DE2731253C2 - Schnellkupplung zur Verbindung zweier Leitungen - Google Patents
Schnellkupplung zur Verbindung zweier LeitungenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
- F16L37/22—Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained by means of balls, rollers or helical springs under radial pressure between the parts
- F16L37/23—Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained by means of balls, rollers or helical springs under radial pressure between the parts by means of balls
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schnellkupplung zur Verbindung zweier Leitungen, insbesondere zur Förderung
tiefkalter Medien, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Schnellkupplungen zur Verbindung zweier Leitungen, -r>
ζ. Β. Schläuchen, sind bekannt. Diese Kupplungen enthalten elastische Dichtungen, die in der Regel
zufriedenstellend funktionieren. Lediglich bei häufigem Gebrauch können diese Dichtungen durch Verschleiß
undicht werden. Die Dichtungen müssen dann ausgetauscht werden.
Bei Schnellkupplungen für Leitungen, in denen tiefkalte Medien gefördert werden, trifft dieses befriedigende
Verhalten allerdings nicht zu. Materialschrumpfungen und Versprödung des Dichtungsmaterials ü
führten bei Betriebstemperatur sehr häufig zu Undichtigkeiten. Aus diesem Grunde haben sich Schnellkupplungen
für Leitungen, in denen tiefkalte Medien gefördert werden, bisher in der Praxis nicht durchsetzen
können. So zeigt die DE-PS 4 83 958 eine Rohrverbin- t>o
dung mit einem zylindrischen Dichtring, der sich bei tiefen Temperaturen praktisch wie ein starrer Körper
verhält, sich also nicht zusammenpressen läßt. Entsprechendes
trifft auch zu auf die Schlauchkupplung nach der DE-PS 5 87 085. die eine zylindrische Dichtman- t>5
schette aufweist und bei der die Verriegelung mittels einer Hülse mit Verriegelungskugeln erfolgt. Derartige
Schlauchverbindungen sind daher unbrauchbar, wenn tiefkalte Flüssigkeiten zu fördern sind. Andererseits
besteht bei der ständig zunehmenden Verwendung tiefkalter verflüssigter Gase der Wunsch nach einer
schnellschließ- und lösbaren Leitungsverbindung, da derartige flüssige Gase, wie andere Flüssigkeiten auch,
beim Verbraucher durch Tankfahrzeuge angeliefert werden.
Eine Schnellkupplung zum Erleichtern und Beschleunigen des Abfüllvorganges ist hierfür wünschenswert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schnellkupplung zur Verbindung zweier Leitungen zu
schaffen, die auch bei der Förderung tiefkalter Medien nicht undicht wird und gegenüber temperaturbedingten
Materialschrumpfungen und Materialversprödungen unempfindlich isL
Ausgehend von dem im Oberbegriff des Anspruches 1 berücksichtigten Stand der Technik ist diese Aufgabe
erfinduiigsgemäß gelöst mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Schnellkupplung ist selbsttätig nachstellend und kompensiert in gewissen Grenzen
Verschleiß und Schrumpfung. Die Druck- und Verschlußkräfte werden zur Durchmesservergrößerung der
elastischen Dichtung benutzt. Je höher der Innendruck ist, desto stärker ist die Anpressung der Dichtung.
Da der Anschlag, an dem der Stellring anliegt, auf dem Kupplungsstück in axialer Richtung verschieb- und
arretierbar ist, kann auf einfache Weise die Richtung der Kupplung nachgestellt werden, wenn sie nach häufigem
Gebrauch durch Verschleiß einmal undicht werden sollte. Der Anschlag kann für diesen Zweck in
verschiedenster Weise ausgebildet werden, z. B. als Mutter, als Gewindering mit Handhebel oder als
Gewindering mit Exzenterhebel.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen anhand der Zeichnungen erläutert werden. Gleiche
Teile sind dabei mit gleichen Bezugsziffern versehen worden. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Schnellkupplung, bei der das
Element, an dem der Stellring anliegt, eine Mutter ist,
Fig. 2 eine Abwandlung von Fig. 1, bei der das
Element ein Gewindering mit Handhebel ist,
Fig. 3 eine weitere Abwandlung von Fig. 1, bei der
das Element ein Gewindering mit Exzenterhebel ist.
Die in Fig. I dargestellte Schnellkupplung dient zum Anschluß einer Schlauchleitung 1 an einen festinstallierten
Flansch 5. In dem Flansch 5 ist das Kupplungsstück 4 mit dem kleineren Durchmesser eingeschraubt. Das
Kupplungsstück 2 mit dem größeren Durchmesser ist mittels des Ringes 6 an die Schlauchleitung 1 gelötet.
Auf dem Kupplungsstück 2 ist die Einrichtung zur kraftschlüssigen Verbindung der Kupplungsstücke 2
und 4 angeordnet. Diese Einrichtung besteht aus einem Ring 3, der gegen die Kraft einer Druckfeder 8 auf dem
Kupplungsstück 2 axial verschiebbar ist. Der Ring 3 drückt die Kugeln 14, die in auf dem Kupplungsstück 2
angebrachten Sitzen angeordnet sind in ihren Sitz. Die Kugeln 14 greifen in eine entsprechende angeordnete
Nut im anderen Kupplungsteil, wodurch die Verbindung hergestellt wird. Wird der Ring 3 zurückgezogen, so
werden die Kugeln 14 soweit freigegeben, daß sie aus
ihren Sitzen verdrängt werden können. Ein Lösen der Kupplung .ist dadurch möglich. Die Kupplung wird
betätigt mittels der Handgriffe 10. die in Ringen 9 befestigt sind. Die Ringe 9 sind ihrerseits mittels der
Sicherungsringe 13 auf dem Kuppiungsstück 2 bzw. dem Ring 3 befestigt.
Die Kupplungsstücke 2 und 4 sind so dimensioniert, daß sie unter Ausbildung eines Ringraumes ineinandergreifen,
in dem Ringraum sind ein elastischer Dichtring 7 und ein Steilring 11 hintereinander angeordnet Der
Dichtring 7 besitzt gemäß der Erfindung Gleitschrägen und liegt einerseits an einem Wulst 21 des Kupplungsstückes 4 mit dem kleineren Durchmesser an, andererseits
an dem Stellring 11. Der Stellring 11 kann auf dem Kupplungsstück 2 mit dem kleineren Durchmesser
gleiten und liegt an einer Mutter 12 an, die auf das Kupplungsstück 2 aufgeschraubt ist. Die Mutter 12 wird
durch eine Kontermutter 15 gesichert. Kupplungsstück 4, Mutter 12, Kontermutter 1.5, Stellring 11 und
Dichtring 7 sind somit zu einer starren Einheit verbunden. Auf dem Stellring 11 ist daher auch die Nut
angebracht, in weiche die Kugeln 14 greifen, um die Verbindung zwischen beiden Kupplungsteilen herzustellen.
Wird die Kupplung durch den Druck in der Leitung beaufschlagt, versucht die in Achsrichtung wirkende
Druckkomponente die Kupplungsteile auseinander ^u drücken. Da der Stellring 11 auf dem Kupplungsstück 4
gleitend angeordnet ist, bewegen sich die Kuppiungstei-Ie
auch tatsächlich auseinander. Die dabei auftretenden Stellkräfte führen über die Gleitschrägen zum Anpressen
des Dichtringes 7 an das Kupplungsstück 2 mit dem größeren Durchmesser. Die axialen Druckkräfte wirken
demnach über einen Verschiebeweg und bewirken die Verformung des Dichtringes 7.
Bei extremen Betriebsbedingungen oder nach erfolgtem Verschleiß könnte die beschriebene selbsttätig
nachstellende Abdichtung undicht werden. Dies kann ohne Schwierigkeiten durch Nachstellen der Mutter 12
mittels der Kontermutter 15 behoben werden.
Fig.2 zeigt eine andere Möglichkeit zur Nachstellung
der Dichtung. An die Stelle einer Mutter tritt hier ein Gewindering 17, der durch einen Handhebel 16
betätigt wird. Um die Vorspannung der Dichtung elastisch zu halten, kann zwischen dem Gewindering 17
und dem Stellring 11 ein Federelement eingelegt werden.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig.3 zeigt eine weitere Möglichkeit zum Nachstellen der Dichtung.
Diese Ausführungsform ist besonders für hohe Drücke geeignet. Das Nachstellen der Dichtung erfolgt
wiederum über einen Gewindering 18. In dem Gewindering 18 ist ein Exzenterhebel 19 angeordnet.
Wenn der Exzenterhebel 19 umgele^i wird, wird der
Stellring 11 zusätzlich auf den Dichtriwg 7 gepreßt. Hierdurch ergibt sich eine besonders gute Abdichtung.
Am Exzenterhebel 19 ist ferner ein Rastklotz 20 angebracht, der ein Zurückschieben des Ringes 3 und
somit ein unbeabsichtigtes Öffnen der Kupplung verhindert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:I. Schnellkupplung zur Verbindung zweier Leitungen, insbesondere zur Förderung tiefkalter Medien, bestehend aus zwei mit den zu verbindenden Leitungsenden jeweils fest verbundenen zylindrischen Kupplungsstücken unterschiedlichen Durchmessers, die unter Ausbildung eines Ringraumes, in welchem ein elastischer Dichtring (7) zwischen einem an diesem anliegenden Stellring (11) und einem an dem Kupplungsstück (4) befestigten Wulst (21) angeordnet ist, ineinandergreifen, wobei der Stellring (11) auf dem den kleineren Durchmesser aufweisenden Kupplungsstück (4) gleitend angeordnet ist, an einem auf dem Kupplungsstück (4) ι-. befindlichen Anschlag (12, 17, 18) anliegt und mit dem den größeren Durchmesser aufweisenden Kupplungsstück (2) kraftschlüssig verbunden ist. dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (7) über konische Gleitflächen an dem Wulst (21) des Kupplungsstückes (4) anliegt und der Anschlag (Ϊ2, !7, 18) auf dem Kupplungsstück (4) axial verstell- und arretierbar ausgebildet ist.
- 2. Schnellkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als eine Mutter >5 (12) ausgebildet und durch eine Kontermutter (15) gesichen ist.
- 3. Schnellkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als ein Gewindering (17) mit Handhebel (16) ausgebildet ist.
- 4. Schnellkupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als ein Gewindering (18) mit Exzenterhebel (19) ausgebildet ist, durch welchen der Stellring (11) nach dem Zusammenfügen der Kupplung auf den Dichtring (7) gedrückt werden kann.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772731253 DE2731253C2 (de) | 1977-07-11 | 1977-07-11 | Schnellkupplung zur Verbindung zweier Leitungen |
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Also Published As
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Legal Events
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