DE2731586C2 - Walzenschrämmaschine, deren Schrämwalzen von je einem Tragarm gehalten werden - Google Patents
Walzenschrämmaschine, deren Schrämwalzen von je einem Tragarm gehalten werdenInfo
- Publication number
- DE2731586C2 DE2731586C2 DE19772731586 DE2731586A DE2731586C2 DE 2731586 C2 DE2731586 C2 DE 2731586C2 DE 19772731586 DE19772731586 DE 19772731586 DE 2731586 A DE2731586 A DE 2731586A DE 2731586 C2 DE2731586 C2 DE 2731586C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- machine
- support arm
- cutting
- swivel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C35/00—Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
- E21C35/02—Locking equipment for slewable parts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/02—Machines which completely free the mineral from the seam solely by slitting
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C31/00—Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
- E21C31/10—Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam for slewing parts of the machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Milling Processes (AREA)
- Accessories And Tools For Shearing Machines (AREA)
Description
von normalen Tragarmen gehaltenen Schrämwalzen in der Lage ist, eine oder beide den Streb begrenzenden
Strecken mitzuschneiden.
Die Erfindung geht dazu von der eingangs beschriebenen
Walzenschrämmaschine ai:c. und schlägt vor. sie
mit vor Kopf ihres Maschinenkörpers angeordneten Schwenkrahmen auszustatten, deren dem Maschinenkörper
zugewandtes Ende um je eine q'jer zur Mascbisenfahrtrichtung liegende und zum Liegenden
parallele Achse des Maschinenkörpers schwenkbar gelagert ist, und die an ihrem dem Maschinenkörper
angewandten Ende einen Schrämwalzentragarm um eine quer zur Maschinenfahrtrichtung und zum Liegenden
parallel verlaufende Achse schwenkbar halten sowie mit einem an dem Tragarmansatz angreifenden
Schwenkzylinder besetzt und mit einem sich am Maschinenkörper abstützenden Schwenkzylinder verbunden
sind. Selbst bei horizonta/er Lage ihrer
Schwenkrahmen hat eine so ausgebildete Walzenschrämmaschine eine Baulänge, die nicht größer als die
der bisher bekannten Walzenschrämmaschinen ist. Besonders vorteilhaft ist aber der durch die Schwenkrahmen
erheblich vergrößerte Aktionsradius der beiden Tragarme, der es auch einer niedrig bauenden Walzenschrämmaschine
erlaubt, die Schrämwalzen bis zu 4 m und damit bis zum First der herzustellenden Strecke
anzuheben, ohne die Bauhöhe der Walzenschrämmaschine zu verändern.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal haben die Schwenkrahmen eine die Länge der Stellzylinder nicht
wesentlich überschreitende Baulänge, und ihre beiden Schwenkachsen sind in einer gemeinsamen Ebene
oberhalb der Stellzylinder angeordnet, die bei horizontaler Rahmenlage parallel z.um Liegenden verläuft und
sich im Bereich der oberen Kante des Maschinenkörpers befindet. Ein so ausgebildeter Schwenkrahmen
paßt sich in seiner Horizontallage der Bauhöhe der Walzenschrämmaschine genau an und nutzt die durch
seine Längenabmessungen vorgegebene Verstcllmöglichkeit bei entsprechender Zylinderanordnung vollständig
aus.
Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Walzenschrämmaschine im Bereich der oberen Gehäusekante mit die
Schwenkachse aufnehmenden stirnseitigen Gehäuseansätzen ausgestattet ist, die wahlweise als Tragarmlager
oder als Schwenkrahmenlager dienen, und daß sie Mittel zur Arretierung der Schwenkrahmen in ihrer
unteren Betriebsstellung aufweist. Die Walzenschrämmaschine kann dann, falls sie nur für den Flözabbau
bestimmt ist und von der Möglichkeit, die Strecken mitzuschneiden, keinen Gebrauch macht, auch mit an
den Schwenkachsen ihres Maschinenkörpers unmittelbar angeordneten Tragarmen arbeiten und beim Einsatz
von Schwenkrahmen diese während der Gewinnungsfahrt mit Hilfe der Arretierung festlegen und dadurch
die Stellzylinder entlasten.
Es empfiehlt sich, den Schwenkrahmen eine der Maschinenbreite entsprechende Breite zu geben und sie
in der Ebene des Tragarmes und erforderlichenfalls in der Rahmenmitte mit einer Ausnehmung zur Anordnung
von Stellzylindern auszustatten. Ferner sollten sie im Bereich ihres dem Maschinenkörper zugewandten
Endes eine größere Bauhöhe haben oder hier mit gegen das Liegende gerichteten Ansätzen für die Lagerung
und/oder für den Angriff der Stellzylinder ausgerüstet sein, um einen möglichst großen Hebelarm für den
Angriff der Stellzylinder zu erzielen.
Damit die Standsicherheit der Walzenschrämmaschi-
ne durch die Schwenkrihmen nicht beeinträchtigt wird,
kann der Maschinenkörper selbsttragend ausgebildet und an beiden Enden mit ?ich jeweils unterhalb des
Tragarmansatzes auf der Maschinenfahrbahn abstützenden Rahmenteilen besetzbar sein. Die Walzenschrämmaschine
läßt sich dann, je nachdem ob sie mit oder ohne Schwenkrahmen gefahren wird, mit Rahmenteilen
ausstatten, deren Roll- oder Gleitkufen sich nicht mehr unterhalb des Maschinenkörpers, sondern in einer
durch die Tragarmschwenkachse verlaufenden senkrechten Ebene vor dem Maschinenkörper befinden.
In den Abbildungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und im folgenden
Beschreibungsteil näher erläutert. Es zeigt
Fi g. I eine für den Einsatz in mittleren Flözmächtigkeiten
geeignete Walzenschrämmaschine in Seitenansicht;
Fig. 2 den Grundriß der Walzenschrämmaschine nach Fig. 1 ;
F i g. 3 eine für den Einsatz in niedrigen Flözen geeignete Wa'zenschrämmaschine in Seitenansicht:
Fig. 4 den Grundriß der Walzenschrämmaschine nach F i g. 3 mit abgesenkter vorderer Schrämwalze;
Fig. 5 den Schwenkrahmen als Einzelheit in Seitenansicht;
F i g. b den Schwenkrahmen im Grundriß;
F i g. 7 eine Stirnansicht des Schwenkrahmens.
Die auf dem Strebfördermittel 1 verfahrbare Walzenschrämmaschine
2 löst mit ihren Schrämwalzen 3 bzw. 4. die an Tragarmen 5 bzw. 6 gelagert sind, das anstehende
Flöz 7. Beide Tragarme 5 und 6 sind mit je einem Antriebsmotor 8 bzw. 9 ausgestattet, der auf der der
Schrämwalze abgewandten Tragarmseite befestigt und mit der zugehörigen Schrämwalze über ein im Innern
der Tragarme befindliches nicht dargestelltes Getriebe verbunden ist (Fig. 1 und 2). Er liegt mit seiner
Rotationsachse parallel zur Schwenkachse 10 der Tragarme 5 bzw. 6 und ist hier schlagwettersicher in
einem zylindrischen Gehäuse 11 untergebracht, das sich
mit seinem Auge 12 an der Schwenkachse 10 abstützt. Unterhalb des Antriebsmotors 8, 9 befindet sich ein
Tragarmansatz 13. an welchem der Stellzylinder 14 angreift. Gehallen werden die beiden Tragarme 5 bzw. 6
von je einem Schwenkrahmen 15 bzw. 16. Letztere greifen mit einem Ansatz 17 in d?n Raum zwischen
Tragarmende und Auge 12 der Antriebsmotoren 8 bzw. 9 ein und halten das aus Schrämwalze 3,4, Tragarm 5, 6
und Antriebsmotor 8, 9 bestehende Aggregat mit Hilfe der durch den Ansatz 17 verlaufenden Schwenkachse
10. Eine weitere Schwenkachse 18 stellt die Verbindung zwischen dem anderen Ende des Schwenkrahmens 15,
16 und den stirnseitigen Ansätzen 19 des Maschinenkörpers 21 her. Beide Schwenkachsen 10,18 liegen parallel
zueinander oberhalb der auf den Tragarm 5, 6 bzw. auf den Schwenkrahmen 15, 16 einwirkenden Stellzylinder
14,20 in einer gemeinsamen Ebene, die bei horizontaler Rahmcnlage parallel zum Liegenden verläuft. Diese
Ebene der nicht wesentlich langer als die Stellzylinder 14, 20 bemessenen Schwenkrahmen 15,16 befindet sich
im Bereich der oberen Kante des Maschinenkörpers 21, so daß die Bauhöhe der Walzenschrämmaschine 2 durch
die während der Gewinnungsfahrt horizontal liegenden Schwenkrahmen nicht vergrößert wird. Die Schwenkrahmen
15,16 haben eine der Breite des Maschinenkörpers 21 entsprechende Breite und im Bereich ihres dem
Maschinenkörper zugewandten Endes ihre größte Bauhöhe, da sie hier mit gegen das Liegende gerichteten
Ansätzen 22 für die Laeerune und/oder für den Anpriff
der Stellzylinder 14,20 ausgestattet sind.
Im Ausführungsbeispiel nach der F i g. 1 befindet sich
der den Schwenkrahmen 15, 16 betätigende Stellzylinder 20 vor dem Maschinenkörper 21 innerhalb der
Rahmenmitte, wo er bei 23 mit seinem Stangenkopf gelenkig an einer Schvvcnkrahmenachse angreift und
sich um eine Achse 24 schwenkbar an dem Ansatz 22 des Schwenkrahmens abstützt. An derselben Achse 24 greift
auch der Stellzylinder 14 an, der den Tragarm 5 bzw. 6 gegenüber dem Schwenkrahmen verstellt. Da die im
oberen Bereich des Maschinenkörpers 21 angeordneten Gehäuseansätze 19 wahlweise als Tragarmlager oder
als Schwenkrahmenlager dienen können, kann die in der F i g. 1 dargestellte Walzenschrämmaschine 2 sowohl
mit als auch ohne Schwenkrahmen betrieben werden. Um beim Einsatz von Schwenkrahmen die Standsicherheit
der Walzenschrämmaschine nicht zu beeinträchtigen, ist der Maschinenkörper 21 auf einem Rahmen 25
angeordnet, dessen Gleit- bzw. Rollkufen 26 sich unterhalb der Tragarmschwenkachsen 10 befinden. Eine
Arretierung 27 dient zum Festlegen der Schwenkrahmen 15, 16, wenn die Walzenschrämmaschine 2
beispielsweise innerhalb des Strebes arbeitet, wo die Tragarmschwenkung allein ausreicht, um die Schrämwalzen
in die erforderliche Arbeitsposition zu bringen.
Während in dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 die dargestellte Walzenschrämmaschine 2
über dem Strebfördermittel 1 liegt, befaßt sich das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 mit einer
Walzenschrämmaschine 2, deren Maschinenkörper 21 sich im wesentlichen neben dem Strebfördermittel im
Gcwinnungsfeld befindet. Wal/enschrämmasehincn dieser
ßauart zeichnen sich durch eine besonders niedrige Bauhöhc aus und eignen sich deshalb für den Abbau
'< geringmächtiger Flöze. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 und 2 sind bei diesen Walzenschrämmaschinen die Antriebsmotoren 8,9 und
mit ihnen die Gehäuse 11 in denen sie untergebracht sind, auf der Tragarmseile angeordnet, auf der sich auch
κι die Schrämwalzen 3 und 4 befinden. Sie liegen daher
innerhalb des Gcwinnungsfeldes, wo sie die 1 laufwcrksabfördcrung
nicht stören. Die Stcllzylinder 28 der Schwenkrahmen 15, 16 sind bei dieser Maschine neben
dem eigentlichen Maschinenkörper 21 in einem
is besonderen Gehäuse 29 untergebracht, um die Maschinenbauhöhe
nicht zu vergrößern. Sie greifen in der Ebene der Stellzylinder 30 an. die auf die Tragarme 5, 6
einwirken (F i g. 7). wobei der Stcllzylinder 28 mit seinem Stangenkopf am unteren Ende des Ansatzes 22
gelagert ist, an welchem sich der Stellzylinder 30. der sich innerhalb einer Ausnehmung 31 des Schwenkrahmens
15, 16 befindet, abstützt. Die Walzenschrämma
schine dieses Ausführungsbeispiels ist mit Rahmenteilen 32 ausgerüstet, die den selbsttragenden Maschinenkör-
2ri per 21 mittels unterhalb der Tragarmschwenkachsen 10
befindlicher Rollkufen auf der abbaustoßseitigen Maschinenfahrbahn 33 des nicht dargestellten Strebfördermittels
abstützen. Auch diese Walzenschrämmaschine kann mit oder ohne Schwenkrahmen 15,16 arbeiten.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Walzenschrämmaschine, deren Schrämwalze!! von je einem Tragarm gehalten werden, der um eine
zum Liegender* parallele, quer zur Maschinenfahrt- ">
richtung verlaufende Achse schwenkbar gelagert und mit einem mit der Schrämwalze getrieblich
verbundenen Antriebsaggregat besetzt sowie mit einem an einem Tragarmansatz angreifenden
Schwenkzylinder versehen ist, gekennzeich- κι
net durch vor Kopf ihres Maschinenkörpers (21)
angeordnete Schwenkrahmen (15, 16), deren dem Maschinenkörper (21) zugewandtes Ende um je eine
quer zur Maschinenfahrtrichtung liegende und zum Liegenden parallele Achse (18) des Maschinenkör- π
pers schwenkbar gelagert ist, und die an iSirem dem
Maschinenkörper (21) abgewandten Ende einen Schrämwalzentragarm (5, 6) um eine quer zur
Maschinenfahrtrichtung und zum Liegenden parallel verlaufende Achse (10) schwenkbar halten sowie mit ·?<
> einem an dem Tragarmansatz (13) angreifenden Stellzylinder (14, 30) besetzt und mit einem sich am
Maschinenkörper (21) abstützenden Stellzylinder (20,28) verbunden sind.
2. Walzenschrämmaschine nach Anspruch 1, da- -'">
durch gekennzeichnet, daß ihre Schwenkrahmen (15, 16) eine die Länge der Stellzylinder (14, 20, 28, 30)
nicht wesentlich überschreiende Baulänge haben und die beiden Schwenkachsen (10, 18) der
Schwenkrahmen (15, 16) oberhalb der Stellzylinder ω (14, 20, 28, 30) in einer gemeinsamen Ebene liegen,
die bei horizontaler Rchmenlage parallel zum Liegenden verläuft und sich im Bereich der oberen
Kante des Maschinenkörpers (21) befindet.
3. Walzenschrämmaschine nach Anspruch 1 oder Jr>
2, dadurch gekennzeichnet, daß sie im Bereich der oberen Gehäusekante, mit die Schwenkachse (10,
18) aufnehmenden stirnscitigen Gehäuseansätzen (19) ausgestattet ist, die wahlweise als Tragarmlager
oder als Schwenkrahmenlager dienen, und daß sie -to Mittel (27) zur Arretierung der Schwenkrahmen (15,
16) in ihrer unteren Betriebsstellung aufweist.
4. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen I und/oder einem der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkrahmen *">
(15, 16) eine der Maschinenbreite entsprechende Breite haben und in der Ebene des Tragarmes (5, 6)
und erforderlichenfalls in der Rahmenmitte mit einer Ausnehmung (31) zur Aufnahme und Anordnung
von Stellzylindern (14,20,28,30) versehen sind. ϊο
5. Walzenschrämmaschine nach Anspruch 1 und/ oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkrahmen (15,16) im Bereich ihres dem Maschinenkörper (21) zugewandten
Endes ihre größte Bauhöhe haben oder hier mit gegen das Liegende gerichteten Ansätzen (22) für
die Lagerung oder den Angriff der Stellzylinder (14, 20,28,30) ausgerüstet sind.
6. Walzenschrämmaschine nach Anspruch 1 und/ oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Maschinenkörper (21) selbsttragend ausgebildet und an beiden Enden mit
sich jeweils unterhalb der Tragarmschwenkachse (10) auf der Maschinenfahrbahn (1,33) abstützenden
Rahmenteilen (25,32) besetzbar ist. b5
Die Erfindung betrifft eine Walzenschrämmaschine, deren Schräniwalzen von je einem Tragarm gehalten
werden, der um eine zum Liegenden parallele, quer zur iViaschinenfahrlrichlung verlaufende Achse schwenkbar
gelagert und mit einem mit der Schrämwalze getrieblich verbundenen Antriebsaggregat besetzt sowie mit einem
an einem Tragarmansatz angreifenden Schwenkzylinder versehen ist. Walzenschrämmaschinen dieser
Gattung sind durch die deutsche-Patentschrift 10 60 821
bekannt.
Weiterhin gehören Walzenschrämmaschinen für mächtige Flöze zum Stand der Technik, die an beiden
Maschinenenden Schrämwalzen aufweisen. Zwei um rechtwinklig zur Maschinenlängsrichtung verlaufende
waagerechte Achsen schwenkbar gelagerte Antriebsaggregate tragen die Schrämwalzen und sind mit einer mit
eigenem Antriebsmotor ausgestatteten, zwischen ihnen liegenden Winde verbunden (OS 24 25 828). Bei diesen
WaJzenschrämmaschinen ist der Maschinenrahmen mit
die Winde und deren Zusatzaggregate stirnseitig einschließenden Stützböcken ausgerüstet, an denen je
ein voii Druckzylindern getragener Schwenkrahmen um eine quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende
waagerechte Achse schwenkbar gelagert ist. Das aus Antriebsmotor und Schrämkopf bestehende Antriebsaggregat
liegt auf diesem Schwenkrahmen und löst mit seitlich in den Abbaustoß vorstehender, an einem
schwenkbar gelagerten Tragarm gelagerter Schrämwalze das Flöz. Wegen ihrer Bauhöhe ist der
Einsatzbereich solcher Walzenschrämmaschinen nur auf Flözmächtigkeiten von mehr als 2,5 m beschränkt.
Es gehört auch zum Stande der Technik, das innerhalb des Streckenquerschnittes anstehende Mineral mit Hilfe
einer über die Streblänge verfahrbaren, das Flöz lösenden Walzenschrämmaschine hereinzugewinnen.
Die dazu benutzte Walzenschrämmaschine, die bis in die Strecken hineinfahren kann, ist an beiden Enden mit je
einem Tragarm ausgestattet, an welchem die das Mineral lösende und innerhalb des Streckenquerschnittes
auch das Nebengestein sowohl am Hangenden als auch am Liegenden mitschneidende Schrämwalze
gelagert ist (OS 20 32 996). Solche Walzenschrämmaschinen sind, damit ihre Schrämwalzen bis an die
Streckenfirst geführt werden können, entweder mit überlangen Tragarmen ausgestattet oder aber haben
durch entsprechende Bemessung ihres Rahmens eine verhältnismäßig große und deshalb für den Einsatz in
geringmächtigen Flözen nicht geeignete Bauhöhe. Stattet man sie mit einem überlangen Tragarm aus, so
reicht in der Regel die Kraft eines Stellzylinders nicht, um die Schrämwalze mit der insbesondere beim
Schneiden von Nebengestein erforderlichen Anpreßkraft in ihre extreme Schwenkstellung zu führen. Es ist
dann stets ein zweiter Stellzylinder erforderlich, der vielfach an der Kohlenstoßseite der Walzenschrämmaschine
angeordnet ist und hier an einem Tragarmansatz angreift. Wegen ihrer den gleichen Schwenkbereich
überdeckenden Hubwege können die beiden Stellzylinder den Tragarm aber nicht bis in seine senkrechte
Schwenklage führen, wo die Schrämwalze ihre größte Arbeitshöhe hat, sondern ihn nur bis etwa 60°
gegenüber dem Liegenden neigen. Infolgedessen kann der durch die Tragarmlänge bestimmte Aktionsradius
der Schrämwalze wegen des begrenzten Zylinderhubes nur zum Teil genutzt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Walzenschrämmaschinen, die sich insbesondere für den Einsatz in niedrigen
Flö?.en eignet, so auszubilden, daß sie mittels ihrer
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772731586 DE2731586C2 (de) | 1977-07-13 | 1977-07-13 | Walzenschrämmaschine, deren Schrämwalzen von je einem Tragarm gehalten werden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772731586 DE2731586C2 (de) | 1977-07-13 | 1977-07-13 | Walzenschrämmaschine, deren Schrämwalzen von je einem Tragarm gehalten werden |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2731586A1 DE2731586A1 (de) | 1979-01-25 |
| DE2731586C2 true DE2731586C2 (de) | 1982-04-01 |
Family
ID=6013801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772731586 Expired DE2731586C2 (de) | 1977-07-13 | 1977-07-13 | Walzenschrämmaschine, deren Schrämwalzen von je einem Tragarm gehalten werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2731586C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3923379A1 (de) * | 1989-06-30 | 1991-01-24 | Przed Eksploatacji Wegla Zacho | Walzenschraemmaschine |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE875547A (nl) * | 1979-04-13 | 1979-10-15 | Legrand M G J | Machine voor het afbouwen van gesteenten in ondergrondse werken |
| GB2084220B (en) * | 1980-09-26 | 1984-01-25 | Coal Industry Patents Ltd | Mining machines |
| PL316086A1 (en) * | 1995-01-03 | 1996-12-23 | Production Amalgamation Belaru | Longwall coal miner |
-
1977
- 1977-07-13 DE DE19772731586 patent/DE2731586C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3923379A1 (de) * | 1989-06-30 | 1991-01-24 | Przed Eksploatacji Wegla Zacho | Walzenschraemmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2731586A1 (de) | 1979-01-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2732275C2 (de) | Walzenschrämmaschine, insbesondere für den Abbau niedriger Flöze | |
| DE2447604C3 (de) | Teilschnittvortriebsmaschine zum Auffahren von Strecken oder Tunnels | |
| DE2927919C2 (de) | Tragarm für Walzenschrämmaschinen | |
| DE2731586C2 (de) | Walzenschrämmaschine, deren Schrämwalzen von je einem Tragarm gehalten werden | |
| DE2425828C3 (de) | Doppelwalzenschrämmaschine für mächtige Flöze | |
| DE3042475A1 (de) | Walzenschraemmaschine, insbesondere fuer den abbau niedriger floeze | |
| DE2432877C2 (de) | Vortriebs- und Gewinnungsmaschine | |
| DE2754862A1 (de) | Walzenschraemmaschine, insbesondere fuer niedrige floeze | |
| DE3822875A1 (de) | Walzenlader fuer den untertagebergbau | |
| AT396388B (de) | Vortriebseinrichtung mit einer in einem vortriebsschild gelagerten vollschnittmaschine | |
| DE2612671B2 (de) | Walzenschrämmaschine | |
| DE3639133A1 (de) | Auf der abbaustoss- oder versatzseite eines strebfoerdermittels verfahrbare walzenmaschine | |
| DE2552732C2 (de) | Verfahren zum Flözabbau mit Hilfe einer Walzenschrämmaschine und Walzenschrämmaschine, insbesondere für den Abbau mächtiger Flöze | |
| DE2451747C2 (de) | Schildartiges ausbaugestell | |
| DE3530627C2 (de) | ||
| DE1197832C2 (de) | Gewinnungsmaschine fuer Bergbaubetriebe, insbesondere fuer Breitauffahren von Floezstrecken od. dgl. | |
| DE2914897A1 (de) | Vorrichtung zum hereingewinnen maechtiger floeze | |
| DE2322259B1 (de) | Streckenausbaugestell fuer streckenvortriebsmaschinen | |
| DE3729609A1 (de) | Strebausbaugestell | |
| DE2141165C3 (de) | Rahmen fur Gewinnungsmaschinen | |
| DE2517122A1 (de) | Vortriebsmaschine | |
| DE3045231C2 (de) | Gewinnungsmaschine für den Flözabbau | |
| DE2246288A1 (de) | Walzenschraemmaschine, deren von einem tragarm verstellbar gehaltene schraemwalze mit einem um die schraemwalzenachse schwenkbaren raeumschild ausgeruestet ist | |
| DE3247939C2 (de) | Zusatzwalze für eine niedrig bauende Walzenschrämmaschine | |
| DE3838862A1 (de) | Walzenlader |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8126 | Change of the secondary classification |
Free format text: E21C 25/06 E21C 31/10 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |