DE2715536C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Rückgewinnung von Koksofenabwärme - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Rückgewinnung von KoksofenabwärmeInfo
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Description
is Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Rückgewinnung
von Koksofenabwärme gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Bekanntlich wird im Koksofen der nach der Einfüllung in die Kammern ruhende Kohlebesatz
indirekt beheizt. Die für die Verkokung erforderliche Wärme wird durch Verbrennung von Heizgasen in
Heizzügen erzeugt., die aus den Wandungen der Verkokungskammer mit rechtwinklig dazu angeordneten
Bindern gebildet sind. Die Wärme wird durch Strahlung und Konvektion von der Flamme und den
Reaktionsprodukten auf die Kammerwandungen übertragen. Durch Leitung gelangt sie dann an die
Innenseiten der Kammern, von wo sie wiederum maßgeblich durch Leitung, zu einem geringen Teil durch
Konvektion über Entgasungsprodukte als Wärmeträgermedien- und Festkörperstrahluiig übertragen
wird. Zwangsläufig führt diese Art der Beheizung aufgrund der hohen Verkokungsendtemperaturen von
etwa 1000 bis 1200° C zu hohen Abgastemperaturen.
Die Rückgewinnung der in den Abgasen enthaltenen Wärme geschieht bekanntermaßen entweder in periodisch
arbeitenden Regeneratoren oder in stetig betriebenen Rekuperatoren. In diesen werden die
Verbrennungsluft und gegebenenfalls die Brenngase
tn vorgewärmt. Diese Aggregate werden aufgrund der auftretenden hohen Temperaturen im Koksofenbau aus
keramischen Materialien gefertigt. Der Wärmetransport im keramischen Speichermaterial eines Regenerators
geschieht durch Leitung, ebenso beim Rekuperator durch die Trennwände zwischen den wärmetauschenden
Medien Abgas und Luft.
Mit keramischen Regeneratoren bzw. Rekuperatoren bestcl-1 im Koksofenbau die Möglichkeit, die Abgaswärme
weitestgehend zurückzugewinnen und dem Verbrennungsprozeß wieder zuzuführen. Hierzu ist jedoch
nachteiligerweise, z. B. aufgrund der Verwendung des keramischen Materials, ein hoher Investitionskosten-Aufwand
erforderlich. Die Regeneratoren bzw. Rekuperatoren müssen zu der gewünschten Weitgehenden
Wärmerückgewinnung erhebliche Bauhöhen haben. Der Einsatz keramischer Werkstoffe für die Regeneratoren
bzw. Rekuperatoren läßt wegen der bestehenden Dichtungsprobleme keine großen Druckdifferenzen auf
den Gasseiten zu. Dies hat die Folge, daß die
(in wärmetauschenden Gase nur mit geringer bis mäßiger
Strömungsgeschwindigkeit geführt werden können. Die gegf benenfalls bei Druckunterschieden der wärmetauschenden
Medien auftretenden Undichtigkeiten würden eine Gefahrenquelle bilden bzw. den verbrennungstech-
fti nischen Wirkungsgrad stark herabsetzen.
Im Hochlcmperaturgebiet auf der Abgasseite könnte
die Wärmeübertragung theoretisch hauptsächlich durch Strahlung der Abgasbestandteile — Wasserdampf und
Kohlendioxid — bestimmt werden. In diesem Gebiet der Wärmeübertragung hemmt aber das keramische
Material der Trennwände bzw. der Speichermassen den Wärmefluß aufgrund des hohen Wärmeleitwiderstandes
dieser Materialien. Zudem sind die Räume in denen die Gasstrahlung maßgeblich den Wärmedurchgang beeinflußt,
aus Gründen der Platzersparnis so ausgebildet, daß keine großen Schichtdicken für die Gasstrahlung
zur Verfugung stehen und somit die Intensität der Wärmestrahlung nicht voll genutzt werden kann.
Zwangsläufig verschiebt sich hierdurch der Anteil der Wärmeübertragung durch Gasstrahlung zur Wärmeübertragung
durch Konvektion, die geringere Wärmeübergangskoeffizienten als die der Gasstrahlung aufweist
Die Folge sind größere Bauvolumina und höhere Kosten.
Der Wärmeübertragungskoeffizient im Niedrigtemperaturgebiet auf der Abgasseite ließe sich theroretisch,
wodurch Konvektionswärme übertragen wird, durch Steigerung des Turbulenzgrades erhöhen, was aber nut·
über eine Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit erreicht werden könnte. Das keramische Materia!
bekannter Koksöfen schließt diese Erhöhung jedoch aus den o. g. Gründen der Undichtigkeiten aus.
Der bei Betrieb der üblichen Koksöfen, die mit keramischen Materialien ausgerüstete Regeneratoren
bzw. Rekuperatoren aufweisen, notwendigerweise aufgrund der Strömungsverhältnisse auftretende relativ
hohe Luftüberschuß setzt den feuerungstechnischen Wirkungsgrad herab. Zweckmäßig wäre eine nahezu
stöchiometrische Umsetzung von Brenngas und Luftsauerstoff, was zu eimern geringen Sauerstoffgehalt der
Abgase und damit zu einem optimalen feuerungstechnischen Wirkungsgrad führen wurde. Koksöfen bekannter
Bauart lassen aber eine derartige Verbrennungseinstellung aus den genannten Gründen nicht zu.
Aus der DE-PS 7 38 676 ist bereits eine zweistufige Wärmerückgewinnung aus den Abgasen von Kokserzeugungsöfen
bekannt. Dabei wird ein Dampfüberhitzer in Form einer Rohrschlange als ersle Stufe in einen
Abgaskanal eines an sich bekannten Rekuperators eingetaucht. Als zweite Stufe dient der eigentliche
Rekuperator. Es hat sich herausgestellt, daß auch eine so geartete zweistufige Wärmerückgewinnung zu keiner
wesentlich verbesserten Effektivitätssteigerung führt. 4■>
Rekuperatoren mit Trennwänden aus Metall sind aus »Industriekurier« vom 05.04.1961, Seiten 150 und 152
sowie der DE-OS 21 64 994 bekannt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der thermische Wirkungsgrad bei der
Wärmerückgewinnung mit einer einfachen Rckuperativbeheizung auch bei der Verwendung mit metallischen
Rekuperatoren relativ gering ist, weshalb diese Technik im Koksofenbau keinen allzu großen Anklang gefunden
hat.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die r>5
Rückgewinnung von Koksofenabwärme zu verbessern Und hierfür ein geeignetes Verfahren vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird in bezug auf ein Verfahren durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches I und
in bezug auf eine Vorrichtung durch die kennzeichnen- wi
djn Merkmale des Anspruches 9 gelöst. Weiterbildungen
der Erfindung finden sich in den Ansprüchen 2 — 8 sowie 10 und 11.
Der- Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist also darin zu sehen, daß man die Abgase von Koksöfen μ
nicht mehr in der üblichen Weise in den ζίγ Verfügung
stehenden Rekuperatoren oder Regeneratoren aus keramischem Material, weitgehend abkühlt, sondern
daß man besagte Rekuperatoren für die Wärmeübertragung lediglich im Hochtemperaturbereich ausnutzt, in
welchem die Wärmeübertragung vorzugsweise durch Abstrahlung erfolgt, dann aber bei einer wesentlich
höheren Temperatur, bei welcher der Wirkungsgrad der Abstrahlung die wirtschaftlich untere Grenze erreicht,
aus dem Rekuperator oder Regenerator herausführt und zur weiteren Abkühlung, z. B. auf etwa 1800C bis
200° C einem Wärmeaustauscher zuführt, der seinerseits für den niedrigen Temperaturbereich optimal fü» die
Wärmerückgewinnung durch Konvektion ausgelegt sein kann. Das erfindungsgemäße Verfahren hat somit
gegenüber der bekannten Verfahrensführung an Koksöfen mit Regeneratoren oder Rekuperatoren, die eine
einstufige vollständige Abkühlung der Abgase herbeifüh-en,
den erheblichen Vorteil, daß beide Grundprinzipien der Wärmerückgewinnung, nämlich der der
Wärmerückgewinnung durch Abstrahlung und der der Wärmerückgewinnung durch Konvektion jeweils optimal
ausgenutzt werden können. Aufgrund des Umstandes daß in den zum Koksofen gehörenden Regeneratoren
bzw. Rekuperatoren die Abkühlung des Abgases lediglich bis zu einer relativ hohen Temperatur, d. h. bis
zu einer Temperatur von nicht weniger als etwa 4000C, erfolgt, können diese Rekuperatoren oder Regeneratoren
eine wesentlich niedrigere Bauhöhe als die bei üblichen Koksöfen vorgesehene haben, wodurch die
Investionskosten für tCoksöfen bis zu 20% gesenkt werden können. Für die Durchführung der Erfindung
geeignete Verkokungsöfen besitzen demgemäß einen Wärmerückgewinnungsteil, dessen maximal bei etwa
Vj— Ve der Bauhöhe der Ofenkammer liegt, während im
Normaifall diese Bauhöhe etwa die gleiche Größe besitzen.
Die weitere Abkühlung kann nämlich, wie weiter unten noch verdeutlicht wird, in Anlagen vorgenommen
werden, die an Koksöfen ohnehin vorhanden sein müssen und mit der überwiegenden Ausnutzung der
Konvektion arbeiten, also keine zusätzlichen Investitionen anstelle des weggefallenen Regenerator- b/.w.
Rekuperatorteiles erfordern.
Wenn vorstehend von »überwiegender Ausnutzung der Wärmeabstrahlung« bzw. »überwiegender Ausnutzung
der Konvektion« gesprochen worden ist. so sind diese Begriffe im Sinne der Erfindung so zu verstehen.
daß in der ersten Stufe die Wärmeübertragung im Vergleich zu üblichen Regeneratoren oder Rekuperatoren
zu einem gesteigerten Anteil auf Wärmeabstrahlung und in der zweiten Stufe im Vergleich zu üblichen
Regeneratoren oder Rekuperatoren zu einem gesteigerten Anteil auf Konvektion beruht. Wenn ferner im
vorliegenden Zusammenhang von einer .»praktisch vollständigen Abkühlung des Abgases« gesprochen
wurde, so ist damit eine Abkühlung der Abgase gemeint, wie sie bisher üblicherweise bei Regeneratoren b/.w.
Rekuperatoren erfolgte.
Als erste Stufe kann man vorzugsweise einen Rekuperator verwenden, der abgasseitig in einem
Temperaturbereich zwischen etwa 14500C und 400°C,
vorzugsweise zwischen etwa 13000C und 800°C, und
luftseitig zwischen etwa Umgebungstemperatur und 9000C, vorzugsweise etwa Umgebungstemperatur und
700"C arbeitet. In diesen Temperaturbereichen erhält
man abgasseitig optimale Wärmerückgewinnung durch Ausnutzung der Wärmeabstrahlung.
Zur Förderung der Ausnutzung der Wärmeabstrahlung des Abgases kann man als erste Stufe einen
Rekuperator mit Abgaskanälen relativ großen Quer-
Schnitts verwenden. Durch diese Vergrößerung der Schichtdicken des Abgassiromes wird die Intensität der
Wärmeabstrahlung erhöht, »Relativ großer Querschnitt« soll in diesem Zusammenhang heißen, daß der
Querschnitt der erfindungsgemäßen Abgaskanäle — unter Berücksichtigung aller Anlagenumstände —
größer ist als derjenige bei bekannten Rekuperatoren. Letztere besitzen einen Querschnitt von etwa 0,025 m2,
während erfindungsgemäß der Querschnitt der Abgaskanäle der Rekuperatoren etwa 0,05 m2—0,15 m2,
vorzugsweise um 0,1 m2 betragen soll.
Zur Erhöhung des konvektiven Wärmeübergangskoeffizienten auf der Luftseite kann mam als erste Stufe
einen Rekuperator mit Luftkanälen relativ geringen Querschnitts zur Erhöhung der Luftströmungsgeschwindigkeit
verwenden. »Relativ geringer Querschnitt« hat in diesem Zusammenhang die entsprechende
Bedeutung, wie der zuvor erläuterte Begriff »relativ großer Querschnitt«, d. h., daß der Querschnitt der
Luftkanäle erfindungsgemäß etwa bei 0,01 und darüber liegen soll, während bisJang der Querschnitt der
Luftkanäle bei 0,025 m2 liegt.
Die Wärmerückgewinnung kann in der ersten Stufe
im Vergleich zu üblichen Regeneratoren oder Rekuperatoren noch dadurch weiter verbessert werden, daß
man als erste Stufe einen Rekuperator verwendet, welcher relativ dünne, dichte Trennwände zwischen den
wärmetauschenden Medien, Abgas und Luft, aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise
Metall verwendet. Die dünnen Trennwände zwischen den wärmetauschenden Medien aus einem Metall mit
hoher Wärmeleitfähigkeit gewährleistet hierbei die gute und schnelle Wärmeleitung vom Abgas zur Luft. Das
Vorsehen dichter Trennwände macht es möglich, daß selbst bei großen Druckdifferenzen der wärmetauschenden
Medien eine nahezu stöchiometrische Verbrennungsführung erfolgen kann. Wenn in diesem
Zusammenhang von »relativ dünn« und »Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit« gesprochen wird, so sind
diese Begriffe auch wieder relativ zu den entsprechenden Gegebenheiten üblicher Regeneratoren oder
Rekuperatoren zu sehen. Die Trennwände sollen demnach »dünn« im Vergleich zu den bei üblichen
Rekuperatoren vorgesehenen keramisciien Trennwänden sein und das bei der Erfindung verwendete
Trennwandmaterial soll eine höhere Wärmeleitfähigkeit haben, als das üblicherweise verwendete keramische
Material, insbesondere Stahl, eignet sich besonders gut, weil aus ihm, z. B. rohrförmige, dünne und dichte
Trennwände geschaffen werden können und Metall im Sinne der Erfindung eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat.
Ein so ausgestalteter stetig betriebener metallischer Rekuperator bietet die Möglichkeit, den Wärmeleitwiderstand
als Anteil der Wärmeübertragung gegenüber keramischen Materialien auf das 10- bis 30fache
aufgrund höherer Wärmeleitkoeffizienten sowie zusätzlich um das 5- bis 15fache aufgrund reduzierter
Wandstärke herabzusetzen. Zudem bietet der metallische Rekuperator die Möglichkeit, hohe Druckdifferenzen
zwischen den wärmetauschenden Medien zuzulassen, was eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit
auf der Seite der Verbrennungsluft zuläßt. Diese beiden Effekte führen zu einer Verkleinerung der Wärmeaustauschflächen
bekannter Wärmerückgewinnungsteile gegenüber, seien es keramische Rekuperatoren oder
Regeneratoren.
Als zweite Stufe verwendet man zweckmäßigerweise einen Wärmeaustauscher mit relativ dünnen, dichten
Trennwänden zwischen den wärmetauschenden Medien, wenn das wärmeaufnehmende Medium ebenfalls
gasförmig ist, aus einem Material mit relativ hoher Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise Metall, oder ganz
5 ohne Trennwände zwischen den wärmetauschenden Medien, wenn das wärmeaufnehmende Medium nicht
gasförmig, z. B. fest ist. Die Begriffe »relativ dünn« bzw. »relativ hohe Wärmeleitfähigkeit« sind wieder im
gleichen Sinne wie zuvor, nämlich im Vergleich zu
ίο üblichen Regeneratoren oder Rekuperatoren aus
keramischem Material zu verstehen. Gegenüber der Aufheizung des Kammerbesatzes, wo lediglich Wärme
durch Leitung und zu einem geringeren Anteil durch Konvektion übertragen wird, ist die zweite Stufe der
Wärmerückgewinnung der Erfindung also so ausgebildet, daß ein Optimum an konvektiver Wärmeübertragung
an das wärmeaufnehmende Medium, z. B. ein Einsatzgut, ermöglicht wird. Die von den Abgasen in
dem Wärmerückgewinnungsteii des Koksofens nach Abkühlung auf etwa 400—8000C nicht zur Luftvorwärmung
genutzte Wärmemenge läßt sich durch verstärkte Beheizung der Heizzüge mühek -. ersetzen.
Zur Förderung dieser konvekm cn Wärmeübertragung verwendet man als zweite Stufe vorteilhafterweise
2ri einen Wärmeaustauscher, der abgasseitig mit relativ
hoher Strömungsgeschwindigkeit arbeitet. »Relativ ho';h« heißt hier, daß die Strömungsgeschwindigkeit des
Abgases im Vergleich zu der in üblichen Regeneratoren oder Rekuperatoren in der zweiten Stufe nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren höher und etwa 20—60 m/sec. betragen soll.
Als zweite Stufe kann man beispielsweise einen Wärmetauscher verwenden, in dem das direkt erhitzte
wärmezufnehmende Medium (Einsatzgut) eine relativ
große Wärmeleitfähigkeit hat, z. B. vorzugsweise Kohle ist. Kohle weist nämlich bekanntermaßen höhere
Wärmeleitkoeffizienien auf als keramische Materialien,
so daß diese sich vorzüglich für den Einsatz in der zweiten Stufe eignet. Gleichzeitig bietet diese Lösung
— Einsatzgut Kohle — die Möglichkeil, eineu Koksofen
mit wesentlich niedrigerem Rekuperator, aus welchem das Abgas mit noch relativ hoher Temperatur
abgenommen wird, mit einer ohnehin vorhandenen oder notwendigen Kohle — Vorerhitzungsanlage zu kombinieren,
indem diese Kohlevorerhitzungsanlage das in dem Rekuperator nur teilweise abgekühlte Abgas zu
weiteren Wärmerückgewinnung zugeführt wird. Hierbei wird offensichtlich, daß der Gesamtrest des sonst für
die weitere Abkühlung des Abgases von etwa 8000C auf
etwa 2000C von der baulichen Seite entfallen kann,
damit also erhebliche Investitionskosten gespart werden. Zudem isf der Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung
sowohl in dem bleibenden kurzen Abschnitt des Rekuperators nach der Erfindung, als auch in der
^ angeschlossenen Vorerhitzungsanlage wesentlich größer
als bei üblichen Rekuperatoren voller Länge, in welchen die Abgase praktisch vollständig abgekühlt
werden. Zu der Einsparung der Investitionskosten kommt also auch noch ein verbesserter Wirkungsgrad.
Als zweite Stufe kann man somit eine Flugstrom-, Wirbelbett- oder Sprudelbettanlage mit Feinkohle als
wärmeaufnehmenden Medium verwenden, Solche Anlagen haben sich als Anlagen mit optimaler Ausnutzung
konvektiver Wärmeübertragung bestens bewährt, da in diesen Relativgeschwindigkeit von wärmeaufnehmendem
Medium und wärmeabgebendem Medium größtmöglich sind.
Als zweite Stufe kann man nach der Erfindung aber
Als zweite Stufe kann man nach der Erfindung aber
auch beispielsweise eine Schwelkoksanlage oder Kohlevergasungsanlage
verwenden, da die »Abfallwärme« des Koksofens immer billiger ist, als Wärme in Primärenergieform.
Wenn diese zweckmäßig oder notwendig ist, kann ι
man nach der Erfindung das der ersten Stufe entnommene teilweise abgekühlte Abgas vor der
Überführung in die zweite Stufe auch durch Zumischung von vorzugsweise Inertgasen wie Stickstoff, Kohlendioxid
oder Wasserdampf bzw. Gemischen dieser Gase ι ο abkühlen oder durch Zubrennen den Brenngasen
Wärme zuführen.
Die nach der vorliegenden Erfindung ganz bevorzugte Kombination eines metallischen Strahlungsrekuperators
zur lediglich teilweisen Wärmerückgewinnung der ΐί
fühlbaren Abgaswärme von Koksöfen in Verbindung mit einer Kohlevorerhitzungsanlage, die beispielsweise
Fluestrom-. eine Wirbelbett- oder eine Sprudelbettapparatur
aufweist, stellt eine optimale Wärmerückgewinnung auf Kokereien dar. Unter dem Gesichtspunkt der 2«
Wirtschaftlichkeit stellt die Vorerhitzungsanlage den zweiten Teil der Wärmerückgewinnung bei gleichbleibender
Gesamtwärmebilanz dar. Die gesamte zu verfeuernde Gasmenge bleibt konstant. Somit kann die
Ersparnis an Regenerator- und Rekuperatorkosten im Bereich unter 4000C, vorzugsweise im Bereich unter
800°C, den Investitionskosten einer Flugstrom-, Wirbelbett- oder Sprudelbetterhitzung des Einsatzgutes
zugute kommen. Unterstellt, daß die Investitionskosten einer dementsprechenden Kohlevorerhitzungsanlage
gleich den Ersparnissen sind, stellt sich jedes Prozent Produktionssteigerung durch Vorerhitzung, die bekanntlich
bis zu 60% betragen kann, als anteilige Investitionskosteneinsparung im Bereich von 0 bis zu
30% für den Koks erzeugenden Teil der Kokerei dar. Hierin ist ein besonderer technischer Fortschritt auch
deswegen zu sehen, weil der Einsatz der Vorerhitziing von Kohle nicht nur Auswirkungen auf die Produktionssteigerung, sondern insbesondere auch auf die Verbreiterung
der zu verarbeitenden Kokskohlenpalette hat.
Claims (11)
1. Verfahren zur Rückgewinnung von Koksofenabwärme, bei welchem man die Wärmeübertragung
aus den Abgasen des Verkokungsprozesses wenigstens zweistufig durchführt, indem das Abgas in
einer ersten Stufe, dem Wärmerückgewinnungsteil, nämlich einem Rekuperator des Koksofens zur
Ausnutzung der Wärmeabstrahlung und dann in einer zweiten als Wärmetauscher ausgebildeten
Stufe, abkühlt, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgas in dem als erste Stufe ausgebildeten
Wärmerückgewinnungsteil lediglich auf eine Temperatur von nicht weniger als etwa 4000C abkühlt,
wobei das Abgas durch Kanäle mit einem relativ großen Querschnitt und ein wärmeaufnehmendes
Fluid durch Kanäle mit einem relativ geringen Querschnitt strömen und dann in der als ein
gesonderter Wärmetauscher ausgebildeten zweiten Stufe durch überwiegende Ausnutzung der Konvektion
weiter abkühlt, wobei man abgasseitig mit relativ hoher Strömungsgeschwindigkeit arbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man bei dem Rekuperator abgasseitig
in einem Temperaturbereich zwischen etwa 1450°C und 400°C und luftseitig zwischen etwa Umgebungstemperatur
und 900cC arbeitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. gekennzeichnet durch die Verwendung eines Rekuperators
als erste Stufe, welcher relativ dünne, dichte Trennwände zwischen den wärmetauschenden Medien,
Abgas und Luft, aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit, z. B. Metall, insbesondere Stahl
aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Wärmeaustauschers
als zweite Stufe mit relativ dünnen, dichten Trennwänden zwischen den wärmetauschenden
Medien, wenn das wärmeaufnehmende Medium ebenfalls gasförmig ist, aus einem Material
mit relativ hoher Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise Metall, oder ganz ohne Trennwände zwischen den
wärmetauschenden Medien, wenn das wärmeaufnehmende Medium nicht gasförmig, z. B. fest ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Wärmetauscher
der zweiten Stufe das direkt erhitzte wärmeaufnehmende Medium (Einsatzgut) eine relativ
große Wärmeleitfähigkeit hat, z. B. vorzuerhitzende Kohle ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Flugstrom-, Wirbelbett-
oder Sprudelbettanlage als zweite Stufe mit Feinkohle als wärmeaufnehmendem Medium.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 gekennzeichnet durch die Verwendung einer
Schwelkoksanlage oder Kohlevergasungsanlage als zweite Stufe.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man das der ersten
Stufe entnommene teilweise abgekühlte Abgas vor der Überführung in die zweite Stufe durch
Zumischung von vorzugsweise inerten Gasen, wie Stickstoff, Kohlendioxid oder Wasserdampf bzw.
Gemische dieser Gase abkühlt oder durch Zubrennen von Brenngasen Wärme zuführt.
9. Verkokungsofen für die Durchführung des Verfahrens gemäß Ansprüche 1—8, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Rekuperator maximal etwa V1
bis Ve der Bauhöhe der Ofenkammer besitzt,
10. Verkokungsofen gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dieser einen Rekuperator,
dessen Abgaskanäle einen Querschnitt von etwa 0,05 bis 0,15, vorzugsweise 0,1 m2 aufweisen, besitzt
11. Verkokungsofen gemäß Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle des Rekuperators einen Querschnitt von etwa 0,01 m2
oder darunter aufweisen.
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