DE2731085C3 - Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder Methacrylsäureestern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder MethacrylsäureesternInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder Methacrylsäureestern, bei dem
Acrylsäure und/oder Methacrylsäure mit einer Hydroxyverbindung, die wenigstens eine primäre Hydroxylgruppe
aufweist, in Gegenwart eines sauren Veresterungskatalysators eines Polymerisationsinhibitors und
eines mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittels, gegebenenfalls unter Einleitung eines
Sauerstoff enthaltenden Gases in das Reaktionsgemisch umgesetzt wird.
Verfahren der oben angegebenen Art sind bereits seit längerem bekannt. Dabei tritt jedoch das Problem auf,
daß der saure Veresterungskatalysator nicht nur die Veresterungsreaktion sondern auch die Bildung von
Äthern aus dem Ausgangsalkohol oder eines Esters desselben mit der Acrylsäure und/oder Methacrylsäure
beschleunigt, wobei dieser Ester noch mindestens eine Hydroxylgruppe enthält. Die Verätherungsreaktion
gewinnt vor allem gegen Ende der Veresterungsreaktion an Bedeutung, d. ii. wenn die noch vorhandene
Menge an Acrylsäure und/oder Methacrylsäure, die häufig im Überschuß zugefügt wird, entfernt wird.
Das Entfernen der Acrylsäure und/oder Methacrylsäure (im folgenden (Meth)acrylsäure genannt), geschieht
in der Regel durch Destillation bei einer Temperatur, die im allgemeinen in einem Bereich von 70 bis
160°, vorzugsweise von 85 bis 140° C liegt, gewöhnlich
wird die Destillation dabei unter reduziertem Druck durchgeführt, z. B. mit der Hilfe eines Dünnschichtverdampfers.
Die unter den obengenannten Bedingungen stattfindende Verätherungsreaktion bringt es mit sich,
daß Nebenprodukte gebildet werden, die schwierig vom Endprodukt zu isolieren sind, darüber hinaus ist die
Zusammensetzung des Produkts nicht konstant.
Man hat versucht, das oben angeschnittene Problem
dadurch zu lösen, daß man zu den (Meth)acrylsäureestern gelöschten Kalk (Ca(OH)3) und eine geringe
Menge einer ionisierenden Flüssigkeit, z. B. Wasser,
ϊ zufügte und das entstehende unlösliche Kalziumsalz
durch Filtration entfernt (s. US-PS 37 17 672). Bei diesem Verfahren bilden sich jedoch oft schmierige und
nur schwer filtrierbare Niederschläge.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Verfahren zur
iü Verfugung zu stellen, das obengenannte Nachteile nicht
mehr aufweist und das zu einem niedrig-viskosen Produkt führt, das eine niedrige Säurezahl und eine hHle
Farbe hat. Der Erfindung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu ermöglichen, bei dem im
ι? allgemeinen keine Filtrationsstufe erforderlich wird, so
daß das Verfahren mit höherer Ausbeute arbeitet und umweltfreundlicher sowie technisch einfacher durchführbar
ist.
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmaien gemäß Anspruch 1 gelöst
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmaien gemäß Anspruch 1 gelöst
Weiterbildungen ergeben die Ansprüche 2 und 3.
Die Veresterungsreaktion wird unter Verwendung von Methacrylsäure und/oder Acrylsäure durchgeführt. Vorzugsweise wird Acrylsäure verwendet
Die Veresterungsreaktion wird unter Verwendung von Methacrylsäure und/oder Acrylsäure durchgeführt. Vorzugsweise wird Acrylsäure verwendet
Geeignete Hydroxyverbindungen sind z. B. Polyäther, Alkydharze und gesättigte oder ungesättigte Polyester
und vorzugsweise Alkohole mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen. Als Beispiele für geeignete Alkohole seien erwähnt
aliphatische, araliphatische oder cycloaliphatische Mono- oder Polyalkohole wie Methanol, Äthanol,
Propanol, n-Butanol, Isobutanol, Hexanol, 2-Äthylhexanol,
Decanol, Stearylalkohol, Allylalkohol, 2-Bromallylalkohol,
Benzylalkohol, Cyclohexanol, Äthylenglykol, Neopentylglykol, 1,4-Dimethylolcyclohexan, Hexandiol,
2-Äthyl-2-n-butyl-propan-l,3-diol, Glycerin, Trimethyloläthan, Trimethylolpropan, Pentaerythrit und Vorbindungen
wie Diäthylenglykol, Trimethylenglykol, TYiäthylenglykol, Polyäthylenglykol und Ι,Γ-Isopropyliden-bis(p-phenylenoxy)-di-2-äthanol.
Auch Mischungen der oben angeführten Verbindungen können verwendet werden.
Die Reaktionskomponenten können in äquimolaren Verhältnissen eingesetzt werden, jedoch können auch
andere Verhältnisse gewählt werden. Wenn (Meth)acrylsäure und ein Oberschuß einer mehrwertigen
Hydroxyverbindung verwendet wird, bildet sich ein Hydroxyester. Im allgemeinen bewirkt ein Überschuß
einer Hydroxyverbindung oder einer Säure natürlich, daß das Veresterungsgleichgewicht zur Esterseite
so verschoben wird.
Falls gewünscht, kann die Hydroxyverbindung und/ oder die Carbonsäure auch als wäßrige Lösung zum
Einsatz gelangen. Im allgemeinen bietet dies jedoch keine Vorteile. Die erforderlichen Mengen an Carbonsäure
und Hydroxyverbindung können in dem Reaktionsgefäß vorgelegt oder auf einmal oder in Teilmengen
während der genannten Reaktion zugefügt werden. Die Veresterungsreaktion wird in Gegenwart eines
mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittels durchgeführt, das gewöhnlich einen Siedepunkt
zwischen —10 und +2000C, vorzugsweise zwischen +50 und +15O0C hat. Geeignete Lösungsmittel sind
aliphatische oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Pentan, Hexan, Heptan und Lackbenzin, einem
Kohlenwasserstoffgemisch; aromatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzol, Chlorbenzol, Toluol oder Xylol.
Auch Mischungen der obengenannten Verbindungen können verwendet werden, vorzugsweise wird Heptan,
Lackbenzin (Kp 80—1000C) oder Toluol verwendet.
Das organische Lösungsmittel wird gewöhnlich in Mengen von 1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 2—25
Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der zu veresternden Reaktionskomponenten eingesetzt Es können auch
größere Mengen benutzt werden, bieten allerdings im allgemeinen keinen besonderen Vorteil.
Als saure Veresterungskatalysatoren kann jeder geeignete oder übliche saure Veresterungskatalysator
verwendet werden. Als Beispiele für geeignete Katalysatoren
seien u. a. erwähnt: anorganische Säuron wie z. B. Salzsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure;
Sulfonsäuren wie Methansulfonsäure, Paratoluolsuifonsäure und Benzclsulfonsäure. Falls gewünscht, kann
auch ein sulfonsaurer Kationenaustauscher verwendet i>
werden. Der Katalysator wird im allgemeinen in Mengen von 0,001 bis 0,1 Äquivalenten für jedes
Äquivalent der zu veresternden Hydroxylgruppen eingesetzt
Darüber hinaus wird gewöhnlich dafür Sorge getragen, daß die Veresterungsmischung eine Verbindung
enthält die der Polymerisation der (Methacrylsäure oder eines (Meth)acrylsäurehydroxyesters entgegenwirkt
Diese Verbindung wird im folgenden als Inhibitor bezeichnet. Geeignete Inhibitoren sind im >5
allgemeinen Chinone, Hydrochinone oder deren Alkyläther,
z. B. o-Benzochinon, p-Benzochinon, Naphthochinon, Hydrochinon, 2,5-Di-tert-butylhydrochinon,
p-Tert-butylcatechin, Toluolhydrochinon und der Monomethyläther
von Hydrochinon oder Verbindungen 3« Wje Phenothiazin und Kupfer. Mischungen oder
Komplexe der obengenannten Verbindungen sind ebenfalls verwendbar. Vorzugsweise verwendet wird als
Inhibitor eine Verbindung der allgemeinen Formel
R1O OR3 *
XX
X Y
worin Ri und R2 gleich oder verschieden sein können
und ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten und die Gruppen
-ORi und — OR2 in der Ortho- oder ParaStellung
zueinander stehen und X und Y gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, Chlor, Brom oder eine Alkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten. Insbesondere wird Hydrochinon verwendet. Der Inhibitor wird im
allgemeinen in Mengen von 10 ppm bis 3% verwendet, vorzugsweise in Mengen von 200 bis 5000 ppm,
berechnet auf die zu veresternden Reaktionskomponenten. Gegebenenfalls kann bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren auch ein Sauerstoff enthaltendes Gas in das Reaktionsgemisch eingeleitet werden. Als Beispiele für
geeignete Gase seien erwähnt Luft, die vorzugsweise eingesetzt wird, Sauerstoff, Luft/Kohlendioxyd- oder
Luft/Stickstoffgemische. Im allgemeinen wird Sauerstoff (ausgedrückt als reiner Sauerstoff) in das
Reaktionsgemisch in einer Menge von 0,5 bis 100 Nl pro Stunde, vorzugsweise 5 bis 25 Nl pro Stunde pro 100 !
Reaktionsgemisch eingeleitet. Sauerstoffmengen über lOONl/h pro 1001 Reaktionsgemisch können ebenfalls
eingeleitet werden, sind jedoch nicht immer erwünscht.
Die Veresterungsreaktion wird gewöhnlich bei Temperaturen zwischen 0 und 2000C, vorzugsweise b5
zwischen 50 und 1500C durchgeführt. Die Reaktionsdauer liegt meistens zwischen 1 und 25 Stunden,
vorzugsweise 4 bis 15 Stunden. Der Druck während der Reaktion ist nicht kritisch. Im allgemeinen wird unter
atmosphärischem oder unteratmosphärischem Druck gearbeitet, es können jedoch auch höhere Drücke
eingestellt werden. Die Reaktion kann in kontinuierlicher, halbkontinuierücher oder, falls gewünscht auch in
diskontinuierlicher Weise durchgeführt werden. Das Reuktionsgemisch kann gegebenenfalls geeignete Zusätze
wie z. B. Hilfsmittel für Filtrationen enthalten.
Das Verfahren gemäß der Erfindung wird in der Weise ausgeführt daß man am Ende der Veresterungsreaktion eine Lithiumverbindung zu dem Veresterungsgemisch zufügt um den sauren Veresterungskatalysator
zu inaktivieren. Obwohl man im allgemeinen 80 bis 300% der stöchiometrischen Menge an Lithiumverbindung
zufügt werden vorzugsweise 110—200%, insbesondere 115 bis 125% der stöchiometrischen Menge
verwendet. Wenn weniger als 80% der stöchiometrischen Menge zum Einsatz gelangen, werden die
Vorteile der Erfindung im allgemeinen nicht in dem gewünschten Ausmaße erreicht Die Verwendurg von
größeren als oben angegebenen Mengen bringt in der Regel keine zusätzlichen Vorteile.
Als Beispiele für geeignete Lithiumverbindungen seien erwähnt: Lithiumoxyd und/oder Lithiumhydroxid;
Lithiumhalogenide wie Lithiumchlorid, Lithiumbromid und Lithiumjodid; Lithiumsalze von Säuren, die einen
pK-Wert aufweisen, der höher liegt als der des Veresterungskatalysators, z. B. Lithiummetasilicai, Lithiummetaborat
Lith umtetraborat, Lithiumpentaborat, Lithiumorthosilikat, Lithiumsulfid, Lithiumhydrogensulfid,
Lithiumnitrit, Lithiumcarbonat, Lithiumbicarbonat, Lithiumformiat, Lithiumacetat, Lithiumbenzoat, Lithiumlactat,
Lithiumcitrat, Lithiumlaurat, Lithiumtartrat, Lithium (meth)acr\ lat, Lithiumsalicylat und Lithiumacetylsalicylat.
Die Lithiumverbindungen können gegebenenfalls Kristaliwasser enthalten. Mischungen der
Lithiumverbindungen können ebenfalls benutzt v/erden. Vorzugsweise werden Lithiumhydroxyd, Lithiumchlorid,
Lithiumearbonal und/oder Lithiumacetat verwendet Zugleich Tiit oder auch nach dem Zufügen der
Lithiumverbindung bzw. der Lithiumverbindungen wird der verbliebene Überschuß an (Meth)-acrylsäure durch
Destillation entfernt, welche vorzugsweise unter reduziertem Druck durchgeführt wird. Die Vakuumdestillation
findet im allgemeinen bei einer Temperatur zwischen 70 und 1600C und unter einem absoluten
Druck von 0,1 bis 100 mm Hg. Die (Meth)-acrylsäure, die auf diese Weise gewonnen wird, kann wieder
vollständig der Veresterungsreaktion zugeführt werden. Das Entfernen der (Meth)acrylsäure wird im allgemeinen
fortgesetzt, bis die Säurezahl des hergestellten (Meth)acrylsäureesters zwischen 3 und 25, vorzugsweise
zwischen 6 und 10 liegt. Es versteht sich von selbst, daß dem Entfernen des Überschusses an (Meth)acrylsäure
ein Abtrennen der leichter flüchtigen Bestandteile des Veresterungsgemisches wie z. B. des mit Wasser nicht
mischbaren organischen Lösungsmittels vorausgeht.
Gegebenenfalls kann man nach der Destillation immer noch Reste von (Meth)acrylsäure auf irgendeine
andere Weise entfernen, z. B. durch Auswaschen mit einer wäßrigen alkalischen Lösung z. B. durch Hinzufügen
von festem Calciumoxyd. Im letzteren Fall bildet sich ein Niederschlag, der sehr leicht durch Filtration
des (Meth)acrylsäureesters entfernt werden kann. Etwa zurückgebliebenes unlösliches Lithiumsalz wird dabei
ebenfalls abgetrennt. Die erhaltenen ungesättigten Ester, die mit anderen olefinisch ungesättigten Verbindungen
gemischt sein können, lassen sich für alle
möglichen Anwendungsgebiete einsetzen, /_ B. für Bindemittel für Drucktinten, die durch Bestrahlen
gehärtet werden, für Beschichtungsmassen, Leime und Gummi und in der Papier- und Textilindustrie. Die Ester
können z. B. durch Verwendung von üblichen radikalischen Initiatoren vernetzt werden wie z. B. Peroxyden
oder auch unter dem Einfluß von Wärme oder ionisierender Strahlung wie z. B. UV-Strahlen und
beschleunigten Elektronen.
Die Erfindung wird durch folgende Beispiele näher erläutert:
Beispiele 1 -38
In einem Reaktionsgefäß, das mit einem Rührer, einer
Destillationskolonne und einem Gaseinlaßrohr versehen ist, werden entsprechend den Angaben der Tabelle
10 Mol der Carbonsäure, die Hydroxyverbindung in der
angegebenen Menge, 0,04 Mol Paratoluolsulfonsäure,
150 ml Lackbenzin (Kp 80 bis 1000C) und 0,2 Gew.-%
Hydrochinon (berechnet auf die zugefügten Mengen Carbonsäure und Hydroxyverbindung) miteinander
gemischt. Dann wird das Reaktionsgemisch bis zu seinem Siedepunkt erwärmt, bei dem es für etwa 5 bis 15
Stunden gehalten wird. Das während der Reaktion gebildete Wasser wird azeotropisch entfernt. Pro 100
Liter Reaktionsgemisch werden in die Mischung während der Reaktion kontinuierlich 50 Nl Luft pro
Stunde eingeleitet Nachdem der gewünschte Umsetzungsgrad erreicht ist, wird eine entsprechende
Lithiumverbindung der Art und in der Menge, wie es in der Tabelle erwähnt wird, zu dem Veresterungsgemisch
hinzugegeben. Anschließend wird die (Melh)acrylsäure bei einer Temperatur von 1300C und einem absoluten
Druck von 100 mm Hg abdestilliert. Das Endprodukt, das nach der Destillation zurückbleibt, hat eine
Säurezahl im Bereich von 5 bis 10.
| * Ucispicl | Hydroxyverbindung | Menge | Carbonsäure | hauptsächlich | Lilhiumvcrbindung | Menge |
| Verbindung | (Mol) | gebildeter Ester | Verbindung | (S) | ||
| fi E' |
4,6 | Acrylsäure | Diacrylat | 0,72 | ||
| k ' | Hcxandiol-(1,6) | 4,2 | dilo | Diacrylat | Lithiumoxid | 1,78 |
| « 2 | Trimethylolpropan | 2,8 | dito | Triacrylat | Lilhiumcarbonat | 3,17 |
| } 3 | dito | 3,0 | Methacrylsäure | Trimethacrylat | Lithiumacelat | 1,15 |
| :; 4 | dito | 2,8 | Acrylsäure | Triacrylat | Lithiumhydroxid | 2,02 |
| I 5 | Pentaerythrit | 2,1 | dito | Tetraacrylat | Lithiumchlorid | 4,18 |
| * 6 | dito | 3,0 | Methacrylsäure | Trimethacrylat | Lilhiumbromid | 6,43 |
| '! 7 | dito | 4,6 | Acrylsäure | Diacrylat | Lithiumiodid | 6,14 |
| I s | Monoäthylenglykol | 4,3 | dito | Diacrylal | Lithiumbenzoat | 4,61 |
| 9 | Diäthylenglykol | 4,3 | dito | Diacrylat | Lithiumacetat | 4,51 |
| 10 | IJ'-Isopropylidcn- | Lithiumeitrat | ||||
| bis-( p-phenylcnoxy)- | ||||||
| di-2-äthanoI | 4,5 | Methacrylsäure | Dimethacrylat | 1,78 | ||
| ; li | dito | 4,1 | Acrylsäure | Diacrylat | Lithiumcarbonal | 1,15 |
| 12 | Glycerin | 9,1 | dilo | Monoacrylat | Lithiumhydroxid | 6,14 |
| 13 | Cyclohexanol | 4,6 | dito | Diacrylal | Lithiumbenzoat | 3,17 |
| 14 | 2-Älhyl-2-n-butyl- | Lithiumacetat | ||||
| propandiol-(l,3) | 4,3 | Methacrylsäure | Dimethacrylat | 4,51 | ||
| 15 | Mcopentylglykol | 5,0 | dito | dito | Lithiumeitrat | 3,26 |
| 16 | Polyäthylenglykol(200) | Lithium- | ||||
| 4,8 | Acrylsäure | Diacrylat | bicarbonat | 2,50 | ||
| 17 | dilo | 5,3 | dilo | Monoacrylat | Lilhiumformiat | 9,00 |
| 18 | Alkyd I | Lithium | ||||
| 5,5 | Methacrylsäure | Mono-metha- | metaborat 8 H2O | 2,16 | ||
| 19 | Alkyd I | crylat | Lithiummela- | |||
| 5,5 | Methacrylsäure | Mono-methacrylat | silikal | 2,88 | ||
| 20 | Alkyd II | Lilhiumchiorid- | ||||
| 5,3 | Acrylsäure | Monoacrylat | monohydrat | 3,74 | ||
| 21 | Alkyd III | 5,3 | dito | dito | Lilhiumacrylat | 9,89 |
| 22 | Alkyd IV | 5,3 | dilo | dito | Lithiumlaurat | 4,32 |
| 23 | Alkyd V | 2,8 | Acrylsäure | Triacrylat | Lithiumtartrat | 2,40 |
| 24 | Pentaerythrit | Lithiummeta | ||||
| 2,1 | dito | Tetraacrylat | borat | 12,53 | ||
| i 25 | dito | Lilhiumpenta- | ||||
| ti | borat · 8 H2O | |||||
Fortsetzung
Beispiel Hydroxyverbindung
Verbindung
Verbindung
Menge (MoI)
Carbonsäure
hauptsächlich
gebildeter Esler
gebildeter Esler
Lithiumverbindung Verbindung Menge
(g)
| 26 | Hexandiol-(1,6) | 4,6 | dito | Diacrylat | Lithiumtetra | 4,06 |
| borat | ||||||
| 27 | Trimethylolpropan | 4,2 | dito | dito | Lithiumortho- | 1,44 |
| silikat | ||||||
| 28 | Monoäthylenglykol | 4,6 | dito | dito | Lithiumsulfid | 1,10 |
| 29 | Diäthylenglykol | 4,3 | dito | dito | Lithiumhydro- | 1,92 |
| gensuifid | ||||||
| 30 | Ι,Γ-Isopropyliden- | 4,3 | dito | dito | Lithiumnitrit | 3,41 |
| bis-(p-phenylenoxy)- | 1 H2O | |||||
| di-2-äthanol) | ||||||
| 31 | dito | 4,5 | Methacrylasäure | Dimethacrylat | Lithiumbromid | 5,86 |
| 2H2O | ||||||
| 32 | Glycerin | 4,1 | Acrylsäure | Diacrylat | Lithiumiodid | 9,02 |
| 3 H2O | ||||||
| 33 | Cyclohexanol | 9,1 | dito | Monoacrylat | Lilhiumformiat | 3,36 |
| 1 H3O | ||||||
| 34 | Neopentylglykol | 4,3 | Methacrylsäure | Dimethacrylat | Lithiummetha- | 4,42 |
| crylat | ||||||
| 35 | Polyäthylengiykol (200) | 5,0 | dito | dito | Lithiumsalicylat | 6,91 |
| 36 | dito | 4,8 | Acrylsäure | Diacrylat | Lithiumacetyl- | 8,93 |
| salicylat | ||||||
| 37 | Alkyd I | 5,3 | dito | Monoacrylat | Lithiumkalium- | 10,18 |
| d,l-tartrat | ||||||
| 38 | Alkyd 1 | 5,5 | Methacrylsäure | Monomethacrylat | Lithiumhydroxid | 2,02 |
| 1 H2O |
Alle erwähnten Alkydharze I bis V werden aus 0,40 40 Diäthylenglykol und 0,19 Mol Palmitinsäure, Alkydharz
Mol Phthalsäure gebildet, und Alkydharz I ist darüber IV aus 0,24 Mol Pentaerythrit, 0,24 Mol Polyäthylengly-
hinaus aus 037 Mol Glycerin, 037 Mol Äthylenglykol kol (200) und 0,19 MoI Palmitinsäure, und Alkydharz V
und 0,19 Mol Laurinsäure gebildet worden. Alkydharz II aus 0,24 Mol Pentaerythrit, 0,24 Mol Neopentylglykol
aus 0,48 Mol Glycerin und 0,19 Mol Laurinsäure,- und 0,19 Mol Laurinsäure.
Alkydharz III aus 03 Mol Pentaerythrit, 0,24 Mol 45
130215/376
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Acryl- und/oder Methacrylsäureestern durch Umsetzung von Acrylsäure
und/oder Methacrylsäure mit einer Hydroxyverbindung, die wenigstens eine primäre Hydroxylgruppe
aufweist, in Gegenwart eines sauren Veresterungskatalysators, eines Polymerisationsinhibitors
und einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel, gegebenenfalls unter
Einleitung eines Sauerstoff enthaltenden Gases in das Reaktionsgemisch, dadurch gekennzeichnet,
daß man gegen Ende der Veresterungsreaktion Lithiumoxyd, Lithiumhydroxyd, ein Lithiumhalogenid, ein Lithiumsalz einer Säure, die
einen pK-Wert aufweist, der höher ist als der des verwendeten Veresterungskatalysators, oder Mischungen
der Lithiumverbindungen in einer Menge von 80 bis 300% der stöchiometrischen Menge dem
Veresterungsgemisch zufügt und anschließend das Veresterungsgemisch einer Destillation unterwirft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lithiumverbindung Lithiumcarbonat,
Lithiumacetat oder Lithiumchlorid verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lithiumverbindung(en) in
einer Menge von 110 bis 200% der stöchiometrischen Menge verwendet.
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