[go: up one dir, main page]

DE2734728C2 - Verfahren zum Eintragen von Kohle in einen Druckvergasungsreaktor - Google Patents

Verfahren zum Eintragen von Kohle in einen Druckvergasungsreaktor

Info

Publication number
DE2734728C2
DE2734728C2 DE2734728A DE2734728A DE2734728C2 DE 2734728 C2 DE2734728 C2 DE 2734728C2 DE 2734728 A DE2734728 A DE 2734728A DE 2734728 A DE2734728 A DE 2734728A DE 2734728 C2 DE2734728 C2 DE 2734728C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal
reactor
line
condensate
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2734728A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2734728A1 (de
Inventor
Karl Heinz Dr.-Ing. 5072 Dreieich Eisenlohr
Paul Dipl.-Ing. 6000 Frankfurt Lange
Rainer Dr.-Ing. 6270 Idstein Reimert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DE2734728A priority Critical patent/DE2734728C2/de
Priority to GB7831278A priority patent/GB2002025A/en
Priority to AU38484/78A priority patent/AU3848478A/en
Priority to ZA784389A priority patent/ZA784389B/xx
Publication of DE2734728A1 publication Critical patent/DE2734728A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2734728C2 publication Critical patent/DE2734728C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/30Fuel charging devices
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/06Continuous processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J2200/00Details of gasification apparatus
    • C10J2200/15Details of feeding means
    • C10J2200/158Screws

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Industrial Gases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Eintragen körniger Kohle in einen unter einem Betriebsdruck von 10 bis 100 bar stehenden Vergasungsreaktor, wobei die zu vergasende Kohle mit Flüssigkeit gemischt, die Mischung auf den Betriebsdruck des Vergasungsreaktors verdichtet und zu einer Separiervorrichtung gefördert wird, die mit dem Eingang des Reaktors verbunden ist, in der Separiervorrichtung werden Flüssigkeit und Kohle weitgehend getrennt und die Kohle wird dem Reaktor aufgegeben, im Reaktor wird die Kohle mit Wasserdampf und freien Sauerstoff enthaltendem Gas zu einem Wasserstoff, Kohlenoxide, Kohlenwasserstoffe und Wasserdampf enthaltenden Produktgas vergast, das mit Temperaturen von 300 bis 800° C den Reaktor verläßt, das Produktgas wird auf Temperaturen von 130 bis 220° C gekühlt, anfallendes kohlenwasserstoffhaltiges Kondensat wird abgezogen und das Kondensat wird in einer Trenneinrichtung in Fraktionen mit unterschiedlichem spezifischen Gewicht aufgespalten, von denen eine Kondensatfraktion als Flüssigkeit zum Mischen mit der zu vergasenden Kohle verwendet wird.
Ein solches Verfahren ist aus der DE-OS 25 03 400 bekannt, wobei der Anteil an öl und leichtem Teer als Flüssigkeit für das Eintragen der Kohle verwendet wird, öl und leichter Teer sind Wertstoffe des Vergasungsverfahrens.
In »Gesammelte Berichte aus Betrieb und Forschung der Ruhrgas AG«, Heft 7 (1958), S. 25 und 26 wird die Behandlung des Rohgases aus der Festbettvergasung körniger Kohle beschrieben. Teerhaltiges Kondensat aus der Kühlung des Rohgases gelangt in die Trenneinrichtung (Teerscheidung), aus der man den staubhaltigen Dickteer zurück in die Vergasung leitet. Leichteres Kondensat verwendet man für die Rohgaskühlung und die Gaswäsche.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, beim eingangs genannten Verfahren möglichst ohne Rückführung von Wertstoffen auszukommen. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß von der Trenneinrichtung eine zumindest zu 90% aus Wasser bestehende Fraktion für das Mischen mit der Kohle abgezogen wird.
Hierbei wird das mit der Kohle in den Vergasungsreaktor eingebrachte Wasser, das diesen mit dem Produktgas wieder verläßt, nach Kondensation zum Eintragen der Kohle verwendet. Für das wiederverwendete Wasser erspart man sich eine aufwendige Klärung, die notwendig würde, wenn man das Wasser als Abwasser ableiten wolke.
Als Kohle kann für die Vergasung auch Braunkohle verwendet werden. Die zu vergasende Kohle weist Korngrößen im Bereich von 2 bis 70 mm und vorzugsweise 3 bis 50 mm auf.
Einzelheiten und Ausgestaltungsmöglichkeiten des Verfahrens werden mit Hilfe der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das Eintragen der Kohle in den Vergasungsreaktor und die Nachbehandlung des Produktgases in schematischer Darstellung und
F i g. 2 das Eintragen der Kohle mit Hilfe eines Rohraufgebers.
Gemäß F i g. 1 wird körnige Kohle in einem Vergasungsreaktor I unter einem Druck von 10 bis 100 bar vergast. Als Vergasungsmittel werden dem Reaktor Sauerstoff oder auch freien Sauerstoff enthaltendes Gas, z. B. Luft, durch die Leitung 2 und Wasserdampf durch die Leitung 3 zugeführt. Die Asche wird durch die Leitung 4 abgezogen. Als Reaktor, der hier nur schematisch wiedergegeben ist, kann ein an sich bekannter »Lurgi-Vergasungsreaktor« verwendet werden, bei dem die Kohle im Festbett im Gegenstrom zu den Vergasungsmitteln vergast wird.
Die zu vergasende Kohle wird durch die Leitung 5 zunächst in einen Zylinder 6 gefüllt, der wäßriges Kondensat enthält. Das Kondensat besteht überwiegend aus Wasser und enthält daneben gewisse Mengen an Verunreinigungen, die aus der Behandlung von Produktgas der Vergasung stammen. Auf diese Behandlung wird noch weiter unten eingegangen.
Der Zylinder 6 sitzt auf einem Schleusengehäuse 7, das eine oder mehrere drehbare Kammern 8 enthält. Die in der Zeichnung sichtbare Kammer 8 wird durch zwei Zylindersegmente 9a und 9b begrenzt, die miteinander verbunden und um eine Achse drehbar gelagert sind, die senkrecht zur Zeichenebene steht. Am unteren Ende des Gehäuses 7 befindet sich ein wasserdurchlässiges Sieb 10.
Über die Leitung 11 mit der nur wenig beanspruchten Pumpe 12 wird Flüssigkeit vom Zylinder 6 durch die Kammer 8 und das Sieb 10 zurück zum Zylinder 6 umgepumpt. Dabei gelangt auch Kohle in die Kammer 8, die dort jedoch vom Sieb 10 zurückgehalten wird.
Durch Drehen der Segmente 9a und 9b um 90° kommt der Inhalt der Kammer 8 unter die Wirkung einer Pumpe 13, welche Flüssigkeit von der gleichen Art, wie sie sich im Zylinder 6 befindet, von der Leitung 14 und über die Leitung 15 durch das Gehäuse 7 hindurch zur Leitung 16 drückt. Dabei wird der Inhalt der Kammer 8 in die Leitung 16 mitgenommen und zu einer Separiervorrichtung 17 gefördert. Die Pumpe 13 überwindet eine wesentlich höhere Druckdifferenz als die
Pumpe 12. In der Separiervorrichtung 17 wird etwa in mittlerer Höhe ein Wasserspiegel 18 aufrechterhalten. Das Innere der Separiervorrichtung steht über die Eintragsleitung 19 mit dem Reaktor 1 in Verbindung und weist denselben Druck auf. Mit Hilfe einer Fördersehnecke 20 wird die Kohle vom unteren Ende der Separiervorrichtung 17 zur Eintragsleitung 19 gehoben, von wo sie in den Reaktor 1 fällt. Durch ein Zylindersieb 21 fließt das Kondensat durch die Leitung 22 zurück zur Pumpe 13.
Flüssigkei»sverluste im Kreislauf der Leitungen 16, 22, 14 und 15 werden durch wasserhaltiges Kondensat aus der Leitung 23 ergänzt. Solche Verluste entstehen vor allem einmal dadurch, daß die mit der Schnecke 20 zur Leitung 19 transportierte Kohle anhaftende Flüssigkeit mitnimmt; zum anderen entstehen Leckverluste im Gehäuse 7, wodurch Flüssigkeit im Gehäuse 7 aus dem Hochdruckbereich der Leitung 15 in den Niederdruckberaich des Zylinders 6 übertritt. Auch das Volumen der in den Reaktor 1 eingetragenen Kohle ist in der Schleusen- und Förderflüssigkeit zu ergänzen.
Die Behandlung des aus dem Reaktor 1 abgezogenen rohen Produktgases, das in der Leitung 25 abgeleitet wird, geschieht in an sich bekannter Weise. Zunächst wird in einem Waschkühler 26 das Gas mit wäßrigem Kondensat aus der Leitung 27 besprüht. Gekühltes Gas, Kondensat und Waschflüssigkeit werden in der Leitung 28 einem Abhitzekessel 29 zugeführt. Kondensat und Waschflüssigkeit werden aus dem Sumpf des Abhitzekessels 29 abgezogen und in der Leitung 30 zunächst durch einen Kondensatkühler 31 geführt und dann einer Schwerkraft-Trenneinrichtung 32 aufgegeben. Eine schwere, Staub und Teer enthaltende Fraktion wird in der Leitung 33 abgezogen. Eine leichte, wasserhaltige Fraktion wird aus der Trenneinrichtung 32 durch die Leitung 34 und die Pumpe 35 abgeführt. Ein Teil dieser Fraktion gelangt durch die Leitung 23 in die Kohlenschleuse und ein weiterer Teil wird durch die Leitung 36 durch den Kondensatkühler 31 geführt und wieder dem Waschkühler 26 aufgegeben. Das gekühlte Produktgas steht in der Leitung 24 zur weiteren Behandlung und Nutzung zur Verfügung.
In F i g. 2 ist ein Rohraufgeber schematisch dargestellt, mit dessen Hilfe eine Kohle-Wasser-Suspension auf den gewünschten Druck im Bereich von 10 bis 100 bar gebracht werden kann. Körnige Kohle wird in der Leitung 5 herangeführt. Die Suspension befindet sich in dem unter Atmosphärendruck stehenden Behälter 40 und wird durch die Leitung 41 mit der nur gering beanspruchten Pumpe 42 in das Rohr 43 gefüllt, während klares Wasser aus dem Rohr 43 durch das geöffnete Ventil 56 nach unten in den Behälter 46 fließt. In dieser Phase ist auch das Ventil 52 geöffnet und die Ventile 51, 53 und 55 sind geschlossen. Gleichzeitig wird mittels der Hochdruckpumpe 44 das andere, mit der Kohle-Wasser-Suspension gefüllte Rohr 45 entleert, wozu die Ventile 51 und 57 geschlossen und die Ventile 54 und 58 geöffnet sind. Die Pumpe 42 kann auch wegfallen, wenn der Behälter 40 höher als die beiden Rohre 43 und 45 und diese höher als der Behälter 46 angeordnet sind.
Zum Entleeren des Rohres 45 wird klares Wasser aus dem Behälter 46 von der Pumpe 44 über die Leitung 47 angesaugt und über die Leitung 48 von unten in das Rohr 45 gedrückt. Dabei wird die Suspension in die Leitung 49 und von da in die Leitung 16 geschoben. 1st das Rohr 45 vollständig mit klarem Wasser und das Rohr 43 vollständig mit Kohle-Wasser-Suspension gefüllt, werden die Ventile umgeschaltet. Die Ventile 52, 54,56 und 58 werden geschlossen und die Ventile 51,53, 55 und 57 werden geöffnet, so daß klares Wasser aus dem Rohr 45 zurück zum Behälter 46 fließen und Suspension aus der Leitung 41 das Rohr 45 füllen kann. Gleichzeitig wird durch die Hochdruckpumpe 44 klares Wasser aus dem Behälter 46 über die Leitung 48 und das Ventil 55 in das Rohr 43 gedrückt wodurch die Suspension in die Leitungen 50 und 16 gelangt Mit Hilfe der abwechselnd mit Suspension gefüllten Rohre 43 und 45 wird so eine praktisch kontinuierliche Förderung der Kohle-Wasser-Mischung in der Leitung 16 möglich.
In Fig.2 ist weggelassen, daß sich an die Leitung 16 eine Separiervorrichtung 17 anschließt wie sie mit Hilfe der F i g. 1 erläutert wurde. Kohlefreies Wasser, das aus der Separiervorrichtung 17 durch die Leitung 22 zurückgeführt wird, fließt in der Ausgestaltung der F i g. 2 zurück in den Behälter 40. Das in den Behälter 40 hinein zu gebende Kondensat zum Ergänzen der über die Leitung 41 abgezogenen Mengen wird durch die Leitung 23 herangeführt Die in Fig.2 eingezeichnete Leitung 23 ist mit einer Trenneinrichtung 32 verbunden, wie sie ebenfalls zusammen mit der F i g. 1 erläutert wurde.
Beispiel
In der in Fi g. 1 dargestellten Anordnung werden pro Stunde 20 t körniger Kohle mit einem Korngrößenbereich von 3 bis 50 mm in einen »Lurgi-Vergasungsreaktor« gegeben und vergast. Die Kohle wird zusammen mit wasserhaltigem Kondensat aus der Rohgaskühlung in die Separiervorrichtung 17 gefördert Das Kondensat besteht zu 98% aus Wasser und enthält daneben noch Salze und Kohlenwasserstoffe. Zusammen mit der Kohle werden in den Reaktor 1 auch noch 1600 kg Wasser eingeschleust, welches an der Kohle haften geblieben war.
In dem mit einem an sich bekannten Drehrost ausgestatten Reaktor 1 werden als Vergasungsmittel 30 000NmVh Luft und 13 000 kg Wasserdampf eingespeist. Pro Stunde werden 4700 kg fester Rückstand abgezogen. Mit einer Temperatur von 700°C werden 64 700 NmVh staubhaltiges, feuchtes Produktgas in der Leitung 25 einem Waschkühler 26 zugeführt. Das Produktgas besteht aus (trocken gerechnet)
CO 21,6 Vol.-%
CO2 10,3Vol.-%
H2 19,7 Vol.-%
N2 43,0 Vol.-%
CH4 4,4 Vol.-%
CnHn, + NH3 + H2S 1,0 Vol.-o/o
und enthält daneben noch 9400 Nm3 Wasserdampf und 2040 kg Teer, Phenole und Fettsäuren.
Im Waschkühler 26 wird das Produktgas mit Kondensat berieselt, das in gleicher Zusammensetzung auch zum Betrieb der Kohlenschleuse verwendet wird. Im Waschkühler 26 wird das rohe Produktgas rsuf 175° C gekühlt und mit Wasserdampf gesättigt. Im nachfolgenden Abhitzekessel 29 erfolgt eine weitere Abkühlung auf 140° C, wobei Wasserdampf erzeugt wird. Aus dem Sumpf des Abhitzekessels wird ein Flüssigkeitsgemisch abgezogen, das neben Wasser noch Kohlenwasserstoffe verschiedener Siedelagen und Staub enthält. Nach einer Kühlung im Kondensatkühler 31 auf 90°C wird die Flüssigkeit einer Schwerkraft-Trenneinrichtung 32 zugeführt. Aus dieser Trenneinrichtung werden zwei Fraktionen getrennt abgezogen, wobei die leichtere Fraktion
mit der bereits angegebenen Zusammensetzung zum Teil als Waschflüssigkeit dem Waschkühler 26 und zum Teil in der Leitung 23 der Kohlenschleuse zugeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
IO
15
20
25
30
35
40
50
55
60
65

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Eintragen körniger Kohle in einen unter einem Betriebsdruck von 10 bis 100 bar stehenden Vergasungsreaktor, wobei die zu vergasende Kohle mit Flüssigkeit gemischt, die Mischung auf den Betriebsdruck des Vergasungsreaktors verdichtet und zu einer Separiervorrichtung gefördert wird, die mit dem Eingang des Reaktors verbunden ist, in der Separiervorrichtung werden Flüssigkeit und Kohle weitgehend getrennt und die Kohle wird dem Reaktor aufgegeben, im Reaktor wird die Kohle mit Wasserdampf und freien Sauerstoff enthaltendem Gas zu einem Wasserstoff, Kohlenoxide, Kohlenwasserstoffe und Wasserdampf enthaltenden Produktgas vergast, das mit Temperaturen von 300 bis 800° C den Reaktor verläßt, das Produktgas wird auf Temperaturen von 130 bis 220° C gekühlt, anfallendes kohlenwasserstoffhaltiges Kondensat wird abgezogen und das Kondensat wird in einer Trenneinrichtung in Fraktionen mit unterschiedlicher spezifischem Gewicht aufgespalten, von denen eine Kondensatfraktion als Flüssigkeit zum Mischen mit der zu vergasenden Kohle verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß von der Trenneinrichtung eine zumindest zu 90% aus Wasser bestehende Fraktion für das Mischen mit der Kohle abgezogen wird.
DE2734728A 1977-08-02 1977-08-02 Verfahren zum Eintragen von Kohle in einen Druckvergasungsreaktor Expired DE2734728C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2734728A DE2734728C2 (de) 1977-08-02 1977-08-02 Verfahren zum Eintragen von Kohle in einen Druckvergasungsreaktor
GB7831278A GB2002025A (en) 1977-08-02 1978-07-27 Process for feeding coal to a pressure gasification reactor
AU38484/78A AU3848478A (en) 1977-08-02 1978-07-31 Feeding coal to a pressure gasification reactor
ZA784389A ZA784389B (en) 1977-08-02 1978-08-02 Process of feeding coal to a pressure gasification reactor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2734728A DE2734728C2 (de) 1977-08-02 1977-08-02 Verfahren zum Eintragen von Kohle in einen Druckvergasungsreaktor

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2734728A1 DE2734728A1 (de) 1979-02-22
DE2734728C2 true DE2734728C2 (de) 1986-07-31

Family

ID=6015415

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2734728A Expired DE2734728C2 (de) 1977-08-02 1977-08-02 Verfahren zum Eintragen von Kohle in einen Druckvergasungsreaktor

Country Status (4)

Country Link
AU (1) AU3848478A (de)
DE (1) DE2734728C2 (de)
GB (1) GB2002025A (de)
ZA (1) ZA784389B (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4244706A (en) * 1979-09-10 1981-01-13 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Process for gasifying carbonaceous material from a recycled condensate slurry
GB2124648B (en) * 1982-07-26 1986-07-16 Cpc International Inc Combined dryer/gasifier
US7303597B2 (en) 2002-10-15 2007-12-04 Pratt & Whitney Rocketdyne, Inc. Method and apparatus for continuously feeding and pressurizing a solid material into a high pressure system
US8939278B2 (en) 2010-04-13 2015-01-27 Aerojet Rocketdyne Of De, Inc. Deconsolidation device for particulate material extrusion pump
US8851406B2 (en) 2010-04-13 2014-10-07 Aerojet Rocketdyne Of De, Inc. Pump apparatus including deconsolidator
US8307974B2 (en) 2011-01-21 2012-11-13 United Technologies Corporation Load beam unit replaceable inserts for dry coal extrusion pumps
US9932974B2 (en) 2014-06-05 2018-04-03 Gas Technology Institute Duct having oscillatory side wall

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NO750192L (de) * 1974-01-31 1975-08-25 Kamyr Inc
US3950146A (en) * 1974-08-08 1976-04-13 Kamyr, Inc. Continuous process for energy conserving cooperative coal feeding and ash removal of continuous, pressurized coal gasifiers and the like, and apparatus for carrying out the same

Also Published As

Publication number Publication date
DE2734728A1 (de) 1979-02-22
AU3848478A (en) 1980-02-07
GB2002025A (en) 1979-02-14
ZA784389B (en) 1980-03-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3121206C2 (de) Verfahren zum Vergasen fester Abfälle
EP0126407B1 (de) Verfahren zur Gewinnung von verwertbarem Gas aus Müll durch Pyrolyse und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE2839663A1 (de) Einrichtung und verfahren zur waermebehandlung von organischem kohlenstoffhaltigem material
EP0335071B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum pneumatischen Fördern eines feinkörnigen bis staubförmigen Brennstoffes in einen unter erhöhtem Druck stehenden Vergasungsreaktor
DE2734728C2 (de) Verfahren zum Eintragen von Kohle in einen Druckvergasungsreaktor
WO2010086008A2 (de) Verfahren zur versorgung eines flugstromvergasungs- reaktors mit brennstoff aus einem vorratsbehälter
DE2607745C2 (de) Verfahren zum Behandeln von Kondensat aus der Kühlung von Rohgas der Druckvergasung fester Brennstoffe
DE3214618C2 (de)
EP0676465A1 (de) Verfahren zum Vergasen von Abfallstoffen in der zirkulierenden Wirbelschicht
EP3024912A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur reinigung und gewinnung von energiehaltigen gasen
DE2540165B2 (de) Aufbereitungsverfahren zur Gewinnung eines zum Betrieb eines Druckvergasers dienenden Brennstoffes aus Kohle
DE4117171C1 (de)
DE2637427C3 (de) Verfahren zum Erhitzen von feinkernigem, kohlenstoffhaltigem Material
DE2516745C3 (de) Verfahren zur Verschwelung von Kohle
EP0108234A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vergasen von Rückständen aus der hydrierenden Verflüssigung von Kohle und/oder von Rückständen aus der Schwerölhydrierung in einem Wirbelbett- oder Flugstromvergaser
DE2851856C3 (de) Verfahren zum Unschädlichmachen von Kohlenstaub
DE1014274B (de) Verfahren und Vorrichtung zur unmittelbaren Waermebehandlung von festen oder fluessigen Brennstoffen
EP2313478A2 (de) Vorrichtung und verfahren zur entgasung von stäuben
DE2241476B2 (de) Verfahren zum Waschen von thermischen oder katalytischer] Spaltgasen aus Erdölprodukten
DE299991C (de)
DE974655C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen feinkoerniger oder staubfoermiger Brennstoffe
AT65169B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vergasung von flüchtige Bestandteile enthaltenden Brennstoffen.
DE332109C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Tieftemperaturteer
DD266112A1 (de) Verfahren zur verwertung von teer-oel-feststoff-wassergemischen
DE482412C (de) Gewinnung hochaktiver Kohle

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8181 Inventor (new situation)

Free format text: EISENLOHR, KARL HEINZ, DR.-ING., 5072 DREIEICH, DE LANGE, PAUL, DIPL.-ING., 6000 FRANKFURT, DE REIMERT, RAINER, DR.-ING., 6270 IDSTEIN, DE

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee