DE2744057A1 - Fernsteuerung zum steuern, ein- und umschalten von variablen und festen geraetefunktionen und funktionsgroessen in nachrichtentechnischen geraeten - Google Patents
Fernsteuerung zum steuern, ein- und umschalten von variablen und festen geraetefunktionen und funktionsgroessen in nachrichtentechnischen geraetenInfo
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Description
- Fernsteuerung zum Steuern, Ein- und Umschalten von
- variablen und iesten Gerätefunktionen und Funktionsgrößen in nachrichtentechnischen Geräten Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsteuerung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- Fernsteuerungen kommen in der modernen Unterhaltungselektronik immer mehr zur Anwendung. Vorwiegend werden derartige Fernsteuerungen in Verbindung mit Fernsehempfangsgeräten eingesetzt, um dem Zuschauer beim Fernsehen eine Anpassung der variablen Gerätefunktionen, wie Lautstärke, Bildhelligkeit, Kontrast und dergl., sowie eine Kanalumschaltung nach den individuellen Wünschen zn ermöglichen, ohne daß die Funktionen direkt am Fernsehapparat eingestellt werden müssen.
- Darüber hinaus werden auch andere Funktionen in einem Fernsehgerät über Fernbedienungen, die die Betehlssignale drahtlos oder drahtgebunden übertragen können, gesteuert. Z. B. ist es bei Fernsehgeräten mit Fernsehspielschaltung üblich, die Funktionen der Fernsehspiel schal tung über eine drahtgebundene Fernbedienung zu betätigen. Es ist auch vorgeschlagen worden, diese Bedienung drahtlos zu ermöglichen, um ortsunabhängiger zum Fernsehgerät hin sein zu können.
- Die Weiterentwicklung von Fernsehgeräten hat auch neue Einsatzmöglichkeiten erschlossen, z. B. werden teils ir Versuch und teils snch bereits kommerziell Texte und Informationen von zentralen Datenbanken übertragen und durch Abruf auf dem Fernsehschirm sichtbar (Teletext, Viewdata usw.), der dann die Funktion eines Monitors übernimmt. Um den Bedienungskomfort solcher Geräte ebenfalls dem derzeitigen Standard anzupassen, sind die Fernbedienungsgeber in der Regel auch mit zusätzlichen Tasten für derartige Zwecke versehen.
- Zur Erhöhung des Bedienungskomforts von Rundfunkempfangsgeräten, insbesondere Hifi-Geräten, ist es ebenfalls bereits bekannt, Fernbedienungen einzusetzen, um dem Zuhörer eine individuelle Anpassung der variablen Größen, wie Lautstärke, Bässe, Höhen, Balance und dergl., an Jedem Ort eines Raumes zu ermöglichen, wobei die Ilanganpassung aus räumlichen Gründen stets individuell erfolgen muß.
- Moderne Übertragungsverfahren bei drahtlosen und drahtgebundenen Fernbedienungen gestatten die serielle Steuerung einer Vielzahl von Funktionen. Es ist z. B. bei einem bekannten Fernsteuersysten möglich, mit ein und derselben Fernbedienung ca. 60 Funktionen zu steuern, so daß die Fernbedienung sowohl für die Ansteuerung eines Fernsehgerätes als auch zur gleichzeitigen Ansteuerung eines Rundfunkempfangsgerätes oder anderer im Sende/Empfangsbereich der Fernsteuerung angeordneter fernsteuerbarer Geräte mit gleichem Übertragungssystem, wie Rauilichtsteuerung, Verdunklungen und dergl., verwendet werden kann. Der Erweiterung der Funktionssteuerungen durch digitale Techniken und digitale Übertragungstechniken für mannigfaltige Anwendungen sind dabei praktisch keine Grenzen gesetzt, da auch auf der Empfangsseite der Fernbedienung mittels moderner Couputertechnik eine weitergehende Ausnutzung einzelner tibertragener Signale durch Befehlsumschaltungen erfolgen kann, z. B. die Ausnutzung des Fernsehgerätes als Monitor ftir einen Rechner, wobei die Fernbedienung die lechnertastatur beinhaltet. Um die Funktionen steuern zu können, muß der Fernbedienungsgeber neben der Vielzahl von Vbertragungskanälen, Codierstufen und dergl., über eine entsprechende Anzahl von Funktionssteuertasten verfügen. Zieht man in Betracht, daß für jede zu steuernde variable Funktion mindestens zwei Tasten bzw. Sensoren oder andere Stellglieder (+, -) notwendig sind und allein bei einem Fernsehgerät in der Regel drei bis vier variable Gerätefunktionen gesteuert werden, bei Hifi-Geräten noch mehr, so ist es verständlich, dan eine Fernbedienung, die einen vielseitigen Bedienungskomfort ermöglichen soll, eine Vielzahl von Stellgliedern, Tasten, Sensoren und dergl. aufweisen muß, die eine übersichtliche, handliche Bedienung nicht mehr gewährleisten. hinzu kommt, daß bei Umschalten auf einzelne Funktionen in manchen Fällen im Empfänger vorbereitende Funktionen ausgelöst werden müssen, die zusätzliche Tasten notwendig machen, z. B. zum Empfang von Teletext oder Viewdata, die eine Reihe von Funktionsbetätigungen erforderlich machen, damit die anzuschließende externe Datenbank auch tatsächlich die gewünschten Daten an den Empfänger überträgt und diese auf dem Monitor sichtbar werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fernbedienung für fernbediente Geräte mit einer Vielzahl von Funktionen so zu gestalten, daß mit einer minimalen übersichtlichen Anordnung von Tasten, Sensoren oder Stellgliedern die Funktionen gesteuert werden können, ohne daß Doppeltastensätze für Funktionssteuerungen gleichen Inhalts (+ oder -) notwendig sind, wobei gleichzeitig ein erweiterter späterer Einsatz für die Fernsteuerung zusätzlicher Funktionen bei gleichem System ermöglicht werden soll.
- Die Auigabe wird erfindungsgeman nach der im Kennzeichen des Anspruches 1 wiedergegebenen Lehre gelöst.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
- Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Fernbedienung nur noch wenige Funktionstasten aufweist, obgleich sie durch die Einbringung eines Funktionsvorwählers, der in Form eines eingebauten Vorwahl schalters oder aber auch,wie in den Unteransprüchen 6 u. ff. beschrieben, in Form eines programmierbaren Vorwahl schalters ausgebildet sein kann, die Steuerung einer Vielzahl von Funktionen ermöglicht.
- In der einfachsten Ausführung, bei der neben der Ein-Aus-Funktion lediglich mehrere variable Funktions-Größen geregelt werden sollen, ist vorgesehen, daß mittels des Funktionsvorwahlschalters die die Eigenschaften der Funktionsgeneratoren beeinflussenden Elemente entsprechend den gewünschten einzustellenden Funktionen angeschaltet werden. Demnach wird die eingestellte Funktion durch Betätigung der Funktionstasten (+oder -) bzw. andere Steller individuell eingestellt.
- Dasselbe Prinzip ist auch anwendbar für die Umschaltung von Festfunktionen, wie die Kanalumschaltung im Fernsehgerät, die Senderumschaltung im Hifi-Gerät, indem die Funktion Kanal- bzw. Senderumscaltung" durch den Funktionsvorwahlschalter eingeschaltet wird und über den der Funktion zugeordneten Funktionsgeber, z. B.
- der Ein-Aus-Taste oder der Zenertastatur der Fernbedienung, die feste Gröne eingestellt wird.
- Die Erfindung gestattet aber auch den erweiterten Einsatz von Fernbedienungen, da sie in Verbindung mit einem einlesbaren Datenträger praktisch eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Funktionssteuerungen ermöglicht, so daß die Fernbedienung zu einem universellen Bedienkörper wird. Wird z. B. ein Codierschlüssel als Datenträger in einen vorgesehenen Schlitz der Fernbedienung eingeführt, so werden entsprechend der gegebenen Codierung die Funktionsgeneratoren aktiviert und an die Funktionssteller angeschaltet. Wird anstelle eines Codierschlüssels ein magnetischer Datenträger eingeführt, so sind durch Abtastung mittels eines internen elektronischen Lesers verschiedene Festfunktionen steuerbar, bevor die individuelle Einstellung über Funktionstasten erfolgt. Die Steuermöglichkeit wird weiterhin erweitert, wenn die Funktionen mittelbar über einen von den Funktionsstellern gesteuerten Mikroprozessor bzw. Mikrocomputer in der Fernbedienung gesteuert werden, der mittels des magnetischen oder eines anderen Datenträgers programmierbar ist, wobei die Ausgangssignale über Funktionsgeneratoren in gewohnter Weise übertragen werden. Bei Anwendung eines solchen Verfahrens in Verbindung mit einer Zenertastatur und zusätzlichen Funktionstasten auf der Fernbedienung aus der Fernbedienung ein vollwertiger Rechner, dessen Ergebnisse auf dem Monitor angezeigt werden oder zur Steuerung von anderen Geräten, z.B.
- Lichtsteuergeräten, dienen. Außerdem können z.B. durch den Datenträger Funktionen eingelesen werden, die ein Fernsehgerät sofort an einen Zentral computer (bei Teletext oder Viewdata) anschalten, weil beim Einführen des Datenträgers bereits sämtliche Grundfunktionen zum Anschalten eines externen Datengerätes an das Fernsehgerät übertragen werden, so daß lediglich die individuelle Abfragung von Daten über die Funktionstasten noch erfolgen muß.
- Eine nach der Erfindung ausgebildete Fernbedienung weist auch Vorteile für sehbehinderte Bedienende auf, da die Funktionssteuerung nur noch über wenige Funktionstasten erfolgt, aber die Vielzahl der Funktionen dennoch über den Vorwähler, den Datenträger, die Datenkarte oder den Datenschlüssel eingestellt werden kann, wobei die Vorwähler abtastbare Kennzeichen aufweisen, die eine einfache Handhabe durch den Behinderten gewährleistet.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Fig.
- 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
- In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 einen Fernbedienungsgeber für ein Fernsehgerät mit einem Drehschalter als Funktionsvorwahlschalter, Fig. 2 einen Fernbedienungsgeber mit einem von Datenträgern einlesbaren Funktionsvorwähler, wobei auf der Fernbedienung eine Zenertastatur und mindestens zwei zusätzliche Funktionstasten vorgesehen sind, und Fig. 3 ein Blockschaltbild des Sender- und Empfängerteils einer erfindungsgemäß ausgebildeten Fernsteuerung .
- In Fig. 1 ist ein Fernbedienungsgeber dargestellt, der einen Funktionsvorwähler i aufweist, der aus einem Drehschalter besteht, der in verschiedene Segmentstellungen gestellt werden kann. Jedes dieser Segmente ist einer Funktion zugeordnet. Im Fernbedienungsgeber wird dabei durch Umschalten des Drehschalters i ein anderer Funktionsgenerator an die beiden Funktionstasten 2 a und 2 b geschaltet. Die Funktionsgeneratoren bestehen z.B.
- aus frequenzstabilisierten Oszillatoren bzw. einem Oszillator, dessen Frequenz durch Zuschalten bzw.
- Abschalten von frequenzbestimmenden Bauteilen veränderbar ist (Ein- und Abschalten von L- und C-Gliedern).
- Ist über den Funktionsvorwähier, d.h. den hier eingesetzten Drehschalter 1, eine zu steuernde Funktion eingeschaltet, so wird bei Betätigung einer der beiden Tasten 2 a oder 2 b, die die Funktion in positiver bzw.
- negativer Richtung beeinflussen sollen, ein Befehl übertragen, der in der Empfängerschaltung die entsprechende Nachsteuerung des Funktionsstellers bewirkt. Als Übertragungsmedium ist bei einer drahtlosen Fernbedienung Ultraschall bzw. Infrarotlicht vorgesehen. Die trägerfrequente Modulation erfolgt im Geber selbst und gehört zum Stand der Technik; deshalb soll hierauf nicht eingegangen werden. Als Funktionsgeneratoren können aber auch Impulscodierschaltungen in Verbindung mit einem digitalen Übertragungsverfahren verwendet werden, wobei die aus Codewörtern oder Impulsfolgen bestehenden Steuerbefehle zur direkten Auftastung des Senderteils oder einer Auftastung IIF-erregter Infrarotlichtquellen dienen. Der Fernbedienungsgeber ist einfach aufgebaut und weist nur zwei Funktionstasten sowie einen Funktionsvorwähler auf, mit dem jede beliebige Funktion, die vorgesehen ist, eingestellt werden kann. Die empfangenen Signale werden in bekannter Weise demoduliert bzw. decodiert und den entsprechenden Funktionsstellern über einen elektronischen Umschalter zugeführt.
- In Fig. 2 ist eine andere Ausführung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Fernbedienungsgebers dargestellt, bei dem die zu stellenden Funktionen über Datenträger 3 a/ 3 b eingelesen werden. Diese Datenträger können aus Codierschlüsseln bestehen, aber auch aus Magnetkarten.
- Sie sind äußerlich in Form und Farbgestaltung so variiert, daß ein visueller oder fühlbarer Unterschied gegeben ist, wodurch die entsprechend zu wählende Funktionsdatenträgerkarte einfach aufzufinden ist. Der Datenträger 3a/ 3 b wird in einen Schlitz oder in eine Ausnehmung 4 des Fernbedienungsgebers eingelegt und mittels elektronischer oder mechanischer Abtastung abgefragt. Die der zu steuernden Funktion zugeordneten Funktionstasten 5 der Zenertastatur sind über einen vom Datenträger aktivierten Umschalter direkt oder über zwischengeschaltete dem Datenträger programmierte Microcomputer bzw. Microprozessor an die Funktionsgeneratoren angeschaltet. Bei Verwendung eines magnetischen Datenträgers ist zudem der Vorteil gegeben, daß Festprogramme speicherbar sind, wodurch die Funktionsgeneratoren Festdaten übertragen können, die, bevor man die einzelnen Funktionstasten betätigt, bereits Funktionen im Empfängerteil steuern. Dies ist z. B. von Vorteil bei der Verwendung eines Fernsehgerätes in Verbindung mit Bildschirmtexten, z. B. Viewdata oder Teletext, bei der Einschaltvorgänge bestimmter Funktionen nacheinander vollzogen werden müssen, um den externen Datenspeicher an das Fernsehgerät anzuschließen. Ist der Fernbedienungsgeber durch Einlesen des Datengebers vorbereitet, so können die Funktionstasten entsprechend ihrer Zuordnung betätigt werden. Die Zenertastatur läßt sich z. B. auch bei Geräten mit Abstimmeinrichtungen nach der Frequenzsynthese einsetzen, wobei die Frequenzen über die Zenertastatur fest cingegeben werden können.
- Parallel dazu sind bei Funktionsumschaltung gespeicherte Festsender sowie Daten vom externen Datenträger abfragbar.
- Die Sichtanzeige erfolgt in Verbindung mit MonStoren auf dem Bildschirm. Zusätzlich zu der Zenertastatur können selbstverständlich auch Funktionstasten für die Regelung variabler Größen mit + und - vorgesehen werden bzw Tasten für die Auslösung von Rechenoperationen, wenn der Fernbedienungsgeber als Rechner bzw. Rechnertastatur benutzt wird.
- Es ist ersichtlich, daß eine Fernbedienung nach dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel universell einsetzbar ist, da lediglich entsprechend der zu steuernden Funktion unterschiedliche Datenträger eingegeben werden müssen, vorausgesetzt, daß die ferngesteuerten Geräte gleiche Fernbedienungssysteme aufweisen. Mit ein und derselben Fernbedienung ist es somit möglich, verschiedene Geräte zu steuern, die sich in einem Raum oder aber auch bei drahtgebundener Fernübertragung außerhalb des Raumes befinden.
- In Verbindung mit einem integrierten Micreprozessor bzw.
- Microcomputer läßt die Fernbedienung sich für noch weitere Anwendungsgebiete einsetzen, wobei neben den üblichen Funktionsübertragungsgrößen auch interne Rechenoperationen vollzogen werden können, die zur Einstellung bestimmter Funktionen dienen. Z. B. kann durch ein geeignetes Rechenprogramm die Bildhelligkeit eines Fernsehgerätes der Raumhelligkeit sofort angepaßt werden, da intern eine Mifrechnung erfolgt. In jedem Fall sind aber fiir die Übertragung der Befehle Funktionsgeneratoren notwendig, die über den programmierbaren Funktionsteil durch Betätigung der entsprechenden Tasten angesteuert werden und deren Signale den Steuerbefehl für den Empfänger bilden.
- In Fig. 3 ist in einem Blockschaltbild der flasisschaltungsaufbau einer Fernbedienung dargestellt. Im linken Teil ist der Fernbedienungsgeber und im rechten Teil der Empfänger dargestellt. Als Übertragungsmedium ist Infrarotlicht vorgesehen. Der Funktionsvorwähler 6 wird durch den Drehschalter 1 bzw. den Datenträger 3 eingestellt, so daß bestimmte Funktionen mit den Tasten 8 des Tastenfeldes gesteuert werden können. Über den Funktionsvorwähler 6 werden Funktionsgeneratoren 9 bei Betätigung der Funktionstasten 8 des Tastenfeldes eingeschaltet, deren Ausgangssignale über eine Senderstufe 10 einem Infrarotlichtgeber 11 zugeiührt werden, der die Befehle frequenzmoduliert überträgt.
- Die Funktionsgeneratoren 9 können aus einem einzigen Funktionsgenerator bestehen, der bei digitaler Übertragung unterschiedliche Impulsfolgen entsprechend der zu steuernden Funktion aussendet bzw. codierte Wörter, die den Infrarotlichtgeber 11 tasten. Es können aber auch unterschiedliche Trägerfrequenzen ausgesendet werden.
- Die empfangenen Infrarotlichtsignale werden mit der Fotodiode 12 aufgefangen und in einem Vorverstärker verstärkt und in einem nachgeschalteten Demodulator demoduliert bzw. in der integrierten Decodierstufe decodiert. Die Steuerbefehle bewirken zunächst, daß der elektronische Umschalter 14 die Signalleitung an den zu steuernden Funktionsstcller 15 umschaltet, so daß die Funktion entweder direkt oder nach zwischenzeitlicher Umwandlung der Befehlssignale in einen entsprechenden Analogwert auf die geänderte Größe eingestellt wird. Dem elektronischen Umschalter 14 kann aber auch ein Microprozessor bzw. Microcomputer vorgeschaltet werden, iiber den bestimmte errechnete programmierbare Funktionswerte erhalten werden, die zur Steuerung einzelner Funktionen verwendet bzw. auf einem Monitor angezeigt werden.
- Leerseite
Claims (10)
- Patentansprüche 1. Fernsteuerung zum Steuern, Ein- und Umschalten von variablen und festen Gerätefunktionen und Funktionsgrößen In nachrichtentechnischen Geräten, insbesondere Geräten der Unterhaltungselektronik, mit einem Fernbedienungsgeber mit Funktionstasten und/oder Analogwertstellern, über die bei Betätigung Funktionsgeneratoren eingeschaltet werden, deren die Steuerbefehle beinhaltenden Ausgangssignale draFtlos oder drahtgebunden vom Fernbedienungsgeber zum Empfänger des zu steuernden Gerätes frequenz- oder amplitudenmoduliert übertragen werden, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß zur individuellen Steuerung, Ein- und Umschaltung aller Funktionen ein oder mehrere Funktionstasten und/oder logwertste1ler vorgesehen sind, die über Funktionsvorwähler an die einzelnen Funktionsgeneratoren wahlweise anschaltbar sind, wobei nur die Steuerbefehle übertragen werden, die zur Steuerung der am Funktionsvorwähler eingestellten Funktion dienen.
- 2. Fernsteuerung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in der Empfängerschaltung ein elektronischer Funktionsumschalter vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von den empfangenen funktionsgebundenen modulierten Signalen nach Demodulation und/oder Decodierung die entsprechende Funktionssteuerschaltung anschaltet, die von den e1pfangenen Betehlssignalen gesteuert wird.
- 3. Fernsteuerung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Funktionsgenerator aus einen selbstschwingenden Oszillator besteht, dessen Frequenzen durch Änderung der irequenzbestimmenden Bauteile (L, C) durch Ab- bzw.Zuschalten durch den Funktionsvorwähler verändert werden, wobei jeder Frequenz eine Funktion zugeordnet ist, und daß die variablen zu steuernden Größen proportional der Betätigungszeit der einzelnen Funktionstasten oder zeitsynchron nit der Stellung eines Analogwertgebers in positiver oder negativer Richtung steuerbar sind und daß die Befehl signale trägerfrequenz- oder amplitudenmoduliert drahtlos oder drahtgebunden übertragen werden.
- 4. Fernsteuerung nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Funktionsgeneratoren gesteuerte Impulsgeneratoren sind, deren digitale Information, bestehend aus Inpuisfolgen oder codierten Wörtern, trägerfrequenz- oder amplitudenmoduliert übertragen wird.
- 5. Fernsteuerung nach Anspruch 3 oder 4, d a d ii r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die drahtlose Übertragung mittels Ultraschall oder Infrarotlicht erfolgt, wobei die Funktionsgeneratoren nachgeschaltete Sendestufen ansteuern, die den Geber des gewählten Ubertragungsmediums steuern.
- 6. Fernsteuerung nach Anspruch 1 in Verbindung mit den sprüchen 3, 4 und 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß den Funktionsgeneratoren eine programmierbare Ansteuerschaltung vorgeschaltet ist, die mittels eines in die Fernbedienung einführbaren Datenträgers programmierbar ist, derart, daß neben den zu steuernden Funktionen auch feste Funktionswerte bzw. feste Einzelschritte innerhalb der zu steuernden Funktionen seriell übertragen werden und die Funktionstasten zur Steuerung einer Funktion an den Funktionsgenerator angeschaltet sind.
- 7. Fernsteuerung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Funktionsgeneratoren von einem in den Fernbedicnungsgeber eingebauten Microprozessor angesteuert werden, der durch einlesbare Datenträger für die zu übertragende Funktion programmierbar ist und über die Funktionstasten bzw. Funktionssteller gesetzt wi rd, und daß die übertragene digitale oder analoge Stellgröne über Umschalter den elektrischen Stellern oder zur Auswertung und Speicherung einem geräteinternen Microcomputer zugeführt wird.
- 8. Fernsteuerung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in der Empfängerschaltung ein Microcomputer angeordnet ist, der von den demodulierten oder decodierten Signalen angesteuert wird, und daß der Microcomputer vom Fernbedienuugsgeber mittels einlesbarem Programmträger programmierbar ist.
- 9. Fernsteuerung nach Anspruch 7 oder 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Datenträger Festprogramme für Rechenabläufe und der Fernbedienungsgeber eine Zenertastatur mit Nebenfunktionstasten aufweist und daß mit dem Einlesen des Datenträgers die Fernbedienung gleichzeitig als Rechner für Funktionsabläufe, Rechenoperationen, Datenabruf, einsetzbar ist, wobei die Eingabe über die Tastatur des Fernbedienungsgebers erfolgt und an die Empfängerschaltung übertragen wird.
- 10. Fernsteuerung nach einem der vorhergehenden Anspruche in Verbindung mit einem Datensichtgerät, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß auf dem Datensichtgerät eine numerische Anzeige der Einzelfunktionen und deren Wertigkeit erfolgt.
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