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DE2715570A1 - Bearbeitungsmaschine, insbesondere presse - Google Patents

Bearbeitungsmaschine, insbesondere presse

Info

Publication number
DE2715570A1
DE2715570A1 DE19772715570 DE2715570A DE2715570A1 DE 2715570 A1 DE2715570 A1 DE 2715570A1 DE 19772715570 DE19772715570 DE 19772715570 DE 2715570 A DE2715570 A DE 2715570A DE 2715570 A1 DE2715570 A1 DE 2715570A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
processing machine
machine according
rail
gripper
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772715570
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Kalke
Peter Paprotny
Fritz Streck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19772715570 priority Critical patent/DE2715570A1/de
Publication of DE2715570A1 publication Critical patent/DE2715570A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/10Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers
    • B21D43/105Manipulators, i.e. mechanical arms carrying a gripper element having several degrees of freedom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Bearbeitungsmaschine, insbesondere Presse
  • Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungsmaschine der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Art. Außer an Pressen ist dabei bevorzugt an Stanzen gedacht.
  • Bekannte Bearbeitungsmaschinen dieser Art arbeiten mit von beiden Seiten her in Richtung auf das jeweilige Werkstück bewegbaren bzw. nach den Seiten aus dem Arbeitsbereich zieh- oder schwenkbaren Greifarmen, die das Werkstück unterstützen. Derartige Maschinen besitzen den grundlegenden Nachteil, daß die besagte Transportvorrichtung nicht von nur einer Seite der Maschine her zugänglich ist, sondern Reparaturarbeiten oder dergleichen eine Zugänglichkeit von allen Seiten her erfordern. Dies gilt auch dann, wenn die Reparaturarbeiten nicht an der Transportvorrichtung selber ausgeführt werden müssen, sondern diese zur Ermöglichung des Zugangs zu anderen Teilen der Maschine, beispielsweise den eigentlichen Werkzeugen, entfernt werden muß.
  • Diesbezüglich erheblich günstiger verhält sich die aus der DT-OS 1 652 811 bekannte Transportvorrichtung, die mit von der Seite her in die eigentliche Maschine hineinragenden Greiferarmen ausgerüstes ist, die an ihrem freien einen Ende einen Magnetgreifer tragen und an ihrem anderen Ende in Verbindung stehen mit einer pneumatischen Antriebsvorrichtung. Diese bekannte Transportvorrichtung enthält einen einzigen Greiferarm, der in seinem Verlauf an einem ortsfesten Schwenklager schwenkbar gelagert ist und lediglich dazu dient, das Werkstück von einer eingangsseitigen Ablage zur Bearbeitungsstelle zu transportieren. Die dabei auch erforderlichen Hubbewegungen des Magnetgreifers werden über eine ortsfeste Steuerkurve erzeugt, auf der eine mit dem Greiferarm fest verbundene Rolle abrollt.
  • Diese bekannte Transportvorrichtung bietet also zwar den Vorteil einer "einseitigen" Vorrichtung, indem sie keine Zugänglichkeit von beiden Seiten der Maschine her erfordert, aber ihre Anwendbarkeit ist doch recht beschränkt. In aller Regel tritt bei Bearbeitungsmaschinen der im Oberbegriff des Hauptanspruchs definierten, erfindungsgemäßen Art nicht nur die Aufgabe auf, Werkstücke von einer eingangsseitigen Ablage zu einer einzigen Bearbeitungsstelle zu transportieren, sondern es ist auch ein Transport von der Bearbeitlmgsstelle zu einer ausgangs#eitigen Ablage, beispielsweise einem endlosen Band, erforderlich, und es gibt auch Bearbeitungsmaschinen mit mehreren Arbeitsstellen, in denen beispielsweise Teile mit zunehmender Profiltiefe gepreßt werden. Auch zwischen diesen verschiedenen Arbeitsstellen soll der Transport der Werkstücke automatisch erfolgen, und zwar vor allem aus Sicherheitsgründen, da das unmittelbare Einlegen der Werkstücke von Hand in den Bereich der Werkzeuge trotz aller bekannten Sicherheitsschaltungen nicht gefahrlos ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bearbeitungsmaschine der beschriebenen Art so auszubilden, daß unter Wahrung der Vorteile einer "einseitigen" Transportvorrichtung diese mit nur geringem Aufwand für den Transport der Werkstücke zwischen verschiedenen Stellen - Ablagen und Bearbeitungsstellen - einsetzbar und durch nur geringe Änderungen an unterschiedlich ausgerüstete Maschinen, insbesondere verschiedener Stellenzahlen, angepaßt werden können. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch die Merkmale des Hauptanspruchs.
  • Bei der Erfindung werden also mittels einer einzigen Antriebsvorrichtung - die in der Regel drei Teilvorrichtungen für Bewegungen in verschiedenen Koordinaten enthalten wird - mehrere Greiferarme bewegt, wobei dann, wenn eine Abstimmung gemäß Anspruch 2 erfolgt und die Schiene gemäß Anspruch 3 gelagert ist, die Greiferarme starr mit der Schiene verbunden sind.
  • Diese konstruktive Zusammenfassung der verschiedenen Greiferarme mit einer einzigen, mit der Antriebsvorrichtung in Verbindung stehenden Schiene bietet die weitere vorteilhafte, in Anspruch 8 im einzelnen beschriebene Möglichkeit, die Schiene zum Zwecke der Reparatur bzw. zum Werkzeugwechsel mit allen Greiferarmen um eine senkrechte Achse aus dem Bereich der eigentlichen Maschine herauszuschwenken.
  • Selbstverständlich ist es möglich, durch unterschiedliche konstruktive Ausbildung von Magnetgreifern, die Elektromagnete oder Permanentmagnete enthalten können, und durch lösbare Befestigung der Magnetgreifer an den zugeordneten Greiferarmen eine Anpassung an die Form und das Gewicht der jeweils zu transportierenden und zu bearbeitenden Werkstücke vorzunehmen. Auch ist es zweckmäßig, die Greiferarme entsprechend Anspruch 7 mehrteilig auszubilden, um die Lage der Magnetgreifer in ihren verschiedenen Positionen den jeweils vorliegenden Verhältnissen anzupassen.
  • Die zu bearbeitenden Werkstücke können sich im Extremfall dadurch unterscheiden, daß es sich teils um Platinen, teils um Profilteile handelt. Soweit die Transportvorrichtung bisher beschrieben ist, sie sich also auf den Transport gleichsam innerhalb der eigentlichen Maschine erstreckt, bereitet die Anpassung an diese unterschiedlichen Werkstückarten keine Schwierigkeit; man braucht lediglich entsprechend gestaltete Magnetgreifer einzusetzen und gegebenenfalls die Greiferarme in der beschriebenen mehrteiligen Ausführung entsprechend zu gestalten. Häufig liegt nun aber die eingangsseitige Ablage bereits so nahe im Bereich der Werkzeuge der Bearbeitungsmaschine , daß auch hier eine Eingabe der Werkstücke von Hand gefährlich ist. Aus diesem Grunde verwendet man eine Zuführungsvorrichtung für den Transport der Werkstücke von einer Eingabestelle, wo die Eingabe der Werkstücke ungefährdet von Hand erfolgen kann, zu einer Ablage vor der Bearbeitungsstelle der Maschine. Für die Ausbildung dieser Zuführtingsvorrichtung kommt es nun auf die Art der Werkstücke an. Handelt es sich um Profilteile, so wird man diese einzeln auf ein Förderband legen, das die Profilteile dann auch einzeln zur eingangsseitigen Ablage bewegt; dort werden sie beispielsweise mittels der beschriebenen Magnetgreifer erfaßt und zur Arbeitsstelle transportiert. Handelt es sich dagegen um Platinen, so wirl man diese stapelweise auf der Eingabestelle ablegen und den Stapel mittels eines Drehtischs zur eingangsseitigen Ablage schwenken.
  • Hier erfolgt also nicht, wie bei den beispielsweise aus der DT-OS 24 49 238 bekannten Magnet-Förderband-Vorrichtungen, ein Einzeltransport der Werkstücke längs einer Geraden, sondern ein gemeinsamer stapelweiser Transport auf einem Kreisbogen mittels eines Drehtischs. Damit unabhängig von der Höhe des jeweils vorhandenen Stapels an der eingangsseitigen Ablagestelle der Greifer stets in derselben Höhe die einzelnen Platinen ergreifen kann, wird man einen an sich bekannten hydropneumatischen Platinenstapler unterhalb des Drehtischs in Verbindung mit einer Lichtschranke vorsehen; eine derartige Vorrichtung sorgt dafür, daß die jeweils durch den Magnetgreifer - oder einen anderen Greifer - abzuhebende Platine sich stets in derselben Höhe befindet.
  • Die Aufgabe, eine Bearbeitungsmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 9 so auszubilden, daß sie mit möglichst geringem Teile-und Arbeitsaufwand sowohl für die Bearbeitung von Platinen als auch von Profilteilen einsetzbar ist, löst die Erfindung gemäß Anspruch 9. Verständlicherweise ist es grundsätzlich möglich, die Merkmale dieses Anspruchs losgelöst von den Merkmalen des Anspruchs 1 einzusetzen, wenngleich die Kombination der verschiedenen Merkmalsgruppen natürlich besonders vorteilhaft im Rahmen der allgemeinen Aufgabe ist, eine einen möglichst großen Einsatzbereich besitzende Bearbeitungsmaschine zu schaffen, die mit möglichst geringem Aufwand an unterschiedliche Werkstücke anpaßbar ist und bei allen diesen unterschiedlichen Werkstücken automatisch arbeitet.
  • Weitere erfindungswesentliche Merkmale beinhalten die Unteransprüche und zeigen die Figuren.
  • Im folgenden wird als Ausführungsbeispiel der Erfindung die in den Figuren in den in diesem Rahmen interessierenden Einzelheiten dargestellte Presse beschrieben. Dabei zeigen die Figuren 1, 2 und 3 in Seitenansicht, in Vorderansicht und in Draufsicht die hier interessierenden Teile der Presse in Gesamtdarstellung, während Figur 4 eine vorteilhafte Ausbildung eines Greiferarms wiedergibt.
  • Figur 5 schließlich zeigt die hier interessierenden Einzelheiten einer Maschine nach den Figuren 1 bis 3, jedoch nicht mit einer Magnet-Förderband-Vorrichtung als Zuführungsvorrichtung für die Werkstücke, sondern mit einem Drehtisch, da es sich in der Ausrüstung der Maschine gemäß Figur 5 um eine Presse zur Bearbeitung von Platinen handelt.
  • Betrachtet man zunächst die Figuren 1 bis 3, so enthält die eigentliche Maschine einen den Sockel 1 quer zur Transportrichtung 2 der zu bearbeitenden Werkstücke übergreifenden Rahmen 3, in dem der Stößel 4 mit üblichen und daher nicht dargestellten Antriebsmitteln gelagert ist. Der unteren S irn-läche des Stößels 4 liegt das Werkzeug 5 auf einer Art Titrhplatte gegenüber.
  • Betrachtet man nun den im Ra;1mer der Erfindung interessierenden Weg der Werkstücke, hier vor Profilteilen, so werden diese einzeln an der Eingabestelle 6 auf das von dem Antrieb 7 angetriebene Förderband 8 abgelegt, unter dessen oberem Trum zumindest in einem mittleren Bereich ?ermanentmagnete angeordnet sind. Dieses Förderband nimmt also ale aus ferromagnetischem Material bestehenden Werkstücke von den Eingabestelle 6 zur eingangsseitigen Ablage 9 der Maschine mit, so kein Magsnetfeld mehr vorliegt und die Teile in einer vorbesti-ten Stellung durch eine gabelartige Aufnahme gehalten werden. Gehalten wird die Magnet-Förderband-Vorrichtung durch die in Draufsicht etwa U-förmige, an dem Sockel 1 vorn angesetzte Konsole 10. Die Konsole besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus Träger- mit einem C-Profil und demgemäß horizontalen Flanschen, auf de der Rahmen oder das Gestell 11 für die Förderband-Vorrichtung aufgesetzt und vorzugsweise verschraubt ist.
  • Betrachtet man nun weiter den Weg der Werkstücke, so ist eine Transportvorrichtung vorgesehen, die die einzelnen Werkstücke an der eingangsseitigen Ablage 9 ergreift und zur Arbeitsstelle 12 sowie von dort zur ausgangsseitigen Ablage 13 transportiert, von wo die in dieser Maschine bearbeiteten Werkstücke über die Rutsche 14 in den Auffangbehälzer 52 gelangen. Diese Transportvorrichtung enthält als wesentlichen Bestandteil die Schiene 15, die, wie bei 15' in Figur 1 angedeutet, in ihrer Längsrichtung mittels der Kolben-Zylinder-Anordnurx 16 pneumatisch verstellt werden kann. Der Zylinder der Anordnung 16 ist über senkrechte Säulen 17 und 18 aufgehängt an der weiteren pneumatischen Kolben-Zylin der-Anordnung 19, die Höhenbewegungen der Schiene parallel zu sich durchzuführen gestattet. Betrachtet man nun Figur 2, so erkennt man, daß der Höhenverstellantrieb 19 seinerseits über in diesem Ausführungsbeispiel drei horizontal quer zur Transportrichtung 2 verschiebbar in dem am Rahmen 3 fest gelagerten Block 20 gehaltene Führungssäulen 21, 22 und 23 abgefangen ist, so daß die Schiene mit ihren Verstellantrieben gleichsam auch am Rahmen 3 aufgehängt ist. Die Führungssäule 22 bildet einen beweglichen Bestandteil einer weiteren Kolben- Zyl inder-Anordnung innerhalb des Blocks 20, bei deren Betätigung auf pneumatischem Wege also die Tragscheibe 24 mit der daran angehängten Gesamtanordnung quer zur Transportrichtung 2 verschoben wird. Wahlweise ist eine solche Verschiebung auch durch das Hebelgestänge 25 möglich, das im Bereich seines oberen Endes bei 26 mechanisch in Verbindung steht mit dem Stößel 4 und im Bereich seines anderen Endes bei 27 an die Platte 24 angelenkt ist.
  • Die Schiene 16 bildet nun den Träger für zumindest zwei Greiferarme 28 und 29, die gemeinsam nur in Figur 3 dargestellt sind.
  • An ihren nach innen, also in Figur 3 nach oben, weisenden freien Enden sind die Greiferarme mit an sich bekannten Magnetgreifern versehen, wobei es sich um elektromagnetische oder permanentmagnetische Greifer handeln kann. Diese Greifera.-me 28 und 29 sind in diesem Ausführungsbeispiel sowohl in Längsrichtung der Schiene 15 als auch in dazu senkrechten Richtungen starr befestigt, so daß die Greiferarme 28 und 29 alle Bewegungen der Schiene 15 mitmachen. Der Greiferarm 28 dient also zum Transport der Werkstücke von der eingangsseitigen Ablage 9 zur Bearbeitungsstelle, während der Greiferarm 29 den Transport der bearbeiteten Werkstücke von der Bearbeitungsstelle 19 zur ausgangsseitigen Ablage 13 der Maschine bewerkstelligt. Wenn, wie in diesem Ausführungsbeispiel, die Greiferarme 28 und 29 in Längsrichtung der Schiene 15 relativ zueinander unverschiebbar gelagert sind, ist es erforderlich, daß die Abstände zwischen der Arbeitsstelle 12 einerseits und den Ablagen 9 und 13 andererseits gleich groß sind und der Längshub der Schiene 15 dieselbe Größe besitzt. Mittels einer einzigen Antriebsvorrichtung, nämlich den in den Figuren 1 und 2 dargestellten und bezeichneten Antrieben für Längsverschiebung, Höhenverstellung und Querverstellung, ist es also möglich, beide Greiferarme 28 und 29 synchron zu betätigen und demgemäß die Transportvorgänge für in diesem Ausführungsbeispiel zwei Werkstücke gleichzeitig zu bewerkstelligen. Verständlicherweise ist es möglich, bei Bearbeitungsmaschinen mit mehreren Bearbeitungsstellen, also beispielsweise Pressen, die vor- und nachschlagen, eine entsprechend größere Anzahl von Greiferarmen an derselben Schiene 15 vorzusehen.
  • Dadurch, daß bei diesem Ausführungsbeispiel die Querverstellung sowohl durch eine in dem Block 20 angeordnete Kolben-Zylinder-Anordnung, also pneumatisch, als auch auf mechanischem Wege mittels des Hebelgestänges 25 erfolgen kann, kann man auch die Schnelligkeit der Querbewegung der Greiferarme nach den jeweiligen Verhältnissen wählen. Während nämlich die pneumatische Querverschiebung weitgehend losgelöst von der Bewegung des Stößels 4 erfolgen kann und demgemäß keinen großen Freigang hinsichtlich des am Stößel 4 unten befestigten Werkzeugs erfordert, wird die Querverschiebung bei Benutzung des Hebelgestänges 25 aus der Stößelbewegung abgeleitet und erfordert dememäß hinsichtlich des genannte oberen Werkzeugs einen größeren Freigang, gestattet aber ein schnelleres Arbeiten der Presse.
  • Betrachtet man nochmals Figur 2, so erkennt man zwischen dem Höhenverstellantrieb 19 und dem Längsverschiebeantrieb 16 die beiden Flansche 30 und 31. Die Verbindung zwischen ihnen ist so gestaltet, daß nach Aufhebung einer Verriegelung der Flansch 31 mit der letztlich an ihm hängenden Schiene 15 und damit auch den Greiferarmen 28 und 29 um die vertikale Schwenkachse 32 geschwenkt werden kann. In Verbindung mit der Tatsache, daß die durch die verschiedenen Antriebe in Verbindung mit dem Block 20 gebildete Aufhängung für die Schiene 15 in diesem Ausführungsbeispiel hinter der ausgangsseitigen Ablage 13 angeordnet ist, ermöglicht diese Konstruktionseinzelheit, wie in Figur 3 bei 15', 28' und 29' dargestellt, die gesamte Transportvorrichtung um 2700 aus dem eigentlichen Arbeitsbereich der Presse herauszuschwenken. Dies erweist sich als günstig einerseits im Hinblick auf Umrüstungen der Werkzeuge und für Reparaturen in der eigentlichen Maschine, andererseits gestattet diese Ausbildung der Maschine auch die Anpassung der beschriebenen Transportvorrichtung, insbesondere der Greiferarme 28 und 29, an die jeweils zu transportierenden Werkzeuge.
  • Für diese Anpassung wird man, wie in Figur 4 anhand eines Ausführungsbeispiels für den Greiferarm 28 dargestellt, diese aus mehreren Teilen zusammensetzen, die nach Aufheben von Arretierungen 33, 34 und 35 relativ zueinander bewegt werden können.
  • Der Teil 36 trägt den Magnetgreifer 37, dessen Aufbau hier im einzelnen nicht interessiert. Teil 36 ragt mit dem stangenförmigen Fortsatz 38 in eine entsprechende geschützte Aufnahme 39 in dem benachbarten Teil 40 hinein. Dieser Teil wiederum ist bei 41 in einer senkrechten Ebene schwenkbar verbunden mit dem unmittelbar an der Schiene 15 gelagerten Teil 42. Demgemäß ist es möglich, sowohl die Höhenlage des Magnetgreifers 37 als auch seinen Abstand von der Schiefe 15 dem jeweils zu transportierenden Werkstück anzupassen.
  • Betrachtet man nun nochmals den in Transportrichtung 2 vor der eigentlichen Maschine, d.h. vor dem Sockel 1, liegenden Bereich, so ist fest in der, wie beschrieben, in Draufsicht U-förmigen Konsole 10 der hydro-pneumatische Zylinder 43 als Platinenstapler für den Fall angeordnet, daß nicht eine Magnet-Förderband-Einrichtung, sondern ein Drehtisch Einsatz findet. Zu diesem Zweck wird also das Gestell 11 mit dem Förderband, seinen Magneten und seinem Antrieb abgeschraubt von den Stützflächen der Konsole 10, und stattdessen wird, wie in Figur 5 im einzelnen dargestellt, auf die Stützflächen 44 der Konsole 10 der Drehlagerbock 45 für den Drehtisch 46 aufgesetzt und aufgeschraubt. Der Drehtisch ist in Figur 3 durch den Schwenkkreis 46' angedeutet. Er wird in diesem Ausführungsbeispiel von Hand um die Schwenkachse 47 geschwenkt, so daß ein bei 48 beispielsweise ebenfalls von Hand abgelegter Platinenstapel an die eingangsseitige Ablage 49 geschwenkt wird. Dort sorgt der hydro-pneumatische Zylinder 43 in Verbindung mit der nur in Figur 2 bei 50 angedeuteten Lichtschranke dafür, daß unabhängig von der jeweiligen Höhe des Platinenstapels an der eingangsseitigen Ablage 49 die jeweils zu ergreifende Platine in ein und derselben Höhe liegt, so daß der Greiferarm 28 mit seinem Magnetgreifer 37 (siehe Figur 4) alle Platinen des Stapels ohne Zwischenjustage oder -verstellung ergreifen und zu der in Figur 1 mit 12 bezeichneten Arbeitsstelle transportieren kann.
  • Es kann, wie bei 51 in den Figuren 1 und 2 angedeutet, zweckmäßig sein, auf dem Drehtisch ein Schutzgitter vorzusehen, das sich also mit dem Drehtisch bei Betätigung desselben dreht.
  • Die beschriebene Bearbeitungsmaschine ist also geeignet für den automatischen Betrieb in einer großen Zahl von Einsatzfällen, für die bisher getrennte Maschinen erforderlich waren.
  • L e e r s e i t e

Claims (12)

  1. ANSPRflCHE S Bearbeitungsmaschine, insbesondere Presse, mit einer dem Werkstücktransport von einer eingangsseitigen Ablage zu einer Bearbeitungsstelle dienenden Transportvorrichtung mit einem Greiferarm, der im wesentlichen quer zur Transportrichtung verläuft, an einem zwischen eingangsseitiger Ablage und Bearbeitungsstelle bewegbaren Ende mit einem Magnetgreifer bestückt ist und an seinem anderen Ende mit einer Antriebsvorrichtung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferarm (28) und zumindest ein weiterer, ebenfalls an einem seiner Enden mit einem Magnetgreifer bestückter Greiferarm (29), der dem Werkstücktransport von der Bearbeitungsstelle (12) zu einer ausgangsseitigen Ablage (13) dient, mit ihren anderen Enden an einer Schiene (15) an parallel zur Transportrichtung (2) und damit in ihrer Längsrichtung erfolgenden Verschiebebewegungen der Schiene (15) teilnehmend sowie in die Transportrichtung (2) enthaltenden Ebenen unschwenkbar gehalten sind.
  2. 2. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen der Bearbeitungsstelle (12) einerseits und den Ablagen (9,13) andererseits sowie bei Vorhandensein mehrerer Bearbeitungsstellen auch die Abstände zwischen diesen gleich groß sind, die Greiferarme (28,29) in Transportrichtung (2) unbeweglich an der Schiene (15) im gleichen Bbstand gehalten sind und die Größe der Verschiebebewegungen der Schiene gleich dem Abstand ist.
  3. 3. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (15) über einen Längsverschiebeantrieb (16),einen Höhenverstellantrieb (19) und einen Querverstellantrieb (22) gelagert ist und die Greiferarme (28,29) in senkrechten Ebenen starr an ihr befestigt sind.
  4. 4. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (15) aufgehängt ist.
  5. 5. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querverstellantrieb quer zur Transportrichtung (2) verlaufend und verschiebbar gelagerte Führungssäulen (21,22, 23) enthält, von denen zumindest eine (22) einen Bestandteil einer Kolben- Zylinder-Anordnung bildet.
  6. 6. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Führungssäulen (21,22,23) ein mit einem Stößel (4) der Maschine in mechanischer Verbindung stehendes Hebelgestänge (25) als Bestandteil des Querverstellantriebs angreift.
  7. 7. Bearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferarme (28,29) aus mehreren, nach Aufheben von Arretierungen (33,34,35) gegeneinander verstellbaren Teilen (36,40,41) zusammengesetzt sind.
  8. 8. Bearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (15) in Transportrichtung (2) vor der eingangsseitigen (9) oder hinter der ausgangsseitigen (13) Ablage um eine senkrechte Schwenkachse (32) mit den Greiferarmen (28,29) aus der eigentlichen Maschine - nach Aufheben einer Arretierung - herausschwenkbar gelagert ist.
  9. 9. Bearbeitungsmaschine, insbesondere Presse, mit einer Zuführungsvorrichtung für den Transport der Werkstücke von einer Eingabestelle zu einer Ablage vor einer Bearbeitungsstelle, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsvorrichtung eine Konsole (10) enthält, die zum wahlweisen Einsatz einer Magnet-Förderband-Vorrichtung (6,7,8,11) und eines Drehtisches (46) eingerichtet ist.
  10. 10. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (10) an einen Sockel (1) der Maschine angesetzt ist.
  11. 11. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (10) einen horizontalen Rahmen mit Stützflächen (44) für einen Drehlagerblock (45) des Drehtischs (46) und ein Gestell (ii) der Förderband-Vorrichtung (6,7,8,11) enthält.
  12. 12. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen ein hydro-pneumatischer Platinenstapler (43) angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4408138A1 (de) * 1994-03-10 1995-09-14 Hans Ruf Kompaktierpresse

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DE4408138A1 (de) * 1994-03-10 1995-09-14 Hans Ruf Kompaktierpresse

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