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DE2733395A1 - Aufbohrwerkzeug, insbesondere senkwerkzeug - Google Patents

Aufbohrwerkzeug, insbesondere senkwerkzeug

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Publication number
DE2733395A1
DE2733395A1 DE19772733395 DE2733395A DE2733395A1 DE 2733395 A1 DE2733395 A1 DE 2733395A1 DE 19772733395 DE19772733395 DE 19772733395 DE 2733395 A DE2733395 A DE 2733395A DE 2733395 A1 DE2733395 A1 DE 2733395A1
Authority
DE
Germany
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tool
angle
boring tool
core
cutting edges
Prior art date
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Application number
DE19772733395
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English (en)
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DE2733395C2 (de
Inventor
Wolfgang Hoene
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bilz Hermann & Co GmbH
Original Assignee
Bilz Hermann & Co GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Bilz Hermann & Co GmbH filed Critical Bilz Hermann & Co GmbH
Priority to DE19772733395 priority Critical patent/DE2733395C2/de
Publication of DE2733395A1 publication Critical patent/DE2733395A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2733395C2 publication Critical patent/DE2733395C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/10Bits for countersinking
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2251/00Details of tools for drilling machines
    • B23B2251/20Number of cutting edges
    • B23B2251/204Four cutting edges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Piufbohrwerkzeug, insbesondere Senkwerkzeug
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufbonrwsrkzeug, insbesondere Senkwerkzeug, mit schraubenförmig um den Kern gewundenen Umfangszahnsn, die am Stirnende jeweils eine Stirnschneide aufweisen, und mit jeweils zwischen der Rückonfläche und der Vorderfläche zweier in Umfangsrichtung aueinanderfolgender Umfangszähne gebildeten, ebenfalls schraubenförmig um den Kern gewundenen Spannuten. äu#bohrwerkzeuge dieser Art werden in der Regel auch einfach nur als Senkwerkzeuge bezeichnet.
  • Abgesehen von sog. Plansenkern, mit denen z.B. ebene Flachen an Augen od. dgl. planiert werden, sind alle übrigen Ausführungsformen von Senkwerkzeugen zum Aufbohren und/oder Formen vorgebohrter Löcher bestimmt. Sie schneiden somit in die Tiefe.
  • Bei der Gestaltung der Geometrie von derartigen Senkwerkzeugen ist man in herkömmlicher Weise von der Schneidengeometrie anderer Zerspanungswerkzeuge, vor allem zum Drehen, Fräsen oder Hobeln, ausgegangen. Dies hat dazu geführt, daß man von diesen Zerspanungswerkzeugen her geläufige Schneidengeometrien einfach auf Senkwerkzeuge übertragen hat. Bekannte Senkwerkzeuge dieser Art besitzen demgemäß an den Stirnschneiden einen Kleinen Spanwinkel, z.B. etwa in der Größenordnung von 150 bis 25°, und demzufolge einen daraus resultierenden großen Keilwinkel vonstua 650 bis etwa 55°. Der Dralluinke auch Steigungswinkel oder Spiralwinkel genannt, unter dem die Spannut zur Werkzeugmittelachse verläuft, ist bei bekannten Senkwerkzeugen au6erordsntlich klein. So liegt der Außenspiralwinkel, unter dem die Umfangszähne mit ihrer Außenkante der Vorderfläche am Werkzeugaußendurchmesssr geneigt zur Werkzeugmittelachse verlaufen, maximal etwa bei 25°.
  • Der Tnnenspiralwinkel, unter dem die Umfangszähne mit ihrer an den Kern anschließenden Innenkante der Vorderfläche am Kerndurchmesssr geneigt zur Werkzeugmittslachse verlaufen, liegt bei bekannten Senkwerkzeugen in der Größenordnung von maximal etwa 11°. Vom Aufbau her sind daher bekannte Senkwerkzeuge außerordentlich kompakt. Ihr Materialanteil ist relativ hoch. Diese kompakte (;estaltung und die vorgenannten geometrischen Abmessungen führen zu vielfältigen Nachteilen, die man bisher als notwendig hingenommen hat. So ist der sehr kleine Spanwinkel Ursache für Stauchspäne, für nur kleine mögliche Vorschübe, für relativ geringe Standzeiten und für beachtlich große Leistungsaufnahme deswegen, weil nur ein kleiner Teil der bereitgestellten Leistung in Zerspanungsarbeit umgesetzt wird, hingegen ein wesentlicher Anteil infolge der Werkzeuggeometrie verloren geht. Nachteilig und die Standzeiten verringernd wirkt sich natürlich auch der Umstand aus, daß die Stirnschneiden erhöhter Bruchgefahr und relativ starkem Kolkverschleiß ausgesetzt sind. Die sich ergebenden Stauchspäne zuingen dazu; wegen des schlechten Spanflusses den Arbeitsgang relativ häufig zu unterbrechen und recht häufig zu entspanen, wodurch Arbeitezeit'verloren geht. Die Schnidn-Geometrie und der sehr schweche Spiraluinkel der Spannuten sind ferner Ur@@che tür einen schlechten Spentlu0. Die Sp.nabtuhr ist unzulinglich. Dadurch ist auch die Abtuhr der bei.
  • Zerspanen entwickelt3n, durch kleinen Spanwinkel ohnehin schon großen Wärme nur relativ gering, was die Standzaiten weiter herabsetzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein #ufbohrwerkzeug, insbesondere Senkwerkzeug, der eingangs definierten Gattung zu schaFfen, das im Aufbau leichter und vom materialanteil her sparsamer gestaltet ist und das vor allem größere Vorschübe, beachtlich höhere Standzeiten, geringeren Werkzeuguarschleiß und beachtlich besseren Spanfluß und bessere Span- und Wärmeabfuhr gewährleistet, ferner den Kolkverschleiß der Stirnschneiden und deren Bruchgefahr wesentlich herabsetzt und das bei sogar geringerer Leistungsaufnahme beträchtlich größere Zerspanungsleistungen ermöglicht.
  • Die Aufgabe ist bei einem Aufbohrwerkzaug, insbesondere Senkwerkzeug, der eingangs genannten Art gemaß der Erfindung gelöst durch folgende Merkmale a) Der Spanwinkel der Stirnschneiden beträgt jeweils zwischen 300 und 350, und b) der Außenspiralwinkel, unter dem die Umfangszähne mit ihrer Außenkante der Vorderfläche am Werkzeug außendurchmesser geneigt zur Werkzeugmittelachse verlaufen, beträgt jeweils zwischen 400 und 450 und c) der Innenspiralwinkel, unter dem die Umfangszähne mit ihrer an den Kern anschließenden Innenkante der Vorderläche am Kerndurchmesser geneigt zur Werkzeugmittelachse verlaufen, beträgt jeweils zwischen 200 und 250, und d) bsi jedem Umfangszahn verlauft die Außenkante seiner Vorderflächa zumindest in wesentlichen parallel zu derjenigen seiner Rückanfläche und in gleicher Weise die Innenlcants seiner Uorderfläche zumindest im wesentlichen parallel zu derjenigen seiner Rückenflächs, und e) die Rückenfläche jedes Umfangazahnes verläuft, innerhalb jeder Radialebene entlang der Werkzeugmittelachse gesehen, zumindest annähernd entlang einer Tangente, die im Oeraich der Innenkante der Rückenfläche an den kerndurchmesser angelegt ist.
  • Durch diese erfindungsgemäße Gestaltung ergibt sich ein Aufbohrwerkzeug, insbesondere Sankwerkzeug, völlig neuer Gestalt und wesentlich besserer Zerspanungsleistung, und zuar unabhängig von Große und Durchmesser, das heißt mit dieser Geometria geeignet für alle Größen und Durchmesser. Der gegenüber bekannten Senkwerkzeugen wesentlich, und zwar etwa doppelt, größere Spanwinkel vermeidet Stauchspäne. Die sich ergebende, im querschnitt relativ dünne Stirnschneide steigert beträchtlich die beim Zerspanan hinsichtlich der Späne angestrebte Korkenzieherbildung, so daß sich damit die angestrebten Dralispäne erreichen lassen. Durch das Merkmal a) werden ferner wesentlich größere Vorschübe ermöglicht, Der Spanfluß im Bereich der Stirnschneide ist verbessert, es wird eine sehr gute Span- und Wärmeabfuhr im Schneidehbereich erzielt. Die Standzeiten für die Stirnschneiden sind beträchtlich erhöht, die Schneidenbelastung und der Schnaidenverschleiß wesentlich herabgesetzt. Da infolge des merkmals a) der Span nun vor der Stirnichnside aufreißt, wird der Kolkverschleiß beträchtlich gemindert.
  • Ferner ist die Gefahr des Schneidenbruches wesentlich verringert. Nahezu die gesamte, maschinenseitig an der Werkzeugaufnahme bereitgestellte Leistung kann in Zerspanungsarbeit umgesetzt werden, so daß z.B. bei gleicher Leistungsaufnahme die Zerspanungsleistung um ein wesentliches gesteigert wird.
  • In Versuchen konnte eine Steigerung der Zerspanungsleistung um 100 % festgestellt werden. Maßgeblichen Anteil an diesen Vorteilen haben ferner die Merkmale b) und c) im Verein mit dem Merkmal a). Es ergibt sich dadurch eine starke Spiralabwicklung. Diese führt zu im Querschnitt sehr großen Spannuten, die einen wesentlich verbesserten Spanfluß und dadurch eine günstigere Span- und Wärmeabfuhr sicherstellen. Dadurch ist gewährleistet, daß die infolge des Merkmals a) erreichbaren Drall- oder Korkenzieherspäne auch schnell und möglichst verlustlos durch die Spannuten abgeführt werden können, wodurch die durch.Merkmal a) erreichten Vorteile auch tatsächlich zur Auswirkung kommen können. Zum wesentlich verbesserten Spanfluß vom kleineren Schneidendurchmesser zum Werkzeugkern trägt mit bei, daß der Spanwinkel gemäß Merkmal a) und der Außenspiralwinkel sowie Innenspiralwinkel gemäß den Merkmalen b) und c) gezielt aufeinander abgestimmt sind. Durch die Merkmale d) und e) ist zusätzlich auf im Querschnitt möglichst große Spannuten bei der relativ starken Spiralsteigung hingewirkt. Der Materialquerschnitt der einzelnen Umfangszähne ist demgemäß relativ klein, was ebenfalls im Querschnitt großen Spannuten zugute kommt. Zugleich ist durch die einzelnen Merkmale a) bis e) erreicht, daß das Werkzeug bezüglich der Umfangszähne relativ schlank und schmal und insgesamt im Aufbau leicht und vom Materialanteil her sparsamer gestattet ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Spanwinkel der Stirnschneiden jeweils zumindest annähernd dem arithmetischen Mittelwert zwischen Außenspiralwinkel und Innenspiralwinkel der Umfangszähne entspricht. Dadurch wird im Bereich der Stirnschneide dem auch dort gegebenen unterschiedlichen Spanwinkel zwischen Außendurchmesser und Kerndurchmesser des Werkstückes besonders Rechnung getragen und zusätzlich dazu beigetragen, daß ein außerordentlich günstiger Spanfluß vom kleineren Schneidendurchmesserzum Werkzeugkern erreicht wird.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform liegt der Freiwinkel der Stirnschneiden jeweils in der Größenanordnung von etwa 40. Der Freiwinkel ist somit gegenüber bekannten Senkwerkzeugen reduziert. Diese Winkelgestaltung verhindert ein Hereinziehen des Werkzeuges in den Werkstoff, insbesondere bei relativ weichem, zu zerspanenden Material.
  • Von Vorteil kann es ferner sein, wenn der Spanwinkel der Stirnschneiden jeweils 350 beträgt. In entsprechender Zuordnung kann es dann von Vorteil sein, wenn der Außenspiralwinkel der Umfangszähne jeweils 450 beträgt und wenn der Innenspiralwinkel der Umfangszähne dann jeweils 220 beträgt.
  • Es versteht sich, daß auch diese Winkelangaben für alle Größen und Durchmesser von in Rede stehenden Aufbohrwerkzeugen zutreffen und zur Anwendung kommen können.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß die von der Vorderfläche zur Rückenfläche gemessene Querschnittsdicke jedes Umfangszahnes vom Kern zum Werkzeugaußendurchmesser hin stetig und mit geringem Gradienten abnimmt. Dies verbessert die Spankammerform, d.h. Querschnitt und Gestaltung der Spannuten in der Richtung weiter, daß sich ein möglichst optimaler Spanfluß von der Stirnschneide in die Spannuten und durch diese hindurch zur Spanabfuhr ergibt.
  • Es versteht sich, daß das erfindungsgeniäße Aufbohrwerkzeug mehrschneidig, z.B. als Dreischneider oder auch als Vierschneider, ausgebildet sein kann.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht eines vierschneidigen Aufbohrwerkzeuges, Fig. 2 eine Seitenansicht des Werkzeuges in Fig. 1, Fig. 3 eine Stirnansicht von unten auf das Werkzeug in Fig. 2, Fig. 4 eine schematische, perspektivische Ansicht eines einzigen Umfangszahnes des Werkzeuges in Fig. 1 - 3, Fig. 5 eine rein schematische Seitenansicht des Werkzeuges mit vereinfachter Geometrie und Darstellung der Winkelverhältnisse, Fig. 6 eine schematische Abwicklung des Werkzeugaußendurchmessers und Werkzeugkerndurchmessers mit eingetragenen Winkeln.
  • Das in den Zeichnungen gezeigte Aufbohrwerkzeug 10, kurz auch mit Senker bezeichnet, weist einen Kern 11 mit Kerndurchmesser Di auf, der in Richtung der Werkzeugmittelachse 12 mit einer durchgehenden Axialbohrung 13 versehen ist Durch die Axialbohrung 13 kann z.B. ein nicht gezeigter Führungszapfen gesteckt werden, der damit auswechselbar befestigt ist, wodurch das Aufbohrwerkzeug 10 zum Zapfensenker zum Einsenken von Bohrlöchern für ~Schraubenköpfe wird.
  • Am Kern 11 sind damit einstückig vier Umfangszähne 14 - 17 gehalten, die schraubenförmig um den Kern 11 gewunden sind.
  • An ihrem Stirnende, in Fig. 2 unten, weist jeder Umfangszahn 14 -17 eine Stirnschneide 18, 19, 20 bzw. 21 auf. Jeder Umfangszahn 14 - 17 besitzt ferner eine in Schneidrichtung gemäß Pfeil 22 weisende Vorderfläche 23, 24, 25 bzw. 26 und eine Rückenfläche 27, 28, 29 bzw. 30. Zwischen der Rückenfläche und der Vorderfläche zweier in Umfangsrichtung (Pfeil 22, Fig.1) aufeinanderfolgender Umfangszähne sind jeweils axial durchgängige Spannuten 31, 32, 33 und 34 gebildet, die in gleicher Weise wie die Umfangszähne 14 - 17 schraubenförmig um den Kern 11 gewunden sind.
  • Die Stirnschneiden 18 - 21 sind jeweils freigeschliffen. Ihre Freifläche ist mit 35, 36, 37 bzw. 38 bezeichnet (Fig. 3).
  • Der Freiwinkel # beträgt im gezeigten Beispiel 40. Der gegenüber der Vertikalen gemessene Spanwfnkel#beträgt bei jeder Stirnschneide 18 - 21 zwischen 300 und 350 und ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mit 350 gewählt.
  • Der Werkzeugaußendurchmesser ist in Fig. 6 mit DA bezeichnet.
  • Bei einem erprobten Ausführungsbeispiel ist dieser Werkzeugaußendurchmesser DA zu 32 mm und der Kerndurchmesser Di zu 13 mm gewählt. Die Spiralsteigung ist dabei zu 100 gewählt.
  • Hinsichtlich weiterer Einzelheiten der Werkzeuggeometrie ist nachfolgend auf Fig. 4 - 6 Bezug genommen, zum Teil auch auf Fig. 2. Es ist ersichtlich, daß jeder Umfangszahn, wie der Umfangszahn 14 in Fig. 2, 4 und 5, mit seiner Außenkante 39 der Vorderfläche 23 am Werkzeugaußendurchmesser DA unter einem Winkel - nachfolgend mit Außenspiralwinkel bezeichnet - geneigt zur Werkzeugmittelachse 12 verläuft. Dieser Außenspiralwinkel beträgt für jeden Umfangszahn 14 - 17 zwischen 400 und 450 und ist beim besagten Beispiel auf 450 festgelegt.
  • Ferner ist aus Fig. 1, 2, 4 und 5 ersichtlich, daß bei jedem Umfangszahn, wie für den Umfangszahn 14 gezeigt ist, dessen an den Kern 11 anschließende Innenkante 41 der Vorderfläche 23 am Kerndurchmesser Di unter einem Winkel - nachfolgend mit Innenspiralwinkel bezeichnet - geneigt zur Werkzeugmittelachse 12 verläuft. Dieser Innenspiralwinkel beträgt für jeden Umfangszahn 14 - 17 zwischen 20 und 250 und ist beim gewählten Ausführungsbeispiel auf 220 festgelegt.
  • Diese Winkelangaben sind in Fig. 4 - 6 jeweils eingetragen.
  • Die in Fig. 6 schematisch gezeigte Abwicklung des Werkzeuges 10 bei Spiralsteigung 100 macht deutlich, daß der Außenspiralwinkel am Werkzeugaußendurchmesser DA, also an der Außenkante 39 des Umfangszahnes 14, 450 beträgt und daß der Innenspiralwinkel am Kerndurchmesser Di, also an der Innenkante 41, wesentlich kleiner ist, nämlich 220 beträgt. Der Spanwinkel t der Schneide 18 (Fig. 4, 5) ist dabei so gewählt, daß er zumindest annähernd dem arithmetischen Mittelwert zwischen dem Außenspiralwinkel von 450 und dem Innenspiralwinkel von 220 entspricht. Damit würde sich rechnerisch ein Spanwinkel von 33,50 ergeben, der in Fig. 6 gestrichelt eingezeichnet ist. Der tatsächliche Spanwinkel ?ist beim gewählten Ausführungsbeispiel aber aufgerundet auf 350 festgelegt.
  • Die durch diese Geometrie, nämlich den Spanwinkel ? von 350, den Außenspiralwitikle von 450 und den Innenspiralwinkel von 220, sowie den Freiwinkel d von 40 erreichten Vorteile sind eingangs ausführlich erläutert. Zur Vermeidung von Wiederholungen ist darauf ausdrücklich Bezug genommen.
  • Aus den Zeichnungen ist ferner erkennbar, daß - wie nachfolgend der besseren Übersicht wegen nur für den Umfangszahn 14 anhand von Fig. 4 erläutert ist - die Außenkante 39 seiner Vorderfläche 23 zumindest im wesentlichen parallel zur Außenkante 40 seiner Rückenfläche 27 verläuft. In gleicher Weise verläuft die Innenkante 41 seiner Vorderfläche 23 zumindest im wesentlichen parallel zur Innenkante 42 seiner Rückenfläche 27.
  • Beim hergestellten und erprobten Ausführungsbeispiel ist diese Parallelität exakt gewahrt.
  • Erkennbar ist vor allem aus Fig. 1 und 3, daß bei jedem Umfangszahn 14 - 17 dessen Rückenfläche 27, 28, 29 bzw. 30 - innerhalb jeder Radialebene entlang der Werkzeugmittelachse 12 gesehen - zumindest annähernd entlang einer Tangente verläuft, die im Bereich der jeweiligen Innenkante der Rückenfläche 27-30 an den Kerndurchmesser Di angelegt ist. Daraus resultiert, daß bei jedem Umfangszahn 14 - 17 die von der Vorderfläche 23 -26 zur Rückenfläche 27 - 30 gemessene Querschnittsdicke jeweils vom Kern 11 zum Werkzeugaußendurchmesser DA hin stetig und mit geringem Gradienten abnimmt. Die Umfangszähne sind also im Querschnitt, in Umfangsrichtung gemäß Pfeil 22 gesehen, relativ dünnwandig. Dies führt im Verein mit der beschriebenen Bemessung der Außenspiralwinkel und Innenspiralwinkel zu im Querschnitt außerordentlich großen Spannuten 31 -34 mit zugleich guter Spiralführung über die Außenkante 39, wodurch eine außerordentlich gute und verlustlose Spanabfuhr durch die Spannuten 31 - 34 gewährleistet ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche Aufbohrwerkzeug, insbesondere Senkwerkzeug, mit schraubenförmig um den Kern gewundenen Umfangszähnen, die am Stirnende jeweils eine Stirnschneide aufweisen, und mit jeweils zwischen der Rückenfläche und der Vorderfläche zweier in Umfangsrichtung aufeinanderfolgender Umfangs zähne gebildeten, ebenfalls schraubenförmig um dem Kern gewundenen Spannuten , g e k e n n z e i c h n e t d u r c h folgende Merkmale: a) Der Spanwinkel ( r der Stirnschneiden (18 - 21) beträgt jeweils zwischen 300 und 350, und b) der Außenspiralwinkel, unter dem die Umfangszähne (14) mit ihrer Außenkante(39) der Vorderfläche (23) am Werkzeugaußendurchmesser(DA) geneigt zur Werkzeugmittelachse (12) verlaufen, beträgt jeweils zwischen 400 und 450, und c) der Innenspiralwinkel, unter dem die Umfangszähne (14) mit ihrer an den Kern (11) anschließenden Innenkante (41) der Vorderfläche (23) am Kerndurchmesser (Di) geneigt zur Werkzeugmittelachse (12) verlaufen, beträgt jeweils zwischen 200 und 250, und d) bei jedem Umfangszahn (14) verläuft die Außenkante (39) seiner Vorderfläche (23) zumindest im wesentlichen parallel zu derjenigen (40) seiner Rückenfläche (27) und in gleicher Weise die Innenkante (41) seiner Vorderfläche (23) zumindest im wesentlichen parallel zu derjenigen (42) seiner Rückenfläche (27), und e) die Rückenfläche (27) jedes Umfangszahnes (14) verläuft, innerhalb jeder Radialebene entlang der Werkzeugmittelachse (12) gesehen, zumindest annähernd entlang einer Tangente, die im Bereich der Innenkante (42) der Rückenfläche (27) an den Kerndurchmesser (Di) angelegt ist.
  2. 2. Aufbohrwerkzeug nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Spanwinkel ( y der Stirnschneiden (18 - 21) jeweils zumindest annähernd dem arithmetischen Mittelwert zwischen Außenspiralwinkel und Innenspiralwinkel der Umfangszähne (14 - 17) entspricht.
  3. 3. Aufbohrwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Freiwinkel ( ci ) der Stirnschneiden (18 - 21) jeweils in der Größenordnung von etwa 40 liegt.
  4. 4. Aufbohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 - 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Spanwinkel ( t«) der Stirnschneiden (18 - 21) jeweils 350 beträgt.
  5. 5. Aufbohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 - 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Außenspiralwinkel der Umfangszähne (14 - 17) jeweils 450 beträgt.
  6. 6. Aufbohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 - 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Innenspiralwinkel der Umfangszähne (14 - 17) jeweils 220 beträgt.
  7. 7. Aufbohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 - 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die von der Vorderfläche (23) zur Rückenfläche (27) gemessene Querschnittsdicke jedes Umfangszahnes (14) vom Kern (11) zum Werkzeugaußendurchmesser (DA) hin stetig und mit geringem Gradienten abnimmt.
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Cited By (2)

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DE3205543A1 (de) * 1981-11-03 1983-08-25 Hawera Probst Gmbh + Co, 7980 Ravensburg Bohrwerkzeug zum herstellen von hinterschneidungen in bohrloechern
US6612788B2 (en) 2001-03-30 2003-09-02 Black & Decker Inc. Self-feed wood bit

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DE803143C (de) * 1949-05-07 1951-03-01 Hermann Bilz Werkzeug zum Senken, Bohren, Reiben o. dgl. mit Halter

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DIN 1412 *
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