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DE2844526A1 - Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von gruenfutter fuer tiere - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von gruenfutter fuer tiere

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Publication number
DE2844526A1
DE2844526A1 DE19782844526 DE2844526A DE2844526A1 DE 2844526 A1 DE2844526 A1 DE 2844526A1 DE 19782844526 DE19782844526 DE 19782844526 DE 2844526 A DE2844526 A DE 2844526A DE 2844526 A1 DE2844526 A1 DE 2844526A1
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DE
Germany
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water
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grains
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Withdrawn
Application number
DE19782844526
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dr Soechting
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE2844526A1 publication Critical patent/DE2844526A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G31/00Soilless cultivation, e.g. hydroponics
    • A01G31/02Special apparatus therefor
    • A01G31/06Hydroponic culture on racks or in stacked containers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P60/00Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries
    • Y02P60/20Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions in agriculture, e.g. CO2
    • Y02P60/21Dinitrogen oxide [N2O], e.g. using aquaponics, hydroponics or efficiency measures

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

4~ 28U526
HOFFMANN · EITLE & PARTNER
PATENTANWÄLTE DR.ING.E.HOFFMANN · DIPL.-ING. W. EITLE · DR. RER. N AT. K. HOFFMAN N · DIPL.-ING. W. LEH N
D-BOOO MÖNCHEN 81 · ARABELLASTRASSE 4 (STERNHAUS) · TELEFON (089) 911087 · TELEX 05-29619 (PATHE)
Dr. Klaus Söchting, 8021 Sauerlach
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Grünfutter für Tiere
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erzeugung von Grünfutter für Tiere, z.B. Kühe, unter Verwendung von Schalen, in welche Saatkörner, z.B. Weizen- oder Gerstenkörner, in einer dünnen Schicht eingelegt werden, die unter Anwendung von Licht und Feuchtigkeit sowie ggf. Wärme zum Austreiben und Hochwachsen von Grünfutterpflanzen gebracht werden.
Bei einem bekannten Verfahren dieser Gattung wird in Schalen jeweils eine Trägerschicht von etwa 6 cm Höhe eingebracht, die aus unbehandelter Zellulose, gehäckseltem Stroh und bzw. oder Heu besteht. Auf diese Trägerschicht wird eine dünne Schicht von Saatkörnern z.B. Getreidekörner aufgestreut, aus welchen innerhalb von 8 Tagen Grünfutter bis zu. ca. 30 cm Höhe wächst. Man kann anstelle von Getreidekörnern auch andere Körner, z.B. Bohnen, Erbsen oder dgl. verwenden.
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Für die Befeuchtung und das Feuchthalten der Körnerschicht wird in die Schalen nahe ihres einen Schalenrandes Wasser eingeleitet. Dieses dient zur intensiven Durchfeuchtung der Trägerschicht, aus welcher die auf ihr befindlichen Körner Wasser aufsaugen. Die Trägerschicht bildet somit ein Feuchtigkeitsreservoir für Körner. Um einen Teil des eingeleiteten Wassers nach dem langsamen Hindurchströmen durch die Trägerschicht ablaufen lassen zu können, sind die Schalen mit dem Schalenboden gegenüber der Horizontalen geringfügig geneigt angeordnet, und zwar so, daß der Schalenboden an dem Wasserzufuhrrand am höchsten und an dem entgegengesetzten Schalenrand am tiefsten liegt. Dort wird das ablaufende Wasser gesammelt und auf die nächste darunter befindliche Schale übergeleitet.
Bei einer Abwandlung des vorerwähnten Verfahrens wird zur Naßhaltung der Trägerschicht und damit zur mittelbaren Befeuchtung der Körnerschicht eine Sprühanlage verwendet, die über jeder Schale eine Sprühvorrichtung besitzt, aus der Wasser gleichmäßig auf die Schalenfüllung aufgesprüht wird. Dabei wird das Wasser auf dem Schalenboden gesammelt, und zwar in einem Umfang, daß der untere Bereich der Trägerschicht sich in einem stehenden Wasserbad befindet. Ein Ablaufen des Wassers aus den Schalen heraus findet nicht statt.
Diese bisher bekannten Verfahrensweisen sind relativ aufwendig da nach jeder Ernte, die innerhalb von 8 Tagen durchgeführt werden kann, die Trägerschicht mit dem Grünfutter gemeinsam aus den Schalen entnommen werden muß, um es an die Fütterstelle zu bringen. Denn wegen der innigen Verflechtung zwischen den Wurzeln der Körner, die diese während der Futterproduktion gebildet haben, und der Trägerschicht, ist eine Trennung nicht mehr möglich. Dies bedeutet aber, daß für den nächsten Anbau
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wiederum eine neue Trägerschicht in die Schalen eingebracht werden muß, wodurch ein erheblicher Lager- und Raumbedarf für das Material der Trägerschicht in der Nähe der Grünfutterproduktion notwendig ist. Ein noch schwerwiegenderer Nachteil der bekannten Verfahren liegt ferner darin, daß man das Material und die Saatkörner getrennt in entsprechend großen Behältern mit lauwarmem Wasser 2 4 Std. lang einweichen und dann mindestens weitere 2 4 Std. ziehen lassen muß, bis eine Keimung sichtbar wird. Dieses Vorbehandeln erfordert nicht nur zustäzliehe Vorrichtungen und damit relativ hohen zusätzlichen Raumaufwand, sondern auch zusätzliche Arbeitszeit. Außerdem können mit den bekannten Verfahren gute Futterwerte nur dann erhalten werden, wenn als Stroh in der Trägerschicht ein kurzgehäckseltes Stroh verwendet wird, das aber mit den derzeit vorhandenen Häckselmaschinen nicht erhältlich ist.
Obwohl bei den bekannten Verfahren dem zur Naßhaltung der Trägerschicht dienenden Wasser chemische Mittel zur Keimbeschleunigung und zur desinfektion beigemischt werden, hat sich bei der Erprobung dieser Verfahren herausgestellt, daß trotzdem in der Trägerschicht, aber auch in den unteren Stengelbereichen des emporwachsenden Grünfutters ein Pilzbefall eintritt, der bisher nicht beseitigt werden konnte. Dieser Pilzbefall ist in der Regel für das Grünfutter und die damit gefütterten Tiere schädlich und andererseits auch aus ästhetischen und Verkaufstechnischen Gründen unerwünscht und hat zur Einstellung der Produktion solcher Anlagen geführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Gattung derart zu verbessern, daß kein Pilzbefall eintritt, der Arbeitsaufwand für die Beschickung erheblich reduziert wird und außerdem auch die Wachstumsbedingungen für das Futter verbessert werden, ohne daß hierdurch die Produktionskosten erhöht werden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Saatkörner unmittelbar auf den Schalenboden aufgelegt und bis zur Ernte mindestens zehnmal vorzugsweise fünfzehnmal je 24 Std. in etwa gleich großen Zeitabständen
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mit Wasser besprüht werden, wobei das nicht an den Körnern haften bleibende Wasser aus der Körnerschicht zum Ablaufen gebracht wird.
Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird somit keine Trägerschicht verwendet, die sich als Herd für den Pilzbefall herausgestellt hat. Der Erfindung liegt nämlich die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß eine solche Trägerschicht weder für die Feuchthaltung der Körnerschicht noch für die Stabilisierung bzw. Verankerung der wachsenden Pflanzen in den Schalen notwendig ist und daß es für die Befeuchtung einer unmittelbar auf dem Schalenboden aufgestreuten Körnerschicht ausreicht, wenn diese und später die daraus wachsenden Futterpflanzen mindestens zehnmal je 24 Stunden etwa in gleichgroßen Zeitabständen bis zur Futterernte mit Wasser besprüht werden, wobei in jeweils 24 Stunden
mindestens 5 1 vorzugsweise etwa 10 1 Wasser pro m Schichtfläche aufgesprüht werden sollten. Dabei sollte dafür gesorgt werden, daß ein Ansammeln von stehendem Wasser im Bereich der Körnerschicht unterbleibt, daß also das von der Körnerschicht bzw. den daraus wachsenden Futterpflanzen nicht aufgenommene bzw. zurückgehaltene Wasser aus der Körnerschicht abläuft. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß ein Wachstum unterbleibt, wenn die Körnerschicht ständig im Wasser bzw. in einem Wasserbad liegt.
Der Fortfall der Trägerschicht gemäß der Erfindung führt nicht nur zur Vermeidung von Pilzherden, sondern auch zu einer verbesserten Keimung aufgrund des unbehinderten Gasaustauschs an den freiliegenden Körnern. Dieser wird durch die hohe Sprühfrequenz und das abfließende Wasser noch verbessert und erstreckt sich auch auf die Wurzeln der wachsenden Pflanzen. Das an den Körnern und Wurzeln erzeugte und in höherer Konzentration für die Pflanzen giftige Kohlendioxyd wird rasch abgeführt.
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Das erfindungsgemäße Verfahren bewirkt in Verbindung mit einer geeigneten Regelung von Temperatur, Belüftung und Beleuchtung ein optimales Wachstum der Futterpflanzen.
In den Patentansprüchen sind weitere zweckmäßige Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und Merkmale einer zur Durchführung dieses Verfahrens dienenden Vorrichtung gekennzeichnet.
Im folgenden wird ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand einer besonders vorteilhaften Ausführungsform einer zu seiner Durchführung dienenden Vorrichtung näher beschrieben. Dabei zeigt die Zeichnung einen Vertikalschnitt durch diese Ausführungsform im Bereich zweier übereinanderliegender rechteckiger Schalen 1, die an ihren seitlichen Rändern etwa parallel zum Schalenboden 2 sich erstreckende Auflageflansche 3 haben. Mit diesen Flanschen sind die Schalen auf Querträgern 4 aufgelagert, die an Stützen 5 eines Rahmengestells befestigt sind. In diesem Rahmengestell können beispielsweise vier oder mehr als vier Schalen übereinander und zwei Schalen hintereinander sowie vier Schalen nebeneinander angeordnet sein.Selbstverständlich ist auch eine zahlenmäßig andere Anordnung der Schalen im Gestell möglich.
über jeder Schale ist im Gestell eine Sprühdüse 6 angeordnet, die über eine Zweigleitung 7 an eine für alle übereinander liegenden Düsen gemeinsame Zulaufleitung 8 angeschlossen ist. Diese Zulaufleitung besitzt ein Ventil 9, welches mit Hilfe einer Zeitschaltuhr 10 zu gewünschten Zeiten geöffnet und geschlossen werden kann.
Die Schalen 1 sind geringfügig zur Horizontalen geneigt im Gestell aufgelagert. Dabei sollte die Bodenneigung der Schalen nicht nur in der in der Zeichnung gezeigten Schnittebene sondern auch in einer dazu senkrechten Vertikalebene gegeben sein, so daß der tiefste Bodenbereich sich in der Nähe einer Schalenecke befindet.
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Im Bereich der tiefsten Stelle des Schalenbodens sind ein oder wenige Löcher 11 im Schalenboden angeordnet, die zum Ablaufen eines Teils des über die Düsen zugeführten Wassers dienen. Je geringer die Lochanzahl, desto weniger Löcher unterliegen der Gefahr der Verstopfung durch Körner, was zu einem leichten Reinigen der Schalen nach der Futterernte führt. Um einen ausreichenden Wasserablauf zu gewährleisten, sollten die Löcher einen Durchmesser von mehr als 2 mm haben.
In der Zeichnung ist die obere Schale 1 leer dargestellt. Diese Schale ist somit bereit, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Saatkörner in einer dünnen Schicht aufzunehmen, die unmittelbar auf den Schalenboden aufgelegt bzw. aufgestreut werden, ohne daß auf den Schalenboden eine Trägerschicht aufgebracht wird. Die Körner müssen keiner Vorbehandlung unterworfen werden, wenngleich eine Vorbehandlung, also beispielsweise ein Einweichen der Körner nicht ausgeschlossen ist. Durch künstliche oder natürliche Beleuchtung, ggf. Raumtemperierung sowie durch Feuchtigkeitszufuhr werden die Körner dann zum Keimen bzw. Austreiben der Futterpflanzen gebracht.
Zur Befeuchtung und Feuchthaltung der Körner dient die über der Schale angeordnete Sprühdüse 6. Je nach Einstellung der Zeitschaltuhr wird der Sprühdüse 6 über das Ventil 9 und die Sammelzuleitung 8 sowie die Zweigleitung 7 Wasser zugeführt, welches mittels der Düse 6 in etwa gleichmäßiger Verteilung auf die in der Schale 2 befindliche Körnerschicht aufgesprüht wird. Die Sprühdauer kann etwa 30 Sek. betragen und dieser Sprühvorgang sollte innerhalb von 24 Stunden mindestens zehnmal in etwa gleichmäßigen Zeitabständen erfolgen.
Die austreibenden Wurzeln der Körner verflechten sich miteinander, so daß sich ein geschlossener Wurzelteppich 12 ergibt, der bewirkt, daß die aus den Körnern austreibenden bzw. ausgetriebenen Grünfutterpflanzen 13 ausreichende Standfe-
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stigkeit haben. Das bei der Besprühung nicht auf den Körnern oder den Grünpflanzen bzw. deren Wurzeln haften bleibende Wasser läuft unter der Körnerschicht auf dem Schalenboden 2 zu dem oder den Ablauflöchern 11, um dort abzutropfen.
Innerhalb von 8 Tagen, in welchen die vorerwähnte Besprühung der Körner bzw. der aus diesen wachsenden Grünpflanzen in den geschilderten Zeitabständen weitergeführt wird, wachsen die Grünpflanzen etwa 30 cm hoch, worauf sie mit den Schalen aus dem Gestell entnommen und der Fütterstelle für die Tiere zugeführt werden können. Dort kann das Grünfutter aus den Schalen herausgekippt werden, worauf die Schalen gereinigt und zum erneuten Anbau von Grünfutter wieder in das Gestell eingesetzt werden können.
Wenn erwünscht, kann dem Sprühwasser Nährlösung zugegeben werden. Es hat sich jedoch bei der Erprobung des erfindungsgemäßen Verfahrens herausgestellt, daß auch ohne eine derartige Nährlösung ein schnelleres und gleichmäßigeres Wachstum des Grünfutters eintritt als bei den bisher bekannten eingangs erörterten Verfahren. Pilzbefall hat sich bislang nicht gezeigt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich ferner durch eine nicht unerhebliche Kosteneinsparung aus, da jegliche Trägerschicht für die Körner entfällt, eine Bevorratung hierfür am Orte der Futtererzeugung unnötig ist sowie die zeit- und arbeitsaufwendigen Vorbehandlungsverfahren für die Trägerschicht und die Körner mit zugehörigen aufwendigen Vorrichtungen entfallen. Im Hinblick darauf ist es möglich, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dienenden Anlagen unmittelbar im Stall aufzustellen und somit praktisch neben den Tieren die Produktion des Grünfutters durchzuführen, so daß Transportwege zu den Fütterstellen praktisch vollkommen entfallen.
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Claims (14)

  1. 2844528
    HOFFMANK - ΐϋΤΙΛί & !»ARTNER
    PATENTANWÄLTE DR. ING-E.HOFFMANN - BtPL-IMG.W-EITtE - DK.RER.NAT.K.HOFFMANN - DtPL-ING. W. LEHN D-BOOOMtJNCHENBl - ATtABELLASTRASSE 4 {STERNHAUS) - TELEFON {089J 9I108F - TELEX 05-2951? [PATHE}
    Dr. Klaus Söchting, 8G21 Sauerlach
    Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Grünfutter für Tiere
    Patentansprüche
    [i/ Verfahren zur Erzeugung von Grünfutter für Tiere, z.B.
    Kühe, unter Verwendung von Schalen, in welche Saatkörner, z.B. Weizen— oder Gerstenkörner, in einer dünnen Schicht eingelegt werden, die unter Anwendung von Licht und Feuchtigkeit sowie ggf. Wärme zum Austreiben und Hochwachsen von Grünfutterpflanzen gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Saatkörner unmittelbar auf den Schalenboden aufgelegt und bis zur Ernte mindestens zehnmal vorzugsweise fünf zehnmal je 24 Stunden in etwa gleich großen Zeitabständen mit Wasser besprüht werden, wobei das nicht an den Körnern haften bleibende Wasser aus der Körnerschicht zum Ablaufen gebracht wird.
    Ö3QQ17/028Q
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, da dirch gekennzei chn e t, daß ein Ansammeln von Wasser im Bereich der Körnerschichfc verhindert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chn e t, daß die Körnerschicht: 2O bis 25 Mal je 24 Stunden mit Wasser besprüht wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chn e t, daß die Sprühdauer jeweils etwa 3O Sek. beträgt.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß je 24 Std. mindestens 5 1, vorzugswei-
    se etwa IO 1 Wasser pro m Schichtfläche auf die Körnerschicht bzw. die daraus wachsenden Futterpflanzen aufgesprüht werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chn e t, daß die Körner auf einen gegenüber der Horizontalen leicht geneigten Boden aufgelegt werden.
  7. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, welche Vorrichtung mindestens eine Schale zur Aufnahme der Kömer schicht hatr dadurch gekennzeichne tr daß in einem Gestell (4,5} mehrere Schalen {ti übereinander abnehmbar angeordnet sind und sich über jeder Schale eine Sprühvorrichtung (6) befindet.
  8. 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, welche Vorrichtung mindestens eine Schale zur Aufnahme der Körner schicht hat, dadurch g e kenn zeichnet, daß die Schale (ti aus Kunststoff, Metall oder aus kunststoff- oder farbheschichtetem Metall oder Holz besteht.
    Q300t7/Q28Q
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, welche Vorrichtung mindestens eine Schale zur Aufnahme der Körnerschicht hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (1) im Bereich ihrer tiefsten Bodenstelle Ablauflöcher (11) für das Sprühwasser hat. .
  10. 1Qv Vorrichtung nach Anspruch S7, dadurch gek:enn-zei chn e- t, daß. die AblauflÖeheir (t1> ausschließlich im Bereich der tiefsten Bodenstelle der Sehale £1jt vorgesehen sind,
  11. ti,- Vorrichtung nach Anspruch. 9,. dadurch g- e k e η η ze i ch« B e t-, daß:· die älauflöcher |.ΐΤ) eine» Durchmesser von mehr als 2 ntm
  12. 12^- Vorrichtung nach Anspruch ΐ1, dadurch gekenn ζ ei chn e tr daß die Ablauflöcher (IT) im Schalenboden einen Durchmesser haben, der unter dem durchschnittlichen Durchmesser der Körner liegt.
  13. 13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, welche Vorrichtung mindestens eine Schale zur Aufnahme der Körnerschicht hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (1) rechteckigen Grundriß hat und sowohl in Längs- als auch in Querrichtung geneigt angeordnet ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzei chn e t, daß die Schale (1) im Bereich ihrer am tiefsten liegenden Ecke Ablauflöcher (11) hat.
    030017/0280
DE19782844526 1978-10-12 1978-10-12 Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von gruenfutter fuer tiere Withdrawn DE2844526A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2061410A1 (es) * 1993-05-21 1994-12-01 Alonso Rafael Santos Sistema de cultivo movil de forraje verde hidroponico.
RU2838073C1 (ru) * 2024-02-28 2025-04-10 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Государственный университет по землеустройству" Способ ускоренного выращивания гидропонного зеленого корма для сельскохозяйственных животных и птицы

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2061410A1 (es) * 1993-05-21 1994-12-01 Alonso Rafael Santos Sistema de cultivo movil de forraje verde hidroponico.
RU2838073C1 (ru) * 2024-02-28 2025-04-10 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Государственный университет по землеустройству" Способ ускоренного выращивания гидропонного зеленого корма для сельскохозяйственных животных и птицы

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