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DE2700439A1 - Pneumatische einrichtung zum messen von laengenabmessungen - Google Patents

Pneumatische einrichtung zum messen von laengenabmessungen

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Publication number
DE2700439A1
DE2700439A1 DE19772700439 DE2700439A DE2700439A1 DE 2700439 A1 DE2700439 A1 DE 2700439A1 DE 19772700439 DE19772700439 DE 19772700439 DE 2700439 A DE2700439 A DE 2700439A DE 2700439 A1 DE2700439 A1 DE 2700439A1
Authority
DE
Germany
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measuring
valve
float
dimensions
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772700439
Other languages
English (en)
Inventor
Ljudmila Germanov Brilliantova
Natan Isaakovitsch Freidgeim
Boris Vasilievitsch Manuilov
Georgy Ivanovitsch Ovcharenko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MO INSTRUMENTALNYJ Z KALIBR
Original Assignee
MO INSTRUMENTALNYJ Z KALIBR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MO INSTRUMENTALNYJ Z KALIBR filed Critical MO INSTRUMENTALNYJ Z KALIBR
Priority to DE19772700439 priority Critical patent/DE2700439A1/de
Publication of DE2700439A1 publication Critical patent/DE2700439A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B13/00Measuring arrangements characterised by the use of fluids
    • G01B13/08Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters
    • G01B13/10Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters internal diameters
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B13/00Measuring arrangements characterised by the use of fluids

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Arrangements Characterized By The Use Of Fluids (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • PNEUMATISCHE LINnsICHTUNG ZUM MESSEN VON
  • LÄNGENABMESSUNGEN Die vorliegende einrichtung betrifft Meßeinrichtungen, insbesondere pneumatische Einrichtungen zum Messen von Långenabmessungen.
  • Die erfindungsgemäß ausgeführte Einrichtung kann mit Brfolg zum Messen mittels Druckgases von Längenabmessungen von Einzelteilen, und zwar von Länge, Durchmesser, Formfehler verwendet werden, aie als Differenz von Abmessungen in mehreren Ebenen u.ä. definiert wird.
  • Die Linrichtung kann ferner zum Messen von anderen physikalischen Größen wie Druck, Kraft, Temperatur, Deformation, Masse, Fläche, Einkelmaße u.a.m. verwendet werden, die in der Meßvorrichtung in Änderungen der Gasdurchflußmenge umgewandelt werden.
  • Bekannt ist eine pneumatische Linrichtung zum Messen von Längenabmessungen, die ein vertikal angeordnetes rotametrisches Indikatorrohr mit eimem ach in der enthält.
  • Das rotametrische Rohr ist kegelförmig und als sich zum oberen Ende hin erweiternd ausgeführt. Die Höhenlage des Schwimmers im Rohr ist von der Menge des durch das Rohr fließenden komprimierten Gases abhängig, die von der Größe des zu messenden Einzelteiles bestimmt wird. Die Höhe des Schwimmerstandes im Rohr, die der Größe der zu messenden Abmessung entspricht, wird an der Skale der ßinrichtung abgelesen, die sich am rotametrischei Indikatorrohr befindet.
  • Ein Stabilisator des Lintrittsdruckes des komprimierten Gases, der vor dem Eingang des iotametrischen Indisatorrohres angeordnet ist, gewährleistet die Stabilisierung des Druckes des von einer Speisequelle gelieferten Gases.
  • An den Ausgang des rotametrischen Indikatorrohres ist eine Drossel angeschlossen, die die Hegelungsmöglichkeit des Meßbereiches in weiten Grenzen gewährleistet.
  • Zur Gewährleistung der kinstellung weist die Einrichtung zwei binstellventile auf: das eine zur Einstellung des Meßbereiches, das andere zur Einstellung der Schwimmerlage.
  • Das Ventil zur Einstellung des Meßbereiches ist zwischen dem Eingang des rotametrischen Indikatorrohres und dem Drosselausgang parallel zum rotametrischen Rohr angeschlossen. Beim Offnen dieses Ventils wird der Meßbereich der einrichtung vergrößert, der Schwimmer sinkt hierbei ab.
  • eines Die Schwimmerlage wird mit Hilfe ç Ventils zur Einstellung der Schwimmerlage eingestellt, das mit dem Drosselausgang verbunden ist. Beim Öffnen des Ventils zur Einstellung der Schwimmerlage strömt ein Teil des komprimierten Gases in die Atmosphäre ab, ohne in die Vorrichtung zum Messen der Abmessungen von Einzelteilen zu gelangen. Hierbei steigt der Schwimmer hoch.
  • Am Ausgang der Einrichtung ist die Vorrichtung zum Messen der Abmessungen von Einzelteilen angeordnet, die zur Umwandlung des Abmaßes des zu messenden Einzelteiles in eine Änderung des Gasdurchsatzes dient. Bei der Kontrolle vonlngenabmessungen wird die bekannte EUlrichtung in den meisten Fällen zur Bestimmung des Bohrungsdurchmessers angewendet. In diesem Fall stellt die Vorrichtung zum Messen der Abmessungen von Einzelteilen einen pneumatischen Verschluß mit zwei Däsenöffnungen dar. In anderen Fällen besitzt die Vorrichtung zum Messen der Abmessungen von Einzelteilen eine oder mehrere Meisen, Der Luftdurchsatz durch die Vorrichtung zum Messen von Abmessungen viird vom Spalt zwischen der Stirnfläcneeiner Düse und der Oberfläche des zu messenden Einzelteiles oder aber des Einzelteiles der Vorrichtung bestimmt, dessen Lage von der Größe dB zu messenden Einzelteiles abhängig ist (siehe den Urheberschein der UdSSR Nr. 204606, Kl. GOIb).
  • Das Messen von Abmessungen von hinzelteilen mit Hilfe der bekannten pneumatischen Einrichtung geht folgenderweise vor sich.
  • Zunächst wiid die Linstellung der Einrichtung vorgenommen.
  • Hierzu werden in die Vorrichtung zum Messen von Abmessungen abwechselnd zwei Binstellmaße bekannter Größe eingebrach, und durch abwechselnde Verstellung der Ventile zur Einstellung der Schwimmerlage und hinstellung des Meßbereiches erreicht man, daß der Schwimmer beim einbringen der Maße in die Vorrichtung im rotametrischen Indikatorrohr eine Lage einnimmt, die der Größe der Sinstellmaße entspricht.
  • Danach wird in die Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen aas zu messende Teil eingebiacht, und nach - einstellenden der sich V Lage des Schwimmers im rotametriscnen lawlsatorrohr wird die Abmessung dieses Sinzelteiles bestimmt.
  • Eine allgemeine Forderung an pneumatische Eialichtungen zum Messen von Langenabmessungen ist zur Erreichung einer hohen Meßgenauigkeit die Gewährleistung der Arbeit der Einrichtung innerhalb des minimal gekrümmten Abschnittes der Durchflußkennlinie der Düse der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen. Alle auf diesem Gebiet tätigen Fachleute wissen, daß die Durchflußkennlinie einer Düze die Abhängigkeit der Menge des durch die Düse fließenden komprimieiten Gases vom Spalt an der Stirnflache der Düse darstellt. Fiir bestimmte Parameter der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen (Durchmesser der Düsenöffnung, büsenanzahl) wird das optimale Arbeitsregime in den bekannten Einrichtungen durch zweckdienliche Auswahl von Abmessungen und Form des rotametrischen Indikatorrohres und des Schwimmers sowie durch Auswahl des Druckwertes des komprimierten Gases am Ausgang des Eintrittsdruckstabilisators erreicht. Technologische Abweichungen von den gewählten Vergrößerung Abmessungen führen zur " v wdes Meßfehlers.
  • Ein Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, daß bei der Änderung irgendeines Parameters der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen die gewählten Parameter der Elemente der Einrichtung das optimale Arbeitsregime schon nicht mehr gewährleisten, und der Meßfehler nimmt zu.
  • Beispielsweise erfordert die Vergrößerung der DEsenanzahl in der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen ums 2fache mit an jeder Düse beibehaltenen Spalten die Überführung der Einrichtung auf den Betrieb mit zweimal so großen Durctisatzmengen, was in den bekannten Einrichtungen nicht erreichbar ist.
  • Ein ähnliches Ergebnis bringt beispilsweise die Anwendung in den Voirichtungen zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen solcher Düsen, bei denen der Durchmesser der Düsenöffnuns anstatt 1 mm 2 mm beträgt. Dies erfordert eine Vervierfachung der durch die Einrichtung fließenden Gasmenge.
  • Außerdem tritt beim Strömen des komprimierten Gases durch die Bauelemente der Einrichtung (Kanäle, Schläuche, Drosseln) ein Abfall des vom komprimierten Gas auSgeübten Druckes ein, wodurch der Gasdruck am Eingang der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen nicht konstant ist und sich Je nach der Änderung der Gasdurchsatzmenge ändert.
  • Aus diesem Grunde nimmt die Krümmung der Durchflußkennlinie der DEse der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen im gewählten Spaltenbereich zu, was zusätzliche Xeßfehler hervorruft.
  • Dies führt ferner Zu gewissen Änderung des Meßbereiches bei der Verstellung des Ventils zur Einstellung der Schwimmer lage, was den Einstellungsprozeß der Einrichtung kompliziert macht, Bei in weiten Grenzen regelbarem Meßbereich ruft eine vergrößerte Krümmung der bulchflßkennlinie der Ddse in einem großen Spaltenbereich auch die Meßfehlerzunahme hervor.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten Nachteile.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine pneumatische Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen von Einzelteilen mit einer solchen konstruktiven Ausführung zu schaffen, die es ermöglicht, die Meßgenauigkeit beim Messen von Abmessungen in einem weiteren Meßbereich zu erhöhen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die pneumatische Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen, die ein vertikal angeordnetes rotametrisches Indikatorrohr mit einem Schwimmer, dessen Eingang mit einer quelle komprimierten Gases über inen Eintrittsdruckstabilisator, dessen Ausgang aber über eine Drossel mit der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen in Verbindung gesetzt ist, so.ie ein Ventil zur Einstellung des Meßbereiches, das mit seinem Eingang an den Eingang des rotametrischen Indikatorrohres, mit seinem Ausgang aber an den Drosselausgang angeschlossen ist, sowie ein Ventil zur Einstellung der Schwimmerlage mit einem Ausgang zum Ausströmen eines Teiles des komprimierten Gases in die Atmosphäre enthält, das mit seinem Eingang an den Drosselausgang und die Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen angeschlossen ist, erfindungsgemäß einen Austrittsdruckstabilisator besitzt, der zwischen der Drossel und dem Ventil zur Einstellung der Schwimmerlage derart angeordnet ist, daß er mit seinem Ausgang an das Ventil zur Einstellung der Schwimmerlage, mit seinem Eingang aber an den Verbindungsabschnitt der Drossel und des Ventils zur Einstellung des Meßbereiches angeschlossen ist.
  • Dank dieser konstruktiven Ausführung wird ein konstanter Druck des komprimierten Gases am eingang der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen sowie am eingang des Ventils zur Binstellung der Schwimmerlage gewährleistet.
  • Bei konstantem Druck am eingang der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Sinzelseilen ist die Durchflußkennlinie der Duse in der Vorrichtung geradliniger. Dies gestattet es, bei Anwendung einer gleichmäßigen Skala der binrichtung eine erhöhte Meßgenauigkeit sogar beim Betrieb mit <en größeren Spaltenbereic zu erzielen, d.h. die Anforderungen an die Herstellungsgenauigkeit der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen können vermindert werden.
  • Außerdem bleibt in diesem Fall der Druck am Einfang der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelt;eilen bei der Verstellung des Ventils zur Einstellung der Schwimmerlage konstant, d.h. die Abhängigkeit der Anderung der durch die Vorrichtung fließenden Gasmenge von der Änderung der Größe des zu kontrollierenden Einzelteiles bleibt bei der Verstellung des Ventils zur Einstellung der Schwimmerlage unverändert, d.h.
  • sie ist von den Öffnungsgrad dieses Ventils nicht abhängig.
  • Außerdem gewährleistet der konstante Druck am Eingang des Ventils zur Einstellung der Schwimmerlage eine konstante Menge des Gasdurchsatzes durch dasselbe unabhängig von der Änderung des Gasdurchsatzes durch die Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen, der von der zu kontrollierenden Abmessung abhängig ist.
  • Es kommt hinzu, daß bei der Ausführung der Regelung der Schwimmerlage mittels des Ventils zur hinstellung der Schwimmerlage keine Änderung des Meßbereiches stattfindet. Dies vereinfacht den Einstellungsvorgang der Einrichtung vor dem Messen.
  • Der Austrittsdruckstabilisator ist vorzugsweise in Gestalt eines pneumatischen Folgers mit einer Führungskainnier und eines Drosselteilers ausgeführt, dessen Eingang mit dem Ausgang des Lintrittsdruckstabilsators und der Ausgang mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt ist, während an den zwischen den Drosseln liegenden Abschnitt die Euhrungskammer des pneumatischen Folgers angeschlossen ist.
  • Bei dieser konstruktiven Ausführung des Austrittsdruckstabilisators wird zur Druckvorgabe am Ausgang desselben ein konstanter Gasdruck am Ausgang des Eintrittsdruckstabilisators verwendet.
  • Die Anwendung eines pneumatischen Folgers als Austrittsdruckstabilisator läßt die Stabilisierungsgenauigeit des Gasaustrittsdruckes erhöhen und die Abuiessungen des Stabilisators vermindern.
  • Zweckmäßigerweise enthält die pneumatische Einrichtung ein zusätzliches Ventil zur Binstellung der Schwimmerlage, das an den Ausgang des Eintrittsdruckstabilisators und an den Ausgang des Austrittsdruckstabilisators angeschlossen ist.
  • Diese konstruktive Lösung gestattet es, den Einsttllbereich der Schwimmerlage zu erweitern, wodurch die Arbeitsmöglichkeit bei größeren Gasdurchsatzwerten durch die Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen gewährleistet wird, ohne daß hierbei der Meßbereich verändert wird.
  • Beim Öffnen des zusätzlichen Ventils zur Einstellung der Schwimmerlage findet ein Absinken desselben statt.
  • Da das zusätzliche Ventil zur Linstellung der Schwimmerlage an die Stellen mit konstantem Druck (Ausgänge der Ein-und AustriQtsdruckstabilisatoren) angeschlossen ist, wird der Gasdurchsatz durch dasselbe bei einer Änderung des Gasdurchsatz es durch die Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen nicht verändert. Dadurch wird erreicht, daß bei der Regelung der Schwimmerlage mit dem zusätzlichen Ventil zur Einstellung der Schwimmelage der Meßbereich nicht verändert wird, was die Einstellung der Einrichtung vereinfacht.
  • Da die Einrichtung mit großen Gasdurchsatzmengen arbeiten kann, können mit ein und derselben Einrichtung verschiedene Vorrichtungen zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen verwendet werden, die beispielsweise Düsen mit einem Öffnungsdurchmesser von 0,7 bis 2 mm oder mehrere Dusen besitzen, die innerhalb der am wenigsten gekrUmmten Abschnitte ihrer I)urchflußkennlinien arbeiten, es können ferner Vorrichtungen zum Messen von Abmessungen verwendet werden, die für die Arbeit mit pneumatischen Einiichtungen anderer Bauarten bestimmt sind.
  • All dies gewährleistet eine hohe Einsatzuniversalität der pneumatischen Einrichtungen zum Messen von Längenabmessungen.
  • Außerdem werden beim Betrieb von mehreren Düsen der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von ninzelteilen im optimalen Spaltenbereich die Anforderungen an die Lage genauigkeit des zu kontrollierenden Einzelteiles in der Vorrichtung vermindert. Bei einer Verlagerung des Linzelteiles in der Vorrichtung erfolgt eine Umverteilung der Spalte an den Düsen. In diesem Fall wird die Erhöhung des Gasdurchflusses bei den Düsen mit vergrößertem Spalt durch eine Verminderung des Gasdurchflusses bei den Düsen mit vermindertem Spalt kompensiert, d.h. es entsteht kein zusätzlicher Meßfehler.
  • Die pneumatische Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen enthält vorzugsweise eine zusätzliche Drossel, die zwischen dem Ausgang des Eintrittsdruckstabilisators und dem Eingang des rotametrischen Indikatorrohres geschaltet ist.
  • Bei stabilisiertem Druck am Eingang der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen, der vom Austrittsdruckstabilisator gewährleistet wird, ermöglicht es die zusätzliche Drossel, die Nichtlinearität der Kennlinie der Einrichtung mit verschiedenen Vorrichtungen zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen zu verringern und hiermit die Meßgenauigkeit der Einzelteile mit Hilfe der pneumatischen Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen zu erhöhen.
  • Durch Änderung der Qferschnittsfläche der zusätzlichen Drossel kann die Meßgenauigkeit bei der Regelung des Meßbereiches in weiten Grenzen erhöht werden.
  • Auf diese preise gestattet es die pneumatische Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen, die gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist, Einzelteile mit einem weiten Tolelanzenbereich der zu kontrollierenden Abmessungen zu messen, nämlich dank der Anwendungsmöglichkeit der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen mit verschiedenen Düsendurchmessern und verschiedener Düsenanzahl.
  • Bei der Anwendung der vorgeschlagenen pneumatischen Einrichtung wird eine hohe Meßgenauigkeit dank der Verbesserung der CharakteristiK der Vorrichtungen zum Messen von Abmessungen und der Möglichkeit der Fehlerkompensation in der Einrichtung erzielt.
  • Die vorgeschlagene Einrichtung ist auch deswegen bequem im Betrieb, weil die Einstellung der Schwimmerlage die Einstellung des Meßbereiches nicht ändert.
  • In folgenden wird die Beschreibung eines konkreten Ausfährungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf beiliegende Zeichnungen angeführt; in den Zeichnungen zeigt: Fig. 1 - schematische Darstellung der pneumatischen Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen, gemäß der Erfindung; Fig. 2 - Ausführungsvariante der pneumatischen Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen gemäß der Erfindung, in der der Austrittsdruckstabilisator in Gestalt eines pneumatischen Folgers ausgeführt ist; Fig. 3 - Ausführungsvariante der pneumatischen Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen gemäß der Erfindung, in der ein zusätzliches Ventil zur binstellung der Schwimmerlage vorhanden ist; Fig. 4 - Ausführungsvariante der pneumatischen Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen gemäß der Erfindung, in der eine zusätzliche Drossel vorhanden ist; Fig. 5 - Ausführungsvariante der pneumatischen Einrichtung zum Messen von Längenabmessuzigen gemäß der Erfindung, die die vorstehend angeführten Varianten umfaßt.
  • Die in Fig. 1 dargestellte pneumatische Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen besitzt einen Eintrittsdruckstabilisator 1, der die Druckstabilisierung des von eier Speisequelle 2 gelieferten Gases gewährleistet, d.h. den Druck fließenden Gases unabhangig von der änderung des Gasdruckes des durch die Einrichtung zum Messen von Langenahmessungenz{Ln der Speisequelle 2 und der Gasdurchflußänderung konstant hält.
  • Die Einrichtung enthält ferner ein rotametrisches Indikatorrohr 3, das vertikal angeordnet und an seinem Eingang 3a mit dem Ausgang lb des Lintrittsdruckstabilisators 1 verbunden ist. Im Innern des Rohres 3 befindet sich frei schwebend ein Schwimmer 4, und in der Nähe des rohres 3 ist eine Skala 5 angeordnet.
  • Das rotametrische Indikatorrohr 3 mit dem Schwimmer 4 und der Skala 5 ist zum Messen der Durchflußmenge des über den Eintrittadruckstabilisator 1 von der Speisequelle 2 ankommenden Gases bestimmt, die von der Abmcssungsgröße eines zu kontrollierenden Sinzelteiles 6 abhängig ist.
  • In Abhängigkeit von der Gasdurchsatzmenge durch das rotametrische Indikatorohr 3 kommt der Schwimmer 4 in einer solchen Höhe zu stehen, in der aerodynamische Kräfte des von unten nac;i oben fließenden Gases die Gewichtskraft des Schwimmers 4 ausgleichen.
  • Die Lage des Schwimmers 4 im rotametrischen Indikatorrohr 3 wird nach der Skala 5 bestimmt.
  • An den Ausgang 3b des Rohres 3 ist ein eingang 7a einer Drossel 7 angeschlossen, die einen Widerstand für das durch sie fließende Gas darstellt und eine beliebige zu diesem Ziel geeignete Konstruktion haben kann.
  • In der Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen ist ein Austrittsdruckstatilisator 8 vorgesehen, der einen konstanten Druck des in eine Vorrichtung 9 zum Messen der Abmessungen des hinzelteiles 6 gelangenden Gases gewährleistet.
  • Der Stabilisator 8 ist an seinem Eingang 8a mit dem Ausgang 7b der Drossel 7 verbunden, und über seinen Ausgang 8b ist er an den Eingang 9a der Vorrichtung 9 angeschlossen.
  • Der Stabilisator 8 leitet das gesamte Gas zu hat keine seinem Ausgang 8b und" Verbindung mit der Atmosphäre und kann eine beliebige zu diesem Ziel geeignete Konstruktion haben.
  • In der betrachteten Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung ist die Volrichtung 9 zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen in Gestalt eines pneumatischen Verschlusses zul Messen des Bohrungsdurchmessers des zu kontrollierenden Einzelteiles 6 aufgeführt. Der pneumatische Verschluß stellt einen die Konfiguration der Bohrung des zu kontrollierenden Einzelteiles besitzenden Körper mit zwei diametral angeordneten Düsen dai, der mit einem Spalt in diese Bohrung eingeführt wird.
  • Die Konstruktion der Vorrichtung 9 kann beim Messen von Linzelteilen einer anderen Form eine andere sein und wird von der Gestalt und uen Abmesungen der zu messenden Einzelteile bestimmt.
  • Zum Einstellen der Einrichturig ist ein Ventil 10 zur Einstellung der Lage des Schwimmers 4 vorgesehen, dessen Bingang lOa an den Ausgang 8b des Stabilisators 8 angeschlossen ist. Das Ventil 10 besitzt eine Bohrung lOb zum Auslassen des durch den Durchgangsquerschnitt des Ventils 10 gegangenen Gases in die Atmosphäre.
  • Das Ventil 10 stellt ein Ventil mit einem kegeligen Verschluß dar, der einen geringen Kegelwinkel besitzt und die Möglichkeit einer stetigen Änderung des Durchgangsquerschnittes des Ventils 11 gewährleistet.
  • Diese konstruktive Ausführung des Ventils 10 erlaubt es, die einstellung der Lage des Schwimmers 4 durch Verschiebung desselben nach oben bis zur erforderlichen Höhe beim Öffnen des Ventils 10 durchzuführen.
  • Außerdem besitzt die Einrichtung zum Messen von Abmessungen ein Ventil 11 zur Einstellung des Meßbereiches, das mit seinem Eingang lla an den Eingang 3a des Rohres 3, mit seinem Ausgang llb aber an den Ausgang 7b der Drossel 7 angeschlossen ist, d.h. das Ventil 11 ist parallel zum iotametrischen hohr 3 und zur Drossel 7 geschaltet.
  • In der vorliegenden Erfindungsvariante stellt das Ventil 11 ein Ventil mit einem Kegelverschluß dar, der einen geringen Kegelwinkel besitzt und uie Möglichkeit einer stetigen Änderung des Durchgangsquerschnittes des Ventils 11 ohne Verbinden desselben mit der Atmosphäie gewährleistet.
  • Diese konstruktive Ausführung des Ventils 11 erlaubt es, die sinstellung des Meßbereiches der Einrichtung durch Vergrößerung des Meßbereiches Leim Öffnen des Ventils 11 durchzuführen.
  • Der maximale Meßbereich beim größtmöglichen Öffnen des Ventils 11 wird vom Verhältnis des maximalen Durchgangsquerschnittes 11 und des Durchgangsquerschnittes der Drossel 7 bestimmt.
  • Der Betrieb der Einrichtung zum Messen von Längenabmessungen geht auf die folgende Weise vor sich.
  • Vor dem Durchführen der Messungen zur Bestimmung der Abmessungen der Einzelteile erfolgt die Einstellung der Einrichtung.
  • Zunächst wird die Einstellung des Druckes am Ausgang 8b des Austrittsdruckstabilisators 8 vorgenommen.
  • Durch Einregelung des Stabilisators 8 wird der Druckwert an seinem Ausgang 8b derartig eingestellt, daß ein konstanter Druck des in die Vorrichtung 9 gelaltienden Gases sogar bei maximalem Druckabfall im Abschnitt zwischen dem Ausgang lb des Stabilisators 1 und dem Eingang 8a des Stabilisators 8 gewährleistet wäre.
  • Danach erfolgt die Einstellung des Meßbereich ches der Einrichtung, wozu man in die Vorrichtung 9 anstatt des zu kontrollierenden Einzelteiles 6 Einstelimaße (nicht abgebildet) einbringt. Die Sinstellmaße besitzen Meßflächen, die den Oberflächen der zu kontrollierenden Einzelteile ähnlich sind, aber die zu messenden Abmessungen sind bei den kinstellmaßen im voraus bekannt.
  • Nach dem Anschalten der kinrichtung an die Speisequelle 2 gelangt komprimiertes Gas von dieser Queile zum Stabilisator 1.
  • Vom Ausgang Ib des Stabilisators 1 gelangt unter konstantem Druck stehendes Gas zum Eingang 3a des rotametrischen Indikatorrohres 3, das Gas hebt den Schwimmer 4 bis auf die Höhe, deren Größe von der Gasdurchflußmenge abhängig ist.
  • Im allgemeinen Fall kann die Abhängig&eit der Anderung des Gasdurchsatzes G1 durch das rotametrische Rohr 3 von der Verschiebung 1 des Schwimmers 4 durch die folgende Formel ausredrückt sein.
  • dabei bedeutet: G1 - Durchsatzmasse des durch das rotametrische Rohr 3 nach Hochsteigen des Schwimmers 4 um den Betrag 81 Lage fließenden Gases; G01 - Gasdurchsatzmenge, die der ursprunglicnen Lage des Schwimmers 4 entspricht; K1 - konstanter Faktor, der den Parametern des rotametrischen Rohres und des Schwimmers entspricht; P1 - vom komprimierten Gas ausgeübter Druck am Eingang des rotametrischen Rohres; P11 = dp1/d a 1 - Ableitung, die die Änderung von P1 bei der Änderung von 1 charakterisiert; # und #' = d # Funktion bzw. deren Ableitung, die die d # 1 Abhängigkeit der Änderung des Gasduichsatzes von der Schwimmerverstellung charakterisieren, wobei die Abweichung des Wertes #' von seiner konstanten Größe die Nichtlinearität der Abhängigkeit von G1 von #1 im wesentlichen bestimmt.
  • Nach Passieren des iotametrischen Rohres 3 und der Drossel 7 gelangt das Gas in den Austrittsdruckstabilisator 8. Nach dem Stabilisator 8 gelangt das unter konstantem Druck stehende Gas in die Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen, von wo es dann durch den Spalt zwischen den Stirnflächen der Düsen 9b der Vorrichtung 9 und dem Einstellmaß bzw. einem Element der Vorrichtung 9 in die Atmosphäre abströmt, deren Lage von der zu messenden Abmessung abhängt..
  • Die Durchsatzmenge G2 des durch die Vorrichtung 9 zum liessen von Abmessungen fließenden Gases ist vom Durchmesser der Düse 9b der Vorrichtung 9, dem Druck des komprimierten Gases P2 am Eingang 9a der Vorrichtung und der Spaltengröße an der Stirnfläche der Düse 9b, und zwar des Anfangsspaltes So und der zu messenden Größe z 5 abhängig.
  • Bei konstantem Druck am Eingang der Vorrichtung zum Messen von Einzelteilen und absolutem Betrag » dieses Druckes von P2 zu 2 kp/cm2 kann die Abhängigkeit der Änderung des Gasdurchsatzes G2 durch die Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen des Einzelteiles 6 von der Änderung des Spaltes aS an der Stirnfläche der Düse 9b, die mit der jeweiligen Abmessung des zu kontrollierenden Einzelteiles 6 verbunden ist, durch die Formel ausgedrückt werden: # G2=G2-GO2=K2.P2.f=K2.p2.f' . #S (2), wobei bedeutet: und und G2 - Durchsatzmengen, die dem Anfangs- und dem Gesamtspalt So+ S entsprechen; K2 ~ konstanter Faktor, der den Parametern der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen entspricht; f und fe = df - Funktion bzw. deien Ableitung, die die d S Abhängigkeit des Gasdurchsatzes Dadurch die Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen von der Spaltgröße an der Stirnfläche der Düse 9b dieser Vorrichtung charakterisieren. Die Abweichung des Wertes f von seiner konstanten Größe bestimmt die Nichtlinearität der Abhangigkeit von G2 von as. Die Funktionen f und f im ausgenutzten Spaltenbereich stellen graphisch monotone Kurven mit nach oben gekehrtem konvexen Teil dar, d. h. die Vierte f nehmen mit größer werdendem Spalt S monoton ab.
  • In Abhängigkeit von der zu messenden Abmessung ändert sich der Spalt an den Stirnflächen der Düsen 9b der Vorrichtung 9 und somit auch die Durchflußmenge des komprimierten Gases, was zur Anderung der Lage des Schwimmers 4 im rotametrischen Indikatorrohr 3 führt. Nach der Verschiebungsgröße des Schwimmers 4, die an der Skala 5 abgelesen wird, bestimmt man den Wert der zu kontrollierenden Abmessung.
  • Bei geschlossenen Linstellungßventilen strömt das durch das rotametrische Rohr 3 gegangene Gas in die Atmosphäre durch die Düsen 9b der Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen aus, d. h. £ G1 =G2* In diesem Fall gewinnt man aus den Formeln (1) und (2) den folgenden Ausdruck für das Verhältnis der Verschiebung 61 des Schwimmers 4 zur dieselbe bewilkenden Änderung des Spaltes dS an der Stirnfläche der Düse: Die erhöhte Meßgenauigkeit von Abmessungen von Einzelteilen wird bei konstantem Wert des Verhältnisses al erbS reicht.
  • In der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung ist der Eingang des rotametrischen Indikatorrohres unmittelbar an den Ausgang lb des Eintrittsdruckstabilisators 1 angeschlossen, der einen konstanten Druck PO auBrechterhält. In diesem Fall sind der Druck PO am Ausgang des Stabilisators 1 und der Druck P1 am Bingang des rotametrischen Rohres 3 gleich, und sie ändern sich bei einer Änderung der Gasdurchflußaenge nicht, d. h. die Formel (3) nimmt die Gestalt an: Für ein bestimmtes Intervall von Spalten und von Werten des Druckes P2 können die Abmessungen des rotametrischen Rohres auf solche weise ausgeführt werden, daß die Form der Funktion t mit der Form der Funktion # annähernd zusammenfallen würde, wodurch die Konstanz des Verhältnisses 11 erzielt wird.
  • SS Da in der vorliegenden Einrichtung die Funktion sich bei Änderungen des ursprunglichen Spaltes in geringen Grenzen ändert, so können die Toleranzen zur Herstellung der Baugruppen der Einrichtung unter Beibehaltung der Konstanz des Verhältnisses bl erweitert werden.
  • S In den bekannten Geräten (ohne Anwendung des Austrittsdruckstabilisators 8) bleibt der hert p2 bei Änderungen des Spaltes nicht konstant, was zur Inkonstanz des Verhältnisses al sowie zur Änderung des Gasdurchsatzes durch das Ventil 10 bs in Abhängigkeit von dem zu messenden Spalt führt, d. h. das Öffnen des Ventils 10 beeinflußt das Verhältnis al £5 Dadurch entsteht in den bekannten Einrichtungen ein zusätzlicher Meßfehler beim Messen von Abmessungen von Einzelteilen.
  • Beim Einstellen der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung bringt man zunächst in die Volrichtung 9 ein Einstelimaß ein, bei dem der Schwimmer 4 im unteren Teil des rotametrischen Rohres 3 bleiben soll.
  • Beim Messen von Durchmessern von Bohrungen wird ein Einstellmaß geringerer Größe verwendet, das der unteren Lage des Schwimmers 4 entspricht.
  • Durch Verstellung des Ventils 10 zur Einstellung der Lage des Schwimmers 4 führt man den Schwimmer 4 zu dem Strich der Skala 5, der dem Abmessungswert des geringeren Einstellmaßes entspricht.
  • Die Durchsatzmenge G3 des durch das Ventil 10 zur Einstellung der Schwimmerlage in die Atmosphäre ausströmenden Gases wird durch die Beziehung ausgedrückt: 3 = K3. P2 (4), wo P2 den Druck am Ausgang des Stabilisators 8 und K3 den Faktor bezeichnen, der die Parameter des Ventils 10 und den Öfftungsgrad desselben charakterisiert. Beim Öffnen des Ventils 10 wird die Größe des Faktors k3 gesteigert, und ein jeweiliger Teil des komprimierten Gases strömt durch dieses Ventil in die Atmosphäre ab, ohne in die Voirichtung 9 zum Messen von Abmessungen zu gelangen. Der Gasdurchsatz durch die Einrichtung nimmt hierbei zu, was zum Hochsteigen des Schwimmers 4 im rotametrischen Rohr 3 führt.
  • Bei konstantem Druck am Ausgang des Austrittsdruckstabilisators 8 ändert sich der Gasdurchsatz G3 durch das Ventil 10 zur Einstellung der Schwimmerlage während des Messens der Abmessungen der Einzelteile 6 nicht, weil gemäß der mathematischen Formel (3) G3 von S unabhängig ist. Das Öffnen des Ventils 10 zur Einstellung der Schwimmerlage beeinflußt das Verhältnis # 1 nicht.
  • # S Sodann bringt man in die Volricatung ein Linstelimaß ein, das der oberen Lage des Schwimmers 4 (beim Messen von Vurchmessern von Bohrungen benutzt man tin größeres Maß) entspricht. Durch Verstellung des Ventils 11 zur Einstellung des Meßbereiches führt man den Schwimmcr 4 zu dem Strich der Skala 5, der dem Abmessungswert des größeren hinstellmaßes entspricht.
  • Beim Öffnen des Ventils 11 fließt ein Teil des komprimieiten Gases zur Volrichtung 9 zum Messen von Abmessungen, ohne in das rotametrische Rohr 3 zu gelangen.
  • Dadurch nimmt bei gleichbleibendem gesamten Gasdurchsatz durch die Einrichtung der Gasdurchsatz durch das rotametrische Rohr 3 ab, was zum Absinken des Schwimmers 4 führt.
  • Hierbei erfolgt gleichzeitig die Änderung des Meßbereiches.
  • Der Druckunterschied zwischen dem Eingang lla und dem Ausgang llb des Ventils 11 bleibt bei Änderungen der Abmessungen der zu kontrollieienden Teile nicht konstant. Dieser Druckunterschied wird vom Druckabfall an der drossel 7 und an anderen Elementen der Einrichtung im Abschnitt zwischen den Einschaltstellen des Ventils 11 bestimmt. Der Druckabfall ist vom Gasdurchsatz durch das rotametrische Rohr 3 abhängig, d. h. er ändert sich bei Änderungen der Lage des Schwimmers 4. flacher ändert sich auch der Gasdutchsatz durch das Ventil 11 je nach der Änderung der Lage des Schwimmers 4 im rotametrischen Rohr 3, und hiermit ändert sich proportional auch der gesamte Gasdurchsatz durch die Einrichtung. Dadurch ist die Änderung des Meßbereiches in Abhängigkeit vom Öffnungsgrad des Ventils 11 bedingt. Beim Öffnen des Ventils 11 wiid der Meßbereich vergrößert.
  • Nach der Einstellung des Schwimmers 4 durch Verstellung des Ventils 11 zur Einstellung des Meßbereiches bringt man erneut in die Vorrichtung 9 das kleinere Eins te 11-maß ein und regelt das Ventil 10 erneut ein. Danach bringt man das größere Binstellmaß erneut ein und nimmt die Einregelung des Ventils 11 zur Einstellung des Meßbereiches vor.
  • Durch aufeinanderfolgende iederholung dieser Operationen sucht man zu erreichen, daß die Verschiebungsgröße des Schwimmers 4 im rotametrischen Rohr 3 beim Einbringen in die Vorrichtung 9 des kleineren und des größeren Einstellmaßes der Differenz der Abmessungen derselben entspricht.
  • Dank dem Anschalten der Vorlichtung 9 zum Messen von Abmessungen und des Ventils 10 an den Ausgang des Austrittsdruckstabilisators 8 ändert die Regelung der Lage des Schwimmers 4 mit Hilfe des Ventils 10 den Meßbereich nicht, was die Einstellung der Einrichtung erleichtert.
  • Nach der durchgeführten Einstellung der Einrichtung bringt man das zu messende Einzelteil 6 in die Vorrichtung 9 ein. Das komprimierte Gas strömt durch die Einrichtung in der vorstehend beschriebenen Weise. In Abhangigkeit von der Abmessung des i.inzelteiles 6 bildet sich ein bestimmter Spalt an den Stirnflächen der Düsen 9b der Vorrichtung 9. Der diesem Spalt entsprechende Gasdurchsatz ruft das Hochsteigen des Schwimmers 4 im Xohr 3 bis zu einem bestimmten Strich der Skala 5 hervor. Die an der Skala 5 abgelesene Abweichungsgröße des Schwimmers 4 von der der Abmessung des Einstellmaßes entsprechenden Lage bestimmt das Abmaß des zu messenden binzelteiles 6 bezüglich der Abmessung des binstellmaßes.
  • In Fig. 2 ist eine Ausführungsvariante der in Fig. 1 abgebildeten Einrichtung dargestellt, in der der Gasaustrittsdruckstabilisator 8 in Gestalt eines pneumatischen Folgers ausgeführt ist. Der Eingang ba des pneumatischen Folgers 8, der an den Verbindungsabschnitt der Drossel 7 und des Ventils 11 zur Einstellung des Meßbereiches angeschlossen ist, ist mit einer Eintrittskammer 12 des pneumatischen Folgers verbunden. Der Ausgang 8b des pneumatischen Folgers 8, an den der Eingang 9a der Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen angeschlossen ist, ist mit einer Arbeitskammer 13 des pneumatischen Folgers verbunden. Die Kammer 13 ist von einer Führungskammer 14 des pneumatischen Folgers durch eine elastische Membran 15 getrennt, die mit einem Ventil 16 verbunden ist.
  • Zur Zuführung des Gasdruckes zur Führungskammer 14 des pneumatischen Folgers 8 wiid ein Drosselteiler angewendet, der aus zwei Drosseln 17 und 18 besteht. Der Eingang 17a der Drossel 17 ist an den Ausgang lb des Stabilisators 1 angeschlossen, und sein Ausgang 17b steht mit dem Eingang 18a der Drossel 18 in Verbindung. Der Ausgang 18b der Drossel 18 ist mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt.
  • Die Führungskammer 14 ist an den Abschnitt zwischen dem Ausgang 17b der Drossel 17 und dem Eingang 18a der Drossel 18 angeschlossen.
  • Diese konstruktive Ausführung des Scabilsators 8 gestattet es, seine Abmessungen zu vermindern und die ganze Einrichtung (ausschließlich der Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen von Linzelteilen) in Gestalt einer einheitlichen kompakten Baugruppe auszuführen.
  • Die Arbeit der in Fig. 2 gezeigten Einrichtung ist der Arbeit der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung analog.
  • Eine Besonderheit in der Arbeit ist die Reihenfolge der Druckeinstellung am Ausgang bb des pneumatischen Folgers.
  • Zur Vorgabe des erforderlichen Druckes am Ausgang 8b des pneumatischen Folgels wird die Einstellung des Drosselteilers mit den Drosseln 17, 18 vorgenommen.
  • Durch Änderung des pneumatischen Widerstandes einer der Drosseln, beispielsweise der Drossel lb, ändert man den Gasdurchsatz durch den Drosselteiler so lange, bis der Druckabfall an der Drossel 17 die Gewinnung des erforderlichen Druckes im Abschnitt zwischen den Drosseln 17 und 18 gewährleistet) an den die Führungskammer 14 des pneumatischen Folgers angeschlossen ist.
  • Die Druckzuführung zur Kammer 14 des pneumatischen Folgers ruft die Vcrschiebung der Membran 15 und des mit ihr verbundenen Ventils 16 hervor. Die Verschiebung des Ventils 16 führt zur Änderung del Drosselung des Gasstromes, der aus der Kammer 12 in die Kammer 13 des pneumatischen Folgers fließt, und hierdurch zur Änderung des Gasdruckes in der Kammer 13. Die Verschiebung der Membran 15 dauert so lange, bis die Drücke in den Kammern 13 und 14 des pneumatischen Folgers einander gleich geworden sind. Da der Druck in der Kammer 14 konstant ist, gewährleistet die Gleichheit der brücke in den Kammern 13 und 14 die Diuckkonstanz am Ausgang bb des Stabilisators 8.
  • Infolge der niedrigen Steifheit der Membran 15 erhöht die Anwendung des pneumatischen Folgers als Austrittsdruckstabilisator 8 die Genauigkeit aei Aufiechterhaltung des Austrittsaruckes der Einrichtung.
  • Die folgende Einstelluig und Arbeit der Einrichtung werden genauso wie bei der vorstehend beschriebenen husführungsvariante gemäß Fig. 1 duichgeführt.
  • Die Einrichtung nach einer weiteren AusführuE; svariante, die in Fig. 3 dargestellt ist, besitzt ein zusätzliches Ventil 19. Das Ventil ist an dic Ausgänge lb und 8b der Ein- und Austrittsdruckstabilisatoren 1 und 8 angeschlossen.
  • Die Konstruktion des Ventils 19 ist der Konstruktion des Ventils 11 analog.
  • Die Einstellung und Arbeit der Einrichtung nach der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsvariante ist der Einstellung und Arbeit der Einrichtung nach der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsvariante analog.
  • Einer der Vorteile der vorgeschlagenen Einrichtung nach Fig. 3 (Ausführungsvariante mit dem zusätzlichen Ventil 19 zur Einstellung der Lage des Schwimmers 4) besteht darin, daß eine Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen verwendet werden kann, in der Düsen größeren Durchmessers als die Düsen angebracht sind, für deren Arbeit die jeweiiigen Abmessungen des rotametrischen Rohres und des Schwimmers 4 gewählt wurden. Es ist auch die Anwendung einer Vorrichtung 9 mit mehr als zwei Düsen möglich.
  • In den beiden Fällen wird, wenn die Konstruktion der Vorrichtung 9 die Arbeit der Düsen mit den dem am wenigsten gekrümmen Abschnitt; der Durchflußkennlinie entsprechenden Spalten vorsieht, der Schwimmer 4 im oberen Teil des rotametrischen Indikatorrohres 3 sogar bei geschlossenem Ventil 10 zur Einstellung der Schwimmerlage angebracht. Der Schwimmer kann in den unteren Teil des Rohres 3 mittels des Ventils 11 zur Einstellung des Meßbereiches nicht abgesenkt werden, weil hierbei der Meßbereich geändert wird.
  • Die Einführung des zusätzlichen Ventils 19 zur Einstellung der Lage des Schwimmers 4 läßt dies erreichen. Beim Öffnen des Ventils 19 fließt ein Teil des komprimierten Gases zur Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen, ohne in das rotametrische Rohr 3 zu gelangen. Wie auch beim Öffnen des Ventils 11 zur hinstellung des Meßbereiches führt dies zum Absinken des Schwimmers im rotametrischen Rohr 3. Jedoch bleibt beim Betrieb der Einrichtung der Gasdurchsatz durch das Ventil 19 unabhängig von der Größe des zu sontrollierenden Einzelteiles 6, da das an diesem von den bin- und Austrittsdruckstabilisatoren 1 und 8 erzeugte Druckgefälle konstant bleibt. Deswegen ändert die Regelung der Lage des Schwimmers 4 mit dem Ventil 19 den Meßbereich nicht.
  • Somit erfolgt in diesem Fall bei der Anwendung der vorgeschlagenen Eim ichtung die Einstellung der Lage des Schwimmers 4 beim Einbringen in die Vorrichtung 9 des kleineren Einstellmaßes mittels des Ventils 19 anstatt der Einstellung mit dem Ventil 10.
  • Die weitere Einstellung und Arbeit der Linrichtung erfolgen ähnlich wie in den vorstehend beschiiebenen Ausführungsvarianten der Einrichtung nach Fig. 1 und 2.
  • Lie in Fig. 4 abgebildete Ausführungsvariante besitzt eine zusätzliche Drossel 20. Die Drossel 20 ist zwischen dem Ausgang lb des Eintrittsdruckstabilisators 1 und dem Eingang 3a des rotametrischen Indikatorrohres geschaltet.
  • In dieser Erfindungsvariante ist die Konstruktion der Drossel 20 der Konstruktion des Ventils 11 analog.
  • Bei der Anwendung einer bestimmten Vorrichtung 9 zum Messen von gleichartigen Linzelteilen kann die Drossel 20 als nicht regelbar ausgeführt sein. Die Abmessungen des Durchgrangsquerschnittes derselben müssen in diesem Fall einen solchen Druckabfall an derselben gewährleisten, der die Fehler der Vorrichtung 9 kompensiert.
  • Die Einstellung und Arbeit der gemäß dieser Ausführungsvariante der Erfindung ausgeführten Linrichtung ist dem vorstehend beschriebenen analog.
  • Die Anwendung dei zusätzlichen Drossel 20 läßt die Meßgenauigkeit der Einzelteile mit Hilfe der vorgeschlagenen Einrichtung, insbesondere bei weitem Regelbereich des erwähnten Meßbereiches, erhöhen.
  • Bei der Regelung mit dem Ventil 11 des Meßbereiches in weiten Grenzen sowie bei beträchtlicher Änderung des ursprüngliches Spaltes, die beispielsweise durch VeIgrößerung der Düsenanzahl in der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen bei an jeder der Düsen beibehaltenen ursprunglichen Spalten hervorgerufen wird, die die Arbeit innerhalb der am wenigsten gekrümmten Abschnitte ihrer burchflußkennlinie gewährleisten, erweist sich die Änderung der Funktion X als erheblich, und der Meßfehler der Einrichtung nimmt zu.
  • Die Einführung in die Schaltung der Einrichtung der in Fig. 4 dargestellten zusätzlichen Drossel 20 läßt die entstandenen Fehler kompensieren und die Meßgenauigkeit erhöhen.
  • Wenn eine zusätzliche Drossel 20 vorhanden ist, die zwischen dem Ausgang des Eintritsdruckstabilisators 1 und dem Eingang 3a des rotametrischen Indikatoriohres 3 geschaltet ist, so bleibt der Druck P1 am Eingang des rotametrischen Rohres 3 nicht konstant und wird kleiner als der Druck pO am Ausgang des Stabilisators 1 um einen Betrag bp des Druckabfalls an der zusätzlichen Drossel 20 sein. Mathematisch wird dies durch die Formel ausgedrückt: P1 = Po - P (5).
  • ber Druckabfall p an der Drossel 20 ist von der Menge des Gasdurchsatzes durch die Drossel und folglich von der Verschiebungsgröße bs 1 des Schwimmers abhängig. Hierbei nimmt mit dem Anstieg des Gasdurchsatzes, der mit der Vergrößerung des Spaltes an den Stirnflächen der Düsen der Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen verbunden ist und das Hochsteigen des Schwimmers 4 bewirkt, der Druckabfall ap zu, und der Wert des Druckes Pl am Eingang des rotametrischen Rohres 3 nimmt ab. Folglich wird der Wert der Ableitung p1, die die Änderung des Druckes p1 bei der Änderung der Verschiebungsgröße #1 des Schwimmers charakterisiert, negativ sein. Dies wird durch die Formel ausgedrückt: Durch Einsetzen der nach den Formeln (5) und (6) gewonnenen Ausdrücke für den Druck Pl und seine Ableitung pl in die Formel (3), die die Abhangigkeit der Verschiebungsgröße #1 des Schwimmers von der dies bewirkenden C,paltänderung dS angibt, erhält man: In dieser Formel sind K1 und E2 konstante Faktoren, die den Parametern des rotametrischen Rohres 3 und der Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen entsprechen, während pl f und # Funktionen bezeichnen, die die Abhängigkeit des Gasdurchsatzes von der Verschiebung des Schwimmers 4 und der Spaltänderung an der Stirnfläche der Düsen 9b der Vorrichtung 9 charakterisieren.
  • Bei größer werdendem Spalt an der Stirnfläche der Düsen der Vorric.ltung 9 nimmt der Druckabfall dp an der zusätzlichen Drossel 20 zu, was zur Verminderung des Nenners in der Formel (7) und entsprechenden Zunahme des Verhältnisses dl führt. Da, #S wie oben ausgeführt, der Wert der Funktion t mit größer werdendem Spalt abnimmt, läßt sich durch Auswahl der Größe des Durchgangsquerschnittes der Drossel 20 eine solche Abhängigkeit der Änderung des Druckabfalls p an dieser vom Spalt erzielen, die die Inkonstanz der Funktion 8 kompensieren und hierdurch die Linearität der Kennlinie der Einrichtung gewährleil stet. In der Folge wird die Meßgenauigkeit erhöht.
  • In Fig. 5 ist die Einrichtung in der Ausführungsvariante dargestellt, wenn sie alle in Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellten und vorstehend beschriebenen Elemente der Einrichtung enthält.
  • In baulicher Hinsicht sind alle Elemente der Einrichtung außer der Vorrichtung 9 zum Messen von Abmessungen zu einer Baugruppe vereinigt. Diese Konstruktion besitzt alle positiven Vorteile, die für die vorstehend beschriebenen Ausführungsvarianten der Linlichtung charakteristisch sind.
  • Die Einstellung und Arbeit der in Fig. 5 gezeigten Einrichtung wird genauso wie bei der Ausführungsvariante gemäß Fig. 1, 2, 3, 4 durchgeführt.
  • Die hergestellten Versuchsmuster der pneumatischen binrichtung zum Messen von Längenabmessungen passierten allseitige Prüfungen, deren Ergebnisse bestätigten, daß bei ihrer Ansendung die Meßgenauigkeit der Einzelteile, insbesondere bei erweiterten Meßgrenzen, erhöht wird.
  • Die Konstruktion der Einrichtung ermöglicht die Anwendung zusammen mit ihr einer Vorrichtung zum Messen von Abmessungen mit verschiedener Düsenanzahl und verschiedenem Durchmesser dieser Düsen. Hierbei wird die Arbeit der Vorrichtongen bei optimalen Spaltgrößen an den Stirnflächen ihler Düsen gewährleistet.
  • Außerdem ist die Anwendung ein und derselben Vorrichtungen zum Messen von Abmessungen mit den Einrichtungen möglich, die für verschiedene Meßbereiche bestimmt sind.
  • Die Anforderungen an die Herstellungsgenauigkeit der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen und der anderen Baugruppen der Einrichtung sind vermindert. Die Anforderungen an die Lage genauigkeit der zu kontrollierenden Einzelteile in der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen sind gleichfulls vermindert. Dabei ist die Bequemlichkeit der Einstellung der Einrichtung während des Betriebes derselben erhöht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE Pneumatische hinrichtung zum Messen von Längenabmessungen, die ein vertikal angeordnetes rotametrisches Indikatorrohr mit einem Schwimmer, dessen Eingang mit einer Quelle einen des komprimierten Gases über v Sintrittsdrucsstabilisator, dessen Ausgang aber über eine Drossel mit der Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen in Verbindung gesetzt ist, sowie ein Ventil zur Linstellung des Meßbereiches, das mit seinem Eingang an den Eingang des notametrischen Inuikatorrohres, mit seinem Ausgang aber an den Ausgang der eIwähnten Drossel a>Deschlossen ist, sowie ein Ventil zur Einstellung der Schwimmerlage mit einem Ausgang für das Ausströmen eines Teiles des komprimierten Gases in die Atmosphäre enthält, das mit seinem Eingang an den Drosselausgang und an die Vorrichtung zum Messen von Abmessungen von Einzelteilen angeschlossen ist, d a d <1 u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sie einen Austrittsdruckstabilisator (8) besitzt, der zwischen der Drossel (7) und dem Ventil (10) zur hinstellung der Lage des Schwimmers (4) angeordnet ist, derart, daß er mit seinem Ausgang (8b) an daß Ventil (10) zur dinstellung der Lage des Schwimmers (4), mit seinem eingang (8a) aber an den Verbindungsabschnitt der Drossel (7) und des Ventils (11) zur Einstellung des Meßbereiches angeschlossen ist.
  2. 2. Pneumatische Einrichtung nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Austrittsdruckstabilisator (8) in Gestalt eines pneumatischen Folgers mit einer Fuhrungskammer (14) und eines Drosselteilers ausgeführt ist, dessen eingang (17a) mit dem Ausgang (lb) des intrittsdruckstabilisators (1), dessen Ausgang (16b) aber mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt ist, während an seinen zwischen den Drosseln (17, 18) liegenden Abschnitt die Führung kammer (14) des pneumatischen Folgers angeschlossen ist.
  3. 3. Pneumatische zinrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sie ein zusätzliches Ventil (19) zur kinstellllng der Lage des Schwimmers (4) enthält, das an den Ausgang (lb) des Sintrittsdruckstabilisators (1) und an den Ausgang (8b) des Austritbsdruckstabilisators (8) angeschlossen ist.
  4. 4. Pneumatische Einrichtung nach Anspruch 1, d a d <1 u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sie eine zusätzliche Drossel (20) enthält, die zwischen dem Ausgang (lb) des Eintrittsdruckstabilisators (1) und dem Eingang (3b) des rotametrischen Indikatorrohres (3) geschaltet ist.
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Cited By (6)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4794786A (en) * 1985-04-05 1989-01-03 Regie Nationale Des Usines Renault Automatic compressed air economizer device intended to be mounted on a pneumatic comparator
WO1990008299A1 (de) * 1989-01-13 1990-07-26 Bosch Gmbh Robert Verfahren zur messung der steuerquerschnittsfläche einer düse
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CN103940387A (zh) * 2014-04-30 2014-07-23 山东国运量仪精密机械有限公司 浮标式气动量仪

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