DE2732578A1 - Kartonmasse - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21C—PRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
- D21C3/00—Pulping cellulose-containing materials
- D21C3/04—Pulping cellulose-containing materials with acids, acid salts or acid anhydrides
- D21C3/06—Pulping cellulose-containing materials with acids, acid salts or acid anhydrides sulfur dioxide; sulfurous acid; bisulfites sulfites
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Description
— Q —
Die Erfindung betrifft ganz allgemein ein Verfahren zur Herstellung
eines neuen hochfesten sulfitraodifizierten thermomechanischen
Zellstoffs mit hoher Stoffausbeute (SMTMP),
der zur Herstellung einer neuen und relativ billigen Kartonmasse verwendet werden kann, welche wenigstens die kritische
Berstfestigkeit aufweist, die vom Markt gefordert wird, und die dann zu einer Kartonagenmasse verarbeitet werden
kann, die eine hohe Festigkeit besitzt. Die vorstehend beschriebene Kartonmasse enthält SMTMP in Ersatzmengen.
Unter einem Kartonagenmaterial ist das Kartonmaterial zu verstehen, das zur Herstellung von Kartons eingesetzt wird.
Es besteht in typischer Weise aus einer inneren Schicht, die aus einem geriffelten Material besteht, und zwei dünnen
äußeren Kartonschichten. Diese Kartonschichten werden im allgemeinen überwiegend aus einem chemischen Zellstoff gebildet,
der eine geringe Stoffausbeute aufweist (weniger als 50 %). Infolge der in den vergangenen Jahren gestiegenen
Kosten für Holzzellstoff sind die Herstellungskosten von Karton und entsprechend von Kartonagen erheblich
angestiegen. Karton wird zu einem bestimmten Preis verkauft, wenn er die minimalen Festigkeitserfordernisse
erfüllt, und zwar die Erfordernisse bezüglich Berstfestigkeit. Es handelt sich dabei um die Fähigkeit eines Kartonbogens,
einer Zerstörung zu widerstehen, wenn auf ihn die berstende oder durchstoßende Wirkung eines festen Gegenstandes
einwirkt. Wurden bisher mehr als ungefähr 15 % der chemischen Pulpe, die in Kartonmassen eingesetzt wird,
durch ein wirtschaftlicheres Material mit hoher Stoffausbeute ersetzt, wie beispielsweise Holzschliff oder dgl.,
dann fiel die Berstfestigkeit von Bögen auf Werte unterhalb eines annehmbaren Minimalwertes ab. Die bisher bekannten
Verfahren lieferten daher nur ein "Füllmaterial" für eine Verwendung in Kartonmassen in Verbindung mit einer
chemischen Pulpe, es handelte sich jedoch nicht um eine ech-
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te "Ersatzfaser".
Ein wesentlicher Typ der bekannten Füllzellstoffe ist eine mechanisch erzeugte Refinerpulpe, die für Zwecke eingesetzt
wird, bei denen es nur auf eine minimale Berstfestigkeit ankommt, beispielsweise zur Herstellung von Zeitungspapier
oder verschiedenen Arten von Druckpapieren. In den vergangenen Jahren wurde ein mechanisch erzeugter Refinerzellstoff
für diesen Zweck verwendet, insbesondere ein thermomechanischer Zellstoff, der durch ein Vielstufenzerfaserungsverfahren
von nichtlignifizierter Lignocellulose erzeugt worden ist.
Bei der Durchführung des thermomechanischen Zellstoffverfahrens,
wie es beispielsweise in der US-PS 2 008 898 beschrieben wird, werden Holzschnitzel bei einer geeigneten
Temperatur von mehr als 1000C sowie bei einem entsprechenden
Druck einer Dampfvorbehandlung unterzogen und dann unter diesen Bedingungen zerfasert und anschließend weiter
bei Atmosphärentemperatur und -druck zerfasert. Wie in einem
Artikel von Ingemar Bystedt "Thermomechanical Pulping", erschienen in der Broschüre "Pulp and Paper Mission to North
America 1973" sowie in einer Veröffentlichung des 9. Europäischen Treffens der ESPRA in San Remo, Italien,im April
1974 von Michael T. Charters unter "Thermomechanical Pulping" beschrieben wird, wird dann, wenn die anfängliche Zerfaserungsstufe
bei Temperaturen von mehr als 1400C durchgeführt wird, der Ligninteil der nichtlignifizierten Lignocellulose
erweicht, so daß die Holzstruktur in der ligninreichen Mittellamellenschicht aufbricht und die Cellulosefasern leicht
voneinander in im wesentlichen nichtzerstörtem Zustand bei relativ niedrigem Energieverbrauch getrennt werden können.
Eine anschließende Fibrillierung des Zellstoffs, um ihn zur Herstellung von Druckpapier mit geringer Berstfestigkeit
geeignet zu machen, erfordert jedoch eine ungewöhnlich große Menge an Energie, da dann, wenn die Fasern
intakt voneinander getrennt werden, sie mit dem erweichten
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Lignin überzogen sind, das beim Abkühlen in einen glasartigen Zustand übergeht und für die anschließende Fibrillierung
der getrennten Fasern ein Hindernis wird. Ein weiteres Zerfasern hat auch eine erhebliche Herabsetzung der
Faserlänge zur Folge, wobei die Festigkeitseigenschaften vermindert werden. Charters schlägt vor, den die Ligninfasern
umgebenden überzug in der Weise für Fibrillierungszwecke leichter zerfaserbar zu machen, daß große Energiemengen
(55 PSD/T) während der Hochtemperaturzerfaserung einwirken gelassen werden, um nicht nur eine Fasertrennung
zu bewirken, sondern auch gleichzeitig eine gewisse Entschichtung der Faserschichten selbst durchzuführen, wodurch
die cellulosereichen inneren Oberflächen für eine weitere mechanische Behandlung freigelegt werden. Dies bedingt
auch eine merkliche Verkürzung der Faserdurchschnittslängen sowie eine entsprechende Herabsetzung der Festigkeitseigenschaften.
Werden andererseits die Schnitzel bei einer tieferen Temperatur (120 bis 1400C) unter Anwendung
geringerer Energiemengen zerfasert, dann erfolgt eine Trennung durch Zerbrechen der Fasern überwiegend in den
äußeren Schichten der Sekundärfaserwand, wodurch die Fasern gegenüber einer Fibrillierung zugänglicher werden. Da der
Energieverbrauch merklich herabgesetzt wird, wenn der Zerfaserungsdruck auf ungefähr 1,05 bis 2,45 kg/cm2 (15 bis
35 psig) herabgesetzt wird, was einer Temperatur von ungefähr 120 bis 1400C entspricht, stellt dieses Vorgehen
die bevorzugte Methode zur Herstellung von mechanisch erzeugtem Refinerzellstoff dar.
Zellstoff, der als Refinerholzschliff verwendbar ist, kann
auch in Fällen hergestellt werden, in denen die Fasern mit Lignin überzogen sind, wobei digerierend wirkende Chemikalien,
wie Natriumsulfit, unter solchen Bedingungen eingesetzt werden, daß der Ligninüberzug im wesentlichen verschwindet.
Beispielsweise wird von Bystedt angegeben, daß das thermomechanische Zellstoffverfahren, das bei Temperaturen
von mehr als 1400C durchgeführt wird, dadurch mo-
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difiziert werden kann, daß die Schnitzel mit Chemikalien imprägniert werden, worauf sich eine längere Dampfphasendigerierung
zur Entfernung von Oberflächenlignin vor der Entfaserung zur Herstellung von verschiedenen Graden halbchemischer
oder halbmechanischer Zellstoffe für Druckpapiere, Wellpappen, Pappen etc. anschließt. Die US-PS
3 773 610 beschreibt ein ähnliches Vielstufenverfahren, bei dessen Durchführung der Ligninüberzug der Fasern anschließend
in einer Digerierungsvorrichtung oder in einem Bleichturm extrahiert wird. Die US-PS 3 597 310 sieht eine
starke chemische Behandlung bei der Durchführung des Verfahrens zur mechanischen Entfaserung von Holzschnitzeln
bei oder oberhalb der Ligninglasübergangstemperatur vor.
Andere Methoden zur Herstellung von Refinerholzschliff
zur Verwendung von Zeitungsdruckpapier sieht eine Vielstufenbehandlung
(mit Chemikalien) von Lignocellulose unter solchen Bedingungen vor, daß die Menge an zugesetzten
Chemikalien nur zum Bleichen der Fasern dient, was einen minimalen Sulfonierungsgrad bedingt, der zur Verbesserung
der Festigkeitseigenschaften unzureichend ist.
Bei der Durchführung dieser Vielstufenzerfaserungsverfahren
werden die Fasern unter Bedingungen behandelt, die zu mild sind, um das Lignin in ausreichender Weise für
eine Verwendung als Ersatzfasern in Kartonmassen zu modifizier ren. Beispielsweise v/ird in den US-PS 3 388 037 und
3 446 699 ein Verfahren boschrieben, bei dessen Durchführung eine SuIfitchemikalie Holzschnitzel in relativ
niedrigen Mengen zugesetzt wird (1,66 Gew.-%, bezogen auf die Lignocellulose). Gemäß der US-PS 3 388 037 wird
Natriumsulfit nur als Bleichmittel in einer Menge zugeführt, die dazu ausreicht, den für Zeitungsdruckpapier
erforderlichen Helligkeitsgrad aufrechtzuerhalten.
Gemäß der US-PS 3 661 328, 2 454 532 sowie 2 454 533 wird
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die Lignocellulose während einer Zeitspanne behandelt, die nicht dazu ausreicht, die erforderliche Erweichung
des Lignins zu bewirken, so daß eine unzureichende Sulfonierung bei der Behandlung mit einer SuIfitchemikalie
die Folge ist. Insbesondere begrenzt das Verfahren der US-PS 3 661 328 die Konditionierungszeit auf weniger als 1 Minute
und sieht die Zufuhr von nur 1 bis 2 % Natriumsulfit vor, wobei ferner bei einer Temperatur und unter einem
Druck gearbeitet wird, welche nicht dazu ausreichen, das Lignin zu erweichen, während gemäß der US-PS 2 454 532
bei hoher Temperatur in dem Refiner gearbeitet wird, um eine zufällige chemische Wirkung auf die Lignocellulose
auf einem Minimuir. zu halten oder zu vermeiden, wobei eine Verweilzeit von 40 Sekunden oder weniger eingehalten wird.
Ein anderer Versuch, die hohen Kosten, die mit der Herstellung von herkömmlichem Kartonmaterial verbunden sind,
herabzusetzen, wird in der US-PS 3 873 412 beschrieben. Dort wird ein Verfahren zur Herstellung von Füllerzellstoff
für eine Verwendung zur Herstellung von kraftpapierartigen
Produkten beschrieben. Bei der Durchführung dieses Verfahrens wird der Teil des Füllerzellstoffs, der mit herkömmlichem
Kraftzellstoff vermischt wird, auf ungefähr 5 bis ungefähr 25 % des gesamten Zellstoffeintrage eingestellt.
Der tatsächlich verwendete Zellstoff weist jedoch aus praktischen Gründen einen Füllstoffgehalt von nur ungefähr
10 bis 15 % auf, da mehr als diese Menge wahrscheinlich die Bildung von Kartonbögen zur Folge hätte, deren Berstfestigkeit
unter dem Standard liegt.
Im Gegensatz zu den vorstehend beschriebenen bekannten Verfahren betrifft das erfindungsgemäße Verfahren die Bildung
eines verbesserten und billigen SMTMP mit unerwartet hohen Festigkeitseigenschaften sowie ein billiges Kartonmaterial,
das daraus hergestellt wird, wobei das Kartonmaterial eine Berstfestigkeit von wenigstens 80 % aufweist und wenigstens
25 Gew.-% SMTMP mit hoher Stoffausbeute (mehr als 85 Gew.-%)
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enthält. Das SMTMP-Erzeugungsverfahren wird in der Weise durchgeführt, daß zuerst mechanische Zerreibungskräfte auf
eine nicht zerfaserte Lignocellulose ausgeübt werden, die der Einwirkung einer erhöhten Temperatur sowie eines entsprechenden
Druckes während einer Zeitspanne ausgesetzt worden ist, die dazu ausreicht, den Ligninteil der Lignocellulose
zu erweichen, wodurch eine wesentlichen Fasertrennung in der mittleren Lamellenschicht erfolgt, so
daß die Fasern im wesentlichen mit einem Ligninüberzug auf ihren äußeren Oberflächen intakt bleiben. Die Energie,
die auf die nichtzerfaserte Lignocellulose durch die anfänglichen mechanischen Zerreibungskräfte einwirkt, reicht
dazu aus, eine erhebliche Fasertrennung in der Mittellamelle zu bewirken, ohne daß dabei eine merkliche EntSchichtung
der Celluloseschichten, welche die Fasern bilden, erfolgt.
Eine SuIfitchemikalie wird der Lignocellulose vor, während
oder anschließend an die anfängliche mechanische Zerreibungsstufe zugesetzt, so daß eine erhebliche Menge an kovalenten
Kohlenstoff-Schwefel-Bindungen erzeugt wird, wenn das Sulfit mit dem Lignin reagiert. Das Ausmaß der Sulfonierung wird
in einer solchen Weise gesteuert, daß ein SMTMP mit einem Gehalt an gebundenem Schwefel von wenigstens ungefähr 0,15
Gew.-% erzeugt wird, bezogen auf das Gesamtgewicht der Lignocellulose, die zur Herstellung des SMTMP verwendet wird.
Die SuIfonierungsstufe ist jedoch gleichzeitig dahingehend
begrenzt, daß ein Verlust an dem Ligningehalt des SMTMP bis zu einem Punkt verhindert wird, an welchem die Streckgrenze
in nachteiliger Weise beeinflußt wird. Die mit Sulfit behandelte Pulpe wird dann einer weiteren mechanischen
Zerkleinerungsstufe unterzogen, im allgemeinen durch Zerfaserung bei hoher Konsistenz, Atmosphärentemperatur und
-druck, wobei ein SMTMP mit dem gewünschten Mahlgrad und der gewünschten durchschnittlichen Faserlänge, wie nachfolgend
näher erläutert werden wird, erzeugt wird. Ein wäßriger Kartoneintrag wird dann hergestellt, vorzugsweise durch
Vereinigung des SMTMP mit chemischer Pulpe, wobei dieser Ein-
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trag wenigstens 25 Gew.-% der SMTMP-Ersatzfasern enthält.
Dieser SMTMP-enthaltende Kartoneintrag läßt sich zu einer Kartonmasse verarbeiten, welche die erforderliche Berstfestigkeit
besitzt, wobei gleichzeitig das Material seine Fähigkeit beibehält, während der Bildung der Kartonbahn
auf einer durchlöcherten Oberfläche das Wasser gut ablaufen zu lassen.
Die Erfindung wird durch die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 1A graphische Darstellungen der Festigkeit gegenüber dem Mahlgrad eines SMTMP mit wechselnden Gehalten
an gebundenem Schwefel im Vergleich zu nichtbehandelten Vergleichsproben (vgl. Beispiel 1);
Fig. 2 und 2A graphische Darstellungen der Festigkeit in Abhängigkeit von dem Mahlgrad eines SMTMP, das durch
Nachsulfonierung bzw. SC^-Gasbehandlung hergestellt
worden ist, und zwar im Vergleich zu nichtbehandelten Vergleichsproben (vgl. Beispiele 2 und 3).
Nachfolgend wird die Erfindung im einzelnen beschrieben.
Es werden Kartonbogen mit Berstfestigkeitswerten hergestellt,
die den technischen Standards entsprechen, obwohl eine erhebliche Menge des teuren chemischen Zellstoffs mit hoher Stoffausbeute
durch SMTMP mit hoher Stoffausbeute ersetzt worden
ist. Ein Standard-Kartonbogen mit einem Flächengewicht von 8,3 kg pro 93 m2 muß im allgemeinen eine Berstfestigkeit
von wenigstens 80 % aufweisen, da dies die Standardberstfestigkeit
ist, welche im Falle eines Kartonbogens gefordert wird,'der für Transportzwecke eingesetzt wird. Da die Berstfestigkeit
das einzige Kriterium ist, das gesetzlicherweise festgesetzt wird, stellt sie die einzige Grundlage dar, auf
welcher Karton ge- und verkauft wird. Der Test zur Bestimmung der Berstfestigkeit wird in TAPPI T-807 beschrieben.
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Die erfindungsgemäße Kartonmasse wird aus einem Eintrag hergestellt,
der eine Ersatzmenge an SMTMP enthält. Hauptsächlich ist die Berstfestigkeit eines Kartonbogens umgekehrt
proportional zu der durchschnittlichen Stoffausbeute eines gegebenen Zellstoffeintrags. Bei den bisher bekannten Kartonbogen
war es nicht möglich, die erforderliche Berstfestigkeit aufrechtzuerhalten, wenn mehr als eine kleine Menge
eines Zeilstoffüllmaterials mit hoher Stoffausbeute in den
Bögen verwendet wurde. Demgegenüber werden bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wenigstens 25 Gewichtsprozent
SMTMP oder darüber als Ersatz für den chemischen Zellstoff in dem Kartoneintrag verwendet, während
gleichzeitig eine ausreichende Berstfestigkeit aufrechterhalten wird. Insbesondere ist es vorzuziehen. Wenigstens
30 und vorzugsweise wenigstens 40 % des chemischen Zellstoffs in dem Kartoneintrag durch SMTMP zu ersetzen. Entsprechend
können ungefähr 75 Gew.-% chemischer Zellstoff ohne weiteres mit dem SMTMP in einem gegebenen Zellstoffeintrag
vereinigt werden. Es ist jedoch vorzuziehen, daß bis zu ungefähr 70 Gew.-% und insbesondere bis zu ungefähr
60 Gew.-% des chemischen Zellstoffs zur Herstellung der erfindungsgemäßen Kartonmasse eingesetzt werden.
Ein anderer wichtiger Parameter der Erfindung ist die Stoffausbeute,
d. h., das Gewicht des gebildeten SMTMP, geteilt durch das Gewicht des Lignocelluloseausgangsmaterials χ 100.
Die Stoffausbeute muß so hoch sein, daß eine merkliche Kostenersparnis
erzielt wird, damit die Kosten für die Anwendung einer chemischen Modifizierungsmethode bei der Durchführung
eines technischen Kartonherstellungsverfahrens gerechtfertigt werden. Daher müssen die Bedingungen für die
Herstellung von SMTMP derartig sein, daß keine erhebliche Menge an Lignin verlorengeht, wenn die Lignocellulose mit
der SuIfitchemikalie behandelt wird, so daß eine Stoffausbeute
von ungefähr 85 % und vorzugsweise von mehr als ungefähr 90 % aufrechterhalten wird.
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Eine SuIfitchemikalie wird der Lignocellulose unter den nachfolgend
beschriebenen Bedingungen zugesetzt, so daß eine erhebliche Menge an Kohlenstoff-Schwefel-Bindungen bei der
Sulfonierung des Lignins gebildet wird. Dementsprechend wird der Sulfonierungsgrad des Lignins in einer solchen Weise gesteuert,
daß ein SMTMP mit einem Prozentsatz an gebundenem Schwefel von wenigstens ungefähr 0,15 Gew.-% erzeugt wird,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Lignocellulose, die zur Herstellung des SMTMP verwendet wird, wobei jedoch eine Begrenzung
dahingehend erfolgt, daß ein Verlust des Ligningehaltes des SMTMP bis zu dem Punkt vermieden wird, an dem
die Stoffausbeute merklich beeinflußt wird. Ferner ist es vorzuziehen, die Sulfonierungsstufe derart zu steuern,
daß der Gehalt an gebundenem Schwefel wenigstens ungefähr 0,25 Gew.-% und insbesondere wenigstens ungefähr 0,40 Gew.-%
beträgt, um eine optimale Bildung von kovalenten Kohlenstoff-Schwefel-Bindungen zu erzielen. Ein Prozentsatz an gebundenem
Schwefel von bis zu ungefähr 0,70 und vorzugsweise von ungefähr 0,50 % wird in zweckmäßiger Weise eingehalten, ohne
daß dabei eine nachteilige Wirkung auf die SMTMP-Stoffausbeute festgestellt wird.
Das SMTMP-Herstellungsverfahren wird in der Weise durchgeführt,
daß zunächst mechanische Zerreibungskräfte auf zerfaserte Lignocellulose, vorzugsweise in Form von Holzschnitzeln,
in einem Arbeitsraum ausgeübt werden, der auf eine erhöhte Temperatur und auf einen entsprechenden Druck
gebracht worden ist, wobei die Verweilzeit dazu ausreicht, das Lignin zu erweichen, so daß eine merkliche Fasertrennung
in der mittleren Lamellenschicht der Lignocellulose erfolgt, vas bewirkt, daß die Fasern im wesentlichen intakt
mit dem Ligninüberzug auf ihrer äußeren Oberfläche bleiben. Die erhöhte Temperatur und der erhöhte Druck werden im allgemeinen
durch Einsatz von Wasserdampf bei einer erhöhten Temperatur und erhöhtem Druck erzeugt, so daß entsprechend
die Temperatur der Lignocellulose in dem Arbeitsraum auf einen vorherbestimmten Wert ansteigt. Die Verweilzeit zum
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Vorerhitzen der Lignocellulose wird derartig eingestellt, daß die gewünschte Ligninerweichungswirkung bei einer gegebenen
Temperatur sowie bei gegebenem Druck erzielt wird. Im allgemeinen wird ein Druck von wenigstens 2,1 atü (30 psia)
und vorzugsweise wenigstens 3,5 atü (50 psia) sowie eine entsprechend erhöhte Temperatur in dem Arbeitsraum aufrechterhalten,
um das gewünschte Ausmaß der Ligninerweichung während der mechanischen Zerreibungsstufe zu erzielen. Gleichzeitig
wird eine bevorzugte Verweilzeit zum Vorerhitzen der Lignocellulose von wenigstens ungefähr 1,5 Minuten und insbesondere
wenigstens ungefähr 2,0 Minuten in dem angegebenen Temperatur- und Druckbereich eingehalten, und zwar je nach
der Zeit, die erforderlich ist, um die vorstehend beschriebene Ligninerweichungswirkung zu erzielen. In der Praxis
kann das Vorerhitzen während eines längeren Zeitintervalls durchgeführt werden, ohne daß dabei die Lignocellulose
zerstört wird. Die Verweilzeit zum Vorerhitzen ist in typischer Weise auf ungefähr 5 Minuten und vorzugsweise auf ungefähr
4 Minuten begrenzt. Vor, während oder nach der beschriebenen anfänglichen mechanischen Zerreibungsstufe
wird eine SuIfitchemikalie zugesetzt, damit eine SuIfonierungsreaktion
erfolgt und die vorstehend erläuterte Bindung von Schwefel erreicht wird. Diese Sulfonierungsstufe kann
unter Anwendung verschiedener Methoden durchgeführt werden, beispielsweise in der Weise, daß die der nichtzerfaserten
Lignocellulose (a) eine SuIfitchemikalie vor der Erweichung
des Oberflächenlignins zugesetzt wird, im allgemeinen in einem Vorerhitzer, der mit Wasserdampf betrieben wird, worauf
der gewünschte Druck und die gewünschte Temperatur während einer vorherbestimmten Zeitspanne eingestellt werden,
wonach die anfängliche mechanische Zerreibung der Lignocellulose bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck durchgeführt
wird, oder (b) durch direktes Einspritzen der SuIfitchemikalie
in die Zone, in welcher.die anfängliche mechanische Zerreibung durchgeführt wird, wobei diese Zone nichtzerfaserte
Lignocellulose unter den vorstehend angegebenen erhöhten Temperatur- und Druckbedingungen enthält, oder (c)
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durch Nachsulfonierung von nichtbehandeltem thermomechanischem Zellstoff mit einer Sulfitchemikalie. In jedem Falle
wird die Lignocellulose sulfoniert, so daß das erforderliche Ausmaß der kovalenten Kohlenstoff-Schwefel-Bindungen
während der Sulfonierung erzeugt wird.
Die Sulfitchemikalie wird im allgemeinen als Lösung zugesetzt. Man kann jedoch auch freies SO2 mit der Lignocellulose,
wie nachfolgend näher beschrieben wird, umsetzen, und zwar entweder in gasförmiger oder flüssiger Form.
Wird SO2 in gasförmigem Zustand eingesetzt, dann wird vorzugsweise
die Nachbehandlungsstufe anschließend an die
anfängliche mechanische Zerreibungsstufe sowie vor der weiteren mechanischen Zerreibung des Zellstoffs durchgeführt.
Handelt es sich bei der Sulfitchemikalie um eine Sulfitlösung,
dann wird sie im allgemeinen in Form einer wäßrigen Lösung eines wasserlöslichen Sulfits, wie Natriumsulfit,
Ammoniumsulfit, Kaliumsulfit oder dgl., eingesetzt. Im Hinblick auf die Kosten sowie die Verfügbarkeit ist
Natriumsulfit die bevorzugte Sulfitchemikalie.
Es ist zweckmäßig, bei der Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens die Lignocellulose unter alkalischen pH-Bedingungen zu sulfonieren, um die Modifizierungswirkung
des Lignins durch das Sulfit zu optimieren. Ein pH-Wert von wenigstens ungefähr 8 bis zu ungefähr 11 wird in
zweckmäßiger Weise während der Ligninerweichungsstufe und/ oder während der Sulfonierungsstufe aufrechterhalten. Im
allgemeinen kann eine Sulfitchemikalie allein oder in Kombination mit entweder einem Carbonat oder einem Hydroxid
eingesetzt werden, um eine alkalische Umgebung für die Sulfitmodifizierung
zur Verfügung zu äbellen. Wird beispielsweise Natriumsulfit als Ligninmodifizierungsmittel verwendet,
dann kann dieses als solches oder in Verbindung mit Natriumcarbonat oder Natriumhydroxid eingesetzt werden.
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Falls eine SuIfitchemikalie als wäßrige Lösung zugesetzt wird,
kann man ungefähr 4,0 und vorzugsweise ungefähr 5 Gew.-%, bezogen auf den Gewichtsprozentsatz der Lignocellulose, einsetzen,
um den vorstehend beschriebenen Schwefelbindungsgrad zu erzielen. Bis zu ungefähr 200 Gew.-% (trocken) der
Natriumsulfitchemikalie können verwendet werden, wobei bis zu ungefähr 25 % (trocken) bevorzugt werden.
In typischer Weise kann man jede Vorrichtung, mit welcher eine ζ erreibung bei den vorstehend angegebenen Temperatur-
und Druckbedingungen möglich ist, zur Durchführung der ersten mechanischen Zerreibungsstufe einsetzen. Im allgemeinen
wird jedoch ein mit Wasserdampf unter Druck gesetzter Scheibenrefiner, vorzugsweise ein Doppelscheibenrefinder,
zur Durchführung der anfänglichen Zerreibungsstufe eingesetzt. Beispielsweise kann ein unter Druck setzbarer Doppelscheibenref
iner (Bauer Modell Nr. 418, der von der Bauer Bros. Co., Springfield, Ohio, USA hergestellt wird) verwendet werden.
Die Energie, welcher die nichtzerfaserte Lignocellulose während
der anfänglichen mechanischen Zerreibungsstufe ausgesetzt wird, sollte dazu ausreichen, die mit Lignin beschichteten
Fasern in der mittleren Lamellenschicht von der Lignocellulose erweichten Ligninmatrix abzutrennen, ohne daß dabei
eine wesentliche EntSchichtung der Celluloseschichten, welche die Fasern selbst bilden, erfolgt.
Um die gewünschte Fasertrennung zu bewirken, sollte die Energie, die der nichtzerfaserten Lignocellulose während der anfänglichen
mechanischen Behandlung zugeführt wird, in typischer Weise auf weniger als 50 PSD/T und vorzugsweise auf
weniger als ungefähr 35 PSD/T gehalten werden.
Nach Beendigung der Sulfitmodifizierungsstufe sowie der ersten
mechanischen Zerreibungsstufe nach einer der vorstehend beschriebenen Methoden wird der SuIfit-behandelte Zellstoff
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einer zweiten mechanischen Zerreibungsstufe unterzogen, die im wesentlichen bei Atmosphärentemperatur und -druck durchgeführt
wird, um den gesuchten SMTMP zu erzeugen. Jedes mechanische Zerreibungsverfahren, das einen SMTMP mit dem erforderlichen
Mahlgrad, der gewünschten durchschnittlichen Faserlänge etc. liefert, kann angewendet werden, wobei
jedoch diese letztere Stufe vorzugsweise unter Einhaltung einer hohen Konsistenz ausgeführt wird, wobei die in der US-PS
3 382 140 beschriebenen Zerfaserungsmethoden angewendet werden. Eine Lignocellulosekonsistenz, die im allgemeinen
zwischen 10 und ungefähr 60 % schwankt, wird gemäß dieser US-PS vorgesehen, es wird jedoch eine hohe Lignocellulosekonsistenz
von ungefähr 20 bis ungefähr 35 % bei der Durchführung der zweiten mechanischen Zerreibungsstufe bevorzugt.
Die zweite mechanische Zerreibungsstufe wird in der Weise durchgeführt, daß der erzeugte SMTMP einen Mahlgrad und eine
Faserlänge innerhalb der nachfolgend beschriebenen Bereiche aufweist. Die insgesamt verbrauchte Energie bei der Durchführung
der beiden mechanischen Zerreibungsstufen liegt in typischer Weise bei ungefähr 40 PSD/T, wobei jedoch ein Gesamtenergieverbrauch
von ungefähr 60 PSD/T bevorzugt wird. Die maximal auf die Lignocellulose übertragene Gesamtenergie beträgt
bis zu ungefähr 120 PSD/T, wobei eine Gesamtenergie von bis zu ungefähr 85 PSD/T im allgemeinen eingehalten werden
kann, ohne daß dabei eine wesentliche nachteilige Wirkung auf den Mahlgrad sowie die Faserlänge des SMTMP ausgeübt
wird.
Es ist wichtig, daß die durchschnittliche Faserlänge der Lignocellulose
im wesentlichen bei der Bildung des SMTMP aufrechterhalten wird, um eine ausreichende Berstfestigkeit des
Kartonmaterials zu gewährleisten. Daher besitzt der SMTMP je nach der Spezies des eingesetzten Lignocelluloseausgangsmaterials
im allgemeinen eine anhand des Gewichts ermittelte Faserlänge von wenigstens 1,4 mm und vorzugsweise wenigstens
1,6 mm. Der TAPPI-Standard 233 Su-64 bestimmt die Grundlage
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zur Berechnung des Wertes der anhand des Gewichts ermittelten Faserlänge in nun. In Band Band 55 (Nr. 2) der Ausgabe
Januar 1972 von TAPPI wird eine vereinfachte Methode zur Berechnung der durchschnittlichen Faserlänge angegeben.
Der Artikel, der die Überschrift "Fiber Length of Bauer-McNett Screen Fractions" trägt und von J. E. Tasman verfaßt worden
ist, erscheint auf Seite 136 der vorstehend erwähnten TAPPI-Publikation. Man sollte die vereinfachte Methode zur Berechnung
der vorstehend angegebenen, durch Wiegen ermittelten durchschnittlichen Faserlänge anwenden.
Es ist wichtig, daß aus der Kartonbahn in ausreichendem Maße während der Bahnbildung das Wasser abläuft. Falls kein ausreichender
Wasserablauf möglich ist, muß die Geschwindigkeit der Papiermaschine herabgesetzt werden oder die naßgeformte
Bahn hält nicht auf der durchlöcherten Oberfläche zusammen. Ein Maß für diese Ablauffähigkeit ist der Mahlgrad, insbesondere
der Kanadische Standardmahlgrad (Canadian Standard Freeness (CSF)), der in TAPPI T-27 beschrieben wird. Im Falle
der meisten heute betriebenen Kartonherstellungsmaschinen ist ein Kanadischer Standardmahlgrad von ungefähr 150 CSF und
vorzugsweise von ungefähr 250 CSF vorgesehen. Im allgemeinen wird ein Mahlgrad von bis zu ungefähr 650 CSF und vorzugsweise
von bis zu ungefähr 550 CSF als obere Mahlgradgrenze aufrechterhalten .
Der Zellstoff aus der zweiten mechanischen Zerreibungsstufe
wird vorzugsweise mit Wasser unter Bildung einer heißen wäßrigen Aufschlämmung (bei ungefähr 75 bis 850C) mit einer Konsistenz
von bis zu ungefähr 4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Aufschlämmung, verdünnt und während einer Zeitspanne
von 20 Minuten gerührt, um die Latenz oder die Entspannung der Fasern zu entfernen, wobei dieses Verfahren als "hot
disintegration" bezeichnet wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ei-
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ne Mischung aus SMTMP und chemischem Zellstoff mit den jeweiligen hohen und niedrigen Mahlgraden unter Bildung eines Eintrags
mit einem Kanadischen Standardmahlgrad innerhalb des oben angegebenen Bereiches hergestellt. Beispielsweise kann
ein thermomechanischer Zellstoff mit hohem Freiheitsgrad mit
einem chemischen Zellstoff mit einem niedrigen Freiheitsgrad zur Erzeugung eines Eintrags mit einer Berstfestigkeit vereinigt
werden, die höher ist als bei Verwendung von Mischungen mit gleichen Freiheitsgraden in den gleichen Gewichtsmengen.
Der erhaltene Eintrag kann zu Kartonbögen verarbeitet werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Einmengung von Trockenfestigkeitsadditiven in
den modifizierten thermomechanisehen Zellstoff zur weiteren
Erhöhung der Berstfestigkeit der Kartonbögen vorgesehen. Die Verwendung eines Trockenfestigkeitsadditivs in Verbindung mit
SMTMP hat in unerwarteter Weise eine stärker ausgeprägte Wirkung auf die Berstfestigkeit eines Kartonbogens aus dem daraus
hergestellten Material im Vergleich zu der Zugabe einer ähnlichen Menge eines ähnlichen Additivs zu einem Kartonmaterial
zur Folge, das aus einem Kartoneintrag hergestellt worden ist, der einen nichtmodifizierten thermomechanisehen Zellstoff
enthält. Die Menge des Trockenfestigkeitsadditivs sollte vorzugsweise wenigstens ungefähr 0,05 Gew.-%, bezogen auf das
Gesamtgewicht des Zellstoffs in dem Eintrag, und insbesondere wenigstens ungefähr 0,1 Gew.-% betragen. Typische Verbindungen,
die als Trockenfestxgkeitsadditive eingesetzt werden können, sind Polyacrylamide, kationische Stärken, Melamin/
Harnstoff-Harze, Harnstoff/Formaldehyd-Harze und dgl., wobei
die bevorzugtesten Verbindungen aus Polyacrylamiden bestehen. Im Handel erhältliche Verbindungen auf der Basis von Polyacrylamiden
haben sich erfindungsgemäß als Trockenfestigkeitsadditive erwiesen, beispielsweise verschiedene harzartige Materialien
auf Polyacrylamidbasis, die von der American Cyanamid Company, Wayne, New Jersey unter dem Warenzeichen "ACCOSTRENGTH"
hergestellt werden, beispielsweise ACCOSTRENGTH 100 UK-A sowie ACCOSTRENGTH 98.
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Der Kartoneintrag wird dann zu den gewünschten Kartonbögen
verarbeitet und anschließend zu Kartonagen nach bekannten Methoden.
Diese Versuche werden durchgeführt, um zu zeigen, daß Kartonmassen
unter Verwendung von SMTMP mit den erforderlichen Ersatzmengen unter Erzielung von Berstfestigkeiten und Stoffausbeuten
hergestellt werden können, wenn das erfindungsgemäße Verfahren zur Bildung des SMTMP angewendet wird.
Bei der Durchführung einer Versuchsreihe werden verschiedene Lignocelluloseproben in Form von Schnitzeln aus südlichen
Kiefern einer Sulfitbehandlung vor einer anfänglichen mechanischen Zerreibungsbehandlung zur Erzeugung von sulfitbehandelten
Zellstoffen unterzogen und mit ihren nichtbehandelten Vergleichsproben verglichen (vgl. Tabellen Ia bis Ic).
Bei der Durchführung eines anderen Experiments wird das Verfahren wiederholt, wobei die Sulfitbehandlung während der
anfänglichen mechanischen Zerreibungsstufe ausgeführt wird. In jedem Falle wird die anfängliche mechanische Zerreibung
der Schnitzel unter Einsatz eines unter Druck stehenden Doppelscheiben-Bauer-Refiners
(Modell Nr. 418) , der von der Bauer Bros. Company, Springfield, Ohio, vertrieben wird,
durchgeführt. Die Schnitzel werden unter einem Druck von 5,2 kg/cm2 einer Dampfvorbehandlung bei einer Verweilzeit
von ungefähr 2,0 bis 2,25 Minuten unterzogen. Vor der Druckzerfaserung werden die Schnitzel einem 560 GS-Impressafiner,
der ebenfalls von der Bauer Bros, hergestellt wird, zugeführt, wobei in dieser Vorrichtung Flüssigkeit aus den
Holzschnitzeln durch die Einwirkung einer abgestumpften konischen Eintragschnecke entfernt wird, welche die Schnitzel
gegen das Gehäuse preßt und eine Erweichung und Trennung der Fasern ermöglicht. Bei der Durchführung des ersten Experiments
wird eine wäßrige Sulfitlösung dem Impressafiner zugesetzt. Bei der Ausführung eines anderen Experiments werden die Sulfitchemikalien
mit dem Wasser, welches dem Refiner zugeführt wird, zugeleitet. Zu Vergleichszwecken werden Versuche durch-
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geführt, bei deren Ausführung keine Chemikalien weder dem Impressafiner noch dem Refiner zugeleitet werden.
Jede der in der vorstehend beschriebenen Weise sulfitbehandelten
Proben wird gründlich gewaschen und dann analysiert, um die Zellstoffausbeute, bezogen auf das ursprüngliche
Gewicht des ofengetrockneten Holzes, zu ermitteln. Diese Ausbeutebestimmung basiert auf der Annahme, daß keine Gewichtsverluste
infolge von flüchtigen Materialien auftreten. Die Ausbeuten werden auf anorganische Chemikalien in den
Fällen korrigiert, in denen eine Sulfitmodifizierung durchgeführt wird. Die sulfitbehandelte Lignocellulose wird dann
gewaschen, auf ihren Schwefelgehalt zur Bestimmung des Reaktionsgrades
zwischen dem Sulfit und dem Holz untersucht und anschließend in einem Bauer 450-Doppelscheibenrefiner bei
ungefähr 1800 Upm unter Einsatz von 24301 Kohlenstoffstahlplatten unter Bildung von SMTMP zerfasert. Der SMTMP wird
mit kaltem Wasser abgeschreckt, zentrifugiert und einer Heißzerfallsbehandlung durch Verdünnen des Zellstoffs mit
Wasser unter Bildung einer heißen wäßrigen Aufschlämmung
mit einer Konsistenz von ungefähr 4,0 Gew.-%, Erhitzen dieser Aufschlämmung auf ungefähr 70 bis 85°C und Rühren der
Mischung während einer Zeitspanne von ungefähr 20 Minuten zur Entfernung der Faserlatenz unterzogen. Der einer Heißzerfallsbehandlung
unterzogene Zellstoff wird dann auf seinen Mahlgrad, seine Faserlänge sowie seine Berstfestigkeit
(%) untersucht.
Die Tabellen Ia bis If zeigen experimentelle Werte der Berstfestigkeit
in Abhängigkeit von dem Mahlgrad, wobei diese Werte auch den Fig. 1 und 1A zu entnehmen sind. Um genau die
Berstfestigkeit einer gegebenen Probe zu vergleichen, muß sie mit einem ähnlichen Freiheitsgrad hergestellt werden,
da beide Eigenschaften vorliegen müssen, damit die technischen Anforderungen erfüllt werden. Ein Bogen, der aus einem
100 %igen thermomechanisehen Zellstoff ohne Chemikalienzugabe
(vgl. die Tabellen Ia und Ie) hergestellt worden ist,
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wird mit einem Bogen verglichen, der aus einem 100 % SMTMP-Zellstoff
mit verschiedenen Gehalten an gebundenem Schwefel hergestellt worden ist (0,18 % S in Tabelle Ie, 0,23 %
S in Tabelle Ib und 0,44 % S in Tabelle Ic). Da die erhaltenen getesteten Bögen verschiedene Berstfestigkeiten bzw.
Mahlgrade aufweisen, liefern die graphischen Darstellungen in den Fig. 1 und 1A die beste Zusammenfassung der Unterschiede
zwischen modifizierten und nichtmodifizierten Fasern
sowie modifizierten Fasern bei wechselnden Gehalten an chemischen Zusätzen. Die Tabellen Ia bis Ic erläutern das erfindungsgemäße
Verfahren, wobei die SuIfitchemikalie vor der anfänglichen mechanischen Zerreibungsstufe zugesetzt wird,
während die Tabellen Id und Ie die Werte zeigen, die bei Experimenten ermittelt wurden, bei deren Ausführung die Lignocellulose
mit der SuIfitchemikalie während der anfänglichen mechanischen Zerreibungsstufe behandelt worden ist.
% Schwefel (gebunden) Stoffausbeute (%)
Mahlgrad (CSF) Berstfestigkeit (%)
durchschnittliche klassifizierte Faserlänge (CFL), nm
% Schwefel (gebunden) Stoff ausbeute (%) Mahlgrad (CSF)
Berstfestigkeit (%) . CFL, mm
| ,4 | Tabelle | Ia | Vergleich | 0 | |
| 0 | £Ίοο | ||||
| 0 | ,0 | 0 | 96,6 | 562 | |
| 91 | 95,1 | 347 | 17,2 | ||
| 169 | 279 | 25,5 | |||
| 34 | 30,0 | ||||
1,45
1,61
1,76
| ,23 | Tabelle | Ib | 93 | ,4 | 90 | ?■ | .1 | |
| 0 | 520 | 640 | ||||||
| - | 27 | '4 | 23 | ,3 | ||||
| 223 | ,8 | 94,5 | _ | 1 | ,94 | |||
| 47 | ,66 | 378 | ||||||
| 1 | 34,1 | |||||||
| 1,70 |
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% Schwefel (gebunden) 0,44
CFL, mn 1,80
98,0 335 58,9 1,79
93,2 438
49,7 1,87
87,2 564
42,3 1,96
| Verqleich | 679 | Tabelle | 723 | 487 | ι Ie | 601 | i If | 439 | |
| Mahlgrad (CSF) | 94,5 | - | 97,4 | 92,7 | 97,7 | ||||
| Stoffausbeute (%) | 8,0 | 8,5 | 11,8 | 17,9 | 14,3 | ||||
| Berstfestigkeit (%) | 1,60 | 1,95 | 1,52 | 1,77 | 1,44 | ||||
| CFL, mn | 0 | ο in | 0 | 0 | |||||
| % Schwefel (gebunden) | U, Io | ||||||||
| Tabelle | 428 | ||||||||
| Mahlgrad (CSF) | 93,3 | ||||||||
| Stoff ausbeute (%) | 30,0 | ||||||||
| Berstfestigkeit (%) | 1,71 | ||||||||
| CFS, ran | |||||||||
| % Schwefel (gebunden) | S | ||||||||
Gew.-% chemischer
Zellstoff: SMlMP
564
50:50 97,9
564
40:60 87,7
286
30:70
91,4
286
50:50 111,0
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Bei einem Mahlgrad von 450 CSF schwankt die Zunahme des Prozentsatzes der Berstfestigkeit von ungefähr 51 % (0,18 %
S) bis ungefähr 128 % (0,44 % S) im Falle des Zellstoffs, der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mit Sulfit behandelt
worden ist, und zwar im Vergleich zu einer nichtbehandelten
Vergleichsprobe.
Wie aus der Tabelle I hervorgeht, können Kartonmassen unter Verwendung von Ersatzmengen an SMTMP (mehr als ungefähr 25
Gew.-%) verwendet werden, welche die Berstfestigkeit besitzen, die aufgrund von technischen Standards erforderlich ist ■
(Berstfestigkeit von mehr als 80 %).
Es werden ferner Versuche durchgeführt, bei deren Ausführung ein thermomechanischer Zellstoff (TMP) zuerst durch mechanische
Zerreibung bei hoher Temperatur und hohem Druck hergestellt wird, worauf sich eine Nachsulfonierung des thermomechanischen
Zellstoffs durch Kochen desselben in einem wäßrigen Medium anschließt, das ein Sulfit enthält. Douglas-Tannenschnitzel
werden mittels eines unter Druck setzbaren Bauer-Doppelscheibenrefiners,
der mit CCW 36104-Platten ausgerüstet ist, unter einem Dampfdruck von 5,2 kg/cm2 bei 153°C behandelt.
Der TMP wird durch Kochen in einer rotierenden Digeriervorrichtung mit Natriumsulfit bei 116°C während einer Zeitspanne
von 25 Minuten zur Erzeugung einer durchschnittlichen Stoffausbeute von ungefähr 90 1 sulfoniert. Nachdem die Nachsulf
onierungsbehandlung beendet ist, wird der Zellstoff bei Atmosphärendruck in einem Bauer 415 Refiner zerfasert und
dann einer Heißzerfallsbehandlung nach der in Beispiel 1 beschriebenen Weise unter Bildung von SMTMP unterzogen. Diese
Ergebnisse wurden mit den Ergebnissen des gleichen Zellstoffs ohne Nachsulfonierungsbehandlung verglichen. Die Ergebnisse
dieser Versuche sind in der Tabelle II zusammengefaßt und
werden durch die Fig. 2 wiedergegeben.
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| 707 | ,4 | 583 | Vergleich | |
| Kanadischer Standard | 16 | 28, | ||
| Mahlgrad (CSF) | 390 | |||
| Berstfestigkeit, % | 2 37,1 | |||
| Tabelle Ha | ||||
Kanadischer Standard Mahlgrad (CSF) 499 Berstfestigkeit, % 43,6
422
48,5
48,5
215
54,6
54,6
Die Werte in den Tabellen II und Ha sowie in der Fig. 2 lassen
erkennen, daß eine sehr hohe Berstfestigkeit (ungefähr 28 % bei einem Mahlgrad von 450 CSF) bei Anwendung der vorstehend
beschriebenen Nachsulfonierungsmethode zur Erzeugung von SMTMP gemäß vorliegender Erfindung erzielt wird im Vergleich
zu einem thermomechanischen Zellstoff, der keiner Sulfitbehandlung unterzogen worden ist.
Es werden Versuche durchgeführt, um zu zeigen, daß die gewünschten
Kartonmassen unter Verwendung von SMTMP hergestellt werden können, die durch Sulfitbehandlung mit 30^
behandelt werden. In diesem Falle erfolgt eine gasförmige Modifizierung des thermomechanischen Zellstoffs mit SO2·
Lignocellulose in Form von Schnitzeln aus südlichen Fichten, die einer thermomechanischen Behandlung bei einer Temperatur
oberhalb der Ligninglasübergangstemperatur (153°C) bei ungefähr 19 PSD/T behandelt worden sind, werden mit Wasser und
Natriumcarbonat vereinigt, wobei die Konsistenz auf ungefähr 30 % eingestellt wird. Dies entspricht ungefähr 4,7 Gew.-%
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Natriumcarbonat. Der mit Carbonat behandelte Zellstoff mit hoher Konsistenz wird einem Druckgefäß zugeführt, auf eine
Temperatur von ungefähr 114°C unter Druck erwärmt und der Einwirkung einer stöchiometrischen SC^-Gasmenge unterzogen.
Dann wird bei 1160C während einer Zeitspanne von 25 Minuten
eine Sulfonierungsreaktion durchgeführt. Eine Natriumsulfitmenge,
die ungefähr 5,6 Gew.-% entspricht, wird in situ durch die vorstehend beschriebene Reaktion gebildet. Der sulfitbehandelte
Zellstoff wird aus dem Reaktionsgefäß entfernt, gründlich zur Entfernung des Natriumsulfits sowie zur Entfernung
eines etwa vorhandenen Überschusses an freiem SCU gewaschen, mit Natriumcarbonat neutralisiert und zur Erzielung
einer Konsistenz von ungefähr 35 bis 40 % zentrifugiert. Der Zellstoff wird dann bei hoher Konsistenz bei
Atmosphärendruck und -temperatur zur Erzeugung von SMTMP (vgl. Tabelle lila) zerfasert.
Das Gegenstück zu dem oben angegebenen SMTMP ohne SCU-Behandlung
(vgl. Tabelle III) erfordert 84,2 PSD/T zur Erzielung eines Mahlgrades von 573 CSF. Werden jedoch insgesamt
85,2 PSD/T auf den SMTMP einwirken gelassen, dann wird ein Mahlgrad von 372 CSF erzielt. Dies zeigt deutlich,
daß die Sulfitbehandlung die Verarbeitbarkeit der Lignocellulose erhöht und die Herstellung eines Zellstoffs
bei einem gegebenen Freiheitsgrad unter Einsatz von weniger Energie ermöglicht, wodurch eine wesentlich geringere Faserzerstörung
erfolgt. Die Werte, die bei der Durchführung der vorstehend beschriebenen Versuche erhalten werden, wobei
4 2#/93 m2-Handhögen getestet werden, sind folgende:
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| Tabelle | III | Vergleich | 423 20,8 |
|
| % Schwefel (gebunden) Mahlgrad (CSF) Berstfestigkeit, % |
573 15,6 |
|||
| 681 9,9 |
IHa | 372 46,0 |
||
| % Schwefel (gebunden) Mahlgrad (CSF) Berstfestigkeit, % |
Tabelle | |||
| η 1 1^ | ||||
| υ, ίο 533 33,1 |
||||
Aus der Fig. 2A geht deutlich hervor, daß eine wesentlich höhere Berstfestigkeit (ungefähr 120 % höher bei 450 CSF)
im Falle der in situ-Natriumsulfitbehandlung gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren unter Verwendung von SC^-Gas
erzielt werden kann als im Falle eines entsprechenden nichtbehandelten thermomechanisehen Zellstoffs.
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Claims (33)
1. Kartonmasse mit einer Berstfestigkeit von wenigstens
80 %, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens 25
Gew.-% eines sulfitmodifizierten thermomechanisehen
Zellstoffs mit einer Stoffausbeute von wenigstens
80 %, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens 25
Gew.-% eines sulfitmodifizierten thermomechanisehen
Zellstoffs mit einer Stoffausbeute von wenigstens
85 Gew.-% und einem Gehalt an gebundenem Schwefel von
wenigstens ungefähr 0,15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Lignocellulose, die zur Erzeugung des sulfitmodifizierten Zellstoffs eingesetzt worden ist.
wenigstens ungefähr 0,15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Lignocellulose, die zur Erzeugung des sulfitmodifizierten Zellstoffs eingesetzt worden ist.
2. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sie wenigstens 30 Gew.-% des sulfitmodifizierten thermomechanischen
Zellstoffs enthält.
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nX St»-SIKnEIlTSTIl.-I · POSTFACH SUOTiO-KAnEI.: M UEIIOr.*. T · TEL. (OS!» 174(1OrI-TELtX .V-U25
3. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozentsatz an gebundenem Schwefel wenigstens ungefähr
0,25 Gew.-% beträgt.
4. Masse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozentsatz an gebundenem Schwefel wenigstens 0,40
Gew.-% beträgt.
5. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sulfitmodifizierte thermomechanische Zellstoff eine
Stoffausbeute von wenigstens 90 Gew.-% besitzt.
6. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens 4 0 Gew.-% des sulfitmodifizierten thermomechanischen
Zellstoffs enthält.
7. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die anhand des Gewichts ermittelte durchschnittliche Faserlänge
des sulfitmodifizierten thermomechanischen Zellstoffs
wenigstens 1,4 mm beträgt.
8. Masse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die anhand des Gewichts ermittelte durchschnittliche Faserlänge
wenigstens 1,6 mm beträgt.
9. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Trockenfestigkeitsadditive in dem sulfitmodifizierten
Zellstoff zur Erhöhung der Berstfestigkeit des Kartonbogens eingemengt sind.
10. Masse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
ungefähr 0,05 Gew.-% Trockenfestigkeitsadditive, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zellstoffs in
dem Eintrag, mit dem sulfitmodifizierten thermomechanischen
Zellstoff vermischt sind.
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11. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sulfitmodifizierte thermomechanische Zellstoff mit
bis zu ungefähr 75 Gew.-% eines chemischen Zellstoffs vermischt ist.
12.) Verfahren zur Herstellung eines sulfitmodifizierten
thermomechanisehen Zellstoffs, dadurch gekennzeichnet,
daß man
a) zuerst mechanische Zerreibungskräfte auf eine nichtzerfaserte
Lignocellulose einwirken läßt, die der Einwirkung einer erhöhten Temperatur und einem entsprechenden
Druck während einer Verweilzeit ausgesetzt worden ist, die dazu ausreicht, den Ligninanteil der
Lignocellulose zu erweichen und eine wesentliche Fasertrennung in der mittleren Lamellenschicht zu bewirken,
so daß die Fasern im wesentlichen mit dem Ligninüberzug
auf ihren äußeren Oberflächen intakt bleiben, und wobei die Energie, die auf die nichtzerfaserte
Lignocellulose durch die anfangs einwirkenden mechanischen Zerreibungskräfte ausgeübt wird, dazu ausreicht,
eine erhebliche Fasertrennung zu bewirken, ohne daß dabei eine merkliche Entschichtung der Celluloseschichten,
welche die Fasern bilden erfolgt,
b) eine Sulfitchemikalie der Lignocellulose vor, während
oder anschließend an die anfängliche mechanische Zerreibungsstufe zusetzt, um eine erhebliche Menge an
kovalenten Kohlenstoff-Schwefel-Bindungen zu erzeugen, wenn das Sulfit mit dem Lignin reagiert, wobei das
Ausmaß der Sulfonierung in einer solchen Weise gesteuert wird, daß ein sulfitmodifizierter thermomechanischer
Zellstoff mit einem Prozentsatz an gebundenem Schwefel von wenigstens ungefähr 0,15 Gew.-%, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Lignocellulose, die zur Erzeugung des sulfitmodifizierten Zellstoffs verwendet wird,
erzeugt wird, während gleichzeitig ein Verlust des Ligningehalts des sulfitmodifizierten thermomechanisehen
Zellstoffs bis zu einem Punkt verhindert wird,
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an welchem die Stoffausbeute in nachteiliger Weise beeinflußt wird, und
c) die sulfitbehandelte Lignocellulose einer zweiten
mechanischen Zerreibungsstufe unterzieht, die im wesentlichen bei Atmosphärentemperatur und -druck
ausgeführt wird, um einen sulfitmodifizierten thermomechanischen Zellstoff mit einer Stoffausbeute von
wenigstens ungefähr 85 Gew.-% zu erzielen, wobei die durchschnittliche Faserlänge der nichtzerfaserten
Lignocellulose im wesentlichen bei der Bildung des sulfitmodifizierten thermomechanisehen 'Zellstoffs
aufrechterhalten wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der eingesetzte sulfitmodifizierte thermomechanisehe Zellstoff
einen Prozentsatz an gebundenem Schwefel von wenigstens ungefähr 0,25 Gew.-% aufweist.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Prozentsatz an gebundenem Schwefel wenigstens ungefähr 0,40 Gew.-% beträgt.
15. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der eingesetzte sulfitmodifizierte thermomechanische
Zellstoff eine Stoffausbeute von wenigstens ungefähr 90 Gew.-% aufweist.
16. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die anhand des Gewichts ermittelte durchschnittliche Faserlänge des eingesetzten sulfitmodifizierten thermomechanischen
Zellstoffs wenigstens ungefähr 1,4 mm beträgt.
17. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
Schwefeldioxid in gasförmiger oder flüssiger Form der Lignocellulose anschließend and die anfängliche mechanische
Reibungsstufe, jedoch vor der weiteren mechanischen
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Zerreibung, zugesetzt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß alkalische pH-Bedingungen während der anfänglichen mechanischen
Zerireibungsstufe eingehalten werden.
19. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtzerfaserte Lignocellulose einem Druck von wenigstens
ungefähr 2,1 atü (30 psia) während einer Verweilzeit von wenigstens ungefähr 1,5 Minuten ausgesetzt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Druck von wenigstens ungefähr 3,5 atü (50 psia) und eine Verweilzeit von wenigstens ungefähr 2,0 Minuten eingehalten
werden.
21. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie, die der nichtzerfaserten Lignocellulose während
der anfänglichen mechanischen Behandlung zugeführt wird, weniger als ungefähr 50 PSD/T beträgt.
22. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite mechanische Zerreibungsstufe bei einer Lignocellulosekonsistenz von ungefähr 20 bis ungefähr 35 Gew.-%
durchgeführt wird.
23. Verfahren zur Herstellung einer Kartonmasse mit einer Berstfestigkeit von wenigstens 80 % und einer Ersatzmenge
an einem sulfitmodifizierten thermomechanxschen Zellstoff, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) zuerst mechanische Zerreibungskräfte auf eine nichtzerfaserte
Lignocellulose einwirken läßt, die der Einwirkung erhöhter Temperatur und entsprechendem
Druck während einer Verweilzeit ausgesetzt worden ist, die dazu ausreicht, den Ligninanteil der Lignocellulose
aufzuweichen und eine erhebliche Fasertrennung in der mittleren Lamellenschicht zu bewirken,
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so daß die Fasern im wesentlichen mit dem Ligninüberzug auf ihren äußeren Oberflächen intakt bleiben,
wobei die Energie, die auf die nichtzerfaserte Lignocellulose
durch die anfänglichen mechanischen Zerreibungskräfte ausgeübt wird, dazu ausreicht, diese erhebliche
Fasertrennung zu bewirken, ohne daß dabei eine merkliche Entschichtung der Celluloseschichten,
welche die Fasern bilden, erfolgt,
b) eine Sulfitchemikalie der Lignocellulose vor, während
oder anschließend an die anfängliche mechanische Zerreibungsstufe zusetzt, so daß eine erhebliche Menge an
kovalenten Kohlenstoff-Schwefel-Bindungen erzeugt wird, wenn das Sulfit mit dem Lignin in Reaktion tritt,
wobei der Sulfonierungsgrad in einer solchen Weise gesteuert wird, daß ein sulfitmodifizierter thermomechanischer
Zellstoff mit einem Prozentsatz an gebundenem Schwefel von wenigstens ungefähr 0,15 Gew.-%, bezogen
auf das Gesamtgewicht der Lignocellulose, die zur Herstellung des sulfitmodifizierten Zellstoffs eingesetzt
wird, erzeugt wird, während gleichzeitig ein Verlust des Ligningehaltes des sulfitmodifizierten thermomechanischen
Zellstoffs bis zu einem Punkt verhindert wird, an welchem die Stoffausbeute in nachteiliger Weise beeinflußt
wird,
c) die sulfitbehandelte Lignocellulose einer zweiten mechanischen Zerreibungsstufe unterzieht, die im wesentlichen
bei Atmosphärendruck und -temperatur durchgeführt wird, um einen sulfitraodifizierten thermomechanischen Zellstoff
mit einer Stoffausbeute von wenigstens ungefähr 85 Gew.-% zu erzeugen, wobei die durchschnittliche Faserlänge
der nichtzerfaserten Lignocellulose im wesentlichen bei der Bildung des sulfitmodifizierten thermomechanischen
Zellstoffs aufrechterhalten wird, um die Aufrechterhaltung
eines kritischen Berstfestigkeitswertes zu erleichtern,
d) einen wäßrigen Kartoneintrag bildet, der wenigstens ungefähr 25 Gew.-% des sulfitmodifizierten thermomechani-
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sehen Zellstoffs enthält, der zu einem Karton mit einer Berstfestigkeit von wenigstens ungefähr 80 %
verarbeitet werden kann, ohne daß dabei die Fähigkeit des Eintrags verlorengeht, in ausreichendem Maße entwässert
werden zu können,
e) den Eintrag auf eine durchlöcherte Oberfläche zur Erzeugung einer nassen Kartonbahn aufbringt und
f) die Kartonbahn trocknet.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanadische Standard Mahlgrad (Canadian Standard
Freeness) des Eintrags ungefähr 150 CSF bis ungefähr 650 CSF beträgt.
25. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Kartonmasse wenigstens ungefähr 30 Gew.-%
des sulfitmodifizierten thermomechanischen Zellstoffs
enthält.
26. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der eingesetzte sulfitmodifizierte thermomechanische
Zellstoff einen Prozentsatz an gebundenem Schwefel von wenigstens ungefähr 0,25 Gew.-% aufweist.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozentsatz an gebundenem Schwefel wenigstens ungefähr
0,40 Gew.-% beträgt.
28. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der eingesetzte sulfitmodifizierte thermomechanische
Zellstoff eine Stoffausbeute von wenigstens ungefähr
90 Gew.-% besitzt.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die eingesetzte Kartonmasse wenigstens ungefähr 40 Gew.-%
des sulfitmodifizierten thermomechanischen Zellstoffs
enthält.
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30. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die anhand des Gewichts ermittelte durchschnittliche Faserlänge des sulfitmodifizierten thermomechanischen
Zellstoffs wenigstens ungefähr 1,4 mm beträgt.
31. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß sulfitmodifizierter thermomechanischer Zellstoff
mit bis zu ungefähr 75 Gew.-% eines chemischen Zellstoffs vermischt wird.
32. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß Schwefeldioxid in gasförmiger oder flüssiger Form
der Lignocellulose anschließend an die anfängliche mechanische Zerreibungsstufe, jedoch vor der weiteren
mechanischen Reibung, zugesetzt wird.
33. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß
alkalische pH-Bedingungen während der anfänglichen mechanischen Zerreibungsstufe aufrechterhalten werden.
709884/0974
Applications Claiming Priority (1)
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