DE2746489C2 - Verfahren zum Herstellen von Mikrokapseln mit Flüssigkeits- und/oder mit Feststoff-Füllungen durch Sprühtrocknung unter Verwendung einer Dreifachdüse - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Mikrokapseln mit Flüssigkeits- und/oder mit Feststoff-Füllungen durch Sprühtrocknung unter Verwendung einer DreifachdüseInfo
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- DE2746489C2 DE2746489C2 DE19772746489 DE2746489A DE2746489C2 DE 2746489 C2 DE2746489 C2 DE 2746489C2 DE 19772746489 DE19772746489 DE 19772746489 DE 2746489 A DE2746489 A DE 2746489A DE 2746489 C2 DE2746489 C2 DE 2746489C2
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- B01J13/02—Making microcapsules or microballoons
- B01J13/04—Making microcapsules or microballoons by physical processes, e.g. drying, spraying
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Mikrokapseln mit Flüssigkeits- und/oder mit
Feststoff-Füllungen, die als Lösung vorliegen, durch Sprühtrocknung unter Verwendung einer aus drei
konzentrischen Rohren gebildeten Dreifachdüse. Die zu verkapselnde Flüssigkeit oder der in Lösung vorliegende
zu verkapselnde Feststoff wird während des Zerstäubungsvorgangs durch die Düse gleichzeitig in
die die Hüllmembran gelöst enthaltende Flüssigkeit emulgiert. Bei der Mikroverkapselung von Flüssigkeiten
umschließt — nach der anschließenden Entfernung des Lösungsmittels der Hüllmembran durch Verdampfen —
die nunmehr feste Hüllmembran die zu verkapselnde Flüssigkeit. Bei der Mikroverkapselung von Feststoffen
werden bei dem sich anschließenden Trocknungsvorgang gleichzeitig das Lösungsmittel des zu verkapselnden
Feststoffs und das der Hüllmembran entfernt.
Zur Mikroverkapselung von Flüssigkeiten mittels Sprühtrocknung sind eine Reihe von Verfahren bereits
bekanntgeworden. Zur Mikroverkapselung von Flüssigkeiten durch Sprühtrocknung wurden bisher mit
Emulgatoren stabilisierte Emulsionen, die die zu verkapselnde Flüssigkeit als innere Phase und das
Wandmaterial gelöst in der äußeren Phase enthalten, mit einfachen Preßluft-Zerstäubungsdüsen (Zweistoff-Düsen)
sprühgetrocknet (US-PS 28 05 977, US-PS 30 16 308, Pharm. Acta HeIv. 36, 1961, S. 322). Diese
Verfahren haben den Nachteil, daß zur Herstellung der Emulsionen Emulgatoren verwendet werden müssen,
um eine Stabilisierung der dispersen Phase zu erreichen. Diese Emulgatoren reduzieren, da sie in der. meisten
Fällen ebenfalls Flüssigkeitscharakter besitzen, den maximal zu verkapselnden Flüssigkeitsanteil. Weiterhin
besitzen die dazu verwendbaren Emulgatoren keine Geschmacksneutralität, sondern einen seifigen Geschmack,
was von Nachteil für eine orale Anwendung der Mikrokapseln ist. Außerdem ist die Bandbreite der
Korngröße der hergestellten Mikrokapseln groß, da die primär in der Emulsion vorhandenen Tröpfchen
polydispers sind. Dabei sind ihre Dimensionen durch das angewendete Emulgierverfahren determiniert Bei geringem
Emulgatorenanteil ist die hergestellte Emulsion instabil und zerfällt, bevor das System zerstäubt wird.
Eine weitere Dispergierung der zu verkapselnden Flüssigkeit während des Zerstäubungsvorgangs erfolgt
bei der Verwendung einer Zweistoffdüse nicht
Bei weiteren bekannten Verfahren, die zur Mikroverkapselung von Flüssigkeiten durch Sprühtrocknung
angewendet werden können (DE-OS 22 33 428, FR-PS ίο 13 81811, FR-PS 14 70 103, FR-PS 15 81 989, C. Voellung:
Dissertation Nr. 5387 ETH Zürich 1975), werden die Hilfsstoffe für die Wandmaterialien erst während
des Sprühtrocknungsprozesses durch Polyaddition oder Polykondensation aus reaktiven Monomeren hergestellt.
Der zu umhüllende Stoff befindet sich dabei innerhalb einer Suspension oder Emulsion, bei der
Wasser die äußere Phase darstellt. Als Filmbildner werden grenzflächenaktive, reaktive Monomere oder
deren Oligokondensate verwendet. Unter dem Wärmeeinflüß während des Sprühtrocknungsprozesses polykondensieren
oder polymerisieren diese sofort, wobei das Verdampfen der äußeren wässerigen Phase eine
Anreicherung der Filmmaterialien an der Oberfläche des zu verkapselnden Stoffes bewirkt. Die Ausgangsmonomeren
polymerisieren dabei innerhalb weniger Sekunden zu einem makromolekularen Film.
Bei diesen Verfahren ist die exakte Steuerung der Polymerisation äußerst schwierig. Außerdem sind die
Wechselwirkungen reaktiver, nicht polymerisierter μ Monomerer mit dem zu verkapselnden Stoff problematisch.
Der Anwendungsbereich dieses Verfahrens ist daher auf einige wenige Monomere, die zu einer
thermoinduzierten Filmbildung geeignet sind, beschränkt. Generell ist festzustellen, daß die bekannten
*"> Verfahren zum Mikroverkapseln mitteis Sprühtrocknung
sich nur für Flüssigkeiten als Füllmaterial eignen, während Feststoffe derart bisher nicht mikroverkapselt
werden konnten.
Ein weiteres Verfahren zum Herstellen von Mikro- «o kapseln unter Verwendung einer aus drei konzentrischen
Rohren gebildeten Dreifachdüse, jedoch nicht durch Sprühtrocknung, ist aus der DE-OS 23 23 384
bekannt. Bei dem dort beschriebenen Verfahren werden außer dem flüssigen Kapselfüllmaterial und der Lösung
■*■> des Hüllmaterials, die in die inneren Rohre der
Dreifachdüse eingeleitet werden, zwei weitere Lösungen benötigt, und zwar eine dem äußeren Düsenrohr
zugeführte wasserunlösliche Lösung und eine strömende Härtelösung, in die die erstgenannten Lösungen in
Form einer kontinuierlichen Strömung mit einem gemeinsamen Kegel eingeleitet werden und in der
zunächst die wasserunlösliche Lösung sich zu einer die beiden anderen Lösungen umschließenden Kapsel
ausbildet. Diese Kapsel muß anschließend wieder zerstört werden, damit die dort solförmige Lösung des
Hüllmaterials mit der Härtelösung reagieren kann, um einen wasserunlöslichen Überzug der kugelförmigen
Oberfläche des Kapselfüllmaterials zu bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Mikroverkapselung von Flüssigkeiten
und/oder von Feststoffen zu entwickeln, welches gegenüber den bekannten Verfahren einfacher, flexibler
und universeller anwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst. Sie
bewirken, daß bei dem Zerfall von Flüssigkeitsstrahlen in Preßluft-Zerstäuber-Düsen durch die auftretenden
Wechselwirkungen zwischen Zerstäubergas und dem zu
zerstäubenden Stoff auch gleichzeitig eine Emulgierung zweier nur begrenzt miteinander mischbarer Flüssigkeiten
bei geeigneter Zufuhr dieser beiden Flüssigkeiten in der Düse stattfindet Dabei entsteht während des
Zerstäubungsvorgangs eine Emulsion. Werfen Zerstäubung eines Flüssigkeitsstrahles und gleichzeitige Emulgierung
zweier Flüssigkeiten in einer Düse kombiniert, so erhält man bei gleichzeitiger Zuführung von zwei
miteinander nur begrenzt mischbaren Flüssigkeiten an den Zerstäuberkanten primär eine Emulgierung der zu
verkapselnden Flüssigkeit in die das Wandmaterial gelöst enthaltende Flüssigkeit Sekundär erfolgt sofort
anschließend die Zerstäubung zu feinen Emulsionströpfchen.
Die Bildung der Emulsionströpfchen wird dadurch erreicht, daß die Zerstäuberluft den gesamten Flüssigkeitsquerschnitt
der Düse in feine Tröpfchen zerstäubt, wobei bei gleichzeitigem Vorhandensein von zwei
miteinander nur begrenzt mischbaren Flüssigkeiten eine Emulgierung der einen Phase in die andere erfolgt. Die
äußere Phase bildet stets diejenige Phase, die im Volumenüberschuß in der Zerstäubungszone vorhanden
ist. Dabei ist es gleichgültig, ob die zu verkapselnde Flüssigkeit und/oder der gelöste Feststoff in der
äußeren oder inneren Zuleitung der Düse an die Zerstäuberkanten zugeführt werden, da bei vertauschter
Phasenzuführung in der Düse unter sonst identischen Bedingungen gleichwertige Produkte erhalten werden.
Das Volumen der äußeren Phase, die das Wandmaterial in gelöster Form enthält, kann durch entsprechende
Lösungsmittelmengen in beliebiger Größe variiert werden. Bei der Mikroverkapselung von Flüssigkeiten
verdampft die Flüssigkeit der äußeren Phase nach der Zerstäubung beim Kontakt mit der Warmluft des
Trockenturmes innerhalb von Sekundenbruchteilen unter Ausbildung einer Hüllwand um das Flüssigkeitströpfchen, wodurch eine Phasentrennung ausgeschlossen
wird. Bei der Mikroverkapselung von Feststoffen werden gleichzei;ig das Lösungsmittel der äußeren
Phase und das der inneren Phase durch Verdampfen entfernt.
Prinzipiell lassen sich hierbei einerseits lipophile Stoffe, die mit einer wässerigen Lösung des Hüllmaterials
nicht mischbar sind, ebenso mikroverkapseln wie wässerige Flüssigkeiten, die in Lösungen von Wandmaterialien
emulgiert sind, die mit Wasser nicht mischbar sind. Ebenso lassen sich mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren Feststoffe, die in lipophilen Lösungsmitteln löslich und mit einer wässerigen Lösung des
Hüllmaterials nur begrenzt mischbar sind, mikroverkapseln. Das Gleiche gilt für wasserlösliche Feststoffe, wenn
ihre wässerige Lösung mit den lipophilen Lösungsmitteln für die entsprechenden Hüllmaterialien nur
begrenzt mischbar ist.
Um eine solche Mikroverkapselung von Flüssigkeiten und/oder von Feststoffen durch das Verfahren der
Sprühtrocknung zu erreichen, wird eine Dreifachdüse zur Zerstäubung mit Preßluft verwendet, die so
konstruiert und dimensioniert ist, daß eine Zerstäubung des gesamten Flüssigkeitsquerschnitts durch die tangential
eintretende Zerstäuberluft gewährleistet ist.
Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die
Mikroverkapselung durch Sprühtrocknung unter Verwendung einer geeigneten Dreifachdüse eine überaus
einfache, kontinuierlich arbeitende Methode darstellt, die in allen Sprühtrocknungsanlagen angewendet
werden kann. Weiterhin bietst dieses Verfahren den Vorteil, daß die Verarbeitung ailer in irgendeinem
Lösungsmittel löslichen Stoffe, die sich für eine Mikroverkapselung von Flüssigkeiten und/oder von
Feststoffen eignen, für die Mikroverkapselung einer Vielzahl von Stoffen, die sich zerstäuben lassen, möglich
ist. Dabei gelingt sowohl die Verkapse'ung lipophiler als auch hydrophiler Flüssigkeiten und/oder der darin
gelösten Feststoffe.
Das beschriebene Verfahren ist besonders geeignet Ό zur Herstellung von Mikrokapseln entsprechender
Größe, die sich mit den dazu passenden Düsen und Sprühtrocknungsanlagen anfertigen lassen. Die gewünschte
Korngröße kann dabei durch die Variation der Düsenparameter eingestellt werden. Das Verhältnis
Wandmaterial zu verkapselnder Flüssigkeit und/oder Feststoff ist durch einfache Regulierung der Zulaufgeschwindigkeiten
der Phasen innerhalb weiter Grenzen steuerbar.
Als weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist zu nennen, daß es sich der Zerstäubungstrocknung bedient, die als
außerordentlich schonendes Trocknungsverfahren gilt. Somit gelingt es mit dem hier beschriebenen Verfahren,
auch thermolabile, leicht flüchtige und/oder oxidationsempfindliche Stoffe zu mikroverkapseln.
Zur Mikroverkapselung von Stoffen sind nach diesem Verfahren keine weiteren Hilfsstoffe, wie Emulgatoren
oder Härtungsmittel, notwendig, so daß weder schädliche Wechselwirkungen mit dem zu verkapselnden
Material noch Geschmacksbeeinträchtigungen auftre-3(1
ten.
Dieses Verfahren ist somit zur Mikroverkapselung aller geeigneten Flüssigkeiten und/oder Feststoffe
verwendbar, wobei es aufgrund seiner Einfachheit den anderen Verfahren überlegen ist und/oder nicht deren
Nachteile besitzt. Die erhaltenden Produkte besitzen im allgemeinen Kugelform, so daß sich dadurch günstige
technologische Eigenschaften, wie gute Fließfähigkeit, ergeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer 4(1 schematischen Darstellung des Funktionsprinzips der
verwendeten Dreifachdüse und anhand von Beispielen mit weiteren Einzelheiten erläutert.
Es sei zunächst die schematische Darstellung des Zerstäubungsvorgangs und der damit gleichzeitig
erreichbaren Emulgierung anhand von Fig. 1 beschrieben.
Die verwendete Dreifachdüse verfügt über drei Zuleitungen. Der zu verkapselnde Stoff wird der
Dreifachdüse in dem innen verlaufenden Rohr 1 zugeführt; das in einem Lösungsmittel gelöste Wandma-5(1
terial wird dann in dem konzentrisch zu Rohr 1 verlaufenden Rohr 2 zugeführt. Der zu verkapselnde
Stoff kann aber auch in dem Rohr 2 zugeführt werden, wobei dann das in einem Lösungsmittel gelöste
Wandmateria) in dem Rohr 1 zugeführt wird. Der Durchmesser von Rohr 2 ist so dimensioniert, daß eine
Zerstäubung über den gesamten Rohrquerschnitt durch die tangential in die Einlaßöffnung 4 eintretende
Zerstäuberluft gewährleistet wird. Die beiden die Flüssigkeiten führenden Rohre 1 und 2 sind konzenfa0
trisch in die Düse so eingefügt, daß beide Rohre kurz außerhalb des Luftaustrittsspaltes enden. Bei Zufuhr
von zwei miteinander nur begrenzt mischbaren Flüssigkeiten in den Rohren 1 und 2 erfolgt durch die in
die Ei..trittsöffnung 4 zugeführte und durch den Kanal 3 h5 geleitete Zerstäuberluft eine Zerstäubung der beiden
Flüssigkeiten an den Zerstäuberkanten der Rohre 1 und 2 unter gleichzeitiger Emulgierung der beiden Flüssigkeiten
ineinander. Die äußere Phase der Emulsions-
tröpfchen bildet diejenige Phase, die mit dem größeren Volumen pro Zeiteinheit gegenüber der anderen Phase
dem Düsenmund zugeführt wird. Die Trennung der gebildeten Emulsion in einzelne Emulsionströplchen ist
schematisch durch den kugelförmigen Bereich 5 angegeben. Die Zone des Trocknungsbeginns der
äußeren Phase unter Ausbildung einer Feststoffhülle um die zu verkapselnde Flüssigkeit und/oder den Feststoff
ist schematisch durch den Bereich 6 angegeben. Ein Gewinde 7 am Rohr 1 ermöglicht eine variierbare
Austrittshöhe des Austrittsrohres 1 gegenüber Rohr 2. Es ist auch das verkapselte Material 8 nach dem Austritt
aus der Dreifachdüse dargestellt. Die äußere Phase 9 der Mikrokapseln vor der vollständigen Trocknung der
Hüllmembran ist auch sichtbar. Eine Mikrokapsel zeigt die Hüllmembran 10 nach ihrer vollständigen Trocknung.
Im folgenden seien je ein Beispiel für die Mikroverkapselung einer Flüssigkeit und für die Mikroverkapselung
eines Feststoffes in verschiedene Hüllmaterialien unter Verwendung der zuvor beschriebenen Dreifachdüse
und Anwendung der Zerstäubungstrocknung aufgeführt. Dabei wurden identische Produkte für die
beiden Fälle erhalten, daß im ersten Fall der zu verkapselnde Stoff in Rohr 1 der Düse zugeleitet wurde,
bei Zuleitung des gelösten Wandmaterials in Rohr 2 und daß im zweiten Fall der zu verkapselnde Stoff in Rohr 2
der Düse zugeführt wurde, bei gleichzeitiger Zuleitung des gelösten Wandmaterials in Rohr 1.
1. Mikroverkapselung von dünnflüssigem
Paraffin in Gelatine
Paraffin in Gelatine
50,0 g Gelatine wurden unter Erwärmen in 500 ml dest. Wasser gelöst und die warme Lösung mit einer
Zulaufgeschwindigkeil von 30 ml/min der Dreifachdüse
zugeführt. 65,6 g dünnflüssiges Paraffin wurden der Dreifachdüse mit einer Zulaufgeschwindigkeit von
4 ml/min zugeführt.
Paraffingehalt des Endproduktes: 57 Gewichts-Prozent; Druck der Zerstäuberluft: 1,5 bar. Eingangstemperatur
der Trocknungsluft: 1800C; Austrittstemperatur der
Abluft: 72°C. Ausbeute ca. 30 g. Charakterisierung des Produktes: trockenes, leicht fließfähiges Pulver.
2. Mikroverkapselung von Kochsalz in
Methylzellulose
Methylzellulose
65,0 g Kochsalz wurden in 200 mi dest. Wasser gelöst,
die Lösung filtriert und der Düse mit einer Zulaufgeschwindigkeit von 4,9 ml/min zugeführt. 65,0 Methylzellulose
wurden unter Rühren in einer Mischung aus 1600 g Chloroform und 400 g Methanol gelöst und diese
Lösung nach der Filtration der Dreifachdüse mit einer Zulaufgeschwindigkeit von 45 ml/min zugeführt.
Kochsalzgehalt des Endproduktes: 50 Gewichts-Prozent. Druck der Zerstäuberluft: 1,8 bar. Eingangstemperatur der Trocknungsluft: 180°C; Ausgangstemperatur der Abluft: ca. 75°C. Ausbeute ca. 80 g.
Charakterisierung des Produktes: trockenes, leicht fließfähiges Pulver.
Kochsalzgehalt des Endproduktes: 50 Gewichts-Prozent. Druck der Zerstäuberluft: 1,8 bar. Eingangstemperatur der Trocknungsluft: 180°C; Ausgangstemperatur der Abluft: ca. 75°C. Ausbeute ca. 80 g.
Charakterisierung des Produktes: trockenes, leicht fließfähiges Pulver.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen von Mikrokapseln mit Flüssigkeits- und/oder mit Feststoff-Füllungen
durch Sprühtrocknung unter Verwendung einer aus drei konzentrischen Rohren gebildeten Dreifachdüse
(konzentrische Dre-fachdüse), dadurch gekennzeichnet, daß die in die inneren Rohre (1,
2) eingeleiteten, nur begrenzt miteinander mischbaren Flüssigkeiten des zu verkapselnden Stoffes und
der Lösung des Hüllmaterials an den Zerstäuberkanten der Düse mittels Zerstäuberluft aus dem äußeren
Rohr (3) ineinander emulgiert und anschließend in einzelne Emulsionströpfchen zerstäubt werden und
daß danach durch Einwirkung von Warmluft der Flüssigkeitsanteil der äußeren Phase der Emulsionströpfchen verdampft wird, derart, daß dm spontane
Ausbildung einer Hüllwand um den zu verkapselnden Stoff erfolgt.
2. Verwendung einer konzentrischen Dreifachdüse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1, bei der das innere Rohr (1) gegenüber dem mittleren Rohr (2) in der Austrittshöhe verstellbar
angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772746489 DE2746489C2 (de) | 1977-10-15 | 1977-10-15 | Verfahren zum Herstellen von Mikrokapseln mit Flüssigkeits- und/oder mit Feststoff-Füllungen durch Sprühtrocknung unter Verwendung einer Dreifachdüse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772746489 DE2746489C2 (de) | 1977-10-15 | 1977-10-15 | Verfahren zum Herstellen von Mikrokapseln mit Flüssigkeits- und/oder mit Feststoff-Füllungen durch Sprühtrocknung unter Verwendung einer Dreifachdüse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2746489A1 DE2746489A1 (de) | 1979-04-19 |
| DE2746489C2 true DE2746489C2 (de) | 1982-12-30 |
Family
ID=6021543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772746489 Expired DE2746489C2 (de) | 1977-10-15 | 1977-10-15 | Verfahren zum Herstellen von Mikrokapseln mit Flüssigkeits- und/oder mit Feststoff-Füllungen durch Sprühtrocknung unter Verwendung einer Dreifachdüse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2746489C2 (de) |
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