DE2703919C2 - Verfahren zur Herstellung von p-Nitroso-diphenylhydroxylaminen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von p-Nitroso-diphenylhydroxylaminenInfo
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Description
p-Niiroso-diphenylhydroxylamine werden durch
dimerisierende Umlagerung von Nitrosobenzolen in
konzentrierter Schwefelsäure erhalten (E. Bambergs et al, B. 31. S. 1513 [1898]). Da das Verfahren stark
exotherm ist, müssen zur Erzielung einer ausreichenden Dun1 "lischung und Wärmeabfuhr vergleichsweise
große Mengen konzentrierter Schwefelsäure eingesetzt werden, /ur Abtrennung des Reaktionsproduktes muß
das Gemisch mit Eis oder Wasser versetzt werden. Die hierbei anfallenden großen Mengen verdünnter Schwefelsäure
werden neutralisiert und anschließend als Abwasser entfernt, da die Wiedergewinnung der
Schwefelsäure — u. a. wegen der Verunreinigung derselben mit stickstoffhaltigem organischem Material
— aus Kostengründen kaum in Betracht kommt. Das Verfahren ist daher für eine technische Herstellung der
p-Nitroso-diphcnylhydroxylaminc nicht geeignet.
Nach dem Verfahren der DE OS 20 20 043 wird die dimcnsierende Umlagerung der Nitrosobenzole mit
einer Schwefelsäure von wenigstens 50 Gewichtsprozent,
vorzugsweise von wenigstens 75 Gewichtsprozent in Gegenwart einer organischen Flüssigkeit, z. B. in
einem aliphatischen Kohlenwasserstoff, einem Halo gcnku'slenwasscrstofr oder einer aromatischen Nitroverbindung
bei lemperaturen von 5 bis 50' C durchgeführt.
Da sieh das Ri.iktionsprodukt bei höheren
lempcr.iiiiren in der stark sauren Lösung sehr schnell
/crsci/i. ist es erforderlich, die Reaktionswärme rasch
ab/iifiihrcn; diese Aufgabe erfüllt die organische
I liissigkeil Ls wird icdoch auch bei diesem Verfahren
die Schwefelsaure in gmlkin (JbersthuB, nämlich bis zur
zehnfachen, vorzugsweise in der 2,5- bis b.Sfachen molaren Menge des Nitrosoben/ols eingesetzt. Damit
ergehen sich auch hier die bereits oben dargelegten Nachteile des Verfahrens nach nürnberger el al.
Abgesehen davon ist das Rcaktionsprodukt qiialiiaiiv
schlecht. Ls enthält erhebliche Mengen leeriger lieslandteile neben kernsiilfonierlen Produkten Bei
Anwendung stöchiometrischer Mengen Schwefelsäure fällt das p-Nitroso-diphenyllhydroxylamin in Form eines
Sulfates als zähe, dunkle, technisch schwer zu handhabende Masse an, die ebenso neben kernsulfonierten
■> Produkten größere Anteile Teer enthält.
Beim Verfahren der DE-PS II 47 237 wird anstelle
der konzentrierten Schwefelsäure Fluorwasserstoff als Dimerisierungsmittel eingesetzt. Die Umsetzung erfolgt
bei Temperaturen zwischen -20 und 500C und ggf. in
ίο Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels
(vgl. K. Wiechert et al, TL Chem. 15 [1955], S. 21).
Auch bei diesem Verfahren wird das Dimerisierungsmittel in hohem Überschuß eingesetzt, der Fluorwasserstoff
dient hier nämlich nicht nur als Katalysator, sondern gleichzeitig auch aJs Lösungsmittel. Setzt man
den Fluorwasserstoff in st.öchiometrischer Menge ein.
so erhält man eine Ausbeute von nur 25% d. Th. Zudem ist das Produkt mit kernfluorierten Derivate* verunreinigt.
Nach der Umsetzung wird der Fluorwasserstoff im Vakuum abdestilliert und kann im Kreislauf geführt
werden. Fluorwasserstoff besitzt jedoch einen niedrigen Siedepunkt, einen äußerst stechenden Geruch und seine
Dämpfe wirken eingeatmet stark giftig. Abgesehen davon fällt das gewünschte Produkt als zähe Masse an,
die noch mit ca. 10 bis 20% anhaftendem Fluorwasserstoff verunreinigt ist. Letzterer läßt sich praktisch nicht
zurückgewinnen, da sich die p-Nitroso-diphenylhydroxylammoniumfluoride
unter den dazu nötigen Bedingungen zu einer braunschwarzen Masse zersetzen.
ίο Somit ist auch das Waschwasser mit Fluorwasserstoff
verunreinigt. Außerdem ergeben sich Korrosionsprobleme. Die Durchführung des Verfahrens erfordert
daher großen apparativen Aufwand, so daß auch dieses Verfahren für die technische Herstellung der p-Nitrosodiphenylhydroxylamine
weniger geeignet ist.
Weiterhin ist es bekannt, daß p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
neben Nitrobenzol bei eier Behandlung von
Nitrosobenzol mit Peroxytrifluoressigsäure entsteht (|. H. Boy er. J. Org. Chem. 24. 2038 [1959]). Hierbei
•40 oxydiert die Peroxytrifluoressigsäure einerseits das
Nitrosobenzol /u Nitrobenzol und katalysiert andererseits
die Dimerisierung des Nitrosobenzols zum p-Nitroso-diphenylhydroxylamin. Bei höheren Temperaturen
ist die Bildung des Nitroben/ols. bei tieferen Temperaturen die Bildung des p-Nitroso-diphenylhydroxylamitis
begünstigt. Im günstigsten Falle werden 35% d. Th. p-Nitroso-diphenylhydroxylamin erhalten,
das Verfahren ist also wenig selektiv und für die technische Herstellung der p-Nilroso-diphenylhydroxylamine
ebenfalls nicht geeignet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein
Vcfahren /ur Herstellung von ρ Nitroso diphenylhydroxylaminen
c'urch Umsetzung eines gegebenenfalls substituierten Nitrosoben/ols mit sich selbst oder mit
v» einem weiteren substituierten Nitrosobcn/ol in Gegen
w.irl einer Säure als Katalysator, das dadurch
gekennzeichnet ist. daß man die Umsetzung bei Temperaturen von - 20 bis +f>0 C in Gegenwart einer
aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen
Wi Siilfonsiiure mit einem pK,, Wert ' I. Perchlorsäure
oder f !!fluoressigsaiire in Mengen von wenigstens
0.5 Mol bis 50 Mol je Mol der Nitrosoverbindungen) als
Katalysator gegebenenfalls in Gegenwart eines organischen I .ösungsmittels durchführt.
in Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere
für die Herstellung von p-Nitroso-diphenylhydroxylamin durch dimerisierende Umlagerung von
Niirosobenzol. Fis ist jedoch ebenso für die Herstellung
20
asymmetrisch substituierter p-Nitraso-diphenylhydroxylamine
geeignet, diese werden durch dimerisierende Umlagerung von ortho- oder metasubstituierten Nitrosobenzolen
oder durch Umsetzung eines parasubstituierten Nitroiobenzols mit einem in Parastellung
unsubstituierten Nitrosobenzol erhalten. Als Ausgangsstoffe kommen alle Nitrosoverbindungen der Benzolreihe,
deren Substituenten sich gegenüber dem Katalysator inert verhalten, in Betracht. Beispiele hierfür sind
Nitro-, Alkoxy-, Halogenalkyl-, Alkyl- und Carboalkoxy- iu
Gruppen. Die Nitrosoverbindungen können sowohl einals auch mehrfach substituiert sein. Von diesen werden
die folgenden bevorzugt als Ausgangsstoffe eingesetzt:
o-NitrosotoIuol, o-Chlor-nitrosobenzol,
m-Chlor-nitrosobenzol, o-Methoxy-nitrosobenzol, 1^
o-Nitro-nitrosobenzol,
m-Trifluormethyl-nitrosobenzol,
2,6-Dichlor-nitrosobenzol,
2.6-DimethyI-nitrosobenzoI,
m-Fluor-nitro^obenzoI.o-lvlethyl-nitrosobenzol,
2,5-DichIor-nitrosobenzol, m-Nitro-nitrosobenzol und2-NitΓosobenzoesäuremethylesteΓ.
Selbstverständlich können auch Gemische aus zwei oder mehreren der genannten Ausgangsstoffe eingesetzt
werden.
Die genannten Säuren stellen ausgezeichnete Katalysatoren
dar, bezüglich Wirksamkeit und Selektivität übertreffen sie alle bisher bei der Herstellung von
p-Nitroso-diphenylhydroxylaminen eingesetzten Sau- Jo
ren. Aus Gründen der leichteren Handhabbarkeit, des niedrigeren Preise· ihrer guten Abtrennbarkeit und
Regenerierbarkeit eignen sich vp" den genannten Säuren insbesondere die Sulfonsäuren als Katalysator.
Bevorzugte Sulfonsäuren sind die Methan-, Trifluorme- }">
lhan-, Äthan-.Cyclohexan-. Benzol- unu p-Toluolsulfonsäure.
jedoch kommen auch andere Sulfonsäuren mit einem pKj-Wert < 1, wie die Xylol- und Kresolsulfonsäure
sowie technische Sulfonsäuregemische in Betracht.
Die anzuwendende Menge an Katalysator ist nur in gewissen Grenzen von der Art der Säure abhängig. Für
die Erzielung hoher Ausbeuten ist es jedoch in jedem Falle erforderlich, den Katalysator wenigstens im
stöchiometrischen Verhältnis, d. h. in Mengen von wenigstens einem Mol je Mol Nitrosoverbindung
einzusetzen. Der allgemeine Bereich für die Menge an Katalysator beträgt 0.5 bis IO Mol je Mol Nitrosoverbindung.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäß cin/uset/cnden Katalysatoren besteht jedoch darin, daß w
sie in geringeren Mengen als die herkömmlichen Säuren angewendet werden können, nämlich vorzugsweise in
Mengen von 0,8 bis 2 Mol je Mol Nitrosoverbindung Dies hat nicht nur ökonomische Vorteile sondern
erleichtert auch wesentlich die Aufarbeitung des Reaktionsgemisches.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann sowohl in Gegenwart als auch in Abwesenheit eines organischen
Lösungsmittels durchgeführt werden, in beiden Fällen
verläuft es mit hohen Ausbeulen und hoher Selektivität, ho
Die Anwendung eines organischen Lösungsmittels bietet jedoch bei der Aufarbeitung des Reaklionsgemisches
eine Reihe von Vorteilen.
Im Falle der Anwendung eines organischen Lösungsmittels
ist es nicht unbedingt erforderlich, in homogener h">
Phase /u arbeiten, jedoch sollte sowohl die Nitrosoverbindung als auch der Katalysator zumindest teilweise im
Lösungsmittel löslich sein. Wünschenswert ist es auch, daß sich das entstehende Salz des p-Nitroso-diphenylhydroxylamins
in dem Lösungsmittel löst, da unter diesen Umständen das Reaktionsprodukt in sehr reiner
Form erhältlich ist. Geeignete Lösungsmittel sind aliphatische, cycloaliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe,
die gegebenenfalls eine oder mehrere Alkyl-, Halogen- und/oder Nitrogruppen tragen kön
nen. Bevorzugt werden die Lösungsmittel Nitromethan. Nitrobenzol, Methylenchlorid, Chloroform, 1,2-Dichlorälhan,
1,1,1-Trichlormethan und 1,1,2,2-Tetrachloräihan.
Anstelle eines organischen Lösungsmittels kann auch überschüssiges Dimerisierungsmittel als Reaktionsmedium
dienen. In diesen Fällen wird die Sulfon-, Perchlor- bzw. Trifluoressigsäure in Mengen von 5 bis 50 Mol je
Mol der Nitrosoverbindung eingesetzt.
Has erfindungsgemäße Verfahren wird bei Temperaturen von — 20 bis +600C, vorzugsweise zwischen 0 und
45°C durchgeführt. Die Reaktion verläuft stark exotherm und es ist daher für eine sorgfältige Kühlung
des Reaktionsgemisches zu sorgen. Dies gilt insbesondere dann, wenn in Abwesenheit eines Lösungsmittels
gearbeitet wird.
Die Reaktionszeit ist von der Art des Nitrosobenzols. der An- bzw. Abwesenheit eines Lösungsmittels und ggf.
der Lösungsmittelmenge, von der Art und der Menge des Katalysators sowie von der Reaktionsiemperatur
abhängig. Am stärksten wird sie von der Konzentration des Nitrosobenzols im Reaktionsgemisch und von der
Katalysatormenge beeinflußt. Sie vermindert sich mit steigender Nitrosobenzol-Konzentration und mil steigender
Katalysatorrnenge. Vorzugsweise geht man von
5- bis 30gewichtsprozentigen Lösungen der Nitrosoverbindung im organischen Lösungsmittel aus, in diesen
Fällen beträgt die Reaklionsdauer 30 Sekunden bis zwei Stunden. Sehr kurze Reaktionszeiten von 30 Sekunden
bis zu wenigen Minuten ergeben sich bei Einsatz von 15-bis iOgewichtsprozentigen Nitrosoben/ol-Lösungen
und einem Nitrosobenzol/Katalysator-Verhältnis v;>n
wenigstens 1 : 13. Im Falle Nitrosoben/ol/Methansulfonsäurc
werden unter diesen Bedinguiig"n bereits nach
45 Sekunden 98% des Ausgangsstoffes dimerisicrt. Kurze Reaktionszeiten bieten u. a. auch den Vorteil, daß
das Reaktionsprodukt in hoher Reinheit anfällt.
Der Einfluß von Wasser auf die Wirksamkeit des Katalysators ist je nach Art desselben sehr verschieden.
So läßt sich /. B. im Falle des Nitrosoben/ols mn handelsüblicher 70gewichtsprozentiger Perchlorsäure
die Umsetzung in Nitroben/ol oder Chloroform mit
hohen Ausbeulen durchführen. Hingegen sinkt bei spielswcise im Falle der p-Toluolsulfnnsiiiire die bei
Anwendung wasserfreier Säure er/ielbare hohe Aus
beute an p-Nitroso-diphenylhydroxylamin sehr stark ab.
wem stall dessen eine 9}.75"/oige Saure (ρ ΓοΙυοΚιιΙ
fonsäiircmonohydrat) verwendet wird. Fs empfiehlt sich
also, die Säuren in möglichst wasserfreier b/w
wasserarmer Form einzusetzen. Der für die Fr/iclunp
einer guten Ausbeute lokrierbare Wassergehalt des
Katalysators ist also sehr unterschiedlich Fr kann ton
Fall zu Fall durch einfacht· f esls leicht ermittelt werden
Zur Durchführung des erfindungsgemälten Verlah
rens gehl man zweckmäßig so vor. daß man eine I osung
oder eine Suspension der Nitrosovcrbindung(en) im organischen Lösungsmittel vorlegt und diese unter
kräftigem Rühren und unter Kühlung portionsweise mit dem Katalysator versetzt. Vorteilhaft ist es. die
Umsetzung in einem niedrigsiedenden Lösungsmittel wie Methylenchlorid unter Rückfluß durchzuführen, in
diesem Falle wird die Reaktionswärme in einfacher
Weise durch Verdampfungskühlung abgeführt. Hierbei
bildet sich je nach Art des Lösungsmittels und Art des Katalysators schnell oder weniger schnell eine klare
Lösung eines Salzes des p-Nitroso-diphenylhydroxylamins
mit der Katalysator-Säure. Nach beendeter Zugabe wird das Reaktionsgemisch noch kurze Zeit
gerührt um die Reaktion zu vervollständigen. Anschließend wird die Reaktionslösung in Wasser eingerührt,
wobei sich das Salz zersetzt und das p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
ausfällt, und das Lösungsmittel abdampft. Die Fällung wird neutral gewaschen und
schließlich getrocknet. Gewöhnlich kann aus dem Filtrat eine zweite Fraktion des Reaktionsproduktes extrahiert
werden.
Im Falle der Abwesenheit eines organischen Lösungsmittels wird zweckmäßig der Katalysator vorgelegt und
die Nitrosoverbindungen) unter Kühlung und unter starken Rühren portionsweise zugefügt Feste Sulfonsäuren
werden zuvor aufgeschmolzen. Die anfallenden Reaktionsgemische werden nach dem Entfernen des
Überschüssigen Katalysators vorteilhaft in Eiswasser
gegossen und dann in der oben beschriebenen Weise »aufgearbeitet.
Die Katalysator-Säure kann in einfacher Weise durch Einengen der Mutterlauge zurückgewonnen und erneut
eingesetzt werden.
Bei Anwendung der bevorzugten Verfahrensbedingungen verläuft das erfindungsgemäße Verfahren mit
praktisch quantitativen Ausbeuten. Eine für die technische Herstellung des p-Nitroso-diphenylhyJroxylamins
besonders geeignete Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verf ihrens besteht darin, die Dimerisierung
mit einer etwa 25gewichtsprozentigen Lösung von Nitrosobenzol und Methansulfonsäure in Methylenchlorid
unter Rückfluß durchzuführen. Die Umsetzung ist unter diesen Bedingungen je nach Menge der
eingesetzten Säure bereits nach I bis 15 Minuten praktisch quantitativ.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist wegen der erreichbaren kurzen Reaktionszeiten besonders gut für
die kontinuierliche Herstellung der p-Nitroso-diphenylhydroxylamine
geeignet. Dabei können beispielsweise die Lösung des bzw. der Nitrosobenzole in einem
organischen Lösungsmittel mit Hilfe einer Mischdüse innig mit dem Katalysator vermischt und anschließend
im Verlaufe von 1 bis 5 Minuten "ollständig umgesetzt werden.
Die Nitroso-phenylhydroxylamine fallen beim erfindungsgemäßen
Verfahren bereits in hoher Reinheit an. Erforderlichenfalls können sie in bekannter Weise
weiter gereinigt werden, z. B. durch Umkristallisieren oder durch Umfallen, in dem das Rohprodukt zunächst
in einem wäßrigen Alkali- oder Erdalkalihydroxid oder in Natriumsulfit gelöst und dann durch Zugabe einer
Mineralsäure widder ausgefällt wird.
Die Nitroso-diphenylhydroxylamine stellen wertvolle Verbindungen dar, sie können beispielsweise zu
Antioxydantien, Antiozonantien und Farbstoffen tveitcrverarbeitet werden.
In einem 4-l-Dreihalskolben wurden 475 g (4,4 Mol)
Nitrosobenzol in 2 I Methylenchlorid unter kräftigem Rühren mittels eines KPG-Rührers suspendiert. Durch
das teilweise Auflösen des Nitrosobenzols in Methylenchlorid kühlte lieh dieses von 20 auf 10°C ab. In die
dunkelgrüne Aufschlämmung wurden nun 633 g (6,58 Mol) Methansullonsäurc im Verlauf von 15 min
unter kräftigem Rühren zugetropft. Bereits bei Zugabe
der ersten Tropfen an Methansulfonsäure verschwand die dunkelgrüne Farbe des Nitrosobenzols und es
entstand eine tiefrote Lösung des Nitroso-diphenylhydroxylamin-Methansulfonats. Da die Reaktion sehr
stark exotherm iüt, mußte gekühlt werden. Die Innentemperatur wurde auf 25 bis 28°C gehalten. Nach
beendeter Zugabe der Methansulfonsäure wurde noch 5 Minuten bei 30cC kräftig gerührt und die entstandene
in klare rote Lösung im Rotationsverdampfer in 1700 ml
Wasser bei 35°C unter Wasserstrahlvakuum eingedost, wobei das Salz in Nitroso-diphenylhydroxylamin zerfiel
und gleichzeitig das Methylenchlorid abdestilliert wurde. Bei dieser Aufarbeitungsweise fiel das p-Nitroso-diphenylhydroxyiamin
als feines gelbes Pulver an, das sehr leicht von der verdünnten Methansulfonsäure
abfiltriert werden konnte. Nachdem dieses mit wenig Eiswasser neutral gewaschen worden war, wurde bei
60°C/40Torr getrocknet. Ausbeute: 445,5 g = 95% d.Th. Fp.:143bisl44°C.
Beispie! 2
51 g Nitrosoben/ol (0.47b Mol) wurden in 200 ml
Methylenchlorid suspendiert und bei 2'C mit 78,5 g
(0,71 Mol) Äthansulfonsäure unter kräftigem Rühren ana'og Beispiel 1 versetzt. Die Äthansulfonsäure wurde
dabei so schnell zugetropft. daß die Innentemperatur von 300C nicht überschritten wurde. Nach 15 min war
die Sulfonsäure völlig zugetropft und aus der zunächst
jo grünen Aufschlämmung des Nitrosubenzols in Methvlenchlorid
eine klare rote Lösung entstanden. Die Aufarbeitung erfolgte analog Beispiel I und es wurden
nach dem Trocknen 49,5 g p-Nitroso-diphenylhydroxylamin =96% d. Th. durch Filtration gewonnen.
Aus dem Filtrat (verdünnte Methansulfonsäure) wurden durch 5stündige Extraktion mit Methylenchlorid
noch weitere 1,75 g (3,4% d. Th.) an ρ-Nitroso-diphenylhydroxylamin
erhalten. Die Gesamtausbeute belief sich somit auf 99,1 % d. Th.
*8.l g Nitrosobenzol (0.262 Mol) wurden in 200 ml
Methylenchlorid bei Raumtemperatur gelöst und anschließend mit 632 g (0385 Mol) Cyclohexansulfon-
4) säure, verdünnt mit 50ml Methylenchlorid, unter
kräftigem Rühren bei 5 bis 200C unter Außenkühlung versetzt. Nach beendetem Zutropfen wurde noch 1 h bei
200C zur Nachreaktion weitergerührt und anschließend die klare, tiefrote Lösung analog Beispiel I aufgearbeitet.
Nach Filtration und Trocknung fiel das p-Nitroso-diphenylhydroxylamin in einer Ausbeute von
26,3 g = 93,5% d.Th. als hellbraunes, feines Pulver an.
Der Umsatz an Nitrocobenzol war quantitativ.
203 g Nitrosobenzol (0,191 MoI) wurden in einem
1-l-Dreihalskolben, versehen mit Tropftrichter, KPG-Rührer
und Rückflußkühler, in 330 ml Chloroform bei Raumtemperatur gelöst und anschließend die klare,
grüne Lösung auf 0 bis 2°C herabgekühlt. Nun wurden im Verlauf von 5 min 604 g (0,382MoI) kristalline
Benzolsulfonsäure (»zur Synthese« = 97%ig 4 3% Wasser) portionsweise zugesetzt. Durch Außenkühlung
wurde dafür Sorge getragen, daß die Innentemperatur 25° C nicht überstieg. Da die Benzolsulfonsäure sich in
Chloroform nur mäßig löst, verläuft die Umsetzung heterogen und erst im Verlauf der Reaktion löst sich die
Benzolsulfonsäure vollständig auf. da das entstehende
Benzolsuifonsäuresalz des p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
gut chloroformlöslich ist. Nach I h war das Nitrosobenzol quantitativ umgesetzt und das Chloroform
wurde nun unter Vakuum bei 100C abdestillicrt. Es hinterblieb eine zähe Masse, die neben überschüssiger ■>
Benzolsulfonsäure sowie dem benzolsulfonsäuren Salz des p-Nitroso-diphenylhydroxylamin noch Spuren
Chloroform enthielt. Dieses Gemisch wurde nun in 150 ml Methanol bei Raumtemperatur gelöst und die
klare, dunkelrote Lösung unter kräftigem Rühren auf in 500 ml Eiswasser gegossen. Es fiel sofort ein hellbrauner
Niederschlag aus, der abfiltriert, mit Eiswasser neutral gewaschen und bei 40"C im Vakuum getrocknet wurde.
Die Ausbeute betrug 19,8 g = 96,8% d. Th. Die Reinheitsbestimmung erfolgte neben der Elemenlaranalyse r>
durch potentiometrische Titration mit NaOH zum Natriumsalz des Diphenylhydroxylamins.
5,1 g Nitrosobenzol (47,5 mMol) wurden in einem 50-ml-Zweihalskolben bei 00C in 20 ml Methylenchlorid
unter kräftigem Rühren mittels eines Magnetrührers suspendiert. Zu dieser Suspension wurden innerhalb von
5 min 12,15 g (70,56 mMol) wasserfreie p-Toluolsulfonsäure
(aus p-Toluolsulfonsäuremonohydrat durch Erhit- 2>
zen auf 250°C/l Torr hergestellt) ?.!s Lösung in 15 ml Methylenchlorid zugetropft, wobei die Innentemperatur
auf 400C anstieg. Nach beendeter Zugabe wurde noch '/2 h bei Raumtemperatur gerührt, um die Reaktion zu
vervollständigen. Die Aufarbeitung erfolgte durch i»
Eindüsen in 30 bis 40°C warmes Wasser unter Vakuum analog Beispiel 1. Es wurde, wie dort näher ausgeführt,
filtriert, neutral gewaschen und im Vakuum bei 500C getrocknet. Die Ausbeute an p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
betrug 4.78 g, das entspricht 93,8% d. Th. >'·
5,007 g (46,75 mMol) Nitrosobenzol wurden analog Beispiel 5 in 30 ml Methylenchlorid gelöst und nach dem
Abkühlen auf 2°C im Verlauf von 5 min tropfenweise mit 10,52 g (70,1 mMol) Trifluormethansulfonsäure
(98%ig) versetzt. Die Reaktionstemperatur stieg dabei auf 450C an. Zur Vervollständigung der Reaktion wurde
noch '/2 h bei Raumtemperatur weitergerührt und anschließend die dunkelrotbraune Aufschlämmung, wie
bereits im Beispiel 1 beschrieben, in warmes Wasser unter Vakuum eingedüst. Nach dem Neutralwaschen
und Trocknen fielen 4,8 g (95% d. Th.) an p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
als hellbraunes Pulver an. Aus dem Filtrat konnten durch 5stündige Extraktion mit Methy- w
lenchlorid weitere 0,.'g p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
als braunes Pulver isoliert werden, so daß bei 100%igem Umsatz eine quantitative Ausbeute erzielt
wurde.
20.5 g (0,191 Mol) Nitrosobenzol wurden in 340 ml
Chloroform gelöst und bei Raumtemperatur mit 54,7 g 70%iger Perchlorsäure (0381 Mol) im Verlauf von
10 min unter kräftigem Rühren tropfenweise versetzt. pO
Es bildeten sich schon bei der Zugabe der ersten Tropfen Perchlorsäure zwei Phasen, wobei eine hellrote
Chloroformphase und eine dunkelrotbraune, wäßrige, perchlorsäure Phase entstand. Für einen weitgehend
quantitativen Umsatz ist deshalb eine intensive Vermi- bs
schung notwendig. Diese wurde durch eine Stunde kräftigen Rührens bei 20°C erreicht. Nachdem kein
Nitrosobenzol mehr nachgewiesen werden konnte. wurde das Chloroform im Vakuum abdestiliiert und der
dunkelrotbraune, /ähe Rückstand in 100 ml Methanol gelöst. Es entstand dabei eine klare Lösung, die nun auf
500 ml Eiswasser gegossen wurde. Dabei fielen 17,2 g
( = 84% d. Th.) Nitroso-diphcnylhydroxylamin als dunkelbraunes Pulver an. Eine Reinigung gelingt durch
Überführung in das Na-SaIz mit verdünnter Natronlauge und anschließender Fällung mit verdünnten Mineralsauren
bei pH =5 bis 6.
5,33 g Nitrosobenzol (5OmMoI) wurden in 37 g Nitrobenzol gelöst, auf 10"C abgekühlt und anschließend
im Verlauf von 10 min mit 11,36 g (7.f>? ml)
Trifluoressigsäure versetzt. Die dunkelgrüne Lösung färbte sich bei Zugabe der Trifluoressigsäure rotbraun
und die Temperatur stieg auf 300C an. Nachdem noch 30 min bei Raumtemperatur weitergerührt worden war,
der Überschuß
Raumtemperatur im Vakuum abdestilliert. Dies gelang nur teilweise und es blieb ein zähes braunes Produkt
zurück. Die Aufarbeitung erfolgte, wie bei Beispiel 7 beschrieben, indem der Sirup in Methanol gelöst und
durch Eingießen auf 100 ml Eivv« asser das p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
ausgefällt wurde. Nach Neutralwaschen und Trocknen fielen 3.5 g (=65,6% d. Th.) p-Nitroso-üiphenylhydroxylamin als braunes Pulver bei
96%i^em U-- -satz an Nitrosobenzol an.
60 ml Methansulfonsäure (98%ig. entsprechend 0.922 Mol) wurden in einen lOO-nii-Zweihalskolben
vorgelegt und bei 20°C portionsweise mit 30.8 g (0.288 Mol) Nitrosobenzol versetzt. Wegen der starken
Exothermic der Reaktion mußte sehr stark gerührt werden und zusätzlich durch Außenkühlung dafür
gesorgt werden, daß die Innentemperatur nicht über 400C anstieg. Nach 45 min war das gesamte Nitrosobenzol
zugesetzt und es war eine tiefdunkelrote zähviskose Losung entstanden. Es wurde zur Vervollständigung der
Reaktion noch 1 h bei Raumtemperatur nachgerührt und anschließend das p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
durch Eingießen der Reaktionsmischung auf 1 I Eiswasser ausgefällt. Nach dem Neutralwaschen und
Trocknen im Vakuum fielen 26.9 g (=87.4% d. Th.) p-Nitroso-diphenylhydroxylamin als dunkelbraunes Pulver
an. Aus dem wäßrigen Filtrat konnten durch vierstündige Extraktion mit Methylenchlorid weitere
2.75 g (8,92% isoliert werden, so daß die Gesamtausbeute an rohem p-Nitroso-diphenylhydroxylamin 96,4%
d. Th. betrug.
Beispiel 10
In einem 100-ml-Rundkolben wurden 50 ml Trifluoressigsäure
(ca. 0,65 Mol) unter kräftigem Rühren auf 00C gekühlt und im Verlauf von 15 min portionsweise
mit 535 g (50 mMol) Nitrosobenzol versetzt. Die Dosierung des Nitrosobenzols war so bemessen, daß die
innentemperatur nicht über 18°C anstieg. Nach beendeter Zugabe wurde noch 20 min bei Raumtemperatur
weitergerührt. Anschließend wurde die überschüssige Trifluoressigsäure im Vakuum so weit wie möglich
abgezogen und der zähviskose Rückstand mit 150 ml Eiswasser versetzt. Nach Filtration und Trocknung fiel
ein dunkelbraunes Rohprodukt an. aus dem durch Umkristallisation aus Methylenchlorid 4,65 g
(21.7 mMol = 87% d.Th.) p-Nitroso-diphenylhydroxylamin gewonnen werden konnte.
Beispiel Il
In einem lOO-ml-Rundkolben wurden 19,44 g
(0.1 IJ Mol) wasserfreie p-Toluolsulfonsäure zu einer
klaren sirupösen Flüssigkeil aufgeschmolzen und in
diese im Verlauf von 10 min portionsweise 3,405 g
(31,8 mMol) Nitrosobenzol zugesetzt. Anschließend ließ man noch I h bei 45°C ausreagieren. Danach wurde das
zähflüssige Reaktionsgemisch unter kräftigem Rühren auf 200 ml Eiswasser gegossen. Es fiel sofort ein
dunkelbrauner, feinkristalliner Niederschlag aus. Durch Umkristallisation aus Mcthylcnchlorid konnten daraus
2,95 g = 8ti,7% d. Th. p-Nitroso-diphenylhydroxylamin gewonnen werden. Durch Extraktion des methansulfonsauren
Filirats mit Methylenchlorid konnten noch weitere 0,5 g an rohem p-Nitroso-diphenylhvdroxylamin
isoliert werden.
Beispiel 12
Analog Beispiel 4 wurden 8.9 g iviethansuiionsaure m
(92 mMol) bei 20"C in einem lOO-ml-Rundkolben
vorgelegt und unter kräftigem Rühren 3,08 g (28,75 mMol) Nitrosobenzol, gelöst in 20 ml Nitrobenzol
portionsweise im Verlauf von 7 min zugesetzt, wobei die Reaktionstemperatur auf 35°C anstieg. Die klare,
dunkelrote Lösung wurde analog Beispiel 9 aufgearbeitet und nach Umkristallisation fielen 2,93 g (95,1%
d. Th.) p-Nitroso-diphenylhydroxylamin an.
Beispiel 13
30
(9.7 g Nitrosobenzol (0,184 Mol) wurden in 300 ml
1.1.2.2-Tetrachloräthan bei I5DC unter kräftigem Rühren
gelöst und zur tiefgrünen Lösung anschließend im Verlauf von 10 min 26,5 g (0,276 Mol) Methansulfonsäure
zimetropft. Es entstand sofort die tiefdunkelrote Farbe des methansulfonsauren Salzes. Die Reaktionstemperatur
wurde durch Außenkühlung unterhalb 20°C gehalten. Nachdem die gesamte Säure zugetropft
worden war, wurde noch 1 h bei Raumtemperatur -ίο
weitergerührt und anschließend die tiefdunkelrote Lösung auf 500 ml Eiswasser unter kräftigem Rühren
gegossen. Da eine schlech'e Phasentrennung stattfand, wurde das Reaktionsgemisch mit jeweils 50 ml 10%iger
Natronlauge fünfmal kräftig geschüttelt und die wäßrig-alkalische Phase von der organischen Phase
getrennt. Anschließend wurde die alkalische wäßrige, dunkelrotgefärbte Phase (Natriumsalz des p-Nitroso-diphenylhydroxylamins)
mit verdünnter Salzsäure neutralisiert. Es fielen dabei 18,3 g (=92,5% d. Th.) p-Nitrosodiphenylhydroxylamin
als feines gelbes Pulver an.
Beispiel 14
In 50 ml Nitromethan wurden bei Raumtemperatur
6.3 g (59 mMol) Nitrosobenzol gelöst und anschließend auf 1O'JC abgekühlt. Nun wurden im Verlauf von 5 min
11.3 g (118 mMol) Methansulfonsäure unter kräftigem
Rühren und Außenkühlung (Innentemperatur nicht über 22'C) zugetropft. Die dunkelrotbraune Lösung wurde m>
noch '/2 h zur Nachreaktion bei Raumtemperatur
gerührt und anschließend mit 100 ml Eiswasser zersetzt
und analog Beispiel 13 mit verd. Natronlauge mehrmals kräftig durchgeschüttelt. Die wäßrig alkalische Phase
wurde von der organischen Phase getrennt und nach b5
<jern Ansäuern mit verdünnter Salzsäure fielen 5,6 g
(88,9% d.Th.) p-Nitroso-diphenylhydroxylamin als feines gelbes Pulver an.
JO
Beispiel 15
In 100 ml 1,1,1-Trichlorathan, das auf 5°C gekühlt
war, wurden 11,75 g (0,IH)MoI) Nitrosobenzol unter kräftigem Rühren suspendiert. Anschließend wurde im
Verlauf von 35 min 11,6 g (120 mMol) Methansulfonsäure
vorsichtig zugetropft, wobei die Innentemperatur 25"C nicht überstieg. Nach vollendeter Zugabe der
Säure wurde noch I h zwecks Nachreaktion bei
ίο Raumtemperatur gerührt und anschließend die dunkelrote Lösung in einem Rotationsverdampfer auf 50 ml
Wasser von 50°C und vermindertem Druck eingedüst, wobei das p-Nitroso-diphenylhydroxylamin ausfiel und
gleichzeitig das 1,1,1-Trichloräthan abgezogen wurde.
|5 Nach Filtration und Trocknung fielen 9,3 g (78,5%
d.Th.) p-Nitroso-diphenylliiydroxylamin in Form hellbrauner
feiner Krislalle an.
Beispiel 16
in einem 25ü-mi-Zweihaiskoibcn, verschen mit
KPG-Rührer und Tropftrichter, wurden 10,09 g (94,2 mMol) Nitrosobenzol in 150 ml 1,2-Dichloräthan
bei Raumtemperatur suspendiert. Wegen der relativ geringen Löslichkeit des Nitrosobenzols in 1,2-Dichloräthan
wurde die Umsetzung bei 500C durchgeführt. Dazu wurde zunächst das Nitrosobenzol durch Erwärmen
auf 60°C weitgehend in dem 1,2-Dichloräthan gelöst und anschließend nach dem Abkühlen auf 30" C
13,58 g (0,141 Mol) Methansulfonsäure so schnell zugetropft,
daß die Temperatur der Reaktionsmischung zwischen 45 und 55°C einpendelte. Da auch die
Methansulfonsäure nur mäßig in 1,2-Dichloräthan löslich ist, bilden sich zwei F'hasen aus und es ist für eine
erfolgreiche Umsetzung unbedingt erforderlich, für eine sehr innige Durchmischung zu sorgen. Nach ca. 30 min
war quantitativer Umsatz erreicht. Es hatten sich zwei dunkelrote Phasen ausgebildet. Die obere Phase enthielt
die Hauptmenge des Lösungsmittels sowie einen Großteil des Methansutfonsäure-Salzes. Die untere
Phase enthielt eine geringe Menge p-Nitroso-diphenylhydroxylamin sowie den Hauptteil der Methansulfo isäure.
Die Aufarbeitung erfolgte nun durch Eindüsen des Reaktionsgemisches in warmes Wasser in einem
Rotationsverdampfer, unter gleichzeitigem Abziehen des 1,2-Dichloräthan im Vakuum. Nach Filtration und
Trocknung analog Beispiel I konnten auf diese Weise 9,66 g(95,7% d.Th.) p-Nitroso-diphenylhydroxylamin in
Form eines fein kristallinen braunen Pulvers gewonnen werden.
Beispiel 17
5,063 g (47,3 mMol) Nitrosobenzol wurden in 50 ml Methylenchlorid bei Raumtemperatur gelöst und mit
6.72 g (70 mMol) 98%iger Methansulfonsäure im Verlauf
von 1 min versetzt. Die dunkelrote klare Lösung wurde zur Vervollständigung der Umsetzung noch
30 min bei Raumtemperatur gerührt und anschließend durch Eindüsen in warmes Wasser bei Vakuum und
Abziehen des Lösungsmittels aufgearbeitet. Dabei fielen 4.83 g ( = 9533% d.Th.) p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
durch Filtration an und weitere 0,165 g konnten aus der mit Wasser auf 4 Gew.-% verdünnten
Methansulfonsäure durch Extraktion mit Methylenchlorid gewonnen werden. Die Gesamtausbeute an p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
betrug 98,6% d.Th. Aus der verdünnten Methansiilfonsänre wurde durch Abdestillation
des Wassers (Endstufe: 130°C/11 Torr) wieder eine
auf 98,9% aufkonzentrierte Methansulfonsäure herge-
stellt. Diese wurde ohne weitere Reinigung für einen nächsten Versuch unter sonst gleichen Bedingungen
eingesetzt. Die Ausbeute an p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
betrug dann 95,4% d. Th. durch Filtration und 98,2% d. Th. insgesamt nach Filtration und Extraktion.
Bei einem erneuten Einsatz der dabei anfallenden wäßrigen Methansulfonsäure durch Aufkonzentration
auf 98% betrug die Gesamtausbeute an p-Nitroso-diphenylhydroxylarnin
99% d. Th. Im weiteren Einsatz betrug die Gesamtausbeute 95%. Bei nochmaligem
Einsatz 98,8% und schließlich be'm 6. Versuch 97,5% d.Th.
Beispiel 18
4,982 g 97%iges Nitrosotolnnl (41,12 mMol) wurden H
in 20 ml Methylenchlorid bei Raumtemperatur gelöst und im Verlauf von 2 min 5,93 g 98%iger Methansulfonsäure
(61,7 mMol = Mol-Verhältnis I : 1,5) versetzt. Es wurde noch '/2 h bei Raumtemperatur weitergerührt
und anschließend die dunkelbraune klare Lösung unter Vakuum in Wasser von 300C eingedüst, wobei
gleichzeitig das Methylenchlorid abdestilliert wird. Durch Filtration konnten 4,85g = 97% d.Th. N-(2-Me-
thylphenyl)-N-(3-methyl-4-nitrosophenyl)-hydroxylamin
in Form eines hellgelben Pulvers gewonnen 2; werden.
Beispiel 19
5,0 g (4OmMoI) m-Fluornitrosobenzol wurden in
15 ml Methylenchlorid (getrocknet über CaCI2) bei )»
Raumtemperatur gelöst und im Verlauf von 5 min mit 5.76 g (60 mMol) Methansulfonsäure versetzt, wobei
durch Kühlung Sorge getragen wurde, daß die Innentemperatur des Reaktionsgefäßes 25°C nicht
überstieg. Nachdem die gesamte Menge an Methansul- r> fonsäure zugesetzt worden war, wurde noch 45 min bei
Raumtemperatur zur Vervollständigung der Reaktion weitergerührt und anschließend die dunkelrote Lösung
unter Vakuum in Wasser von 25°C eingedüst, wobei gleichzeitig das Methylenchlorid abdestillierte. -to
Durch Filtration konnten 1,82g (72,5% d.Th.) an N-(3-Fluorphenyl)-N-(2-fiuor-4-nitrosophenyl)-hydroxylamin
als kanariengelbe Verbindung isoliert werden. Durch Lösen in Ca(OH)2 und anschließender Fällung
des wasserlöslichen dunkelrot gefärbten Ca-Salzes mit ·»■>
verd. Schwefelsäure läßt sich die dimere Verbindung reinigen und schmilzt dann bei 131 bis 1330C zu einer
dunkelroten Flüssigkeit.
Beispiel 20 M
15,2 g (100 mMol) 2-Nitro-nitrosobenzol wurden zu
60 ml Methansulfonsäure (98%ig, entsprechend 0,922MoI) bei !00C portionsweise unter kräftigem
Rühren zugegeben, wobei die Reaktionswärme durch Kühlung abgeführt wurde. Nach 15 min war die Zugabe «
der Nitrosoverbindung beendet und es wurde zur Vervollständigung der Reaktion noch 1 h bei Raumtemperatur
gerührt.
Die dunkelrote Lösung wurde danach auf 250 g Eis gegossen und der Niederschlag abfiltriert. Nach f>o
sorgfältigem Neutralwaschen mit Natriumbicarbonatlösung und ihrer Trocknung konnten 10,2 g {=67% d. Th.)
einer braunen kristallinen Substanz isoliert werden, die durch Elementaranalyse, Titration (der N—O—H-Gruppe)
und Spektren als N-(2-Nitro-phenyl)-N-(3-ni- M tro-4-nitrosopheny!)-hydroxy!arnin charakterisiert wurde.
Fp. 13Cbis 133° C (Zersetzung)
Analog Beispiel 22 wurde m-Nitro-nitrosoben/ol in Methansulfonsäure umgesetzt (analoge Reaktionsbedingungen,
gleiche Molmengen, gleiche Aufarbeitung).
Es konnten dabei 11,7 g ( =77% d. Th.) an N-(3-Nilrophenyl)-N-2-nitro-4-nitrosophenyl)-hydroxylamin
als hellbraune Verbindung — Fp. 135 bis 140°C (Zersetzung)
— gewonnen werden. Eine Reinigung erfolgte durch Lösen in IO%iger Natronlauge (bzw. IO%igem
Na2SOj) und Fällen mit verd. Salzsäure.
Beispiel 22
8,2 g (5OmMoI) 2-Nitroso-bcnzocsäurcmcthylestcr
wurden in 50 ml Methylenchlorid gelöst und bei 0"C mit 7,2 g (75 mMol) M' :hansulfonsäure versetzt. Die grüne
Lösung färbte sich bei Zugabe der Methansulfonsiiure dunkelrot. Die Temperatur des Reaktionsgemisches
überstieg während der gesamten Reaktionsdauer 10" C nicht. Nach i h wurde (wie in früheren Beispielen genau
beschrieben) die Lösung in Vakuum auf Wasser eingedüst und dabei gleichzeitig das Mcthylenchlorid
abgezogen. Es konnten durch Filtration 3,6 g (44% d.Th.) an N-(2-Carbomel.hoxyphenyl)-N-(3-carbomcthoxy-4-nitrosophenyl)-hydroxylamin
als beiges Pulver (Zersetzung ab 85°C) gewonnen werden, dessen
Identität durch Elementaranalysc, Titration und Spektren (NMR, UV, IR) gesichert wurde.
Ein weiterer Teil der Verbindung läßt sich aus dem rotgefärbten wäßrig sauren Filtrat gewinnen (Neutralisation
und Extraktion mit Methylenchlorid). Die Verbindung läßt sich ebenfalls durch Umfallen mit
Ca(OH)2 und verd. HCI reinigen.
Beispiel 23
In 50 ml Methylenchlorid wurden bei 10°C 5,0 g 97%iges p-Nitrosotoluol (41,2 mMol) und 4,75 g
(44 mMol) Nitrosobenzol gelöst. Das Gemisch wurde anschließend mit 12,7 g (132 mMol) Methansulfonsäure
von 00C unter kräftigem Rühren innerhalb von 5 min versetzt.
Nach erfolgter Zugabe wurde das tiefrot gefärbte Reaktionsgemisch noch 10 min bei Raumtemperatur
gerührt und anschließend in Vakuum in Wasser von
20°C eingedüst, wobei das Methylenchlorid verdampfte und gleichzeitig ein gelbbrauner Niederschlag ausfiel.
Nach der Filtration wurde das Produkt in einer Calciumhydroxydlösung gelöst, durch Filtration von
etwas unlöslichem, teerartigem Material getrennt und dann durch Zugabe von verdünnter Mineralsäure (bis
pH = 2) gefällt.
Es fielen dabei 7,36g ( = 75% d.Th.) eines gelbgrün
gefärbten Produktgemisches aus N-(4-NitrosophenyI)-N-phenylhydroxylamin
und N-(4-Tolyl)-N-(4-nitrosophenyl)-hydroxylamins an.
Beispiel 24
Eine l,5molare Lösung an Nitrosobenzol in Methylenchlorid von 100C wurde über eine Mischdüse mit
Methansulfonsäure von 5°C innig vermischt, wobei die Methansulfonsäure in einer solchen Geschwindigkeit
zudosiert wurde, daß sich ein Molverhältnis von Nitrosobenzol zu Methansulfonsäure= 1 : 1,5 einstellte.
Die Reaktionsmischung wurde dann in eine Rohrschlange gepumpt, die mit Eis/Kochsalzmischung von außen
*eküh!t war, und deren Länge so bemessen war, daß beginnend von dem Zusammentreffen der Reaktionspartner in der Mischdüse bis zum Austreten des
Reaktionsproduktes aus der Rohrschlange insgesamt 45 Sek. vergingen. Von der Reaktionsschlange aus
wurde das Reaktionsgemisch direkt in eine Vorlage aus 2(TC warmem Wasser in Vakuum eindosieit. Das
Lösungsmittel verdampfte dabei und gleichzeitig fiel das
gewünschte Diniere als gelbes Pulver an.
Diese Versuchsanordnung wurde kontinuierlich betrieben und ergab eine Ausbeute an Dimeren von 96 bis
98%, bezogen auf das eingesetzte Nitrosobenzol.
Claims (3)
1. Verfahren /ur Herstellung von p-Nitroso-diphenylhydroxylamin
durch Umsetzung eines gegebenenfalls substituierten Nitrosobenzols mit sich selbst
oder mit einem weiteren substituierten Nitrosoben-/ol in Gegenwart einer Säure als Katalysator,
dadurch gekennzeichnet, daß man die
Umsetzung bei Temperaturen von -20 bis +f>0°C in Gegenwart einer aliphatischen, cycloaliphatischen
oder aromatischen Sulfonsäure mit einem pK4-Wert < 1, Perchlorsäure oder Trifluoressigsäure in Mengen
von wenigstens 0,5 Mol bis 50 Mol je Mol der Nitrosoverbindung(en) als Katalysator gegebenenfalls
in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man Methan, Trifluormethan, Äthan-, Cyclohexan-. Benzol- oder p-Toluolsulfonsäure
einsetzt.
3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß man den Katalysator in Mengen von OB bis 2 Mol je Mol der Nitrosoverbindungen)
einsetzt.
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