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DE2844004A1 - Vorrichtung zur mikroskopischen beobachtung fluessiger proben - Google Patents

Vorrichtung zur mikroskopischen beobachtung fluessiger proben

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DE2844004A1
DE2844004A1 DE19782844004 DE2844004A DE2844004A1 DE 2844004 A1 DE2844004 A1 DE 2844004A1 DE 19782844004 DE19782844004 DE 19782844004 DE 2844004 A DE2844004 A DE 2844004A DE 2844004 A1 DE2844004 A1 DE 2844004A1
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capillary
samples
liquid
microscope
cavity
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DE19782844004
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English (en)
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DE2844004C2 (de
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Raul Alfonso Fiel
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Empresa Cubana Importadora Y Exportadora de Productos Medicos
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CUBANA EXPORT IMPORT
Empresa Cubana Importadora Y Exportadora de Productos Medicos
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Expired legal-status Critical Current

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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/34Microscope slides, e.g. mounting specimens on microscope slides
    • GPHYSICS
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Description

  • Vorrichtung zur mikroskopischen
  • Beobachtung flüssiger Proben Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur mikroskopischen Beobachtung flüssiger Proben verschieden hohen Dichtegrades bei kontinuierlichem Kapillarendurchfluß und gleichzeitiger Projektion auf einen Mattscheiben-Bildschirm.
  • Solche Vorrichtungen sind in klinisch-biologischen Labors für die morphologische Diagnose wie auch bei industriellen Verfahren zur Bestimmung von Kennwerten anwendbar, wobei man das Bild auf einen Mattscheiben-Bildschirm projiziert.
  • Speziell auf medizinischem Gebiet wwrd die erfindungsgemäße Vorrichtung für die mikroskopische Identifizierung pathogener oder auch nicht pathogener Körper (Parasiten, Mikroben, Zellkörper usw.) sowohl in Kot, als auch in Urinsedimenten, Blut oder sonstigen Körperflüssigkeiten angewandt Ferner lassen sie sich in der Industrie, insbesondere der Lebensmittel verarbeitenden Industrie, verwenden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet gegenüber herkömmlichen mikroskopischen Beobachtungsverfahren, bei welchen die Probe sich auf dem Objektträger oder zwischen diesem und dem Deckglas befindet, die Projektion der Abbildung mikroskopischer Körper, die sich in einer kontinuierlichen, flüssigen Kapillarströmung fortbewegen.
  • Im folgenden werden die gebräuchlichsten mikroskopischen Untersuchungsverfahren nach dem Stand der Technik zusammen--gestellt: 1. Die Probe wird auf einen herkömmlichen Objektträger aus dünnem Flachglas untersucht. Dabei handelt es sich um eine dünnschichtige Probe, die mit verschiedenen Farbstoffen angefärbt wurde, um Einzelheiten erkennbar zu machen. Der Objektträger mit der Probe wird in den Wagen der Trägerplatte des Mikroskops eingesetzt. Die Beobachtung erfolgt direkt, wenn sie mit schwachen Objektiven (1 0-fache Vergrößerung. 0. ä.) vorgenommen wird oder über einen auf der Probe befindlichen bltropfen, wenn man die Vorderlinse eines Immersionsobjektives (90- oder 100-fach) in den Öltropfen eintaucht, ohne jedoch mit dem Objektiv das Präparat zu berühren.
  • 2. Untersuchung der auf dem Objektträger ausgebreiteten, im allgemeinen angefärbten Probe, die mit einem Deckglas herkömmlicher Art abgedeckt wurde. Üblicherweise werden Trockenobjektive mit kleinerem (10-fach usw.) bis zu hohem (40- oder 60-fach) Vergrößerungsgrad benützt. Bei Verwendung eines dünnen Deckglases und eines bltropfens kann die Beobachtung auch mittels starker Immersionsobjekte (90- oder 100-fache Vergrößerung) erfolgen. Das Präparat, das zwischen dem Deck glas und dem Objektträger eingeschlossen wird, wird ebenfalls in den Wagen der Halterplatte des Mikroskops eingesetzt.
  • Bei den Untersuchungen nach einem der beiden genannten Verfahren sind die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge vorzunehmen: 1. Fokusieren mit dem jeweils gewählten Objektiv, was zunächst mit Hilfe des Grobtriebs, anschließend im näheren Bereich des Brennpunkts mit dem Feintrieb bewerkstelligt wird; 2. Sobald die Feineinstellung auf einem Abschnitt der Probe, welcher der linken oberen Ecke des Präparats so nahe wie möglich liegt, gelungen ist, werden unter ständiger Justierung der Brennpunktseinstellung mit dem Feintrieb so lange einzelne Felder bestrichen, bis die rechte obere Ecke des Präparats erreicht wird, wonach man auf einer Geraden nach unten weiterfährt und sodann in umgekehrter Richtung nach links fortschreitet. Diese Zickzack-Bewegung soll gewährleisten, daß man Bilder von der gesamten Fläche des Präparates erhält.
  • Dabei ist die gesamte Beobachtung zunächst bei geringer, anschließend bei starker Vergrößerung vorzunehmen.
  • Bei den genannten Arbeitsgängen spielen sowohl die Beleuchtung der Probe durch eine einwandfreie Anordnung des Spiegels, in den das von der Lichtquelle kommende Licht einfällt, als auch die Höhe des Kondensors, der näher an das Präparat herangebracht werden muß, falls die Beobachtung mit Objektiven stärkerer Vergrößerung erfolgt, eine äußerst wichtige Rolle. Bedeutsam ist auch die Einstellung des Lichtbündels mittels der Irisblende.
  • Mit dieser Verfahrensweise werden in klinischen Labors durch morphologische Diagnosen fäkale Ausscheidungen und Harnrückstände, Leukozyten usw. analysiert. Als Fachliteratur über dieses Thema seien genannt: EL MICROSCOPIO Y SU APPLICACION, Ed Ernst~Leitz, RFA; MIKROSKOPICA-TECHNIKA, Ed. Statni Zorav Naklad. hecks, 1954; SCIENTIFIC INSTRUMENT & APPARATUS, Baird & Tatlock (London) Limited, 1966; PARASITOLOGIA Y MEDICINA TROPF CAL, Kouri y colaboradores; MANUAL DE FOTOGRAFIA MODERNA, H. Windish Edic. Omega, Sps., PEQUENO LAROUSSE DE CIENCIA Y TECNICA, Jean-Francoise Arnaud, 1969; HEMATO-LOGIA CLINICA, Wintrobe; HISTOLOGIA, Ham; MANUAL DE MICROBIOLOGIA, Jawetz; PARASITOLOGIA CLINICA, Craig y Faust; MANUAL DE LA UNESCO PARA LA ENSENANZA DE LA CIENCIA, 1961; FISICA GENERAL, Sears Zemanski; THORN LIGHTNING TECHNICAL POCKET BOOK, Thom House, Upper St. Martin Lane, London, Wc 249ED, 1972; LOS FUNDA-MENTOS DE LA LUZ Y LA ILUMINACION, Walter Sturrock K.A.
  • Staley, 1965; FISICA BIOLOGICA, Raul Wernike, ME.TODOS DE LABORATORIO, Kolmer; Das Präparieren der Proben nach dem Stand der Technik weist zahlreiche Mängel auf. So ist es z.B. bei der Untersuchung von fäkalen Ausscheidungen erforderlich, jeweils drei gleichartige Proben zu präparieren, wobei eine mit Eosin eingefärbt wird, eine weitere mit Lugol behandelt wird (beide sind für die Direktuntersuchung bestimmt); aus einer dritten Probe wird das Konzentrat hergestellt Beim herkömmlichen Erstellen eines Leukogramms wird zum Präparieren des Abstrichs zunächst das Ausbreiten und anschließend das Einfärben vorgenommen, bevor die mikroskopische Beobachtung erfolgen kann. Die Nachteile dieses Verfahrens sind bekannt, da die weißen Zellkörper sich beim Ausbreiten der Blutmenge unregelmäßig über das Objektträgerglas verteilen. Daher werden auch im Verlauf einer Untersuchung verschiedene Ermittlungsmöglichkeiten genutzt, um auf diese Weise zu einem Ergebnis zu gelangen, das dem tatsächlichen Zustand in den Blutgefäßen so nahe wie möglich kommt. Dabei ist zu beachten, daß das Leukogramm als Prozentzahl angegeben wird, d.h. als Verhältnis zu insgesamt 100 gezählten und diagnostizierten Fällen.
  • Zur Herstellung eines Harnrückstand-Präparats wird eine repräsentative Probe durch Zentrifugieren und Dekantieren erhalten. Die Ergebnisse werden in absoluten Zahlen dargestellt.
  • Die beim Stand der Technik oft auftretenden Mängel können folgendermaßen zusammengefaßt werden: aj Die Ergebnisse des Leukogramms sind selbst dann nicht absolut zuverlässig, wenn die dafür bestgeeignete Methodologie angewandt wird, b) die Präparate mit Fäkalienproben müssen dreifach angefer tigt werden, c) für jede Untersuchung ist ein frisches Objektträgerglas sowie ein frisches Deckglas erforderlich1 gleichgültig, ob es sich um Blut, fäkale Ausscheidungen oder Urinsedimente handelt Auch die eigentliche Technik der mikroskopischen Beobachtung weist nach dem Stand der Technik zahlreiche Mängel auf: Nach den üblichen Verfahrensweisen ist eine Reihe von Handhabungsschritten nach ziemlich genauer Vorschrift vorzunehmen, die alle ihre Schwierigkeiten aufweisen und nicht leicht durchzuführen sind2 insbesondere, wenn einige Untersuchungen bereits vorgenommen wurden.
  • 1. muß der Fachmann sein Blickfeld dem Okularsystem des Mikroskops (Monokular- oder BinokulXlsystem) ständig in einer unbequemen, ermüdenden Stellung anpassen; 2. muß er einen bestimmten Bereich des Präparats ausfindig machen und das Bild scharf einstellen, indem das Objektiv mit dem geringen Vergrößerungsgrad abgesenkt wird; 3. muß die Fokusierung mittels leichter Aufstrich- und Abwärtsbewegungen und Drehen an der Feineinstellschraube ständig berichtigt werden; 4. muß der Beobachter das Präparat in zickzackförmign Linien vorgehend beobachten, wobei Objektivwecbse?!' ständige Feineinstellung und Neueinstellung der jeweils zu untersuchenden Felder nötig ist. Diese sorgfältig durchzuführenden Arbeiten führen zu einer Beeinträchtigung der Konzentration des Beobachters und beeinträchtigen die Zuverlässigkeit der diagnostischen Ergebnisse; ferner wird so nur eine sehr geringe Produktivität erbracht. Schließlich ist auch die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse beeinträchtigt, da bei der Untersuchung unkontrollierbare subjektive Entscheidungen mitwirken.
  • Ferner müssen sowohl der Kondensor als auch die Irisblende jener gewählten Objektive mit der Hand bedient werden.
  • All diese Handlungen wirken sich auf die Qualität und Produktivität der Arbeit ungünstig aus.
  • Die beschriebene Methode nach dem Stand der Technik ermöglicht keine Beobachtung bei kontinuierlicher Strömung der zu untersuchenden Flüssigkeit, die bei der morphologischen Diagnose notwendig sein konnte und in der Praxis bei i.ndustriellen Verfahren auch ur Beobachtung flüssiger Proben verschieden hoher Dichte, verschieden hoher Färbung usw.
  • erforderlich ist.
  • Das Verfahren nach dem Stand der Technik eignet sich nur wenig oder gar nicht für eine Automatisierung diagnostischer mikroskopischer Verfahren.
  • Die Mikroskope, die mit einem Projektionssystem für auf Objektträgergläsern oder zwischen diesen und Deckgläsern präparierter Proben versehen sind, werden lediglich während der kurzen Zeiträume der Ausbildung benützt, da ihre teuren Lichtquellen nur eine kurze, sehr beschränkte Lebensdauer besitzen, welche die Verwendung im kontinuierlichen 8- oder mehrstündigen Betrieb in den technischen Einrichtungen unmöglich machen.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher eine Vorrichtung zur mikroskopischen Beobachtung bei gleichzeitiger Projektion auf einen Mattscheiben-Bildschirm unter Verwendung einer eigenen Lichtquelle sowie eines eigenen Projektors, die beide von langer Lebensdauer und starker Leuchtkraft sind, für kon- tinuierlich strömende flüssige Proben verschieden hoher Dichten.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur mikroskopischen Beobachtung flüssiger Proben verschieden hohen Dichtegrades bei kontinuierlichem kapillarem Durchfluß und gleichzeitiger Projektion auf einen Mattscheiben-Biidschirm, die gekennzeichnet ist durch einen geschlossenen Behälter zur Unterbringung der zu untersuchenden Flüssigkeitsproben mit Verteilerleitungen zu zwei Kapillar-Objektsträgervorrichtungen hin , um gleichzeitig zwei verschiedene Abschnitte ein und derselben Probe beobachten zu können, sowie einen Schlauch für di Zuführung der die Fortbewegung der Probe durch das Kapillargefäß verursachenden Betriebsmittel in den genannten Behälter und für das Durchspülen des Systems, zwei Mikroskope mit ihrem jeweiligen Zubehör und je einer Vorrichtung mit einem Mattscheiben-Bildschirm und einem besonders konstruierten Projektor, zwei Kapillar-Objektträgervorrichtungen, die auf der Halteplatte ihres jeweiligen Mikroskops angebracht sind, mit Bildschirmen aus Mattglas, wobei die Kapillar-Objektträgervorrichtungen mit einem hermetisch abgedichteten Kapillarhohlraum versehen sind, durch den die zu untersuchende Flüssigkeit fließt, und Zusatzteile und Verbindungs- und Anschlußelemente und -stücke, die dazu dienen,-daß die Flüssigkeit im kapillaren Hohlraum in beiden Richtungen in Bewegung gesetzt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen hohen Grad an Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit, universelle Verwendungs- und Einsatzmöglichkeiten wie auch einen hohen Grad an Mechanisierung auf. Sie besitzt großes mikroskopisches Auflösungsvermögen und eine starke Vergrößerungsfähigkeit der simultanen Beobachtungsfelder bei ein und derselben Probe und gestattet gleichzeitig einen vereinfachten Untersuchungsvorgang, da die Anzahl der für jede Probe anfallenden Prä- parate verringert wird Auch die Zahl der Bedienungsvorgänge, die zur mikroskopischen Beobachtungstechnik gehören, wird herabgesetzt; gleichzeitig wird die manuelle Betätigung des Geräts eingeschränkt.
  • Hierdurch werden die Arbeitsbedingungen für das Bedienungspersonal erleichtert und die wegen der extrem anstrengenden Sichtbedingungen beim üblichen Verfahren rasch einsetzende Ermüdung verzögert. Schließlich werden die Qualität und die Zuverlässigkeit der Untersuchung erhöht und gleichzeitig die Kosten für Forschungszwecke gesenkt.
  • De Kern der vorliegenden Erfindung liegt in einem hermetisch abgeschlossenen Kapillarsystem, durch weIches nach Belieben eine kontinuierliche Strömung einer zu untsuchenden Flüssigkeit, die unterschiedlich hohe Dichtegrade besitzen kann, erzeugt wird.
  • Im Kapillarsystem kann die innere oder lichte Weite in senkrechter Richtung durch Drehung des äußeren Oberteils in Größenbereichen, die von mehreren Millimetern über Tausend stel-Millimeter bis zu Null gehen können, reguliert werden.
  • Dies erfolgt in Abhängigkeit von der Dichte der zu untersuchenden Flüssigkeit oder zum Durchspülen des Kapillarsystems.
  • Die Vorrichtung besitzt einen Behälter zur Aufnahme von Proben, von dem Leitungen zu den. Kapillarvorrichtungen wie zur Zuleitung für den luft-, vakuum- oder wassererzeugten Überdruck abgehen. Hierdurch ist es möglich, die Probe in jedem Zeitpunkt je nach Wunsch des Bedienungspersonals zu den Kapillarröhren hin zu verschieben, zurückzuführen oder auch völlig zum Stillstand zu bringen sowie nach der mikroskopischen Untersuchung das System zu säubern.
  • Die Kapillarvorrichtung wird in den Wagen der Halteplatte des jeweiligen Mikroskops eingesetzt Die Kapillarströmung steht ununterbrochen im Brennpunkt der Feineinstellung des Mikroskop-Objektivs.
  • Wegen der geringen Stärke des durchsichtigen Deckblättchens sowie der Konstruktion der übrigen Elemente und wege der Möglichkeit, die Dicke der Strömung in senkrechter Richtung zu vermindern, kann die Beobachtung in ein und derselben Vorrichtung sowohl mit schwachen als auch mit stark vergrößernden Objektiven einschließlich solcher mit 90- oder 100-facher Vergrößerung, durchgeführt werden.
  • Man verwendet eine geeignete starke Lichtquelle von J.anger Lebensdauer, z.B. eine Quecksilberdampf- oder ähnliche Lampe der Art, wie sie für Straßenbeleuchtung verwendet wird, in entsprechender Anwendung. Diese Lampe befindet sich in einem System mit eltptische.n Spiegeln und konvergenten Linsen, die in ihrer Gesamtanordnung ein spezielles, für dieses Gerät charakteristisches System darstellt und dazu dient, auf einem Bildschirm aus schmirgelgeschliffenem Mattglas mit einer Fresnel'schen Linse ein scharfes Bild zu projizieren. So ist es möglich, die Diagnose während des ganzen Arbeitstages durchzuführen, ohne den Raum verdunkeln zu müssen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt ein Universaigerät dar, das die Untersuchung von Flüssigkeiten verschieden hohen Dichtegrades bei kontinuierlichem kapillarem Durchfluß ermöglicht, den unterschiedlichsten Verwendungszwecken in der Medizin, der Indutrie usw. dienen kann und eine herkömmlich manuelle Arbeit weitgehend automatisiert. Durch Verwendung von zwei oder mehreren mikroskopischen Systemen mit hohem Auflösungsvermögen und entsprechender Projektion auf einen Mattscheiben-Bildschirm ist hiermit die simulr tane Beobachtung zweier oder mehrerer Anteile ein und derselben Probe möglich.
  • Im folgenden wird eine Aus führungs form der Erfindung näher erläutert. Diese weist zwei Mikroskope auf, welche zusätze lich mit Mattscheiben- Bildschirmen ausgestattet sind, die der simultanen Beobachtung von zwei Anteilen ein und derselben Probe dienen. Diese Bilder werden durch die starken und langlebigen Lichtquellen und das Zubehör des Spezial-Projektionssystems erzeugt und auf die Bildschirme übertragen.
  • In den Figuren 1 - 4 wird eine solche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung abgebildet.
  • Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht des Geräts, Fig. 2 einen Längsschnitt der Kapillar-Objektträgervorrichtung, Fig. 3 einen Längsschnitt des Spezialsteuerventils und Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Projektor.
  • Gem Fig. 1 besitzt das Gerät ein tischförmiges Untergestell 1, auf dessen horizontaler Oberfläche 2 die beiden Mikroskope 3 und 26 gewöhnlicher, zusainiflengesetzt monokularer Bauart montiert sind, bei denen das Okularsystem entfernt und durch jeweils eine Vorrichtung mit einem Mattscheiben-Bildschirm ersetzt wurde. Ferner weisen sie Projektionsvorrichtungen 4, 27 auf, die unten an Hand Fig. 4 näher beschrieben werden.
  • Auf dem Wagen der Halteplatte eines jeden der beiden Mikroskope werden die Kapillar-Objekthaltervorrichtungen 6, 24 fest angebracht, deren Kapillargefäße mit der senkrechten Achse des jeweiligen Projektors und des Objektivs des jeweiligen Mikroskops übereinstimmen, unter welchem sich die zu untersuchende Flüssigkeit fortbewegt.
  • Die flüssigen Proben werden in den zylinderförmigen, ein geeignetes Volumen besitzenden und in entsprechender Stellung befindlichen Aufnahmebehälter 7 eingebracht, der von einer Halterung 8 getragen wird. Dieser Behälter wird mit einem hermetisch schließenden Deckel 9 verschlossen, der leicht abmontiert werden kann und irit einem Schlauch 10 an die Leitung 11 angeschlossen ist, welche die Betriebsmittel über den entsprechenden Anschluß zum Spezialsteuerventil 12 für die luftdruck-, vakuum- oder wasserbetätigten Systeme liefert.
  • Ventil 12 ist an der Schaltung der Schalttafel 13 angebracht, die Siichan der Vorderseite des Geräts befindet, an welcher wiederum die Regelventile 14 für den Luftdruck, 15 für das Vakuum und 16 für das Wasser installiert sind. Ferner sind an der Schalttafel 13 die elektrischen Schalter 22, 31 zum Inbetriebsetzen der Projektionsvorrichtungen 27, 4 und die Schalter 23 und 30 für die Ventilatoren 29 und 25 angebracht.
  • Der Behälter für die Aufnahme der Proben ist über die Schläuche und Leitungen trmit den Kapillar-Objekthaltervorrichtungen 6, 24 verbunden.
  • Die verwendeten Substanzen werden, ebenso wie das zum Durchspülen verwendete Wasser, über die Rohrleitungen 18, 19 zum Abwassersystem hinabgeführt. An der Austrittsstelle eines jeden Objekthalters sind die jeweils entsprechenden Ventile 20, 21 installiert, die den Durchfluß der Proben regeln.
  • Der Kapillarobjekthalter 6, 24 gestattet eine Beobachtung der flüssigen Proben bei kontinuierlichem, regelbarem Durchfluß durch das Mikroskopsystem mit dem Mattscheiben-Bildschirm Gemäß Fig. 2 weist der Kapiilar-Objekthalter 6, 24 einen Metallsockel 201 auf, mit dem er am Wagen der Halteplatte des Mikroskops befestigt ist und der radial angeordnete Bohrungen 202 an den entgegengesetzten Seiten der Stützscheibe des Sockels besitzt, die dazu dienen, die Vorrichtung an den Aufnahmebehälter anzuschließen und so einen kontinuierlichen Umlauf herzustellen; am zylindrischen Teil dieses Sockels ist auch ein durchsichtiges Halterungsteil 203 eingelassen, das den Boden der Kapillarhöhlung 204 bildet und mit seinen Bohrungen 205 auf die Bohrungen 202 des Sockels 201 auftrifft, durch die der Zu- und Ablauf der zu untersuchenden Flüssigkeit zur Kapillarhöhlung 204 gegeben ist.
  • Die erwähnte Kapillarhöhlung 204 wird durch den Raum dargestellt, der zwischen der oberen Oberfläche des Halterungsteils 203 und der unteren Oberfläche des durchsichtigen Deckglases 206 liegt, das die erforderliche Stärke aufweist, um die mikroskopische Untersuchung bei Verwendung von Ohjektiven bis zu einer hundertfachen Vergrößerung zu ermöglichen, und zusammen mit der Scheibe 207, die dem Schutz der genannten Deckscheibe 206 dient, und dem Teil 208 ein einziges zusammengesetztes Stück bildet, welches mit dem Haiterungsteil 203 durch die rechteckigen Kontaktoberflächen an seinem Oberteil verbunden ist, und zwar mit geeigneten Abmessungen für diese Oberflächen, die die Form des hermetisch abgeschlossenen Kapillarhohlraumes bestimmen, durch den die genannten Teile ihre Lage verändern können.
  • Die Weite des Hohlraums kann je nach dem Dichtegrad der untersuchten Flüssigkeit dadurch verändert werden, daß das genannte, aus den Teilen 208 und 207 sowie aus dem Flachstück 206 zusammengesetzte Verbindungsstück seine Lage verändert.
  • Dies erfolgt durch Einwirkung der Federn 209, die in geeigneter Weise zwischen den Teilen 203 und 208 untergebracht sind, sowie der drehenden Gleitbewegung des Teils 210 auf dem Gewinde des Sockels 1, wobei die einzustellende lichte Weite von 0 bis zu irgendeinem Wert der Breite des Gangs des genannten Gewindes reichen und mit Hilfe des Einstellzeigers 211 sowie der entsprechenden Markierung für die Winkeleinteilung, welche sich an der oberen Oberfläche der Scheibe des Sockels 201 befindet, eingestellt werden kann Die Wahl des entsprechenden Werts arn Einstellzeiger erfolgt durch Drehen des Drehknopfes 210, wobei. sich über -die lose Scheibe 212 und durch die freie Koppelung des Verbindungsstücks aus den Teilen 206, 207 und 208 mit den Teilen 210 und 201 die Drehbewegung des Teils 210 in eine senkrechte Verschiebung gegenüber den vorstehend be schriebenen rechteckigen Oberflächen der Teile 203 und 208 und somit des Deckglases 206 verwandelt.
  • Ebenso kann die lichte Weite des Kapillarhohlraums ange messen vergrößert werden, um nach Abschluß der Untersuchung jeder einzelnen Probe das ganze System durchzuspülen.
  • Das Spezialsteuerventil 12 kann geinäß Fig. 3 aus einen hermetisch abgedichteten Körper bestehen, der sich aus den Teilen 301, 302 und 303 zusammensetzt, welcher durch die Schrauben 304 und die Dichtungsteile 305 und 306 miteinander verbunden sind. Mit Hilfe der Bohrungen in Teil 301 wird das Ventil auf der Schalttafel 13 montiert Teil 302 besitzt drei Zugangsöffnungen: 307 für Wasser, 308 für Druckluft und 309 für Vakuum, die an die entsprechenden Versorgungssyste ! angeschlossen sind. Dazu tritt eine Austrittsöffnung 310 für die genannten drei Betriebsmittel, die zum Aufnahmebehälter hinführen. Im Inneren des Körpers ist die Steuerachse 311 mit ihren Nuten und Gewindegängen 312 montiert, in einer Form ausgebildet und mit Abmessungen versehen, die geei.gnet sind, die entsprechenden Verbindungen der Rohrleitungen 307, 308 und 309 mit der Leitung 310 herzustellen.
  • Diese Achse ist mittels der Stopfbüchse 313 hermetisch abgedichtet. Die Achse wird mit dem Hebel 14, mit dem sie verbunden ist, in Betriebsstellung gebracht, wobei diese Einstellung mit Hilfe des Kugelknopfs 315 erfolgt.
  • Es können folgende Einstellungen gewählt werden: Mikroskopische Beobachtung bei kontinuierlichem Durchfluß, mikroskopische Beobachtung eines im statischen Zustand befindlichen, bestimmten eobachtungsfeldes, Rückführung der Probe, um die Beobachtung zu wiederholen und Durchspülen des Systems.
  • Die Projektoren 4,27 bestehen jeweils aus einer geschlossenen zylindrischen Kammer 401 (vergl. Fig. 4) in deren Innerem als Lichtquelle eine gewöhnliche Quecksilber-Dampflampe 403 oder eine mit gleichwertigem Gas gefüllte Entladungslampe angeordnet ist, die eine große Leuchtkraft und lange Lebensdauer besitzt und in ihrer Stellung verändert werden kann.
  • Aus dem Inneren der Kammer 401 wird die beim Betrieb der Lampe 403 erwärmte Luft mittels eines Entlüftungsventilators 404 abgesaugt der am Metallgestell des Untergestells 1 befestigt, mit Schwingungsdämpfern versehen und derart an die Saugöffnung der Kammer angeschlossen ist, daß er einen kräftigen Kühlluftzug erzeugt, der durch eine weitere Öffnung eindringt, die sich zwischen den Wänden der Kammer und dem Schirm 409 befindet. Die Luftumwälzung kann aber auch dadurch bewerkstelligt werden, daß die Vorrichtung an ein zentrales Absaugsystem angeschlossen wird. Der obere Teil der Kammer 401 ist mit der Scheibe 410 an das Senkrechtrohr 407 angeschlossen, welches mit Hilfe der Schützscheibe 408 an das Untergestell des Geräts festgeschraubt ist und dne gesamte Projektionsvorrichtung abstützt.
  • Das Lichtbündel, das die Kammer verläßt, durchläuft zwei konvergente Linsen 405, 406, die in senkrechter Richtung verstellbar sind.
  • Mit seinem oberen Ende reicht das Rohr 407 in den Kondensor 411 des Mikroskops hinein.
  • Im Folgenden wird die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben: Zunächst wird die Probe in den Aufnahmebehälter: eingeführt und mittels des Verschlußdeckels 9 (Fig. 1) verschlossen.
  • Die Flüssigkeit gelangt . durch die Schwerkraft in die Rohrleitungen 17 und durch diese zu den .Kapillarobjektträger-Vorrichtungen 6,24, wo gleichzeitig zwei Anteile derselben Probe beobachtet werden.
  • Die hierfür notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen am Gerät bestehen darin, die lichte Weite des Kapillarhohlraums in Abhängigkeit von der Dichte der Flüssigkeit zu wählen, in dem der Einstellzeiger 211 (Fig. 2) von der Stellung 0 bis zur Winkelmarkierung gedreht wird, die der gewählten lichten Weite entspricht. Gleichzeitig sind ebenfalls die Einstellungen für die Ventile 20, 21 zu wählen und das Ventil 12 für die statische Beobachtung abzuschalten.
  • Das Gerät wird an das Wasser-, Vakuum- und Druckluftsystem angeschlossen, in dem die Ventile 16, 15 rund 14 in die dafür angezeigte Stellung gebracht werden und das Steuerventil 12 je nach der gewünschten Arbeitsweise eingestellt wird.
  • Nach Einschalten der Projektoren 4,27 sowie ihrer Ventilatoren 25 und 29 durch Betätigung der Schalter 22, 23, 30, 31 wird die Feineinstellung des Systems beider Mikroskope bei gleichzeitiger Beobachtung der Bilder auf den Mattscheiben 5,28 vorgenommen. Die Flüssigkeit, die den Gegenstand der Untersuchung bildet, wird, wenn die richtige Focussierung erreicht wird, in Bewegung versetzt, in dem das Spezialsteuerventil 12 in die Stellung "Druckluft" gebracht wird.
  • Die Überwachung des Untersuchungsvorganges findet gleichzeitig über die Bildschirme beider Vorrichtungen statt, und der Durchfluß kann nach Belieben des Bedienungspersonals unterbrochen werden, um die statische Beobachtung bestimmter Felder oder Abschnitte vorzunehmen, wenn die Diag nose es erfordern sollte. Zu diesem Zweck kann auch ein gegenläufiger Rückfluß eingestellt werden, wobei im ersteren Fall (Abbremsen zur Beobachtung im statischen Zustand) das System abgeschaltet, im letzteren Fall (Rückfluß) das Vakuum angeschaltet wird, in dem man das Steuerventil betätigt.
  • Nach Abschluß der Untersuchung wird von Hand oder in bei liebiger anderer Form eine gewisse Menge Detergens in den Aufnahmebehälter 7 eingeführt und Wasser durch Betätigung der entsprechenden Schaltung des Ventils 12 zum Durchspülen oder Säubern des Systems hindurchgeleitet. Zu diesem Zweck können die lichte Weite des Kapillarhohlraums 204 vergrößert und die Ventile 20, 21 geöffnet werden, um den Reinigungsvorgang zu erleichtern.
  • Mit Hilfe einer Kapillar-Objekthaltervorrichtung können alle möglichen Untersuchungsarten an Flüssigkeiten unterschiedlichen Dichtegrads unter Fortlassen der herkömmliche Deckgläser und Objektträger durchgeführt werden, deren Vorbereitung und Wiederbenützung umständlich und schwierig ist.
  • D.h., ein Gerät kann unter anderem die gesamte morphologische Hilfsdienst-Diagnose eines klinischen Labors an flüssigen oder auch verflüssigbaren Proben bewältigen.
  • Ferner ist die Vorrichtung direkt auf die Untersuchung in dustrieller Vorgänge anwendbar.
  • Eine einzige Bedienungsperson kann eine große Anzahl qualitätsmäßig hochwertiger Untersuchungen im Verlauf eines einzigen Arbeitstages durchführen.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Gerät ist es möglich, eine unbeç grenzte Menge einer jeden Probe-bei kontinuierlichem Durchfluß zu beobachten.
  • Dieses System gestattet die Durchführung einer Doppel- oder Dreifach-Simultanbeobachtung des Untersuchungsfelds an verschiedenen Anteilen ein und derselben Probe - eine Möglichkeit, die bei der in der Mikroskopie üblichen Verfahrensweise auf keinen Fall zu verwirklichen ist.
  • Die Beobachtungsdauer für jede Probe wird um mehr als 50% verringert, wobei noch der zusätzliche Zeitaufwand unberücksichtigt bleibt, den das Präparieren und Aufziehen jeder einzelnen Probe nach der herkömmlichen Methode beansprucht.
  • Die Bedienungsperson leistet eine weniger anstrengende Arbeit, da zahlreiche Arbeitsvorgänge und Handgriffe der herkömmlichen Verfahrensweise, wie z.B. unablässiges und fortgesetztes Hineinblicken in das Okular des Mikroskops, Einstellung und Neueinstellung jedes einzelnen Objektivs, Bestreichen der Felder des Objekts und anschließende Wiederholung des Vorgangs für jedes einzelne Feld fortfallen.
  • Dagegen bringt die erfindungsgemäße Vorrichtung beim Beobachten bei kontinuierlichem Durchfluß und Projektion auf einen Bildschirm einen erheblichen Zeitgewinn und eine große Ersparnis an körperlicher und geistiger Anstrengung mit sich.
  • Das Gerät besitzt einen einzigartigen, eigenen, hinsichtlich der Anschaffungskosten erschwinglichen Projektor mit einer Lampe von praktisch unbegrenzter Lebensdauer, einem Spiegel und Sammellinsen. Diese Einzelteile bilden zusammen ein System, das in der Lage ist, jahrelang die tägliche Hilfsdienst-Arbeit ohne Schaden auszuhalten, was bei andersartigen Projektoren unmöglich wäre.
  • Erfindungsgemäß wird die Automatisierung der mikroskopischen morphologischen Diagnose dadurch ermöglicht, daß die für die herkömmliche Verfahrensweise erforderlichen zahlreichen manuellen Bedienungsvorgänge, insbesondere das Bestreichen der Felder des Objekts, das Präparieren der Proben usw. überflüssig werden.
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Claims (6)

  1. Patentansprüche (Öi. Vorrichtung zur mikroskopischen Beobachtung flüssiger Proben verschieden hohen Dichtegrades bei kontinuierlichem kapillaren Durchfluß und gleichzeitiger Projektion auf einen Mattscheiben-Bildschirm, gekennzeichnet durch einen geschlossenen Behälter (7) zur Unterbringung der zu untersuchenden Flüssigkeitsproben mit Verteilerleitungen (17) zu i zwei Kapillar-Objekthaltervorrichtungen (6,24) hin, um gleichzeitig zwei verschiedene Anteile ein und derselben Probe beobachten tu können, sowie einen Schlauch (10) für die Zuführung der die Fortbewegung der Probe durch das Kapillargefäß verursachenden Betriebsmittel in den Behälter (7) und zum Durchspülen des Systems, Zwei Mikroskope (3,26) mit ihrem jeweiligen Zubehör und je einer Vorrichtung mit einem Mattscheiben-Bildschirm (5,28) und einem besonders konstruierten Projektor (4,27), Zwei KapDlar-Obiekthaltervorrichtungen (6,24) die auf der Halteplatte des jeweiligen Mikroskops (3,26) angebracht sind, mit Bildschirmen aus Mattglas, wobei die Kapillar-Objekthaltervorrichtungen mit einem hermetisch abgedichteten Kapillarhohlraum (204) versehen sind, durch den die zu untersuchende Flüssigkeit fließt, und eine Anzahl von Zusatzteilen und Verbindungs- und Anschlußelementen,(18, 19, 20, 21) die dazu dienen'die Flüssigkeit im-Kapillarhohlraum (204) in beiden Hichtungen in Bewegung zu setzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Kapillarobjekthaltervorrichtung (6,24) aus einem Hauptteil (201) mit seitlichen Bohrungen (202, 205) besteht, welche in einen hermetisch abgedichteten Kapillarhohlraum (204) münden, dessen lichte Weite regelbar veränderlich ist und der geeignete Abmessungen besitzt, die sich aus dem Raum zwischen zwei durchsichtigen Teilen (206, 203) ergeben, die in geeigneter Weise über ihre jeweiligen Planen geeignete Abmessungen aufweisenden Kontaktoberflächen miteinander verbunden sind, wobei der Hohlraum (204) und die Bohrungen (202, 205) einen Zuführungs- und Abflußweg für die zu untersuchende Flüssigkeit bilden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die regelbar veränderliche, Bunktionswirksame lichte Weite zwischen dem oberen durchsichtigen Deckstück (206) und dem unteren Halterungsteil (203), durch die mikrometrisch-stufenweise fortschreitende Lageveränderung des Teils(8) des Objekthalters, wobei das obere Deckstück (206) mit dem Teil (208) verbunden ist, wie auch durch die Verschiebung längs der Kontaktoberflächen die den Hohlraum (204) bilden, durch Einwirkung von Spiralfedern (209)1 die zwischen die Teile eingesetzt sind, einstellbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapillarhöhlung (204) von einem Zylinder mit rechteckig ausgebildeten, in Längsrichtung verlaufenden, durchgehenden Schachtplanen Kontaktoberflächen zusammen mit planen Kontaktoberflächen des Objekthalterteils gebildet wird, welcher an seinem oberen Ende mittels eines durchsichtigen Flachstücks (206) mit der unbedingt erforderlichen Mindeststärke verschlossen ist, das durch eine metallische Scheibe (207) verstärkt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch ein Spezialsteuerventil (12) mit einem Hebelgriff (314) der mit der Achse (311) die mit Zwischenverbindungskanälen (312) versehen ist und sich im Inneren eines hermetisch abgedichteten Körpers (301, 302, 303) dreht, an welchem sich drei Zuführungsöffnungen für Wasser (307) Luft (308) und Vakuum (309) sowie einer Ausflv2.öffnung (310! befinden, wobei die Ausflußöffnung mit dem Aufnahmebehälter für die Proben verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet durch eine Projektionsvorrichtung (4,27), der eine Lichtquelle (403) mit starker Leuchtkraft, z.B. einer Quecksilberdampflampe, eine zylindrische Kammer (401), in deren Innerem die Lampe angebracht ist und die öffnungen fUr die Zwangsbe- und Entlüftung der Kammer besitzt, tifle Austrittsöffnung für das Lichtbündel (407), einenlelyptischen Spiegel (402), Sammellinsen (405,406) ein geeignetes optisches Einstellsystem (411) sowie die prfordeflichen Halterungselemente (408) aufweist.
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