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DE2707950A1 - Verfahren und einrichtung zum verstreuen unterschiedlichen gutes auf verkehrsflaechen - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum verstreuen unterschiedlichen gutes auf verkehrsflaechen

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Publication number
DE2707950A1
DE2707950A1 DE19772707950 DE2707950A DE2707950A1 DE 2707950 A1 DE2707950 A1 DE 2707950A1 DE 19772707950 DE19772707950 DE 19772707950 DE 2707950 A DE2707950 A DE 2707950A DE 2707950 A1 DE2707950 A1 DE 2707950A1
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DE
Germany
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plate
annular surface
spreading
adjustable
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DE19772707950
Other languages
English (en)
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DE2707950C2 (de
Inventor
Franz Huebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ing Alfred Schmidt GmbH
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772707950 priority Critical patent/DE2707950C2/de
Publication of DE2707950A1 publication Critical patent/DE2707950A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2707950C2 publication Critical patent/DE2707950C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/46Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing and placing the materials, e.g. slurry seals
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H10/00Improving gripping of ice-bound or other slippery traffic surfaces, e.g. using gritting or thawing materials ; Roadside storage of gritting or solid thawing materials; Permanently installed devices for applying gritting or thawing materials; Mobile apparatus specially adapted for treating wintry roads by applying liquid, semi-liquid or granular materials
    • E01H10/007Mobile apparatus specially adapted for preparing or applying liquid or semi-liquid thawing material or spreading granular material on wintry roads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Verstr@uen untarschiedliche@
  • Gutes auf Verkehrsflächen Nachfolgend zu beschreibende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Verstreuen unterschisdli@her Streugüter von Fahrzeugen auf Varkehrsflächen; von trockanem rieselfähigem Gut (z.B. 5alz oder ähnlicher hygroskop. Güter) bis zurn pastepformigen od. flüssigen Gut, das im Aufgabezustand verstreut wird, oder dem je nach Bedarf zusätzl.
  • geeignate Lösungsflüssigkeiten zugegeben werden so, daß das Gut vom angefeuchteten bis flüssigen Zustand ausgetragen wird; das Streugut ljlcichmäßig verteilt über eine Fläche (Boden), von einstellbarer Menge je Flächaneinheit von genau einstellbarer Richtung und verstellburer - von kleiner bis zur großen-Breite aufgebracht wird.
  • Dieses Verfahren und die Einrichtung ist auch geeignet - ohne einem entsprechenden Aufbereitung des Streugutes vor der Aufgabe- zusammangeballte (verklumpte) Streugüter, in der Korngröße und im Korn auf @au unterschia@licher Zusammensetzung zu verstreuen; in der Einrichtung werden die großen Kornanteile zertrümmert oder die Klumpen beseitigt.
  • Mit der Erfingung ist es auch möglich, entweder das Streugut (in Fahrtrichtung eines Fahrzeuges gesehen) nur nach hinten gleichmäßig verteilt auszubringen, els auch wahlweise gezielt das Streugut nach vorne in Fahrtrichtung auszubringen, so, daß die Räder des Fahrzeuges als erste in den Vorteil des Streuvorganges gelangen.
  • Es sind ähnliche Einrichtungen bekarrnt, zum Streuen von rieselförmigem trockenem Gut von Fahrzeugen in Form von waagerecht gedrehten Streutellern, die meist mit senkrecht darauf angebrac:lten Stegen versehen sind; die Stege gerade oder gekrümmt vom Drehmittelpunkt zur Außenkante verlaufen. Das Streugut wird von oben au den ro#tierenden Teller aufgebracht. Je nach dem Aufgabe#bereich des Streugutes auf dem Streuteller oder der Drehzahl dcs Streutellers oder der Formgebung der Stege erfolgt die Abd@kung des Bodens mit Streugut zum vorwiegenden Teil in einem großen Bereich untere schiedlicher Dichte. Erstrebenswert ist meist., das eine gleichmäßige Abdeckung der Streufläche (Menge je Flächeneinheit - in Fahrtrichtung des Fahrzeuges gesehen -) im Bereich hinter dem Streuteller vorhanden ist. Bei diesen bekannten Einrichtungen wird jedoch ein Teil Streugut such im Bereich - in Fahrtrichtung gesehen - vor dem Streuteller AU9-gebracht. Die Streudichte geht von einer Maximum- zu einer Minimumdichte stufenlos ineinander über. Eine störende Verschmutzung des Fahrzeuges und eine nicht gewünschte ungeregelte Bedeckung von Flächen sind meist auch die Folge in den bekannten Einrichtungen. Zusammengeballtes Gut (Klumpen) werden bei dienen Einrichtungan ungenügend zerkleinert und auf dem Boden aufgebracht.
  • Gelagertes hygroskopisches oder relativ feinkürniges Streugut des auch in den Korngrößen und deren Mengen unterschiedlich ist, neiyt zu Klumpenbildung. So z.B. bergmännisch abgebauten 5alz, das auch nicht unerhebliche Beimengungen anderer Fremdstoffe hat, die besonders zu Zusammenballungen oder Anhaften auf dem Streugut neigen.
  • Gemäß der Deutschen Patentschrift 291 227 ist eine Einrichtung bekannt, die Staubverluste des Streugerätes verhindern soll und auch Verschmutzungen des Fahrzeuges; dies erfolgt durch Zugabe von zerstäubter F1üssigkeit während des Austragevorganges. Eine Verringerung der Staubentwicklung wird weitgehend erreicht, jedoch nicht eine erstrebenswerte gleichmäßige Durchfeuchtung oder ein gleichmäßiger Flüssigkeitsüberzug des Streugutes; eine Zertrümmerung von Streugutklumpen und eine gleichmäßige Ausbringung des Streugutes auf eine genau zu bestimmende Fläche wird auch nicht erzielt.
  • Häufig verhindern die das Streugut umhüllenden Fremdstoffe (besonders bei Salz) das (rasche) Einwirken und Wirksamwerden der zugesetzten Flüssigkeit, in der kurzen Zeit, in der das Gut sich auf dem Streuteller mit vorwiegend geradlinigun Bewegungen befindet. Eine ungenügende Varmischung oder Durchdringung oder die umgleichmäßige Henetzung der Uberflache des Streugutes mit Flüssigkeit wird erreicht, auch die Verteilung des Streugutes auf die Streufläche ist sehr ungleichmäßig. Durch die Tellerdrehzahl, die für die Hauptatreubreite maßgebend ist, wird auch die Verweilz#eit des Streugutes auf dem Teller unterschiedlich. Meist muß zur Oenetzung des Streugutes mehr Flüssigkeit zuyesetzt werden als zur Staubabbindung erforderlich ist.
  • Ferner ist gemäß der Deutschen Patentschrift 1188 639 eine Einrichtung bekannt, die vor dem eigentlichen Streuvorgang dem Streugut salz das Wasser in so erheblichen Mengen zusetzt bis ein Brei entsteht; entweder in einer Stufe in einem Rührvorgang oder in zwei Stufen.
  • Beim zweistufigen Vorgang erfolgt die erste Wasserzuführung in einer Rühr- oder Mischvorrichtung in der Menge, bis eine durchnäßte Salzmischung entsteht, die zweite Wasserzuführung erfolgt während des Streuvorganges.
  • Durch vorstehend beschriebene Einrichtung ist das Problem oder die Aufgabe der Staubhelästigung gelöst; jedoch nicht die Zertrümmerung von Streugutklumpen und größeren Streugutkörnern und nicht die des gerichteten Austragas des Streugutes auf eine bestimmte-häufig gewünschte große-5trrubreite, mit einer möglichst gleichen 5treudichtc auf die Verkehrsfläche, auch nicht die häufig gewünschte zusätzliche Anfethtung des Streugutes mit wesentlich geringeren Flüssigkeitsmengen als bei Salzbrei. Häufig ist es bei der Salzstreuung so, daß eine geringere Anfeuchtung mit Flüssigkeit als bei Salzbrei erforderlich, verfahrensmäßige Vorteile entstehen. So z.B., daß durch das eingesparte Flüssigkeitsgewicht (bei der beschränkten Ladefähigkeit des Transportfahrzeuges) eine zusätzliche Salzmenge mitgenmumen werden kann und dann die Streureichweite einer Bunkerfüllung größer wird.
  • Zur Erzielung eines gerichteten Austrages, einer genau eingegrenzten Streubreite des Streugutes, mit regelbaren Mengen je Flächeneinheit, das Streugut vom trockenen bis zum flüssigen Zustand ausgebracht wird, bei der ein zusätzliche Flüssigkritszugabe zum Streugut erfolgen kann den Streubedürfnissen geregelt und den Eigenschaften des Streugutes entsprechend ar'gep'ißt - vom oering angefeuchteten Zustand bis zum verflüssigten Streugut -, das Streugut klumpenfrei oder frei von großen Körnern euch in großen Breiten ausgebracht wird, sieht die Erfindung folgendes vor: Eine Streuvorrichtung, bestehend aus einer großen, von unten motorisch angetriebenen, ebenen oder nach oben gerichteten oder gewölbten Scheibe verstellbarer Drehzahl und Drehrichtung, über dieser Scheibe befindet nich mit Abstand ein von innen nach außen abwärts geneigte Ringfläche wer; Scheibe und Ring sind miteinander verbunden durch gerade oder strömungsgerecht gekrtimmte Stege und zusitzliche Leitbleche, die sich Em Außenrand der Scheibe und des Ringes befindcn und vorwiegend radial gerichtet sind; innerhalb dieses gebildeten Hohlrades ist verstellbar exzentrisch und/ oder verschieden neigbar angeordnet, ein (weiterer) von oben motorisch angetriebener nach oben gewölbter oder kegelförmiger Teller, der zuzusätzlich mit geraden oder gekrümmten Schaufeln/Stegen oder Leitblechen versehen sein kann, die in radialer Richtung angebracht sind; eine gedachte Tangente an die inne Tellerfläche angelegt oder die gedachte Verlängerung der inneren Tellerfläche zur Ringfläche des Rades liegt ddbei innerhalb der Ringfläche des umgebenden Hohlrudes; an der Befestigungsseite des Streugutbunkers oder entgegengesetzt der gewUnschten Streurichtung, befindet sich eine halbkreisförmige Umhüllung Enden Hohlradaustritt, die zusätzlich 2-geteilt und ineinander verschiebbar ausgeführt sein kann, verstellbar befestigt um die Achse des teilumhlillten Hohlrades.
  • Es ist weiter vorgesehen, im Bereich der Umhüllung, unterhalb und oberholb des Hohlrades, eine Abdeckung, die um die Achse des Hohlrades verdrehbar ist, die geteilt sein kann und ineinander oder übereinander verschiebbar ist, anzubringen; Umhüllung und Abdeckbleche sind zweckmäßigerweise dicht miteinander verbunden.
  • Die Zuführung des Streugutes und der Flüssigkeit erfolgt in gEregelten Mengen und in getrennten Zuleitungen verstellbar zum Tellerrad in bekannten Ausführungen.
  • Es ist ferner vorgesehen, daß der Raum des Hohlrades verstellbar ahgeschlossen ist, durch eine drehbare Scheibe, welche den abgedeckten Zutritt der Streugut und Wasserzuführung in bekannter Weise erlaubt.
  • Zusätzlich können vorgesehen werden, an den äußeren Randbereichen der Ringfläche und der Scheibe des Hohlrades radial angeordnete Stege von geringer Höhe.
  • Der Spalt zwischen der senkrechten Stirnseite des Hohlrades und der/den senkrechten Fläche(n) der Umhüllung kann vom Mittelpunkt aus zu den beiden Enden hin grauer werden.
  • Zusätzlich kann der Boden des Tellers als auch die Ringfläche mit zentrisch angeordnutcn sägezahnähnlichen Stufen versehen sein.
  • Die Antriebsmotoren des Rades und der Scheibe sind regelbar und die Drehrichtungen sind gegenläufig oder für einige Bedarfsfälle gleichlaufend vorgesehen.
  • Abbildung 1 zeigt den Erfindungsgegenstand skizzenhaft in der Seit-enansicht, angebaut oder angeschlossen an eine nicht dargestellte Zuführ-oder Dosiereinrichtung von einem Streugutbunker.
  • Abbildung 2 zeigt den Erfindungsgegenrt nnd schematisch in der Daraufsicht genau Abbildung 1; im oberen Teil der Abbildung ist die Darstellung mit einem gedachten weagerechten Schnitt durch das Hohlrad gezeigt; der untere Teil zeigt die Daraufsicht auf der Einrichtung.
  • Abbildung 3 zeigt im Schnitt den Boden des Tellers oder die Deckfläche der Scheibe in der besonders wirksamen Form mit sägezahnähnlichen Höckern.
  • Abbildung 4 zeigt in der Seitenansicht den Erfindungsgegenstand (gernäB Abbildung 1 und 2)in einer weiteren Ausführungsform mit der verstellbaren Exzentrität der Welle und der gleichzeitigen verstellbaren Neigung der nntriebsschsen des Tellers gegenüber dem Hohlrad.
  • Die Arbeitsweise und der Aufbau der Einrichtung gemäß Abbildung 1 und 2 ist wie folgt: In geregelten bzw. eingestellten Mengen aus einem nicht dargestellten Zuführrohr und / oder Dosiereinrichtung gelangt das Streugut über das Streugutzuführrohr 21 auf den sich drehenden inneren oberen Teller 1 mit den daran radial angebrachten Schaufeln oder Stegen 7. Angetrieben wird der Teller 1 über die Welle 5 vom in der Drehzahl und in der Drehrichtung verstellbaren Motor 3. Die Welle 5 tritt durch eine Abdichtung 15 durch eine Deckel 19. Gehalten werden diese Teile 1, 5, 3 von der achsial verstellbaren Halterung 11, die an dem Rahmen 22 über den Steg 9 angebracht ist. Der Rahmen 22 ist über eine weitere verstellbare Justiereinrichtung 16 in bekannter Weise am Bunker, an der Austrags- oder Dosiereinrichtung bis um 360 schwenkbar angebracht.
  • Im BEreich des Streugutzuführrohrs 21 und möglichst nahe der Welle 5 befindet sich das Flüssigkeits-Wasser-Zuführrohr 18, für die Anwendungsfälle, in denen
    dem t
    vorteilhafterweise Flüssigkeit zugegeben wird. Durch den Aufprall des herabfallenden Gutes auf die schnell drehenden und aufsteigend geformten Teller 1 mit den Stegen 7 wird das Streugut - sofern Klumpen oder größere Hörner gegeben sind, zerschlagen und wenn Flüssigkeit zugegeben wird, mit der Flüssigkeit vermischt oder benetzt - an die gegenläufig drehende Ringfläche 12 mit den Leitflächen 8 oder Stegen 23 geschleudert; dabei wird das Streugut verwirbelt und umgelenkt, mit evtl. weiteren Aufprallen (Zerkleinerung großer Körner? an die untere Scheibe 2 und mit dem Gasstrom (Luft und Flüssigkeitsdampfe) aus dem Hohlrad gerichtet gefördert aus dem Bereich, den die Halbringflächen 25/26 freigeben. Angetrieben wird das Hohlrad (oder der eigentliche Streuteller) gebildet aus Scheibe 2, Ring 12 und Steg 23, von dem darunter befindlichen regelbaren Motor 4 über die Welle 6.
  • Getragen werden die Scheibe 2 (das Hohlrad, der Streuteller) von der Welle 6 und dem Motor 4 durch den Rahmen 22.
  • Beim Verstreuen normalen luftfeuchten Salzes, bis zur Korngr5Be von ca.
  • 3 mm, erfolgt beispielsweise der Streugutwurf des kleinen Rades bei Drehzahl um ca. 900 UPM, bei einer Streugutaufgabe wie dargestellt, haupt schlich im Bereich der Felder a und d; geringere Mengen gelangen in die Bereiche b und c. Durch die gegenläufige Drehrichtung des Hohlrades/ Streutellers (Teile 2, 12, 23) erfolgt der Austrag des Streugutes aui die Verkehrsfläche@ in den Bereichen h und c.
  • Durch andere Streumittel und/oder durch die unterachiedliche Befeuchtung bis hin zu Streugutlösungen, erfolgt eine Veränderung der Streugutwürfe und des Austrittes auf andere Streubereiche. Damit die erfindungsr;em$'ße Hauptstreugutcuswurfrichtung bei unterschiedlichen Streugütern err@icht wird, erfolgt die Verstellung der Exzentrität der Wellen 5 und 6, beispielaweise durch Verschieben in der Halterung 11, ferner durch die Verstellung der Drehzahlen der Antriebsmotore 3 und 4, als auch durch die Verdrehung der Einrichtung in der Justierverrichtung 16.
  • Durch die Verwirbelung des Streugutes im Raum 24 des Hohlrades, als auch durch verfrühtes oder verzögertes Abfliegen von Streugut von Teller 1 und Scheibe 2 bzw. Ringfläche 12 ist es unvermeidbar, daB letztlich Streugut im Bereich (a und b) der bunker- oder fahrzeugzugekehrten Seite austreten würde. Dies wird verhindert durch den geteilten und ineinander verschiebbaren Ring, gebildet aus den Teilen 26 und 25. Zuzusätzlich kann, wie skizzenhaft gezeigt, darüber ebenfalls zweigeteilt und ineinander verschiebbar, eine halbringförmige Abdeckscheibe 14 und darunter eine ebenfalls geteilte und ineinander verschiebbare halbkreisförmige Abdeckplatte 13 angebracht sein, die alle insgesamt verdrehbar um die Welle 6 oder den Motor 4 angebracht sind.
  • Vorteilhafterweise wird der Spalt zwischen den Ringteilen 26/25 um den Umfang des Hohlrades von der Mitte nach außen hin großer vorgesehen.
  • Damit wird erreicht, daß der Luft- und der Feuchtigkeitsdampf-Strom - die geringen Mengen Streugut die in der zum Fahrzeug zugekehrten Seite austreten - den Streugutaustrag gerichtet fördern.
  • Der vom Hohlrad im sauberen Bereich mitgerissene Luftstrom wirkt abdichtend gegenüber dem inneren Gasstrom im Hohlrad und des auf die Innenseite cler Halbringe 26/25 anprallenden Streugutes, ur Vergrößerung des Luftstromes für den abdichtenden Vorgang (Gegendruck gegen Innendruck im Hohlrad, als auch für den fördernden Vorgang des Streugutes, das zur bunker-oder fahrzeugzugekehrten Seite gelangte, können/sind noch auf der Scheibe 2 zusätzlich Förderbleche 10 angebracht, desgleichen noch zusätzlich suf dem Ring 12 radial gerichtete Förderbleche 17.
  • An der Austragsseite (Wurfseite) verursachen darüberhinaus die Förderbleche Einen Luftstrom der auf die Wurfweite des Streugutes fördernd wirkt. Der Bereich der austretenden Luft wird nach außen vergrößert und damit bewirkt, daß die Relativgeschwindigkeit des Luft-Feuchtigkeitsstromes zu dem des Streugutes möglichst lange gering gehalten wird.
  • Dies ist besonders vorteilhaft bei.feinkUrnigem Streugut oder hohem Anteil von feinem Streugut zur Erzielung eines gleichbleibenden Streubildes von Streugut für große Wurfweiten.
  • Der Raum 24, bereits teilabgedeckt durch die Ringfläche 12, ist vorteilhafter und zweckmäßigerweise vollkommen geschlossen oder der Luftzutritt veratellbar eingerichtet durch den drehberen Deckel 19, angebracht z.B. wie gezeichnet um die Welle 5. Dies bringt den verfahrenstechnischen Vorteil, daß einmal die Luft-Feuchtigkeitsmenge im Raum 24 gering gehalten wird und damit der Verringerung des Antriebskraftbedarfes dient, zum anderen wird durch die Verwirbelung der zugegebenen Flüssigkeit der entstehende Feuchtigkeitsnebel nicht durch zwangsweise angesaugte Luft verdünnt. Damit wird die Flüseigkeitsaufnahme des Streugutes nicht verringert oder verzögert odr die einmal innewohnende Feuchtigkeit im Streugut wird nicht wieder an den Luftstrom mit geringerem Feuchtigkeitsanteil abgegeben.
  • Sofern dem Streugut zur Erzielung einer besonderen Wirkung keine Flüssigkeit zugesetzt wird oder keine Klumpen erwartet werden, werden zur Verringerung der Wirbelbildung im Raum 24, der Teller 1 und das umgehende Hohlrad, bestehend aus den Teilen 2 und 12, in gleiche Drehrichtung evtl. unterschiedlicher Drehzahl versetzt und/oder die Drehachsen zueinander verändert bis erfahrungsgemäß oder nach Ausprobier2rl das Streugut ohne nennenswerte Verwirbelungs- und Aufprallverluste gerichtet austritt.
  • Ist der Austrag des Streugutes nach vorn in Fahrtrichtung erwünscht - z.B. zum Bestreuen der Verkehrsfläche für die Räder des eigenen Trägerfahrzeuges -, so wird entweder die Einrichtung in der Justiervorrichtung um 180° verdreht befestigt oder die Halbringe 25/26 mit den Abdeckungen 13 und 14 werden um 1800 verdreht, mit der Verstellung der Exzentrität der Wellen 5 und 6. Die Beeinträchtigung des Austragens durch den Rahmen 22 ist im letzt. Verstcllfall nhne Bedeutung. Dazwischenliegende Streurichtungen sind entsprechend einstellbar.
  • In Abbildung 3 ist zur Verbesserung der Benetzung und der Durchdringung der Streugutkörner mit Flüssigkeit die nuffallfläche des Tellers 1 mit sägezahnähnlichen Stufen 20 und Schaufeln 7 gezeigt. Damit wird verhindert, daß das Streugut und die zugegebene Flüssigkeit auf dem Boden gleichförmig dahingleiten. Durch das Abreißen beider Güter unterschiedlicher Wichte von den Kanten der Zähne 20,mit dem Aufprall auf die nachfolgenden Flächen, werden die einzelnen Streugutkörner mit den Flüssigkeitstropfen gut vermengt oder durchdrungen. Dies wird noch verbessert, da zu der Radialbewegung beider Güter noch eine zusätzliche achsiale entgegen der Schwerkraft senkrechte Bewegung erfolgt«. Eine weitere innige Durchmischung und Benetzung des Gutes mit Flüssigkeit oder eine intensive Flüssigkeitsaufnahme des Gutes erfolgte durch die unterschiedlichen Flugen geschwindigkeit zwischen den Stufen oder Höcker.
  • In Abbildung 4 ist die Abbildung 1 und 2 beschriebene Einrichtung noch zusätzlich so ausgestattet, daß die Welle 5 des oberen kleineren Tellers 1 zu der senkrechten Welle 6 des umhüllenden Hohlrades im Drehpunkt dea Lagers 27 unterschiedlich geneigt werden kann. Damit wird eine weitere Einstellmöglichkeit erreicht, das Hauptabwurfgebiet des Streugutes auf der Scheibe 2 oder auf der Ringfläche des Hohlrades (Streutellers) wird konzentrierter zusammengefaßt und somit wird auch der Auswurfbereich des großen Hohlrades konzentrierter. Der Durchtritt der Welle 5 durch den Deckel 19 wird in bekannter Weise abgedichtet, z.B. durch Faltenbälge usw. Die Abb. 4 zeigt auch, daß die Scheibe 2 des Hohlrades nach außen hin aufsteigend sein kann und daß man bei geringer Fertigungstoleranzen auch ohne Förderbleche 17 und 10 auf der Ringfläche 12 oder der Scheibe 2 auskommen kann.
  • L e e r s e i t e

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren und Einrichtung zum Verstreuen von trockenem bis zum flüssigkeitsähnlichen und vollkommen gelösten Streugut, dem erforderlichenfalls weitere Flüssigkeit zugesetzt wird, das Austragsgut genau gerichtet und vollkommen durchmisch-t mit der zugegebenen Flüssigkeit austritt, so, daß eine weitgehende gleichmäßige und gleichbleibende Abdeckung der Verkehrsfläche eintritt, vun einstellbarer Streudichte und Streubreite, das Streugut und evtl. die Flüssigkeit in bekannter Weise von oben in dosierten Mengen auf einen routierenden Teller aufgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Teller 1 nach oben zum Rand hin aufsteigt, der auch mit Schaufeln 7 versehen sein kann, wobei die Welle 5 des Tellers 1 verstellbar ist und desgl. die Drehrichtung und die Drehzahl; dieser Teller 1 von einem routierenden Flohlrad verstellbarer Drehzahl und Drehrichtung umgeben ist, das von einer Scheibe 2 mit einer ii Abstand dazu befindlichen kegelstumpffbrmigen Ringfläche 12 gebildet wird, wobei die Scheibe 2 und die Ringfläche 12 im Randbereich mit radial verlaufenden Stegen 23 verbunden sind; die Stellung und die Neigung der Auffallfläche des Tellers 1 und die Breite der Ringfläche 12 dabei so gewählt sind, daß in allen Steliungsmöglichkeiten des Tellers 1 die Abwurf#linie@ des Streugutes und der Flüssigkeit vum Teller 1 auf die Ringfläche 12 trifft; im Bereich der Auswurf-seite des großen Hohirades abggewendeten Seite die Austrittseite des Hohlrades vnr einer verdrehbaren halbringfBrmigen@ stehenden Fläche 25 und 26 umgeben ist, gleicher oder größe@@Höhe als die der Stege 23.
  2. 2. Verfahren und Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daB die Öffnung im Hohlrad gebildet aus der Ringfläche 12 und der Scheibe 2 von einem verstellbaren Deckel 19 abgedeckt ist, durch den auch die abgedichteten und verstellbaren Durchtritte der Streugutzuführurig 21 und der Flüssigkeitzufüilrung 18 gehen.
  3. 3. Verfahren und Einrichtuny nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die etwa halbringförmige Fläche 25 und 26 aus zwei ineinander oder übereinander verschiebbare Teile 25 und 26 besteht.
  4. 4. Verfahren und Einrichtung nach den Ansprüchen 1 - 3 dadurch gekennzeichnet, daß sich mit Zwischenraum über der Ringfläche 12 eine FLbdeckscheibe 14 und des gleichen unterhalb der Scheibe 2 mit Abstand eine Abdeckplutte 13 befindet, dicht mit der Ringfläche 25/26 verbunden und drehbar um die Hohlradachse angebracht ist.
  5. 5. Verfahren und Einrichtung nach den Ansprüchen 1 - 4 dadurch gekennzeichnet, dsß die Abdeckscheibe 14 und die Abdeckplatte 13 geteilt sind und ineinander verschiebbar sind.
  6. 6. Verfahren und Einrichtung nach den Ansprüchen 1 - 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen äußerer Hohlradkante und der Ringfläche 25/26 oder der Ringflächenstücke 25/26 zu den äußeren Enden hin zunimmt.
  7. 7. Verfahren und Einrichtung nach den Ansprüchen 1 - 6 dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ringfläche 12 radial angebrachte Förderblche 17 angebracht sind und/oder desgleichen unterhalb der Scheibe 2 radial gerichtete Förderbleche 10 angebracht sind; die Förderbleche 17 und 10 sind niedriger, als die Zwischenräume zwischen Ringfläche 12 und Abdeckscheibe 14 bzw. Abdeckplatte 13 und Scheibe 12.
  8. 8. Einrichtung gemäß den Ansprüchen 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche der Scheibe 2 von innern nach aulden hin ansteigt.
  9. 9. Einrichtung gemäß den Ansprüchen 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche dr Scheibe 12 und/oder der Auftreffläche des Tellers 1 und/oder der Innenseite der Ringfläche 12 mit zentrischen, sägezahnähnlichen Erhebungen versehen sind.
  10. 10. Einrichtung gemäß den Ansprüchen 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß an die Stege 23 des umhüllenden Hohlrades sich nach innen gerade oder gebogene Leitbleche 8 und 28 an der Scheibe 2 bzw. der Hingfläche 12 anschließen.
  11. 11. Einrichtung gemäß den Ansprüchen 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung in der Justiereinrichtung 16 neigbar und/oder verdrehbar an dem Streugutbunker, Fahrzeug o.ä. angebracht ist.
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