DE2717011A1 - Vorrichtung zum lagern von stueckgut, insbesondere packungen, mit mehreren, jeweils eine vielzahl von packungen aufnehmenden behaeltern und verfahren zum handhaben einer solchen vorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zum lagern von stueckgut, insbesondere packungen, mit mehreren, jeweils eine vielzahl von packungen aufnehmenden behaeltern und verfahren zum handhaben einer solchen vorrichtungInfo
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Description
P/ .TEN TANVVALTE
| A. | GRÜNECKER | STOCKMAIR | SCHUMANN |
| DIPL | -MG. | OR -MS *·£ (CALTTCH | Β» N»T.· OPL-PHV& |
| H. | KINKELDEY | K. | H. JAKOB |
| OR-Ma | ORH | BEZOLD | |
| W. | P. | β\ΝΑΓ DtH_-f>&4 | |
| G. | MÜNCHEN 22 | ||
| DHP | MAXIMILIANSTRASSE 43 | ||
| 8 I |
18. April 1977 PH 11140 -10/Sch.
ALPA-LAVAL AB
S-147 OO Tumba / Schweden
Vorrichtung zum Lagern von Stückgut, insbesondere Packungen, mit mehreren, jeweils eine Vielzahl von
Packungen aufnehmenden Behältern und Verfahren zum Handhaben einer solchen Vorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Lagern von
Stückgut, insbesondere Packungen, mit mehreren, jeweils eine Vielzahl von Packungen aufnehmenden Behältern, die an einer Behälterstirnwand
eine Be- und Entladeöffnung und in ihrem Inneren eine Trag- und Lagerkonstruktion für die Aufnahme des Stückgutes aufweisen.
-2-
MONAPAT
Eine Vorrichtung dieser Art ist durch die GB-PS 1 279 646
bekanntgeworden, bei welcher die Behälter in Form eines aufrechtstehenden Schrankes ausgebildet sind, die an ihrer Unterseite
mit Rollen versehen sind, so daß sie aufrechtstehend verfahren
werden können. Jeder Schrank weist an der Oberseite Zu- und Ableitungen zum Anschluß an eine zentrale Kühlmittelquelle
auf. Im Schrankinneren sind übereinander in beträchtlichem Abstand auf die Schrankbreite durchlaufende Fachboden für die
Aufnahme der Stückgüter vorgesehen. Die an sich offene Stirnseite des Schrankes ist durch eine bei solchen Kühlschränken übliche
ßchwenktüre verschließbar.
Solche schrankartigen Behälter müssen von Hand gefüllt und wieder entleert werden. Sie weisen außerdem nur eine relativ begrenzte
Aufnahmekapazität auf und können nicht zu einem umfangreichen Zwischenlager zusammengestellt werden, weil sie nur nebeneinander
angeordnet werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie mit einfachen
Mitteln zum störungsfreien Großeinsatz mit mechanischer Be- und Entladung geeignet wird·
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Vorrichtung
der eingangs geschilderten Art vor, daß jeder Behälter mit von
der Be- und Entladeöffnung aus horizontal in das Innere des Behälters führenden Lagerkanälen ausgestattet ist, die jeweils mehrere
Stückgüter in einer Beine hintereinander aufnehmen und zum Zwecke der störungsfreien Entladung ohne eigene Transportmittel
bei zur Be- und Entladeöffnung hingekippten Behältern jeweils einen in Längsrichtung durchlaufenden reibungsarmen Boden aufweisen.
Soweit derartige Vorrichtungen zum Lagern von kühlzuhaltendem
Stückgut, wie a.B. Milchpackungen, dienen soll, wobei dann die Behälter in bekannter Weise wärmeisoliert ausgeführt sind, ist
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im Rahmen der Erfindung vorgesehen, daß die Be- und Entladeöffnung
als Anschluß an eine Wärmezutritt verhindernde Wand, die gegebenenfalls mit einer Kühlluftquelle kommunizierende
öffnungen aufweist, ausgebildet ist.
Die Erfindung geht dabei von der grundsätzlichen Überlegung aus, daß bei solchen zum Großeinsatz dienenden Vorrichtungen das
Be- und Entladen der Behälter mechanisch möglich sein muß, ohne daß die Behälter selbst aber mit irgendwelchen Transportmitteln
versehen sein dürfen. Dies würde die Ausgestaltung der Behälter in schädlicher Weise komplizieren, deren Aufnahmekapazität erheblich
beschränken und zu Störungen beim Be- und Entladen führen.
Im Rahmen dieses Gedankens sieht die Erfindung ein Verfahren zum Handhaben einer solchen Vorrichtung dergestalt vor, daß die Stückgüter
sowohl beim Füllen der Lagerkanäle als bei deren Entnahme aus den Lagerkanälen untereinander in Berührung bleiben, wobei die
Stückgüter beim Füllen der Lagerkanäle durch eine äußere Kraft in Reihe in die Lagerkanäle eingeschoben werden, während zum Entleeren
der Behälter gekippt wird und die Stückgüter infolge des Hangabtriebes selbsttätig wieder in Reihe aus den Lagerkanälen
gleiten.
Obwohl hier also die ordnenden Kräfte beim Be- und Entladen außerhalb des Behälters einsetzen, gelingt doch eine völlig kontrollierte
Be- und Entladung der Stückgüter, weil sie dabei untereinander stets in Berührung bleiben, so daß durch das Einwirken auf die
vorderste, im Bereich der Be- und Entladeöffnung befindlichen Packung die im Inneren des Lagerkanals dahinter in Reihe befindlichen
Packungen ebenfalls kontrolliert werden können.
Das Füllen und Entleeren jedes Behälters erfolgt somit nach dem "first-in - last-out"-System, da jeder Lagerkanal nur an der
Stirnseite offen ist und diejenige Packung, die als erste in einen solchen Lagerkanal eingeschoben wird, als letzte beim
Entladen wieder den Lagerkanal verläßt.
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Damit die Behälter beim Großeinsatz beispielsweise zu Zwischenoder
Endlagern raumsparend eingesetzt werden können, sieht die Erfindung die Möglichkeit vor, daß die Behälter für die Lagerung
derselben übereinander stapelbar ausgebildet und mit bei der entsprechenden Anordnung gegenseitig ineinandergreifende Führungszapfen bzw. Führungspfannen ausgestattet sind.
Durch diese Maßnahmen lassen sich die Behälter in hohen Stapelblöcken
anordnen, wobei sie auch eine nach vorn gekippte Lage einnehmen können, weil die ineinandergreifenden Führungszapfen
bzw. Führungspfannen die Behälter auch in einer solchen gekippten Lage sicher festhalten, so daß beispielsweise entlang der gesamten
Vorderfront eines solchen Stapelblocks von Behältern nicht nur jeder beliebige Behälter zum sofortigen Entleeren bereit ist,
sondern auch sogar jeder beliebige Lagerkanal nach Bedarf für sich entleert werden kann.
Damit der Hangabtrieb auch dann ausreicht, wenn die Behälter nur um einen verhältnismäßig kleinen Winkel gekippt sind, kann jeder
Lagerkanal mit das Stückgut in Stellung haltenden, reibungsarmen Begrenzungswänden ausgerüstet sein, wobei es außerdem vorteilhaft
ist, wenn der Boden jedes Lagerkanals in seiner Längsrichtung einen Schlitz aufweist, wobei im Bereich der Schlitzränder reibungsvermindernde
durchlaufende Wülste vorgesehen sein können.
Die Maßnahme, den Boden jedes Lagerkanals in seiner Längsrichtung durch einen Schlitz aufzutrennen, führt zu dem weiteren Vorteil,
daß auf diese Art und Weise die Breite der Lagerkanäle durch einfadhes Auseinanderrücken oder Zusammenrücken der an vertikalen
Wänden befestigten Keilböden verändert werden kann.
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Auch in diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn
die als Lagerkanäle ausgebildete Trag- und Lagerkonstruktion im Behälter auswechselbar angebracht sind.
Durch eine solche Maßnahme läßt sich jeder Behälter rasch auf einen anderen Typ von Packungen umstellen.
Es ist aber gemäß der Erfindung auch möglich, daß innerhalb der
Lagerkanäle der Form des Stückguts, 2.B. Flaschen, angepaßte Führungseinsätze vorgesehen sein können.
Auf diese Art und Weise können die Behälter sehr rasch zur Aufnahme
von besonders geformten und empfindlichen Stückgütern umgerüstet werden.
Eine wesentliche Voraussetzung für die einfache Handhabung der
Behälter im Großeinsatz wird darin gesehen, daß die Behälter nach dem Füllen der Lagerkanäle in Linie, d.h. ohne Drehung um die
eigene Achse, beispielsweise zum Zwischenkühlen oder zum Vorratsstapel bewegt werden. Ein derartiger Transport der Behälter ermöglicht
es auch, die Behälter zum Zwischenkühlen mit der die Be- und Entladeöffnung aufweisenden Stirnseite an eine wandähnliche
Kühlmittel-Austrittsvorrichtung heranzuführen oder im Entnahme- oder Zwischenlager die Behälter zu einem Stapelblock zusammenzu
stellen, bei welchem sämtliche Behälter von der gleichen Seite aus
zugänglich sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens
erläutert. Dabei zeigen:
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Fig.1 eine pei'spektivische Übersicht über die
Vorrichtung im Zusammenhang einer Produktionsstätte von gekühlter Milch,
Fig.2 einen Längsschnitt durch einen Behälter bei der
Beladung,
Fig.3 einen Längsschnitt durch einen Behälter bei der
Entladung,
Fig.4 einen Teillängsschnitt durch zwei übereinander
angeordnete Behälter, und
Fig.5 einen Querschnitt durch zwei verschiedenartig ausgebildete Trag- und Lagerkonstruktionen.
Fig.6 einen an der Offenseite der Lagerkanäle angeordneten
Anschlag für die Packungen und
Fig.7 ein Schema der Transportbahn für die Behälter.
In Figur 1 ist eine Produktions- und Lagerstätte für verpackte
und gekühlte Milch gezeigt. Diese umfaßt einen Abfüll- und Beladebereich a, einen Lagerbereich 1), und einen Entlade- und
Versandbereich c. In diesen Bereichen ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung Λ zum Aufbewahren von kühl zu haltendem
Stückgut, nämlich im vorliegenden Fall von Milchpackungen 2 au sehen. Diese Vorrichtung weist eine Vielzahl von isolierten Behältern
5 auf, die im vorliegenden Fall im Lagerbereich b in einem nicht gezeigten Traggestell übereinander und nebeneinander angeordnet
sind. In das Traggestell ist auch eine nicht gezeigte
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zentrale Kühlanlage integriert, die in Pig.7 schematisch angedeutet
und insgesamt rait 20 bezeichnet ist.
Die Behälter weisen im vorliegenden Pail die Ausmaße eines
Iso-Containers auf. Wie den Figuren 1 und 3 entnommen werden
kann, haben sie in ihrem Inneren eine Trag- und Lagerkonstruktion, die in der Porm von horizontalen Lagerkanälen 4 gestaltet ist und
zur Aufnahme des Stückguts, nämlich der HiIchpackungen dient. Jeder
Lagerkanal führt von der an der Stirnseite 6 vorhandenen Be- und Entladeöffnung horizontal in das Innere und ist mit einem glatten
Boden versehen.
In Figur 5 ist die Trag- und Lagerkonstruktion in zwei Ausführungen
gezeigt. Links sind allseitig geschlossene Lagerkanäle 4 gezeigt, die überall glatte Begrenzungswände, z.B. aus Metall oder Kunststoff
besitzen. Rechts ist eine Trag- und Lagerkonstruktion zu sehen, bei der der Boden jeweils einen in Längsrichtung der Kanäle,
in der Mitte derselben verlaufenden Längsschlitz 4a aufweist. Dabei
ist bei einem der Lagerkanäle der Boden im Schlitzbereich mit zwei durchlaufenden Längswülsten 21 versehen, so daß dadurch die Reibung
zwischen den Packungen und dem zugeordneten Boden beträchtlich herabgesetzt wird. Die Schlitze 4a lassen im übrigen eine einheitliche
Verteilung von Kühlluft zu, wenn die Behälter 3 an die zen·*
trale Kühlluftquelle angeschlossen werden. Ferner können die
durchlaufenden vertikalen Wände mit den daran befindlichen Bodenteilen zur Anpassung an verschiedene Breiten der Packungen mehr
oder weniger auseinandergerückt werden.
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Beide Trag- und Lagerkonstruktionen sind insgesamt aus den
Behältern herausnehmbar zu Zwecken der Reinigung und des Austausches. Sie können einstückig ausgebildet sein. In Figur 5 sind
auch die Packungen 2 gezeigt, wie sie z.B. hochkant in den Lagerkanälen
4 angeordnet sind. Bei der rechten Ausführungsform ist auch der Fall gezeigt, wo zwei Packungen übereinander in einem
Lagerkanal angeordnet werden.
Darüberhinaus ist in der linken unteren Ecke eine Lösung gezeigt, bei welcher ein Führungseinsatz 4b für die Aufnahme von Flaschen
innerhalb der Lagerkanäle in einem solchen eingesetzt ist. Der Führungseinsatζ ist so gestaltet, daß er eine in Längsrichtung
der Kanäle durchgehende Profilform hat, die der Querschnittsform einer bzw. zweier und mehrerer Flaschen angepaßt ist. Die Flaschen
können'deshalb in die Lagerkanäle, ebenso wie die Packungen 2 der Reihe nach hintereinander eingeordnet werden.
Wie der Zeichnung, insbesondere den Figuren 2 und 3 entnommen werden kann, sind die rechteckigen, quaderförmigen Behälter 3
so gestaltet, daß die Lagerkanäle in Längserstreckung der Behälter verlaufen, wodurch sich für jeden Lagerkanal eine
große Aufnahmekapazität ergibt. Die Behälter sind dabei lediglich von der Stirnseite 6 her zugänglich, d.h. die Behälter können
lediglich von der Stirnseite 6. her be- und entladen werden.
Die Behälter 3 sind selbsttragend ausgebildet und, wie in dem Entladebereich c gezeigt, auch übereinander stapelbar.
Um beim übereinanderstapeln eine stabile Anordnung zu erzielen, ist, wie in Figur 4- gezeigt ist, vorgesehen, die Behälter gegenseitig
mit ineinandergreifenden Führungszapfen 3a und Führungspfannen 3*>
auszustatten. Auf diese Weise ergibt sich ein formschlüssiger Verbund, so daß die Behälter auch in nach vorn gekippter
Lage (Fig.3) miteinander gesichert sind.
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Ira Belade- und Abfüllbereich a v/erden die Milchpackungen 2
von Abfüllstationon 8 mit Hilfe eines Bandförderers 9 durch
Ausnutzung seiner Schiebekraft in die einzelnen Lagerkanäle 4-der bereitstehenden Behälter 3 eingeordnet. Für den Beladevorgang
ist im vorliegenden Fall jeweils die ganze Stirnseite eines Behälters geöffnet. Es könnte auch nur die jeweilige Öffnung eines
Lagerkanals zur Beladung offenstehen. Sobald ein Behälter vollständig beladen ist, wird er mit Hilfe eines Behälterförderers
vom Beladebereich a in den Lagerbereich b transportiert. Gleichzeitig beginnt die Beladung eines ursprünglich neben dem wegtransportierten
Behälter in Wartestellung befindlichen weiteren Behälters 3·
Im Lagerbereich b wird der neu hinzugeförderte Behälter 3 beim Einschieben in das Traggestell an die zentrale Kühlanlage 20 angeschlossen.
Für das Verladen der Milchpackungen wird jeweils eine den Tagesbedarf
beinhaltende Zahl von Behältern mit Hilfe des Behälterförderers 10 von Lagerbereich b in den Entlade- und Versandbereich
c transportiert. Dort werden jeweils diejenigen Behälter aufeinandergestapeit, bzw. in ein nicht gezeigtes Traggestell
eingebracht, deren Inhalt für den Versand gedacht ist. Aus Figur 3 ist zu erkennen, daß im Entladebereich die Behälter
auf einer schrägen Unterstützungsflache 11 ruhen. Für die
Kommissionierung der einzelnen Kundenaufträge werden im vorliegenden
Fall die Behälter geleert und die darin befindlichen Milchpackungen in kleinere Behälter 12 umgefüllt, die dann in
den Verkaufsstellen der Kunden bis zum Verkauf der Ware verbleiben können. Das Umschichten der Milchpackungen von den Behältern
3 auf die kleinen Behälter 12 geschieht mit Hilfe einer
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- HT-
Austragvorrichtung 13, die jeweils einen kleinen Behälter an die Stirnseite des zu entladenden Behälters 3 heranführt, worauf
die Milchpackungeii nach der Freigabe der jeweiligen öffnung des
Lagerkanals βμίβΓη^ der Schräglage selbsttätig vom Behälter 3
in den kleinen Behälter 12 rutschen. Um bei dem üerausgleiten
der Packungen aus dem Behälter 3 in den Behälter 12 sicherzustellen, daß die Packungen dicht hintereinander folgen und im
direkten Kontakt zueinander bleiben, kann vorgesehen werden, die Gleitflächen des Behälters 12 rauher auszubilden als diejenigen
des Behälters 3. Auf diese Weise ist ein gewisser "Rückstaueffekt" gewährleistet, aufgrund dessen die Packungen während
ihrer Gleitbewegung immer in Körperkontakt zueinander bleiben. Aus Figur 1 ist zu erkennen, daß die dann gefüllten kleinen Behälter
12 nach dem Abstellen auf Wartefläcben 14, z.B. auf Lastkraftfahrzeuge 15 zum Weitertransport geschafft werden können.
Es wäre aber auch möglich, die Behälter selbst an Verkaufsstellen
so anzuordnen, daß der Verkauf direkt aus den Behältern geschieht und ein Umladen des Stückguts aus den Behältern in kleinere Behälter
entfällt.
Sofern Bezug genommen worden ist auf die horizontale Lage der Lagerkanäle, so ist damit die Lage der Lagerkanäle bei einer
ebenfalls horizontalen Lagerung der Behälter gemeint. Sofern also die Behälter geneigt sind, sind zwangsweise auch die Lagerkanäle
im gleichen Maße geneigt, da sie im Inneren der Behälter angeordnet
sind und die gleichen Bewegungen wie derselbe durchführen.
Dies ist wesentlich für das Entleeren der Behälter, das ebenfalls ohne im Behälter angeordnete Fördermittel, d.h. nur durch die
Ausnützung des Hangabtriebs der Packungen erfolgt.
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In der Pig. 6 ist gezeigt, wie die Packungen in den Lagsrkanälen
festgehalten werden. Dazu ist im Bereich der Offenseite jedes Lagerkanals ein Anschlag 22 vorgesehen, der sich über die
Bodenfläche des Kanals erhebt, aber beim Entleeren des Kanals nach unten wegschwenkbar ist. Zu diesem Zweck weist der Anschlag
22 einen Winkelfortsatz 23 auf, der mit einer Achse ?A am Boden
des Lagerkanals angelenkt ist und durch eine nicht gezeichnete Feder in der ßperrstellung des Anschlages 22 gehalten ist. Zur
Einsparung der Fedev und der Gelenkachse kann der Winkelfortsatz
23 auch elastisch biegsam ausgebildet sein. Dabei bestehen der
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Anschlag 22 und der Winkelfortsatz vorteilhaft einstückig aus
Kunststoff. Besonders vorteilhaft kann der Anschlag 22 im Bereich des Schlitzes Ma im Boden des Lagerkanals angeordnet sein.
Es ist aber auch möglich, für Jede nebeneinander befindliche Reihe von Lagerkanälen einen solchen gemeinsamen Anschlag in
Form einer Schwenkleiste vorzusehen. In Sonderfällen, beispielsweise
um in einem Vorratslager die Temperatur in den Behältern nicht unzulässig ansteigen zu lassen, kann Jeder Behälter an
der die Be- und Entladeöffnung bildenden Stirnseite mit einer
Schwenk- oder Schiebetüre versehen sein.
In Ausnahmefällen könnten die Lagerbehälter auch an der zweiten Stirnseite offen sein, so daß das Entleeren der Lagerkanäle je
nach Bedarf durch Kippen der Behälter in der einen oder anderen Richtung erfolgen könnte.
In Fig.7 ist schematisch gezeigt, wie die Behälter 3 nach dem
Beladen "in Linie" weiterbewegt werden, z.B. mittels des Förderers 10, der entsprechend den Pfeilen in Fig.1 längsverschiebbar
ist und die Behälter anheben und wieder absenken, sie außerdem senkrecht zur Langsverschieberichtung des Förderers
beilegen kann. So ist es möglich, die Behälter 3 in die Gefache des im Lagerbereich b befindlichen Regals einzuschieben. Wenn
eine Zwischenkühlung dort nicht erforderlich ist, kann das Regal
auf der entsprechenden Seite einfach eine Wand aufweisen, an welche die Behälter mit der offenen Stirnseite angeschoben und so abgeschlossen,
werden, wobei die Wand wärmeisolierend ausgestaltet sein kann. Anstelle der Wand kann aber auch ein Kühlmedium-Zentrum
vorgesehen sein, wenn eine Zwischenkühlung der Packungen
im Behälter erforderlich ist.
i
i
809842/0487 *
Selbstverständlich bedeutet das Weiterbewegen der Behälter
"in Linie" nicht, daß eine Anordnung der Bereiche c und/oder b im Winkel zum Bereich a ausgeschlossen wäre. Die Behälter sollen
nur nicht um ihre eigene vertikale Achse geschwenkt werden.
809842/0487 '
Leerseite
Claims (11)
- r.--K ϊΛ! WAL ( L·A. C, RÜ N ΕΞ C KE RH. KINKEd-DEY VV. SfOCKMAIR K. SCI-IUMANNΓΛ KCR NAT ■ Γ».» I- «■•'»'ΑP. J-L JAKODθΓΐ.·ιίΰG. BEZOLU8 MÜNCHEN 22MAXlMlUAr'5TRAKSE 4318. Apr.il 1977 PH 11140 -10/F.ohPatentansprücheVorrichtung zum Lagern von Stückgut, insbesondere Packungen mit mehreren jeweils eine Vielzahl von Packungen aufnehmenden Behältern, die an einer Behält er st irnv/and eine Be- und Entladeöffnung und in ihrem Inneren eine Trag- und Lagerkonstruktion für die Aufnahme des Stückgutes aufweisen, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Behälter (3) mit von der Be- und Entladeöffnung (7) aus horizontal in das Innere des Behältern führenden Lagerkanälen (4) ausgestattet ist, die jeweils mehrere Stückgüter (2) in einer Reihe hintereinander aufnehmen und zum Zwecke der störungsfreien Entladung ohne eigene Transportmittel "bei zur Be-- und Entladeöffnung hin gekippten Behältern jeweils einen in Längsrichtung durchlaufenden reibungsarmen Boden aufweisen.
- 2. Vorrichtung zum Lagern von kühl zu haltendem Stückgut, insbesondere Lebensmittel, wie llilchpackungen mit mehreren eine Vielzahl von Packungen aufnehmenden wärmeisolierten Behältern, die an einer Behälterstirnwand eine Be- und Entladeöffnung und in ihrem Inneren eine Trag- und Lagerkonstrukticn für die Aufnahme des Stückgutes aufweisen, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Behälter (?) mit von der Be- und Entladeöffnung (7) aus ho ri?. ort al in das Inuero dos809842/0487BAD ORIGINALBehälters führenden Lagerlcanälen. (4) ausgestattet ist, die jeweils mehrere Stückgüter (?.) ir einer Reihe hintereinander aufnehmen und zum Zwecke der störungsfreien Entladung ohne eigene Transportmittel bei zur Ee- und Entladeöffnung hin gekippten Behältern jeweils einon in LängsrichtniT.r; durchlaufenden reioungsarmen Boden aufweisen, wobei die Be- und Entladeöffnung (7) als Anschluß an eine Wärme zn tritt vei·- hindernde Wand, die gegebenenfalIr. mit einer Kühlluftquelle kommunizierende Öffnungen aufweist, ausgebildet ist.
- 3- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Behälter (3) für die Lagerung derselben übereinander stapelbar ausgebildet und mit bei der entsprechenden Anordnung gegenseitig ineinandergreifende Führungszapfen (3a) bzw. Führungspfarmen (3b) ausgestattet sind.
- 4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3i dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lagerkanal (4) mit das Stückgut in Stellung haltenden, reibungsarmen Begrenzungswänden ausgerüstet ist.
- 5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Lagerkanäle (4) der Form des Stückguts, z.B. Flaschen, angepaßte Führungseinsätze (4b) vorgesehen sind.
- 6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die als Lagerkanäle (4) ausgebildete Trag- und Lagerkonstruktion im Behälter (3) auswechseibar angebracht sind.
- 7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche .1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der809842/0487 BAD ORIGINALBoden jedes L^gc-a-kanals (4-) in seiner Längsrichtung einen Schlitz (4a) aufweist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß der Boden im Bereich der Schlitzränder mit reibungsvermindernden durchlaufenden Wülsten versehen sind.
- 9. Verfahren zum Handhaben einer Vorrichtung sum Lagern von Stückgut nacb. Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Stückgüter sowohl beim Füllen der Lagerkanäle als bei deren Entnahme a\is den Lagerkanälen untereinander in Berührung bleiben, wobei die Stückgüter beim Füllen der Lagerkanäle durch eine äußere Kraft in Reihe in die Lagerkanäle eingeschoben v/erden, vrährend zum Entleeren der Behälter gekippt wird und die Stückgüter i.nfolge des Hangabtriebes selbsttätig wieder in Reihe aus den Lagerkanälen gleiten.
- 10. Verfahren zum Handhaben einer Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter nach dem Füllen der Lagerkanäle in Linie, d.h. ohne Drehung um die eigene Achse, zum Kühlhalten und zxira Vorratsctapel bewegt werden.
- 11. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß die Behälter zum Zwischenkühlen mit der die Be- und Entladeöffnung aufweisenden Stirnseite an eine wandähnliche Kühlmittel-Austrittsvorrichtung herangeführt werden.809842/0487 '
Priority Applications (7)
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