DE2707923A1 - Trockenzylinder fuer bahnen aus zellstoff oder papier - Google Patents
Trockenzylinder fuer bahnen aus zellstoff oder papierInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F5/00—Dryer section of machines for making continuous webs of paper
- D21F5/02—Drying on cylinders
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Description
- Kennwert: "Geschweißter Trocken@ylinder"
- Trockenzylinder für Bahnen aus Zeilstoff oder Papier Die Erfindung betrifft Trockenzylinder für die Trocknung von Bahnen aus Zellstoff, Papier oder dergleichen, bestenend aus einem Mantel sowie aus an den Enden des Mantels angeoraneten Deckel.
- Die Deckel sind im allgemeinen durch Verschrausen am mantel pefestigt. Ein Verschweißen ist zwar auch schon in Erwägung gezogen worden, hat sich in der Praxis aper bisher nicht durchgesetzt. Der Hauptgrund hierfür ist darin zu sehen, daß peim Verschweißen Spannungsprcoleme auftreten, insbesondere dann, wenn Mantel und Deckel unterschiedlich große Wandstärken haben.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, solche Zylinder derart zu gestalten, daß sie durch Schweißen hergestellt werden können, ohne daß im Bereich der Schweißnähte unzulässige Spannungen auftreten.
- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß sicr an die Schweißnaht auf deren dem Mantelrand abgewandten Seite ein Übergangsstück anschließt, das - in einem Axialschnitt durch den Zylinder gesehen - zumindest im Nahtbereich wenigstens annähernd die Stärke des Mantels aufweist, und daß das Übergangsstück sowie der Mantel im Nahtbereich - wiederum in Axialsennitt gesehen - einen stetigen Verlauf haben. Durch eine derartige Ausbildung werden unzulässig hohe Biegespannungen im Nahtbereich vermieden.
- Gemäß einer besonders günstigen Ausoildungsform der Erfindung werden der Mantel des Zylinders aus Edelstahl, die beiden Deckel aber aus Kohlenstoffstahl hergestellt. An sich würden normalerweise gerade bei einer solchen Materialkombination hohe Spannungen auftreten, da ja der Kohlenstoffstahl normalerweite eine viel niederigere Wärniedehnung als der Edelstahl aufweist. Der Wärmedehnungs-Koeffizient von Kohlenstoffstahl liegt bei 11 x 10 von C, Jener von nichtrostende Stahl bei 16 x 10 - E/0 c Erst durch Anwendung der Erfindung ist die Verwendung dieser günstigen Materialkombination möglichl; die bahr.berührte Mantel fläche, die nicht durch Rostschutzmittel schützbar ist, verlangt Edelstahl, während die stirnseitigen Deckel von viel höherer Wandstärke sein und mit Rostschutzanstrich versehen werden können. Die Erfindung ist somit besenders anilendoar auf d.e genannte Materialkombination Dei Verwendung von geringer Mantelstärke und großer Deckelstärke.
- Weitere Gedanken sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darein zeiben die Figuren 1 bis 7 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung. Figur b hingegen stellt eine Schweißverbindung zwischen Mantel und Deckel dar, wie man sie vermeiden sollte.
- Aus den Figuren 1 bis 7 erkennt man Jeweils einen Teil eines Zylindermantels 1, eines Deckels 2, sowie eine Schweißnaht 3.
- Die Zylinder-Längsachse ist mit 4 bezeichnet.
- An die Schweißnaht 3, und zwar an deren dem Mantelrand abgewandten Seite schließt sich ein Übergangsstück 5 an. Dieses weist im Nahtbereich annähernd die gleiche Stärke wie der Mantel 1 auf. In den Figuren 1 bis 6 fluchten der Mantelrand und das Ubergangsstück miteinander, zumindest im Nahtbereich.
- In Figur 7 ist dies zwar nicht mehr der Fall, doch haben der Rand des Mantels 1 und der Rand des Übergar.gsstücks 5 im Bereicn der Naht 5 einen stetigen Verlauf. Bei den Ausführungsformen gemäß der Figuren 1 bis 5 ist das Ubergangsstück aus einem besonderen Teil von ringförmiger Gestalt gebildet. In diesen Fällen bedarf es zur Verbindung von Deckel 2 und 0'bergangsstück 5 weiterer Schweißnähte 6.
- Anders ist es bei den Ausführungsformen gemäß der Figuren 4 bis 7. Dort ist das Ubergangsstück 5 mit dem Deckel 2 einteilig; es ist also dem Deckel angeformt.
- Eine Besonderheit zeigen die Ausführungsformen 5 und 6. Hier ist nämlich die Schweißnaht in ihrem Aufbau uneinheitlich. Wie bereits erwähnt, bestehen ja die Deckel und die Mäntel aus verschiedenen Werkstoffen. Dies ist auch bei allen hier gezeigten Ausführungsformen der Fall, und zwar bestehen die Deckel 5 aus Kohlenstoffs tahl (FluAstahl) mit niedrigem Wärmedehnungs-Koeffizienten, während die Mäntel aus nicht-rostendem Stahl mit hohem Wärmedehnungs-Koeffizienten gefertigt sind. Die Schweißnähte 5 der Ausführungsformen gemäß Figuren 5 und 6 sind nun derart aufgebaut, daß deren Materialzusammensetzung in ihren auf den figurenlinken Bereichen der Z1sammensetzung des Materiales des UberganOsstückes 5 gleichen, während diese Schweißnähte in ihren im Bild rechten Bereichen gleich oder ähnlich Jener Materialzusammensetzung sind, die die Zylindermäntel 1 haben. Praktisch läßt sich dies beispielsweise dadurch verwirklichen, daß man die Schweißnähte aus einer Mehrzahl von Schweißraupen aufbaut (was Ja normalerweise der Fall ist), die entsprechend unterschiedliche Zusammensetzung haben. Diese Maßnahme ist ganz wichtig, um in der Schweißnaht selbst einen allmählichen Ubergang von einem Wärmedehnungs-Koeffizienten zum anderen zu schaffen. Die Maßnahme ist für sich alleine als erfinderisch anzusehen, also auch ohne die übrigen in dieser Anmeldung wiedergegebenen Merkmale.
- Bei der in Figur @ wiedergegebenen Ausführungsform ohne Anwendung der Erfindung kommt es zu sehr hohen Biegespannungen in der Schweißnaht.
Claims (5)
- Rennwort: "Geschweißter Trockencylinder" j 1. Trockencylinder für die Trocknung von Bahnen aus Zeilst@@@ Papier oder dergleichen, bestehend aus einem Mantel und aus hieran angeschweißten Deckeln, daduren gekennzeichnet, daß sich an die Schweisnht (@) auf deren dem Mantelrani asgewendten Seite einx Übergangsstück (@) anschließt, das - in einem Axialschnitt durch den Zylinder gesehen - zumindest im Nahtbereich wenigstens annähernd die Stärke des Mantels (1) aufweist, und da2 das Joergangsstäck (5) sowie der Mantel (1) im Nahtbereich - wiederum im Axialschnitt gesehen - einen stetigen Verlauf hapen.
- 2. Trockenzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiennet, daß der Mantel (1) aus nientrostendem Stahl mit honem Wärmedennungs-Koeffizienten und die Deckel (2) aus Kohlenstoffstahl von niedrigem Wärmedehnungs-Koeffizienten bestehen.
- 3. Trockenzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Übergangsstück (5) aus Kohlenstoffstahl von geringem wärmedehnungs-Koeffizienten besteht.
- 4. Trockenzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis , dadurch gekennzeichnet, daß das Übergangsstück (5) mit der. Deckel (2) einteilig ist.
- 5. Trockenzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ::ekennzeichnet, daß die Zusammensetzung der Schweißnaht (3) auf dem wege vor @bergun @sstüch (@) zum @@ntel (@) @@@ dem Werkstoff des Übergangsstücke@ (5) in den Werksttff des Mantels (1) ücergeht.@. Trockenzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennteichnet, daß die Länge dez Übergangsstückes (@) - in einem Axialschnitt duren den Zylinder gesehen - wenigstens gleich de: doppelten Breite de Schweißnaht () ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19772707923 DE2707923A1 (de) | 1977-02-24 | 1977-02-24 | Trockenzylinder fuer bahnen aus zellstoff oder papier |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19772707923 DE2707923A1 (de) | 1977-02-24 | 1977-02-24 | Trockenzylinder fuer bahnen aus zellstoff oder papier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2707923A1 true DE2707923A1 (de) | 1978-08-31 |
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ID=6002027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772707923 Pending DE2707923A1 (de) | 1977-02-24 | 1977-02-24 | Trockenzylinder fuer bahnen aus zellstoff oder papier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2707923A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1977
- 1977-02-24 DE DE19772707923 patent/DE2707923A1/de active Pending
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