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DE2729185B2 - Öffnungseinrichtung für Verpackungsbehälter - Google Patents

Öffnungseinrichtung für Verpackungsbehälter

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Publication number
DE2729185B2
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DE
Germany
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opening device
opening
container
cover layer
strip
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DE2729185A
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DE2729185C3 (de
DE2729185A1 (de
Inventor
Lars Christer Blentarp Carlsson (Schweden)
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Tetra Pak AB
Original Assignee
Tetra Pak International AB
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Publication date
Application filed by Tetra Pak International AB filed Critical Tetra Pak International AB
Publication of DE2729185A1 publication Critical patent/DE2729185A1/de
Publication of DE2729185B2 publication Critical patent/DE2729185B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/70Break-in flaps, or members adapted to be torn-off, to provide pouring openings
    • B65D5/706Tearable flaps defined by score-lines or incisions provided in a separate end closure of a tubular container
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D5/701Tearable flaps defined by score-lines or incisions provided in the closure flaps of a tubular container made of a single blank
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine öffnungseinrichtung für Verpackungsbehälter der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Gattung.
F.ine derartige öffnungseinrichtung ist bereits vorgeschlagen worden. Derartige Öffnungseinrichtungen werden beispielsweise zum Verpacken von flüssigen Nahrungsmitteln, beispielsweise Milch, verwendet und durch ("alten und Verschweißen b/w. Versiegeln des Verpackungsmaterials hergestellt, das zweckmäßigerweise eine Trägerschicht, beispielsweise Papier, und eine Deckschicht aus insbesondere Kunststoff aufweist. Der Nachteil solcher oder anderer bereits bekannter Öffnungseinrichtungen besteht vor allem darin, daß keine guten Ausgieß- bzw. Ablaufkanten realisierbar sind, die ein gezieltes Ausgießen des Füllgutes ermöglichen, sofern nicht besondere umständliche und daher die Herstellung des Verpackungsbehälter verteuernde Maßnahmen ergriffen werden.
Der Erfindung lieg] die Aufgabe zugrunde, eine Öffnungseinrichtung der gattungsmäßig bekannten Art dahingehend /ti verbessern, daß mit einfachen MitIcIn oute bessere Entleerung des Verpackungsbehälter möglich ist.
Diese Aufgabe wird crfindimgsgcmäß dadurch gelöst, dall /wischen der Hehiillci wand und tier Deckschicht ein biegbarer Materiaktreifen angeordnet ist. der eine Öffnung aufweist, sich mit einem Ahlauflcil bis über die Behälterkante erstreckt und teilweise dicht mit der Deckschicht verbunden ist.
Mit Hilfe der Erfindung kann vermieden werden, daß
4"' beim Ausgießen Füllgut zwischen der Deckschicht und anderen Matcrialtcilcn, nämlich dem biegbaren Materialstreifen, hineinläuft. Dies ist auch dann möglich, wenn der Miitcriülstrcifcn gar nicht um die gesamte Öffnung herum mit der Deckschicht dicht verbunden ist,
Γ|() da es genügt, die beim Ausgießen vom Füllgut erfaßten tlbcrgangsbereiche /wischen der Deckschicht und dem Materialstreifen abzudichten.
Besondere Ausbildungen und Verbesserungen der Erfindung sind in llnteranspriichen gekennzeichnet und
Vt werden anhand der folgenden I igurcnbcsehreibung noch näher erläutert, [line bevorzugte Ausbildung der Erfindung ergibt sich aus tier Zeichnung; es zeigt
Fig. I einen Teil des Verpackungsbehälter mit einer Öffnungseinrichtung in geöffneter Stellung in perspekti-
w) vischcr Ansicht und
F i g. 2 schematisch und in Platiansicht bzw. ebener Ausbildung einen Teil des Materialstreifens tier Öffnungseinrichtung.
Gemäß I·' i g. I ist ein oberer F'eil ties Verpackungsbe-
h'» hälter mit einer Öffnungseinrichtung versehen, tlie bei Verpackungsbehälter einer Anzahl unterschiedlicher Gattungen anwendbar sein kann, selbst wenn tier dargestellte Verpackungsbehälter parallelcpipcdisch ist
und eine ebene obere Stirnfläche 1 und vier Seitenflächen aufweist, die sich im wesentlichen im rechten Winkel zu dieser oberen Fläche 1 erstrecken (in F i g. 1 sind lediglich die Seitenflächen 2 und 3 sichtbar). Der Verpackungsbehälter ist aus laminiertem Material hergestellt, das eine Trägerschicht aus Papier aufweist, die an beiden Seiten mit Deckschichten aus Kunststoff versehen ist. Hie gegenüber Flüssigkeit undurchlässig sind.
Die öffnungseinrichtung ist zum größeren Teil auf der oberen Stirnfläche 1 des Verpackungsbehälters angeordnet, erstreckt sich aber auch teilweise über die Behälterkanie 4 zwischen den Packungsseiten 1 und 2 hinaus bis auf die Seitenfläche 2 der Verpackung. Die öffnungseinrichtung ist in F i g. 1 in geöffnetem Zustand dargestellt und weist eine zu öffnende Lasche bzw. einen zu öffiienden Teil 5 auf, der einen integrierten Bestandteil des Verpackungsmaterials bildet, aber durch die in Fig. 2 in ungebrochenem Zustand sichtbare Perforations- oder Schwächungslinie 6 begrenzt ist. die sich durch sämtliche Materialschichten erstreckt. Die Schwächungslinie 6 bildet eine im wesentlichen U-förmige Figur auf der Materialoberfläcne. Beide Schenkel der U-förmigen Figur befinden sich auf der oberen Stirnfläche 1 der Verpackung, während der Teil der Schwächungslinie 6, der den Grund- oder Stegteil des U bildet, die Kantenlinie bzw. Behälterkante 4 kreuzt und sich auf der Seitenfläche 2 des Verpackungsbehälters befindet. Der durch die Schwächungslinie 6 gebildete zu öffnende Teil 5 ist daher durch einen nicht perforierten Teil mit der oberen Stirnfläche 1 verbunden, während sich ein zu öffnendes Frontende (das im folgenden nur als Ende des zu öffnenden Teils bezeichnet wird) an der Seitenfläche 2 befindet. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausbildung hat das Ende des zu öffnenden Teils eine größere Breite als der verbleibende Teil des zu öffnenden Teils; der Grund hierfür wird im folgenden erläutert.
Um zu verhindern, daß im Verpackungsbehälter befindlicher Inhalt durch die Perforationslöcher der Schwächungslinie 6 ausleckt, ist eine Deckschicht 7 unter dem zu öffnenden Teil 5 vorgesehen. Die Deckschicht 7 besteht aus einem Streifen eines geeigneten Kunststoff-Films und ist mit der Innenseite (derjenigen Seile des Verpackung:'aminats, die bei der Verpackung nach innen gewendet ist) des laminierten Verpackungsmaterials in einer kontinuierlichen Versiegelungszone 9 (F i g. 2) verbunden, die sich /wischen der Randlinie 8 der Deckschicht 7 und der Schwächungslinie 6 erstreckt. Da sowohl die Deckschicht 7. als auch die Versiegelungszone 9 gegenüber Flüssigkeiten undurchlässig sind, wird verhindert, daß Flüssigkeit an die in der Schwächungslinie 6 befindlichen Perforationen herantritt oder aus diesen hcrausleckt, oder daß umgekehrt Luft in die Packung eintreten kann.
Die Öffnungseinrichtung weist außerdem einen flexiblen Malcrialstreifen IO auf, der /wischen der Deckschicht 7 und dem Verpackungslaminat angeordnet ist und sich innerhalb der Versiegclungszonc 9 befindet, in der die Deckschicht 7 mil dem Vcrpacknngslaminat verbunden ist. Der llauptteil des flexiblen bzw. biegbaren Materialstreilcns IO befindet sich unterhalb der oberen Stirnfläche 1 und erstreckt sich parallel zu der oberen Stirnfläche I des Verpackungsmaterials, während sich ein vorderes linde des Materialstreifcns 10 etwas (2 bis 4 mm) bis außerhalb der Behalterkantc 4 erstreckt, die die Grenze /wischen der oberen Stirnfläche I des Verpackungsbehälter* und der Seitenfläche 2 bilde;. Die Breite des flexiblen Material-Streifens 10 ist so ausgewählt, daß der Streifen iO schmaler als das breite Ende des zu öffnenden Teils 5 aber breiter als der Rest des zu öffnenden Teils 5 ausgebildet ist. Schließlich ist der Materialstreifen 10 aus derart biegbarem und relativ steifem Kunststoffmatem! hergestellt, das nach Deformieren oder Falten unmittelbar wieder die ursprüngliche Form annimmt.
Um das Ausgießen des in der ru'kung befindlichen Inhalts nach dem Aufbrechen der Schwächungslinie 6 und Auffalten des zu öffnenden Teils 5 zu ermöglichen, ist der Materialstreifen 10 mit einer im wesentlichen ovalen Ausgießöffnung 11 versehen, die sich in der oberen Stirnfläche 1 des Verpackungsbehälters in einem geringen Abstand innerhalb der Behalterkante 4 befindet. Durch Auffalten des zu öffnenden Teils 5 wird die Ausgießöffnung 11 aufgedeckt. Aber jeder Durchtritt von Füllgut durch die Ausgießöffnung 11 wird durch die Deckschicht 7 fortgesetzt verhindert, die natürlich unzerstört ist und nicht i.iit der Ausgießöffnung 11 übereinstimmt. Die Deckschicht 7 kann natürlich auch durch Perforieren der Ausgießöffnung 11 mit Unterstützung geeigneter scharfer Artikel möglich sein, aber so, daß der Verpackungsbehälter in einer einzigen Aktion geöffnet werden kann. Die Deckschicht 7 ist mit der Unterseite des zu öffnenden Teils 5 in einer zweiten Siegelungszone 12 verbunden, die sich rings um die Peripherie der Ausgießöffnung 11 innerhalb der Randlinie 13 erstreckt, die die Ausgießöffnung 11 definiert. Nach einer bevorzugten Ausbildung weist die Siegelungszone 12 eine solche Breite auf, daß sie sich auch über die Randlinic 13 hinaus erstreckt, so daß in ein- und derselben Versiegelung, bzw. Abdichtung, die Deckschicht 7 einerseits r.iit dem zu öffnenden Teil 5 innerhalb der Randlinic 13 und andererseits mit dem flexiblen Materialstreifen 10 direkt außerhalb der Randlinie 13 versiegelt bzw. verbunden ist. wodurch darüber hinaus verhindert wird, daß der Inhait beim Ausgießen zwischen die Deckschicht 7 und den flexiblen Mnterialstrcifen 10 an der Randlinic 13 eindringen kann. Das Verbinden. Verschweißen bzw. Versiegeln zwischen dem zu öffnenden Teil 5 und der Deckschicht 7 in der Siegellingszone 12 hat die Folge, daß ein Teil der Deckschicht 7, der in Größe und 1OmI mil der Ausgießöffnung Il übereinstimmt, abgcsci/l bzw. abgesondert wird und den /u öffnenden Teil 5 nach oben begleitet, wenn der Verpackungsbehälter geöffnet wird. Wegen des Einfügens des flexiblen Materialstreifens 10 zwischen die Deckschicht 7 und den /u öffnenden Teil 5. dient die Randlinv I} der Ausgießöffnung 11 als eine Gegenstütze oder ein Aiifreißrand. so daß die in di'r Deckschicht 7 gebildete Öffnung eine ovale, der NiiSfcitßöffnung 11 entsprechende Form mit gut definierter Randlinic bildet.
Anstelle der zwei separaten Siegeliings/oncn 9 und 12 ist es möglich, eine ununterbrochene Siegelungs/one /u schaffen, die dadurch gebildet werden kann, dall die rückwärtigen Teil·' der zwei Siogelungs/oncn 9 und 12. el. h. die dem Zentrum der oberen Stirnfläche I /ngeu andien Teile »geöffnet« un;l miteinander verbunden sind, so daß die gebildete Siegelungs/one die äußeren und inneren Konturen eines »U« bildet. Dies kann vom hcrstelliingsmäßigen Standpunkt aus \erschiedene Vorteile bieten; das Handhaben tier Deckschicht 7 und des Miiterialstreifens 10 während der Anwendimg und Versiegelung wird erleichiort.
Wie bereits zuvor erwähnt, erstreckt sn. h der flexible Materialstreiien 10 mit einem vorderen AbLiulle.il 14
über die Randlinic 4 hinaus. Das bedeutel. daß der flexible Matcrialstrc'ien 10. wenn der mit der Öffnung versehene Verpackungsbehälter fertig geformt und ungeöffnet ist, längs der Behälterkante 4 gefaltet wird, so daß der Ablaufteil 14 des Materialslreifens 10 parallel mit der Seitenwand 2 des Verpackungsbehälter·! verläuft.
Wenn die öffnungseinrichtung durch Aufbrechen der Perforation der Schwächungslinie 6 geöffnet und der zu öffnende Teil 5 hochgc/ogcn bzw. aufgedrückt wird, springt das f -'mutende bzw. der Ablauftcil 14 des Materialstreifcns 10 infolge der inhärenten Elastizität nach oben, so daß er sich in derselben Ebene wie der Haupltcil des Streifens 10 befindet und dadurch einen Ausgießrand formt, der sich bis etwas über die Ablaufkanle 4 des Verpackungsbehälters hinauserstrcckt.
Ϊ3;ϊίν bsileiilci, d»ß bei!" Ausgießen des !nh;i!ic des Verpackungsbehälters ein ebener und konzentrierter Strahl erzielbar ist. der keine Tendenz zeigt, irgendwie längs der Außenseite des Vcrpackungslaminats über die Behällerkantc 4 und längs der Seitenflächen 2 hinauszulaufen, wie dies bei der erwähnten, vorbekannten Vcrpackungscinrichtung gemäß der Beschreibungseinleitung der Rill ist. Um die beschriebene funktion sicherzustellen, ist es zweckmäßig, daß der Materialstreifen 10 aus biegbarem und elastischem Material ausreichender Steifigkeit hergestellt ist. Als geeignete Materialien haben sich Acrylnitril-butadicn-styrol. PVC oder Polystyrol erwiesen, die alle dem Streifen die Fähigkeit verleihen, nach dem !"alten im wesentlichen vollständig wieder die ebene bzw. ursprüngliche Form anzunehmen. Ein weiteres geeignetes Material ist geschäumtes Polyäthylen hoher Dichte. F.in ausgeschäumter. hochdichter Polyäthylen-Streifen soll aber eine größere Dicke haben als aus Acrylnitril-butadienstyrol oder PVC hergestellter Streifen 10. Es hat sich gezeig;, daß eine Dicke von etwa 0.2 mm dem Streifen 10 die gewünschten Eigenschaften verleiht.
Die spezielle Ausbildung des zu öffnenden Teils 5 mit einem Ende, das breiter als der Rest des zu öffnenden Teils 5 ist und eine graduelle Übergangszonc zwischen dem breiten und schmalen Teil aufweist, dient zwei Aufgaben: In erster Linie wird ermöglicht, daß der Ablaufteil 14 des Materialstreifens 10 nach dem öffnen des zu öffnenden Teils 5 frei und ungehindert in die gewünschte Lage nach außen springen kann, gleichzeitig wenn der Rest der Randlinie des Materialstreifens 10 vom Verpackungsmaterial an der oberen Stirnfläche 1 des Verpackungsbehälters bedeckt ist. was zu einer gut funktionierenden und auch ästhetisch attraktiven Öffnungseinrichtung fuhrt, /vscitens wurde gefunden, daß der zu öffnende I eil 5 während des Moments des Öffners, wenn er sukzessive gefallet oder aufwärts bzw rückwärts umgelegt wird, eine bestimmte Wellung. Sickung. Riffelung oder Faltung erhält, die /u dem zu öffnenden Teil 5 führt, nachdem die Öffnung etwas kürzer als die ursprüngliche Länge und daher auch etwas kürzer als die in dem Verpackungsmaterial belassene Aussparung bleibt. Beim Wiederv erschließen des Verpackungsbehälters, d.h. beim llcrunterfalten des zu öffnenden Teils in die Aussparung verhaken sich die flachliegenden Teile der Schwächungslinie β.die eine graduelle bzw. allmähliche Ubergangszone /wischen den breiten und schmalen I eilen der öffnung bilden, fesl in die korrespondierenden Teile des zu öffnenden Teils 5. so daß der zu öffnende feil 5 nach dem Hineinpressen in die Ausnehmung in derselben befestigt bleibt und im u.pcpnt|irhrn mit Hrr ohrrrn Slirnfliirhr I ilps Verpackungsbehälter fluchtet.
Die Herstellung der Öffnungseinrichtung findet z. H. dadurch statt, daß die Verpackungsmalerialbahn in gleichmäßigen Intervallen, deren Länge der Material länge jeder Packung entspricht, mit U-förmigcn Schw ächungslinicn durch Perforation mit Hilfe eines geeigneten Stanzwerkzeugs versehen wird. Daraufhin wird die Verpackungsmatcrialbahn an jeder Stelle der Perfr-ntion mit der Deckschicht und dem flexiblen Materialstrcifen 10 versehen, die miteinander beim Vorschrciten verbunden werden und in Form eines Bandes von üeckschichtmalcrial. an welchem Hand die mit der Ausgießöffnung in gleichen Absländen befestigten Matcrialstreifcn 10 versehen sind, zugeliefert werden. Nach dem Abschneiden in separate Einheiten und dem Anlagen an die Unterseite des Vcpackungsmaterialstreifens durch Heißsiegeln oder Heißverschweißen in den zwei Sicgelungszonen wird die Herstellung der Öffnungseinrichtung beendet und das Verpackungsmaterial kann in Einzelpackungen überführt werden.
Die öffnungseinrichtung erlaubt in einfacher Weise einerseits eine Entleerungsöffnung mit gut bestimmter Randlinie und andererseits eine geeignete Ausgießbzw. Ablaufkante zu schaffen, die nach dem Öffnen über die Randlinie des Verpackungsbehälters hinausragt. Durch Verwendung zweier verschiedener Materialien, von denen jedes optimale Eigenschaften für dessen Zwecke besitzt, kann die bisher nicht mögliche Kombination eines einfachen Aufreißens der die Entleerungsöffnung bedeckenden Materialschicht und einer steifen Ablaufkante erreicht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. öffnungseinrichtung für Verpackungsbehälter, bei denen eine in der Behälterwand angeordnete Schwächungslinie einen aufreißbaren Teil bestimmt, der sich bis über eine Behälterkante bzw. einen Behälterrand erstreckt, bei der die Schwächungslinie gegenüber der Behälterinnenseite mittels einer flüssigkeits-undurchlässigen, mit der Innenseite der Behälterwand rings um die Schwächungslinie verbundenen Deckschicht abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Behälterwand und der Deckschicht (7) ein biegbarer Materialstreifen (10) angeordnet ist, der eine öffnung (11) aufweist, sich mit einem Ablaufteil (14) bis über die Behälterkante (4) erstreckt und teilweise dicht mit der Deckschicht (7) verbunden ist.
    2. Öffnungseinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß sich die Öffnung (11) in geringem Abstand von der Behälterkante (4) befindet.
    3. öffnungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die öffnung (11) umgebende Teil des Maieriaistreifens (10) mit der Deckschicht (7) in einer Siegelungszone (12) verbunden ist.
    4. öffnungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (7) mit dem als Aufreißlasche dienenden zu öffnenden Teil (5) in einem Bereich verbunden ist, der im wesentlichen der Öffiv .ig (11) entspricht.
    % Öffnungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch , !kennzeichnet, daß der Malerialstreifen (10) verhältnismäßig eigensteif ist und infolge der f'igenclasti/ität seine gestreckte
    Form wieder einzunehmen trachtet.
    6. öffnungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialstreifen (10) aus Acryl.iitril-butadien-styrol besieht.
    7. öffnungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialstreifen (10) aus PVC besteht.
    8. öffnungseinrichtung nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialstteifen (10) aus geschäumtem Polyäthylen hoher Dichte besteht und im wesentlichen 0,2 mm dick ausgebildet ist.
    9. öffnungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächungslinie (6) derart im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, daß sich das Ende des zu öffnenden Teils (5) an einer der Flächen des Verpackungsbehälter* befindet, die dessen oberen Stirnfläche (1) benachbart sind.
    10. öffnungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der sich über die Behälterkante
    (4) hinaus erstreckende Abschnitt des zu öffnenden Teils (5) breiter als der Rest des zu öffnenden Teils
    (5) und die entsprechende Breite des Materialstreifens (10) kleiner als die Breite des zu öffnenden Teils (5) sind.
    11. öffnungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zu öffnende Teil (5) zwischen seinen breiten und schmalen Teilen eine graduelle Übergangszone aufweist.
    12. Öffnungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (11) oval ausgebildet ist und mit einem Ende kurz vor der Behälterkante (4) endet.
DE2729185A 1976-07-08 1977-06-28 öffnungseinrichtung für Verpackungsbehälter Expired DE2729185C3 (de)

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