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DE2743589A1 - Spritzpistole fuer zwei-komponenten- kunststoff - Google Patents

Spritzpistole fuer zwei-komponenten- kunststoff

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Publication number
DE2743589A1
DE2743589A1 DE19772743589 DE2743589A DE2743589A1 DE 2743589 A1 DE2743589 A1 DE 2743589A1 DE 19772743589 DE19772743589 DE 19772743589 DE 2743589 A DE2743589 A DE 2743589A DE 2743589 A1 DE2743589 A1 DE 2743589A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plastic
spray gun
plug
passage
gun according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772743589
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz-Werner Schrimpf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772743589 priority Critical patent/DE2743589A1/de
Priority to IT25969/78A priority patent/IT1099008B/it
Publication of DE2743589A1 publication Critical patent/DE2743589A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/02Spray pistols; Apparatus for discharge
    • B05B7/12Spray pistols; Apparatus for discharge designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages
    • B05B7/1209Spray pistols; Apparatus for discharge designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages the controlling means for each liquid or other fluent material being manual and interdependent
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/50Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter
    • B05B15/55Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter using cleaning fluids

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Description

  • Spritzpistole für Zwei-Komponenten-Kunststoff
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzpistole für einen mit Druckluft auszutragenden Zwei-Komponenten-Kunststoff mit zwei getrennten Durchlaßkanälen für die Kunststoff-Komponenten und einem Druckluftkanal, in die synchron betätighare Ventile eingeschaltet sind, sowie mit Spillmittelzuleitungen, die mit den Kunststoff-DurchlaakanYlen verbunden sind.
  • Bei Spritzpistolen dieser Art werden die beiden miteinander reagierenden Kunststoff-Komponenten ehenso wie die Druckluft einem Mischkopf zuqefilhrt, indem sie erst miteinander vermengt werden. Besondere Schwierigkeiten bereitet die synchrone Steuerung des Komponenten-Durchflusses und des Luftdurchlasses. Hinzu kommt noch, daß zum Reinigen insbesondere des Mischkopfes das Spülmittel zumindest über einen Teil der Kanäle für die beiden Kunststoff-Komponenten beim Spülvorgang geleitet werden muß, wobei noch zusätzlich der Spülvorgang durch Spritzluft zu unterstützen ist.
  • Bei Spritzpistolen der einaanqs genannten Art benötigt man eine Vielzahl von Ventilen, um den Komponenten-Durchfluß, den Luftdurchlaß und den Spülmitteldurchfluß zu steuern. Die in die Kunststoff-nurchlaßkanäle eingeschalteten Ventile sind überwiegend Na(lelventile, deren Verschlußkbrper durch ein Synchrongestänge miteinander verbunden sind. Über dieses Synchrongestänge wird für den Arbeitsvorgang auch das Ventil fr den Durckluftdurchlaß betätigt. Fur Steuerung des Druckluftdurchlasses während des Reinigungsvorganges ist eine weitere Vorrichtung vorgesehen, die zusammen mit separat in die Spülmittelzuleitungen eingefügten ventilen betätigt werden muß.
  • Die Nachteile solcher bekannten Spritzpistolen liegen aber nicht nur in der umständlichen Bedienung, vielmehr setzen sich die herkömmlich verwendeten Ventile insbesondere für die Kunststoff-Komponenten leicht zu, so daß die Spritzpistolen auch sehr störanfällig sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spritzpistole der eingangs genannten Art dadurch zu verbessern, daß für die Steuerung des Komponenten-nurhflusses, des Luftdurchlasses und des Spülmitteldurchflusses nur ein einzises Ventil mit einem auf alle Durchlaßkanäle wirkenden Verschlußstück vorgesehen wird, welches über einen einzigen Betätigungshebel bedienbar ist.
  • Diese Aufgahe wird bei einer Spritzpistole der gattungsgemäßen Art gelöst durch einen Mehrwegehahn mit einem über einen außenliegenden Knehel verstellbaren Küken, das im Bereich der Kunststoffkanäle sowie der Spülmittelzuleitungen bei verschiedenen Stellwinkeln in Durchlaßrichtung liegende .nteuerbohrunaen und im Bereich des Durckluftkanals eine in jeder Durchlaßrichtung der Steuerbohrungen öffnende Lugtdurclllaßbohrung hat.
  • Der besondere Vorteil einer erfindungsgemäßen Spritzpistole liegt darin, daß über den Mchrwegehahn der gleichzeitige Durchsatz der beizen Kunststoff-Komponenten und der Druckluft während des Arbeitsvorganges und der gleichzeitige Durchlaß von Druckluft und Spülmittel während des Reinigungsvorganges gesteuert werden kann. Dabei kann durch mehr oder weniger große Überschneidung der Steuerbohrungen und der Luftdurchlaßbohrtlngen im Küken des Mehrwegebahns in nezus auf die Anschlußöffnungen der Kunststoffkanäle und des Luftkanals auch die urchflußmenge variiert werden. Ferner kann die Sperrstellung des Kükens des Mehrwegehahns so gelegt werden, daß sie zwischen der Offenstellung für den Arbeitsvorgang und der Offenstellung für den Reinigungsvorgang liegt, damit ein versehentliches Spielen bei beendigung des Arbeitsvorganges vermieden wird. Weiterhin ist es ein bedeutender Vorteil, daß der Mehrfachhahn frei von Ventilsitzen ist, die sich insbesonder durch den Kunststoff zusetzen könnten.
  • Die weiteren Vorteile der erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an einem.
  • Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dahei zeigen: Fig. 1) eine Seitansicht einer erfindungsgemäßen Spritzpistole, Fig. 2) die Vorderansicht der Spritzpistole in Richtung der Linie II - II in Fiq. 1 gesehen, Fig. 3) einen Längsschnitt durch die wesentlichen Elemente der erfindungsgemäßen Spritzpistole im Bereich der Kanäle für die Kunststoff-Komponenten, Fig. 4) einen nuerschnitt durch die neue Spritzpistole im Pereich des Luftkanals, Fig. 5) eine perspektivische Darstellung des Kükens des Mehrwegehahns der Snritzpistole nach der Erfindung und Fig. 6) eine perspektivische Darstellung der das Küken des Mehrwegehahnes umgehenden nichtungshülse.
  • Den grundsätzlichen Aufbau einer neuerungsgemäßen Spritzpistole zeige Fig. 1. Sie umfaßt im wesentlichen ein Ventilgehäuse oder einen Ventilkörper 1 mit daran unterseitig angesetztem Handgriff 2 und einem an der vorderen Stirnseite angebrachten Mischkopf 3. An den Mischkopf 3 schließt sich weiter nach vorn hin ein Spritzrohr 4 an. An der Rückseite des Ventilkörpers 1 befinden sich zwei deckungsgleich hintereinander liegende Kunststoffanschlüsse 5, die mit Zuleitungen für zwei im rvlisch kopf 3 zu vermengende Kunststoff-Komponenten verbunden sind.
  • Zwischen den beiden Anschlüssen 5 für die Kunststoff-Komponenten liegt noch ein Luftanschluß 6 für die Zuführung von Druckluft, die für die Vermischung der beiden Kunststoff-Komponenten und die Austragung des Gemisches durch das Spritzrollr 4 benötigt wird. An der Unterseite besitzt der Ventilkörper 1 zwei weitere Anschlüsse 7, über die ein Spülmittel zuieieitet wird, das in die im Innern des Ventilkörpers 1 verlaufende Kunststoffkanäle eingeleitet wird, um nach jedem Arbeitsvorgang insbesondere den Mischkopf 3 und das Spritzrohr 4 vo aushertenden gsunststoff-Rückständen zu reinigen.
  • Seitlich am Ventilkörper 1 ist eine Welle 8 herausgeführt, auf die eine am Ventilkörper 1 befestigte Paßscheibe 9 aufgesetzt ist, wie auch Fig. 2 veranschaulicht. An der Welle 8 sitzt ein Knebel 10, der von der in Fig. 1 wiedergegebenen A-Stellung in eiiie O-Stellung nd eine B-Stellung umgelegt werden kann. Die Endlagen des Knebels 10 in der A-Stellung und der Stellung wird durch Anschläge 26 auf der Planscheibe 9 begrenzt.
  • Über den Knebel 10 wird ein Mehrwegehahn 11 verstellt, der Kernstück des Ventilkörpers 1 ist, was Fig. 2 verdeutlicht.
  • Der Mehrwegehahn 11 besteht aus einem in Innern des Ventilkörpers 1 in einer Bohrung 13 gelagerten Küken 12, das über die seitliche angesetzte Welle 8 mit dem Knebel 10 verbunden ist. Das Küken 12 ist in einer Dichtungshülse 14 gelagert, die in die Bohrung 13 des Ventilgehäuses 1 eingepaßt ist.
  • In Fig. 2 erkennt man noch vorne aus dem Ventilkörper 1 austretende öffnungen 15 für die beiden Kunststoff-Komponenten, die in den Mischkopf 3 münden. Zwischen diesen beiden Kunststoff-Austrittsöffnungen 15 ist noch ein Luftaustritt 16 angeordnet, über den die Druckluft in den Mischkopf 3 eingeführt wird.
  • Den Aufbau des Mehrwegehahnes 11 im einzelnen zeigen die Fig. 3 bis 6. Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch das Ventilgehäuse 1 der Spritzpistole in einer der beiden Ebenen, in denen die Kunststoff-Anschlüsse 5 liegen. Zwischen jedem der Kunststoff-Anschlüsse 5 auf der Rückseite des Ventilgehäuses 1 und der vorderseitigen Kunststoff-Austrittsöffnung 15 erstreckt sich ein Kanal 17, durch den die betreffende Kunststoff-Komponente den Ventilkörper 1 passiert. In Fortsetzung des Kanals 17 von beiden Seiten her zum Küken 12 des Mehrwegehahns 11 hin besitzt die das Küken 12 umgebende Dichtungshülse 14 Anschlußbohrungen 18, die einander diametral gegenüberliegen. Für den Durchfluß des Kunststoff-Materials ist im Küken 12 eine diametrale Steuerbohrung 19 vorgesehen, die in der A-Stellung des Knebels 10 die beiden Anschlußbohrungen 18 für die Kunststoffkanäle 17 miteinander verbindet. In Fig. 3 ist allerdings die Stellung des Knebels 10 und die dazu entsprechende Lage des Kükens 12 wiedergegeben, so daß der Kunststoff-Durchfluß durch die Kanäle 17 gesperrt ist.
  • In der Ebene der Kunststoff-Anschlüsse 5 und der Kunststoff-Kanäle 17 liegen jeweils auch die Spülmittelanschlüsse 7, die deshalb ebenfalls in Fig. 3 zu erkennen sind. Vom Spülmittel-Anschluß 7 führt eine Spülmittel-Leitung 20 zum Küken 12 hin entsprechend ist in der Dichtungshülse 14 eine Anschlußbohrung 21 für den Spülmitteleintritt angeordnet. Die Anschlußbohrung 21 für das Spülmittel ist gegenüber den Anschlußbohrungen 18 für die Kunststoff-Komponenten um 900 versetzt. Wird über den Knebel 10 das Küken 12 aus der A-Stellung heraus in die s-Stellung verdreht, fluchtet die Steuerbohrung 19 mit der Anschlußbohrung 21 für das Spülmittel. An die Steuerbohrung 19 schließt eine weitere Steuerbohrung 22 für den Durchtritt des Spülmittels durch das Küken 12 an. Diese ebenfalls radial verlaufende Steuerbohrung 22 fluchtet in der B-Stellung des Kükens 12 mit der vorderen Anschlußbohrung 18 und dem vorderen Kunststoffkanal 17 im Ventilgehäuse 1. Damit ist der Weg für den Durchtritt des Spülmittels von dem Spülmittelanschluß 7 zur jeweiligen Austrittsöffnung 15 frei.
  • Die Durchtrittsbohrungen für das Spülmittel und die Steuerbohrungen für die Kunststoff-Komponenten müssen grundsätzlich nicht in einer Ebene des Kükens 12 liegen. Beispielhaft könnte für den Durchtritt des Spülmittels 7 bei der in Fig. 3 gegebenen Anordnung auch eine sogenannte L-Bohrung im Küken 12 vorgesehen sein. Beim Ausführungsbeispiel hingegen sind die Steuerbohrung 19 für den Kunststoff-Durchtritt und die Steuerbohrung 22 für den Spülmittel-Durchlaß zu einer sogenannten T-Bohrung zusammengefaßt. In diesem Bereich bildet der Mehrwegehahn 11 einen sogenannten Dreiwegehahn, denn es können die beiden Anschlüsse 5 und 7 für die jeweilige Kunststoff-Komponente und das Spülmittel auf die zuqehörige vordere Austrittsöffnung 15 geschaltet werden. In der Mittellage zwischen der A-Stellung und der B-Stellung, die entsprechend der T-Bohrung 19, 22 um 900 auseinanderliegen, liegt die Null- oder Sperr-Stellung. In dieser Sperr-Stellung ist weder der Kunststoff-Durchlaß noch der Spülmittel-Durchtritt freigegeben.
  • Die Durchlaßquerschnitte für die Kunststoff-Komponenten und auch für das Spülmittel öffnen sich nicht erst bei Erreichen der Endlagen des Kükens 12 bzw. des Knebels 10, sondern geben den Durchlaß entsprechend dem Durchmesser der Anschlußbohrungen 18 und 21 in der Dichtungshülse 14 und der Steuerbohrungen 19 und 22 im Küken 12 etwa von einem Stellwinkel von 75° ab allmählich frei. Es steht somit sowohl im Bereich der A-Stellung als auch im Bereich der B-Stellung ein Winkel von etwa 150 zur Regulierung der Durchflußmengen durch den Mehrwegehahn 11 zur Verfügung.
  • Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch die neue Spritzpistole der gegenüber dem Längsschnitt nach Fig. 3 parallel versetzt ist. Dieser Längsschnitt liegt im Bereich der Ebene in der der Luftanschluß 6 angeordnet ist. Der rückwärtige Luftanschluß 6 wird mit dem vorderseitigen Luftaustritt 16 über einen Luftkanal 23 verbunden. In diesen Luftkanal ist das Küken 12 des Mehrwegehahns 11 mit einer Kreuzbohrung 25 eingeschaltet, deren Zweige diametral und rechtwinklich zueinander angeordnet sind. In Verlängerung des Luftkanals 23 besitzt die Dichtungshülse 14 zwei einander ebenfalls diametral gegenüberliegende Anschlußbohrungen 24 für den Durchtritt der Druckluft. Die Kreuzbohrung 25 für den Druckluft-Durchtritt ist nun so gelegt, daß sie sowohl in der A-Stellung als auch in der B-Stellung des Kükens 12 bzw. des Knebels 10 den Luftdurchlaß freigibt. Auch hier kann wieder über einen Stellwinkel des Kükens 1 2 in der Größenordnung von 15C ausgehend von den beiden Endlagen die Durchflußrnenge reguliert werden. In der Null-Stllug ist die Verbindung zwischen dem Druckluft-Anschluß 6 und dem Luftaustritt 16 gesperrt. Fig. 5 zeigt die zweckmäßige Ausführungsform für das Küken 12 des Mehrwegehahns 11. Es besteht aus einem zylindrischen Vollkörper, in dem in verschiedenen radialen Quersclunittsebenen hintereinander die beiden T-Bohrungen 19,22 für den Durchlaß der beiden Kunststoff-Komponenten und des Spülmittels und die Kreuzbohrung 25 für den Durchtritt der Druckluft angeordnet sInd. Zur mittigen Kreuzbohrung 25 sind die beiden außenliegenden T-Bohrungen spiegelsyminetrisch angeordnet. Für eine vereinfachte Herstellung des Kükens 12 ist es vorteilhaft, wenn die einzelnen Bohrungszweige in axialer Richtung des Kükens 1 2 miteinander fluchten. So decken sich die beiden Steuerbohrungen 19 für den Kunststoff-Durchtritt mit dem einen Zweig der Kreuzbohrung 25 für den Luftdurchtritt ebenso fluchtet die Steuerbohrung 22 für den Spülmitteldurchlaß mit dem anderen Zweig der Kreuzbohrung 25 filr den Luftdurchtritt.
  • Die zugehörige Ausbildung der Dichtungshülse 14 mit den darin angebrachten Anschlußbohrungen zeigt Fig. 6. Die Anschlußbohrungen 18 und 21 für den Kunststoff-Spülmitteldurchlaß liegen in einer Ebene mit den T-Bohrungen 19, 22 des Kükens 12, das gleiche trifft für die einander diametral gegenüberliegenden Anschlußbohrungen 24 in der Hülse 14 und der Kreuzbohrung 25 im Küken 12 zu. Die Kreuzbohrung 25 ermöglicht im Zusammenspiel mit den Anschlußbohrungen 24 der Hülse 14 den Luftdurchtritt sowohl in der A-Stellung in der die Kunststoff-Anschlußbohrungen 18 miteinander in Verbindung stehen als auch in der B-Stellung, in der die Anschlußbohrungen 21 für das Spülmittel mit den vorderen Anschlußbohrungen 18 der Hülse 14 verbunden sind. Damit erreicht man einen Druckluft-Durchsatz durch das Mehrwegeventil 11 sowohl für den Arbeitsvorgang bei dem das Kunststoff-Material ausgetragen wird als auch für den Spülvorgang, bei dem vorteilhaft das Spülmittel durch die Druckluft ausgeblasen wird. Sofern ein größerer Winkel zwischen der A-Stellung und der B-Stellung des Kükens 12 gewünscht ist, kann auch von der rechtwinkligen Zuordnung der Bohrungen des Kükens 12 und der Anschlußbohrungen der Hülse 14 abgewichen werden. Auch ist es möglich, bei anders als beim Ausführungsbeispiel liegenden Anschlüssen für die beiden Kunststoff-Komponenten und die Druckluft die Anordnung der T-Bohrungen und der Kreuzbohrungen des Kükens 12 gegeneinander zu verdrehen, ohne daß bei entsprechender Anordnung der Anschlußbohrungen in der Hülse 14 die Steuer- und Reguliermöglichkeit verlorengeht.
  • Es muß lediglich dafür Sorge getragen werden, daß stets die Durchlässe für die beiden Kunststoff-Komponenten zusammen mit der Spritzluft und der Durchtritt für das Spülmittel ebenfalls zusammen mit der Druckluft gleichzeitig freigegeben werden.
  • L e e r s e i t e

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1.) Spritzpistole für einen mit Druckluft auszutragenden Zwei-Komponenten-JKunststoff mit zwei getrennten Durchlaßkanälen für die Kunststoffkomponenten und einem nrucklllftkanal, in die synchron hetätigbare Ventile einaesehaltet sind, sowie mit Spülmittelzuleitungen, die mit den Kunststoff-Durchlaßkanälen verbunden sind, gekennzeichnet durch einen Mehrewgehahn (11) mit einem über einen außenliegenden Knebel (10) verstellbaren Küken (12), das im nereich der Kunststoffkanäle (17) sowie der Sp;ülmittelzuleitungen (20) bei verschiedenen Stellwinkeln in Durchlaßrichtung liegende Steuerhohrungen (19,22) und im nereich des Druckluftkanals (23) eine in leder Durchlaßrichtung der Steuerbohrungen (19, 22) öffnende Luftdurchlaßbohrung (25) hat.
  2. 2.) Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (12) des Mehrwegehahns (1) ein zylinder ist, in dem die Steuerbohrungen (19, 22) und die Luftdurchlaßbohrung (25) in verschiedenen Querschnittsebenen nebeneinander angeordnet sind.
  3. 3.) Spritzpistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (12) in einer hohlzylindrischen Dichtungshülse (14) gelagert ist, die in den Ebenen der Stuerbohrungen (19, 22) und der Luftdurchlaßbohrung (25) Anschlußbohrungen (18, 21, 24) für die Kunststoffkanäle (17), die Spülmittelleitungen (20) und den Druckluftkanal (23) besitzt.
  4. 4.) Spritzpistole nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßstellungen der Steuerbohrungen (19, 22) der Kunststoffkanäle (17) und der Spülmittelleitungen (20) um einen Stellwinkel des Kükens (12) von 900 auseinanderliegen.
  5. 5.) Spritzpistole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Steuerbohrungen (19) der unststoffkanle (17) mit einer der Steuerbohrungen (22) der Spülleitungen (20) zu einer Bohrung zusammengefaßt und die tuftdurchlaßbohrung (25) als Kreuzbohrung ausgebildet ist.
  6. 6.) Spritzpistole nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerbohrungen (19, 22) und die Luftdurchlaßhohrung (25) in axialer Richtunq des Kükens (12) deckungsgleich angeordnet sind.
  7. 7.) Spritzpistole nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdurchlaßhohrung (25) in axialer Richtung des XUkens (12) zwischen den Steuerbohrungen (19, 22) liegt.
  8. 8.) Spritzpistole nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Steuerbohrungen (19, 22) und der Luftdurchlaßbohrung (25) bezogen auf den Drehwinkel des Kükens (12) etwa 150 beträgt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2584951A1 (fr) * 1985-07-17 1987-01-23 Insta Foam Prod Inc Pistolet melangeur et distributeur de reactifs chimiques
WO2017053105A1 (en) * 2015-09-22 2017-03-30 Dow Global Technologies Llc Two-component spray polyurethane foam dispenser with continuous gas purging
EP3713677A4 (de) * 2017-11-21 2021-08-04 Wagner Spray Tech Corporation Mehrkomponenten-spritzpistolensystem

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IT7825969A0 (it) 1978-07-21
IT1099008B (it) 1985-09-18

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