämlich die Fehlerermittlung und die Zeitbasiskorrektür
aus. Die Fehlerermittlung erfolgt mit einer Prüfschaltung für einen zyklischen Redundanskode (CRC).
Diese Schaltung erzeugt aus den wiedergegebenen Signalen ein CRC-Prüfwort sowie ein Blockfehlersignal,
das das Fehlen einer Obereinstimmung zwischen dem erzeugten CRC-Prüfwort und dem CRC-Kodewort am
Ende jeden Blocks anzeigt
Das Ausgangssignal der Fehlererkennungsschaltung 32 geht auf die Rekonstruktionseinrichtung 34, die aus-
führlicher in dem Blockdiagramm der F i g. 5 gezeigt ist.
Die Rekonstruktionseinrichtung 34 leitet ansprechend auf dieses Ausgangssignal die Fehlerkorrektur ein. Datenworte
und Paritätsworte aus der Fehlererkennungsschaltung 32 werden in der Rekonstruktionseinrichtung
34 aufgespalten und die Datenworte werden vorläufig in einem zyklisch angesteuerten Datenwortspeicher 186
(F i g. 5) abgelegt. Entsprechend werden die empfangenen Paritätsworte in einem Paritätszwischenspeicher
220 vorläufig abgelegt. Bei entsprechender Befehlsgabe aus der Fehlererkennungsschaltung 32 und der Steuerung
36, die das Vorliegen fehlerhafter Worte in einem gegebenen Block anzeigt, werden die jeweiligen zuvor
empfangenen Datenworte mit den entsprechenden Paritätsworten zur Rekonstruktion der korrekten Datenworte
verknüpft und die rekonstruierten und korrekten Datenworte werden dann in den Datenwortspeicher
186 wieder eingeschrieben.
Die aufeinanderfolgenden und ggf. korrigierten Datenworte enthaltenden Blöcke werden dann mit geeigneten
Schieberegistern serialisiert. Das serielle Ausgangssignal geht auf einen Digital-Analog-Wandler 38,
wie bspw. das Bauteil DAC 169/16 der Fa. Datei Systems. Inc. Das resultierende analoge Ausgangssignal
wird wünschenswerterweise durch ein Tiefpaßfilter 40 gegeben, um hochfrequente Störanteile auszufiltern, die
dort infolge der digitalen Signalverarbeitung vorliegen können. Das so behandelte analoge NF-Wiedergabesignal
steht schließlich am Ausgangsanschluß 42 zur Verfügung.
Fig.2 zeigt ein Aufnahmeformat für die NF-Information
in digitaler Form gemeinsam mit geeigneten Kodes, die die Fehlerkorrektur nach der vorliegenden Erfindung
ermöglichen.
Wie ersichtlich, werden die Daten innerhalb eines gegebenen Blocks (N) vorzugsweise in einer Folge von
Orten (K) von 0 bis 7 angeordnet. Jeder der Orte K enthält seinerseits zwei Datenwörter D0 bis A5 sowie
ein Paritätswort das jeweils in eine höherwertige Komponente Fkm und eine niederwertige Komponente Pkl
aufgeteilt ist. Jeder Block wird vervollständigt durch ein Fehlerprüfkodewort, wie bspw. ein zyklisches Redundanzkodewort,
und ein Synchronisierwort. Entsprechend dem hier gezeigten Format stellt jedes der Datenworte
Do bis A 5 ein löstelliges Äquivalent der Größe
eines gegebenen Abtastwerts des analogen Eingangssignals dar. Wie oben erwähnt wiederholt sich jeder der
digitalen Abtastwerte aus jeweils 16 digitalen Bits in Abständen von 20 μδ. so daß eine Folge aus digitalen
Bits entsteht die jeweils 1,25 μ$ dauern. Innerhalb der
Kodieranordnung 22 werden die digitalisierten Datenworte zu einer Bitdauer von 0,8 μ5 komprimiert so daß
man in jeden Block Zeit für das zugehörige Paritäts-, Fehlerprüf- und Synchronwort erhält, ohne daß man die
für einen aufzunehmenden Block verfügbare Dauer verlängern muß. Im aufgenommenen Format hat also jedes
der 16 Datenworte D0 bis Di5 mit je 16 Bits eine Dauer
von 12,8 μβ. Die Paritätswortkomponenten P0n, und P0L
bis P1L und P1L enthalten je 8 Bits, die ebenfalls 0,8 μ*
dauern und daher 6,4 us einnehmen. Schließlich wird das Fehlerprüfkodewort in Form einer zyklischen Redundanzprüfung
aus den vorgehenden 16 Datenworten und Paritätswortkomponenten erzeugt und enthält 12 Bits,
d. h„ es dauert 9,6 μί. Jeder Block wird vervollständigt
vom .Synchronisierwort, d;is uns einem 4-Bil-Signal besteht
d. h. Λ2 \is dauert Jeder vollständige Block (N)
dauert also insgesamt 320 μβ und wird in Echtzeit synchron
mit den 16 Datenwort-Abtastwerten innerhalb jedes Blocks aufgezeichnet, die jeweils 20 μβ bei einer
Gesamtabtastperiode von 320 μβ dauern.
Wie weiterhin in F i g. 2 gezeigt wird jedes des Paritätsworte PoM und P01. bis ΡηΜ und P7/. innerhalb eines
Blocks erzeugt aus den Datenworten von Blöcken, die räumlich weit genug vom Block N entfernt sind, so daß
ein einzelner Defekt auf dem Aufzeichnungsträger 28 nicht zum Verlust sowohl des Blocks A/als auch derjenigen
Blöcke führen kann, aus denen die Paritätsworte für
ίο den Block N hergestellt worden sind. Beispielsweise
werden in einer bevorzugten Ausführungsform die Paritätsworte Pkm und pKi. fur Jeden Ort K innerhalb des
Blocks N aus den Datenworten D0Mbzw. Dq1 des Blocks
M -I-15 über eine symbolisch mit »0« bezeichnete F.xelusiv-ODER-Verknüpfung
mit den Dalcnwörlcrn des nächsten Orts.d. h. D\M und D\, des Blocks M+30 hergestellt.
Diese Beziehung läßt sich wie folgt verallgemeinern:
Dabei ist P1K ein Paritätswort für den Ort K im Block
N. Es bezeichnen fVcMdie aus der höherwertigen Hälfte
der Datenworte DmM und D$k-\)k erzeugten und Pkl
die aus der niederwertigen Hälfte der Datenworte D2kl
und D(2k+i)l erzeugten Paritätsworte, η ist der Versatz
zwischen den Blöcken, aus denen die Paritätsworte des Blocks N erzeugt werden.
Insbesondere lauten die Ausdrücke für die Paritätsworte Pkm und Pkl, die also dem höher- bzw. niederwertigen
Teilen der Datenwörter D2K und D2K+1 entsprechen,
aus denen die Paritätsworte erzeugt werden, wie folgt:
und
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann man N zu 15 wählen, so daß für einen gegebenen Ort
K = 0 des Blocks Ndie Paritätsworte wie folgt lauten:
po« = Dft15 θ Df+30
sowie
sowie
Entsprechend gilt für K = 1 im Block N:
sowie
und für K = 2 im Block N:
(>ri sowie
Wie also ersichtlich, ergibt sich für die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine Fehlerkorrektur,
bei der man gegenüber einem vollredundanten Aufnahmeformat durch Einsatz einer 2-aus-3-Redundanz ein
Viertel des erforderlichen Bandaufnahmeraums einspart. Es liegt weiterhin im Rahmen der vorliegenden
Erfindung, Kodierformate wie bspw. mit M und N Redundanzniveaus einzusetzen. Beispielsweise kann man
eine 3-aus-4-Redundanz oder eine 4-aus-5-Redundanz einsetzen, indem man ein Kodierschema entsprechend
dem in F i g. 2 gezeigten anwendet. Es liegt auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung, ein dem der F i g. 2
entsprechendes Kodierformat anzuwenden, die Paritätsinformation und die Fehlerprüfkodes und Synchronisierworte
innerhalb der einzelnen Blöcke jedoch anders anzuordnen. Beispielsweise kann man ein Synchronisierkodewort,
das einen bestimmten Block örtlich festlegt, innerhalb dessen an einer Vielzahl von Stellen anordnen.
In der Fig.2 schließt das Synchronisierwort
den Block N ab. Man kann das Synchronisierwort jedoch an beliebiger Stelle im Block vorsehen und es auch
aufteilen, so daß man das Ende eines gegebenen Wortes im Block markieren kann. Entsprechend lassen sich das
Fehlerprüfkodewort und die Paritätsworte innerhalb des Blocks unterschiedlich anordnen oder auch am Ende
des Blocks zusammenfassen.
Das Blockdiagramm der F i g. 3 zeigt die Einzelheiten einer bevorzugten Ausführungsform der Kodieranordnung
22 der F i g. 1. Wie ersichtlich, gehen die serialisierten digitalen Daten aus dem Analog-Digital-Wandler
20, die auf der Leitung 50 empfangen werden, auf eine Einrichtung 52, z. B. ein 8-Bit-Schieberegister 52, wie
bspw. das Bauteil 74LS164 der Fa. Texas Instruments. Die Einrichtung 52 wandelt das serialisierte digitale Eingangssignal
in ein paralleles Ausgangssignal um, das an der Doppelleitung 54 anliegt. Die parallelen Ausgangssignale
gehen auf einen Schreib-Lese-Speicher 56, wie z. B. auf eine Gruppe aus 8 IC-RAM-Speicherbausteinen
des Typs 2102 der Fa. NEC, die die Datenworte aufeinanderfolgender Blöcke aufnehmen, damit aus
dem f/V+15)ten und dem (A/+30)sten Block die Paritätsworte
erzeugt werden können. Der Schreib-Lese-Speicher 56 hat eine Speicherkapazität von 1024 Bits
pro Baustein, so daß die Kapazität zur Speicherung von 30 Blöcken von je 256 Bits reicht. Die Speicherstellen
innerhalb des Schreib-Lese-Speichers 56, in denen die parallelen Signale abgelegt werden, werden bestimmt
durch die Ausgangssignale auf den Leitungen 58 der Aufnahme- und Zeitsteuerung 24. Diese liefert also als
Ausgangssignale die Adressen des Schreib-Lese-Speichers 56, an denen die jeweiligen Ausgangssignale der
Einrichtung 52 abgelegt werden. Die Einrichtung 52 wird ebenfalls von einem Signal auf der Leitung 64 aus
der Aufnahme- und Zeitsteuerung 24 gesteuert, gemäß dem die seriellen Datenworte an seinem Eingang, d. h.
der Leitung 50, auf die Leitung 54 übergeben werden. Um die Paritätsworte zu erzeugen, gehen die Ausgangssignale
des Schreib-Lese-Speichers 56 auf die Register 66,68, bei denen es sich vorzugsweise im IC-Schaltkreise
des Typs LSI 65 der Fa. Texas Instruments handeln kann. Das erste Register 66 wird mit Signalen aus der
Aufnahme- und Zeitsteuerung 24 auf der Leitung gesteuert Man erhält dabei ein Paritätswort auf der
Grundlage von Datenworte, die ΛΗ-15 Blöcke später
auftreten. Das heißt, daß ein Befehlssignal aus der Aufnahme- und Zeitsteuerung 24 Datenworte in das Register
66 einschiebt, die 15 χ 256 Bits bzw. 3840 Bits nach einem ceeebenen Datenwort vorliegen.
10
15
20
25
30 Entsprechend wird das Register 63 von Zeitsignalen auf der Leitung 72 aus der Aufnahme- und Zeitsteuerung
24 gesteuert und erzeugt ein Paritätswort aufgrund von Datenworte, die an einem der aufeinanderfolgenden
Orte innerhalb des jeweils f/V+30)sten Blocks auftreten. Es werden also Datenworte, die
30x272 bzw. 8160 Bits (d.h. einen Block von 256 Bits
plus ein zusätzliches 16-Bit-Wort) hinter einem gegebenen Datenwort auftreten, von einem geeigneten Zeitsignal
aus der Aufnahme- und Zeitsteuerung 24 in das Register 68 eingeschoben. Die Ausgangssignale der Register
66 und 68 werden dann seriell mit einem gemeinsamen Taktsignal auf der Leitung 74 herausgeschoben
und im Exklusiv-ODER-Glied 76 verknüpft. Entsprechend
werden die unverzögerten Datenworte im Schreib-Lese-Speicher 56 parallel auf den Leitungen 78
in Einrichtungen 80, 82 zum Speichern bzw. Schieberegister übergeben, wobei die Steuerung durch Signale
aus der Aufnahme- und Zeitsteuerung 24 auf den Leitungen 84, 86 erfolgt, so daß der höherwertige und der
niederwertige Teil jedes Datenwortes vorübergehend festgehalten werden. Das serialisierte Äquivalent des
höherwertigen und des niederwertigen Teils eines gegebenen Datenworts werden dann aus den Einrichtungen
80, 82 zum Speichern herausgeschoben und mit den jeweiligen Paritätsworten aus dem Exklusiv—ODER-Glied
76 in einer Einrichtung 88 zum Kombinieren der gespeicherten Datenworte verknüpft. Weiterhin werden
an die Einrichtung 88 Synchronsignale auf der Leitung 90 aus der Aufnahme- und Zeitsteuerung 24 sowie
ein CRC-Kodewort aus dem CRC-Generator 92 gelegt. Der CRC-Generator 92 liegt vorzugsweise als integrierter
Schaltkreis vor — bspw. als Typ 9404 der Fa. Fairchild Semiconductor Corp. Die vier Eingangssignale der
Einrichtung 88 werden unter Steuerung durch Signale auf der Leitung 94 aus der Aufnahme- und Zeitsteuerung
24 durch die Einrichtung 88 hindurchgetastet. Die Einrichtung 88 liefert also auf der Ausgangsschaltung 96
ein vollständig formatiertes serialisiertes digitales Signal, das die Daten- und Paritätsworte sowie das Prüfkodewort
und die Synchronisierworte in der erforderlichen Reihenfolge enthält. Das serielle Signal auf der
Leitung 96 geht auf eine Einrichtung 97. die daraus ein entsprechendes Verzögerungsdemoduliertes Kodesignal
erzeugt, gemeinsam mit Zeitsteuersignalen aus der Aufnahme- und Zeitsteuerung 24 auf der Leitung 98, die
einer Taktgeschwindigkeit mit einer Grundfrequenz (Fo) von 1,25 MHs sowie einer solchen von 2F0 entsprechen,
und einem Übergangsfehlersignal. Das so aufbereitete digitale Signal aus der Einrichtung 97 in seiner
verzögerungsmodulierten Form geht auf der Leitung 99 an eine Kopftreiberschaltung 100, die das digitale Signal
verstärkt und das verstärkte Signal auf einen Aufnahmekopf 25 gibt. Das so aufbereitete verzögerungsmodulierte
Signal kann dann auf einen geeigneten Aufzeichnungsträger 23 aufgespielt werden.
Wie im einzelnen die Signale während der Wiedergabe verarbeitet werden, um fehlerhafte Daten zu entdekken
und die Zeitbasis der rückgewonnenen Signale zu korrigieren, ist im Blockdiagramm der Fehlererkennungsschaltung
32 der Fig.4 gezeigt. Gemäß dieser Figur empfängt die Fehlererkennungsschaltung 32 der
F i g. 1 die serialisierten Daten aus dem Bit-Synchrongenerator 30 auf der Leitung 31. Dieses Eingangssignal
wird auf eine CRC-Prüfschaltung 101 gegeben, die die Datenworte jedes empfangenen Blocks rekodiert und
aus ihnen ein entsprechendes CRC-Prüfwort erzeugt, daß mit dem nachfolgend empfangenen CRC-Prüfwort
dieses Blocks in einer Komparatorschaltung innerhalb
der CRC-Prüfschaltung 101 verknüpft wird. Die Synchronisation
der jeweiligen Vergleichsvorgänge erfolgt durch das Datentaktsignal auf der Leitung 102 aus der
Wiedergabesteuerung 36. Liegt keine Übereinstimmung zwischen dem regenerierten CRC-Prüfwort und
dem nachfolgend empfangenen CRC-Prüfwort vor, erscheint auf der Leitung 104 ein Blockfehlersignal das
auf einen Schalter 106 innerhalb eines allgemein mit 108
bezeichneten Eingangszeitsteuernetzwerks geht
Weiterhin werden die Eingangsdaten auf der Leitung 31 auf einen Serien-Parallelewandler 110 gegeben, der
die seriellen Eingangsdaten zu einem entsprechenden 8-Kanal-Parallelausgangssignal auf den Leitungen 112
umwandelt Der Wandler 110 kann zweckmäßigerweise ein IC-Schaltkreis, wie bspw. das Bauteil LS164 der Fa.
Texas Instruments sein. Die Aufeinanderfolge des vom Wandler 110 abgegebenen Signals wird von einem
Bandtaktsignal auf der Leitung 114 aus dem Bit-Synchrongenerator 30 und aus einem 400-Bit-Zähler 116 in
der Eingangszeitsteuerschaltung 108 gesteuert Der Zähler 126 wird seinerseits vom Bandtaktsignal auf der
Leitung 114 und einem Blocksynchronsignal auf der Leitung
118 angesteuert und liefert auf den Leitungen 120,
122 Ausgangssignale, die dem Ende des jeweiligen Blocks entsprechen.
Sieben der acht parallelen Ausgangssignale des Wandlers 110 sind auf den Leitungen 112 an einen
FIFO-Speicher 128 gelegt, bei dem es sich vorzugsweise
aus einer Gruppe von sechs integrierten Schaltkreisen, wie bspw. des Typs 3341 der Fa. Fairchild Semiconductor
Corp, handelt. Das achte parallele Eingangssignal für den FIFO-Speicher 128 auf der Leitung 13& kommt
vom Schalter 106, der zwischen den Daten auf der achten Ausgangsleitung 113 des Wandlers 110 und dem
Blockfehlersignal auf der Leitung 104 aus der CRC-Prüfschaltung 101 wählt. Der FIFO-Speicher 128 wird
weiterhin von einem Rücksetzsignal aus dem UND-Glied 124 auf der Leitung 132 gesteuert; infolgedessen
die Dateneingangssignale vorübergehend gespeichert werden und auf den parallelen Ausgangsleitungen 134
in ihrer zeitlichen Folge modifiziert angegeben werden können, wie dies erforderlich ist, um eine streng kontrollierte
Zeitbasis zu gewährleisten.
Der Wandler 110 soll gemeinsam mit dem Schalter 106 das 12-BJt-CRC-PrUfWOn und das 4-Bit-Synchronisierwort
der ankommenden Daten auf der Leitung 31 durch einen 16-Bit-FIFO-Synchronkode ersetzen. Dieser
Synchronkode wird auf den Leitungen 112 zusammen mit den verbleibenden Daten- und Paritätsworten
auf den FIFO-Speicher 128 gegeben. Eines der Bits des 16-Bit-Synchronkodes geht auf der Leitung 130 über
den Schalter 106 zurück auf den achten Eingang des FIFO-Speichers 128, wenn ein entsprechendes Zeitsteuersignal
auf der Leitung 122 vorliegt. Alle acht parallelen Bits aus dem FIFO-Speicher 128 gehen dann auf den
Leitungen 134 an den Synchronkodedetektor 136 sowie an die Ausgänge 138 der Rekonstruktionseinrichtung
34. Der Synchronkodedetektor 136 spricht auf den Synchronkode auf den Leitungen 134 und auf Zeitsteuersignale
aus der Wiedergabesteuerung 36 auf der Leitung 140 an, um ein Rückkoppelsteuersignal auf die Leitung
142 zu legen, wenn aus dem F!FO-Speicher 128 ausgegebene
Daten nicht die richtige räumliche Lage einnehmen. Liegen die aus dem FIFO-Speicher 128 ausgegebenen
Daten nicht synchron mit den Zeitsteuersignalen auf der Leitung 140, werden die Daten selbstätig durch
Signale auf der Leitung 142 rückgesetzt, die auf das Eingangs-Auftast-Flipflop 126 arbeiten, das dann über
das UND-Glied 124 automatisch rückgesetzt wird, um die Geschwindigkeit zu steuern, mit der die Daten im
FIFO-Speicher 128 behandelt werden, und den FIFO-Speicher
128 und das Ausgangs-Auftast-Flipflop 158 rücksetzt
Der 400-Bit-Zähler 116 spricht auf die Bandtaktimpulse
auf der Leitung 114 und das Blocksynchronsignal auf der Leitung 118 an und erzeugt ein Steuersignal auf
der Leitung 144, dessen Frequenz 1/8 der der Bandtaktimpulse
ist Dieses Signal wird mit dem Ausgangssignal des Flipflops 126 über das UND-Glied 124 und von dort
über die Leitung 132 geschaltet um den Eingang des FIFO-Speichers 128 betriebsbereit zu schalten.
Die Fehlererkennungsschaltung 32 weist weiterhin eine Ausgangszeitgeberschalter 146 auf, die eine Rückkopplungsschleife
zu einem phasenstarr angekoppelten Stellglied 148 schließt, das seinerseits auf der Leitung
150 Ausgangssignale liefert die die Geschwindigkeit eines Antriebs (nicht gezeigt) für den Aufzeichnungsträger
23 bestimmen, um die Geschwindigkeit zu regeln, mit der die Daten auf der Leitung 31 eingespeist werden.
Das Netzwerk 146 enthält eine Überwachungsschaltung 152, die der. Füllgrad des FIFO-Speichers 128
überwacht und ein Ausgangssignal liefert wenn der FIFO-Speicher 128 halbvoll ist, d. h, wenn 75 Bit am
Eingang zur Überwachungsschaltung 152 vorliegen. An diesem Punkt wird das Ausgangssignal auf das UND-Glied
154 gegeben, und zwar gemeinsam mit einem Ausgangsblock-Synchronsignal aus der Wiedergabesteuerung
36 auf der Leitung 156, das auch an das Phasenregel-Stellglied 148 geht und das Ausgangs-Auftast-Flipflop
158 setzt Das Ausgangssignal des Flipflops 158 schaltet wenn dieses gesetzt ist ein quarzgesteuertes
Taktsignal auf der Leitung 164 aus der Wiedergabesteuerung 36 durch ein NAND-Glied 162 und liefert
daher daß frequenzfeste Taktsteuersignal auf der Leitung 166 an den FIFO-Speicher 123. Das Netzwerk 146
spricht also auf die festen Taktsignale und auf zusätjliehe
Synchronisiersignale aus der Wiedergabesteuerung 36 an und steuert die Geschwindigkeit, mit der Signale
aus dem FIFO-Speicher 128 herausgetastet werden, um zu gewährleisten, daß die Ausgangssignale auf der Leitung
138 eine absolute feste zeitliche Beziehung haben.
Weiterhin enthält die Fehlererkennungsschaltung 32 Mittel, um ein Blockfehlersignal zu erzeugen. Ein solches
Signal wird von der Leitung 168 vom achten Ausgang des FIFO-Speichers 128 her getriggert und geht
auf ein ODER-Glied 170, das weiterhin mit einem Signal
so auf der Leitung 142 aus dem Synchronkodedetektor 136
angesteuert wird und ein Ausgangssignal liefert, das auf die Gut/Schlecht-Zwischenspeicherschaltung 172 gegeben
wird, um das Blockfehlersignal auf die Leitung 174 zu legen.
Die Einzelheiten der Rekonstruktionseinrichtung 34 sind im Blockdiagramm der Fig.5 gezeigt. In dieser
Fig. gehen die acht parallelen Ausgangssignale aus dem FIFO-Speicher 128 der Fehlererkennungsscrtaltung
32 auf den Leitungen 138 an eine Schalteinrichtung 180 und einen Paritätszwischenspeicher 182. Die Schalteinrichtung
180 wird seinerseits von einem Zeitsignal auf der Leitung 184 aus der Wiedergabesteuerung 36
angesteuert. Dieses Signal steuert seinerseits die Schalteinrichtung
180 so, daß die Datenworte auf den Eingangsleitungen 138 auf einen zyklisch getriebenen Datenwortspeicher
186 gegeben werden. Der Datenwortspeicher 186 ist vorzugsweise eine Anordnung aus
Schreib-Lese-Speichern (RAMs), wie bspw. den irjtc-
grierten Speicherschaltkreisen des Typs 2102 der Fa.
NEC Der Datenwortspeicher 186 wird seinerseits von
einem Schreib-Lese-Steuersignal auf der Leitung 188 gesteuert, das aus dem UND- und dem ODER-Glied 190
bzw. 192 ansprechend auf das Schreib-Korrektur- und das Dateneinschreib-Signal auf den Leitungen 194 bzw.
196 geliefert wird, die ihrerseits die Wiedergabesteuerung 36 liefert
Das Blockfehlersignal auf der Leitung 174, das den Fehlerkorrekturvorgang insgesamt steuert, ist an einen
Blockstatus-Wahlschalter, der aus den Gliedern 198,200
besteht, gelegt Dieser Schalter 198, 200 legt ein Signal auf die Leitung 202 an den Gut/Schlecht-Speicher 204,
dessen Ausgangssignal an einen Blockstatus-Speicher 206 geht der ein Schreib/Lese-Steuersignal für die
RAM-Bausteine auf die Leitung 208 legt Das Signal auf der Leitung 208 wird zurück auf den Eingang des UND-Glieds
200 geführt, um den Blockstatus-Schalter weiterhin zu steuern, und geht auch auf das UND-Glied 190,
wo es das Anlegen des Schreib-Lese-Korrektursignals
auf der Leitung 188 steuert. In dieser Verschaltung wird der Datenwortspeicher 186 von der Wiedergabesteuerung
über die Leitung 210 zyklisch derart angesteuert, daß die Datenworte aufeinanderfolgender Blöcke nacheinander
eingeschrieben werden. Diese Steuersignale bewirken weiterhin, daß die Datenworte jedes Blocks
aus dem Datenwortspeicher 186 sukzessive ausgetastet werden, wenn die Datenworte des um N+ 30 Blöcke
später folgenden Blocks nacheinander eintreffen. Die aus dem Datenwortspeicher 186 ausgegebenen Signale
gehen auf die Schieberegister 212,214, die die parallelen Daten serialisieren. Diese Register 212, 214 sind vorzugsweise
integrierte Schaltkreise, bspw. des Typs LSI 65. Das serielle Ausgangssignal wird über das UND-Glied
216 auf die Ausgangsleitung 218 gegeben, von wo das Signal auf den Digital-Analog-Wandler 38 gegeben
wird, wie dies in F i g. 1 gezeigt ist.
Das Ausgangssignal des Datenwortspeichers 186 geht auch auf einen Datenwortzwischenspeicher 220
und koppelt (ansprechend auf ein Datenspeichersignal aus der Wiedergabesteuerung 36 auf der Leitung 222)
die dann am Datenwortspeicher 186 vorliegenden Datenworte auf eine Anordnung aus Exklusiv-ODER-Gliedern
224. Der Paritätszwischenspeicher 182 für das Paritätsspeichersignal wird ebenfalls durch Signale auf der
Leitung 226 aus der Wiedergabesteuerung 36 gesteuert. Wie im folgenden ausführlich erläutert wird, ermöglicht
der vorerwähnte Teil der Rekonstruktionsschaltung 34 eine Korrektur fehlerhafter Datenworte innerhalb eines
gegebenen Blocks.
Zusätzlich zu diesen Korrekturmerkmalen weist die Rekonstruktionsschaltung 34 Schaltungsteile auf, um
den Ausgang zu deaktivieren, wenn eine Korrektur nicht möglich sein sollte. Dieser Teil der Schaltung enthält
eine Sperrstufe 228, die Signale aus dem Gut-Schlecht-Speicher 204 aufnimmt und auch von Signalen
auf der Leitung 230 aus der Wiedergabesteuerung 36 gesteuert wird. Das Ausgangssignal der Sperrstufe 228
geht auf der Leitung 232 zum UND-Glied 216, wo es mit dem Ausgangssignal der Schieberegister 212, 214 verknüpft
wird. Wird also ein nicht korrigierbarer Block erfaßt, verhindert das Signal auf der Leitung 232, daß
das UND-Glied 216 das Ausgangssignal der Schieberegister 212, 214 durchschalltet, und liefert auf der Ausgangsleitung
218 eine Reihe digitaler Nullen.
Die Funktionsweise der Rekonstruktionsschaltung 34 läßt sich wie folgt allgemein beschreiben. Es wird angenommen,
daß gerade ein gegebener Block (N+]) verarbeitet
worden ist und das erste Datenwort eines neuen Blocks N in der Rekonstruktionsschaltung eintrifft Erscheint
das erste Datenwort dieses Blocks N, wird die erste 8-Bit-Gruppe, d. h. der höherwertige Teil dieses
Daten worts, in den Datenwortspeicher 186 eingeschrieben. Dann wird der Datenwortspeicher 186 weitergeschaltet
und die nächste 8-Bit-Gruppe, d. h. der niederwertige Teil des ersten Datenwortes, in ihn eingeschrieben.
Bei den nächsten auf der Leitung 138 zu empfangenden Daten handelt es sich um ein 8-Bit-Paritätswort,
das ursprünglich aus den Datenworten der Block? JV+15 und N+30 erzeugt worden ist Da jeder Block
nur 8 Worte Paritätsinformation enthält, ergibt sich, daß aus einer Verknüpfung der Paritätsworte eines Blocks
mit den Datenworten eines anderen Blocks nur die Hälfte der Datenworte des Blocks N rekonstruiert werden
kann. Das empfangene Paritätswort wird aus dem Datenstrom durch die Wiedergabesteuerung 36 herausgenommen
und in den Paritätszwischenspeicher 182 eingeschrieben. Mit der nun empfangenen Paritätsinformation
des Blocks N und den bereits im Datenwortspeicher 186 vorliegenden Datenworten des Blocks Λ/+30
ist es nun möglich, die Hälfte der Datenworte zu korrigieren, die derzeit in dem Datenwortspeicher 186 an der
Stelle /V+15, d.h. in demjenigen Block, der zeitlich 15
Blöcke vor dem Block /Vliegt, vorliegen.
Der Status der Datenworte des Blocks N+15 wird
aus dem Gut-Schlecht-Speicher 204 in den Blockstatus-Zwischenspeicher
206 übergeben. Geht eine Meldung ein, daß irgendwelche der Datenworte des Blocks
N+15 fehlerhaft sind, geht auf der Leitung 208 ein Korrektursignal
über die Schaltstufe 190, 192 auf der Leitung 188 an den Datenwortspeicher 186, damit korrigierte
Datenworte aus der Exklusiv-ODER-Verknüpfung 224 in die richtige Adresse des Datenwortspeichers
186 eingeschrieben werden können. Die fehlerhaften Datenworte an diesen Stellen werden also überschrieben.
Trifft eine solche Blockfehlermeldung ein, liefert, nachdem jedes Paritätswort des Blocks N im Paritätszwischenspeicher
132 abgelegt worden ist, die Wiedergabesteuerung 36 ein Signal auf der Leitung 222, das
dem Datenwortzwischenspeicher 220 den Zugriff auf die Hälfte der Datenworte des Blocks Λ/+30 erlaubt,
die folglich in diesen Datenwortzwischenspeicher 220 übernommen werden. Das Exklusiv-ODER-Netzwerk
224 verknüpft sie und liefert ein Ausgangssignal, das die mögliche Rekonstruktion der Hälfte der Datenworte
des Blocks N+15 darstellt.
Die andere Hälfte des Blocks N+ 15 wird rekonstruiert,
wenn die 8-Bit-Paritätsworte des Blocks N —15
fünfzehn Blöcke später empfangen werden. Diese Paritätsworte liefern die Information, die zusätzlich gebracht
wird, um die Rekonstruktion zu vervollständigen. Zu dieser Zeit werden die Paritätsworte des Blocks
N —15 nacheinander in dem Paritätszwischenspeicher 182 gespeichert und die Wiedergabesteuerung 36 gibt
ein Signal auf die Leitung 222, die dem Datenwortzwischenspeicher 220 nacheinander den Zugriff auf jeweils
die Hälfte der Datenworte des Blocks N erlaubt. Das Exklusiv-ODER-Netzwerk 224 verknüpft diese beiden
Wortgruppen und liefert ein Ausgangssignal an dem Datenwortspeicher 186, so daß nunmehr die Rekonstruktion
der Datenworte des Blocks N+ 15 beendet ist. Jede Hälfte der oben beschriebenen Funktionsschrilte
geht also für die 16 Datenwort-Teile eines ankommenden Blocks vor sich. Jedes Datenwort wird abgetrennt
und in den Datenwort-Speicher 186 eingeschrieben, während die Paritätsworte nacheinander abge-
17 18
trennt und in den Paritätszwischenspeicher 182 eingeschrieben werden, wo sie dazu dienen, nacheinander die
Hälfte der Datenworte in den Stellungen 1,2,3,4,..., 16
zu rekonstruieren. Am Ende des Blocks trifft schließlich die Gut/Schlecht-Zustandsmeldung für den Block ein, in
dem die Paritätswörter verwendet werden können, so daß diese Information zur Bestimmung dienen kann, ob
die in den Datenwortspeicher 186 eingeschriebene korrigierte Information tatsächlich eine annehmbare Korrektur
darstellt Nach der Korrektur der ersten Hälfte des Blocks N+15 gibt der Gut-Schlecht-Speicher 204
den Status des Blocks TV+15 an den Blockstatusspeicher
206 aus, dessen Ausgangssignal, das den Status bzw. Zustand des Blocks N+15 angibt, seinerseits mit
dem Gut-Schlecht-Statussignal des Blocks N im UND-Glied
200 (von der Leitung 174 her) summiert wird. Unter der Steuerung der Wiedergabesteuerung 36
schaltet das NOR-Glied 198 dann das Summenausgangssignal des UND-Glieds 200 auf den Gut-Schlecht-Speicher
204. Das Summensignal wird also in den Speieher 204 als neue Gut-Schlecht-Statusinformation über
den Block Λ/+15 eingeschrieben. Diese Folge wiederholt
sich, wenn später die zweite Hälfte des Blocks N+15 aus den Blöcken N und N—15 rekonstruiert
wird, so daß das Ausgangssignal des Zwischenspeichers 206, das nun den Zustand des Blocks N meldet, im
NAND-Glied 200 mit der Meldung über den Block N—15 summiert wird, so daß an den Speicher 204 ein
fertiges Summensignal gelangt, das den endgültigen Gut-Schlecht-Status des Blocks N+15 angibt
In der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform ist die Bedingung für die Korrektur der Daten,
daß nur zwei der drei benutzten Blöcke einwandfrei sind, so daß, wenn die Gut-Schlecht-Zustandsmeldung
derjenigen Blöcke, aus denen die Paritätsinformation erzeugt worden war, die Bewertung »gut« ergab, und
der jeweils andere Block Λ/+15 oder N+ 30 ebenfalls
»gut« war, sich ein korrigiertes Datenwort aufbauen und in den Datenwortspeicher 186 an die entsprechende
Stelle N+ 30 oder N+15 einschreiben läßt. Analog lassen
sich ähnliche Systeme aufbauen, bei denen 3-aus-4- oder 4-aus-5-Rekonstruktionsverfahren verwendet
werden.
Da die Information vom Aufzeichnungsträger 23 infolge der während der Aufnahme eingefügten zusätzlichen
Paritätsinformation mit einer Geschwindigkeit genommen wird, die größer ist als die zu ihrer Ausgabe
erforderliche Geschwindigkeit, muß sie notwendigerweise in den Schieberegistern 212,214 zwischengespeichert
werden. Wenn ein vollständiges Datenwort in den Schieberegistern 212,214 enthalten ist, kann ein serialisiertes
Ausgangssignal auf das UND-Glied 216 gegeben werden. In Kombination mit der endgültigen Gut-Schlecht-Meldung
auf der Leitung 232 wird dieses Wort dann auf der Ausgangsleitung 218 abgegeben.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (7)
1. Register (66,88) zum Speichern von vorgewählten
Datenworten entsprechend ihrem zeitlichen Auftreten und
2. eine logische Schaltung (76) zur Bildung der Paritätsworte aus den vorgewählten
und gespeicherten Datenworten enthält, wobei die Paritätsworte bei der Wiedergabe
ausreichen, um die Rekonstruktion eines durch das Blockfehlersignal bezeichneten
fehlerhaften Blocks zu ermöglichen, und daß
b) die Korrekturanordnung (32,34,36)
1. eine an sich bekannte Fehlererkennungsschaltung (32) enthält, die aus reproduzierten
Daten- und Paritätsworten das entsprechende Fehlerprüfkodewort generiert, um dieses mit dem reproduzierten Fehlerprüfkodewort
jedes Blocks zu vergleichen und um ein Blockfehlersignal auszugeben, wenn die beiden Fehlerprüfkodeworte
nicht übereinstimmen, und
2. eine Rekonstruktionseinrichtung (34) enthält, die einen Datenwortspeicher (186),
der zyklisch die wiedergegebenen Datenworte empfängt, einen Datenwortzwischenspeicher
(220), der die von dem Datenwortspeicher (186) ausgegebenen Datenworte
empfängt, einen Paritätszwischenspeicher (182), der die entsprechenden Paritätsworte aufnimmt, eine weitere
logische Schaltung (224), die aus dem im Datenwortzwischenspeicher (220) enthaltenen
Datenworten und den in dem Paritätszwischenspeicher (182) enthaltenen Paritätsworten
die korrigierten Datenworte erzeugt, und eine Schalteinrichtung (180) enthält, die die korrigierten Datenworte in
den Datenwortspeicher (186) anstelle der fehlerhaften Datenworte einfügt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als logische Schaltung (76) ein Exklusiv-ODER-Gatter
vorgesehen ist, um die Paritätsworte gemäß der Beziehung
zu bilden, wobei
P% ein vorgegebenes Paritätswort am Segment K
des Blocks Wist,
wobei
wobei
θψ+ια>
ein vorgegebenes Datenwort ist, das am Segment K+j eines anderen vorgewählten Blocks N+η
angeordnet ist, wobei J eine ganze Zahl ist,
wobei
wobei
Z)JfS,"' ein vorgegebenes Datenwort ist, das am Segment
K+k eines weiteren anderen vorgewählten Blocks N+ m ist, wobei K, k, π und m ganze Zahlen
sind, die einander nicht gleich sind, und die ausreichend groß sind, um sicher zu stellen, daß der vorgegebene
Block N von den unterschiedlichen, vorgewählten Blöcken N+π und N+m ausreichend getrennt
ist, um zu vermeiden, daß ein Fehler auf dem Aufzeichnungsträger (23) sowohl einen Verlust von
Signalen des Blocks TVaIs auch entweder des Blocks
N+ η oder des Blocks N+m bewirkt
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Paritätsworte des Blocks N aus
Blöcken erzeugt werden, die η und 2n Blöcke vom
Block /Vbeabstandet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Paritätsworte in einem vorbestimmten
Segment K des Blocks N aus den Datenworten an einem vorbestimmten Segment 2K des
Blocks Λ/+15 und aus den Datenworten in einem vorbestimmten Segment 2K+\ des Blocks Λ/+30
erzeugt werden.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodieranordnung (22) eine Einrichtung
(88) aufweist, die das digitalisierte Signal in aufeinanderfolgende Blöcke formiert, die jeweils aus
400 Bits mit den 16 χ 16-Bit-Datenworten, den 16 χ 8-Bit-Paritätsworten, dem 12-Bit-Fehlerprüfkodewort
und dem 4-Bit-Synchronisierwort bestehen.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen CRC-Generator (92) aufweist,
der eine zyklische Redundanzprüfung zur Herstellung des Fehlerprüfkodewortes durchführt.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodieranordnung (22)
enthält:
1) eine Einrichtung (52) zur Umwandlung eines seriellen digitalisierten Signals in ein paralleles digitalisiertes
Eingangssignal,
2) einen Schreib-Lese-Speicher (56) mit parallelen Eingängen zum Empfang und Speichern des
parallelen digitalisierten Eingangssignals,
3) die Register (66, 68) zum Empfang von verzögerten vorgewählten gespeicherten Datenworten
aus dem Schreib-Lese-Speicher (56),
4) eine Einrichtung (80, 82) zum Speichern von parallelen Ausgangssignalen aus dem Schreib-Lese-Speicher
(56), die dan aufzuzeichnenden Datenworten entsprechen,
5) die Einrichtung (88) zum Kombinieren der gespeicherten
Ausgangssignale, die den Datenworten entsprechen, mit den Paritätsworten,
den Fehlerprüfkodeworten und den Synchronisierworten zur Erzeugung von senalisierten, digitalisierten
Ausgangssignalen, die die Folge der Blöcke bilden und
6) eine Einrichtung (97), die aus dem serialisierten
Ausgangssignal ein entsprechendes verzögerungsmoduliertes Kodesignal erzeugt, das bei
miniinaler Bandbreite zum Ansteuern einer Treiberschaltung (100) geeignet ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/847,923 US4145683A (en) | 1977-11-02 | 1977-11-02 | Single track audio-digital recorder and circuit for use therein having error correction |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2847801A1 DE2847801A1 (de) | 1979-05-10 |
| DE2847801C2 true DE2847801C2 (de) | 1986-08-28 |
Family
ID=25301839
Family Applications (1)
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