DE2749675C1 - Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung in von Orthogonalpolarisationsstörern störbaren Zielverfolgungsradaranordnungen - Google Patents
Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung in von Orthogonalpolarisationsstörern störbaren ZielverfolgungsradaranordnungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Gegenmaßnahme
einrichtung in Zielverfolgungsradaranordnungen (ECCM) gegen
Störer, von denen aus zum Zielverfolgungsradar hin elektromagne
tische Felder ausgesandt werden, deren Polarisation orthogonal
zur Polarisation des von der Radaranordnung ausgesandten Feldes
orientiert ist.
Die Zielverfolgung durch eine Radaranordnung wird im Winkel er
heblich gestört, wenn das Ziel einen Orthogonal-Polarisations
störer aufweist. Ein solcher Störer sendet Störfelder ab, deren
Polarisation orthogonal zu der Polarisation der Antenne des Ziel
folgeradars orientiert ist. Die Störung wird gewöhnlich beim Ziel
folgeradar erst dann erkannt, wenn ein Zielverlust bereits er
folgt ist. Dies bedeutet beispielsweise, daß ein frühzeitiges
Umschalten von dem gestörten Zielfolgeradar auf einen eventuell,
vorhandenen redundanten und ungestörten Sensor nicht rechtzeitig
durchgeführt werden kann.
Ein Kreuzpolarisationsstörer, welcher als ein Sonderfall eines
Orthogonalpolarisationsstörers anzusehen ist, ist z. B. aus der
US-PS 3 171 125 bekannt.
Zielverfolgungsradaranordnungen arbeiten gewöhnlich entweder nach
dem Monopulsprinzip oder nach dem Prinzip der konischen Abtastung
(conical scan). Beide angeführten Zielverfolgungsradarsysteme
sind durch Orthogonalpolarisationsstörer im Winkel störbar, da
in beiden Fällen die Strahlungsdiagramme der Antennen sehr
stark verzerrt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schutzeinrichtung für ein
Zielfolgeradar anzugeben, durch welche eine frühzeitige Warnung
erfolgt, wenn eine Störung durch einen Orthogonalpolarisations
störer vorliegt. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
gelöst, daß das Empfangssignal einer Antenne, deren Peilachse
mit einer bestimmten Frequenz entlang eines Kegelmantels rotiert,
einer Schaltung zugeführt wird, in der eine Spektralanalyse der
empfangenen Spannung durchgeführt wird, derart, daß die spektra
len Anteile der Grundfrequenz der Antennendrehung und einer
ausgewählten Vielfachen dieser Grundfrequenz amplitudenmäßig in
einer Vergleichseinrichtung untersucht werden und daß dann ein
sogenanntes Orthogonalpolarisationsalarmsignal von der Ver
gleichseinrichtung abgegeben wird, wenn die Amplitude der Span
nung mit der Vielfachen der Grundfrequenz die Amplitude der
Spannung der Grundfrequenz eindeutig übersteigt. Mittels der
vorstehend angegebenen Einrichtung läßt sich das Strahlungs
diagramm der Antenne laufend und ohne Beeinflussung des Radar
betriebs überwachen.
In vorteilhafter Weise wird die durch Zielfluktuationen oder
Sendeleistungsänderungen hervorgerufene zusätzliche Amplituden
modulation mittels einer automatischen Verstärkungsregelung von
einem nicht strahlschwenkenden Empfangszweig kompensiert. Es
läßt sich dann das Antennendiagramm entlang der Bahnen der
Strahlschwenkbewegungen exakt abtasten.
Mit Hilfe der Einrichtung nach der Erfindung kann das Ortho
gonalpolarisationsalarmsignal bereits einige hundertstel Se
kunden nach Störbeginn abgegeben werden. Dieser Alarm wird dann
in zweckmäßiger Weise dazu benutzt, eventuell vorhandene Schutz
schaltungen auszulösen. Es läßt sich dann z. B. die Antenne durch
Extrapolation von Flugspurdaten bewegen oder aber auch eine Um
schaltung auf einen Fernseh- oder Infrarot-Tracker vornehmen.
Als Auswegmaßnahme im Störungsfall bleibt auch die Zielver
folgung über ein Periskop durch den Operator. Das Zielfolgeradar
selbst mißt dann nur die Entfernung ("range only").
Im folgenden werden anhand von vier Figuren die Erfindung und
Ausführungsbeispiele davon näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Diagramm, welches die Störerkennbarkeit mittels
der Spektralanalyse der Empfangsspannung einer Antenne
mit konischer Strahlschwenkung verdeutlicht,
Fig. 2 die Schaltung einer nach dem Monopulsprinzip arbei
tenden Zielverfolgungsradaranordnung mit einer
Diagrammanalyse-Einrichtung zur Auslösung eines
Orthogonalpolarisationsalarms,
Fig. 3 eine Anordnung zur Erzeugung eines rotierenden
Differenzdiagramms einer Monopulsantenne durch einen
Mikrowellenresolver, und
Fig. 4 ein Diagramm, welches die Erzeugung eines aus der
Hauptpeilrichtung herausgerückten Antennendiagramms
durch Überlagerung eines Summen- und eines Differenz
diagramms verdeutlicht.
Die Erkennung der Winkelstörung einer Monopulsantenne durch
einen Orthogonal-Polarisationsstörer erfolgt durch konisches
Abtasten des Strahlungsdiagramms. Dabei wird die Strahlrichtung
im Summenkanal entlang eines Kegelmantels mit einer Drehfre
quenz f bewegt. Die entsprechend dem Antennendiagramm modu
lierte Störenergie im Radarempfänger wird nach der Modulations
frequenz durch eine Spektralanalyse ausgewertet. Dominiert
beispielsweise die vierte Harmonische (4 . f) über der Grundwelle,
so liegt eine Störung vor. Ähnliches gilt für die zweite, dritte,
fünfte usw. Harmonische im Vergleich zur Grundfrequenz. In
Fig. 1 ist auf der Abszisse das Verhältnis der Störleistung J
zur Nutzleistung S im logarithmischen Maßstab 10 log J/S und
auf der Ordinate das Verhältnis der Amplitude A1 der Grundwelle
zur Amplitude A4 der vierten Harmonischen im logarithmischen
Maßstab 20 log A1/A4 dargestellt. Ein Pegelabstand der Spannungs
amplituden von Grundwelle und vierter Harmonischer von weniger
als 25 dB ist bereits ein deutliches Kriterium dafür, daß eine
Störung vorliegt. Oberhalb dieses Pegels, der durch eine aus
Punkten und Strichen bestehende Linie gekennzeichnet ist, wird
auf störfreien Betrieb erkannt.
Die Ausführungen der elektronischen Schutzmaßnahmeeinrichtung
nach der Erfindung unterscheiden sich je nach dem, ob sie in
einem nach dem Prinzip der konischen Abtastung oder dem Mono
pulsprinzip arbeitenden Zielfolgeradar eingesetzt werden.
Zielverfolgungsradaranordnungen mit konischer Abtastung (conical
scan) tasten von sich aus das Ziel bereits mit einer konisch be
wegten Antenne ab. Dabei bewegt sich die Peilachse der Antenne
entlang eines Kegelmantels. Das Fehlersignal für die Winkelver
folgung wird hierbei durch eine geeignete Schaltung auf seine
spektralen Anteile in der Grundfrequenz der conical scan-Drehung
und in der vierten Harmonischen dieser Grundfrequenz hin unter
sucht. Durch einen Vergleich der zu diesen Frequenzen zugehö
rigen Amplituden läßt sich die Aktivität eines Orthogonalpolari
sationsstörers erkennen.
Die spektrale Untersuchung der Radarvideospannung kann dabei z. B.
mittels einer Fourieranalyse durch einen digitalen Algorithmus
mit einem Kleinrechner, mittels eines digitalen Filters mit an
schließendem Pegelvergleich oder auch mittels analoger Filter mit
nachfolgendem Pegelvergleich durchgeführt werden.
Bei Monopuls-Zielverfolgunsradaranordnungen werden die Zieldaten
im allgemeinen nicht durch die Anwendung einer Strahlschwenkung
abgeleitet, sondern durch die Auswertung von drei feststehenden,
aber verschiedenartigen Antennendiagrammen in einem Dreikanal
empfänger.
Eine Schaltung zur zusätzlichen konischen Strahlschwenkung der
Antenne mit einer Summe-Differenz-Monopulsempfangsauswerte
schaltung zeigt Fig. 2. Die zusätzliche Schaltung zur Erkennung
einer Orthogonalpolarisationsstörung beeinflußt den Radarbe
trieb nicht. Der Empfang des nach dem Monopulsprinzip mit einem
Summendiagramm und zwei Differenzdiagrammen arbeitenden Ziel
verfolgungsradar erfolgt in bekannter Weise über vier Strah
ler 1 bis 4, die über eine Einrichtung 5 zur Erzeugung eines
Summensignals Σ, eines Azimut-Differenzsignals ΔAz und eines
Elevations-Differenzsignals ΔEl verkoppelt sind. Die Aussen
dung des Signals von einem Sender 6 erfolgt über den Summenkanal
unter Zwischenschaltung eines nicht eigens dargestellten Sende-
Empfangsschalters. In den beiden Differenzkanälen und im Summen
kanal erfolgt in den Mischstufen 7 bis 9 eine Frequenzumsetzung
in die Zwischenfrequenzebene mit Hilfe der Ausgangsspannung
eines Lokaloszillators 10. Im Summenkanal und in den beiden
Differenzkanälen liegt außerdem in der Zwischenfrequenzebene
jeweils ein Verstärker 11, 12 bzw. 13, deren Verstärkungen in
Abhängigkeit vom Signal des Summenkanals über einen Detektor 14
und eine automatische Verstärkungsregeleinheit 15 (AGC) gere
gelt werden. Die Umformung der den Zwischenfrequenzverstärkern 11
bis 13 entnommenen Signale in ein Azimut-Fehlersignal eAz und
ein Elevations-Fehlersignal eEl erfolgt mittels zweier Phasen
detektoren 16 und 17. Über Richtkoppler 18, 19 und 20 erfolgt
in der Hochfrequenzebene eine Abzweigung der beiden Differenz
signale ΔAz sowie ΔEl und des Summensignals Σ. Die beiden ab
gezweigten Differenzsignale ΔAz und ΔEl werden dabei einem
von einem Motor 21 angetriebenen Mikrowellen-Resolver 22 zuge
führt, dessen Aufbau und Funktion im Zusammenhang mit der Be
schreibung der Fig. 3 noch im einzelnen erläutert werden. Ent
nommen wird dem Mikrowellen-Resolver 22 ein einem rotierenden
Differenzdiagramm zugeordnetes Gesamtdifferenzsignal Δ, wel
ches dem einen Eingang eines 90°-Hybrids 23 eingegeben wird,
an dessen zweitem Eingang das im Summenkanal in der Hochfre
quenzebene mittels des Richtkopplers 20 abgezweigte Signal Σ
ansteht. In diesem, mit einem Abschlußwiderstand 24 abgeschlos
senen 90°-Hybrid 23 erfolgt somit eine Addition des Gesamt
differenzsignals Δ und des Summensignals Σ. Das überlagerte
Ausgangssignal des 90°-Hybrids 23 wird einer Mischstufe 25 zu
geführt, in der eine Umsetzung in die Zwischenfrequenzebene
erfolgt. Zur Umsetzung dient der Lokaloszillator 10, welcher
auch die Frequenzumsetzung mittels der Mischstufen 8 und 9
im Monopulsempfänger bewirkt. Das Zwischenfrequenz-Ausgangs
signal der Mischstufe 25 wird einem über die AGC-Regelschal
tung 15 geregelten Verstärker 26 eingegeben und dann in einer
Detektorschaltung 27 gleichgerichtet. Das gleichgerichtete
Signal des Detektors 27 wird jeweils einem Eingang zweier
Tracking-Filter 28 und 29 zugeführt. Von dem den Mikrowellen-
Resolver 22 antreibenden Motor 21 wird eine für die jeweilige
Frequenz f charakteristische Signalspannung abgeleitet, welche
unmittelbar dem zweiten Eingang des Tracking-Filters 28 und
über einen 4 : 1-Vervielfacher 40 dem zweiten Eingang des Tracking-
Filters 29 eingegeben wird. Mit Hilfe der letztgenannten Signal
spannung erfolgt eine Einstellung der Tracking-Filter 28 und 29
auf die Frequenz f bzw. 4f. Die Ausgangssignale der beiden
Tracking-Filter 28 und 29 mit den Frequenzen f bzw. 4 . f werden
zwei logarithmischen Verstärkern 30 bzw. 31 zugeführt und dann
den beiden Eingängen einer Komparatorschaltung 32 eingespeist.
Am Ausgang 33 wird, wenn das vom Verstärker 31 kommende Signal
am Komparator 32 dominiert, ein Orthogonalpolariationsalarm
ausgelöst. Zur Feststellung der Dominanz dieses Signals dient ein
Schwellwertschalter 32a, welcher von einem Schwellenpegel
signal 33a eingestellt wird.
Eine Zweikanal-Monopulsauswerteschaltung unter Verwendung eines
Mikrowellen-Resolvers ist an sich bekannt aus dem Radar-Handbook
von Skolnik, 1970, Mc Graw Hill, S. 21-29 und 21-30.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung zur Erzeugung der zusätzlichen,
konisch strahlschwenkenden Antennenkeule mittels eines motor
angetriebenen Mikrowellen-Resolvers, welcher in Fig. 2 an die
Stelle der Blocks 22 und 21 einzusetzen ist. Die abgezweigten
Signalspannungen ΔAz und ΔEl der beiden Differenzkanäle werden
in den Mikrowellen-Resolver 22 mittels zweier senkrecht aufein
anderstehender koaxialer Sonden 34 und 35 eingekoppelt. Das
Feld in dem Rundhohlleiter des Mikrowellen-Resolvers 22 wird
über eine drehbar gelagerte, schleifenförmig ausgebildete
Sonde 36 abgetastet. Dazu besteht der runde Hohlleiter aus
einem feststehenden Teil 37 mit den beiden koaxialen Eingangs
sonden 34 und 35 sowie aus einem drehenden Teil 38 mit der
Abtastsonde 36. Der drehende Teil 38 wird über einen Motor 21
mit einer Drehfrequenz f angetrieben, welche der Scanfrequenz
der zusätzlichen Antennenkeule entspricht. Das von der Abtast
sonde 36 gemessene Feld ist die vektorielle Summe aus den bei
den eingespeisten Feldern. Ist die Sonde 36 beispielsweise um
den Winkel α gegenüber der Einspeisesonde 34 für das Azimut-
Differenzsignal ΔAz verdreht, so beträgt die Gesamtdifferenz
signalspannung Δ am koaxialen Ausgang der Abtastsonde 36
Δ = ΔAz . cos α + ΔEl . cos (α + 90°).
Die auf diese Weise entstandene Gesamtdifferenzsignalspannung Δ
entspricht einem um den Winkel α gegenüber der Azimutrichtung
verdrehten Differenzdiagramm.
Fig. 4 zeigt, wie sich durch Addition der Gesamtdifferenzsignal
spannung Δ mit der Summensignalspannung Σ das drehende Diffe
renzdiagramm mit dem Summendiagramm überlagert. Die Hauptkeule
des überlagerten Diagramms (Δ + Σ) zeigt eine Ablage von der
Peilachse P, d. h. sie schielt. Die Winkelablage β von der
Peilachse P ist auf der Abszisse und die Feldstärke E auf der
Ordinate des Diagramms in Fig. 4 dargestellt.
Durch ein Verändern des Winkels α der Abtastsonde 36 in Fig. 3
bewegt sich die Hauptkeule auf einem Kegelmantel um die Peil
achse, wobei die Drehfrequenz der Abtastsonde 36 der Scanfre
quenz dieser Hauptkeule entspricht. Da es sich bei der Auswer
tung des zusätzlichen Kanals in der im Zusammenhang mit den
Fig. 2 bis 4 beschriebenen Monopuls-Zielverfolgungsradaran
ordnung um eine Conical Scan-Analyse handelt, kann die Aus
wertung wiederum durch Spektralanalyse erfolgen.
Claims (9)
1. Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung in Zielverfolgungs
radaranordnungen (ECCM) gegen Störer, von denen aus zum Ziel
verfolgungsradar hin elektromagnetische Felder ausgesandt wer
den, deren Polarisation orthogonal zur Polarisation des von
der Radaranordnung ausgesandten Feldes orientiert ist, da
durch gekennzeichnet, daß das Empfangs
signal einer Antenne, deren Peilachse mit einer bestimmten
Frequenz entlang eines Kegelmantels rotiert, einer Schaltung
zugeführt wird, in der eine Spektralanalyse der empfangenen
Spannung durchgeführt wird, derart, daß die spektralen Anteile
der Grundfrequenz der Antennendrehung und einer ausgewählten
Vielfachen dieser Grundfrequenz amplitudenmäßig in einer Ver
gleichseinrichtung untersucht werden und daß dann ein soge
nanntes Orthogonalpolarisationsalarmsignal von der Vergleichs
einrichtung abgegeben wird, wenn die Amplitude der Spannung
mit der Vielfachen der Grundfrequenz die Amplitude der Spannung
der Grundfrequenz eindeutig übersteigt.
2. Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die durch Zielfluktuationen oder Sende
leistungsänderungen hervorgerufene zusätzliche Amplitudenmodu
lation mittels einer automatischen Verstärkungsregelung von
einem nicht strahlschwenkenden Empfangszweig kompensiert wird.
3. Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die Zielverfolgungsradaranordnung nach dem Prinzip der
konischen Abtastung arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das
Empfangssignal der sich konisch bewegenden Zielverfolgungsradar
antenne auch der die Spektralanalyse durchführenden Schal
tung eingegeben wird.
4. Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die Zielverfolgungsradaranordnung nach dem räumlichen
Monopulsprinzip mit einem Summendiagramm und zwei Differenz
diagrammen arbeitet, gekennzeichnet durch eine zusätzliche,
konische und vom Monopuls-Zielverfolgungsradarbetrieb unab
hängige Strahlschwenkung der Antennenkeule.
5. Elektronische Gegenmaßnahmeeinichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der zusätzlichen
konisch strahlschwenkenden Antennenkeule die beiden empfangenen
Differenzsignalspannungen (ΔAz, ΔEl) in einen Rundhohlleiter-
Mikrowellenresolver (22) senkrecht zueinander eingekoppelt sind,
daß eine motorisch angetriebene Drehsonde (36) zur Abtastung des
Feldes im Rundhohlleiter des Mikrowellenresolvers (22) vorgesehen
ist und daß eine Addition der an der Drehsonde (36) abgenomme
nen Gesamtdifferenzsignalspannung (Δ) und der empfangenen Sum
mensignalspannung (Σ) vorgenommen wird, so daß sich aus dem
drehenen Gesamtdifferenzdiagramm (Δ) und dem Summendiagramm (Σ)
ein Überlagerungsdiagramm (Δ + Σ) ergibt, welches die konisch
strahlschwenkende Antennenkeule bildet.
6. Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung nach einem der An
sprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spektralana
lyse aufgrund der Fourieranalyse des gleichgerichteten Radar
signals (Radarvideosignal) durch einen digitalen Algorithmus
mit einem Kleinrechner vorgenommen wird.
7. Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung nach einem der An
sprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spektralana
lyse des gleichgerichteten Radarsignals (Radarvideosignal)
mittels eines digitalen Filters mit anschließendem Pegelver
gleich vorgenommen wird.
8. Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung nach einem der An
sprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spektral
analyse des gleichgerichteten Radarsignals (Radarvideosignal)
mittels analoger Filter mit anschließendem Pegelvergleich vor
genommen wird.
9. Elektronische Gegenmaßnahmeeinrichtung nach einem der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ab
gabe des Orthogonalpolarisationsalarmsignals eine eventuell
vorhandene Schutzschaltung, z. B. eine Fernseh- oder Infrarot-
Zielverfolgungsschaltung (Tracker), eingeschaltet wird.
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| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |