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DE2722730A1 - Selbstfang-anbindevorrichtung - Google Patents

Selbstfang-anbindevorrichtung

Info

Publication number
DE2722730A1
DE2722730A1 DE19772722730 DE2722730A DE2722730A1 DE 2722730 A1 DE2722730 A1 DE 2722730A1 DE 19772722730 DE19772722730 DE 19772722730 DE 2722730 A DE2722730 A DE 2722730A DE 2722730 A1 DE2722730 A1 DE 2722730A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
traverse
struts
spring
tying device
strut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772722730
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772722730 priority Critical patent/DE2722730A1/de
Publication of DE2722730A1 publication Critical patent/DE2722730A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/062Neck-bars, e.g. neck collars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • belbstfanz-Anbindevorrichtunz
  • Die Erfindung betrifft eine Selbstfang-Anbindevorrichtung für Vieh, mit oben und unten befestigten, einander gegenüberstehenden Halsrahmen-Streben, die zwecks Freigabe bzw.
  • Festhaltung des zwischen sich eingeschlossenen Tierhalses auf-bzw. zuspreizbar sind, und mit einer Betätigungseinrichtung für die Spreizbewegung der Streben, die bezüglich der Zuspreizung durch das Tier auslösbar ist.
  • Es sind bereits Selbstfang-Anbindevorrichtungen bekannt, bei denen die Halsrahmen-Streben an einem festen Gerüst angeordnet sind, welches im Standbereich der Tiere z.B. in einem Stall aufgebaut wird. Eine bekannte Anbindevorrichtung ist z.B. in der UT-O 2 205 887 beschrieben.
  • In der offenen Stellung sind die Halsrahmen-Streben oben auseinandergespreizt. Das Tier, welches auf den Stand mit der bekannten Anbindevorrichtung läuft, muß deshalb, entgegen dem natürlichen Bewegungsablauf, mit erhobenem Kopf an seinen Futterplatz treten, den Kopf zwischen den Halsrahmen-Streben hindurchschieben und wieder absenken. Die Tiere versuchen deshalb seitlich unten zwischen den Halsrshmen-Streben und den Pfosten des Gerüstes vorbeizugehen. Dadurch ist die Betriebssicherheit der bekannten Anbindevorrichtung Jedoch nicht gewährleistet.
  • Bei den bekannten Selbstfang-Vorrichtungen ist auch nur unter sehr großen glühen ein durch Krankheit festliegendes Tier aus den Halsrahmen-Streben herausziehbar, selbst wenn diese sich in der sogenannten Offenstellung befinden, weil die engste Stelle zwischen den Halsrahmen-Streben sich im unteren Bereich befindet. Man ist gezwungen, z.B. krankes Rindvieh aus den bekannten Vorrichtungen praktisch herauszuhoben, indem der ganze Tierkörper mit angehoben wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Selbstfang-Anbindevorrichtung zu schaffen, welche eine tiergerechte Öffnung ihrer Halsrahmen ermöglicht.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst worden, daß die Drehpunkte, um welche die Streben bei ihrer Spreizbewegung schwenken im Bereich der oberen Befestigung der Streben angeordnet sind.
  • In der Offenstellung der erfindungsgemäßen Anbindevorrichtung ist der größte Abstand zwischen den Halsrahmen-Streben in der Nähe des Bodens vorhanden, was dem natürlichen Bewegungsablauf der Tiere entgegenkommt, mit gesenktem Kopf an ihren Futterstand heranzutreten. In jedem Fall wird der Hals des Tieres dabei durch die sich schließenden Halsrahmen-Streben erfaßt. Die erfindungsgemäße Anbindevorrichtung ist damit funktionssicher.
  • Um den Tieren auch während der Anbindung eine größtmögliche Bewegungsfreiheit zu geben, zeichnet sich die Vorrichtung noch dadurch aus, dal3 die obere Befestigung eine hängende, beispielsweise an einer Kette hängende Traverse ist, daß als untere Befestigung in an sich bekannter Weise von einem gegemeinsamen Bodenanker zu jedem freien Ende einer Strebe führende Ketten vorgesehen sind und dad die Drehpunkte der Streben in der Traverse angeordnet sind. In der aufgespreizten Stellung werden die Streben die Ketten spannen, so daß die Ausrichtung der hängenden Anbindevorrichtung quer zum Standplatz immer gew;-ihrleistet ist. In geschlossener Stellung wird den Tieren durch die hängende Anordnung der Anbindevorrichtung größtmögliche Bewegungsfreiheit gegeben, ohne daß eine Einschnürung der Tiere im Halsbereich erfolgt. Selbstverständlich kann die Kette auch durch ein Seil oder einen Gurt ersetzt werden.
  • Ein Tier wird sich beim Herantreten an seinen Stand selbst fangen, da es die Betätigungseinrichtung für die Halsrahmen-Streben auslöst. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anbindevorrichtung ist als Betätigungrseinrichtung eine auf das über den Drehpunkt hinaus verlängerte Ende jeder Strebe drückende Druckfeder vorgesehen, wobei die Druckfedern oberhalb der Streben-Drehpunkte an der Traverse derart abgestützt sind, daß während der Spreizbewiegung die gedachte Längsachse jeder Halsstrebe in ihrer Verlängerung den Drehpunkt und gleichzeitig den Abstützpunkt der Feder durchläuft, wobei die Druckfeder in dieser sogenannten Totpunktstellung maximal ausgelenkt ist.
  • Das an den Futterstand herantretende Tier drückt gegen die Streben der Anbindevorrichtung, wodurch diese unten gespreizten Halsrahmen-Streben durch die Straffung der Ketten zusammengezogen werden. Dabei wird die Druckfeder zusammengedrückt. Sobald die Streben eine bestimmte Winkelstellung überschreiten, nämlich die beschriebene sogenannte Totpunktstellung, kann die Feder sich wieder entlasten, indem sie die Streben nunmehr zusammenschwenkt. Das Schließen der hnbindevorrichtung erfolgt demnach je nach Auslegung der Totpunkt stellung durch den Anpreßdruck der Tiere und danach selbsttätig durch die Feder.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das verlängerte Ende jeder Strebe als hohlzylinderischer Raum ausgebildet, in den die Druckfeder eingelegt ist, wobei ein in den Raum eintauchender Kolben auf die Feder drückt,und dieser Kolben mit einem Laschenhebel gelenkig verbunden ist, der sich an der Traverse in einem zugeordneten Gelenkpunkt abstützt. Die Vorrichtung ist dadurch besonders betriebssicher, denn die Klemmwirkung kann durch die im Hohlzylinder geschützte Feder durch Verschmutzungen oder dergleichen nicht beeeinträchtigt werden.
  • Von Jedem Laschenhebel steht ein Hebelarm ab, dessen freies Ende mit betätigbaren Verriegelungs- und Auslösegestängen gekoppelt ist. Durch die Verriegelung wird verhindert, daß die Streben gegen den Federdruck vom Tier wieder aufgedrückt werden. tber die Gestänge, die,wie bei den bekannten Anbindevorrichtungen, auch als sogenannte Zentralgestänge ausgebildet sein können, durch welche mehrere Anbindevorrichtungen gleichzeit verriegelt bzw. ausgelöst werden, ist es auch möglich, die Anbindevorrichtung wieder zu öffnen, indem die Laschenhebel soweit geschwenkt werden, daß die Druckfedern die Halsrahmen-Streben selbsttätig bis in die maximale Aufspreizstellung aufdrücken.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anbindevorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß als Betätigungsvorrichtung eine geteilte Traverse vorgesehen ist, so daß die daran befestigten Streben einen gemeinsamen Hauptdrehpunkt haben, und daß an beiden Enden der Traverse die freien Enden einer Zugfeder derart angelenkt sind, daß bei Abknickung der Traversenhälften um den Hauptdrehpunkt die sich zwischen den Federanlenkpunkten erstreckende, gedachte Linie der Federkraft von einer Seite des Hauptdrehpunktes über die sogenannte "Totpunktstellung" durch den Drehpunkt auf die andere Seite des Drehpunktes wandert. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die HalsrahmenrStreben nicht mehr gelenkig mit der Traverse verbunden, sondern daran befestigt.
  • Jede Halsrahmen-Strebe ist mit einem zugeordneten Traversenteil z.B. verschweißt. Die Enden der Traversenhälften werden durch eine verbindende Zugfeder zusammengezogen, wenn die Traverse V-förmig abgeknickt ist. Sobald bei Auseinanderdrükken der Traversenenden die sogenannte V-Form flacher wird, ist vorgesehen, daß die Kraft der Zugfeder beim Überschreiten einer bestimmten Winkelstellung, die als "otounktstellung bezeichnet werden kann, ausgenutzt wird, um die Traverse in gestreckter Stellung zu halten. In dieser Stellung ist das Tier zwischen den Halsrahmen-;itreben gefangen. In der abgeknickten Stellung sind die Halsrahmen-Streben adkespreizt.
  • Die Anlenkpunkte der Feder sind annähernd lotrecht zur Feder bewegbar. Die Anlenkpunkte stützen sich über Rollelemente auf Gleitbahnen der zugeordneten Traversenhälften ab, wobei ein Betätigungsgestänge für die Verschiebung der Rollelemente längs der Gleitbahnen vorgesehen ist. Durch diese Betätigungsgestänge kann Öffnen oder Schließen der Halsrahmen-Streben bewirkt werden, indem die Enden der Feder einfach über die "Totpunktstellung' bewegt werden.
  • Den abknickbaren Traversenhälften kann noch eine oder mehrere Knicksperren als Verriegelung für die spreizbaren Halsrahmen-Streben zugeordnet werden, wodurch verhindert wird, daß die angebundenen Tiere die Halsrahmen-Streben auseinanderdrücken. Vorzugsweise ist für beide Traversenhälften eine gemeinsame Knicksperre vorgesehen, nämlich eine die Traverse in gestreckter Stellung haltende anhebbare Stange, die mit den beweglichen Anlenkpunkten in Wirkverbindung steht.
  • Wenn die Betätigungsgestänge die Anlenkpunkte nach oben bewegen, wodurch die Zugfeder über den Totpunkt bewegt wird, so daß die gestreckten Traversenhälften nunmehr abgeknickt werden, wird gleichzeitig die Stange angehoben, die normalerweise ein Abknicken verhindern würde.
  • Weil die beiden Streben an einer Traverse angeordnet sind, kann die tialsrshmenweite auf einfache Art und Weise verändert werden, indem lediglich der Abstand zwischen den Verbindungspunkten der Halsrahmen-Streben mit der Traverse geändert wird. Dies kann z.B. erfolgen durch Verlängern der Traverse mittels Streckteilen oder sonstigen Verlängerungselementen. Es ist auch möglich, die Traverse durch angeschweißte Profile zu verlängern.
  • Es ist auch möglich, åede Strebe an der Traverse über seitlich abstehende Laschen nach Art von Parallellenkern anzulenken, wobei eine gespreizte Stellung der Streben dadurch erreicht wird, daß diese Laschen ungleich lang ausgebildet werden.
  • Für die Bauteile von Streben und Traversen werden vorzugsweise Profilstähle verwendet, die ausreichend fest sind und leicht zu bearbeiten sind.
  • Mit der erfindungsgemäßen Anbindevorrichtung können in vorteilhaft einfacher und kostengünstiger Weise auch Stalleinrichtungen noch nachträglich ausgerüstet werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Anbindevorrichtung gemäß einer bevorzugten Auführung in geschlossener Stellung der alsrahmen-Streben, Fig. 2 eine Ausführung der Anbindevorrichtung gemäß Fig. 1 bei gespreizter Stellung der Halsrahmen-Streben, Fig. 3 einen schematischen Halbschnitt durch die Traverse der Anbindevorrichtung gemäß Fig. 2, Fig. 4 eine andere Ausführung der Anbindevorrichtung in geschlossener Stellung, Fig. 5 die Anbindevorrichtung gemäß Fig. 4 in gespreizter Stellung, Fig. 6 die Traverse der Anbindevorrichtung gemäß Fig. 4 und 5 in vergrößerter schematischer Darstellung und Fig. 7 eine schematisch angedeutete weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anbindevorrichtung.
  • In Fig. 1 ist schematisch eine erste Ausführungsform der Anbindevorrichtung gezeigt. Die Vorrichtung ist in der geschlossenen Stellung gezeichnet worden. Zwei annähernd parallel zueinander stehende lotrechte Halsrahmen-Streben 1 und 2 sind mit Jeweisl einem ihrer Enden in einer U-förmigen Traverse 3 gelagert und dabei um die Drehpunkte 4 und 5 schwenkbar. Die Traverse ist über eine Profilstange 6 und die sich daran anschließende Kette 7 an der DeckeX8,z.B. eines Stallbauwerks, abgehängt. Die unteren freien Enden der Streben 1 und 2 sind mit Ketten 9 und 10 verbunden, die zu einem Schäkel 11 führen, welcher als gemeinsamer Ankerpunkt im Boden 12 des Stallbauwerks befestigt ist. Die Profilstange 6 und die Traverse 3 sind lotrecht gegeneinander bewegbar. Die Profilstange weist einen Kopf 13 auf, der mit Laschenhebeln 14 und 15 gelenkig verbunden ist, die über an der Traverse befindliche Gelenkpunkte 16 und 17 drehen können und mit den freien Enden der Streben 1 und 2 in Wirkverbindung stehen.
  • iig. 2 zeigt eine Anbindevorrichtung gemäß Fig. 1, bei der die Streben 1 und 2 in gespreizter Stellung gezeichnet sind. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen worden.
  • Fig. 3 zeigt einen Teilschnitt durch die Traverse 3 gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung. Die Traverse selbst ist aus U-l'rofilen zusammengesetzt, wobei die Schenkel der U-Profile nach innen geöffnet sind. Zwecks Verdeutlichung der Funktion ist eine Seite der Traverse aufgeschnitten,und nur an dieser Seite ist die Strebe 2 mit ihrer entsprechenden Betatigungseinrichtung dargestellt. Selbstverständlich hat auch die im gegenüberliegenden Abschnitt der Traverse befindliche Strebe 1 eine gleichartige Betätigungseinrichtung.
  • Das über den Drehpunkt 4 hinausragende Ende der Strebe 2 ist als Hohlzylinder ausgebildet, in dessen Grund eine mit Absetzungen versehene Federaufnahme 19 eingesetzt ist. Auf dieser Federaufnanme stützt sich die Druckfeder 20 ab, auf der ein im Hohlzylinder 18 längsbeweglicher Kolben 21 steht.
  • Das obere Ende des Kolbens 21 ragt aus dem Zylinder heraus und ist mit dem Laschenhebel 15 im Punkt 22 gelenkig verbunden. Der Laschenhebel ist dabei in der Traverse drehbeweglich gelagert, indem er um den festen Schwenkpunkt 16 bewegt werden kann. Das abstehende Ende 23 des Laschenhebels ist mit dem symmetrischen Kopf 13 gekoppelt, indem ein Stift 24 in das in den Kopf eingearbeitete Langloch 25 eingreift. Der Kopf ist am unteren Ende der Frofilstange 6 angeordnet, die mit der Führung 26 gegenüber der Traverse lotrecht beweglich ist. Die Bewegung zwischen Profilstange und Traverse kann erzeugt werden über das aus Hebeln 27 und 28 bestehende Gestänge, das im Punkt 29 beweglich miteinander verbunden ist und dessen Hebel 28 im Stützpunkt 30 mit der rrofilstange und dessen Hebel 27 im Stützpunkt 31 mit der Traverse verbunden ist. Der Hebel 28 hat, wie dargesvellt, eine nach außen abstehende Stange, die in Pfeilrichtung verschwenkt werden kann, wodurch sich der Hebel 28 um seinen Stützpunkt 30 dreht. Dabei wird die Traverse über den Hebel 27 bewegt. Durch diese Bewegung verschwenkt auch der Laschenhebel 15, wobei der Punkt 22 auf der eingezeichneten Kreisbogenbahn in Pfeilrichtung wandert. Dabei wird die Druckfeder 20 zusammengedrückt und gleichzeitig erfolgt ein Schwenken der Strebe 2 um ihren Drehpunkt 4 in der Traverse. Dieses Versc wenken wird soweit vorgenommen, bis die gedachten Linien a-a und b-b (durch strichpunktierte Linien angedeutet) miteinander kongruieren. Die Kraftrichtung der Druckfeder verläuft damit durch den Drehpunkt 4 den Punkt 22 und den Gelenkpunkt 16. Es bedarf dann lediglich noch einer geringen Bewegung des Laschenhebels in der gleichen Richtung über diese "Totpunktstellung" der deckungsgleichen Linien hinaus, um die in dieser Stellung bis auf ihren maximalen Wert gespannte Druckfeder 20 zur selbstständigen Entspannung zu bringen, wobei der Laschenhebel durch die Federkraft weiter bewegt wird. Dabei werden dann auch die Streben 2 bzw. 1 weiter auseinander gespreizt.
  • In Fig. 4 ist eine andere Art der Betätigungseinrichtung für die Anbindevorichtung gezeigt worden. Die Traverse 3 bestent aus zwei ltaversenhälften 33 und 34, die einen gemeinsamen ilauptdrehpunkt 35 haben. Die Traverse mit ihren beiden Hälften und der trofilstange 6 ist über eine Kette wiederum am Gebäude eines Stalls ab enängt. Die beiden Streben 1 und 2 sind bei diesem Ausführungsbeispiel mit den zugeordneten Traversenhälften fest verbunden bzw. verschweißt. Die unteren freien Enden der Streben sind wiederum mit Ketten 9 und 10 über einen gemeinsamen Schäkel 11 als Ankerpunkt am Boden 12 gehalten.
  • In Fig. 5 ist die Ausführung der Anbindevorrichtung gemäß Fig. 4 in gespreizter Stellung dargestellt worden. Dabei ist ersichtlich, wie die jreizstellung der Streben 1 und 2, wobei die Ketten 9 und 10 gestrafft sind, durch Abknicken der Traversenhälften 33 und 34 um den nauptdrehpunkt 35 erzielt wird.
  • In Fig. 6 ist eine schematische Ansicht der in den Ausfühiungsbeispielen gemäß Fig. 4 und 5 dargestellten Traverse in vergrößerem Maßstab wiedergegeben. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszanlen versehen. An den beiden Enden der einander gegenüberstehenden Traversenhälften 33 und 34 sind die freien Enden 36 und 3r? einer Zugfeder 38 angelenkt. Die Anlenkpunkte der Zugfeder 39 und 40 stützen sich über ollelemente 41 und 42 an schrägstehenden Gleitbahnen 43 und 44 ab, die Jeweils an den Enden der zugeordneten Traversenhälften angeordnet sind. An jedem Anlenkpunkt ist, wie dargestellt, noch ein zugeordneter Drehhebel 45 und 46 befestigt, der um zugeordnete Drehpunkte 47 und 48 Jeweils geschwenkt werden kann. Die freien lenden der Drehhebel sind über Verbindungslaschen 49 und 50 mit einem Arm 51 eines Auslösehebels 52 verbunden, der mittels Schwenkhebel 53 um den Drehpunkt 54 an der Profilstange 6 bewegt werden kann.
  • Diese Ausführung der Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Wenn der Schwenkhebel 53 in Pfeilrichtung nach oben bewegt wird, drücken die Verbindungslaschen 49 und 50 auf die Drehhebel 45 und 46, die dabei um ihre Drehpunkte 4rj und 48 schwenken. Dabei werden die Anlenkpunkte 3 und 40 mit ihren Rollelementen 41 und 42 entlang den zugeordneten Gleitbahnen 43 und 44 angehoben, so daß die Zugfeder 38 über den Hauptdrehpunkt 35, mit welchem die beiden Traversenhälften 33 und 34 an der frofilstange 6 angelenkt sind, bewegt wird. Durch das dabei entstehende Drehmoment aus Zugkraft der Feder mal Abstand der Kraftwirkungslinie vom Hauptdrehpunkt 35, werden die beiden Traversenhälften abgeknickt, wodurch eine zwangsweise Öffnung der Anbindevorrichtung erfolgt, weil die mit den Traversenhälften fest verbundenen Streben 1 und 2 auseinanderspreizen.
  • Tritt ein Tier in die geöffnete Anbindevorrichtung, werden die Streben 1 und 2 durch die sich straffenden Ketten zusammengezogen, wodurch sich die Winkelstellung der gleitbahnen soweit ändert, daß die Zugkraft der ausgelenkten Feder die Rollelemente 41 und 42 nach unten bewegt, wodurch die abgeknickten Traversenhälften wieder in die in der Zeichnung dargestellte Lage überführt werden. Die Anbindevorrichtung ist jetzt geschlossen. Es kann noch eine sich an den Gleitbahnen abstützende Stange vorgesehen werden, die die Traversenhälften auseinanderdrückt, so daß die Anbindevorrichtung dabei gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesperrt ist.
  • In Fig. 7 ist noch eine weitere Möglichkeit zur Ausbildung der Anbindevorrichtung schematisch dargestellt. Dabei ist lediglich eine Hälfte der Traverse 3 dargestellt worden, die selbstverstRindlich wieder symmetrisch ausgebildet ist, wie es auch den Fig. 1 und 2 entspricht. Die Tfalsrahmen-Strebe 2 ist nach Art eines Parallelogrammlenkers über Lenklaschen 55 und 56 mit der Traverse 3 verbunden. Die Lenklaschen weisen unterschiedliche Längen auf, wodurch bei einer kombinierten Bewegung, wie sie durch Pfeile angedeutet ist, die Strebe in lotrechte oder gespreizte Stellung gebracht werden kann.

Claims (11)

  1. Anspriiche: Selbstfang-Anbindevorrichtung für Vieh, mit oben und unten befestigten, einander gegenüberstehenden Yalsrahmen-Streben, die zwecks Freigeben bz. Festhalten des zwischen sich eingeschlossenen Tierhalses auf- bzw. zuspreizbar sind, und mit einer Betätigungseinrichtung für die zpreizbewegung der Streben, die bezüglich der Zuspreizung durch das Tier auslösbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t, daß die Drehpunkte (4,5,35), um welche die streben (1,2) bei ihrer Spreizbewegung schwenken, im Bereich der oberen Befestigung der Strebe angeordnet sind.
  2. 2. Anbindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichneü, daß die obere Befestigung eine hängende, beispielsweise an einer Kette (7) hängende Traverse (3) ist, daß als untere Befestigung in an sich bekannter Weise in einem gemeinsamen Schäkel (11) als Anker am Boden (12) zu jedem freien Ende einer Strebe führende Ketten (9,10) vorgesehen sind, und daß die Drehpunkte (4,5,35) der Streben (1,2) in der Traverse angeordnet sind.
  3. T. Anbindevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungseinrichtung eine auf das über den zugehörigen Drehpunkt (4,5) hinaus verlängerte Ende jeder Strebe (1,2) drückende Druckfeder (20) vorgesehen ist, wobei die Druckfedern oberhalb der Strebendrehpunkte an der Traverse (3) derart abgestützt sind, daß während der Spreizbewegung die gedachte Längsachse Jeder Strebe in ihrer Verlängerung den Drehpunkt und gleichzeitig den Abstützpunkt jeder Feder durchläuft, wobei jede Druckfeder in dieser sogenannten Totpunktstellung maximal ausgelenkt ist.
  4. 4. Anbindevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das verlängerte Ende (18) jeder Strebe als hohlzylindrischer Raum ausgebildet, in den die Druckfeder (20) eingelegt ist, daß ein in den Raum eintauchender Kolben (21) auf die Feder drückt und daß der Kolbenmit einem Laschenhebel (14-,15) gelenkig verbunden ist, der sich an der Traverse (3) in einem zugeordneten Gelenkpunkt (16) abstiitzt.
  5. 5. Anbindevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Jeder Laschenhebel (14,15) zweiarmig ausgebildet ist und daß sein freies Armende mit betätigbaren Verriegelungs- bzw. Auslösegestängen gekoppelt ist.
  6. 6. Anbindevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsvorrichtung eine geteilte Traverse (3) vorgesehen ist, daß die daran befestigten Streben (1,2) einen gemeinsamen Hauptdrehpunkt (35) haben und daß an beiden Enden der Traverse die freien Enden (36,37) einer Zugfeder (38) derart angelenkt sind, daß bei Abknickung der Traversenhälften (33,34) um den Hauptdrehpunkt (35) die sich zwischen den Federanlenkpunkten (39,40) erstreckende gedachte Linie der Federkraft von einer Seite des Drehpunktes (35) über die sogenannte '^Totpunktstellunet durch den Drehpunkt (35) auf die andere Seite des Drehpunktes (35) wandert.
  7. 7. Anbindevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkte (39,40) der Zugfeder (38) annähernd lotrecht zur Feder bewegbar sind.
  8. 8. Anbindevorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkte (39,40) sich über Rollelemente (41,421 auf Gleitbahnen (43,44) der zugeordneten TraversenhäCten (33,34) bewegen und daß ein Betatigungsgestänge für die Verschiebung der Rollelemente längs der Gleitbahnen vorgesehen ist.
  9. 9. Anbindevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß den abknickbarenTraversenhälften (33,34) eine KnicksDerre als Verriegelung für die spreizbaren Streben (1,2) zugeordnet ist.
  10. 10. Anbindevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Knicksperre eine die Traversenhälften (33,34) in gestreckter Stellung haltende anhebbare Stange ist, die mit den beweglichen Anlenkpunkten (39,40) der Zugfeder (38) in Wirkverbindung steht.
  11. 11. Anbindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Strebe (1,2) an der Traverse (3) über seitlich abstehende Lenklaschen (55,56) angelenkt ist, wobei die Lenklaschen ungleich lang ausgebildet sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983000981A1 (en) * 1981-09-18 1983-03-31 Schierenbeck, Reinhard Yoke with automatic closure for cattle
EP0097406A1 (de) * 1982-06-25 1984-01-04 Vandekeybus, Christiaan Adriaan Corneel Vorrichtung zum Festmachen eines Tieres
FR2599586A1 (fr) * 1986-06-04 1987-12-11 Bouche Pillon Denis Dispositif de capture d'animaux domestiques
CN109452984A (zh) * 2018-12-15 2019-03-12 云南天丰地盈现代农业开发股份有限公司 牛颈采样用固定装置

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