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DE2736962A1 - Scharnier - Google Patents

Scharnier

Info

Publication number
DE2736962A1
DE2736962A1 DE19772736962 DE2736962A DE2736962A1 DE 2736962 A1 DE2736962 A1 DE 2736962A1 DE 19772736962 DE19772736962 DE 19772736962 DE 2736962 A DE2736962 A DE 2736962A DE 2736962 A1 DE2736962 A1 DE 2736962A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furniture
bore
hinge
bearing pin
bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772736962
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Pittasch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINZE FA R
Richard Heinze GmbH and Co KG
Original Assignee
HEINZE FA R
Richard Heinze GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINZE FA R, Richard Heinze GmbH and Co KG filed Critical HEINZE FA R
Priority to DE19772736962 priority Critical patent/DE2736962A1/de
Publication of DE2736962A1 publication Critical patent/DE2736962A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/10Hinges or pivots of special construction to allow easy separation or connection of the parts at the hinge axis
    • E05D7/1005Hinges or pivots of special construction to allow easy separation or connection of the parts at the hinge axis by axially moving free pins, balls or sockets
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/20Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Scharnier
  • Die Erfindung betrifft ein Scharnier zum gelenkigen Verbinden zweier Möbelteile, insbesondere zum Anlenken einer Möbeltür an einen Möbelkörper, mit einem an dem einen Möbelteil gehalterten Lagerbolzen, der in ein an dei anderen Möbelteil vorgesehenes Lagerauge eingreift.
  • Scharniere dieser Art sind an sich seit langem bekannt. Die bekannten Scharniere hoben den Nachteil, daß bei ihnen das Anbringen einer Möbeltür an einem Möbelkörper sehr aufwendig und zeitraubend ist, was insbesondere dann gilt, wenn es sich bei diesen Möbeltüren ui saug. einliegende, d.h. b@@m Schließen in eine Öffnung für die Tür einschwenkende Türen handelt.
  • Weiterhin haben die bekannten Scharniere den Nachteil, daß sie aus zahlreichen, aufwendig herstellbaren Einzelelementen bestehen und schon aus diesem Grunde den Anforderungen einer rationellen Möbelherstellung nicht nhr entsprechen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile bekannter Scharniere zu vermeiden und ein Scharnier der eingangs geschilderten Art dahingehend zu verbessern, daß es sich problemlos montieren und auch demontieren läßt. DasScharnier gemäß der vorliegenden Erfindung soll weiterhin aus wenigen, preiswert herstellbaren und abriebfesten Elementen bestehen. Außerdem soll die Montage einer TUr oder eines anderen schwenk bergen Möbelteils an einen Möbelkörper so einfach sein, daß diese Montage selbst von technisch nicht geschulten Endverbravchern bzw. von Laien durchgeführt werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Scharnier der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß so ausgebildet, daß der Lagerbolzen in Längsrichtung verschiebbar an den einen Möbelteil gehaltert ist und einen zahnstangenartig ausgebildeten Abschnitt aufweist, der iit einen zahnradartigen Element im Sinne eines Verschiebens des Lagerbolzens in Längsrichtung zusammenwirkt, wobei das Element an dem einen Möbelteil um eine vorzugsweise quer bzw. senkrecht zur Längsachse des Lagerbolzens verlaufende Drehachse drehbar gelagert ist.
  • Das erfindungsgemäße Scharnier hat den Vorteil, daß zämtliche Elemente mit Ausnahme des für ein Werkzeug zugänglichen Endes des zahnradartigen Elementes unsichtbar in den Möbelteilen untergebracht sind und daß in Extreifoll das Scharnier aus lediglich zwei Teilen bestehen kann, nämlicl aus dei Lagerbolzen sowie aus den zahnradartigen Element, welche einfacl und preiswert herstellbar sind und welche beispielsweise aus Metall oder aber aus Kunststoff bestehen, wobei sich ii letzteren Fall besonders niedrige Herstellungskosten ergeben.
  • Bei einer Ausführungsfarm des erfindungsgemäßen Scharniers ist fUr den Lagerbolzen an dem einen Möbelteil ein Trager vorgesehen, der eine Bohrung zur Aufnahme des Lagerbolzens aufweist, während das Lagerauge am anderen Möbelteil entweder von einer dort vorgesehenen Sackbohrung oder aber von einem iit einer Lagerbohrung versehenen Lagerelement bzw. von einem Lagerkörper gebildet ist.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung wird in folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispi len erläutert. Es zeigen: Fig. 1 in perspektivischer Darstellung den Lagerbolzen, einen an der Außenfläche einer Möbeltür befestigten Träger für den Lagerbolzen sowie den iit dei Lagerbolzen zusammenwirkenden Drehzapfen, wobei der Lagerbelzen und der Drehzapfen von der Möbeltür abgenommen sind; Fig. 2 in perspektivischer Darstellung einen Schnitt durch den Träger sowie durch die Möbeltür bei an der Möbeltür befestigtem Lagerbolzen und Drehzapfen; Fig. 3 in perspektivischer Darstellung in Teilansicht die obere linke Ecke eines Möbelkörpers zusammen mit einer dort angelenkten Möbel tür; Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie I-I der Fig. 3; Fig. 5a und 5b einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 4 durch di Decke eines Möbel sowie durch den an der Möbeltür befestigten Tr@ger brw. einen entsprechenden Schnitt durch den Boden eines Möbels und den im Bereich des Bodens angeordneten Träger für den Gelenkbolzen; Fig. 6 in Einzelderstellung das mit einer verzahnung versehene Ende des Drehz@pfens zus@mmen mit dem mit diesem Ende zusammenwirkenden zahnredförmigen Element bzw. mit den Zähnen verschenen Abschnitt des Drehbelzens; Fig. 7 in perspektivischer Teildarstellung die obere linke Ecke eines M@bels zus@mmen mit einer angelenkten Möbeltür bei einer zweiten Aus@@hrungsferm des erfindungsgemäßen Scharniers; Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 7; Fig. 9 in perspektivischer Teildarstellung die obere linke Ecke eines Möbels zusammen mit einer Möbeltür bei einer gegenüber den Fig. 7 und 8 geringfügig geänderten Ausführungsform; Fig. 10 einen Schnitt durch die NabeltUr sowie durch die dem Scharnier benachbarten Möbelseitenwand bei einer weiteren Ausfuehrung des erfindungsgemäßen Scharniers.
  • In den Figuren ist 1 eine Möbeltür, die nit Hilfe eines Scharniers an einem Möbelkörper 2 schwenkbar befestigt ist. Bei sämtlichen in den Fig.
  • bis 10 gezeigten Ausführungsformen ist die Möbeltür 1 jeweils als einliegende TUr dargestellt, d.h. als eine Tür, die in Schließzustand in eine Möbelöffnung einschwenkt, welche von der Möbelseitenwand 3, der dieser Möbelseitenwand 3 an der anderen Seite des Möbelkörpers 2 gegenüberliegenden, nicht näher dargestellten zweiten Möbelseitenwand, von der Möbeldecke 4 und dem Möbelboden 5 b@grenzt ist.
  • In den Fig. 1 bis 6 besteht das Scharnier, welches jeweils zui Anlenken der Möbeltür 1 an der oberen Türkante sowie an der unteren TUrkante verwendet wird, aus einem Lagerbolzen 6, aus einen an der auch bei geschlos sener Möbeltür 1 sichtbaren Außenfläche 1' dieser Möbeltür angebrachten Träger 7, sowie aus einem Drehzapfen 8. DerDrehzapfen 8 reicht mit einem Ende 8' von der Innenfläche 1" der Möbeltür 1 durch eine Bohrung 9 in eine Bohrung 10 des Tragers 7 hinein und liegt mit einen am anderen Ende vorgesehenen verdickten Kopf 8" bei an der Möbeltür 1 montiertem Scharnier gegen die Innenfläche 1" an, wobei ei verdickten Kopf 8" ein Schlitz 11 als Eingriffsfläche fUr ein Werkzeug, z.B. fUr einen Schraube zieher zum Drehen des Drehzapfens 8 um seine Längsachse in den Bohrungen 9 und 10 vorgesehen ist.
  • Der Trager 7, der beispielsweise mit Hilfe von nicht naher dargestellten Schrauben, Dübelzapfen, Befestigungsleisten usw. oder aber durch Kleben an der Außenfläche 1' befestigt ist, besitzt eine Bohrung 12, die sich senkrecht zu den Bohrungen 9 und 10 erstreckt und deren Achse parallel zu der scharnierseitigen Seitenkante 1"' der NabeltUr 1 liegt. Die Bohrung 12 dient zur Aufnahme des mit mehreren ringförmigen Vorsprüngen 13 versehenen Endes 6' des Lagerbolzens 6, wobei die ringförmigen Vorsprünge 13 eine Verzahnung nach Art einer Zahnstange bilden.
  • Wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, zind die Bohrungen 9 und 10 sowie die Bohrung 12 räumlich derart zueinander angeordnet, daß die Bohrung 10 die Bohrung 12 zeitlich schneidet, so doß am Ende 8' des Drehzapfens 8 vorgesehene, sich in Ldngsrichtung dieses Drehzapfens erstreckende Zähne 14, die einen zahnrodartigen Abschnitt bilden, iit den die Verzahnung an Lagerbolzen 6 bildenden Vorsprüngen 13 in Eingriff stehen,(vgl. Fig.6).
  • Die Lange der Bohrung 12 ist bei der dargestellten Ausführungsform gleich oder gerindfügig großer als die Lange des Lagerzapfens 6, wobei die Anordnung der Bohrungen 9 und 10 sowie die Lange des mit den VorsprUngen 13 versehenen Abschnittes 6' des Lagerbolzens 6 so gewahlt sind, daß bein Drehen des Drehzapfens 8 ui seine Längsachse mit Hilfe des in den Schlitz eingreifenden Schraubenziehers (bei der dargestellten AusfUhrung -form durch Linksdrehen) der Lagerbolzen 6 vollständig (durch die mit den Voraprüngen 13 zusammenwirkenden Zöhne 14)########### in die Bohrung 12 eingezogen werden kann, wie dies in der Fig. 5a dargestellt ist. Das in der Fig. 1 gezeigte obere Ende 6" des Lagerbolzens 6, an welchemkeine Vorsprünge 13 vorgesehen sind, dient als eigentlicher Lagerteil und greift bei an Möbelkörper 2 angelenkter Möbeltür 1 in eine wander Möbeldecke 4 bzw. in eine an Möbelboden 5 vorgesehene Lagerbohrung 15 ein.
  • Die Lagerbohrung kann bei entsprechend festen Material für die Möbelteil@ in einfachster Weise von einen an der Innenflöche der Möbeldecke bzw.
  • des Möbelbodens vorgesehenen Sackloch gebildet sein, oder ober stellt die Innenbohrung eines hülsenförmigen Lagerelementes 16 dar, welches dan in einer Sackbohrung an der Innenfläche der Möbeldecke 4 bzw. des Möbelbodens 5 verankert ist. Beide Möglichkeiten sind in den Fig. 5a bzw. 5b gezeigt. UI ein unerwünschtes Herausrutschen des Drehzapfens 8 aus der Bohrung 9 zu verneiden, weist dieser Drehzapfen zwischen den in der Bohrung 10 liegenden und mit den Zähnen 14 versehenen Ende 8' und den verdickten Kopf 8" zwei ringförmige VorsprUnge 17 auf, die sich bein Einschieben des Drehzapfens 8 in die Bohrung 9 seitlich in das Material der Möbeltür 1 eindrUcken und dadurch den Drehzapfen gegen Herousrutschen au den Bohrungen 9 und 10 sichern. Im Ubrigen sind die Durchiesser der Bohrungen 9 und 10 an den Durchmeseer des Drehzapfens 8 so angepaßt, daß dieser Drehzapfen mit einen gewissen Preßsitz bzw. schwergängig in den Bohrungen 9 und 10 angeordnet ist, un ein unerwUnschtes Verdrehen des Drehzapfens 8 und damit auch ein unerwUnschtes Verschieben des Lagert bolzens 6 in der Bohrung 12 zu vermeiden.
  • Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, besitzen die Möbeldecke 4 sowie der Möbelboden 5 Jeweils einen Abschnitt 4' bzw. 5', der über die Vorderseite des Möbelkörpers 2 bzw. Uber die Außenfläche 1' der geschlossenen MöbeltUr 1 vorsteht und in welchen die Lagerbohrung 15 bzw. der diese Lagerbohrung aufweisende hülsenförmige Lagerteil 16 angeordnet sind.
  • Der den ebenfalls vor der Außenfläche 1' angeerdneten Lagerbolzen 6 halternde Trager ist bei der gezeigten Ausführungsform als ProfilstUck nit etwa halbkreisförmigem querschnitt ausgebildet, wobei entweder fUr jedes der beiden an der Möbeltür 1 (am oberen und am unteren Ende) vorgesehener Scharniere ein gesondertes, als Träger 7 dienendes Profilstück vorgesehen ist oder aber es wird ein sich Uber die gesamte Höhe der Möbeltür erstreckendes Profilstück verwendet, welches dann mit seinen oberen Ende den Träger 7 für des obere Scharnier und mit seinen unteren Ende den Trager 7 fUr das untere Scharnier bildet.
  • Die Bef@tigung der Möbeltür 1 an Möbelkörper 2 erfolgt in der Weise, daß zunächst an Möbelkörper 2 bzw. an der Möbeldecke 4 und an Möbelhoden 5 die Lagerbohrung 15 bzw. der diese Lagerbohrung aufweisend hülsenförmige Lagerteil 16 vorgesehen werden, während an der Außenfläche l' der Möbeltür die Träger 7 angebracht werden. Dann werden der Lagerbolzen 6 in die Bohrung 12 und der Drehzapfen 8 durch die Bohrung 9 in die Bohrung 10 eingeschoben, so daß bei vollständig in der Bohrung 12 angeordneten Lagerbolzen 6 die Zähne 14 mit den VorsprUngen 13 in Eingriff stehen bzw. kaines.
  • In diesem Zustand können die Möbelteile, d.h. der Möbelkörper 2 in ev.
  • zerlegten Zustand und die Möbeltür 1 getrennt von Hersteller an den Endverbraucher geliefert werden. Dort wird dann nach den Aufstellen des Möbelkörpers 2 die Möbeltür 1 in die Türöffnung des Möbelkörpers 2 so eingesetzt, doß die Bohrungen 12 des oberen und unteren Scharniers nit der jeweils benachbarten Lagerbohrung 15 fluchten. Nun wird durch Drehen des Drehzapfens 8 ii Uhrzeigersinn der Lagerbolzen 6 nit seinem Abschni t 6" soweit aus der Bohrung 12 herausgeschoben, bis dieser Abschnitt genügend tief in die Lagerbohrung 15 eingreift. Hierdurch ist ein einfache Verbinden zwis chen Möbeltür 1 und Möbelkörper 2 möglich. Das Abnehmen der Möbeltür 1 von Möbelkörper 2 erfolgt entsprechend durch Zurückdrehen bzw. Einziehen der Lagerbolzen 6 in die Bohrungen 12 der Träger 7.
  • Die in den Fig. 7 und 8 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniere unterscheidet sich von der ii Zusammenhang nit den Fig. 1-6 beschriebenen Ausführungsform in wesentlichen nur dadurch, daß sowohl an der Möbeldecke 4 als auch am Möbelboden 5hein sich über die gesamte Breite des Möbelkörpers 2 erstreckender Vorsprung 4' brw, 5', sandern lediglich ein der Formgebung des Trägers 7 angepaßter kreisbogenförmiger Vorsprung 4" bzw. 5" im Bereich des Scharniers vorgeschen ist. Ebenso wie die Vorsprünge 4' und 5' kannen auch die Vorsprünge 4" und 5" ntweder einstückig nit der Ubrigen Möbeldecke 4 bzw. den Ubrigen Möbelboden 5 hergestellt sein oder aber die Vorsprungs 4" und 5", die optisch eine Fortsetzung der betreffenden Trager bilden, sind als gesonderte Lagerteilehergestellt, die an der Möbeldecke 4 bzw. am Möbelboden 5 befestigt snd.
  • Fig. 9 zeigt eine AusfUhrung des erfindungsgemäßen Scharniers bei welcher zur Lagerung des Lagerbolzens 6 an Möbelkörper 2 ein Lagerkörper 18 vorgesehen ist, der an der die Türöffnung des Möbelkörpers 2' uigebenden Stirnseite dieses Möbelkörpers oberhalb bzw. unterhalb des Trager 7 befestigt ist. Der Lagerkörper 8 entspricht dabei in seiner Ausgestaltung vorzugsweise den Trager 7, d.h. der Lagerkörper 18 und der Trager 7 sind identische Teile, wobei allerdings der Lagerbolzen 6 nit seinen nit den VorsprUngen 13 versehenen Abschnitt in die Bohrung 12 des Trägers 7 eingreift und auch nur am Träger 7 ein Drehzapfen 8 vorgesehen ist, während die der Bohrung 12 entsprechende Bohrung des Lagerkörpers 18 zur Aufnahme des Abschnittes 6" des Lagerbolzens 6 dient.
  • Die Fig. 10 zeigt schließlich eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers, bei welcher auf einen Trager 7 vollständig verzichtet ist und bei welcher der Lagerbolzen 6 nit seinen nit den Vorsprüngen versehenen Abschnitt 6' in eine Bohrung 19 der Möbeltür 1 eingreift. Die Bohrung 19, deren Achse wiederum parallel zur Türschwenkachse liegt weist eine Länge auf, die gleich oder aber geringfUgig größer ist als die Lange des Lagerbolzens 6. Zur Aufnahme des Drehzapfens 8 ist bei dieser Ausfuhrungsforn eine Schrägbohrung 20 vorgesehen, die von der Innenfläche 1" der Möbeltur 1 ausgeht und an ihrer verschlossenen Ende die Bohrung 19 an Unfang schneidet. Die Achse der Bohrung 20 liegt senkrecht zur Achse der Bohrung 19. Auch bei dieser Ausfuhrungsforn kannen die am Ende 8' des Drehzapfens 8 vorgesehenen Zähne 14 nit den eine Verzahnung bildenden Vorsprüngen 13 des betreffenden Lagerbolzens 6, so 1 daß wiederum ein Herausschieben bzw. Einziehen des Lagerbolzens 6 aus bzw.
  • in die Bohrung 19 durch Drehen des Drehzapfens 8 in der oben beschriebenen Weise möglich ist. Damit der verdickte Kopf 8' des Drehzapfens 8 bei der; in der Fig. 10 gezeigten Ausfuhrungsforn nicht störend über die Innonfläche l" der Möbeltür l vorsteht, besitzt die Bohrung 20 an dem an dieser Innenfläche mündenden offenen Ende einen Abschnitt 21 mit verbreitertem Querschnitt, welcher zur Aufnahme des verdickten Kopfes 8" dient.
  • Die ringförmigen Vorsprünge 17 des bei sämtlichen gezeigten Ausführungsformen gleichartig ausgebildeten Drehzapfens 8 sind, wie beispielsweise die Fig. 4 und 8 zeigen vorzugsweise so geformt, daß diese ringförmigen Vorsprünge ein Widerhakenprofil bilden, d.h. die Vorsprünge 17 weisen jeweils on ihrer den Ende 8' zugewandten Seite eine Schrägfläche und on ihren dem verdickten Kopf 8" zugewandten Ende eine senkrecht zur Längsachse des Drehzapfens 8 liegende Verankerungsfläche auf. Durch diese Ausbildung der Vorsprünge 17 wird einerseits das Einschieben des Drehzapfens 8 in die Bohrung 9 bzw. 22 erleichtert, während ein Herausrutschen des Drehzapfens 8 aus dieser Bohrung wegen der widerhakenartigen Ausbildung der Vorsprünge 17 praktisch uniaglich ist.
  • Wtlhrend der Lagerbolzen 6 sowie der Drehzapfen 8 aus Metall gefertigt sind, können der Träger 7, das Lagerelement 16 sowie der Lagerkörper 18 aus Metoll oder Kunststoff bestehen. Im letzteren Fall werden insbesondere für den Träger 7 und den Lagerkörper 18 Kunststoffmaterialien verwendet, die in ihrer Farbgebung der Farbgebung des fUr die Möbeltür 1 bzw. fUr den Möbelkörper 2 oder 2' verwendeten Materials angepaßt sind.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, die Formgebung für den Träger 7, fUr die Vorsprünge 4" und 5" sowie fUr den Lagerkörper 18 abweichend von den Figuren zu wählen und bestimmten ästhetischen bzw. gestalterischen Vorstellungen anzupassen.
  • Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben.
  • Es versteht sich, daß Abwandlungen hiervon möglich sind, ohne daß der Erfindungsgedanke verlassen wird.

Claims (19)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-1. Scharnier zum gelenkigen Verbinden zweier Möbelteile, insbesondere zu Anlenken einer Möbeltür an einen Möbelkörper, mit einem an dem einen Hebelteil gehalterten Lagerbolzen, der in ein am anderen Möbelteil vorgeschenes Lagerauge eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbolzen (6) in Längsrichtung verschiebbar an demeinen Hebelteil (1) gehaltert ist und einen zahnstangenartig ausgebildeten Abschnitt (6') aufweist, der mit einem zahnradartigen Element (8) im Sinne eines Verschiebens des Lagerbolzens (6) in Längsrichtung zusammenwirkt, wobei das Eluent an dem einen Möbelteil (1) ui eine vorzugsweise quer bzw. senkrecht zur Längsachse des Lagerbolzens (6) verlaufende Drehachse drehbar gelagert ist.
  2. 2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zahnradartige Element von mehreren am Unfang eines Drehzapfens (8) angeordneten Zahnen (14) gebildet ist.
  3. 3. Scharnier noch Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Zähne (14) in Richtung der Drehachse erstrecken.
  4. 4. Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (14) schr«g zur Drehachse verlaufen.
  5. 5. Scharnier nach einem der Anspruche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (14) an eine. Ende des Drehzapfens (8) vorgesehen sind, und daß das andere Ende des Drehzapfens (8) als verdickter Kopf (8") ausgebildet ist.
  6. 6. Schornier nach eine der AnsprUche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen in einer an der Innenfläche (1") des einen Bauteil (1) mündenden Bohrung (9) drehbar gelagert ist.
  7. 7. Scharnier noch einen der Anspruche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbolzen (6) in einer Bohrung (19) des einen Möbelteils (1 in Löngsrichtung verschiebbar ist.
  8. 8. Scharnier nach einen der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen an einer Oberflächenseite, vorzugsweise an der Außenfläche (1') des einen Höbelteils (1) befestigbaren Trager (7), der eine Bohrung (12) zur Aufnahme des Lagerbolzens (6) aufweist.
  9. 9. Scharnier nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Bohrung (19, 12) in dem einen Möbelteil (1) und/oder im Trager (7) gleich oder großer ist als die Länge des Lagerbolzens (6).
  10. 10. Scharnier nach einen der Anspruche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zahnstangenartig ausgebildete Abschnitt (6') des Lagerbolzens (6) von mehreren, am Unfang des Bolzens angeordneten, parallel zueinander verlaufenden ringförmigen Voraprüngen (13) gebildet ist.
  11. 11. Sch@rnier nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in Trager (7) zusätzlich zu der Bohrung (12) fUr den Logerbolzen (6) eine weitere Bohrung (10) für das mit den Zähnen (14) versehene Ende (8') des Drehzapfens (8) vorges@hen ist, und daß diese weitere Bohrung (10) die Bohrung (12) für den Lagerbo@zen (6) am Umfang schneidet bzw. berührt.
  12. 12. Scharnier nach einem der Anspruche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, doß am Drehzapfen (8) wenigstens ein Uber den Umfang des Zapfens hinausragender ringförmiger Vorsprung (17) vorgesehen ist.
  13. 13. Scharnier nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Vorsprung (17) an seiner den mit den Zähnen (14) versehenen Ende zugewandten Seite abgeschragt ist und an seiner diesem Ende (8') abgewandten Seite eine senkrecht zur Drehachse verlaufende Flache aufweist.
  14. 14. Scharnier nach einem der Anspruche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (7) von einem Profilstück mit halbkreisförmigem Querschnitt und einer sich in Längsrichtung des Profilstückes erstreckenden Bohrung (12) gebildet ist.
  15. 15. Scharnier nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß fUr zwei an einer TUr vorgesehene Scharniere ein gemeinsames, sich über die gesaite Höhe bzw. Breite der HabeltUr (1) erstreckendes ProfilstUck vorgesehen ist, dessen Enden jewils einen Trager (7) fUr einen Lagerbelzen (6) bilden.
  16. 16. Scharnier nach einem der Anspruche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerauge von einer Bohrung (15) in anderen Möbelteil (4, 5) und/odor von einer Bohrung (15) in einem ci anderen Möbelteil befestig; ten Lagerkörper (16, 18) gebildet ist.
  17. 17. Scharnier noch Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkörper ein der Formgebung des Trägers (7) angepaßtes Profilstück ist.
  18. 18. Scharnier nach einem der AnsprUche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbolzen (6) und/oder das zahnradartige Element (8) aus Metall oder Kunststoff gefertigt sind.
  19. 19. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß derTräger (7) und/oder der Lagerkörper (16, 18) aus Metall oder Kunststoff bestehen.
DE19772736962 1977-08-17 1977-08-17 Scharnier Pending DE2736962A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2617227A1 (fr) * 1987-06-23 1988-12-30 Poulain Sa Claude Gond demontable
WO2001079639A1 (es) * 2000-04-13 2001-10-25 Puertas Y Sistemas, S.L. Pernios para puertas, ventanas y elementos batientes
DE10314766A1 (de) * 2003-03-31 2004-10-28 Roto Frank Ag Fenster, Tür oder dergleichen mit einem schwenkbaren Flügel mit Flügelüberschlag sowie Schwenklager hierfür

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