DE2728361A1 - Verfahren zur steuerung von entwicklungs- oder aetzvorgaengen - Google Patents
Verfahren zur steuerung von entwicklungs- oder aetzvorgaengenInfo
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Description
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Böblingen, den 21. Juni 1977 pr-bd/sz
Anmelderin:
IBM Deutschland GmbH Pascalstraße 100 7000 Stuttgart 80
Amtliches Aktenzeichen:
Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin:
GE 977 012
Bezeichnung:
Verfahren zur Steuerung von Entwicklungs- oder Ätzvorgängen
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung von
Entwlcklungs- oder Ätzvorgängen durch Messung einer vom Werkstück während des Bearbeitungsvorganges beeinflußten
Strahlung.
Bei der Herstellung von Integrierten Schaltkreisen werden
Halblelterplättchen mit einer Photolackschicht überzogen und anschließend mit Hilfe von Masken mit einem meist sehr
komplizierten und sehr fein strukturierten Muster belichtet. Wegen der Immer höher werdenden Packungsdichten und weil
die elektrischen Eigenschaften der das Endprodukt bildenden integrierten Schaltkreise in hohem Maße von der genauen
Einhaltung der vorgegebenen Linienbreiten und Linienabstände der übertragenen Lichtmuster abhängig sind, werden an die
Präzision der verwendeten Masken und an die während des Belichtungsvorganges einzuhaltenden Parameter höchste Anforderungen
gestellt. Es hat sich gezeigt, daß die bei der Übertragung der Lichtmuster auftretenden, meist sehr engen
Toleranzen durch den Entwicklungsvorgang und durch einen unter Umständen sich anschließenden Ätzvorgang in vielen
Fällen so verschlechtert werden, daß die nach diesem Verfahren erzeugten integrierten Schaltkreise nur zu einem
geringen Prozentsatz verwendbar sind. Die während eines Entwicklungs- oder Ätzvorganges eintretende Verschlechterung
der Toleranzen Ist unter anderem damit zu erklären, daß die
Beleuchtungstärke in den Randzonen eines belichteten Bereiches, beispielsweise eines linienförmlgen Bereiches, selbst bei
exaktester Ausleuchtung in der Regel wesentlich niedriger '<
{ ist als in der Mitte. Das hat zur Folge, daß die Beleuchtungsstärke als Funktion des Abstandes von der Linienmitte nicht
einen rechteckförmigen Verlauf sondern einen allmählichen
Abfall zu den Linienrändern hin aufweist, was zur Folge hat, daß die Breite der durch eine Entwicklung oder eine Ätzung
freigelegten Bereiche eine starke Abhängigkeit von der
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Entwicklungs- bzw. Ätzdauer hat. Selbst bei angenähert rechteckigem Verlauf der Belichtungsprofile kann eine
Verbreiterung der freigelegten Bereiche über die belichteten Bereiche hinaus durch eine sogenanntes "Unterätzen"
unter Umständen ganz wesentlich vergößert werden. Die oben angesprochenen hohen Anforderungen an die Genauigkeit der
entwickelten oder geätzten Muster werden noch dadurch erhöht, daß bei der Herstellung einer integrierten Schaltung
eine Vielzahl von Belichtungen in aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten erforderlich ist.
Die Entwicklung der belichteten Photolackschicht wird üblicherweise
durch genaue Einhaltung einer durch vorher durchzuführende Versuchsreihen ermittelten Entwicklungszeit gesteuert.
Da aber neben der Zeit auch eine Reihe anderer Parameter, wie Konzentration, Reinheit und Temperatur des Entwicklers
sowie Beschaffenheit, Reinheit und Dicke der Lackschichten vor allem aber die Beleuchtungsstärke während der
Belichtung der Photolackschicht von großem Einfluß auf die Dicke der freigelegten Linien sind, können trotz genauster
Prozeßüberwachung Fehler nicht mit der erforderlichen Sicherheit ausgeschlossen werden.
Aus diesem Grund hat man daher in letzter Zeit Verfahren zur Steuerung von Ätzvorgängen auf die Steuerung des Ent- {
Wicklungsvorganges übertragen. Es hat sich aber gezeigt, j daß die bei der überwachung und Steuerung von Ätzvorgängen j
verwendeten Verfahren eine Reihe von Nachteilen aufweisen, die sie bei Vorliegen von höchsten Anforderungen sowohl bei
der Steuerung von Ätzvorgängen als auch bei der Steuerung von Entwicklungsvorgängen in vielen Fällen unbrauchbar machen.
So wird beispielsweise in der Literaturstelle "IBM Technical Disclosure Bulletin", Vol. 18, No. 6, November 1975,
Seiten 1867 bis 1870 ein Verfahren beschrieben, bei der die Reflexion eines auf das Werkstück schräg einfallenden
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Lichtstrahls gemessen und als Kriterium für die Beendigung eines Entwicklungs- oder Ätzvorganges ausgewertet
wird. Es ist leicht einzusehen, daß bei diesem Verfahren nur der erste Durchbruch durch eine geätzte Schicht oder
das Aufhören der Veränderung der Breite dieser Schicht, nicht aber das Vorliegen einer bestimmten Breite festgestellt
werden kann. Das gleiche gilt für die in der Literaturstelle "IBM Technical Disclosure Bulletin", Vol. 15,
No. 11, April 1973, Seiten 1532 und 3533 beschriebene Vorrichtung, bei der anstelle des reflektierten Lichtes das
durch das Werkstück durchtretende Licht zur Anzeige der Beendigung des Ätzvorganges verwendet wird.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine Verfahren zur überwachung und Steuerung von Entwicklungs- und/oder Ätzvorgängen
anzugeben, mit dessen Hilfe es bei niedrigem technischem Aufwand möglich ist, den Entwicklungs- oder
Ätzprozeß bei Vorliegen genau deffinierter Linienbreiten abzubrechen und somit sogar bei der Belichtung eingetretene
Fehler weitergehend ausgleichen zu können. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschrieben Erfindung
gelöst.
Gegenüber den bisher bekannten Verfahren und Vorrichtungen hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, daß anstelle
einer Reihe von bei der Durchführung eines Entwicklung^
oder Ätzprozesses erforderlichen sehr exakten Messungen nur die Intensität einer oder mehrerer Beugungsordnungen gemessen
werden muß. Auf Grund dieser Meßung muß dann nur ein einziger Parameter beispielsweise die Entwicklungszeit geändert
werden, um Änderungen eines oder mehrerer der oben erwähnten Parameter unschädlich zu machen. An Stelle von
Meßungen und Steuerungen einer Vielzahl von Parametern wird dadurch nur die Meßung einer Lichtintensität und die steue- \
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rung eines einzigen Parameters erforderlich. Da die "in Situ'
durchführbare Meßung nicht einen für das Endergebnis des Prozesses maßgeblichen Parameter sondern das Endergebnis
selbst, nämlich die Linienbreite erfaßt, kann die Genauigkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens trotz der Einfachheit
der verwendeten Mittel durch keines der bisher vorgeschlagenen Verfahren auch nur angenähert erreicht werden.
Die Erfindung wird anschließend anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung des bei Belichtung durch eine vorgegebene Maske auftretenden
Intensitätsverlaufs und des nach Abschluß
des Entwicklungsvorganges vorliegenden Verlaufs der Lackdicke.
Fig. 2 die schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Fig. 3 die perspektivische Darstellung eines Ausschnittes des in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels
.
Ordnung als Funktion der Entwicklungsoder Ätzzeit.
Anhand von Fig. 1 werden die Verhältnisse bei der Belichtung einer Photolackschicht durch eine Maske erläutert. Fällt,
wie in Fig. 1 dargestellt, eine kollimierte Strahlung 1 auf eine aus einem durchsichtigen Trägerelement 2 und aus einem
undurchsichtigen Bereich 3 bestehende Maske 4, so ergibt
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sich Im Bereich einer Lackschicht 5, bedingt durch die in
den Randbereichen der undurchsichtigen Schicht 3 auftretenden Beugungserscheinungen, der durch die Linie 10 dargestellte
Intensitätsverlauf. Wird die so belichtete Lackschicht entwickelt, so wird nach einer vorgegebenen Zeit zunächst der
zwischen den Linien 11 und 12 liegende Bereich eines unter der Lackschicht liegenden Halbleiterplättchens 6 fast gleichzeitig
freigelegt. Es ist leicht einzusehen, daß die Breite dieses Bereiches mit der Breite des durchsichtigen Bereichs
der Maske 4 nicht übereinstimmt und weitgehend durch Schwankungen der Intensität der Strahlung 1 verändert wird.
Bei Fortsetzung des Entwicklungsprozesses wird nach einer nur experimentell ermittelbaren Zeit die Breite des freigelegten
Bereichs des Halbleiterplättchens 6 der Breite des durchsichtigen Bereiches der Maske 4 gleich sein. Diese
experimentell ermittelte Entwicklungszeit gilt aber nur, wenn alle anderen Parameter, nämlich die Intensität der Belichtung,
die Dauer der Belichtung, die Konzentration, Reinheit und Temperatur des Entwicklers, sowie die Zusammensetzung, die
Reinheit und die Dicke der Photolackschicht mit großer Genauigkeit konstant gehalten werden können. Wird die Entwicklungszeit
weiter vergrößert oder ändern sich die oben aufgezählten Parameter in einer bestimmten Richtung, so wird
der freigelegte Bereich des Halbleiterplättchens 6 allmählich den ganzen Bereich zwischen den Linien 13 und 14 einnehmen
und, bei manchen Photolacken nach einer weiteren Verlängerung der Entwicklungszeit durch "Unterätzen" der Lackschicht
noch größer werden. Es ist leicht einzusehen, daß zu einer genauen Übertragung der durchlässigen Bereiche der Maske 4
eine ganze Reihe von zum Teil sehr schwer zu überwachenden Parametern mit größter Genauigkeit eingehalten werden muß.
Jede Veränderung eines dieser Parameter kann zur Verkleine- I rung oder zur Vergrößerung der freigelegten Bereiche des \
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Halblelterplättchens 6 führen, wodurch im schlimmsten Fall
mehrere getrennt zu dotierende oder getrennt mit leitenden überzügen zu versehende Bereiche miteinander verschmelzen
oder zumindest einander so nahe kommen, daß die elektrische Eigenschaften einer mit diesem Verfahren hergestellten
Halbleiterschaltung ganz wesentlich verändert werden.
In Fig. 2 wird ein einfaches Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch und in Fig. 3 ein Ausschnitt aus Fig. 2
perspektivisch dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einem Gefäß 15, in dem ein Entwickler 16 untergebracht ist. Im
Entwickler 16 befindet sich ein mit einer Photolackschicht überzogenes Halbleiterplättchen 6, das mit dem in Fig. 1
veranschaulichten Verfahren belichtet wurde. Die mit S bezeichneten und im verkleinertem Maßstab dargestellten Bereiche
des Halbleiterplättchens 6 und der darauf befindlichen Photolackschicht wurden mit einem Muster belichtet, das die
zum Aufbau einer integrierten Schaltung in unterschiedlicher Weise dotierten oder mit leitenden Schichten überzogenen
Bereiche und Linienstrukturen enthält. Der mittlere, mit G bezeichnete Bereich des Halbleiterplättchens und die
darauf befindliche Photolackschicht wurde mit einem Muster belichtet, das aus einer Anzahl von vorgegebene Breiten
und Abstände voneinander aufweisenden Linien besteht. Die Breite der Linien und der Abstände zwischen den einzelnen
Linien des Gitters entsprechen in der Regel der mittleren Breite der Linien und der Abstände zwischen den Linien
in den Bereichen S. Diese Breiten und Abstände können aber I auch größer oder kleiner als die Breiten und Abstände den
Linien im Bereich S gewählt werden. Ferner ist eine Lichtquelle 18 zur Erzeugung eines monochromatischen kollimierten
Lichtstrahls 19 vorgesehen, der durch ein Fenster 17 des Gefäßes 15 auf den mit einer Gitterstruktur belichteten Bereichs
G des Halbleiterplättchens 6 fällt. Die Vorrichtung
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besteht weiterhin aus zwei Lichtdetektoren 22 und 23, die in der Richtung der zweiten und dritten Beugungsordnung der
auf das im Bereich G durch die Entwicklung entstehende Gitter fallenden Strahlung 19 liegen.
Die Orte der Lichtdetektoren 22 und 23 sind eine eindeutige Funktion der Gitterkonstante g des im Bereich G
entstehenden Gitters. Während die Lage der Beugungsordnungen bei vorgegebener Richtung und bei vorgegebener
Wellenlänge der Strahlung 19 eine eindeutige Funktion der Gitterkonstante g, also prozeßunabhängig ist, ist die
Intensität dieser Beugungsordnungen eine eindeutige Funktion der Breite der durch den Entwicklungsvorgang freigelegten
Linienbereiche. Wird während des Entwicklungsvorganges die Breite b der durch den Entwicklungsvorgang freigelegten
Bereiche zwischen den Gitterlinien gleich der halben Gitterkonstante g, die Linienabstände also gleich den
Linienbreiten, so wird, wie aus der Beugungsoptik bekannt, die Intensität des Beugungsmaximums zweiter Ordnung
gleich 0. Da die Flanken der Gitterlinien nicht exakt senkrecht sind, wird in der Praxis die Intensität der
zweiten Beugungsordnung nicht gleich 0 sondern durchläuft ein Minimum. Der Verlauf dieser Intensität wird in Fig. 4
als Funktion der Entwicklungszeit schematisch dargestellt. Bei extrem fein strukturierten Lichtmustern, bei denen
die Linienbreiten und Linienabstände an der Grenze des optischen Auflösungsvermögens liegen, kann es vorteilhaft
sein, die Linienbreiten und Linienabstände des zur Prozeßsteuerung verwendeten Gitters größer zu machen, um
zu vermeiden, daß bei dem sich in diesem Fall möglicher- j weise ergebenden sinusähnlichen Gittern der Intensitäts- !
verlauf im Bereich der zweiten Beugungsordnung oder im Bereich anderer Beugungsordnungen verfälscht wird. Es hat
sich herausgestellt, daß für jede Linienbreite eines zu übertragenden Schaltungsmusters eine optimale Gitterkon-
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-yt-
stante experimentell ermittelt werden kann, bei der das Minimum bestimmter Beugungsordnungen ein eindeutiges
Kriterium für die Beendigung des Entwicklungsvorganges für das belichtete Schaltungsmuster ist. Weisen die durch
Belichtung der Photolackschicht übertragenen Schaltungsmuster sehr große Linienbreiten und Linienabstände auf,
kann es zweckmäßig sein, die Gitterkonstante kleiner zu machen und dadurch die Empfindlichkeit der Anzeige zu erhöhen.
Ist der EntwicklungsVorgang weit genug fortgeschritten,
und beginnt das im Bereich G belichtete Gitter sich allmählich auszubilden, so wird im Bereich der beispielsweise
durch den Strahl 20 angedeuteten Richtung der zweiten Beugungsordnung, wie in Fig. 4 angedeutet, zunächst kein
Licht vorliegen. Bei fortschreitender Ausbildung der Gitterstruktur, nämlich bei allmählichem Breiterwerden
der Abstände zwischen den einzelnen Gitterlinien, wird die Intensität im Bereich der zweiten Beugungsordnung sehr
rasch ansteigen um dann wieder schnell abzufallen«. Wird die
Breite der freigelegten Bereiche gleich der halben Gitterkonstante, so wird ein Minimum erreicht. Bei Fortsetzung des
ÄtzVorganges wird die Breite der freigelegten Bereiche
größer als die halbe Gitterkonstante, so daß die Intensität der Strahlung im Bereich der zweiten Beugungsordnung allmählich
ansteigt. Dieser Verlauf der Intensität der zweiten Beugungsordnung wird durch den Lichtdetektor 22 in elektrische
Signale umgewandelt, die über eine Leitung 24 zu einer Auswertschaltung 26 übertragen werden. Zur Erhöhung
der Meßgenauigkeit kann es sinnvoll sein, einen weiteren Lichtdetektor 23 im Strahlengang 21 der dritten Beugungsordnung anzuordnen, der den Intensitätsverlauf dieser Beu-
gungsordnung in elektrische Signale umwandelt und über eine :
Leitung 25 zur Auswertschaltung 26 überträgt. Die Auswert-
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Schaltung 26 1st so ausgelegt, daß bei Exreichen bestimmter
Intensitätswerte Im Bereich einer oder mehrerer Beugungsordnungen auf einer Ausgangsleitung 27 ein den Entwicklungsvorgang beendendes Signal auftritt.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf durch Masken oder sonstige zu reproduzierende körperliche Vorlagen
übertragene Muster beschränkt. Sie kann vielmehr auch im Zusammenhang mit durch sogenannte "Artwork"-Generatoren,
die beispielsweise als Licht- oder Elektronenstrahl
schreiber ausgebildet sein können, erzeugte Muster verwendet werden.
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e e r s e i r e
Claims (9)
1. Verfahren zur Steuerung von Entwicklungs- oder " " Ätzvorgängen durch Messung einer vom Werkstück
während des Bearbeitungsvorganges beeinflußten Strahlung, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem
zu entwickelnden oder zu ätzenden Muster auch ein Gitter, beispielsweise durch Belichtung auf
das Werkstück übertragen wird, daß das Werkstück im Bereich des Gitters mit einem Strahl geeigneter
Wellenlänge beaufschlagt wird und die Lage und/oder Intensität einzelner oder mehrerer
Beugungsmaxima festgestellt bzw. gemessen und die Ergebnisse als Kriterium für die Steuerung des zu
überwachenden Prozesses ausgewertet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gitter im gleichen Prozeßabschnitt wie die zu entwickelnden oder zu ätzenden Muster übertragen
wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter an einer von
dem zu entwickelnden oder zu ätzenden Bereich freien Stelle angebracht wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftreten des Minimums der zweiten Ordnung der am Gitter ge- ι
beugten Strahlung als Kriterium für die Beendigung j des Entwicklungs- oder Ätzvorganges ausgewertet
wird.
ι
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche
■ 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter-
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ORIGINAL INSPECTED
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linien gleiche Breiten und Abstände wie die Linien des zu entwickelnden oder zu ätzenden Musters aufweisen
.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterlinien
größere Breiten und Abstände als die Linien des zu entwickelnden oder zu ätzenden Musters aufweisen
.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragung des Gitters und der zu entwickelnden oder zu
ätzenden Muster mit Hilfe von Masken erfolgt.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragung
der Gitter und der zu entwickelnden oder zu ätzenden Muster durch Lichtstrahl- oder Elektronenstrahl
schreiber erfolgt.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein
ein durchsichtiges Fenster (17) aufweisendes Gefäß (15) zur Durchführung des Entwicklungs- oder
ÄtzVorganges, durch eine einen monochromatischen, auf
den Gitterbereich (G) des Werkstückes gerichteten Strahl (19) erzeugende Lichtquelle (18), durch im
Bereich der zweiten und dritten Beugungsordnungen (20, 21) der auf den Gitterbereich (G) auftreffenden
monochromatischen Strahlung (19) angeordnete Lichtdetektoren (22, 23), deren Ausgänge über Leitungen
(24, 25) mit einer Auswertschaltung (26) verbunden sind, an deren Ausgangsleitung (27) ein den Ent- ;
wicklungs- oder Ätzvorgang steuerndes elektrisches ! Signal auftritt. ,
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1978
- 1978-04-25 US US05/900,028 patent/US4179622A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-05-25 JP JP6179078A patent/JPS5410677A/ja active Granted
- 1978-06-20 DE DE7878100197T patent/DE2861541D1/de not_active Expired
- 1978-06-20 EP EP78100197A patent/EP0000170B1/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1564290A1 (de) * | 1966-10-13 | 1970-02-12 | Leitz Ernst Gmbh | Verfahren zum Ausrichten von Kopiermasken bei der Halbleiterfertigung |
| DE2326059B2 (de) * | 1972-05-22 | 1976-08-05 | Hitachi, Ltd., Tokio | Anordnung und verfahren zum ausrichten von mustern |
Non-Patent Citations (5)
| Title |
|---|
| IBM Technical Disclosure Bulletin, Bd. 15, April 1973, Nr. 11, S. 1532 u. 1533 * |
| IBM Technical Disclosure Bulletin, Bd. 18, November 1975, Nr. 6, S. 1867-1870 * |
| IBM Technical Disclosure Bulletin, Bd. 19, Juli 1976, Nr. 2, S. 472-473 * |
| IBM Technical Disclosure Bulletin, Bd. 19, November 1976, Nr. 6, S. 2241 * |
| IEEE-Transactions on Electron Devices, Bd. ED-22, Juli 1975, Nr. 7, S. 371-375 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2861541D1 (en) | 1982-03-04 |
| EP0000170A1 (de) | 1979-01-10 |
| US4179622A (en) | 1979-12-18 |
| JPS5649447B2 (de) | 1981-11-21 |
| DE2728361C2 (de) | 1981-09-24 |
| JPS5410677A (en) | 1979-01-26 |
| EP0000170B1 (de) | 1982-01-20 |
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