DE2736892A1 - Fungizides mittel und dessen verwendung - Google Patents
Fungizides mittel und dessen verwendungInfo
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Description
27368142 T 51 070
Anmelder: Lilly Industries Limited, Henrietta House, Henrietta Place, London W.1., England
Fungizides Mittel und dessen Verwendung
Die Erfindung betrifft ein neues fungzides Mittel (fungizide Kombination), das sich für die Behandlung von Pilzinfektionen
von Kulturpflanzen, insbesondere Getreide- und Kürbisarten,
eignet, sowie dessen Verwendung zur Behandlung von Pilzinfektionen bei diesen Kulturpflanzen.
Jährlich werden viele Pflanzen von wirtschaftlicher und dekorativer
Bedeutung durch verschiedene Pilzarten beschädigt bzw. zerstört. Wegen der damit verbundenen finanziellen Verluste
wurden große Anstrengtmgen gemacht, um Verfahren und Substanzen
zur Bekämpfung dieser schädlichen Pilze zu finden.
In der US-Patentschrift 3 887 708 ist die Verv.-endung von verschiedenen
a,a-disubstituierten-5-Pyrimidinmethanen undornethanolen,
wie z. B. a~(2-Chlorphenyl)-a-(4-chlorphenyl)-5-p3friinidinmcthanol
und a-(2-Chlorpheny])-a~(4~fluorphenyl)-5-pyrimidinmethanol,
als Pflanzenfurigizidenbeschrieben. In den US-Patentschriften
3 290 353 und 3 331 735 ist angegeben, daß auch 2,4,-Sjö-Tctrachlor-ljS-dicyanobenzol,
auch unter der Bezeichnung Tetrachlorisophthabnitril und Chlorthalonitril bekannt, ein
wirksames Pflanzenfungizid darstellt.
Es wurde nun gefunden, daß ein überraschender synergistischer
Effekt bei der Behandlung der Pilzinfektionen von Kulturpflanzen
erzielt wird, wenn die oben genannten spezifischen Pyrimidinmethcnolc
in Kombination mit 2,4,5,6-Tetrachlor-l,3-dicyano~ benzol verwendet werden.
27368y2
Gegenstand der Erfindung ist daher eine fungizid wirksame Kombination
bzw." ein fungizides Mittel, die bzw. das enthält
2,4,5,6-Tetrachlor-l,3-dicyanobenzol und ein Pyrimidinracthanol
der allgemeinen Formel
Cl
worin X Chlor oder Fluor bedeutet.
Das 2,4,5,6-Tetrachlor-],3-dicyanobenzol (nachfolgend abgekürzt
mit 11DCB") kann nach dem in der US-Patent schrift 3 290 353 oder
3 331 735 beschriebenen Verfahren hergestellt werden und die Pyrimidinmethanole der Formel I können nach dem in der britischen
Patentschrift 1 218 632 beschriebenen Verfahren hergestellt
werden.
Die erfindungsgemäße neue Kombination ist überraschend wirksam
bei der Bekämpfung oder Kontrolle von Pilzinfektionen, wie Mehltau und Septoria bei Kulturpflanzen, insbesondere Getreide-
und Kürbisarten. Die Kombination ist insbesondere wirksam gegenüber
den folgenden Fflanzenpathogenen: Erysiphe graminus, Septoria
nodorum, Puccinia recondita, Fusarium nivale, Puccinia glumaruiTi
und Pseudoperonospora cubensis.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zum Behandeln
8.0 9818/0690
ORIGINAL INSPECTED
von Pilzinfektionen von Kulturpflanzen, das darin besteht, daß
man eine Kombination aus 2,4,5,6-Tetrachlor-l,3-dicyanobenzol
und einem Pyrimidinmethanol der Formel
worin X Chlor oder Fluor bedeutet, nach dem Aufgehen, jedoch vor der Ernte den Kulturpflanzen verabreicht.
Die Häufigkeit und Dauer der Behandlung hängt von der Schwere der tatsächlichen oder erwarteten Pilzinfektion ab. Die Kornponenteivder
Kombination können nacheinander oder gleichzeitig auf die zu behandelnde Kulturpflanze aufgebracht werden.
Das Pyrimidinmethanol wird vorzugswei se in einer Menge, von
5 bis 100, insbesondere von 20 bis 100 g pro Hektar aufgebracht, während das DCB Vorzugspreise in einer Menge von 60 bis 2000,
insbesondere von 500 bis 2000 g pro Hektar aufgebracht wird.
Das bevorzugte Gewichtsverhältnis von Pyrimidinmethanol zu DCB liegt daher innerhalb des Bereiches von 1:400 bis 1,6:1. Es
wurde gefunden, daß bei der Behandlung von Pilzinfektionen, wie Puccinia recondita, bei Getreide ein besonders vorteilhaftes
Gewichtsverhältnis vor Pyrimidinmethanol zu DCB innerhalb
des Bereiches von 1:10 bis 1,6:1 liegt. Für die Behandlung von Pilzinfelctionen, wie Pseudoperonosnor^ cubensis bei Kürbisarten
809818/0690 '
2 IJ b b :) 2
hat sich ein Gewichtsverhältnis von Pyrimidinmcthanol zu DCB inner
halb des Bereiches von 1:400 bis 1:20 als besonders vorteilhaft erwiesen.
Die erfindungsgemäße neue Kombination wird vorteilhaft in Form
eines fungiziden Mittet verv;endet, das DCB und ein Pyrimidinmethanol
der oben angegebenen Formel I in Kombination bzw. in Assoziation mit einem dafür geeigneten nicht-phytctoxischen
inerten Träger enthält. Ein solches fungicides Mittel ist ebenfalls Gegenstand der vorlie genden Erfindung.
Die Erfindung umfaßt auch ein Verfahren zur Herstellung eines fungiziden Mittels, das darin besteht, daß man DCB und ein Pyriraidinmethanol
der oben angegebenen Formel I" mit einem nichtphytotoxischen inerten Träger kombiniert bzw. assoziiert.
Es wurde gefunden, daß die Kombination aus DCB und einem der Pyrimidinmethanole
der oben angegebenen Formel I eine synergistische Wirkung hat in bezug auf die Bekämpfung bzw. Kontrolle des VCeizenblattrostpilzes,
der durch Puccinia recondita hervorgerufen wird,
und von flaumigem Mehltau (Schimmel), der durch Pseudoperonospora cubensis hervorgerufen wird.
Um zu bestimmen, ob der durch eine Kombination aus einem Pyrimidinmethanol
der oben angegebenen Formel I und DCB hervorgerufene funzigide Effekt synergistisch ist im Vergleich zu dein Prozentsatz
der Bekämpfung bzw. Kontrolle des Pilzes, der beim Aufbringen der beiden Substanzen allein erzielt wird, wird die vor.
S. R. Colby in "Weeds", JL5, 20 bis 22 (1967), entwickelte Formel
angewendet.Wie dem Fachmanne auf diesem Gebiet bekannt, wird dann
von dem Auftreten eines Svnereismus zwischen den beiden aktiven
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Komponenten in ihrer Wirkung auf die Pilze gesprochen, wenn der bei Anwendung der Colby-Gleichung erhaltene Wert kleiner ist
als der Prozentsatz der Kontrolle (Bekämpfung), der erzielt wird durch Aufbringen der Kombination, in diesem Falle von DCB
und einem Pyrimidinmethanol der oben angegebenen Formel I.
Die erfindungsgemäßen fungiziden Mittel (Zubereitungen) enthalten
vorzugsweise 5 bis 90 Gew.% aktive Bestandteile (Wirkstoffe) und sie liegen in der Regel in Form eines benetzbaren Pulvers
oder Staubes oder in Form einer ι wässrigen Suspension vor. Benetzbare Pulver oder Stäube bestehen aus einem innigen Gemisch
der aktiven Komponenten (Wirkstoffe), einem oder mehreren inerten Trägern und geeigneten oberflächenaktiven Mitteln. Der inerte
Träger kann aus Attapulgit-Tonen, Montmorillonit-Tonan, Diatomeenerden,Kaolinen,
Glimmern, Talken und gereinigten Silikaten ausgewählt werden. Wirksame oberflächenaktive Mittel s5.nd zu
finden unter den sulfonierten Ligninen, den Naphthalinsulfonaten und kondensierten Naphthalinsulfonaten, den Alkylsuccinatcn, den
Alkylbenzolsulfonaten, den Alkylsulfaten und nicht-ionischen oberflächenaktiven Mitteln, wie Äthylenoxid-Addukten von Phenol.
Beispiele für benetzbare Pulver, die in den Rahmen der vorliegenden
Erfindung fallen, sind solche der nachfolgend angegebenen Zusammensetzung:
Pyrimidinmethanol 0,25 bis 10 Gew.% DCB 25 bis 80 "
oberflächenaktive(s)Mittel 0 bis 10"
Dispergiermittel 0 bis 10 "
Mittel gegen ZusammenbackenO bis 10"
inerte Substanzen ad 100 "
Dispergiermittel 0 bis 10 "
Mittel gegen ZusammenbackenO bis 10"
inerte Substanzen ad 100 "
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273b892
Wässrige Suspensionen enthalten die aktiven Komponenten (Wirkstoffe)
suspendiert in Wasser zusammen mit irgendwelchen gewünschten oberflächenaktiven Mitteln, Eindickungsmitteln, Antigefriermitteln
oder Konservierungsmitteln. Geeignete oberflächenaktive Mittel können aus solchen ausgewählt werden, wie
sie weiter oben in Verbindung mit benetzbaren Pulvern angegeben sind. Eindickungsmittel werden, wenn sie verwendet werden,
normalerweise aus geeigneten Cullulosematerialien und Naturharzen ausgewählt, während Glykole im allgemeinen verwendet
werden, wenn ein Antigefriermittel erforderlich ist. Konservierungsmittel können aus einem breiten Bereich von Materialien
ausgewählt werden,beispielsweise aus den verschiedenen antibakteriellen Paraben-Substanzen, Phenol, o-Chlorcresol, Phenylquecksilber(ll)nitrat
und Formaldehyd.
Beispiele für wässrige Suspensionen, die in den Rahmen der Erfindung
fallen, sind solche der nachfolgend angegebenen Zusammensetzung
:
Pyrimidinmethanol 0,2 bis 8 Gew.%
DCB 20 bis 60"
oberflächenaktiveis) Mittel 0 bis 15"
Eindickungsmittel 0 bis 3 "
Antigefriermittel 0 bis 20"
Konservierungsmittel 0 bis 1 "
Antischaummittel 0 bis 0,5"
Wasser ad 100 "
Obgleich die vorstehend angegebenen allgemeinen Beispiele
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dem Fachmann in ausreichender Weise die Arten von Konzentratzusammensetzuhgen
für die erfindungsgemäße Verwendung zeigen,
v/erden nachfolgend noch einige spezifische Beispiele zur weiteren Eriiuterung der Erfindung angegeben, auf die die Erfindung
jedoch keineswegs beschränkt ist. In diesen Beispielen steht die Abkürzung CCPM für die Verbindung.α-(2-Chlorphcnyl)-a-(4-chlorphenyl)-5-pyrimidinmethanol
und die Abkürzung CFPM steht für die Verbindung a-(2-Chlorphenyl)-a-(4-fluorphenyl)-5~
pyrimidinmethanol. Die folgendenBeispiele 1 und 2 erläutern bevorzugte Ausführungsformen eines benetzbarenPulvers gemäß
der Erfindung während die Beispiele 3 und 4 bevorzugte Ausführung sformen von wässrigenSuspensionen betreffen.
| Beispiel 1 | 2 Gew.% |
| CFPM | 60 " |
| DCB | 4 " |
| äthoxyliertes Nonylphenol | 3 " |
| Natriumligninsulfonat | 6 " |
| Siliciumdioxid | 25 " |
| Kaolin | |
Die aktiven Bestandteile CFPM und DCB werden gemahlen und dann mit den anderen Bestandteilen in einer konventionellen Mischvorrichtung
gemischt. Die Mischung wird dann in einer Strahlmühle bis auf eine Teilchengröße innerhalb des Bereiches von
1 bis 10 Mikron gemahlen und schließlich wird die Mischung erneut gemahlen und vor dem Verpacken von Luft befreit.
Auf entsprechende Weise wird das folgende Konzentrat hergestellt:
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| Beispiel 2 | 2,5 Gew.% |
| CCPM | - 50 " |
| DCB | 3 " |
| NatriumaIky1succinat | 3 " |
| Natriumligninsulfonat | 41,5 " |
| Talk | |
| Beispiel 3 | 2 Gew.% |
| CFPM | 50 " |
| DCB | 3 " |
| Natriumnaphthalinsulfonat | 1 " |
| Gummiarabikum | 10 " |
| Propy1englyko1 | 0,3 " |
| o-Chlorcresol | ad 100 " |
| Wasser | |
Die beiden aktiven Bestandteile werden nach Herabsetzung ihrer Teilchengröße, falls erforderlich, auf konventionelle
Weise in Wasser dispergiert, welches das oberflächenaktive System, ein Konservierungsmittel und einen Teil des Eindickungsmittels
enthält. Die Teilchengröße der beiden Komponenten wird durch flüssiges Mahlen weiter herabgesetzt, der Rest
des Eindickungsmittels wird zugegeben, hydratisieren gelassen
und das Produkt wird mit Wasser auf das gewünschte Volumen verdünnt.
In entsprechender Weise wird die folgende wässrige Suspension hergestellt:
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| Beispiel 4 | 1 | Gew.% |
| • CCPM |
-50 . | Il |
| DCB | 2,0 | Il |
| äthoxyliertes Notiylphenol | 0,2 | Il |
| Xanthangummi | 0,1 | Il |
| Entulsionssilicon | ad 100 | • 1 |
| Wasser | ||
Der synergistische Effekt, der beim Kombinieren von DCB mit den Pyrimidinmethanolen der oben angegebenen Formel I erhalten
wird, geht aus den folgenden Versuchen hervor:
Versuch 1
Die Wirksamkeit von Kombinationen von DCB und α-(2-Chlorphenyl)-a-(4-chlorphenyl)-5-pyrimidinmethanol
(nachstehend als "Fenaritnol"
bezeichnet) in bezug auf die Kontrolle (Bekämpfung) des Weizenblattrostpil2Es(Puccinia recondita) wurde in einem Gewächshaus
bestimmt unter Verwendung von Fenarimol-Konzentrationen von
10, 20 oder 40 ppm in Kombination mit 25, 50 oder 150 ppm DCG. Fenarimol wurde auch allein in Konzentrationen von 10, 20 oder
"40 ppm bewertet und DCB wurde auch allein in Konzentrationen von
25, 50 und 100 ppm des aktiven Bestandteils bewertet.
Das Fenarimol wurde formuliert als emulgierbares 120 g/Liter (1 Ib/gal.)-Konzentrat (IEC) und das DCB wurde formuliert als
75%iges benetzbares Pulver (75 WP). Die Behandlungslösungen wurden hergestellt durch \ö:dünnen des Fenarimol- 1 EC oder des
DCB-75 WP mit Leitungswasser bis auf die erforderlichen Konzentrationen.
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.« - 2736332
^ Weizen pflanzen der Sorte Monon wurden in Kunststofftopfen
gezüchtet, die pro Topf etwa 50 Weizenpflanzen enthielten.
Jede Behandlung wurdedurch Aufsprühen auf die Pflanzen in
zwei Kunststofftöpfen durchgeführt, als die Pflanzen sieben Tagen alt waren, wobei das Aufsprühen so lange fortgesetzt
wurde, bis ein Herunterlaufen auftrat. Nach dan Trocknen wurde die Pflanze mit Spuren des Weizen-Rostpilzes 'inokuliert und
die Töpfe und Pflanzen wurden etwa AO Stunden lang in eine feuchte Kammer gestellt und dann in ein Gewächshaus überführt,
um die Erkrankung sich entwickeln zu lassen.
Zwei Wochen nach-dem die Pflanzen in das Gewächshaus gestellt worden waren, wurden sie visuell geprüft, um den Prozentsatz
des Krankheitsbefalls zu bestimmen, und der dabei erhaltene Wert wurde in den Prozentsatz der Krankheitsbekämpfung
umgerechnet. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengefaßt.
| Tabelle | I | 25 | 50 | 100 | |
| 36 | 45 | 84 | |||
| Behandlungen | ppm | 91 | 100 | 100 | |
| Fenarimol | 0 | 100 | 100 | 100 | |
| 10 | Prozentsatz der Bekämpfung des »Weizenblattrostpilzes DCB |
92 | 100 | 100 | |
| 20 | J) | Erkrankungsbefalls bei | der unbehandelten | ||
| 40 | ()+) | ||||
| Prozentsatz des Kontrollprobe |
40 | ||||
| Versuch 2 | 77 | ||||
| 92 |
Nach dem in dem Versuch 1 beschriebenen Verfahren wurde die
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Wirksamkeit von Kombinationen von oc-C2-Chlorphenyl)-a-(4-fluorphenyl)-5-pyrimidinmethanol
(nachfolgend als "Nuarimol11 bezeichnet) und DCB in bezug auf die Kontrolle (Bekämpfung)
von Puccinia recondita in dem Gewächshaus bestimmt, wobei Konzentrationen an Nuarimol von 10, 20 oder 40 ppm in Kombination
mit 25, 50 oder 100 ppm Chlorthalonil verwendet wurden.
Das Nuarimol wurde auch allein bei Konzentrationen von 10, 20 oder 40 ppm aktiven Bestandteil bewertet und das DCB wurde
auch allein bei Konzentrationen von 25, 50 oder 100 ppm aktivem Bestandteil bewertet.
Die Formulierungen der Testverbindungen, allein und in Kombination,
wurden auf die gleiche Weise wie in dem Versuch 1 hergestellt unter Verwendung von Leitungsvjasser als Verdünnungsmittel,wobei
die Nuarimol enthaltenden Formulierungen aus einem emulgierb.aren Konzentrat hergestellt wurden, das 67,4 g/Liter
(0,75 lbs/gallon) Nuarimol (0,75 EC) enthielt.
Die Test- Weizenpflanzen der Sorte Monon wurden auf die gleiche
Weise wie in dein Versuch 1 beschrieben vorbereitet und mit
den Testchemikalien behandelt und dann wurden sie mit Sporen des Weizenrostpilzes inokuliert, wie in dem Versuch
1 angegeben. Die Kontrollproben bestanden aus Pflanzen, die nur mit dem Lösungsmittel behandelt wurden.
Zwei Wochen nachdem dia Pflanzen in das Gewächshaus gestellt worden waren, wurden sie visuell untersucht, um den Prozenteatz
des Krankheitsbefalls zu bestimmen und diese Zahl wurde in den Prozentsatz der Krankheitsbekämpfung umgerechnet. Die
dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II zusammengefaßt.
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Prozentsatz der Bekämpfung dos Weizenblattrostpilzes DCB
Behandlungen Nuarimol
| Ppm | 0 | 25 | 50 | 100 |
| O | ( )+) | 36 | 45 | 84 |
| 10 | 4 | 81 | 93 | 100 |
| 20 | 44 | 100 | 100 | 100 |
| 40 | 79 | -♦♦> | 100 | 100 |
Prozentsatz des Krankheitsbefalls in der unbehandelten Kontrollprobe
+' nicht- durchgeführt.
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Claims (5)
1. Fungizides Mittel, dadurch gekennzeichnet ,
daß es enthält . 2,4,5,u-Tctrachlor-ljS-dicyatiobenzol und
ein Pyrimidinmethsnol der allgemeinen Formel
(D
vjorin X Chlor oder Fluor bedeutet.
2. Fungizides Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 2,4,5,6-Tetrachlor-!l,3~dicyanobenzol und ein Pyriuiidinmethanol
der in Anspruch 1 angegebenen Formel (I) in Kombination mit einem dafür geeigneten nicht-pliytotoxischen inerten
Träger enthält.
3. Fungizides Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß es das Pyrimidinmethanol und das 2,4,5,6-Tetrachlor-1,3,-dicyanobenzol
in einem Gewichtsverhältnis innerhalb des Bereiches von 1:400 bis 1,6:1 enthält.
4. Verwendung des fungiziden Mittels nach den Ansprüchen 1 bis
3 zur Behandlung von Pilzinfektionen von Kulturpflanzen, wobei
man das fungizide Mittel der Kulturpflanze nach dem Aufgehen, jedoch vor der Ernte verabreicht.
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5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß man das fungzide Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3 zur Behandlung einer durch Puccinia recondita hervorgerufenen
Pilzinfektion bei Getreide nach dem Aufgehen, aber vor der Ernte auf die Getreidepflanze aufbringt.
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| Wirksubstanzen der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, 1. Erg. LieferungMai 1974, Fung. "Chlorthalonil" * |
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