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DE2759987C2 - Arzneimittel mit Wirkung als Prostaglandinsynthetaseninhibitor - Google Patents

Arzneimittel mit Wirkung als Prostaglandinsynthetaseninhibitor

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Publication number
DE2759987C2
DE2759987C2 DE19772759987 DE2759987A DE2759987C2 DE 2759987 C2 DE2759987 C2 DE 2759987C2 DE 19772759987 DE19772759987 DE 19772759987 DE 2759987 A DE2759987 A DE 2759987A DE 2759987 C2 DE2759987 C2 DE 2759987C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
udf54
glucoside
udf53
und
prostaglandins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772759987
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Heinrich Dr. Durban Natal Pegel
Hans Dr. 3440 Eschwege Walker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoyer & Co Kg 41469 Neuss De GmbH
Original Assignee
Roecar Holdings (Netherlands Antilles) N.V., Willemstad, Curacao, Niederländische Antillen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roecar Holdings (Netherlands Antilles) N.V., Willemstad, Curacao, Niederländische Antillen filed Critical Roecar Holdings (Netherlands Antilles) N.V., Willemstad, Curacao, Niederländische Antillen
Priority to DE19772759987 priority Critical patent/DE2759987C2/de
Priority claimed from DE19772759171 external-priority patent/DE2759171A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/70Carbohydrates; Sugars; Derivatives thereof
    • A61K31/7028Compounds having saccharide radicals attached to non-saccharide compounds by glycosidic linkages
    • A61K31/7034Compounds having saccharide radicals attached to non-saccharide compounds by glycosidic linkages attached to a carbocyclic compound, e.g. phloridzin
    • A61K31/704Compounds having saccharide radicals attached to non-saccharide compounds by glycosidic linkages attached to a carbocyclic compound, e.g. phloridzin attached to a condensed carbocyclic ring system, e.g. sennosides, thiocolchicosides, escin, daunorubicin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J17/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, having an oxygen-containing hetero ring not condensed with the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton
    • C07J17/005Glycosides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • C07J71/0005Oxygen-containing hetero ring

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Description

  • Die Erfindung betrifft Arzneimittel mit Wirkung als Prostaglandinsynthetaseninhibitor.
  • Prostaglandine sind in allen Säugetierorganismen weit verbreitet. Erst seit einigen Jahren hat sich die Forschung intensiv um die Isolierung und die Kenntnis der biologischen Bedeutung der Prostaglandine bemüht. Nach heutiger Kenntnis existieren zahlreiche, in ihrer Struktur geringfügig variierende Prostaglandine, deren biologische Bedeutung in ihrer weiten Verbreitung, ihrer hohen Wirksamkeit und der auffälligen Breite und Verschiedenheit ihrer Stoffwechselwirkungen besteht. Diese unterschiedlichen Wirkungen sind dadurch bedingt, daß die intrazelluläre Prostaglandinsynthese durch eine Reizung oder Schädigung der Zellmembranen ausgelöscht werden kann, wobei in der ersten Phase Phospholipasen aus Membranlipiden Prostaglandin-Synthesevorstufen freisetzen, daß verschiedene Hormone wie z. B. Bradykinin, Acetylcholin, Histamin die Synthese und Freisetzung von Prostaglandinen steigern und daß Prostaglandine sowohl das Adenyl-Zyklase-System als auch das Guanyl-Zyklase-System stimulieren und dadurch zu einer Steigerung der intrazellulären APM- und GPM-Konzentrationen führen können.
  • Wie sich experimentell aber gezeigt hat, variieren die Prostaglandineffekte in Abhängigkeit von den eingesetzten Prostaglandintypen und der untersuchten Organe. So wird beispielsweise die Adenyl-Zyklase in endocrinen Organen durch die Prostaglandine E&sub1; und E&sub2; stimuliert, im Fettgewebe dagegen gehemmt. Hieraus erklärt sich, warum Prostaglandine beispielsweise den AMP-Spiegel der Zelle im Erfolgsorgan sowohl erhöhen als auch herabsetzen können und im Fettgewebe eine adrenalin- und glucagon-antagonistische Wirkung entfalten. An der glatten Muskulatur bewirken Prostaglandine zum Teil Kontraktionen wie beispielsweise bei Uterus und Darm, zum Teil aber auch Dilatation wie beispielsweise an den Gefäßen. In der Niere erhöhen die Prostaglandine E&sub2; und A&sub2; beispielsweise die Natrium- und Kaliumausscheidung. Außerdem ist bereits bekannt, daß eine Erhöhung des Gewebespiegels an Prostaglandin E&sub2; und F&sub2;α-entzündliche Reaktionen einleitet und unterhält.
  • Aus den vielfältigen Stoffwechseleffekten der Prostaglandine ergeben sich zahlreiche therapeutische Anwendungsmöglichkeiten. So werden Prostaglandine bei der Behandlung von Asthma und Kreislauferkrankungen eingesetzt, da Prostaglandine vom E-Typ eine gefäßdelatierende Wirksamkeit zeigen. Andererseits lösen Prostaglandine Wehen aus und leiten die Geburt ein, so daß sie gegebenenfalls auch als Arbortiva eingesetzt werden können.
  • Seit kurzem ist erst bekannt, daß die Wirkung einiger, zum Teil seit Jahrzehnten bekannter Arzneimittel mit analgetischer und entzündungshemmender Aktivität auf einer Hemmung der Prostaglandinsynthetasen beruht. Dies trifft beispielsweise für Acetylosalicylsäure, Indometacin und Ibuprofen zu. Aus der starken Inhibitorwirkung dieser Verbindung erklärt sich einerseits ihre Wirksamkeit gegen entzündliche Erscheinungen, andererseits aber auch das Auftreten zahlreicher Nebenwirkungen, von denen als Beispiel nur die Auslösung von Magenblutungen genannt wird.
  • Die Biosynthese der Prostaglandine geht von den Membranphosphorlipiden aus, die in Arachidonsäure umgewandelt und durch Sauerstoffradikale in Endoperoxid-Prostaglandine überführt werden. Aus diesen Endoperoxid-Prostaglandinen bilden sich die relativ stabilen Prostaglandine, Thromboxane sowie das verhältnismäßig instabile Prostazyklin. Die Bildung von PGE&sub2; und PGF&sub2;α aus Arachidonsäure läßt sich formelmäßig wie folgt darstellen: °=c:240&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz23&udf54; &udf53;vu10&udf54;
  • Die biologische Halbwertzeit der Prostaglandine und insbesondere der Prostaglandinvorstufen ist nur sehr kurz. Der Abbau erfolgt rasch durch Oxidation am C-Atom 15 und dann über die für die Fettsäuren typische β-Oxidation.
  • Es ist bereits bekannt, daß gewisse chemische Verbindungen starke Prostaglandinsynthetaseninhibitoren darstellen. Diese Verbindungen wie beispielsweise Indometacin oder Acetylosalicylsäure werden als Inhibitoren für die PGE&sub2;-Synthetase angesehen und dementsprechend zur Behandlung von entzündlichen Erscheinungen verschiedenster Genese wie beispielsweise rheumatischen und arthritischen Erkrankungen und ähnlichem eingesetzt. Die stark ausgeprägte Inhibitorwirkung, die nicht nur auf die PGE&sub2;-Synthetase beschränkt zu sein scheint, führt aber auch zu den hierdurch bedingten unerwünschten Nebenwirkungen wie Auslösung von Magen- und Darmblutungen, anderen diffusen Blutungen, Auftreten von Allergien und den Möglichkeiten der Beeinflussung einer Gravidität.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein neues Arzneimittel mit Wirkung als Prostaglandinsynthetaseninhibitor zu entwickeln, das die bekannten Nachteile nicht aufweist.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird ein Arzneimittel mit Wirkung als Prostaglandinsynthetaseninhibitor vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es als Wirksubstanz Spiroketalsteroidglykoside und/oder deren Ester enthält.
  • Völlig überraschend wurde festgestellt, daß Spiroketalsteroidglykoside und deren Ester wirksame Inhibitoren für die Prostaglandin E&sub2;- und Prostaglandin F&sub2;α-Synthetasen sind und trotzdem keine durch die Beeinflussung des Prostaglandinspiegels sonst auftretende Nebenwirkungen auslösen.
  • Als Spiroketalsteroidglykoside werden die Steroidsaponine bezeichnet, die im als Aglykon vorliegenden Steroidgrundgerüst eine an den C-Atomen 16 und 17 angeschlossene Spiroketalgruppierung aufweisen. Die Aglykone können danach unterschieden werden, ob es sich um 5-En-Steroidsapogenine oder 5-α-Steroidsapogenine handelt. Zu den 5-En-Verbindungen gehören beispielsweise Diosgenin, Yamogenin, Botogenin und Correlogenin, während als typische Vertreter der 5-α-Verbindungen beispielsweise Tigogenin, Neotigogenin, Hecogenin und Sisalagenin gelten.
  • In der Natur liegen die Aglykone der Saponine als Glykoside vor und enthalten meist 3 oder mehr Monosaccharideinheiten im Zuckeranteil. Aus diesem Grund sind die verhältnismäßig zuckerreichen Verbindungen einigermaßen gut wasserlöslich und bilden häufig einen seifenähnlichen Schaum.
  • Die Spiroketalsteroidglykoside entsprechen der nachfolgenden allgemeinen Formel °=c:110&udf54;&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz10&udf54; &udf53;vu10&udf54;in der in 5-Stellung eine Doppelbindung oder ein Alpha -Wasserstoffatom vorliegen und in der Z ein Mono- oder Disaccharid und insbesondere Glukose, gegebenenfalls verestert, bedeuten.
  • Die erfindungsgemäß eingesetzten Spiroketalsteroidglykoside und deren Ester können als Extrakte aus pflanzlichem Material, als angereicherte Extrakte, oder als synthetisch hergestellte Verbindungen eingesetzt werden. Die Synthese erfolgt in an sich bekannter Weise wie beispielsweise durch die bekannte Königs-Knorr-Synthese zur Herstellung von Glykosiden unter Verwendung der entsprechenden Aglykone, eines am C-1 bromierten Zuckeracetates und Silberoxyd oder Silbercarbonat.
  • Eine Übersicht über die bekannteren Aglykone und ein Teil der Glykoside ist beispielsweise in Konstitution und Vorkommen der organischen Pflanzenstoffe von W. Karrer, Birkhäuser Verlag Basel, 1958 veröffentlicht. Verfahren zur Extraktion der Aglykone und der intakten Glykoside aus Pflanzenmaterial lassen sich ebenfalls aus dieser Veröffentlichung entnehmen. Verfahren zur Synthese werden beispielsweise in J. Amer. Chem. Sec. 1978, Seiten 3331-3339 oder für eine Variante der Koenigs -Knorr-Synthese in Journal of Pharmaceutical Science, 67, 11 1978, 1589-1592 beschrieben.
  • Die Spiroketalsteroidglykoside sind Saponine ebenso wie die dazugehörigen Aglykone und wurden bisher zu wissenschaftlichen Zwecken wegen ihrer hämolytischen Aktivität und teilweise als Fischgift verwendet. Medizinisch wurden diese Verbindungen bisher nicht genutzt.
  • Bei Verwendung der Spiroketalsteroidglykoside ist aber zu beachten, daß sie eine relative Unlöslichkeit in Wasser aufweisen. Die Verbindungen müssen daher in einer für die Resorption hinreichenden kleinen Teilchengröße gegeben werden. Es ist daher unbedingt erforderlich, daß die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen so hergestellt und/oder vorbereitet und/oder so in pharmazeutische Präparate inkorporiert werden, daß flüssige oder Feststofflösungen, Emulsionen oder feste Dispersionen entstehen, die in an sich bekannter Weise durch Adsorption, Absorption oder durch Mahlvorgänge mit oder ohne Zusatzstoffe erhalten werden können. Diese Verfahren zielen allesamt auf die Verkleinerung der Teilchen und Verringerung der Kristallinität hinaus, so daß diese statt in Form von kristallinen Mikropartikeln als winzige amorphe mono- oder multimolekulare Aggregate vorliegen. Die erfindungsgemäß einzusetzenden Verbindungen werden meist mit Teilchengrößen von etwa 0,1 mm und vorzugsweise von 0,06 mm und kleiner eingesetzt.
  • Die erfindungsgemäß eingesetzten Verbindungen werden in Tagesdosen von etwa 0,03 bis etwa 10 mg verabreicht. Als Erhaltungs- oder prophylaktische Dosis werden meist etwa 0,45 bis 0,1 mg täglich gegeben. Diese Dosen können in drei Einzeldosen aufgeteilt oder in einer einzigen Dosis mit protahierter Wirkung verabreicht werden. Nach bisheriger Kenntnis sind die erfindungsgemäß einzusetzenden Verbindungen zur Behandlung solcher Krankheiten geeignet, bei denen eine Herabsetzung des PGE&sub2; oder des PGF&sub2;α-Spiegels erforderlich ist. Hierbei handelt es sich beispielsweise um
    • 1.) Geschwüre, insbesondere solche des Magen-Darm -Traktes,
    • 2.) endokrine Störungen,
    • 3.) Urogenitalerkrankungen, insbesondere benigne Prostahyperthropie und dadurch bedingte Beschwerden,
    • 4.) Herzerkrankungen und Blutdruckabweichungen,
    • 5.) ödematöse Zustände,
    • 6.) Gefäßerkrankungen, Thrombosen, Krampfadern und Hämorrhoiden,
    • 7.) Dermatitiden und Histaminüberschußreaktionen,
    • 8.) entzündliche Erscheinungen,
    • 9.) arthritische und rheumatoide Erkrankungen,
    • 10.) Allergien einschließlich Asthma.
  • In entsprechender Weise können die erfindungsgemäß einzusetzenden Verbindungen auch zur Behandlung tierischer Krankheiten eingesetzt werden. Diese Dosen bei der Bekämpfung von Tierkrankheiten können in bekannter Weise, also bezogen auf Gewichtsbasis bei einem angenommenen menschlichen Durchschnittsgewicht von 75 kg berechnet werden.
  • Die Verbindungen können in an sich bekannter Weise zu pharmazeutischen Spezialitäten verarbeitet werden wie beispielsweise zu Pulvern, Pillen und Tabletten, Kapseln, Dragees, Emulsionen, Lösungen, Injektions- bzw. Infusionslösungen, Salben und Cremes.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Beispiele näher erläutert:
  • Beispiel 1 Herstellung von Diosgenin-3-β-D-glukosid
  • 41,4 g Diosgenin und 55,2 g Silbercarbonat wurden in siedendes Toluol eingebracht, und die Mischung wurde unter Rühren so lange destilliert, bis das Destillat wasserfrei überging. Dann wurde in die gerührte siedende Mischung eine Lösung aus 82,2 g Bromacetylglukose in 100 ml Toluol eingetropft. Die Mischung wird kontinuierlich weiter destilliert, um das sich bei der Reaktion bildende Wasser zu entfernen. Während dieser Zeit wird das Reaktionsgefäß vor Licht geschützt. Falls notwendig, wird das Volumen der Reaktionsmischung durch Zugabe von trockenem Toluol konstant gehalten. Nach der Zugabe der Acetobromglukoselösung wird so lange weiter destilliert, bis das Destillat wasserfrei übergeht. Die Reaktionsmischung wird dann abgekühlt und filtriert. Der Rückstand wird mit frischem heißen Toluol ausgewaschen. Die vereinigten Filtrate und Waschflüssigkeiten werden unter vermindertem Druck zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wird aus Aethanol oder Hexan umkristallisiert. Die Ausbeute an Diosgenin-3-β-D-glukosid-tetraacetat betrug 25,5 g oder 34,3%.
  • 1 g Natrium wurde in 100 ml absoluten Äthanols gelöst. Von dieser Lösung wurden 15 ml unter Rühren schnell zu einer Lösung von 10 g Diosgenin-glukosid-tetraacetat in 600 ml Äthanol bei 45°C zugegeben. Die Mischung wird eine Stunde gerührt, bevor 2 l Wasser zugesetzt werden und die Mischung dann wiederum eine Stunde gerührt wird. Das ausgefallene Diosgenin-β-D-glukosid wird abfiltriert und mit Wasser neutral gewaschen, bevor es im Vakuum 12 Stunden getrocknet wird. Die Ausbeute betrug 7 g oder 90%.
  • In entsprechender Weise können auch alle übrigen erwähnten Spiroketalsteroidglykoside hergestellt werden.
  • Beispiel 2 Herstellung pharmazeutischer Zubereitungen
    • a.) Herstellung von Lactose-Maisstärke-Pulvern mit einem Gehalt an Diosgenin-β-D-glukosid
    • 15 g Diosgenin-β-D-glukosid werden in 3 l einer siedenden Mischung aus Chloroform und Äthanol im Verhältnis 3 : 1 gelöst. Die Lösung wird dann zu 1 kg Lactose mit einer Teilchengröße von nicht über 0,15 mm zugegeben. Die so entstehende Aufschlämmung wird unter ständigem Rühren zur Trockne eingedampft. Die trockene imprägnierte Lactose wird auf die ursprüngliche Teilchengröße wieder zerkleinert und schließlich mit 9 kg Maisstärke und 50 g Magnesiumsterat gemischt. Diese Mischung ist ausgezeichnet zur Abfüllung in Kapseln geeignet. Jede Kapsel kann beispielsweise 100 mg der Mischung enthalten, was einem Gehalt an 0,15 mg Diosgenin-β-D-glukosid 10 mg Lactose, 90 mg Maisstärke und 0,5 mg Magnesiumsterat entspricht.
    • b.) Herstellung von Lactosegranulaten mit einem Gehalt an Diosgenin-β-D-glukosid
    • 5 g Diosgenin-β-D-glukosid werden in 5 l siedenden Äthanols gelöst. Die Lösung wird dann zu 3,32 kg Lactose mit einer Teilchengröße von nicht über 0,15 mm zugesetzt. Die Aufschlämmung wird unter ständigem Rühren zur Trockne eingeengt. Die trockene imprägnierte Lactose wird auf die ursprüngliche Teilchengröße zerkleinert, bevor sie zu Granulaten mit einer bevorzugten Teilchengröße von etwa 0,7 bis 1,2 mm verarbeitet wird. Dieses granulierte Produkt ist ebenfalls besonders zur Weiterverarbeitung in Kapseln geeignet, wobei beispielsweise eine Kapsel mit 100 mg des Granulates dann 0,15 mg Diosgenin-β-D -glukosid enthält.
  • Produkte wie unter a) und b) können auch hergestellt werden unter Verwendung von
    • i.) Glykosiden der erwähnten 3-β-Hydroxispiroketalsteroide und insbesondere der β-D-Glukoside von Tigogenin und Hecogenin.
    • ii.) Glukose, Ascorbinsäure oder Talk als Träger für die Glykoside oder auch unter Verwendung anderer inerter pharmazeutisch unbedenklicher Träger.
    • iii.) Der Gehalt an aktiven Glykosidverbindungen in jeder Kapsel kann auf Werte zwischen 0,01 mg und mehr eingestellt werden.
    • iv.) Die in a) und b) erwähnten Hilfssubstanzen können in Entsprechung der üblichen pharmazeutischen Herstellungsverfahren geändert werden.
    • v.) In jedem Stadium der Herstellungsprozesse in a) oder b) können andere pharmazeutisch aktive Verbindungen eingearbeitet werden.

    • c.) Herstellung von Tabletten mit einem Gehalt an Diosgenin-β-D-glukosid

    • 1,250 g Diosgenin-β-D-glukosid werden in 1 l Chloroform gelöst und mit 900 g Lactose versetzt. Die Aufschlämmung wird unter vermindertem Druck und ständigem Rühren bei Raumtemperatur getrocknet. Dann wird die Mischung mit 2100 g Kartoffelstärke versetzt und erneut kräftig gemischt. Die imprägnierte Lactose-Stärke-Mischung wird mit 2500 ml einer wäßrigen Lösung aus 250 g Gelatine und 5 g Glyzerin versetzt und in an sich bekannter Weise granuliert. Die Granulate werden unter vermindertem Druck bei Raumtemperatur getrocknet. Das Granulat wird dann in an sich bekannter Weise zu Tabletten mit einem Gesamtgewicht von 400 mg verpreßt. Jede Tablette enthält demnach 0,15 mg Diosgenin-β-D-glukosid, 110,56 mg Lactose, 257,97 mg Kartoffelstärke, 30,31 mg Gelatine und 0,61 mg Glyzerin.

    • d) Herstellung von Dragees mit einem Gehalt an Hecogenin-β-D-glukosid

    • Eine Lösung aus 450 mg Hecogenin-β-D-glukosid in 2 l Chloroform wird mit 1850 g Lactose und 300 g Saccharose versetzt. Die Aufschlämmung wird bei 30°C unter vermindertem Druck getrocknet und dann in an sich bekannter Weise unter Zugabe von 1,6 l einer wäßrigen Gelatinelösung mit einem Gehalt an 40 g Gelatine granuliert. Das Granulat wird bei vermindertem Druck und einer Temperatur von 45°C getrocknet. Dann wird das Granulat mit 10 g Magnesiumsterat innig gemischt. Die so hergestellte Mischung (2200 g) wird zu etwa 3000 Kernen verpreßt, die dann im üblichen Dragierverfahren mit einer, gegebenenfalls gefärbten, dünnen Drageedecke überzogen werden. Jedes Dragee enthält demnach 0,15 mg Hecogenin-b-D-glukosid, 616,67 mg Lactose, 100,00 mg Saccharose, 13,33 mg Gelatine und 3,33 mg Magnesiumsterat.

    • e) Herstellung einer Salbe mit einem Gehalt an Hecogenin-β-D-glukosid

    • 1 g Hecogenin-β-D-glukosid werden in 90 g emulgierenden
    • Cetylstearylalkohol eingearbeitet. Nach Zugabe von 105 g dickflüssigen Paraffins und 105 g weißer Vaseline wird auf dem Wasserbad auf 60°C aufgeschmolzen. Die Schmelze wird mit 699 g Wasser mit etwa der gleichen Temperatur in kleinen Anteilen versetzt. Die Mischung wird bis zum Erkalten gerührt und ergibt eine Salbe mit einem Gehalt an 0,1% Glukosid.

    • f.) Herstellung einer Creme mit einem Gehalt an Tigogenin-β-D-glukosid

    • 1 g Tigogenin-b-D-glukosid wird in 500 g Wollwachsalkohol eingetragen und auf dem Wasserbad auf etwa 50°C erhitzt. Die Mischung wird dann mit 499 g Wasser von etwa gleicher Temperatur in kleinen Anteilen versetzt. Die Creme wird bis zum Erkalten gerührt, wobei verdampfte Wasseranteile ergänzt werden. Die Creme weist einen Gehalt an 0,1% Glukosid auf.
    Beispiel 3
  • Herstellung von pharmazeutisch unbedenklichen Lösungen
  • 1000 mg Tigogenin-β-D-glukosid werden in einer Mischung aus 3 l Äthanol und 7 l Wasser gelöst. Die abgekühlte 30%ige wäßrige Äthanol-Lösung wird dann in 250 ml Flaschen abgefüllt. Die Patienten werden angewiesen, von dieser Lösung 3 mal täglich 2,5 ml (entsprechend der jeweiligen Größe von einem halben oder einem ganzen Teelöffel) zu nehmen.
  • Die Gesamtlösung ergibt 40 250 ml-Flaschen, die jeweils 100 Dosen zu 2,5 ml enthalten, so daß die Gesamtmenge für eine Behandlung von etwa 33 Tagen ausreicht.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß zusammen mit den Steroldesacchariden auch andere pharmazeutisch wirksame Verbindungen in die Lösungen eingearbeitet werden können. Darüber hinaus kann der Alkoholgehalt dieser Lösungen verändert werden, gegebenenfalls können auch andere pharmazeutisch unbedenkliche Lösungsmittel Verwendung finden. Auch kann gegebenenfalls reines Wasser als einziges Lösungsmittel benutzt werden.
  • Beispiel 4 Toxizitätsprüfung der Spiroketalsteroidglykoside
  • Bei der Prüfung der akuten Toxizität bei Ratten, Mäusen, Kaninchen, Hunden und Primaten konnten nach oraler Gabe auch in Dosen von 1 bis 3 g/kg Körpergewicht keine toxischen Effekte festgestellt werden.
  • Auch bei Gabe über einen längeren Zeitraum von täglichen Dosen von 100 bis 200 mg/kg Körpergewicht konnten bei diesen Tierspezies keine toxischen und auch keine gichtartigen Erscheinungen festgestellt werden, so daß die Verträglichkeit als gut bezeichnet werden kann.
  • Beispiel 5 Nachweis der Wirksamkeit als Prostaglandinsynthetaseninhibitor
  • Die Wirksamkeit der Verbindungen als Prostaglandinsynthetaseninhibitor wurde nach den Verfahren von A. L. Willis nachgewiesen. Entsprechende Versuchsbedingungen sind beispielsweise in Proceedings of a Workshop Held during the VIIIth European Rheumatology Congress Helsinki 1975 beschrieben.
  • Silikonisierte Kuvetten des Aggregometers werden bei einer Temperatur von 37°C als Inkubationsgefäß benutzt, in dem eine Arachidonatlösung schnell mit einem Prostaglandinsynthetaseenzymsystem, meist aus Schafsblase hergestellt, zugegeben und verrührt wird. Zu dieser Lösung in der Kuvette wird dann mit Antikoagulantien behandeltes blutplättchenreiches Plasma zugefügt, das ebenfalls auf 37°C erwärmt wurde. Die Lichttransmission durch die Kuvette wird sofort nach Zugabe aufgezeichnet. In der Kontrollprobe zeigt sich nach 45 Sekunden Inkubationszeit ein deutlicher Peak in der Plättchenaggregation, der die Bildung von Prostaglandinen PGE&sub2; und PGF&sub2;α und die dadurch bedingte Plättchenaggregation anzeigt.
  • In den Untersuchungsproben mit einem Zusatz von 0,00001% Spiroketalsteroidglykoside unterbleibt die Aggregation der Blutplättchen. Dies zeigt deutlich an, daß die Bildung der Prostaglandine über Endoperoxidverbindungen aus dem Arachidonat inhibiert wurde.
  • Beispiel 6
  • Nach neuerer Erkenntnis spielen die Prostaglandine PGE&sub2; und PGF&sub2;α sowie die Endoperoxidvorstufen dieser Verbindungen eine wesentliche Rolle bei der Auslösung der rheumatoiden Arthritis. In pharmakologischen Versuchen wurde daher die Wirksamkeit der erfindungsgemäß einzusetzenden Verbindungen als Prostaglandinsynthetaseninhibitor geprüft.
  • Bei einem Vergleich der Arthritis nach experimentellem Rotlauf beispielsweise bei der Ratte mit der rheumatischen Arthritis des Menschen läßt sich eine weitgehende Übereinstimmung der einzelnen morphologischen Veränderungen erkennen. Die Untersuchungen erfolgten nach den Angaben von Schulz et al. Beitr. Path. 154, 1-26, 27-51 (1975). Die rotlaufbedingte Arthritis bei Ratten läßt sich durch eine einmalige Injektion mit nahezu 100%iger Sicherheit reproduzieren. Bei der Rotlaufarthritis sind stets mehr als 6 Gelenke verändert, und zwar große und kleine Gließmaßengelenke in gleicher Ausprägung. Beim experimentellen Rotlauf weisen sämtliche Tiere noch nach 3 Monaten hochgradig poliferative Prozesse auf. Zur Prüfung der Substanzen werden aus der Manifestationsphase folgende Parameter zur Beurteilung der Präparatwirksamkeit herangezogen:
  • Pfotenvolumen
  • Die Arthritis der Ratte ist klinisch bei Tieren mit 150 g Körpergewicht schon ab dem 3. Tag bei etwa 200 g ab dem 5. Tag durch ein hochgradiges periartikuläres Oedem gekennzeichnet.
  • Niere (Eiweißausscheidung)
  • Durch Mikrothromben bedingte Nephrosen können bei ca. 30-40% der Tiere am 7.-8. Tag auftreten.
  • Auge
  • Entzündungen (Trübungen) der Cornea etwa am 8. Tag.
  • Äußere Geschlechtsorgane, Schwanzspitze
  • Durch Thromben bedingte Nekrosen ab 6.-8. Tag.
  • Aorta
  • Zwischen dem 6. und 11. Tag treten bei der Ratte fibrinreiche Thromben auf der Aortenintima auf. Die größte flächenhafte Ausdehnung wird etwa am 8. Tag erreicht.
  • Die Punktzahl bei der Bewertung errechnet sich aus der Gesamtzahl der Aortenthromben je Versuchsgruppe geteilt durch die Anzahl der Tiere.
  • Für die Untersuchung wurden männliche Wistarratten mit Gewichten zwischen 150 und 180 g verwendet. Die Tiere wurden in Einzelkäfigen gehalten und erhielten eine Rattenstandarddiät (Seniff R) und Wasser ad libitum.
  • Die Raumtemperatur betrug konstant 22°C, die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60%. Die tägliche Beleuchtungsdauer betrug 12 Stunden.
  • Vor Testbeginn hatten die Tiere eine Akklimatisionszeit von 10 Tagen.
  • Die Infektion erfolgte mit dem Rotlaufstamm T 28. Die Dosierung betrug 2 ml subkutan (ca. 100-200 Millionen Keime). Die hier zu prüfenden Verbindungen wurden in steriler physiologischer Kochsalzlösung suspendiert und in einer Dosierung von 5 mg/kg i. P. appliziert. Die Behandlung lief vom Infektionstag ab bis zum Versuchsende oder dem Tod der Tiere, 5 x pro Woche.
  • Bei der Bewertung der charakteristischen Aorten -Thromben ergaben sich folgende Werte: &udf53;vu10&udf54;H@&udf53;sb37,6&udf54;&udf53;el3&udf54;H@&udf53;ta3:19:23:37,6&udf54;\Kontrollgruppe:\ Punktzahl\ 2,80&udf53;tz&udf54; \Hecogeninglukosid:\ \ 1,38&udf53;tz&udf54; \Diosgeninglukosid:\ \ 1,33&udf53;tz&udf54; &udf53;vu10&udf54;&udf53;sb37,6&udf54;&udf53;el3&udf54;&udf53;ta3:19:23:37,6&udf54;\Smilageninglykoside (technisches Gemisch)\ \ 1,42&udf53;tz&udf54; \Tigogeninglukosid\ \ 1,35&udf53;tz&udf54; \Tigogeninmaltosid\ \ 1,38&udf53;tz&udf54; \Tigogeninrhamnosid\ \ 1,35&udf53;tz&udf54; \Sarsasapogeninglukosid\ \ 1,45&udf53;tz&udf54; \Yuccageninglukosid\ \ 1,48&udf53;tz&udf54; \Botogeninglykoside (technisches Gemisch)\ \ 1,48&udf53;tz&udf54; \Lilageninglukosid\ \ 1,33&udf53;tz&udf54; &udf53;te&udf54;&udf53;sb37,6&udf54;&udf53;el1,6&udf54;&udf53;vu10&udf54;
  • Im Fall der Smilagenin- und Botogeninglykoside wurde ein nach üblichen Verfahren aus entweder Smilax-Arten oder Dioscorea-Arten gewonnenes Glykosidgemisch eingesetzt, das nicht weiter gereinigt war und daher neben Monoglykosiden auch Di- und Oligoglykoside enthielt.

Claims (3)

1. Arzneimittel mit Wirkung als Prostaglandinsynthetaseninhibitor, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Spiroketalsteroidglykosiden und/oder deren Estern.
2. Arzneimittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Glukosiden des Diosgenins, Hecogenins und/oder Tigogenins.
3. Arzneimittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchengröße der Wirksubstanz unter 0,1 mm Durchmesser liegt.
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