DE2844063A1 - Vakuum-fluoreszenz-anzeigeeinrichtung - Google Patents
Vakuum-fluoreszenz-anzeigeeinrichtungInfo
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Classifications
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Landscapes
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- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
- Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
Dipl.-lng. A. Wasmeier
Dipl.-lng. H. Graf
Patentanwälte Postfach 382 8400 Regensburg 1
| An das Deutsche Patentamt 8000 MUnchen 2 |
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Unser Zeichen Our Ref. W/p 9619 |
D-8400 REGENSBURG 1 GREFLINGER STRASSE 7 Telefon (0941) 5 4753 Telegramm Begpatent Rgb. Telex 6 5709 repat d |
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Tag Date 9. Oktober 1978 Gr/Ja |
||
Anmelder: WAGNER ELECTRIC CORPORATION
100 Misty Lane, Parsippany, New Jersey 07054, USA
Titel: Vakuum-Fluoreszenz-Anzeigeeinrichtung
Erfinder: Richard Oußois
55 Evergreen Drive, No. Caldwell, New Jersey 07054, USA
Priorität: USA
• Nr. 883 692
vom 6. März 1978
909837/ORO?
Konten: Bayerische Vereinsbank (BLZ 750 200 73) 5 839 Postscheck München 893 69-801
Gerichtsstand Regensburg
Vakuum-Fluoreszenz-Anzeigeeinrichtungen sind solche Einrichtungen,
bei denen mit Leuchtstoffmaterial bedeckte Anodensegmente mit Elektronen geringer Geschwindigkeit beschossen werden, wobei diese
Elektronen von einer Heizkathode oder einem beheizten Faden stammen und wobei sowohl die Mnodensegmente als auch die Kathode in einem
evakuierten Raum angeordnet sind. Die Elektronen, die an der Kathode bzw. an dem beheizten Faden austreten, werden auf die Anoden hin
durch ein zwischen den Anoden und dem Faden liegendes elektrisches Potential geringer Größe beschleunigt. Normalerweise werden hierbei
elektrische Potentiale in der Größenordnung von wenigen Volt bis zu einigen zehntel Volt verwendet.
Aus Gründen der Zweckmäßigkeit wird weiterhin angestrebt, direkt
beheizte Kathoden bzw. Fäden zu verwenden und keine indirekt beheizten Kathoden. Nachteilig ist Ii erbei allerdings, daß der Spannungsabfall
am Faden zu Unterschieden in der Beschleunigungsspannung zwischen dem Faden und den Anoden entlang des Fadens zur Folge hat. Bei Vakuum-Fluoreszenz-Anzeigeeinrichtungen mit mehreren Stellen fuhrt dann
diese Änderung der Beschleunigungsspannung zu einer nicht unbedeutenden, sichtbaren Änderung der Helligkeit in den einzelnen Stellen.
Zur Lösung dieses Problems der sich ändernden Helligkeit wurde in der
US-PS 4 045 704 bereits vorgeschlagen, Steuergitter mit sich ändernden
Abständen zwischen dem Faden bzw. der Fadenkathode und den Anoden vorzusehen. Durch Anordnung dieser Gitter in einem geringeren Abstand
zur Fadenkathode an demjenigen Ende der Kathode, wo ein höheres Beschleunigungspotential herrscht, und durch zunehmenden Abstand
der Gitter zu dem anderen Ende der Fadenkathode, an dem ein niedriges
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- Sr-
ßeschleunigungspotential herrscht, wurde versucht, einen im wesentlichen
gleichförmigen Helligkeitseindruck für das aufleuchtende Leuchstoffmaterial
zu erreichen.
In der US-PS 4 049 993 wurde schließlich vorgeschlagen, die durch den
Spannungsabfall am Kathodenfaden bedingten Probleme dadurch zu lösen, daß die Fadenkathode schräg angeordnet wird, und zwar in der Weise,
daß das mit der positiven Spannung verbundene Ende des Kathodenfadens
den Gittern und/oder Anoden näherliegt als das mit der nagativen Spannung verbundene Ende des Heizfadens. Hierdurch wurde angestrebt,
ein im wesentlichen gleichförmiges elektrisches Feld zwischen dem Heizfaden und del zugehörigen Anodensegmenten entlang der gesamten
Länge des Heizfadens- bzw. des Kathodenfadens zu erreichen, um so eine im wesentlichen gleichförmige Geschwindigkeit der auf die Anoden
auftreffenden Elektronen zu erzielen. Gleichzeitig wird auch vorgeschlagen, die schräge Anordnung des Kathodenfadens zur weiteren Verbesserung
mit einer sich ändernden Gitterhöhe zu kombinieren.
Diese Ausfuhrungen haben jedoch vor allem den Nachteil, daß der innere
Aufbau einer Vakuumfluoreszenz-Anzeigeeinrichtung mit hoher Präzision erfolgen muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vakuumfluoreszenz-Anzeigeeinrichtung
aufzuzeigen, die diese Nachteile vermeidet.
Ausgehend von den voranstehend beschriebenen Vakuum-Fluoreszenz-Anzeigeeinrichtungen wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Vakuum-Fluoreszenz-Anzeigeeinrichtung
erfindungsgemäß entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1, 12 oder 24 ausgebildet
ist.
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AO
Z8UQ63
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Vakuum-Fluoreszenz-Einrichtung
gemäß der Erfindung/
Fig. 2 in vereinfachter Darstellung ein optisches Filter gemäß der
Erfindung;
Fig. 3 ein optisches Filter mit sich ändernder Dicke;
Fig. 4 ein optisches Filter mit sich stufenförmig ändernder Dicke;
Fig. 5 eine uptiscne Filteranordnung, bestehend aus Gittern mit sich
ändernder Durchlässigkeit, die im Gehäuse der Anzeigeeinrichtung zwischen dem Faden und den Anodensegmenten angeordnet sind;
Fig. 6 eine optische Filtereinrichtung in Form eines Gitters mit sich
ändernder Durchlässigkeit, die im Gehäuse der Anzeigeeinrichtung zwischen einer Abdeckplatte und dem Faden angeordnet ist.
Fig. 1 zeigt eine allgemein mit der Ziffer 10 bezeichnete Vakuum-Fluoreszenz-Anzeigeeinrichtung
gemäß der Erfindung. Auf einem Substrat bzw. Träger 12 aus isolierendem Material ist eine Vielzahl von elektrisch
leitenden Anodensegmenten 14 befestigt, die jeweils einen Überzug 16 aus einem Leuchtstoffmaterial aufweisen, welches beim
Auftreffen von Elektronen zur Abgabe von Licht angeregt wird. Jedes dargestellte Anodensegment 14 ist Teil eines aus Anoden gebildeten
Musters, wobei die einzelnen Anoden ausgewählt so angesteuert werden können, daß sie einen bestimmten leuchtenden Buchstaben oder eine
bestimmte leuchtende Ziffer bilden. Alle Anodensegmente 14 einer bestimmten Stelle sind unter einem mit Löcher versehenen Gitter 18
angeordnet, welch letzteres das Leuchten aller angesteuerter Anoden-
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" ΛΛ~ 2844üb3
Ein Faden 20 ist zwischen Trägern 22a und 22b gehalten, wobei dieser
Faden die gesamte Anordnung der Anoden 14 Überspannt und ebenso auch
die Gitter 18. Dieser Faden 20 kann aus einem oder mehreren parallelen
Widerstandsdrähten bestehen, die beispielsweise aus einem Metall gefertigt sind, welches die Emission von Elektronen bei einer niedrigen
Temperatur gestattet. Der Faden 20 kann beispielsweise ein thorhaMger
Wolframfaden sein, der die Emission von Elektronen bei einer relativ niedrigen Fadentemperatur, z.B. bei dunkelrot glühendem Faden gestattet.
Die Halter 22a und 22b dienen dabei vorzugsweise nicht nur als Träger für den Faden bzw. fUr die Fäden 20, sondern können gleichzeitig auch
elektrische Kontakte für die Fadenanordnung sein.
Die elektrische Verbindung aller Elemente erfolgt im Übrigen mit Mitteln,
die an sich bekannt sind, so daß diese Mittel nicht näher dargestellt sind.
Eine Abdeckplatte 24 , die aus geeignetem durchsichtigen Material, wie
beispielsweise Glas besteht, ist dicht mit dem Substrat 12 verbunden, und zwar an einem Dichtungsflansch 26 und unter Verwendung eines geeigneten Verbindungsmittels 28, z.B. eines bei niedrigen Temperaturen
schmelzenden Verbindungsmittels. Der Raum 30 zwischen der Abdeckplatte 24 und dem Substrat ist evakuiert, wobei außerdem bekannte
Gettermittel vorgesehen sind.
Ein optisches Filter 32 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, in Sichtlinie
zwischen der Betrachtungsstelle und den Anoden 14 auf der Einrichtung 10 angeordnet. Dieses optische Filter hat vor allem die Eigenschaft
einer Kontrasterhöhung, wie dies in der US-PS 3 682 531 beschrieben
ist. Die vorliegende Erfindung ist nicht beschränkt auf die Anordnung eines optischen Filters außerhalb der Abdeckplatte 24. Vielmehr
schließt die Erfindung auch optische Filter 32 ein, die im Innenraum
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angeordnet sind.
Für die weitere Erörterung wird angenommen, dcß die Vakuumeinrichtung
10 drei Sätze von Symbolen 34, 36, 38 aufweist, die entlang der Sichtlinien 40, 42 bzw. 44 sichtbar sind. Weiterhin wird angenommen, daß
das Symbol 38 das hellste ist und daß die Symbole 36 und 34 zunehmend weniger hell als das Symbol 38 sind, und zwar aufgrund des Spannungsabfalls im Faden 20 von dem Träger 22b zum Träger 22a hin. Wird der
relative Wert für die jeweilige Helligkeit des Symbols 38 mit 1 angenommen, so können die relativen Helligkeiten der beiden anderen
Symbole 36 und 34 bestimmt werden. Die relative Helligkeit des Symbols 36 beträgt dabei beispielsweise 0,75, während die relative Helligkeit
des Symbols 34 0,5 betragen kann. Dies bedeutet, daß das Symbol 36 eine relative Helligkeit von 3/4 des Symbols 38 und das Symbol 34
eine relative Helligkeit von 1/2 des Symbols 38 aufweist.
In der Fig. 2 ist dargestellt, daß die optische Durchlässigkeit des
optischen Filters 32 so ausgeführt ist, daß diese Durchlässigkeit von einem Ende zum anderen Ende hin sich ändert, wobei diese Änderung
durch wohl bekannte Mittel erfolgen kann. Das optische Filter 32 weist dabei seine geringste Durchlässigkeit im Bereich der Sichtlinie 44 entsprechend dem hellsten Symbol 38 auf, während die höchste
Durchlässigkeit des optischen Filters im Bereich der Sichtlinie 40 vorgesehen ist, die den Symbol 34 mit der geringsten Helligkeit entspricht. Wenn die Durchlässigkeit des Filters im wesentlichen umgekehrt proportional zur relativen Helligkeit der einzelnen Symbole
ist, ist das an den Betrachter entsprechend den Sichtlinien 40-44 Übertragene Licht in seiner Helligkeit in etwa gleichförmig.
Die optische Durchlässigkeit wird vorzugsweise durch die folgende
Beziehung bestimmt
B
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909837/050?
der Sichtlinie
B s Relative Helligkeit eines Segmentes im Bereich
einer Sichtlinie
Ot = eine Konstante kleiner als 1.
Die nachfolgende Aufstellung gibt fUr eine relative Helligkeit von 1,
0,75 und Q5 die Durchlässigkeit des Filters im Bereich der Sichtlinien
44, 42 und 40 wider, wobei diese Durchlässigkeit 0,4, 0,53 und 0,8 beträgt. Das durch das optische Filter, beispielsweise durch das
optische Filter 32 Übertragene Licht ist gleich der Helligkeit der
jeweiligen Lichtquelle multipliziert mit der jeweiligen Durchlässigkeit des Filters. Aus diesem Grunde ergibt sich fUr die in der Tabelle
angegebenen Werte eine Helligkeit fUr alle Symbole, die in etwa 40 % der relativen Helligkeit des Symbols 38 ohne Verwendung eines Filters
entspricht. Diese geringfügige Reduzierung in der Helligkeit der Symbole ist verhältnismäßig unbedeutend bei Vakuum-Fluoreszenz-Einrichtungen, bei denen sehr hell leuchtende Symbole ohne Schwierigkeiten
realisiert werden können.
| Symbole |
Relative
Helligkeit |
Filter
durchlässigkeit |
Übertragene
Lichtmenge |
| 38 | 1 | 0,4 | 0,4 |
| 36 | 0,75 | 0,53 | 0,4 |
| 34 | 0,5 | 0,8 | 0,4 |
Es ist selbstverständlich auch möglich, bewußt eine ungleiche Helligkeit bzw. einen ungleichen Helligkeitseindruck für die Symbole 34-38
zu erzeugeno So kann es beispielsweise erwünscht sein, für das
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Symbol 34 eine sehr große Helligkeit verglichen mit den Symbolen
und 38 vorzusehen. Durch Reduzierung der Filterdurchlässigkeit über dem Symbol 36 und 38 und/oder durch Erhöhung der Filterdurchlässigkeit
über dem Symbol 34 ist es möglich, die relative Endhelligkeit bzw. die relative Helligkeit, die der Betrachter wahrnimmt, in weiten
Grenzen zu ändern.
Das optische Filter 32, welches in der Fig. 3 dargestellt ist,führt
im wesentlichen zu dem gleichen Ergebnis, da die sich ändernde Dichte des Filters gemäß Fig. 2 bei dieser Ausfuhrungsform gemäß Fig. 3
durch Änderung der Dicke eines Filtermaterials erreicht wird, welches an sich eine konstante optische Dichte (Färbung oder Schwärzung)
aufweist. Der Bruchteil bzw. die Keduzierung der durch ein derartiges Filter übertragenen Lichtmenge ergibt sich aus der folgenden Gleichung:
-rx s = e
s = Reduzierungsfaktor
e = Basis des natürlichen Logarithmus
r = Durchlässigkeitsfaktor
χ s Dicke des Filters
Es läßt sich somit feststellen, daß mit ansteigender Dicke die tatsächliche Durchlässigkeit des Filters abnimmt. Das keilförmige
optische Filter 32 gemäß Fig. 3 kann dabei so ausgeführt werden, daß es über seine Länge die gleichen Filtereigenschaften aufweist,
wie sie in der obigen Tabelle angegeben sind. In diesem Fall erscheinen dann die Symbole 34, 36 und 38 entlang der Sichtlinien 40,
42 und 44 mit in etwa gleicher Helligkeit.
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"ίί" 28U063
Fig. 4 zeigt eine dritte Ausführungsform eines optischen Filters 32.
Bei diesem Filter wird wiederum ein Filtermaterial mit in etwa gleicher Dichte verwendet, wobei sich die Dicke des Filters allerdings
stufenförmig verändert. Diese stufenförmige Dickenänderung liefert eine optische Durchlässigkeit entlang der Sichtlinien 40, 42 und 44,
die notwendig ist, um für die einzelnen Symbole einen gleichen Helligkeitseindruck zu erhalten.
Fig. 5 zeigt eine Ausfuhrungsform, bei der Gitter 18 Verwendung finden,
die zwischen dem Faden 20 und den Symbolen 34, 36 und 38 angeordnet
sind und unterschiedliche öffnungen aufweisen. Das Gitter 18 Über dem
Symbol 34 geringster Helligkeit besteht aus sehr feinen Metalldrähten oder Metallabschnitten, die relativ große Öffnungen erzeugen. Das mit
öffnungen versehene Gitter 18 Über dem Symbol 38 größter Helligkeit
besitzt relativ kleine Öffnungen mit relativ dicken Metallabschnitten, wodurch der Helligkeitseindruck des Symbols 38 reduziert wird. Bei
dem Gitter 18 Über dem mittleren Symbol 36 sind öffnungen mittlerer
Größe vorgesehen. Die Durchlässigkeit wird dabei definiert als Bruchteil des Gitterbereiches, der von den öffnungen eingenommen wird.
Die Durchlässigkeit der Gitter bestimmt auch den Elektronenstrom vom Faden 20 auf die Symbole 34, 36 und 38. Die reduzierte Durchlässigkeit des Gitters 18 Über dem Symbol 38 mit der größten möglichen
Helligkeit kann die Anzahl und/oder die Schnelligkeit der Elektronen beschränken, die auf das Leuchtstoffmaterial auftreffen, wodurch die
tatsächliche Helligkeit reduziert wird, mit der der Leuchtstoff auf
dem Symbol 38 leuchtet. Aus diesem Grunde wird durch die Durchlässigkeit der Gitter 18 nicht nur rein optisch der Helligkeitseindruck
entlang der Sichtlinien 40, 42 und 44 bestimmt. Vielmehr nuß bei der Festlegung der Durchlässigkeit der Gitter 18 sowohl der Einfluß
dieser Gitter hinsichtlich der Reduzierung des Aufleuchtens des
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Leuchtstoffmaterials 16 als auch hinsichtlich des rein optischen
Helligkeitseindrucks berücksichtigt werden, um einen gleichförmigen
Helligkeitseindruck fUr die Symbole zu erziehen.
Die Gitter 18 können individuell oder aber auch gemeinsam mit einer
Spannungsquelle verbunden sein, um den Elektronenstrom zu den Anodensegmenten zu steuern, um eine Verstärkung oder eine Elektronenvervielfachung zu erhalten, um eine elektrostatische Abschirmung zu
erreichen oder aber um die Kombination dieser Wirkungen zu erzielen. Wenn die Gitter 18 im Weg der Elektronen zwischen dem Faden 20 und
den Anoden 14 liegen, bewirkt eine an diesen Gittern anliegende Spannung eine Änderung der Elektronendichte oder eine Änderung der
Energie der Elektronen, die auf die betreffende Anoden auftreffen, wodurch auch die Helligkeit im Aufleuchten des Leuchtstoffmaterials
geändert wird· Die Duchlässigkeit des Gitters 18 ist so eingestellt,
daß dieser Effekt kompensiert wird, damit ein gleicher Helligkeitseindruck für die Symbole entlang der Sichtlinien 40, 42 und 44 erreicht
wird. Diese Beziehung läßt sich nach Kenntnis der Erfindung für einen Fachmann ohne weiteres festlegen*
Fig. 6 zeigt eine Ausfuhrungsform, bei welcher das Gitter 18 zwischen
der Abdeckung 24 und dem Faden 20 angeordnet ist. Das Gitter 18 besteht bei dieser Ausführungsform vorzugsweise aus einem StUck, wobei sich die
Durchlässigkeit dieses Gitters von einem Ende zum anderen Ende hin ändert. Es ist jedoch auch möglich, anstelle eines einstöckigen Gitters
ein Gitter zu verwenden, welche· aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt ist. Das Gitter 18 kann mit einer nicht näher dargestellten
Spannungsquelle Über bekannte Mittel verbunden sein. DasGitter 18
oder aber die verwendeten Einzelgitter können dabei als elektrostatische Abschirmung, als elektrostatische Linsen oder für andere Funktionen
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verwendet werden, wobei dos Gitter 18 bzw. die entsprechenden Einzelgitter gleichzeitig auch optische Filterfunktion Übernehmen. Die Größe
der öffnungen im Gitter 18, welches entsprechend Fig. 6 oberhalb des
Fadens 20 angeordnet ist, hat nur geringen oder aber überhaupt keinen
Einfluß auf die Elektronendichte oder aber auf die Energie der Elektronen, die auf die Symbole 34, 36 und 38 auftreffen. Aus diesem Grunde
ist bei dieser Ausführungsform kein Abgleich der Durchlässigkeit notwendig, um derartige Einflüsse auszuschließen. Weiterhin ist es auch
nicht notwendig, das Gitter 18 innerhalb des durch die Abdeckung 24 verschlossenen Raumes anzuordnen, sondern es ist auch möglich, dieses
Gitter außerhalb anzuordnen, wobei dann das Gitter an die Stelle des optischen Filters 32 gemäß Fig. 1 tritt.
Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen an den voranstehend
beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung möglich sind, ohne daß hierdurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke
verlassen wird.
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Claims (1)
- Patentansprüche/1. Vakuumfluoreszenz-Anzeigeeinrichtung mit mehreren Anoden-—Segmenten, die mit einem Leuchtstoffmaterial bedeckt sind und wenigstens zwei Symbole bilden, mit wenigstens einem durch einen elektrischen Strom beheizbaren Faden, der den Anoden-Segmenten gegenüberliegend angeordnet ist, mit einem evakuierten Gehäuse, zur Aufnahme der Anoden-Segmente sowie des Fadens, wobei das Gehäuse wenigstens einen durchsichtigen Wandabschnitt aufweist, wobei der Faden fUr beide Symbole verwendet wird, umElektronen zum Erregen des Leuchtstoffmaterials auf ausgewählten Symbolen zu erzeugen, und wobei ein Spannungsabfall im Faden eine unterschiedliche Elektronenspannung fUr die auf die Anoden-Segmente auftreffenden Elektronen und damit eine unterschiedliche Helligkeit an den Anoden-Segmenten zur Folge hat, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Filter (18, 32) in der Sichtlinie (40, 42, 44) zwischen den mit Leuchtstoffen Überzogenen Anoden-Segmenten (14) und einen Betrachter vorgesehen ist, daß die optische Durchlässigkeit des Filters (18, 32) im Bereich der Sichtlinie (44), die dem helleren Anoden-Segment zugeordnet ist, geringer ist als die optische Durchlässigkeit im Bereich der Sichtlinien der weniger hellen Anoden-Segmente, und daß sich die Durchlässigkeit des Filters (18, 32) entlang der Sichtlinien zu wenigstens zwei der Anoden-Segmente entsprechend einer BeziehungT "^f O^ , ändert, Bwobei T die Optische Durchlässigkeit, B die Relative Helligkeit eines Anoden-Segmentes bedeuten, cA eine Konstante kleiner als eins ist und g £. 1 gilt, um einen im wesentlichen gleichförmigen Helligkeitseindruck für die Anoden-Segmente (14) zu erreichen.809897/0607ORIGINAL INSPECTED2844ÜB32* Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (32) ein optisches Filter aufweist, welches eine gleichbleibende Lichtdurchtrittslänge, jedoch sich ändernde Durchlässigkeit aufweist·3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (32) ein optisches Filter ist, welches eine sich ändernde Lichtdurchtrittslänge aufweist.4« Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (32) keilförmig ausgebildet ist.5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (32) abgestuft ist.6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (18) ein mit Öffnungen versehener Schirm bzw. ein mit Öffnungen versehenes Gitter ist, welcher bzw. welches eine sich ändernde Durchlässigkeit aufweist.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässigkeit des Schirmes (18) den Elektronenstrom zur Änderung der Helligkeit in Aufleuchten der Anoden-Segmente (14) beeinflußt, und daß die Durchlässigkeit des Schirmes (18) den Helligkeitsunterschied der Anoden-Segmente (14), der vom Spannungsabfall am Faden (20) herrührt, sowie den Helligkeitsunterschied, der vom Zusammenwirken des Schirmes mit den Elektronen herrührt, kompensiert.909837/OB07"3" 23440638. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (18) zwischen dem Faden (20) und den Anoden-Segmenten (40) angeordnet ist.9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Schirm (18) Mittel vorgesehen sind, um den Schirm mit wenigstens einer Spannungsquelle zu verbinden, daß die Durchlässigkeit des Schirmes (18) und die am Schirm liegende Spannung mit den Elektronen zusammenwirkt, um den Elektronenfluß ζυ ändern, und daß die Durchlässigkeit desSchirmes (18) den Helligkeitsunterschied der Anoden-Segmente (14),vomder/Spannungsabfall im Faden (20) herrührt, sowie den Helligkeitsunterschied, der sich durch die Beeinflussung des Elektronenstromes durch den Schirm (18) ergibt, kompensiert·10« Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (18) in der Sichtlinie (40, 42, 44) zum Faden (207) angeordnet ist.11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (18) innerhalb des evakuierten Raumes (30) zwischen der durchsichtigen Wand (24) und dem Faden (20) ang® rdnet ist.12. Vakuumfluoreszenz-Anzeigeeinrichtung, bestehend aus einem evakuierten Gehäuse aus einer Vielzahl von mit einem Leuchtstoffmaterial bedeckten Anoden-Segmenten, die eine Vielzahl von Symbolen innerhalb des Gehäuses bilden, aus wenigstens einer durchsichtigen Wand in dem Gehäuse, aus wenigstens einer Kathode, die Über den Anodensegmenten angeordnet ist, wobei die Kathode elektrisch beheizbar ist, um Elektronen zum Erregen des Leuchtstoffmaterials an bestimmten, ausgewählten Anoden-Segmenten zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet,909837/OSO?daß wenigstens ein optisches Filter (18, 32) in der Sichtlinie (40, 42, 44) zwischen wenigstens einem Symbol (34^ 36, 38) und einem Betrachter angeordnet ist, daß die optische Durchlässigkeit des Filters (18,32) in der Siehtlinie (40, 42? 44) zu wenigstens einem Symbol (34, 36, 38) unterschiedlich von der optischen Durchlässigkeit in der Siehtlinie zu wenigstens einem anderen Symbol ist, und daß der relative Helligkeitseindruck wenigstens zweier Symbole unterschiedlich von der relativen Helligkeit des Leuchtens des Leuchtstoffmaterials (16) auf diesen beiden Symbolen ist.13· Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden-Segmente (14) in einer Ebene angeordnet sind.14. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Substrat bzw. ein Träger (12)cus Isolierern Material vorgesehen ist, das bzw. der wenigstens teilweise das Gehäuse (30) auf der dem durchsichtigen Wandabschnitt (24) gegenüberliegenden Seite bildet, und daß die Anoden-oegmente (14) auf dem isolierenden Substrat oder Träger (12) angeordnet sind.15· Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Kathode (20) parallel zur Ebene verlaufend angeordnet ist.16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (20) von wenigstens einem direkt beheizten Faden gebildet wird, daß Mittel (22a, 22b) vorgesehen sind, um einen Stromfluß durch den Faden (20) zu erzeugen, daß wenigstens ein Faden (20) gemeinsam fUr eine Vielzahl von Symbolen (34, 36, 38) verwendet ist, und daß sich die optische Durchlässigkeit des Filters (18, 32) entlang der Sichtlinien (40, 42, 44) zu wenigstens zwei der Anoden-Segmente (14) nach einer BeziehungT 2± ~ ändert,909837/0501wobei T die optische Durchlässigkeit, B die relative Helligkeit eines Anoden-Segments und O( ein konstanter Faktor kleiner als eins sind, und wobei außerdem ρ ^. 1 gilt.17. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das optische Filter (32) eine gleichförmige optische Durchtrittslänge entlang der Sichtlinien (40, 42, 44) zu wenigstens zwei Symbolen hin (34, 36, 38) aufweist.18. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das optische Filter (32) keilförmig ausgebildet ist.19. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das optische Filter (32 ) stufenförmig ausgebildet ist.20. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das optische Filter ein mit Öffnungen versehener Schirm (13) bzw. ein mit Öffnungen versehenes Gitter (18) ist, welches eine sich ändernde Durchlässigkeit aufweist.21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (18) zwischen der Kathode (20) und den Symbolen (34, 36, 38) angeordnet ist, wodurch der Elektronenfluß an die Symbole (34, 36, 38) beeinflußt wird und die Symbole (34, 36, 38) in einer Helligkeit leuchten, die unterschi edlich von der Helligkeit ist, die ohne die Verwendung des Gitters (18) erhalten würde, und daß die Durchlässigkeit des Gitters (18) entsprechend so gewählt ist, um den Helligkeitseindruck der Symbole (34, 36, 38) - unter Kompensation der unterschiedlichen Helligkeit, die aus dem Zusammenwirken des Gitters (18) mit dem Elektronenfluß herrührt - einzustellen.2844QS322. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein optisches Filter (18, 32) innerhalb des Gehäuses (30) angeordnet ist.23. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein optisches Filter (18, 32) außerhalb des Gehäuses angeordnet ist.24. Vakuum-Fluoreszenz-Anzeigeeinrichtung, gekennzeichnet durch ein ebenes Substrat bzw* durch einen ebenen Träger (12) aus isolierendem Material, durch eine Vielzahl von mit Leuchtstoffmaterial bedeckten Segmenten (14) auf dem Träger, wobei diese Segmente eine Vielzahl von Symbolen (34, 3ό, 38) bilden, durch wenigstens eine direkt durch Gleichstrom beheizte Fadenkathode (20), die oberhalb sowie parallel zu den Symbolen (34, 36, 38) angeordnet ist, durch eine konkave Abdeckplatte (24), die mit dem Träger (12) verbunden ist und über den Symbolen (34, 36, 38) und der Kathode (20) liegt sowie mit dem Träger ein geschlossenes, evakuiertes Gehäuse (30) bildet, durch Mittel zum Zuführen von Spannungen an ausgewählte Anoden-Segmente (14), um ausgewählte Muster von leuchtenden Symbolen (34, 36, 38) zu erreichen, wobeidie Abdeckplatte (24) durchsichtig ist, um die Muster entlang von Sichtlinien (40, 42, 44) sichtbar zu machen, die zu den Symbolen (34, 36, 38) verlaufen, sowie durch wenigstens ein optisches Filter (18, 32) in der Sichtlinie zu wenigstens einem Symbol (34, 36, 38), wobei das optische Filter eine Durchlässigkeit aufweist, die den Helligkeitseindruck des einen zugeordneten Symbols (34, 36, 38) so einstellt, daß dieser Helligkeitseindruck im wesentlichen gleich dem Helligkeitsexndruck wenigstens eines zweiten Symboles ist.909837/0^0'/
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