DE2840778A1 - Ueberlast-schutzschaltung fuer verstaerker - Google Patents
Ueberlast-schutzschaltung fuer verstaerkerInfo
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Description
TER MEER · MÜLLER ■ STEINMEISTER
Die Erfindung betrifft eine Überlast-Schutzschaltung bzw. eine Überlast-Feststellschaltung für einen Verstärker und
insbesondere eine Überlast-Schutz- bzw. -Feststellschaltung, die vorzugsweise für einen Impulsbreiten-Modulations-Verstärker
(PWM-Verstärker) zu verwenden ist, um durch Impulsbreitenmodulation
in Abhängigkeit eines Eingangssignals ein verstärktes Ausgangssignal zu erzeugen.
10
Es ist bereits ein Transistorausgangsverstärker in Form eines D-Verstärkers oder eines Modulations-Verstärkers bekannt,
bei dem ein Eingangssignal in ein impulsbreitenmoduliertes Signal (PWM-Signal) umgesetzt wird. Ein Schaltelement
wird in Abhängigkeit vom impulsmodulierten Signal in den leitenden bzw. nichtleitenden Zustand versetzt, und das Schaltausgangssignal
wird in einem Filter demoduliert, so daß ein verstärktes Ausgangssignal bereitgestellt wird.
Wenn beispielsweise ein Lautsprecher mit einer kleineren Eingangsimpedanz als der entsprechende Wert des Verstärkers
als Last am Verstärker angeschlossen wird,oder wenn die Ausgangsanschlüsse
des Verstärkers kurzgeschlossen werden, wird der Verstärker überlastet. Der durch die Schaltelemente
fließende Strom steigt über den Nennwert des Verstärkers an, so daß die Gefahr besteht, daß die Schalterstufe zerstört
wird.
Der Verstärker benötigt daher eine Überlast-Schutz- bzw. -Feststellschaltung, die die Schaltelemente vor überlast
schützt. Eine herkömmliche Überlast-Schutzschaltung arbeit et derart, daß der durch das Schaltelement fließende Strom
festgestellt und das Eingangssignal abgesenkt oder das impulsbreitenmodulierte Signal am Schaltelement unterdrückt
wird, wenn der festgestellte Strom einen bestimmten oder Nenn-Wert überschreitet. Die Nachweisschaltung stellt den
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durch das Schaltelement fließenden Strom fest. Der festgestellte Strom ist größer als der größte zulässige Nennstrom
des Sehaltelementes. Wenn also beispielsweise die Ausgangsanschlüsse
des Verstärkers kurzgeschlossen werden, fließt ein Strom durch das Schaltelement, der größer als der größte zulässige
Nennstrom ist. Bei Betrieb mit überlastung bewirkt der Strom große Verluste, beispielsweise durch Wärmeerzeugung.
Darüber hinaus besteht das Filter, an das das Ausgangssignal des Schaltelementes zur Demodulation des impulsbreitenmodulierten
Signals gelangt, aus einer Induktivität und einer Kapazität. Der Schaltstrom induziert eine gegenelektromotorische
Kraft, die einen Umkehrstrom hervorruft. Der Umkehrstrom fließt durch eine Entladediode. Bei dem Verstärker,
bei dem eine solche Überlast-Schutzschaltung verwendet wird, wird der Umkehrstrom, der durch die Diode fließt, entsprechend
dem großen Ausgangsstrom des Verstärkers bei Überlast größer, so daß dadurch in der Diode ein großer Leistungsverlust entsteht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Überlastschutz-
bzw. -Feststellschaltung für einen Impulsbreiten-Modulations-Verstärker zu schaffen, bei der die zuvor beschriebenen
Nachteile herkömmlicher Schutz schaltungen nicht auftreten,
und der durch die Schaltstufe fließende Strom bei Feststellung
einer überlastung abgesenkt wird, um eine Wärmeerzeugung im Schaltelement zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebene Überlast-Schutzschaltung gelöst=
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung schafft also eine Überlast-Schutz- bzw. -Feststellschaltung
für einen Impulsbreiten-Modulations-Verstärker mit einer den Ausgangsstrom feststellenden und einer die
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Ausgangsspannung feststellenden Schaltungsstufe. Das Ausgangssignal
der die Ausgangsspannung feststellenden Schaltungsstufe
gelangt an eine Gleichrichterstufe mit einer Entladungszeitkonstanten, die durch die Abschneidfrequenz
eines Tiefpaßfilters, der als Demodulator für den Impuslbreiten-Modulations-Verstärker
dient, festgelegt ist. Eine Vergleicherstufe erzeugt ein die überlast anzeigendes Signal
in Abhängigkeit von der Differenz zwischen den Ausgangssignalen der Gleichrichterstufe und der den Ausgangsstrom
feststellenden Stufe.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung gemäß einer bevorzugten Ausfügrungsform
der Erfindung und
Fig. 2 eine graphische Darstellung, anhand deren die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung erläutert wird.
20
Eine überlast-Feststellschaltung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfaßt einen in Fig. 1 dargestellten Verstärker 1 für ein impulsbreitenmoduliertes Signal,
mit einem Impulsbreitenmodulator 2, einer Impulstreiberstufe 3, einem PNP-Transistor 4 und einem NPN-Transistor 5
für Schaltvorgänge, einem Tiefbaßfilter 6 und eine
Überlast-Feststellschaltung 7 sowie einen Feldeffekttransistor
(FET) 8 zur Dämpfung eines Eingangssignals.
Eine Gleichspannung +Vcc gelangt über einen Widerstand 1o
und einem Spannungsversorgungsanschluß 9 an den Emitter des Transistors 4, und eine Gleichspannung -Vcc gelangt über
einen Widerstand 12 von einem weiteren Spannungsversorgungsanschluß 11 an den Emitter des Transistors 5. Das Filter
besteht aus Induktivitäten und Kondensatoren. Eine Rückwärtsspannung der Induktivitäten, die durch den Schaltvor-
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gang der Transistoren 4 und 5 induziert wird, wird von Dioden 13 und 14 abgeleitet. Das Eingangssignal wird am Eingang 15
bereitgestellt, und ein Ausgangssignal tritt am Ausgang 16 auf, der mit einem Lautsprecher 17 als Last des Verstärkers verbunden
ist.
Die Überlast-Feststellstufe 7 ist folgendermaßen aufgebaut.
Der Emitter eines PNP-Transistors 18 ist mit dem Spannungs-Versorgungsanschluß
9 und der Kollektor desselben ist mit der Gateelektrode des FET 8 verbunden. Die Basis des Transistors
18 steht über einen Widerstand 19 mit einem Anschluß des Widerstands 10 in Verbindung. Das andere Ende
des Widerstands 20 ist mit dem anderen Ende des Widerstands 10 verbunden. Die Basis des Transistors 18 liegt über eine
Reihenschaltung aus den Widerständen 21 und 22 an dem anderen Spannungsversorgungsanschluß 11.
Der Emitter eines NPN-Transistors 23 ist mit dem Anschluß
und der Kollektor dieses Transistors 23 ist über einen Widerstand 24 mit der Basis des Transistors 18 verbunden. Die
Basis des Transistors 23 steht einerseits über einen Widerstand 25 mit dem einen Anschluß eines Widerstands 12 und
andererseits mit dem einen Anschluß eines Widerstands 26 in Verbindung, dessen anderer Anschluß mit dem anderen Anschluß
des Transistors 12 verbunden ist. Die Basis des Transistors 23 ist über eine Reihenschaltung aus den Widerständen
27 und 28 mit dem Spannungsversorgungsanschluß 9 verbunden.
Wenn R1 der Widerstandswert der Widerstände 10 und 12, R2
der Widerstandswert der Widerstände 20 und 26, R3 der Widerstandswert
der Widerstände 19 und 25 und R4 der Widerstandswert der Widerstände 21, 22 und 27, 28 ist, so stehen diese
Widerstandswerte in einem Verhältnis von R1 4<c r und
R- <Sc R.. Diese Widerstandswerte können folgendermaßen gewählt
werden;
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R1 = 0,1 rs-ΙΛ, R2 = 1 k£l, R3 = 510 Λ und R4 = 68
Ein Teil des Ausgangssignals vom Filter 6 wird mit einem Widerstand R und Dioden 29 und 30 gleichgerichtet. Das Signal
mit positiver Polarität gelangt an den Verbindungspunkt a der in Reihe liegenden Widerstände 21 und 22. Das Signal mit negativer
Polarität gelangt an den Verbindungspunkt b der in Reihe liegenden Widerstände 27 und 28. Ein Kondensator 31,
der zwischen dem Schaltungspunkt a und Masse liegt, und ein Kondensator 32, der zwischen dem Schaltungspunkt b und Masse
liegt, dienen dazu, hochfrequente Komponenten des gleichgerichteten
Signals abzuleiten, um zu verhindern, daß die Nachweisstufe 7 in einem hohen Frequenzbereich des Ausgangssignals
betrieben wird. Der Grund hierfür wird nachfolgend noch beschrieben.
Die Arbeitsweise der Überlast-Nachweisschaltung wird nachfolgend erläutert.
Bei normaler Arbeitsweise des Verstärkers 1 wird das von einem Vorverstärker am Eingang 15 bereitgestellte Eingangssignal
vom Impulsbreitenmodulator 2 in ein impulsbreitenmoduliertes Signal umgesetzt. Das impulsbreitenmodulierte
Signal gelangt über die Impulstreiberstufe 3 an die Transistoren 4 und 5. Diese Transistoren 4 und 5 werden abwechselnd
in den leitenden und nichtleitenden Zustand versetzt. Infolgedessen tritt am Verbindungspunkt der Kollektoren der
Transistoren 4 und 5 ein verstärktes impulsbreitenmoduliertes Signal mit beispielsweise 500 kHz auf, dessen Spitzenwerte
nahezu gleich den Versorgungsspannungen +Vcc ist. Das impulsbreitenmodulierte Signal gelangt zum Tiefpaßfilter 6,
um in ein Tonsignal demoduliert zu werden. Ein verstärktes Ausgangssignal mit Spitzenwerten in der Nähe der Versorgungsspannungen
+Vcc tritt am Ausgang des Filters 6 auf und gelangt an den Lautsprecher 17.
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Ein Teil des Ausgangssignals gelangt über die jeweilige Diode 29 und 30 an die Schaltungspunkte a und b. über das
Netzwerk, das aus den Widerständen 10, 19 und 20 besteht,
und über den Widerstand 21 gelangt die Versorgungsspannung +Vcc ebenfalls an den Schaltungspunkt a. Die Versorgungsspannung -Vcc liegt über den Widerstand 26 ebenfalls an
Schaltungspunkt a an. Die Widerstände 21 und 22 weisen den gleichen Widerstandswert R. auf, und die Widerstandswerte
R-, R2 und R3 der Widerstände 10, 19 und 20 sind jeweils wesentlich
kleiner als der Widerstandswert R4 (R., R3 und R3"^
R.). Wenn kein Ausgangssignal auftritt, ist die Spannung am Schaltungspunkt a praktisch Null. Wenn das Ausgangssignal
mit positiver Polarität über die Diode 2 9 an den Schaltungspunkt a gelangt, ändert sich die Spannung am Schaltungspunkt
a proportional zur positiven Ausgangsspannung in einem Spannungsverhäl.tnis
von etwa 0 zu +Vcc.
In entsprechender Weise liegt am Schaltungspunkt b die Versorgungsspannung
+Vcc über den Widerstand 28 an. Die andere Versorgungsspannung -Vcc gelangt über das Schaltungsnetzwerk,
das aus den Widerständen 12, 25 und 26 besteht, und über den Widerstand 27 ebenfalls an den Schaltungspunkt b.
Die Widerstände 27 und 28 weisen denselben Widerstandswert R4 auf, und die Widerstandswerte R , R» und R3 der Widerstände
12, 25 und 26 sind jeweils wesentlich kleiner als der Widerstandswert R4 (R.., R2 und R <£ R4) . Wenn die Ausgangsspannung
mit negativer Polarität daher über die Diode 30 an den Schaltungspunkt b gelangt, ändert sich die Spannung
am Schaltungspunkt b in Abhängigkeit von der negativen Ausgangsspannung in einem Bereich von nahezu 0 bis -Vcc.
In Abhängigkeit von einer Änderung der Spannungen an den Punkten a und b fließen Ströme I- und I2 durch den jeweiliegen
Widerstand 21 und 27. Die Ströme I- und I2 sind nahezu
Null, wenn die Spannung des Ausgangssignals +Vcc beträgt,
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Vcc und sie erreichen praktisch ihren höchsten Wert ·=—, wenn
die Spannung des Ausgangssignals Null ist, und zwar aufgrund der Tatsache, daß R-, IU und R3 R4 ist. Die Ströme I. und
I9 ändern sich also in Abhängigkeit der Ausgangsspannung
Vcc
vom größten Wert —— auf Null. Die Transistoren 4 und 5, die
vom größten Wert —— auf Null. Die Transistoren 4 und 5, die
K4
zwischen den Spannungsversorgungsanschlüssen 9 und 11 liegen, werden jedoch abwechselnd leitend, so daß ein Schaltstrom
I erzeugt wird, der abwechselnd durch die Widerstände 10 und 12 fließt. Der Strom I geht im Gegensatz zur Änderung
der Ströme I1 und I2 r die praktisch vom größten Wert
zum Wert Null übergehen, in Abhängigkeit des Ausgangsssignals
Vcc praktisch vom Wert Null in einen größten Ausgangsstrom ·=—
über.
Wenn ein Lautsprecher 17 mit einer kleineren Eingangsimpedanz als ein Wert des Verstärkers angeschlossen ist oder
wenn der Lautsprecher 17 kurzgeschlossen ist, steigt der Strom In an, und der Verstärker 1 wird überlastet. In diesem
Falle fällt die Spannung am Ausgang 16 auf nahezu Null ab. Daher fallen auch die Spannungen an den Schaltungspunkten
a und b auf nahezu Null ab, so daß die Ströme I. und I2
ihren größten Wert erreichen.
Die Spannung über den Widerstand 19, d. h. die Basisspannung
V0, ist die Summe aus einer vom Strom I^ hervorgerufenen
B' R3 O^ R R3
Spannung(I R1 χ ■=;—τ-^-) und einer Spannung (I x ■=— ) ;
Ul K- + K3 I K2 τ K3
nämlich deshalb, weil das aus den Widerständen 10, 19 und 20 bestehende Widerstandsnetzwerk als Parallelverbindung
zu den Widerständen R3 und R3 betrachtet werden
kann. Die Spannung Vn läßt sich daher mit der nachfolgend
angegebenen Gleichung ausdrücken:
R2R3 ^
23
VB - (I1 Χ^Τζ ] + (I0R1
VB - (I1 Χ^Τζ ] + (I0R1
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Bei Überlast des Verstärkers steigen die Ströme I1 und I_
in der Gleichung (1) an, so daß V -5Z V wird. V ist die
über der Basis und dem Emitter des Transistors 18 auftretenden Spannung, die beispielsweise etwa 0,6 V beträgt. Infolgedessen
wird der Transistor 18 in den leitenden Zustand versetzt.
In derselben Weise bewirkt der Strom Ifi des Widerstandes 5
und der Strom I0 eine Spannung V über dem Widerstand 26 ge-
Z B
maß einer der Gleichung (1) entsprechenden Gleichung. Die
Spannung V„ versetzt den Transistor 23 bei Überlast in den
leitenden Zustand, so daß ein Strom durch den Widerstand 24 fließt. Infolgedessen steigt der Strom I1 an und versetzt
den Transistor 18 in den leitenden Zustand. Die Einschaltfolge des Transistors 18 aufgrund des Stroms I1 und aufgrund
des Leitendwerdens des Transistors 23 wird durch die Zeitsteuerung beim Schaltvorgang der Transistoren 4 und 5
festgelegt.
Bei überlast wird der Transistor 18 leitend und erzeugt ein
Signal, das an die Gateelektrode des FET 8 gelangt. Der FET 8 wird leitend und senkt den Pegel des Eingangssignals, so
daß dadurch der Schaltvorgang der Transistoren 4 und 5 ausgesetzt wird. Der Verstärker 1 gelangt in einen Zustand,
der dem Zustand entspricht, bei dem das Eingangssignal nicht auftritt.
Die Transistoren 4 und 5 werden daher also nicht überbelastet«
30
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, wird der Ausgangsstrom gemäß der vorliegenden Erfindung also auf + IQ (s) begrenzt, wenn
eine überlastung, beispielsweise ein Kurzschluß, am Ausgang des Verstärkers auftritt. Bei normaler Betriebsweise des
Verstärkers ergibt sich eine Schutzkurve auf der Grundlage des Stromes +I0 (s) und den größten Nennströmen +!-.(max)
bei der größten Ausgangsspannung +In= Der Verstärker ar-
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beitet innerhalb der Schutzkurven und wird dann, wenn er außerhalb der Schutzkurven arbeitet, gegen Überlast geschützt.
Der maximale Nennstrom I (max) fließt also bei dem Verstärker mit herkömmlicher Überlast-Feststellschaltung bei
überlast. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Strom auf In(s) heruntergerdrückt werden. Die Wärmeentwicklung der
Schaltelemente kann verringert werden.
Bei Betrieb mit normaler Belastung kann der Verstärker normal arbeiten, wenn die Phase des impulsbreitenmodulierten Signals
an den Kollektoren der Transistoren 4 und 5 mit der Phase des Ausgangssignals, d. h. mit der Phase der Spannungen an
den Schaltungspunkten a und b übereinstimmt. Da das Filter 6 jedoch aus Induktivitäten und Kapazitäten bzw. Kondensatoren
besteht, wird eine gewisse Phasendifferenz zwischen dem impulsbreitenmodulierten
Ausgangsstrom und der Ausgangsspannung hervorgerufen. Wenn die Phasendifferenz im niedrigeren Frequenzbereich
des Ausgangssignals klein ist, arbeitet der Verstärker im niedrigeren Frequenzbereich normal. Die Phasendifferenz
steigt im höheren Frequenzbereich an. Wenn die Spannung am Schaltungspunkt a nahezu auf Null abfällt und der
Strom I1 dadurch seinen größten Wert erreicht und der Transistor
4 in den leitenden Zustand versetzt wird, fließt infolgedessen nur ein kleiner Strom I1 durch den Transistor 4.
Das impulsbreitenmodulierte Signal am Kollektor wird geklemmt bzw. abgeschnitten (clipped), so daß der Pegel des Ausgangssignals
auch abgeschnitten wird.
Bei dieser Ausführungsform sind Kondensatoren 31 und 32 mit
kleiner Kapazität mit der jeweiligen Diode 29 und 30 verbunden, um zu verhindern, daß das Ausgangssignal im höheren
Frequenzbereich abgeschnitten wird. Die Kondensatoren 31 und 32 werden im höheren Frequenzbereich aufgeladen, so daß
die Spannungen an den Schaltungspunkten a und b auf die Aufladespannungen der Kondensatoren 31 und 32 ansteigen. Dadurch
wird das Ansteigen der Ströme I1 und I- unterdrückt,
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und es fließt ein ausreichender Strom I . Die Empfindlichkeit
der Überlast-Feststellstufe 7 wird also im höheren Frequenzbereich verringert, und das Abschneiden des Ausgangspegels,
das durch das Filter 6 verursacht wird, welches eine Phasendifferenz zwischen dem impulsbreitenmodulierten
Signal und dem Ausgangssignal bewirkt, wird verhindert.
Die Kapazität der Kondensatoren 31 und 32 und die Widerstandswerte
der Widerstände 22 und 28 sind so festgelegt, daß die Spannungen an den Schaltungspunkten a und b auf einen
vorgegebenen Wert ansteigen, wenn die Frequenz des Ausgangssignals eine vorgegebene Frequenz erreicht, die kleiner ist
als die Abschneidfrequenz des Filters 6» Die Zeitkonstante Td kann nach folgender Gleichung gewählt werden:
Td = Vc3i > k
Hierbei ist f OL die Abschneidfrequenz des Filters 6, R
der Widerstandswert des Transistors 22 und C^1 die Kapazität
des Kondensators 31.
Zuvor wurde eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
beschrieben. Dem Fachmanne sind zahlreiche Abwandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke
verlassen wird.
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Claims (7)
- PATENTANWÄLTETER MEER - MÜLLER - STEINMEISTERD-8000 München 22 D-4800 BielefeldTriftstraße 4 Siekerwall 7 2 9 4 0 7 7 §Case S78P134 19.September 1978Mü/Dr.G/trSONY CORPORATION 7-35, Kitashinagawa 6-chome Shinagawa-ku, Tokyo, JapanÜberlast-Schutzschaltung für VerstärkerPriorität: 20. September 1977, Japan, Nr. 112912/1977PATENTEN SP RÜCHE/ 1. Juberlast-Schutzschaltung für einen Impulsbreiten-Modula- \—-^.tions-Verstärker mit
5 a) einer Gleichspannungsquelle mit zwei Anschlüssen,b) einer ersten und einer zweiten Schalteinrichtung, die zwischen den Anschlüssen der Gleichspannungsquelle in Reihe liegen,c) einer Signaleingangsstufe zur EIN/AUS-Steuerung der 10 ersten und zweiten Schalteinrichtung abwechselnd in Abhängigkeit eines Impulseingangssignals,909813/0993ORIGINAL INSPECTEDSony Corp. TER MEER · MÜLLER · STEINMEiSTER S78P1 34_2_ 284Q778d) einem Tiefpaßfilter, das zwischen dem Verbindungspunkt der ersten und zweiten Schalteinrichtung einerseits und einem Ausgang liegt, an den eine Last angeschlossen werden kann,e) einer ersten Feststellstufe, die einen durch die erste Schalteinrichtung fließenden Ausgangsstrom feststellt, undf) einer zweiten Feststellstufe, die eine am Ausgangsanschluß bereitgestellte Ausgangsspannung feststellt, gekennzeichnet durchg) eine erste Gleichrichterstufe (29, 31), die mit der zweiten Feststellstufe (R) verbunden ist, und eine Entladungszeit-Konstantenschaltung aufweist, die durch die Abschneidfrequenz des Tiefpaßfilters (6) festgelegt ist, undh) eine erste Vergleicherstufe (18), die die Ausgangssignale der Feststellstufe (10, 19, 20) und der ersten Gleichrichterstufe (29, 31) vergleicht und ein die überlast anzeigendes Signal in Abhägnigkeit von dem durchgeführten Vergleich erzeugt. - 2. überlast-Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Entladungszeitkonstante größer als die Zeitkonstante ist, die durch den Reziprokwert der Abschneidfrequenz des Tiefpaßfilters (6) gegeben ist.
- 3. überlast-Schutzschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feststellstufe (10, 19, 20) einen ersten, einen zweiten und einen dritten Widerstand aufweist, der erste Widerstand (10) zwischen dem einen Anschluß (9) der Gleichspannungsquelle (+Vcc) und der ersten Schalteinrichtung (4) liegt, und die in Reihe geschalteten zweiten und dritten Widerstände (19, 20) zum ersten Widerstand (10) parallel liegen.909813/0993Sony Corp." ER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER S78P1 34
- 4. Überlast-Schutzschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gleichrichterstufe (29, 31) eine erste Diode (29), einen dazu in Reihe geschalteten ersten Kondensator (31), die zwischen dem Ausgangsanschluß (16) und einem Bezugspunkt liegen, sowie einen vierten und einen dazu in Reihe geschalteten fünften Widerstand (21, 22) aufweist, die zwischen dem Verbindungspunkt des zweiten und dritten Widerstands (19, 20) und dem zweiten Anschluß (11) der Gleich-Spannungsquelle (-Vcc) liegen, und daß der Verbindungspunkt (a) zwischen dem vierten und fünften Widerstand (21, 22) mit dem Verbindungspunkt der ersten Diode (29) und des ersten Kondensators (31) in Verbindung steht, und daß der erste Kondensator (31) und der fünfte Widerstand (22) die Entladezeit-Konstantenschaltung der Gleichrichterstufe (29, 31) bilden.
- 5. Überlast-Schutzschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vergleicherstufe (18) einen ersten Schalttransistor (18) aufweist, dessen Basis-Emitter-Weg parallel zum dritten Transistor (19) liegt, und an dessen Kollektor das überlast-Anzeigesignal bereitgestellt wird, wenn der erste Schalttransistor (18) leitend wird.
- 6. Überlast-Schutzschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Eingangsdämpfungsstufe (8), die mit der Signaleingangsstufe (2) verbunden ist und vom ersten Schalttransistor (18) so gesteuert wird, daß das Eingangssignal abfällt, wenn der erste Schalttransistor (18) leitend wird.
- 7. Überlast-Schutzschaltung nach einem der'Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsdämpfungsstufe (8) ein Feldeffekttransistor ist.909813/0993Sony Corp. TER MEER · MÜLLER ■ STEINMEISTER S78P134Überlast-Schutzschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine dritte Feststellstufe (12, 25, 26), die den durch die zweite Schalteinrichtung (5) fließenden Strom feststellt, eine vierte Feststellstufe (R), die die am Ausgangsanschluß (16) bereitgestellte Ausgangsspannung feststellt, d.ne zweite Gleichrichterstufe (30, 32), die mit der vierten Feststellstufe (R) verbunden ist und eine Entladungszeit-Konstantenschaltung aufweist, die durch die Abschneidfrequenz des Tiefpaßfilters (6) festgelegt ist, sowie eine zweite Verlgeicherstufe (23), die die Ausgangssignale der dritten Feststellstufe (12, 25, 26) und der zweiten Gleichrichterstufe (30, 32) vergleicht und den ersten Schalttransistor (18) in Abhängigkeit von dem dabei auftretenden Vergleichsergebnis steuert.
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