DE2846581A1 - Waermetauscher fuer gase von hoher temperatur - Google Patents
Waermetauscher fuer gase von hoher temperaturInfo
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Description
GHT 24.439.2
Gesellschaft für Hochtemperaturreaktor-Technik mbH D-5O6O Bergisch Gladbach 1
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmetauscher für Gase von hoher Temperatur, insbesondere für die
Übertragung der Wärme eines Hochtemperaturreaktors von einem Primärgaskreislauf auf einen Sekundärgaskreislauf. Das Sekundärgas soll im Gegenstrom zum
Primärgas in zahlreichen, parallel geschalteten U-Rohren geführt werden.
Wärmetauscher, deren wärmeübertragende Flächen aus U-Rohren bestehen, haben insbesondere als Dampfer-.
zeuger erhebliche Vorteile gegenüber Wärmetauschern mit geraden Rohren, weil die U-Rohre zwar an ihren
beiden Enden fest eingespannt sind , sich aber mit ihren U-Bogen gegenüber dem Gehäuse oder gegenüber
ihrer Aufhängung frei ausdehnen können. Gegenüber den für Gase von hoher Temperatur vorgeschlagenen
Wendefcohrwärmetauschern haben die U-Rohrwärmetauseher
einige wesentliche Vorteile. Einerseits sind sie einfacher herzustellen und auch leichter zu montieren
und sind daher im ganzen preisgünstiger; andererseits
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sind U-Rohre nach der Montage und auch nach längerer
Betriebszeit leichter zu prüfen und auch zu reparieren, weil man die langen, geraden Schenkel dieser
U-Rohre schnell und zuverlässig von innen mit langen Sonden prüfen kann, was bei Wendelrohrwärmetauschern
wegen der komplizierten Form sehr schwierig ist. Außerdem hat ein im Gegenstrom betriebener Gas-Wärmetauscher
zwischen dem Primär- und dem Sekundärmedium nur eine geringe und auch über die Länge der
Rohre annähernd konstante Temperaturdifferenz, so daß weder in den Rohren selbst noch in ihrer Aufhängung
oder in den die Rohre umgebenden Kanalwandungen wesentliche Temperaturdifferenzen auftreten
können, die unzulässige Spannungen verursachen.
Ungeachtet dieser Vorteile hat aber ein U-Rohr-Wärmetauscher für Gase von beispielsweise 95Ο C
erhebliche Probleme, weil man die Zu- bzw. Ableitungen und die entsprechenden Sammler für das kalte
bzw. heiße Gas räumlich und konstruktiv voneinander trennen muß, um einerseits Spannungen zwischen Bauteilen
unterschiedlicher Temperatur und andererseits unerwünschte Wärmeverluste zu vermeiden. Da die Zu-
bzw. Ableitungen und die entsprechenden Sammler für das kalte bzw. heiße Gas erhebliche Abmessungen haben
und dementsprechend bei verschiedenen Betriebszuständen insbesondere in Längsrichtung sehr unterschiedliche
Ausdehnungen zu erwarten sind, muß wenigstens ein Sammler elastisch befestigt sein. Die U-Rohre selbst
können diese Ausdehnungen nicht aufnehmen, weil bei den hier vorgesehenen hohen Temperaturen die noch zulässigen
Spannungen für die verwendbaren Werkstoffe gering sind.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Wärmetauscher nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Dieser Wärmetauscher soll für maximale Temperaturen von etwa 9 50 C sowie für Temperaturdifferenzen von
etwa 650 C zwischen Gaseintritt und Gasaustritt geeignet sein und soll daher Spannungen aufgrund
unterschiedlicher Temperaturen weitgehend vermeiden. Außerdem soll dieser Wärmetauscher vollständig
prüfbar sein und, soweit er für Kernreaktoranlagen eingesetzt wird, fernbedient von der Sekundärgasseite
aus geprüft werden können, ohne daß der Primärgaskreislauf geöffnet werden muß.
Der im ersten Anspruch vorgeschlagene Wärmetauscher vermeidet Spannungen, weil sich die U-P.ohre selbst
und der an ihnen befestigte Kaltgassammler gegenüber
dem Heißgassammler und gegenüber dem Gehäuse frei ausdehnen können. Da der Kaltgassammler bei einem
im Gegenstrom betriebenen Gas-Wärmetauscher weder auf der Primär- noch auf der Sekundärseite
durch hohe Temperaturen gefährdet ist, kann man diesen Kaltgassammler durchaus mit konventionellen
flexiblen Elementen, wie beispielsweise Wellrohren an das Gehäuse anschließen. Durch räumliche Trennung
und entsprechende Isolierung kann man die Bauteile des Kaltgassammlers auch vor den hohen Temperaturen
des Heißgassammlers schützen. Die flexiblen Elemente werden nicht durch das Gewicht der U-Rohre belastet.
Die im zweiten Anspruch vorgeschlagene Trennwand
hat bei
einem im Gegenstrom betriebenen Wärmetauscher örtlich jeweils eine Temperatur, die sich nur wenig
von der Temperatur des benachbarten Wärmetauscher-
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rohres unterscheidet. Da diese Trennwand dünnwandig
und auf einer Seite isoliert ist und auf der anderen Seite von einem Gasstrom mit hoher Geschwindigkeit
angeströmt wird, hat diese Trennwand auch bei betriebsbedingten Änderungen der Gastemperatur
etwa die gleiche Temperatur wie das jeweils benachbarte Wärmetauscherrohr und dehnt sich dementsprechend
etwa im gleichen Maße wie dieses Rohr aus. Daher können zwischen Rohren und Trennwand keine sehr unterschiedlichen
Ausdehnungen auftreten, und man kann diese Trennwand nicht nur für die Gasführung sondern
auch als tragendes Bauteil zwischen dem Heißgassammler und dem Kaltgassammler benutzen.
ί5 Der im dritten Anspruch vorgeschlagene vom Primärgaskreislauf
getrennte Raum ist bei Wärmetauschern für Kernenergieanlagen von wesentlicher Bedeutung, da
ja der Primärgaskreislauf unvermeidlich radioaktive Verunreinigungen enthält. Wenn man diesen Raum mit
dem reinen Primärmedium füllt und durch eine geeignete Regelung oder durch Druckausgleich über einen
Filter sicherstellt, daß in diesem Raum ständig der gleiche Druck herrscht wie im Primärgaskreislauf,
dann ist dieser Raum nicht durch den hohen Druck des Primärgaskreislaufs gefährdet. Wenn man darüber
hinaus in diesem Raum einen geringen überdruck gegenüber dem Primärgaskreislauf aufrecht erhält,
dann ist sogar gewährleistet, daß in diesem Raum auch bei kleinen Undichtigkeiten keine radioaktiven
Verunreinigungen eindringen können. Bei Prüfungen oder Reparaturen am Wärmetauscher wird aber der
Druck im Primärgaskreislauf herabgesetzt, so daß
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man diesen Raum unbesorgt von außen öffnen kann und von diesem Raum aus Sammler, U-Rohre und die Wände
dieses Raumes prüfen kann, ohne den Primärgaskreis lauf zu öffnen. Daher kann dieser Raum, der während des
Betriebes nicht als Begrenzung des Primärgaskreislaufs
dient, aus flexiblen Elementen bestehen.
Die im 4. Anspruch vorgeschlagene Anordnung ist besonders zweckmäßig für Wärmetauscher, die in einem
zylindrischen Gehäuse untergebracht werden sollen. Der durch hohe Temperaturen besonders beanspruchte
Heißgassammler hat als gerades, zylindrisches Rohr eine
geometrisch einfache Form mit klaren, exakt berechenbaren Beanspruchungen. Auch die Isolierung läßt sich
an einem solchen geometrisch einfachen Bauteil einfach und zuverlässig anbringen. Der durch die geringere
Gastemperatur wesentlich weniger beanspruchte Kaltgassammler dagegen umgibt den Heißgassammler ringförmig
und konzentrisch und ist mit diesem bzw. dem Gehäuse durch flexible Elemente verbunden. Diese flexiblen
Elemente können entweder zwei konzentrisch ineinander angeordnete Wellrohre sein, die einen Ringraum bilden
oder mehrere, über den Umfang verteilte Wellrohre von geringerem Durchmesser. Beide Ausführungsformen können
den in Anspruch 3 beschriebenen getrennten Raum bilden, wobei die Zuleitungen von außen zum Kaltgassammler
innerhalb oder außerhalb dieses Raumes angeordnet sind.
Die im 5. Anspruch vorgeschlagene Halterung der U-Rohre
überträgt das Gewicht der U-Rohre und ihre Kräfte auf den zentralen Beißgassammler, so daß die von dieser
Einspannung bis zum Heißgaasammler mit einem Bogen
verlegten ü-rRohre nur die an sich, geringen Kräfte aufnehmen müssen, die sich, aus einer unterschiedlichen
Ausdehnung von Heißgassammler und Halterung ergeben können.
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Die im 6. Anspruch vorgeschlagene konische Form des zentralen Heißgassammlers gestattet es, die auf unterschiedlichen
Abständen von Sammlermitte angeordneten senkrechten U-Rohre alle mit dem gleichen Bogen an den
zentralen Heißgassammler anzuschließen, so daß die
Spannungen in allen Rohrbogen gleich sind.
Die im 7. Anspruch vorgeschlagene isolierende Wand zwischen dem zentralen Heißgassammler und dem Primärgaseintritt
trennt diesen Sammler vom heißen Primärgaskreislauf.
Daher kann dieser Sammler nur die Temperatur des Sekundärgases haben, die etwa 50° unter der des
Primärgases liegt. Bei den hier vorgesehenen hohen Temperaturen sind 50 weniger von wesentlicher
Bedeutung für die Festigkeit des Sammlers.
und 9.
Die im 8./Anspruch vorgeschlagenen Biechmäntel sollen einerseits verhindern, daß das heiße Primärgas ohne Wärmeaustausch mit den U-Rohren an diesen vorbeifließt und andererseits den Wärmeaustausch zwischen zwei Heißgasströmen von unterschiedlicher Temperatur verringern. Daher ist zunächst in unmittelbarer Nähe des U-Rohr-BündeIs ein nicht isolierter Blechmantel vorgesehen, der ständig etwa die gleiche Temperatur wie das Rohrbündel selbst aufweist und sich daher mit diesem im gleichen Sinne ausdehnt. Ein weiterer isolierter Blechmantel ist am Gehäuse befestigt und kann sich daher völlig unabhängig vom Rohrbündel ausdehnen. Der zwischen diesen beiden Blechmänteln vorhandene Spalt ist nur an seinem kalten Ende durch ein dort durchaus zulässiges flexibles Element, beispielsweise ein Wellrohr, verschlossen, so daß durch diesen Spalt keine Teilmengen des Primärgases ohne Wärmeaustausch mit den ü-r-Rohren abfließen können. Auch.
Die im 8./Anspruch vorgeschlagenen Biechmäntel sollen einerseits verhindern, daß das heiße Primärgas ohne Wärmeaustausch mit den U-Rohren an diesen vorbeifließt und andererseits den Wärmeaustausch zwischen zwei Heißgasströmen von unterschiedlicher Temperatur verringern. Daher ist zunächst in unmittelbarer Nähe des U-Rohr-BündeIs ein nicht isolierter Blechmantel vorgesehen, der ständig etwa die gleiche Temperatur wie das Rohrbündel selbst aufweist und sich daher mit diesem im gleichen Sinne ausdehnt. Ein weiterer isolierter Blechmantel ist am Gehäuse befestigt und kann sich daher völlig unabhängig vom Rohrbündel ausdehnen. Der zwischen diesen beiden Blechmänteln vorhandene Spalt ist nur an seinem kalten Ende durch ein dort durchaus zulässiges flexibles Element, beispielsweise ein Wellrohr, verschlossen, so daß durch diesen Spalt keine Teilmengen des Primärgases ohne Wärmeaustausch mit den ü-r-Rohren abfließen können. Auch.
an dieser Stelle zeigen sich, die Vorteile eines im
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Gegenstroir. betriebenen Gas-Wärmetauschers, bei dem am
kalten Ende tatsächlich nur geringe Temperaturen auftreten können und die dort zur einwandfreien Abdichtung
notwendigen flexiblen Elemente sicher nicht gefährdet sind. Der wellenförmige Querschnitt der
Blechmäntel löst zwei unterschiedliche Probleme; einerseits werden die Blechmäntel in Umfangsrichtung
nachgiebig, so daß sie sich mit dem Rohrbündel zusammen ausdehnen können; andererseits werden durch diese
Wellen, wenn ihre Teilung der benachbarten Rohr teilung entspricht, vermieden, daß zwischen den U-Rohren und
den Blechmänteln Kanäle entstehen, in denen das Gas einen geringeren Strömungswiderstand findet, dementsprechend
dort schneller strömt und weniger abgekühlt wird, so daß am Ende über den Querschnitt unterschiedliche
Gastemperaturen zu erwarten sind.
Die im 10. Anspruch vorgeschlagene Abstützung soll bei
Inspektionen und Reparaturen den Kaltgassammler und die
an ihm befestigten Bauteile tragen, damit der obere
Teil des Heißgassammlers entfernt werden und sein unterer Teil geprüft werden kann. Außerdem kann diese
Abstützung als Sicherung gegen Absturz des Wärmetauschers und als Begrenzung der Schwingungen bei Erdbeben dienen.
Die Figuren 1 bis 5 zeigen mögliche Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung einen senkrechten
Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Wärmetauscher für einen gasgekühlten Hochtemperaturreaktor .
Figur 2 zeigt in vergrößerter Darstellung einen waagerechten Teilschnitt A-*A durch. Figur 1 ♦
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Figur 3 zeigt einen weiteren Teilschnitt B-B durch Fig.l.
Figur 4 zeigt eine Ansicht der Figur 3. Figur 5 zeigt eine Alternative zu Figur 1.
In Figur 1 wird das ringsum geschlossene, zylindrische Warmetauschergehäuse 1 an seinem oberen Ende durch
eine Tragplatte 2 begrenzt, an der ein obere zentrales Heißgasrohr befestigt ist, das wiederum
einen unteren zentralen Heißgassammler 4 trägt. Beide
Teile sind innen durch die Isolierung 5 geschützt.
im unteren konischen Teil des zentralen HeißgasSammlers
münden die heißen Enden der U-Rohre 6, die bei 7 eingespannt und mit einer besonderen Halterung 8 vom
zentralen Heißgassammler 4 getragen werden. Außerdem
trägt dieser Sammler 4 eine doppelwandige und im Längsschnitt ebenfalls U-förmige Trennwand 9, die mit
einer Isolierung 10 gefüllt ist. Die U-Rohre 6 bilden ein ringförmiges Rohrbündel, das sowohl innen als auch
außen zunächst durch einen konzentrischen, nicht isolierten Blechmantel 11 von U-förmigem Längsschnitt
und dann von zwei konzentrischen, isolierten Blechmänteln 12 und 13 begrenzt ist. Zwischen diesen Blechmänteln
ist ein Spalt vorgesehen, der am kalten Ende durch ein Wellrohr 14 flexibel abgedichtet ist. Die
U-Rohre 6 und die doppelwandige Trennwand 9 tragen an ihrem kalten Ende eine ringförmige Rohrplatte 15, an
deren Oberseite ein ebenfalls ringförmiger Kaltgassammler 16 lösbar befestigt ist. In diesen Sammler 16
münden mehrere, über den Umfang verteilte schrauben linienartig gewundene Kaltgasrohre 17, die das kalte
Sekundärgas von außen zu den U~Rohren 6 leiten. Die
Rohrplatte 15 bildet zusammen mit dem oberen Ende des Gehäuses 1, Mt der Tragplatte 2 und mit mindestens
zwei konee^ti^l sehen Wellrohren 18 und 19 einen vom
darunterliegenden, primärgaskreislauf getrennten Raum 20r
vff der txt&pQvt i 6.\XCfh. die Rohre 17 umschließt, fcieser
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Raum 20 ist bei Betrieb der Anlage mit dem reinen Medium des Primärgaskreislaufs gefüllt und wird mittels
einer nicht näher dargestellten Regelung oder über einen Druckausgleich auf dem Druck des Primärgaskreislaufs
gehalten. Auf diese Weise wird dieser Raum 20 nicht durch Druckdifferenzen belastet und kann bei
herabgesetztem Druck im Primärgaskreislauf von außen
geöffnet und zur Inspektion und Reparatur der Sammler und der Ü-Rohre benutzt werden, ohne
daß der Primärgaskreislauf selbst geöffnet werden müßte. Unterhalb des Heißgassammlers 4 ist eine isolierende
Wand 21 vorgesehen, die an der Halterung 8 befestigt ist und den Heißgassammler 4 vom Primärgaskreislauf
trennt.
Die Strömungsführung der beiden Wärmetauschermedien
sind folgendermaßen:
Das heiße Primärgas tritt durch den waagerechten Rohrstutzen 22 in den zentralen, isolierten Blechmantel
13 ein, wird unterhalb der isolierenden Wand 21 umgelenkt und fließt zunächst abwärts und dann aufwärts
an den U-Rohren 6 entlang durch einen Raum, der einerseits durch den Blechmantel 11 und andererseits durch
die Trennwand 10 gebildet wird. Unterhalb der Rohrplatte 15 wird das inzwischen abgekühlte Primärgas
nach unten umgelenkt und fließt zwischen dem Blechmantel 12 und dem Gehäuse 1 abwärts. Das kalte
Sekundärgas fließt durch mehrere schraubenlinienartig ineinander gewendelte Rohre 17 in den ringförmigen
Sammler 16 und von dort aus durch die in der Rohrplatte 15 befestigten U-Rohre 6 zum Heißgassammler 4 und tritt
aus dem oberen Heißgasrohr 3 aus.
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In Figur 2 wird mit denselben Bezeichnungen wie in Figur 1 dargestellt, wie die U-Rohre 6 und zwar mit
ihrem kalten Schenkel 6b und dem warmen Schenkel 6a
im Querschnitt angeordnet sind. Bei den hier vorgeschlagenen Gas-Wärmetauschern soll die Primärgastemperatur
mit Rücksicht auf möglichst geringe Wärmespannungen im Querschnitt keine wesentlichen Differenzen
aufweisen. Daher müssen die Strömungswiderstände und
damit auch die freien Querschnitte außerhalb der U-Rohre im Querschnitt von außen nach innen gleichbleiben.
Daher hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die einzelnen U-Rohre mit konstanter Teilung in
evolventenförmig gebogenen senkrechten Flächen anzuordnen. Diese, in Figur 2 aus jeweils dreizehn
U-Rohren 6 bestehenden gebogenen Flächen können in der Werkstatt vormontiert und dann jeweils als ganze Fläche
in den konzentrischen Blechmantel 11 montiert werden. Von innen nach außen betrachtet, wird die isolierte
Blechwand 13, die als Führung für das eintretende heiße Primärgas dient, mit Abstand von dem inneren Blechmantel
11a umgeben, der zusammen mit der inneren Trennwand 9a die heißen Schenkel 6a der U-Rohre 6 begrenzt,
, während die äußere Trennwand 9b zusammen mit dem äußeren Blechmantel 11b die kalten Schenkel 6b der
u-Rohre 6 begrenzt. Außerhalb des Blechmantels 11b ist mit Abstand der isolierte Blechmantel 12 angeordnet,
der widerum mit dem in Figur 2 nicht dargestellten Gehäuse 1 einen Ringkanal für das abwärts strömende,
abgekühlte Primärgas darstellt. Die Trennwände 9 und Blechmäntel 11 sind in Figur 2 mit einem gewellten
Querschnitt dargestellt. Die Vorteile dieses wellenförmigen Querschnitts wurden bei der Beschreibung
des 9. Anspruchs dargestellt. Zwischen den bereits erwähnten evolventenförmig gebogenen Flächen von
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U-\Rohren 6 sind jeweils waagerechte Abstandshalter
vorgesehen, die bei der Montage in entsprechende Schlitze in Trennwand 9 und Blechmantel 11 gesteckt
und dort gasdicht verschweißt werden. 5
In den Figuren 3 und 4 wird dargestellt, wie die heißen Enden der U-Rohre 6 zwischen der Halterung 8 und
der Trennwand 9 befestigt sind. Auf den U-Rohren 6 sind mit kurzem Abstand übereinander zwei zylindrische
Hülsen 30 befestigt, beispielsweise durch Hochtemperatur-Löten. Zwischen diese beiden Hülsen 30 werden bei
der Montage entsprechende Blechstreifen 31 eingelegt, die evolventenförmig gebogen sind und an beiden Enden
abgewinkelt, so daß sie in eine entsprechende Ausdrehung der Halterung 8 bzw. an der Trennwand 9 passen.
Figur 5 zeigt als Alternative zu Figur 1 den oberen Teil des Wärmetauschergehäuses 1, das ebenfalls an
seinem oberen Ende durch eine Tragplatte 2 begrenzt ist, an der ein oberes zentrales Heißgasrohr 3
befestigt ist, das wiederum einen unteren zentralen Heißgassammler 4 trägt. Anstelle der in Figur 1 dargestellten
ringförmigen Rohrplatte 15 mit dem darauf verschraubten ringförmigen Kaltgassammler 16 ist hier
ein hohlringförmiger Kaltgassammler 32 vorgesehen, der ähnlich wie in Figur 1 mit mehreren über den
Umfang verteilten Kaltgasrohren 33 von außen mit Kaltgas versorgt werden kann. Der Kaltgassammler 32
selbst ist während des normalen Betriebes mit einem oder mehreren Deckeln 34 verschlossen, die innerhalb
eines vom Primärgaskreislauf getrennten Raumes 20 angeordnet sind, der dieselbe Funktion hat wie der
entsprechende Raum 20 in Figur 1 aber wesentlich kleiner ist und nur flexible Elemente 35 Voll wesentlich
geringere» Durohiaeeser ale Anschluß an die iragpl^tfcis $
- -«Τ- 24.439.2
benötigt. Dieser Raum ist bei Betrieb wie in Figur T
mit einem Deckel 36 verschlossen und wird über eine nicht näher dargestellte Regelung oder einen Druckausgleich
auf dem Druck des Primärgaskreislaufs gehalten. Teil 37 ist die im 10. Anspruch vorgeschlagene
Abstützung für den Kaltgassammler 32 bzw. die Rohrplatte
15 aus Figur 1.
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eerse
ite
Claims (10)
- GHT 24.439.2Gesellschaft für Hochtemperaturreaktor-Technik mbH D-5O6O Bergisch Gladbach 1Wärmetauscher für Gase von hoher Temperatur AnsprücheM Λ Wärmetauscher für Gase von hoher Temperatur, insbesondere für die Übertragung der Wärme eines Hochtemperaturreaktors von einem Primärgaskreislauf auf einen Sekundärgaskreislauf; das Sekundärgas wird im Gegenstrom zum Primärgas in zahlreichen, parallel geschalteten und senkrechten Ü-Rohren geführt; die U-Rohre münden am heißen Ende in einem Heißgassammler und am kalten Ende in einen Kaltgassammler; dieser Wärmetauscher hat folgende Merkmale :a) Der Heißgassammler ist in Längsrichtung starr am Gehäuse befestigt;b) der Kaltgassammler ist flexibel am Gehäuse befestigt,c) Der Heißgassanimier trägt die ü^Rohre, 24.10,78 Go/Fe030019/0222ORIGINAL INSPECTED284SS81- 2 - 24.439.2
- 2. Wärmetauscher nach Anspruch 1 mit einer Trennwand zwischen den beiden Schenkeln der U-Rohre mit folgenden Merkmalen :a) Die Trennwand ist doppelt und im Längsschnitt ebenfalls U-förmig.b) Diese Trennwand dient als tragende Verbindung zwischen dem feststehenden Heißgassammler und dem in axialer Richtung flexibel angeordneten Kaltgassammler für das Sekundärgas.
- 3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 für Kernenergieanlagen mit folgenden Merkmalen :a) An den Kaltgassammler ist ein mit flexiblen Elementen vom Primärgaskreislauf getrennter Raum angeschlossen;b) dieser Raum enthält einen Zugang von außen zum Kaltgassammler.
- 4. Wärmetauscher nach Anspruch 1 in einem zylindrischen Gehäuse mit folgenden Merkmalen:a) Der Heißgassammler ist zentral angeordnet;b) der Kaltgassammler ist ringförmig und konzentrisch zum Heißgassammler angeordnet.
- 5. Wärmetauscher nach. Anspruch 4 mit folgenden Merkmalen ;a) Die heißen Enden der U-Rohre sind in ihrem oberen f geraden Teil an einer, am zentralen Heißgassammler030019/0222- 3 - 24.439.2angeordneten Halterung eingespannt und führen von dort jeweils mit einem elastischen Rohrbogen zum Heißgassammler.
- 6. Wärmetauscher nach Anspruch 5 mit folgendem Merkmal :a) Der zentrale Heißgassammler ist im Bereich derRohreinmündungen der U-Rohre konisch gestaltet. 10
- 7. Wärmetauscher nach Anspruch 1 mit folgenden Merkmalen :a) Zwischen dem zentralen Heißgassammler für das Sekundärgas und dem Primärgaskreislauf ist eine isolierende Wand angeordnet.
- 8. Wärmetauscher nach Anspruch 4 mit folgendenMerkmalen :
20a) Die Ü-Rohre sind sowohl nach außen als auch nach innen durch zwei konzentrische Blechmäntel begrenzt,b) zwischen diesen beiden Blechmänteln ist ein Spalt vorgesehen,c) dieser Spalt ist am heißen Ende offen und am kalten Ende durch ein flexibles Element verschlossen,d) von diesen beiden Blechmänteln ist der nicht am Rohrbündel angrenzende Blechmantel isoliert.030019/0222- 4 - 24.439.2 - 9. Wärmetauscher nach Anspruch 2 oder 4 mit folgendem Merkmal :a) Die an das Bündel der Ü-Rohre angrenzenden Trennwände oder Blechmäntel haben einen wellenförmigen Querschnitt.
- 10. Wärmetauscher nach Anspruch 1 in einem Gehäuse mit folgenden Merkmalen :a) Unterhalb des KaltgasSammlers ist am Gehäuse eine Abstützung für diesen Sammler vorgesehen;b) der obere Teil des HeißgasSammlers ist nach oben ausbaubar.030019/0222
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