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DE2719030A1 - Vorrichtung zur automatischen regelung des walzspaltes im walzgeruest - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen regelung des walzspaltes im walzgeruest

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Publication number
DE2719030A1
DE2719030A1 DE19772719030 DE2719030A DE2719030A1 DE 2719030 A1 DE2719030 A1 DE 2719030A1 DE 19772719030 DE19772719030 DE 19772719030 DE 2719030 A DE2719030 A DE 2719030A DE 2719030 A1 DE2719030 A1 DE 2719030A1
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DE
Germany
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pressure
hydraulic
valve
pressure regulator
cavity
Prior art date
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Granted
Application number
DE19772719030
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English (en)
Other versions
DE2719030C3 (de
DE2719030B2 (de
Inventor
Garifulla Davljatschin
Vladimir G Dukmasov
Vladimir N Vydrin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TSCHELJABINSKIJ POLITEKHN I IM
Original Assignee
TSCHELJABINSKIJ POLITEKHN I IM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to FR7635542A priority patent/FR2371975A1/fr
Priority to DE2654891A priority patent/DE2654891C2/de
Priority to US05/755,039 priority patent/US4087999A/en
Priority to US05/788,696 priority patent/US4083213A/en
Priority to GB16679/77A priority patent/GB1549551A/en
Application filed by TSCHELJABINSKIJ POLITEKHN I IM filed Critical TSCHELJABINSKIJ POLITEKHN I IM
Priority to DE2719030A priority patent/DE2719030C3/de
Priority to FR7713720A priority patent/FR2389424B1/fr
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Publication of DE2719030B2 publication Critical patent/DE2719030B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2719030C3 publication Critical patent/DE2719030C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/32Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis by liquid pressure, e.g. hydromechanical adjusting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B37/00Control devices or methods specially adapted for metal-rolling mills or the work produced thereby
    • B21B37/58Roll-force control; Roll-gap control
    • B21B37/64Mill spring or roll spring compensation systems, e.g. control of prestressed mill stands

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Metal Rolling (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

Tscheljabinskij politechnitscheskij P 67 683-M-61 institut imeni Leninskogo komsomola 28. April 1977 Tscheljabinsk/UdSSR L/Br
VOERICHTUNG ZUi? AUTOKATISCKiX SZGSLUNG DES WALZSPALTES Iu V/ALZG22ÜST
Die vorliegende DrfincLu..-^ betrifft Wal^ insbesondere Vorrichtungen zur automatischen Segeiun^; acs V.'alzspaltes in Walzgerüst.
Die Erfindung kann bei Blech- und 3andv:alzwerken höchst vorteilhaft eingesetzt werden.
Eckannt ist eine Vorrichtung zur automatischer: P.e^elur. des ".'alzspaltes ic '.Valzgeräst, die unter den Zinbaustückcn d Unter-.val2e angeordnete Linrauahydrsulikzylinder zur Zrzeuru;: einer Vorspannung des Gerüstes enthält.
Die Hydraulikzylinder sind εit einen elektrchydrauiischen Systen der Druckkontrolle über ein flüssiges !.'.eäiur. (ül) versehen, das von einer Eochdruckquelle den Hydraulikzylindern zugeführt wird.
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ORIGINAL INSPECTED
Due elektrohydrauli^cr.c Cyutorz enthalt elektrische L'.eßdosen zur Aui'nchse der '.'.slzdruckkraft, elektrisch« Lx-::- dose:. zur Auf zeicl~:u.\; ^r Vorspannkraft des Gerüstes und Servcventile zur Druckregelung des in die Hydraulikzylinder zur Vorspannung des Gerüstes einströmenden flüssigen Mediums &it einer elektrischen Schaltung zu deren Steuerung.
Die elektrischen Meßdosen zur Aufnahme der Y.'alzdruckkraft sind unter den Druckschrauben des Gerüstes an den Zinbaustücken der Cberwalze angeordnet.
Die elektrischen i.'e£dosen zur Aufzeichnung der Vorspann kraft des Gerüstes sind zwischen der Ständerkäppe und den Einb3ustücken der Unterv.alze angeordnet.
Die Servoventile nit elektrischer Schaltung zu deren Steuerung und die Hochdruckcuelle für flüssiges Llediur sind außerhalb des Gerüst^es untergebracht.
Tie beschriebene Vorrichtung zur automatischen Eegelunr; des Walzspaltes in V/alz^erüst arbeitet wie folgt.
Bein Bandv.alzen wird die V.alzdruckkraft geändert und ei der elektrischen Ließdose aufgezeichnet.
Ein Signal koz^t von dieser llezdcse i- eIektrchydrcuiischen Systen der Druckkontrolle der flüssigkeit in den Hydraulikzylindern an.
Dadurch ändert das Serveventil den Flüssigkeitsdruck in den Hydraulikzylindern, und so~it ändert sich auch die Vorspannkraft des Gerüstes.
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ORIGINAL INSPECTED
Durch die Solländerung der Vorspannkraft des Gerügtes
eine
wird automatische Regelung des V.'alzspaltes i~ Y.alzger^s« in einsa in voraus vorgej-^-nen 3ersich in AbhÖnji^iait von der '.Yalzdruckkraft gewährleistet.
Diese bekannte Vorrichtung "bietet die löslichkeit, die V.'alzcn des Gerüstes hinreichend genau anzustellen.
Die Servoventile erfordern jedoch einen hohen ?.einrieit;s" grad des flüssigen L'.ediuns, sonst arbeiten sie instabil, und die Betriebssicherheit der Vorrichtung verringert sich.
Außerdem sind die Servoventile überaus kompliziert auf<;c baut, ihr Preis ist hoch, während ihre Bedienung ebsr.sc v.io die der elektrischen Schaltung zu deren Steuerung des Einsatzes von hochqualifizierten Fachleuten bedarf.
Aus dem sowjetischen Urheberschein Kr. 452323 ist eine Vorrichtung zur automatischen Regelung des Walzspalt es i^i Walzgerüst bekannt.
Sie weist je eine hydraulische He2dose beiderseits des Gerüstes auf, die unter den Einbaustücken einer der '.Val^in Platz finden und *ur Aufnahme der V.alzdruckkraft dienen.
Zur Erzeugung eines Vorspannung in Gerüst enthält diese Vorrichtung Hydraulikzylinder, die getrennt für beide Seite.-; des Gerüstes derart angeordnet sind, daß sie nicht auf die hydraulischen LeEdcsen einwirken.
Zur Druckkontrolle d«s flüssigen Lädiu:zs (Gi) v.jison die erwähnten Eir.raujLhydraulikzylinder je einen Dreiraur-slruc'.:
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ORIGINAL INSPECTED
regler für jede hydraulische i:.e?.dose auf, die r.iit den ersten rndraun mit den H chi rau;:.:? η der Hydraulikzylinder der jeweiligen Gerüstsoite ir* Verbindung stehen, l'.it de™ -.ittlersn r.aur: ist der Dreirauzidruckregler über ein absperrventil s:it dir Hohlraum der hydraulischen LIe2dose verbunden. I/.it den zweite: Indrauza ist der erwähnte Esg£er an eine Gleichdruckeuellefür flüssiges Medius anseschlcssen.
Die V.irkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt.
Während des Sandwalzens zwischen den V/alzen v.ird der Druck des flüssigen i/.ediuns in den hydraulischen !.'.e2dcsen durch die wechselnde '.Valzdruckkraft geändert.
Dabei ändert sich entsprechend der Druck in den mittlere. Räumen der Dreirau^cruckregler, und das führt zur Schiebsrbewegung dieser Regier.
Die Schieberbewegung der Dreiraundruckregler ruft eine Druckänderung des flüssigen Mediums in den Kydraulürzylinierr hervor,und die Vorspannkraft des Gerüstes ändern sich.
wird
Die Vorrichtung in einen derartigen Betriebszustand
betrieben, da3 die automatische Regelung des Y.alzspaltes des «'alzgerüstes ia Sollbereich durch eine gewisse änderung der Vorspannkraft des Gerüstes in Abhängigkeit vcn der Y.'aIzdruckkraft gewährleistet wird. Der Regelbereich ist durch die Hinstellen» des Absperrventils je nach dor Druckhöhe des flüssigen Llediuns der Gleichdruckquelle gegeben.
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ORIGINAL INSPECTED
Während der Schi«herbewegung der Dreirau~.firuckregier fließt jedoch das fi^nsige .V.ediun aus des. Hohlraum der hydraulischen I»'.eiido£O in den mittleren Eaua des Dreirau^druckre, lers über, und es firviet also eine Ste1lungsanäerung der ',VaI-zeneinbaustücke statt, was die Genanigkeit der Regelung des Walzspaltes beeinflußt.
Es ist Zweck der Erfindung, die erwähnten Nachteile der Vorrichtung zu beseitigen»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Anv.endur einer zusätzlichen Baugruppe eine Vorrichtung zur au^c^atischen Regelung des Walzspaltes in Walzgerüst zu schaffen, div einfach herstellbar unü betriebssicherer als der beschrieben Prototyp ist und gleichzeitig die L'cglichkeit bietst, ein flüssiges üediusi (öl; üiit eines Reinheits-^rad.wie v,ei ^6n herkö-jnlichen Hydraulikantrieben benutzt wird, zu verwenden sowie für ihre Bedienung nicht Fachleute h^her Qualifikation benötigt,
von
Es wird eine? Vorrichtung zur automatischen Regelung dec
Walzspaltes in V.alzgerüst ausgegangen, die aus zv.ei gleic 'und gleich arbeitenden, beiderseits des Gerüstes angeordneter. Teilen besteht, jederjvon der.en eine ur.ter der Lagerung eine: der Arbeitswalzen angebrachte und zur Aufnahme der V.'alzcruc".·:- kraft dienende hydraulische :.ie£dose, die zua.ir.<iest einen Eohlrauz: aufweist, zur Erzeugung von '/crspannunj in Gerügt dienende Hydraulikzylinder, die zwischen der La^erur^ der
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ORIGINAL INSPECTED
zweiten Arbeitswalze und des Walzgerüst derart angeordnet
und sind, daß sie nicht auf die hydraulische !/.eßdose eir.v.irien einen Dreiraumdruckre^ier für flüssiges L'ediuir. enthält, der mit dem ersten Endraum mit den Hohlräumen der liydrsuliksylinder, mit den mit tieren Eaua ait den Hohlraum der hydraulischen I/.eßdose und mit des zweiten Endraun nit einer Gieichdruckquelle für flüssiges L'.edium in Verbindung steht, die außer/halb des Gerüst, es angeordnet und mindestens die gleiche für die beiden Teile der Vorrichtung ist. Zrfin-
Je einer: dungssecäß ist die Vorrichtung nit gesteuerten Druckventil
für jede hydraulische !.'.eßdose versehen, deren Lrossc raum ait einer für jeden an einer Seite des Gerüstes angeordneten Teil der Vorrichtung individuellen 'iVechseldruck-Quellefür flüssiges Kediua und ait den mittleren Raun; der Dreiraundruckregler in Verbindung steht, während ihr Steuerraum an den Hohlraum der hydraulischen Leßdosen angeschlocse. ist.
Eei der erfindungsgeaäß ausgeführten Vorrichtung ändert sich der Druck des flüssigen Mediums in der hydraulischen, l'eßdose und gleichzeitig in den unmittelbar damit vercundeuev Steuerraur: des gesteuerten Druckventils je nach der Änderung der V-alzdrackkraft.
Das führt dazu, daß sich der Schieber des Gesteuerten Druckver.tils bewegt, und der Abfluß des flüssigen Mediums sich durch den Drosselraum des gesteuerten Drucitver.tils
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ORIGINAL INSPECTED
ändert, während eine unmittelbar an diesen Kohlrau— angeschlossene Punpe die Förderung des flüssigen :.'cdiur:s in den mittleren Raum des Dreirauncruckrc-lers ändert.
Der Schieber des Dreirauxdruckreglers bewegt eich soir.c seits und ändert den Druck des flüssigen Leaiums in den Hydraulikzylindern zur Vorspannung des Gerüstes, die nit ihren Hohlräunen ebenfalls mit dem ersten Endraua des Druckreglers in Verbindung stehen.
Das führt eine Änderung der Vorspannkraft des Gerüsteα und sonit des Walzspaltes herbei.
Durch die Auswahl der Betriebsdaten von liydraulikzy lindern, hydraulischen Keßcosen, gesteuerten Druckventil und Dreiraundruckregler wird ebenso v.ie bei der bekannten Vorric: tung eine bestinste Änderung der Vorspannkrafc des Gerüstes in Abhär-gigkeit von der Änderung der '.Välzdruckkraft erreicht und der Walzspalt im Geräst v.ird also selbsttätig geregelt.
Bein Bandwalzen wird ferner eine V;al zurück kraft erzeugt unter deren Einfluß das flüssige Medium von der hydraulische:: lleSdose in den St.euerraun des gesteuerten Druckver.tils cinvströmt, dessen Schieber in Vergleich zu des 2olber.durch:..ccsc. der hydraulischen I.".eßdose einen un vieles kleineren 3urcl-ur.eeser und überaus eingeschräukten Hub aufweist, wodurch dez flüssige l'.ediua nicht von der hydraulischen «.o.:ucse ir. Jen mittleren Eaun des Dreirauxdruckreglers überströmt, und das auf den Kolben der hydraulischen L'.e£dose aufliegende .Valzeneinbaustück ändert nicht seine Stellung.
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'NSPECTEO ;
Ss ist zweckmäßig, das gesteuerte Druckventil -.it dem Dreiraundruck reeler derart zu vereinigen, daß <lor mittlere Raum des Druckreglern den Steuerraum des gesteuerten Druckventils und der erste Endraun des Druckreglers den. DroGcslraun des gesteuerten Druckventils bildet.
Durch diese technische Lösung wird die Vorrichtung v.esc·: lieh vereinfacht. Beim Bandwalzen wird das flüssige Lledium u; mittelbar von der Gleichdruckquelle in die Hohlräume der Hydraulikzylinder zur Vorspannung des Gerüstes gefördert, v.odur.. eine Reihe von Baugruppen und eir. Teil von Rohrleitungen "bei der Vorrichtung entfallen, was auch die Bedienung der Vorrichtung beträchtlich vereinfach und deren Betriebssich«. he it erhöht.
Es ist auch zweckmäßig, die Vorrichtung
e& ^
je ein für jede hydraulische Ließdose, zur I/.engeaänderur.g des flüssigen Mediums in einen geschlossenen Raum, der während des '.Valzvorganges durch den ersten Zndraun des Druckreglers und die Hohlräume der Hydraulikzylinder der jeweiligen Gerüstseite gebildet wird, zu versehen, wobei der Mechanismus vin Fora eines Hydraulikzylinders mit einer Schraubenstange ausgeführt wird , dessen Kubraua mit dem geschlossenen Raun in Verbindung steht.
es,
Diese technische Lösung ermöglich t die Betriebsdaten der Vorrichtung bei Starrheitsänderunc des Gerüstes zu korrigieren und somit die Bedienung dieser Vorrichtung zu vereinfachen.
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ORIGINAL INSPECTED
I NAOHQEREIOHT j
Mit der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur automatjsehen Regelung des Walzspaltes im Walzgerüst geschaffen, die einfach aufgebaut, billig herstellbar ist, mit einem flüssigen Medium (ül) von einem Rein heitsgrac\
•^bei herkömmlichen Hydraulikantrieben üblichen ^ betreibbar und leicht bedienbar ist und von Personal ohne hohe.- Qualifikation bedient werden kann sowie erhöhte Betriebssicherheit besitzt.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführung sbeispieleη unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Walzgerüst mit einem Teil der nach der Erfindung ausgeführten Vorrichtung zur automatischen Regelung des Walzspaltes, in einem Schnitt durch die Hydraulikzylinder und hydraulischen Meßdosen (für die eine Gerüstseite),
Fig. 2 - Fortsetzung von Fig. 1 - den restlichen Teil der nach der Erfindung ausgeführten Vorrichtung zur automatischen Regelung des Walzspaltes im Walzgerüst, mit einem Schnitt durch die Baugruppen der Vorrichtung,
Fig. 3 den in Fig. 2 dargestellten Teil der Vorrichtung zur automatischen Regelung des Walzspaltes im Walzgerüst, bei dem das gesteuerte Druckventil mit dem Lreiraumdruckregler vereinigt ist, mit einem Schnitt durch die Baugruppen der Vorrichtung.
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[naohqerbchtI
Pig. 1 und 2 zeigen die von der einen Seite des Gerüste; 1 sichtbare, zu dessen beiden Seiten symmetrisch angeordnete Vorrichtung zur automatischen Regelung de· Waleepalt·· im Walzgerüst.
Jede Hälfte der Vorrichtung enthält eine hydraulische ließdose 2 zur Aufnahme der Walzdruckkraft "P", die über Bohrleitungen mit einem gesteuerten Druckventil 3 in Verbindung steht, das in Abhängigkeit von der Walzdruckkraft den Druck und Verbrauch an Ol (flüssigem Medium) ändert, das von einer Pumpe 5 mit einem Elektroantrieb 6 in einen Dreiraumdruckregler 4 einströmt.
Hydraulikzylinder 7 zur Erzeugung einer Vorspannung des Gerüstes sind mit dem Dreiraumdruckregler 4 verbunden, der je nach der Druckhöhe einer Pumpe 8 mit einem Elektroantrieb 9 und der Pumpe 5 nit dem Elektroantrieb 6 don Cldruck in den Hydraulikzylindorn ändert.
Die Pumpe 5 mit dem Elektroantrieb 6 und die Pumpe 8 mit dem Elektroantrieb 9 sind außer/naIb des Gerüst'es angeordnet
Der Öldruck von der Pumpe 8 wird durch ein Druckventil 10 konstent gehalten, während der Öldruck von der Pumpe 5 in Abhängigkeit von dem Öldruck in der hydraulischen Keßdose 2
durch das gesteuerte Druckventil 3 geregelt wird.
Die Vorrichtung enthält auch ein Absperrventil 11 zum Anschluß der Hydraulikzylinderräume 7 und des ersten Endraums des Druckreglers 4 an die Pumpe 8, falle kein Band in dem
spalt Walz vorhanden ist.
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I NACHeERBOHT
Zur Änderung der ülrcenge in den erwähnten Räumen ist
ein Mechanismus 12 vorgesehen.
ferner
Die Vorrichtung enthält . ein Sicherheitsventil 13
auf der Förderlinie der Pumpe 5i einen Behälter 14 für flüssi-i ges Medium (01) und Rohrleitungen 15 und 16, die die Pumpen 5 bzw. 8 mit dem Behälter 14 verbinden.
Die hydraulische Meßdose 2 hat ein Gehäuse 17, in dessen Ausbohrung zwischen Deckel 18 und blindem Boden 19 ein Kolben 20 Platz findet, der mit dem blinden Boden 19 des Gehäuses o.ei Hohlraum "a" der hydraulischen Meßdose bildet. Im Gehäuse 17 ist ein Kanal "b" zur ülzuführung (ülabführung) in den Hohlraum "a" ausgeführt. Mit seinem Lagerteil wirkt das Gehäuse 17 mit dem unteren Querhaupt 21 des Gerüstständers 22 und die Kolbenstange 23 mit dem Einbaustück 24 der unteren Stützwalze 25 zusammen.
Für die eine Gerüstseite kann die hydraulische Meßdose 2 mehrere untereinander verbundene Hohlräume aufweisen, Mieder) von denen'durch den Kolben und das Gehäuse eines einzelnen Hydraulikzylinders gebildet ist. In diesem Fall wird das Volumen des Hohlraumes "a" der hydraulischen Meßdose und ihre Kolbenfläche Fa dem Gesamtvolumen und der Gesamtfläche gleich sein, die durch die Hydraulikzylinder gebildet sind, aus denen die hydraulische Keßdose besteht.
Jeder Hydraulikzylinder 7 hat ein Gehäuse 26, in dessen Ausbohrung ein Tauchkolben 27 untergebracht ist, der mit dem
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-Hf-.
NACHQEREICHT
Gehäuse einen Hohlraum "c" bildet. Im Gehäuse 26 ist ein Kanal "d" zur ülabführung (Olzuführung) in den Hohlraum McH fangebracht· Die Gehäuce 26 sind im Einbaustück 28 der oberer. Stützwalze 29 untergebracht und wirken mit ihren Auflageflächen damit zusammen, während die Tauchkolben 27 mit einem Vorsprung 30 des Ständers 22 in Wechselwirkung stehen.
Das gesteuerte Druckventil 3 zur Druck- und Verbrauchsmengeregelung von Ql, das von der Pumpe 5 gefördert wird, enthält ein Gehäuse 31· ia dessen Ausbohrung ein Schieber 32 Platz findet, der mit seinem kegeligen Teil mit Hilfe einer Feder 3^» die sich auf den Ausbohrungsgrund des Gehäuse: 31 stützt, an den Deckel 33 angedrückt ist. Der Deckel 33 wird mittels Schrauben 35 en dem Gehäuse 31 befestigt· Der Schieber 32 bildet mit dem Gehäuse 31 einen Steuerraun "e", mit Deckel/dem 33 einen Drosselraum "f* und mit dem Gehäuse 31 und dem Deckel 33 einen Abflüßraum ng"· Jedem der erwähnten Bäume ist jeweils ein Kanal Hh", "i" und Mjw zur ! ülzuführung (Olabführung) zugeordnet.
Der Dreiraumdruckregler 4 enthält ein Gehäuse 36, eine mittels Schrauben 35a befestigten Deckel 37» einen Stufenschieber 38, der in der Ausbohrung des Gehäuses 36 untergebracht ist und mit diesem drei Hohlraäume - den ersten Endraum "k", den mittleren Raum "1" und den zweiten Sndraux. ••b" - bildet. Jedem der genannten Bäume 1st jeweils ein KanJ V, MoN and NpH zur olzuführung (ölabführung) züge ordnet
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Von der Seite des Deckels 37 ist der Schieber 33 ~it einer Feder 3-9 und von der Seite des Gehäuses 36 s.it einer Feder 40 abgefedert.
Das Absperrventil 11 enthält ein Gehäuse 41, einen mittels Schrauben 35b mit den Gehäuse verbundenen Deckel und einen von der Seite des Schaftes 44 mit einer Feder 45 abgefederten Schieber 43. Der Schieber 43 bildet n.it uea Gehäuse einen Hohlraun "q" und mit den Gehäuse und dec Deckel einen Hohlrau- "r". Zur ülzuführung (Clabführung) in den Hohlraum "q" sind im Gehäuse 41 Kanäle "s", "t" und zur ölzufuhrung in den Hohlraum "r" ein Kanal "u" ausgebildet.
Der Mechanismus 12 zur Änderung der ö1εenge im Geschlossenen Saum, der durch den Hohlraum "c" der Hydraulikzylinder 7 und den ersten Endraum "k" des Druckreglers 4 gebildet ict, ist in Fora eines Hydraulikzylinders ausgeführt, der ein Gehäuse 46 aufweist, in dessen Ausbohrung ein Kolben 47 mit einer in den Deckel 49 eingeschraubten Schraubenstange 4S Platz findet. Der Deckel ist mittels Schrauben 50 an dem Gehäuse 46 befestigt. Der Kolben 47 und das Gehäuse 46 bilden den Hubraum "v" des Hydraulikzylinders. Zur ü!zuführung (Ölabführung) in den Baum "v" ist im Gehäuse 46 ein Kanal 11 vi" ausgebildet.
Der Hohlraum "a" der hydraulischen LeÄdose 2 steht über eine Bohrleitung 51 alt dem Steuerraum "e" des gesteuerten Druckventils 3 in Verbindung. Zur ülfüllung der Kohlräume "a"
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ORIGINAL INSPECTED
und "e" ist eine Rohrleitung 53» durch die dos Cl unter Gleichdruck von der Pumpe 8 den erwähnten Hohlräumen zugeführt wird, über ein Rückschlagventil 52 an die Rohrleitung 51 angeschlossen.
An die Rohrleitung 53 sind ebenfalls eine Rohrleitung 5^, die mit dem zweiten Endraua "z." des Druckreglers 4 in Verbindung steht, eine durch den Kanal "c" ir.it de-. liohlraua 11 q" des Absperrventils 11 verbundene Rohrleitung 55 und eine durch das Druckventil 10 mit dea Behälter 14 verbundene Rohrleitung 5^ angeschlossen.
Der Drosselraua "f" des gesteuerten Druckventils 3 steh gleichzeitig nit der Pu^pe 5 über eine Rohrleitung 57* —it dec mittleren Hohlraum "1" des Druckreglers 4 über eine an die Rohrleitung 57 angeschlossene Rohrleitung 53, 2it dezi Hohlraum "r" des Absperrventils 11 über eine ebenfalls au dii. Rohrleitung 57 angeschlossene Rohrleitung 59 und nit de- Behälter 14 über das Sicherheitsventil 13 und eine Rohrleitung 60, die auch an die Rohrleitung 57 angeschlossen, ist, in Verbindung.
Die Hohlräune "c" der Hydraulikzylinder 7 sind miteinander und zugleich ait dea ersten Sndraam "k" des Druckreglers 4 über eine Rohrleitung 61, ait des: Arbeitsraum "v" das i'.echanisaus 12 (Hydraulikzylinder) über eine εη die rohrleitung 61 angeschlossene Rohrleitung 62 und cit dec Kanal "t" des Absperrventils 11 über eine ebenfalls an die 5üi-rleitur.o-61 angeschlossene Rohrleitung 63 verbunden.
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Die3e Vorrichtung arbeitet v;ie -ZoI^z.
Vor der Bandeinführung in die Y.'al~cn dos V.'al^jorücte^ 1 die cit Hilfe einer Druckvorrichtung <A erio^-:, v.--ü ein Spalt "h" zwischen der oberen Arbeitsv.alze 65 und der unteren Arbeitswalze 68 eingestellt, und der Zlokiroar.tricb '-> der Pumpe 8 sowie der Elektroantrieb 6 der Punpe 5 tracer, in Aktion.
öl (flüssiges liediua) , das aus des 3ehälter durch die Rohrleitung 16 ia Selbstfluß in die Pu~pe 8 einströmt, wird durch die Rohrieitunc 53 geförucrt. Darcus ^eIa:.3t cc gleichzeitig durch das Rückschlagventil 52 und die Hohriei-ju: 51 in den Hohlraun "a" der hydraulischen HeBdcse 2 und ion Hohlraum "e" des gesteuerten Druckventils 3 und durch die Rohrleitungen 55, 63 und 61 über die Kanäle "s" und "-" und den Hohlraum "3" des Absperrventils 11 in die Kohlraupe "c" der Hydraulikzylinder 7» den Hohlraun "v" des !".ecLanis-ua (Hydraulikzylinder) und in den ersten 2ndrau^ "k" des Zr^iraumdruckreglers 4 und durch die Rohrleitung 5-4 ü'ocr cjn Xanal "p" in den zweiten Zndraum "z>" des Lreirauzidrackrcjlor^ \, Dabei wird Luft oder Luftölgesiisch von cen erv.^ii^ccn Mcx.I-räucen und Rohrleitungen nötigenfalls aus den Hohlraum "^" des gesteuerten Druckventils 3 durch einen Kanal "x" t«i^ üi' nen eines Ventils 67 und aus der Rohrleitung 61 beii^ ΰ£ϊζ.κ.Λ. eines Ventils 68 durch (nicht dargestellte) Rohrleitungen in den Behälter 14 ausgelassen.
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ORIGINAL INSPECTED
Nach der Füllung von allen erwähnten Hohlru.ur.en und liör. leitungen (Ventile 67 und 63 geschlossen) fliegt dor Oiüberschuß von der Pumpe 8 durch die Rohrleitung 56 über das Druc ventil 10, das einen konstanten vorgegebenen ü!druck (q = s const.) während des Betriebes der Puape 8 aufrecLcerhcLlt, in den Behälter 14 ab.
Die Größe des Öldrucks q. wird auf der Seite der Punpe 8 in Abhängigkeit von der erforderlichen Vorspannkrai't ces Gerüstes vorgegeben.
Die Pumpe 5 fördert das 01, das aus ces Behälter 14 durch die Bohr leitung 15 in Selbstfiuß einscrö-t, gleichzeitig in den Drosselrauo "f" des gesteuerten Ventils 3 durc die Rohrleitung 57, in den mittleren Saun "1" des Druckreglers 4 durch die Rohrleitungen 57 und 53 und in den Iici*iraur: "r" des Absperrventils 11 durch die Rohrleitungen 57 ur.c 59.
Der Ölüberschuß strömt von der Punpe 5 aus de- Droscelraun 1T1 durch einen durch den Schieber 32 und den Deckel 33 gebildeten Schlitz "yM in den Abflu2raun "g" und fliegt ferner über den Kanal "j" durch die Rohrleitung 57a in den x Behälter 14 ab.
Der Druck der Puspe 5 auf der Förder seite i5t des dor Puape 8^1eich) Diese Gleichheit geht von der
bedingung des Schiebers 32 des gesteuerten Druckventils 3 von
bei Gleichheit dessen Stirnflächen im Steuerraun "e" und in Drosselraum "f" aus.
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ORIGINAL INSPECTED
Sämtliche Hohlräume der Baugruppen der Vorrichtung und alle Rohrleitungen sind also mit ül unter eines "qo" ^Druck^efüllt.
Aufgrund dieses Drucks ist ein Teil des Stunders 22 des Walzgerüstes 1 mit der Druckvorrichtung 64 und de= Einbaustück 28 der oberen Stützwalze 29 mit einer durch den Öldruck "q^1 in den Hohlräumen "c" der Hydraulikzylinder ? erzeugten Kraft 11Q" vorgespannt, unter deren Einfluß er un: eine Größe "$H" verformt wird.
Dabei ist das auf dem Kolben 20 der hydraulischen Keßdose 2 aufliegende Einbaustück 24 der unteren Stützwalze 25 in einer bestimmten Stellung gesichert, weil der erwähnte Kolben 20 sich unter dem Einfluß von Kräften, die einerseits durch den Druck "qo" im Hohlraum "a" und andererseits durch die Hasse der Einbaustücke mit den Walzen 25 und 66 (mit Bücksicht auf die Spreizkraft der Arbeitswalzeneinbaustücke) und die Gegenkraft des Deckels 18 vom Gehäuse 1? erzeugt werden, im Gleichgewicht befindet.
Der Schieber 43 des Absperrventils il befindet sich auch im Gleichgewicht. Da die Öldrücke in den Hohlräumen "q" und wrft gleich sind, befindet sich der Schieber 43 in der rechten Endstellung und ist mit der Kraft der Feder 45 an den Deckel 42 angedrückt. Dabei sind die Kanäle "s" und Mt" des Absperrventils i.1 durch den Hohlraum wq" miteinander verbunden, die Hohlräume "cM der Hydraulikzylinder 7 und der erste End-
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raum Mk" des Druckreglers 4 stehen also ait der Pumpe δ in Verbindung.
Der Schieber 38 des Druckreglers 4 befindet sich in Gleichgewicht und ist unter dem Einfluß von Kräften, die durch den Öldruck "q** in den ersten Endraum "k" und in den zweiten Endraum "m" und im mittleren Raum "1" sowie durch die Federn 39 und 40 erzeugt werden, in der rechten Erstellung. :
Vor der Bandeinführung ist der Spalt zwischen den Arbeitswalzen 65 und 66 des Gerüstes der Spaltsurxie "h" dex unbeanspruchten Walzen und der Verformung "£h" des vorbeanspruchten Ständerteils gleich.
Bei der Bandeinführung tritt zwischen den Arbeitswalzen 65 und 66 des Walzgerüstes 1 eine Walzdruckkraft "p" auf, die an den Gerüstelementen sowie über die Stützwalze 25 und das Einbaustück 24 an der hydraulischen lleüdoso 2 angreift. Dabei dehnt sich das Gerüst um eine Größe "Uh " aus, was zu einer Vergrößerung des Walzspaltes, der vor des "In-Aktion-treten" der Vorrichtung vorlag, lüXirt.
Die Regelung des Spaltes zwischen den Arbeitswalzen 65 und 66 wird beim Angriff der Walzdruckkraft "P" an der hydraulischen Meßdose 2 beginnen, deren Größe die der Gegenkraft, die am Kolben 20 der hydraulischen Keßdose 2 von der Seite seines Deckels 18 angreift, etwas überschreiten cuß. Bei der weiteren Erhöhung der Walzdruckkraft steigt der
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ORIGINAL INSPECTED
Öldruck in dem Hohlraum "a" der hydraulischen Keßdose an. Dabei steigt auch der Öldruck in der Rohrleitung 51 und in dem Steuerraum "θ" des gesteuerten Druckventils 3 an. Dadurch wird sich das Rückschlagventil 52 schließen, und es entsteht ein geschlossener Raum-Hohlraum "a" der hydraulischen Meßdose 2 - Hohlraum "e" des gesteuerten Druckventils 3 mit einem Öldruck, der zur Walzdruckkraft 11P" proportional und der Große nach höher als q ist.
Beim Anstieg des Öldrucks in dem erwähnten geschlossenen Baum wird das Gleichgewicht des Schiebers 32 gestört, wodurch er sich zum Deckel 33 hin verschiebt und soait den Schlitz "y" zwischen dem Schieber 32 und des Deckel 33 verringert. Das wird zur Verminderung der ölcenge, die von dex Drosselraum MfM durch den Schlitz "y" in den Abflußraun "g" fließt, und zur Druckerhöhung der Pumpe 5 führen.
Die Druckerhöhung der Pumpe 5 wird gleichzeitig eine Stellungsänderung des Schiebers 43 des Absperrventils 11 und des Schiebers 38 des Druckreglers 4 verursachen. Datei wird sich der Schieber 43 des Absperrventils 11 nach links "verschieben und mit dem Schaft 44 gegen den Boden des Gehäuses 41 abstützen.
Das wird möglich, wenn die durch den Druck der Pucpe 5 im Hohlraum wr" erzeugte Kraft größer ··· ' wird als die durch den Druck Q0 im Hohlraum Nqn und durch die Feder 45 erzeugte Kraft. Dabei wird der Schieber 43 den Kanal "s"
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von dem Hohlraum **. q " abschließen. Dadurch entsteht der geschlossene Raum "Hohlraum "c" der Hydraulikzylinder
7 - Hohlraum "k" des Druckreglers 4 mit eines zur Verschiebungsgröße des Schiebers 38 des Dreiraumdruckreglers 4 und der Tauchkolben 27 der Hydraulikzylinder 7 proportionalen Öldruck, wobei die Olmenge unveränderlich bleibt.
Beim Walzen ändert sich der Walzspalt hauptsächlich bei der Änderung der Walzdruckkraft "P", die eine Verforziuns des Gerüstes verursacht. Zur Konstanthaltung des '.','aIzspalten muß der Einfluß der Gerüstverformung wegen der änderung der
anaeldungssesnäSe
Walzdruckkraft 11P" eliminiert werden. Die Vor
richtung erfüllt diese Punktion, sobald darin der geschlossene Baum "Hohlraum flcM der Hydraulikzylinder 7 - erster Endraum "kM des Druckreglers 4" entstanden ist. Die Vorrichtung wirkt derart, daß der Gerüstverforoungszuwachs " $h " wegen der Änderung der Walzdruckkraft um die Größe "£?·· durch den Verformungszuwachs "ch" des Gerüstteils durch de n Vorspannkraftzuwachs "öQ" des Gerüstes ausgeglichen wird, bei dem die Gleichheit
O)
erfüllt wird, wobei
Verformung des Gerüstes,
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ORIGINAL INSPECTED K- Starrheitefaktor dee Gerüstes, der von dessen Gestaltung
form abhängig ist, S
Verformung des Gerüstteile bei Abnahme der Kraft Q, K Starrheitefaktor des mit Kraft Q beanspruchten Teils des
Gerüstes, der ebenfalle von dessen Gestaltungsform abhang ist, sind#
Aus der Gleichung (1) folgt, daß das Verhältnis der Koeffizienten 11K" und 11K1" dem der Größen £q und cfp gleich sein muß d.h.
<2)
Durch den Betrieb der Vorrichtung in dem oben beschriebenen Betriebszustand und bei der Erfüllung der Gleich ung (1) wird also der Walzspalt bei der Änderung der Walzdruckkraft MP" konstant bleiben.
Es ist tatsächlich nicht schwer, sich davon zu überzeugen, daß sich der Öldruck im geschlossenen Saun "Hohlraum "a" der hydraulischen ließdose - Steuerraun "e" des gesteuerten Druckventils 3*bei *· Änderung (Zunalme) der Walzdruckkraft flPM um die Große <yp um den Viert
ändern (ansteigen) wird, wobei
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Fa Fläche des Kolbens 20 im Hohlraum "aM der hydraulischen ließdose 2 ist.
Wie oben bei Betrachtung des Gleichgewichts des Schiebe 32 von dem gesteuerten Druckventil 3 gezeigt wurde, wird die eine Änderung (Zunahme) Oq1 des Druckes der Puspe 5 um
Oq verursachen d.h.
Jq1 = £q = 2ΤΓ" (3a)
Dabei wird sich der Schieber 38 des Dreiraucdruckregler 4 zum Deckel 37 hin verschieben und der geschlossene Saus
χ·
"Hohlraum "c** der Hydraulikzylinder 7 - erste Endraum "k" des Druckreglers 4" vergrößern und somit den Druck in diesem geschlossenen Raum ändern (vermindern).
Die Größe Oq2 der Änderung (Abnahme) dieses Druckes kai: aus der Gleichgewichtsbedingung des Schiebers 38 des Dreirau, druckreglers 4 ermittelt «erden, die in folgender Form dargestellt werdentenn
q0 · Fm - q1Fl - q2Fk = O (4), wob
q2 β q0 -
die Mit Fm - Fl - Fk s O, wobei Fm, Fl und Fk stirnseitigen
Flächen des Schiebers 38 von der Seite der Eohlräune "ζ.", "1" bzw. "k" sind, wird die Gleichung (4) wie folgt transformiert:
-Sq1 · Fl ♦ q2Fk = 0 (5)
809845/0116 ORIGINAL INSPECTED
Aus der Gleichung (5) wird die Abhängigkeit der 0!druckänderung in dem erwähnten geschlossenen Saum von aer Druckschwankung der Pumpe 5 ermittelt
A\2 -Jq1 ·
Durch Einsetzen des Ausdrucks (3a) in die Gleichung (6) wird die Größe der 0!druckänderung ixa geschlossenen
Haust in Abhängigkeit von dem Zuwachs 6 P errechnet
(7)
Dabei wird die Änderung (Abnahme) der Vorspannkraft des Gerüstes, durch die Gleichtung
iq2 · Pc (8)
ermittelt, wobei
Pc Fläche der Tauchkolben 27 der Hydraulikzylinder ist.
Durch Einsetzen des Ausdrucks (8) in die Gleich ung (7) wird die Abhängigkeit zwischen der indexung von ^Q und ermittelt1
ίο Pl » Pc ,ΛΛ
ve » - (9)
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Aus den Gleichungen (2) und (9) ist zu ersehen, da3
Seiten ihre linken gleich sind. Durch geneinsane Lösung vcn
ten diesen zwei Gleiches011 erhal wir daher:
Pl * Fc
Der Ausdruck (10) ist die unenfbehrliehe Bedin^ur-o für die Erfüllung der Gleichung (1), "bei der der durch die beschriebene Vorrichtung gesteuerte Walzspalt unveränderlich sein wird.
Ausgangsgrößen fUr die Auswahl der Betriebsdaten der Vorrichtung sind: Starrheitsfaktor K des mit Kraft Q beanspruchten Ständerteils, Starrheitsfaktor K1 des Gerüstes, Starr» heitsfaktor K2 des nicht mit Kraft Q beanspruchten Gerüstteils sowie Proportionalitätsfaktor K^ zwischen der Verschiebungsgröße ös des Schiebers 38 des Dreiraundruckreglers 4 und der Anderungsgröße F der Walzdruckkraft P.
Laut Gleichung (7) besteht eine lineare Abhängigkeit der Größe Oq2 der 0!druckänderung in dem geschlossenen Bamn "Hohlraum "c" der Hydraulikzylinder 7 - erste Endraus "k" dee Druckreglers 4" von der Änderungsgröße £p der V.alzdiuckkraft F. Da aber die Größe Sq2 der ö!druckänderung in dem erwähnten geschlossenen Baum proportional zur Verschiebungsgröße OS des Schiebers 38 des Dreiraumdruckreglers 4 ist, so besteht folglich eine lineare Abhängigkeit zwischen und :ö? mit einem Proportionalitätsfaktor K-, der
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ff-
- ff- (π)
beträgt.
Ferner bestimmen wir die Kennwerte des geschlossenen Raums "Hohlraum "c" der Hydraulikzylinder 7- erste1" Eadrau: "k11 des Druckreglers 4" für die konkret vorgegebenen Größen: K, K1, K2 und Ky
Nun finden wir die Abhängigkeit der U!druckänderung £q2 in dem genannten geschlossenen Baum YiL von dem Zuwachs 8'X* dieses geschlossenen Räum bei darin gleichbleibender Olnenge. Hit dem Kompressibilitätskoeffizienten "3" (zue Elastizitätsmodul reziproke Größe) von Ol beträgt die Größe der Druckänderung
Durch Einsetzen des Ausdrucks (12) in die Gleichung
(8) wird die Änderungsgröße £ Q der Vorspannkraft Q emittel
Sw · Fc
Q »-2- (13)
Laut Gleichung (1) entspricht die Änderung Ας der Kraft Q der Gleichung
ί Q ■
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Durch die gemeinsame Lösung der Gleich, ungen (13) und (14) finden wir die Abhängigkeit der Glcenge V^ in den geschlossenen Raum von dem Zuwachs οW^
r- '
Der Zuwachs S W,. des geschlossenen Baums W^ ist bei der Änderung der Walzdruckkraft durch zwei Gründe bedingt.
Erstens, durch die Größe OS1 der Verschiebung der Tauchkolben 27 in Hinblick auf die Gehäuse 26 der Hydraulikzylinder 7 beim Nähern der Einbaustücke 28 und 24 der oberen 29 und unteren Stützwalze 25 um die Verfomurgsgröße ^ 7J^1 der nicht mit Kraft Q beanspruchten Eierente des Gerüstes (Arbeitswalzen 65 und 66, Stützwalzen 29 und 25» Einbaustück 24 der unteren Stützwalze 25, hydraulische üeBdose 2 und Unterteil des Ständers). Mit dem Anstieg der »alzdruckkraft bringt dabei die Vorrichtung die Einbaustücke 24 und 23 einander näher, wodurch der erwähnte geschlossene Baum aufgrund der Verschiebung der Tauchkolben 27 einen negativen Zuwachs erfährt.
Zweitens, durch die Verschiebung des Schiebers 38 des Dreiraumdruckreglers 4 um die Große ^S. In diesem Fall wächst der geschlossene Baum W^ mit der Zunahme der ?/alzdruckkraft positiv an.
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Die Größe O \1* des Zuwachses von dem geschlossenen E wird daher in folgender Form dargestellt:
Fk -^2Fc (16)
Durch Einsetzen des Ausdrucks 16 in die Gleiches (15) wird die Abhängigkeit der ölmenge in dem geschlossenen Baum von den Sollparametern K, K^, K2 und K, ermittelt
. Fk
1 _£ i _j
K β οχρ 6 ρ
ISit Bücksicht darauf, daß
9 S* K2
wird die Gleichung (17) in; die Form
*3 *c 2
1 Kß *3 *c 2
gebracht·
Die Gleichung (18) bildet die Grundbedingung bei der Auswahl der Größe des geschlossenen Baums "Hohlraum "c" der Hydraulikzylinder 7 - erste" Endraum "k" des Dreiraundruckreglers 4". Die Größe dieses geschlossenen Eauns wird mit den vorgegebenen Größen von K, K1, K2, K-, Fc, Fk und B
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analytisch "berechnet. Praktisch können aber diese Größen sich von ihren Berechnungswerten unterscheiden. Die erforderliche Größe ISL des erwähnten geschlossenen Haue;» wird daher mit Hilfe der Vorrichtung 12 (Hydraulikzylinder) eingestellt und nötigenfalls durch die Verschiebung des Kolbens 47 gegenüber dem Gehäuse 46 mit Hilfe der Schraubenstange 4£ korrigiert.
Zum Vermeiden einer überlastung des Walzgerüstes 1 und der Vorrichtung wird das Sicherheitsventil 13 der Pumpe 5 au einen Druck eingestellt, der dem maxiem 1 zulässigen Wert der Walzdruckkraft entspricht.
Bein Bandaustritt aus dem Gerüst wird sich der Öldruck in dem geschlossenen Raum "Hohlraum "a" der hydraulischen Meßdose 2 - Steuerraum "e" des gesteuerten Druckventils 3" vermindern, und bei einer Größe, die unter ς liest, warden die Hohlräume des erwähnten Raums mit der Punpe 8 in Verbindung stehen.
Dadurch wird der Druck in diesem geschlossenen Raum gleich qo sein. Die Pumpe 5 wird folglich ebenfalls eir.en qQ gleichen Druck erzeugen, wodurch sich der Schieber 43 des Absperrventils 11 zum Deckel 42 hin verschieben und dagegen abstützen wird. Dabei werden die Hohlräume "c" der Hydraulikzylinder 7» der Hohlraum "V" des Mechanismus 12 und . der erste Endraum MkM durch die Kanäle "s", "t" und den Hohlraum wqn des Absperrventils II mit der Pumpe 8 verbunden.
809845/0116 ORIGINAL INSPECTED
Somit werden alle Hohlräume der Vorrichtung und sämtliche Rohrleitungen wieder unter dem Druck qQ mit Cl gefüllt. Die Vorrichtung v.ird wiederum zum Einstellen des Walzspalt es fertig sein.
Eine Ausführungsvariante der Vorrichtung zur automatischen Regelung des Walzspaltes in Gerüst des in Fig. 1 und 3 gezeigten Walzwerkes unterscheidet sich von der in Pig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung dadurch, daß dabei der Dreiraumdruckregler 4 und das gesteuerte Druckventil 3 miteinander vereinigt sind "und eine neue Baugruppe - das gesteuerte Druckreglerventil 69 - bilden.
bietet
Außerdem sich durch die Vereinigung der erwähnten
Baugruppen die Möglichkeit, die Baugruppen Mechanismus 12, Absperrventil 11 und Rohrleitungen 55, 58, 59, 62 und 63 entfallen zu lassen.
Die übrigen Baugruppen der Vorrichtung - . hydraulische Meßdose 2, Hydraulikzylinder 7, Pumpe 5 mit Elektroantrieb 6, Pumpe 8 mit Elektroantrieb 9, Druckventil 10, Sicherheitsventil 13, Behälter 14 und Rohrleitungen 51, x 53, 54, 57a, 61 sowie Rückschlagventil 52 und Ventile 67, 68 erfüllen die gleichen Funktionen wie bei der ersten Ausführung svari an te der Vorrichtung und weisen die gleichen Bezugszeichen auf.
Was die neue Baugruppe - das gesteuerte Druckreglerven- til 69 - anbetrifft, so erfüllen die nach der Vereinigung
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des Dreiraumdruckreglers und des gesteuerten Druckventils darin erhalten gebliebenen Hohlräume und Kanäle die Gleichen Funktionen wie bei der Vorrichtung nach der ersten Variante und haben die gleichen, jedoch mit Indices 1 versehener. Bezugszeichen.
Das gesteuerte Druckreglerventil 69 enthält ein Gehäuse 70, in dessen Au3bohrung ein zweistufiger Schieber 71 untergebracht ist, dessen Teil mit geringerem Durchmesser eine kegelige Stirnfläche aufweist. An dem Gehäuse 70 sind mittels Schrauben 73 und 73ß ein Deckel 71* - von der Seite der kegeligen Stirnfläche des Schiebers - und ein Deckel 75 - von der Seite des Schieberteils größeren Durchmessers - befestigt.
Mit dem Deckel 74 bildet der Schieber 71 den Drosselraum T1", mit den Gehäuse i70 und dem Deckel 74 - den Abflußraua "g^", mit dem Gehäuse 70 - den Steuerratun "e,." und mit dem Deckel 75 und dem Gehäuse 70 - den zweiten Endraum "nu11.
Zur ülzufiihrung (ÖlabfUhrung) in die erwähnten Hohlräume sind Kanäle n^, i^, J1, h^ und P1 im Deckel 74 und im Körper des Gehäuses 70 ausgebildet. Genauso wie bei der ersten Variante der Vorrichtung steht dabei der Drossolraum JF1 des gesteuerten Druckreglerventils 69 über den Kanal I1 und die Bohrleitung 57 »it der Wechseldruckpumpe 5 in Verbindung. Zusätzlich ist der Drosselraua durch den Kanal n^ und die Rohrleitung 61 an den Hohlraum "cM der Hydraulikzylinder 7 angeschlossen. Der Abflußraum g,. ist durch den Kanal J1 und
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die Rohrleitung 57a rait dem Behälter 14 verbunden. Der Steuerraum e^ steht über den Kanal h und die Rohrleitung 51 mit dem Hohlraun "n" der hydraulischen Meßdose 2 in Verbinde wobei die Rohrleitung 51 durch das Rückschlagventil 52 und d: Rohrleitung 53 ^i* der Gleichdruckpumpe 8 verbunden ist. Der zweite Endraum n. steht durch den Kanal P^ und die Echrleitu.
gen 53 und 5^ mit der Gleichdruckpucpe 8 in Verbindung.
Die nach der zweiten Variante ausgeführte Vorrichtung
arbeitet v/ie folgt.
Einschalten
Beim des Elektroantrieb3 9 der Punpe 8 und des Elektroantrieb^ 6 der Punpe 5 in Aktion werden alle erwähnter. Hohlräume der Baugruppen der Vorrichtung mit ölgefüllt. Debei füllt da3 unter Dxuck q stehende Ül durch die KchrleiU gen 53 und- y\ den zweiten Endraum fu des gesteuerten Druckreglerventi.is 69, durch die Rohxleiturg 53» das Rückschlssven- til 52 und die Rohrleitung 51 den Hohlraum "a" der hydraulischen Meßdose 2 und den Steuerraum e,- des gesteuerten Druckre glerventils 69.
Die Luft vdrd au.«? allen diesen Hohlräumen und Mehrleistungen beim öffnen des Ventils 67 durch eine (nicht dargestellte) Rohrleitung in den Behälter 14 abgelassen.
Die Hohlräume "c" der Hydraulikzylinder und der Drossel raum f^ des gesteuerten Druckreglerventils 69 werden durch die Rohrleitungen 57 und 61 von der Pumpe 5 mit Ölgefüllt. Cc Olüberschuß strömt aus dem Drosselraun f,. durch einen durch
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ORIGINAL INSPECTED COPY
den Schieber 71 und den Deckel 74 gebildeten Schlitz y1 in den Abflußraun g1 und ferner über den Kanal j^ durch die Bohrleitung 57a in den Behälter 14 über. Dabei ist der Druck der Pumpe 5 dem Druck q /gleich} Diese Gleichheit ergibt sich aus der Gleichgewichtsbedingung des Schiebers 71 <ies gesteuerten Druckreglerventils 69 bei der Erfüllung folgender Bedingung:
a O (19) » wobei
, Fe1 bzw. Fm1 Flächen des Schiebers 71 i^ den Hohlräumen fiV e,. und m^ sind.
In sämtlichen Hohlräumen der Baugruppen der Vorrichtung
der
wirkt also der Druck qQ, wodurch das Gerüst mit Kraft Q vorgespannt ist.
Bei der Bandeinführung tritt die Vorrichtung in Aktien.
Der Einschalt Zeitpunkt entspricht der Walzdruckkraft,bei der
die
ihre Größe die der Gegenkraft von der Seite des Leckeis 18,
am Kolben der hydraulischen ließdose 2 angreift, überschreitet.
Durch die weitere Erhöhung der Walzdruckkraft P wird eir. öldruckanstieg in dem Hohlraum "a" der hydraulischen !'.eßdose 2 u£d somit in der Bohrleitung 51 und dem Steuerraum e* des gesteuerten Druckreglerventils 69 verursacht.
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Dabei wird das Rückschlagventil 52 die erwähnten Hohlräume von der Pumpe 8 absperren, wodurch der geschlossene Raum "Hohlraum "a" der hydraulischen LleSdose 2 - Steuerraum Qy. des gesteuerten Druckregierventils 69 entsteht. Lit dem öldruckanstieg wird das Gleichgewicht des Schiebers 71 des gesteuerten Druckreglerventils 69 in dem geschlossenen Haun gestört, wodurch er sich verschieben wird. Dabei vergrößert sich der Schlitz y^ zwischen dem Deckel des Schiebers 71 und dem Deckel 74.
Das wird zur Erniedrigung des Ulfließwiderstandes von der Pumpe 5 aus dem Drosselraum durch den Schlitz y^ in den Abflußraum g1 und somit zur Druckerniedrigung der Pumpe 5 sowie der Hohlräume "c" der Hydraulikzylinder 7 zur Vorspannung des Gerüstes führen.
Dadurch wird die Vorspannkraft Q des Gerüstes mit dem Anstieg der Walzdruckkraft P abnehmen. Wit der Abnahme der Walzdruckkraft P nimmt die Vorspannkraft Q des Gerüstes zu. Aufgrund von Berechnungen, die denen ähnlich sind, die t;-· der Auswahl der Betriebsdaten der nach der ersten Vavriante ausgeführten Vorrichtung angeführt wurden, werden die Kennwerte Fe^, Fe, Fa, Ff1 und deren Verhältnisse für die vorliegende Vorrichtung mit vorgegebenen Größen von E und K1 laut Gleichung
K Fe1 * Fc
Ef s 1
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ernittelt, bei deren Einhaltung der Verfornungszuwachs des Gerüstes wegen der Änderung der Walzdruckkraft durch den Verforsungszuwachs de3 Stün^erteils wecen der Änderung der Vorspannkraft des Gerüstes ausgeglichen wird d.h. es wird die. durch die Gleich ung (1)
die auch für die vorliegende Variante gültig ist, dargestellte Bedingung erfüllt.
Bei der Erfüllung der Gleichung (1) wird der Spalt zwischen den Arbeitswalzen genauso wie bei der Vorrichtung nach der ersten Variante unveränderlich sein d.h. der Einfluß der Gerüstverformung auf eine Änderung des Walzspaltes ist bei einerÄnderung der Walzdruckkraft ausgeschlossen.
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Claims (3)

  1. PATENTANSPHÜCHE
    (1./Vorrichtung zur automatischen Regelung des Walzopaltes im Walzgerüst, die aus zwei gleichen und gleich arbeitert den, beiderseits des Gerüstes angeordneten Teilen besteht, jjederjvön denen eine unter der Lagerung einer der Arbeitswalzen angebrachte und zur Aufnahme der %'alzdruckkraft dienen. de hydraulische Meßdose, die zumindest einen Hohlraum auf-
    einer
    weist, zur Erzeugung Vorspannung im Gerüst dienende Hydraulikzylinder,'die zwischen der Lagerang der zweiten Arbeitswalze und dem Walzgerüst derart angeordnet sind, daß
    und sie nicht auf die hydraulische IZeßdcse einwirken, einen Dreiraumdruckregler für flüssiges Medium enthält, der mit dem ersten Endraum mit den Hohlräumen der Hydraulikzylinder, mit dem mittleren Eaum mit dem Hohlraum der hydraulischen L'eßdose und mit dem zweiten Endraum mit einer Gleichdruckquelle für flüssiges Medium in Verbindung steht, die außerhalb des Gerüstes angeordnet und mindestens für
    gleich
    die beiden Teile der Vorrichtung ist, dadurch g e -
    je einen
    'kennzeichnet, daß sie mit gesteuerten Druckventil (3) für jede hydraulische Iteßdose (2) versehen ist, deren Drosselraum (f) mit einer für jeden ^n einen Seite des Gerüstes (1) angeordneten Teil der Vorrichtung individuellen Wechseldruckquelle für flüssiges iiediuz: und mit dem mittleren Baum (1) der Dreirauodruckregler (4) in
    PATENTANWALT
    Dipl.-Phys. R. Luyken
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    TELEFO(J 22 16 27 ■ TELEX 523 B33
    909845/0116
    Verbindung steht, während ihr Steuerraun (e) an den Hohlraun (a) der hydraulischen ließdosen (2) angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das gesteuerte Druckventil (3) mit dem Dreiraumdruckreßler (4) derart vereinigt ist, daß der mittlere Raum (1) des Druckreglers (4) den Steuerraum (e) des gesteuerten Druckventils (3) und der erste Endraun (k) des Druckreglers (4) den Drosselraua (f) des erwähnten gesteuerten Druckventils (3) darstellt.
  3. 3. Vorrichtung* nach Anspruch 1, dadurch g e -
    Je einem kennzeichnet, daß sie mit liechanis aus(12),
    für jede hydraulische Meßdose (2), zur Kiengenänderung des flüssigen Mediums in einem geschlossenen Baum, der während des Walz/vorganges durch die Hohlräune (c) der Hydraulikzylinder (7) der jeweiligen Seite des Gerüstes (1) und den ersten Endraum (k) des Druckreglers (4) gebildet wird, versehen ist, wobei die Mechanismen (12) in Fora eines Hydraulikzylinders mit einer Schraubenstange (4S) ausgeführt sind, dessen Hubraum (v) während des Walzvorganges sit den "geschlossenen Baum in Verbindung steht.
    809845/01
DE2719030A 1976-11-24 1977-04-28 Vorrichtung zur automatischen Regelung des Walzspaltes in einem Walzgerüst Expired DE2719030C3 (de)

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