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DE2731085C3 - Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder Methacrylsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder Methacrylsäureestern

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Publication number
DE2731085C3
DE2731085C3 DE19772731085 DE2731085A DE2731085C3 DE 2731085 C3 DE2731085 C3 DE 2731085C3 DE 19772731085 DE19772731085 DE 19772731085 DE 2731085 A DE2731085 A DE 2731085A DE 2731085 C3 DE2731085 C3 DE 2731085C3
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DE
Germany
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lithium
acid
dito
esterification
methacrylic acid
Prior art date
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Expired
Application number
DE19772731085
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English (en)
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DE2731085A1 (de
DE2731085B2 (de
Inventor
Abraham van Tholen Neerbos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Akzo GmbH
Original Assignee
Akzo GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Akzo GmbH filed Critical Akzo GmbH
Publication of DE2731085A1 publication Critical patent/DE2731085A1/de
Publication of DE2731085B2 publication Critical patent/DE2731085B2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/08Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)
  • Macromonomer-Based Addition Polymer (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder Methacrylsäureestern, bei dem Acrylsäure und/oder Methacrylsäure mit einer Hydroxyverbindung, die wenigstens eine primäre Hydroxylgruppe aufweist, in Gegenwart eines sauren Veresterungskatalysators eines Polymerisationsinhibitors und eines mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittels, gegebenenfalls unter Einleitung eines Sauerstoff enthaltenden Gases in das Reaktionsgemisch umgesetzt wird.
Verfahren der oben angegebenen Art sind bereits seit längerem bekannt. Dabei tritt jedoch das Problem auf, daß der saure Veresterungskatalysator nicht nur die Veresterungsreaktion sondern auch die Bildung von Äthern aus dem Ausgangsalkohol oder eines Esters desselben mit der Acrylsäure und/oder Methacrylsäure beschleunigt, wobei dieser Ester noch mindestens eine Hydroxylgruppe enthält. Die Verätherungsreaktion gewinnt vor allem gegen Ende der Veresterungsreaktion an Bedeutung, d. ii. wenn die noch vorhandene Menge an Acrylsäure und/oder Methacrylsäure, die häufig im Überschuß zugefügt wird, entfernt wird.
Das Entfernen der Acrylsäure und/oder Methacrylsäure (im folgenden (Meth)acrylsäure genannt), geschieht in der Regel durch Destillation bei einer Temperatur, die im allgemeinen in einem Bereich von 70 bis 160°, vorzugsweise von 85 bis 140° C liegt, gewöhnlich wird die Destillation dabei unter reduziertem Druck durchgeführt, z. B. mit der Hilfe eines Dünnschichtverdampfers. Die unter den obengenannten Bedingungen stattfindende Verätherungsreaktion bringt es mit sich, daß Nebenprodukte gebildet werden, die schwierig vom Endprodukt zu isolieren sind, darüber hinaus ist die Zusammensetzung des Produkts nicht konstant.
Man hat versucht, das oben angeschnittene Problem
dadurch zu lösen, daß man zu den (Meth)acrylsäureestern gelöschten Kalk (Ca(OH)3) und eine geringe Menge einer ionisierenden Flüssigkeit, z. B. Wasser,
ϊ zufügte und das entstehende unlösliche Kalziumsalz durch Filtration entfernt (s. US-PS 37 17 672). Bei diesem Verfahren bilden sich jedoch oft schmierige und nur schwer filtrierbare Niederschläge.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Verfahren zur
iü Verfugung zu stellen, das obengenannte Nachteile nicht mehr aufweist und das zu einem niedrig-viskosen Produkt führt, das eine niedrige Säurezahl und eine hHle Farbe hat. Der Erfindung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu ermöglichen, bei dem im
ι? allgemeinen keine Filtrationsstufe erforderlich wird, so daß das Verfahren mit höherer Ausbeute arbeitet und umweltfreundlicher sowie technisch einfacher durchführbar ist.
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmaien gemäß Anspruch 1 gelöst
Weiterbildungen ergeben die Ansprüche 2 und 3.
Die Veresterungsreaktion wird unter Verwendung von Methacrylsäure und/oder Acrylsäure durchgeführt. Vorzugsweise wird Acrylsäure verwendet
Geeignete Hydroxyverbindungen sind z. B. Polyäther, Alkydharze und gesättigte oder ungesättigte Polyester und vorzugsweise Alkohole mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen. Als Beispiele für geeignete Alkohole seien erwähnt aliphatische, araliphatische oder cycloaliphatische Mono- oder Polyalkohole wie Methanol, Äthanol, Propanol, n-Butanol, Isobutanol, Hexanol, 2-Äthylhexanol, Decanol, Stearylalkohol, Allylalkohol, 2-Bromallylalkohol, Benzylalkohol, Cyclohexanol, Äthylenglykol, Neopentylglykol, 1,4-Dimethylolcyclohexan, Hexandiol,
2-Äthyl-2-n-butyl-propan-l,3-diol, Glycerin, Trimethyloläthan, Trimethylolpropan, Pentaerythrit und Vorbindungen wie Diäthylenglykol, Trimethylenglykol, TYiäthylenglykol, Polyäthylenglykol und Ι,Γ-Isopropyliden-bis(p-phenylenoxy)-di-2-äthanol. Auch Mischungen der oben angeführten Verbindungen können verwendet werden.
Die Reaktionskomponenten können in äquimolaren Verhältnissen eingesetzt werden, jedoch können auch andere Verhältnisse gewählt werden. Wenn (Meth)acrylsäure und ein Oberschuß einer mehrwertigen Hydroxyverbindung verwendet wird, bildet sich ein Hydroxyester. Im allgemeinen bewirkt ein Überschuß einer Hydroxyverbindung oder einer Säure natürlich, daß das Veresterungsgleichgewicht zur Esterseite
so verschoben wird.
Falls gewünscht, kann die Hydroxyverbindung und/ oder die Carbonsäure auch als wäßrige Lösung zum Einsatz gelangen. Im allgemeinen bietet dies jedoch keine Vorteile. Die erforderlichen Mengen an Carbonsäure und Hydroxyverbindung können in dem Reaktionsgefäß vorgelegt oder auf einmal oder in Teilmengen während der genannten Reaktion zugefügt werden. Die Veresterungsreaktion wird in Gegenwart eines mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittels durchgeführt, das gewöhnlich einen Siedepunkt zwischen —10 und +2000C, vorzugsweise zwischen +50 und +15O0C hat. Geeignete Lösungsmittel sind aliphatische oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Pentan, Hexan, Heptan und Lackbenzin, einem Kohlenwasserstoffgemisch; aromatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzol, Chlorbenzol, Toluol oder Xylol. Auch Mischungen der obengenannten Verbindungen können verwendet werden, vorzugsweise wird Heptan,
Lackbenzin (Kp 80—1000C) oder Toluol verwendet. Das organische Lösungsmittel wird gewöhnlich in Mengen von 1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 2—25 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der zu veresternden Reaktionskomponenten eingesetzt Es können auch größere Mengen benutzt werden, bieten allerdings im allgemeinen keinen besonderen Vorteil.
Als saure Veresterungskatalysatoren kann jeder geeignete oder übliche saure Veresterungskatalysator verwendet werden. Als Beispiele für geeignete Katalysatoren seien u. a. erwähnt: anorganische Säuron wie z. B. Salzsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure; Sulfonsäuren wie Methansulfonsäure, Paratoluolsuifonsäure und Benzclsulfonsäure. Falls gewünscht, kann auch ein sulfonsaurer Kationenaustauscher verwendet i> werden. Der Katalysator wird im allgemeinen in Mengen von 0,001 bis 0,1 Äquivalenten für jedes Äquivalent der zu veresternden Hydroxylgruppen eingesetzt
Darüber hinaus wird gewöhnlich dafür Sorge getragen, daß die Veresterungsmischung eine Verbindung enthält die der Polymerisation der (Methacrylsäure oder eines (Meth)acrylsäurehydroxyesters entgegenwirkt Diese Verbindung wird im folgenden als Inhibitor bezeichnet. Geeignete Inhibitoren sind im >5 allgemeinen Chinone, Hydrochinone oder deren Alkyläther, z. B. o-Benzochinon, p-Benzochinon, Naphthochinon, Hydrochinon, 2,5-Di-tert-butylhydrochinon, p-Tert-butylcatechin, Toluolhydrochinon und der Monomethyläther von Hydrochinon oder Verbindungen 3« Wje Phenothiazin und Kupfer. Mischungen oder Komplexe der obengenannten Verbindungen sind ebenfalls verwendbar. Vorzugsweise verwendet wird als Inhibitor eine Verbindung der allgemeinen Formel
R1O OR3 *
XX
X Y
worin Ri und R2 gleich oder verschieden sein können und ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten und die Gruppen -ORi und — OR2 in der Ortho- oder ParaStellung zueinander stehen und X und Y gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, Chlor, Brom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten. Insbesondere wird Hydrochinon verwendet. Der Inhibitor wird im allgemeinen in Mengen von 10 ppm bis 3% verwendet, vorzugsweise in Mengen von 200 bis 5000 ppm, berechnet auf die zu veresternden Reaktionskomponenten. Gegebenenfalls kann bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auch ein Sauerstoff enthaltendes Gas in das Reaktionsgemisch eingeleitet werden. Als Beispiele für geeignete Gase seien erwähnt Luft, die vorzugsweise eingesetzt wird, Sauerstoff, Luft/Kohlendioxyd- oder Luft/Stickstoffgemische. Im allgemeinen wird Sauerstoff (ausgedrückt als reiner Sauerstoff) in das Reaktionsgemisch in einer Menge von 0,5 bis 100 Nl pro Stunde, vorzugsweise 5 bis 25 Nl pro Stunde pro 100 ! Reaktionsgemisch eingeleitet. Sauerstoffmengen über lOONl/h pro 1001 Reaktionsgemisch können ebenfalls eingeleitet werden, sind jedoch nicht immer erwünscht.
Die Veresterungsreaktion wird gewöhnlich bei Temperaturen zwischen 0 und 2000C, vorzugsweise b5 zwischen 50 und 1500C durchgeführt. Die Reaktionsdauer liegt meistens zwischen 1 und 25 Stunden, vorzugsweise 4 bis 15 Stunden. Der Druck während der Reaktion ist nicht kritisch. Im allgemeinen wird unter atmosphärischem oder unteratmosphärischem Druck gearbeitet, es können jedoch auch höhere Drücke eingestellt werden. Die Reaktion kann in kontinuierlicher, halbkontinuierücher oder, falls gewünscht auch in diskontinuierlicher Weise durchgeführt werden. Das Reuktionsgemisch kann gegebenenfalls geeignete Zusätze wie z. B. Hilfsmittel für Filtrationen enthalten.
Das Verfahren gemäß der Erfindung wird in der Weise ausgeführt daß man am Ende der Veresterungsreaktion eine Lithiumverbindung zu dem Veresterungsgemisch zufügt um den sauren Veresterungskatalysator zu inaktivieren. Obwohl man im allgemeinen 80 bis 300% der stöchiometrischen Menge an Lithiumverbindung zufügt werden vorzugsweise 110—200%, insbesondere 115 bis 125% der stöchiometrischen Menge verwendet. Wenn weniger als 80% der stöchiometrischen Menge zum Einsatz gelangen, werden die Vorteile der Erfindung im allgemeinen nicht in dem gewünschten Ausmaße erreicht Die Verwendurg von größeren als oben angegebenen Mengen bringt in der Regel keine zusätzlichen Vorteile.
Als Beispiele für geeignete Lithiumverbindungen seien erwähnt: Lithiumoxyd und/oder Lithiumhydroxid; Lithiumhalogenide wie Lithiumchlorid, Lithiumbromid und Lithiumjodid; Lithiumsalze von Säuren, die einen pK-Wert aufweisen, der höher liegt als der des Veresterungskatalysators, z. B. Lithiummetasilicai, Lithiummetaborat Lith umtetraborat, Lithiumpentaborat, Lithiumorthosilikat, Lithiumsulfid, Lithiumhydrogensulfid, Lithiumnitrit, Lithiumcarbonat, Lithiumbicarbonat, Lithiumformiat, Lithiumacetat, Lithiumbenzoat, Lithiumlactat, Lithiumcitrat, Lithiumlaurat, Lithiumtartrat, Lithium (meth)acr\ lat, Lithiumsalicylat und Lithiumacetylsalicylat. Die Lithiumverbindungen können gegebenenfalls Kristaliwasser enthalten. Mischungen der Lithiumverbindungen können ebenfalls benutzt v/erden. Vorzugsweise werden Lithiumhydroxyd, Lithiumchlorid, Lithiumearbonal und/oder Lithiumacetat verwendet Zugleich Tiit oder auch nach dem Zufügen der Lithiumverbindung bzw. der Lithiumverbindungen wird der verbliebene Überschuß an (Meth)-acrylsäure durch Destillation entfernt, welche vorzugsweise unter reduziertem Druck durchgeführt wird. Die Vakuumdestillation findet im allgemeinen bei einer Temperatur zwischen 70 und 1600C und unter einem absoluten Druck von 0,1 bis 100 mm Hg. Die (Meth)-acrylsäure, die auf diese Weise gewonnen wird, kann wieder vollständig der Veresterungsreaktion zugeführt werden. Das Entfernen der (Meth)acrylsäure wird im allgemeinen fortgesetzt, bis die Säurezahl des hergestellten (Meth)acrylsäureesters zwischen 3 und 25, vorzugsweise zwischen 6 und 10 liegt. Es versteht sich von selbst, daß dem Entfernen des Überschusses an (Meth)acrylsäure ein Abtrennen der leichter flüchtigen Bestandteile des Veresterungsgemisches wie z. B. des mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittels vorausgeht.
Gegebenenfalls kann man nach der Destillation immer noch Reste von (Meth)acrylsäure auf irgendeine andere Weise entfernen, z. B. durch Auswaschen mit einer wäßrigen alkalischen Lösung z. B. durch Hinzufügen von festem Calciumoxyd. Im letzteren Fall bildet sich ein Niederschlag, der sehr leicht durch Filtration des (Meth)acrylsäureesters entfernt werden kann. Etwa zurückgebliebenes unlösliches Lithiumsalz wird dabei ebenfalls abgetrennt. Die erhaltenen ungesättigten Ester, die mit anderen olefinisch ungesättigten Verbindungen gemischt sein können, lassen sich für alle
möglichen Anwendungsgebiete einsetzen, /_ B. für Bindemittel für Drucktinten, die durch Bestrahlen gehärtet werden, für Beschichtungsmassen, Leime und Gummi und in der Papier- und Textilindustrie. Die Ester können z. B. durch Verwendung von üblichen radikalischen Initiatoren vernetzt werden wie z. B. Peroxyden oder auch unter dem Einfluß von Wärme oder ionisierender Strahlung wie z. B. UV-Strahlen und beschleunigten Elektronen.
Die Erfindung wird durch folgende Beispiele näher erläutert:
Beispiele 1 -38
In einem Reaktionsgefäß, das mit einem Rührer, einer Destillationskolonne und einem Gaseinlaßrohr versehen ist, werden entsprechend den Angaben der Tabelle 10 Mol der Carbonsäure, die Hydroxyverbindung in der angegebenen Menge, 0,04 Mol Paratoluolsulfonsäure,
150 ml Lackbenzin (Kp 80 bis 1000C) und 0,2 Gew.-% Hydrochinon (berechnet auf die zugefügten Mengen Carbonsäure und Hydroxyverbindung) miteinander gemischt. Dann wird das Reaktionsgemisch bis zu seinem Siedepunkt erwärmt, bei dem es für etwa 5 bis 15 Stunden gehalten wird. Das während der Reaktion gebildete Wasser wird azeotropisch entfernt. Pro 100 Liter Reaktionsgemisch werden in die Mischung während der Reaktion kontinuierlich 50 Nl Luft pro Stunde eingeleitet Nachdem der gewünschte Umsetzungsgrad erreicht ist, wird eine entsprechende Lithiumverbindung der Art und in der Menge, wie es in der Tabelle erwähnt wird, zu dem Veresterungsgemisch hinzugegeben. Anschließend wird die (Melh)acrylsäure bei einer Temperatur von 1300C und einem absoluten Druck von 100 mm Hg abdestilliert. Das Endprodukt, das nach der Destillation zurückbleibt, hat eine Säurezahl im Bereich von 5 bis 10.
Tabelle
* Ucispicl Hydroxyverbindung Menge Carbonsäure hauptsächlich Lilhiumvcrbindung Menge
Verbindung (Mol) gebildeter Ester Verbindung (S)
fi
E'
4,6 Acrylsäure Diacrylat 0,72
k ' Hcxandiol-(1,6) 4,2 dilo Diacrylat Lithiumoxid 1,78
« 2 Trimethylolpropan 2,8 dito Triacrylat Lilhiumcarbonat 3,17
} 3 dito 3,0 Methacrylsäure Trimethacrylat Lithiumacelat 1,15
:; 4 dito 2,8 Acrylsäure Triacrylat Lithiumhydroxid 2,02
I 5 Pentaerythrit 2,1 dito Tetraacrylat Lithiumchlorid 4,18
* 6 dito 3,0 Methacrylsäure Trimethacrylat Lilhiumbromid 6,43
'! 7 dito 4,6 Acrylsäure Diacrylat Lithiumiodid 6,14
I s Monoäthylenglykol 4,3 dito Diacrylal Lithiumbenzoat 4,61
9 Diäthylenglykol 4,3 dito Diacrylat Lithiumacetat 4,51
10 IJ'-Isopropylidcn- Lithiumeitrat
bis-( p-phenylcnoxy)-
di-2-äthanoI 4,5 Methacrylsäure Dimethacrylat 1,78
; li dito 4,1 Acrylsäure Diacrylat Lithiumcarbonal 1,15
12 Glycerin 9,1 dilo Monoacrylat Lithiumhydroxid 6,14
13 Cyclohexanol 4,6 dito Diacrylal Lithiumbenzoat 3,17
14 2-Älhyl-2-n-butyl- Lithiumacetat
propandiol-(l,3) 4,3 Methacrylsäure Dimethacrylat 4,51
15 Mcopentylglykol 5,0 dito dito Lithiumeitrat 3,26
16 Polyäthylenglykol(200) Lithium-
4,8 Acrylsäure Diacrylat bicarbonat 2,50
17 dilo 5,3 dilo Monoacrylat Lilhiumformiat 9,00
18 Alkyd I Lithium
5,5 Methacrylsäure Mono-metha- metaborat 8 H2O 2,16
19 Alkyd I crylat Lithiummela-
5,5 Methacrylsäure Mono-methacrylat silikal 2,88
20 Alkyd II Lilhiumchiorid-
5,3 Acrylsäure Monoacrylat monohydrat 3,74
21 Alkyd III 5,3 dito dito Lilhiumacrylat 9,89
22 Alkyd IV 5,3 dilo dito Lithiumlaurat 4,32
23 Alkyd V 2,8 Acrylsäure Triacrylat Lithiumtartrat 2,40
24 Pentaerythrit Lithiummeta
2,1 dito Tetraacrylat borat 12,53
i 25 dito Lilhiumpenta-
ti borat · 8 H2O
Fortsetzung
Beispiel Hydroxyverbindung
Verbindung
Menge (MoI)
Carbonsäure
hauptsächlich
gebildeter Esler
Lithiumverbindung Verbindung Menge
(g)
26 Hexandiol-(1,6) 4,6 dito Diacrylat Lithiumtetra 4,06
borat
27 Trimethylolpropan 4,2 dito dito Lithiumortho- 1,44
silikat
28 Monoäthylenglykol 4,6 dito dito Lithiumsulfid 1,10
29 Diäthylenglykol 4,3 dito dito Lithiumhydro- 1,92
gensuifid
30 Ι,Γ-Isopropyliden- 4,3 dito dito Lithiumnitrit 3,41
bis-(p-phenylenoxy)- 1 H2O
di-2-äthanol)
31 dito 4,5 Methacrylasäure Dimethacrylat Lithiumbromid 5,86
2H2O
32 Glycerin 4,1 Acrylsäure Diacrylat Lithiumiodid 9,02
3 H2O
33 Cyclohexanol 9,1 dito Monoacrylat Lilhiumformiat 3,36
1 H3O
34 Neopentylglykol 4,3 Methacrylsäure Dimethacrylat Lithiummetha- 4,42
crylat
35 Polyäthylengiykol (200) 5,0 dito dito Lithiumsalicylat 6,91
36 dito 4,8 Acrylsäure Diacrylat Lithiumacetyl- 8,93
salicylat
37 Alkyd I 5,3 dito Monoacrylat Lithiumkalium- 10,18
d,l-tartrat
38 Alkyd 1 5,5 Methacrylsäure Monomethacrylat Lithiumhydroxid 2,02
1 H2O
Alle erwähnten Alkydharze I bis V werden aus 0,40 40 Diäthylenglykol und 0,19 Mol Palmitinsäure, Alkydharz
Mol Phthalsäure gebildet, und Alkydharz I ist darüber IV aus 0,24 Mol Pentaerythrit, 0,24 Mol Polyäthylengly-
hinaus aus 037 Mol Glycerin, 037 Mol Äthylenglykol kol (200) und 0,19 MoI Palmitinsäure, und Alkydharz V
und 0,19 Mol Laurinsäure gebildet worden. Alkydharz II aus 0,24 Mol Pentaerythrit, 0,24 Mol Neopentylglykol
aus 0,48 Mol Glycerin und 0,19 Mol Laurinsäure,- und 0,19 Mol Laurinsäure.
Alkydharz III aus 03 Mol Pentaerythrit, 0,24 Mol 45
130215/376

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder Methacrylsäureestern durch Umsetzung von Acrylsäure und/oder Methacrylsäure mit einer Hydroxyverbindung, die wenigstens eine primäre Hydroxylgruppe aufweist, in Gegenwart eines sauren Veresterungskatalysators, eines Polymerisationsinhibitors und einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel, gegebenenfalls unter Einleitung eines Sauerstoff enthaltenden Gases in das Reaktionsgemisch, dadurch gekennzeichnet, daß man gegen Ende der Veresterungsreaktion Lithiumoxyd, Lithiumhydroxyd, ein Lithiumhalogenid, ein Lithiumsalz einer Säure, die einen pK-Wert aufweist, der höher ist als der des verwendeten Veresterungskatalysators, oder Mischungen der Lithiumverbindungen in einer Menge von 80 bis 300% der stöchiometrischen Menge dem Veresterungsgemisch zufügt und anschließend das Veresterungsgemisch einer Destillation unterwirft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lithiumverbindung Lithiumcarbonat, Lithiumacetat oder Lithiumchlorid verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lithiumverbindung(en) in einer Menge von 110 bis 200% der stöchiometrischen Menge verwendet.
DE19772731085 1976-07-13 1977-07-09 Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder Methacrylsäureestern Expired DE2731085C3 (de)

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