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DE2742965A1 - Vorrichtung zum unterbrechen eines gleichstromkreises - Google Patents

Vorrichtung zum unterbrechen eines gleichstromkreises

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Publication number
DE2742965A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit breaker
circuit
resistor
parallel
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772742965
Other languages
English (en)
Inventor
Susumu Nishiwaki
Touru Tamagawa
Satoru Yanabu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP51116535A external-priority patent/JPS6013254B2/ja
Priority claimed from JP362077A external-priority patent/JPS602738B2/ja
Priority claimed from JP383177U external-priority patent/JPS5633064Y2/ja
Priority claimed from JP523577U external-priority patent/JPS5631798Y2/ja
Application filed by Tokyo Shibaura Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication of DE2742965A1 publication Critical patent/DE2742965A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/59Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switch and not otherwise provided for, e.g. for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
    • H01H33/596Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switch and not otherwise provided for, e.g. for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle for interrupting DC

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises, die für die Verwendung in Gleichstromübertragungssystemen mit hoher Spannung und großer Kapazität geeignet ist.
  • Bei einem Unterbrecher in einem Wechselstromkreis wird ein zwischen getrennten Kontakten gezündeter Lichtbogen gelöscht, wenn der Strom durch Null geht. Bei einem Gleichstromnetz gehen Strom und Spannung aber nicht durch Null, und es müssen deshalb Strom und Spannung stark verringert werden. Für diesen Zweck sind zahlreiche Vorrichtungen vorgeschlagen worden.
  • Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer solchen Vorrichtung, in welcher ein Stromkreisunterbrecher CB in Form eines Vakuumschalters oder eines Stromkreisunterbrechers, bei dem ein den Lichtbogen löschendes Medium, wie SF6, Luft, Öl usw. verwendet ist, in Reihe mit einer Gleichstromleitung geschaltet ist, wobei eine Oszillatorschaltung mit einem Kondensator C, einer Spule L und ein Schalter S parallel zum Stromkreisunterbrecher CB geschaltet ist. Wenn der Stromkreisunterbrecher CB geöffnet wird, wird der Schalter S geschlossen, um einen oszillierenden Entladungsstrom des Kondensators C durch den zwischen den Kontakten des Stromkreisunterbrechers CB brennenden Lichtbogen fließen zu lassen, wodurch in dem zu unterbrechenden Strom ein Nulldurchgang erzeugt wird.
  • Fig. 2 zeigt einen Teil eines Gleichstromübertragungssystems unter Verwendung einer Stromkreis-Unterbrechungsvorrichtung nach Fig. 1, wobei Tr einen Transformator, Re einen Gleichrichter oder Umformer, Ls eine Glättungs-Drosselspule und F einen Filter mit einem Kondensator bezeichnet. Wenn der Gleichstrom I durch den oszillierenden Hochfrequenz-Entladungsstrom unterbrochen wird, wird in der Glättungs-Drosselspule LS die Energie 1/2 LS I2 gespeichert, wobei LS die Induktivität bedeutet. Diese Energie lädt den Kondensator des Filters F auf eine übermäßig hohe Spannung auf. Um eine solche übermäßige Spannung zu vermeiden, ist eine in Fig. 3 gezeigte Vorrichtung entwickelt worden, in welcher R einen Widerstand für die Aufladung des Kondensators C, R ein nicht lineares Widerstands-5 element aus Siliziumkarbid als charakteristisches Element eines Ableiters und TR1, TR2, TR3 Triggerspalte bezeichnen, d.h. Lichtbogenspalte, die mit Triggerelektroden versehen sind, wie es später im einzelnen beschrieben ist. Gleichzeitig mit der Öffnung des Stromkreisunterbrechers CB wird der Trigger-Spalt TG1 gezündet, wodurch über den Lichtbogen des Stromkreisunterbrechers CB ein oszillierender Entladungsstrom 10 durch den Lichtbogen fließt und den Strom I unterbricht. Die oben beschriebene übermäßige Spannung steuert den Trigger-Spalt TG2, wodurch die in der Glättungs-Drosselspule gespeicherte Energie durch das nicht lineare Widerstandselement R5 abgeleitet und die übermäßige Spannung unterdrückt wird.
  • Danach fließt ein Gleichstrom entsprechend der Gleichspannung der übertragungsleitung durch den Trigger-Spalt TG2 und das nicht lineare Widerstandselement Rs. Wenn der Trigger-Spalt TG3 nach Unterdrückung der übermäßigen Spannung angesteuert wird, fließt oszillierender Entladungsstrom I1 des Kondensators C über beide Trigger-Spalten TG2 und TG3, wodurch der durch den Trigger-Spalt TG2 fließende Strom unterbrochen wird. Wenn die Isolationsfestigkeit des Trigger-Spaltes TG2 wieder erreicht ist, wird das nicht lineare Widerstandselement Rs von der übertragungsleitung isoliert.
  • Eine weitere Gleichstrom-Unterbrechungsvorrichtung, wie sie in Fig.
  • 4 gezeigt ist, ist ebenfalls entwickelt worden, in welcher eine Reihenschaltung mit einem nicht linearen Widerstandselement Rs und ein Stromkreisunterbrecher CB1 parallel zu einem Gleichstrom-Unterbrecher CB geschaltet sind. Wenn der Stromkreisunterbrecher CB geöffnet wird, erscheint an den getrennten Kontakten des Stromkreisunterbrechers eine hohe Abschaltspannung, so daß der zu unterbrechende Strom I zum nicht linearen Widerstandselement Rs übertragen wird.
  • Der durch das Widerstandselement Rs fließende Strom 11 ist kleiner als der zu unterbrechende Strom. Danach wird der Stromkreisunterbrecher CB1 geöffnet, um den Strom I1 zu unterbrechen. Da zu dieser Zeit der Strom r1 durch das Widerstandselement Rs begrenzt ist, ist die Unterbrechung leicht. Wenn die Stromkreis-Unterbrechervorrichtung nach Fig.4 in dem Gleichstrom-Ubertragungssystem nach Fig. 2 verwendet wird, wird die in der Glättungs-Drosselspule LS gespeicherte Energie durch die Lichtbögen der Stromkreisunterbrecher CB und CB1 und das Widerstandselement 4 abgeführt.
  • Gleichstrom-Unterbrechervorrichtungen sind im allgemeinen an beiden Enden mit einer Gleichstrom-Ubertragungsleitung verbunden, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, in welcher DCCB1 und DCCB2 Gleichstrom-Unterbrechervorrichtungen, LS1 und LS2 Glättungs-Drosselspulen, F1 und F2 Filter, Re1 ein Gleichrichter (oder Umformer) und Re2 ein Umformer (oder Gleichrichter) sind. Wenn eine Gleichstrom-Unterbrechervorrichtung gemäß Fig. 3 verwendet wird und wenn in der Ubertragungsleitung ein Fehler auftritt, wird die durch die Glättungs-Drosselspule LS1 hervorgerufene übermäßige Spannung durch das zugeordnete nicht lineare Widerstandselement Rs unterdrückt, jedoch wird die durch die Glättungs-Drosselspule LS2 am gegenüberliegenden Ende hervorgerufene übermäßige Spannung nicht unterdrückt werden kann, weil der Stromkreisunterbrecher DCCB2 nicht geöffnet wird. Wenn andererseits die Stromkreis-Unterbrechervorrichtung nach Fig. 4 in einer Gleichstrom-Ubertragungsleitung verwendet wird, könnte die Energie beider Glättungs-Drosselspulen LS1 und LS2 absorbiert werden. Mit der in Fig. 4 dargestellten Konstruktion ergibt sich aber eine komplizierte und teure Konstruktion, da es notwendig ist, für die Unterbrechung des Stromflusses durch das Widerstandselement einen zusätzlichen Stromkreisunterbrecher CB2 zu verwenden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises zu schaffen, deren Konstruktion einfach ist und die einen großen Gleichstrom bei hoher Spannung schnell unterbrechen kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei einer Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises mit einem Unterbrecher, mit einer einen Kondensator und eine Spule enthaltenden Oszillatorschaltung, mit einer Schaltvorrichtung, welche bei Öffnung des Unterbrechers diesem die Oszillatorschaltung parallelschaltet, und mit einem Widerstand für die Aufladung des Kondensators, parallel zur Oszillatorschaltung ein nicht linearer Widerstand geschaltet ist, der eine gesinterte Metalloxidmischung enthält. Diese Metalloxidmischung kann aus ZnO, MgO, CoO, NiO, Sb2O3 oder Bs 203 bestehen.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1: ein Schaltbild einer Gleichstrom-Unterbrechervorrichtung mit einem Lichtbogen-Löschkreis gemäß dem Stand der Technik, Fig. 2: ein Schaltbild, das ein Ende einer Gleichstrom-tJbertragungsleitung zeigt, wobei die in Fig. 1 gezeigte Unterbrechervorrichtung verwendet ist, Fig. 3 Schaltbilder, welche weitere bekannte Beispiele an Gleich-und 4: strom-Unterbrechervorrichtungen zeigen, Fig. 5: ein Schaltbild einer Gleichstrom-Ubertragungsleitung, Fig. 6: ein Schaltbild, welches ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, Fig. 7: eine graphische Darstellung, welche die Spannungs-Strom-Charakteristik eines nicht linearen Widerstandselementes zeigt, das in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 verwendet ist, und Fig. 8, Schaltbilder, welche abgewandelte Ausführungen der Erfin-9 u.10: dung darstellen.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie es in Fig. 6 gezeigt ist, ist ein Haupt-Stromkreisunterbrecher CB in Reihe mit einem Leiter 10 einer Gleichstrom-Ubertragungsleitung 1 geschaltet, und es ist eine Reihenschaltung aus einem nicht linearen Widerstandselement RN und einem Trigger-Spalt TG parallel zum Haupt-Stromkreisunterbrecher CB geschaltet. Wie allgemein bekannt, ist ein Trigger-Spalt ein Entladungsspalt, der mit einer Trigger-Elektrode versehen ist, die nahe einer Spaltelektrode angeordnet ist, wobei ein Lichtbogen zwischen den Spaltelektroden gezündet wird, wenn der Trigger-Elektrode ein Trigger-Impuls zugeführt wird. Eine Oszillator-Schaltung mit einem Kondensator C und einer Drosselspule L ist parallel zum nicht linearen Widerstandselement RN geschaltet, und es ist ein Widerstand R für die Aufladung des Kondensators C an die Verbindung zwischen der Drosselspule L und dem Trigger-Spalt TG geführt. Das andere Ende des Widerstandes R ist mit dem anderen Leiter 11 der Ubertragungsleitung verbunden.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die Verwendung eines nicht linearen Widerstandes aus einer gesinterten Metalloxid-Mischung.
  • Nach einem Beispiel hat die Mischung folgende Zusammensetzung: 87 bis 12 Mol % ZnO, 12 bis 8 Mol % MeO (wobei MeO wenigstens eines der Bestandteile MgO, CoO und NiO darstellt), 1 bis 30 Mol % So203 und 0,5 bis 10 Gew.-% BiLO 23 2 3 Nach einem anderen Beispiel hat die Mischung folgende Zusammensetzung: 0,08 bis 4,0 Mol % Bi2O3, 0,05 bis 4,5 Mol % CoO, 0,07 bis 5,0 Mol % Mno, 0,05 bis 6,0 Mol % Sb2O3 und Rest ZnO. Viele andere ähnliche Metalloxidwiderstände mit nicht linearer Kennlinie sind allgemein bekannt. Ein solcher nicht linearer Widerstand hat eine Spannungs-Strom-Kennlinie, wie sie in Fig. 7 gezeigt ist. Wie ersichtlich, hat der Widerstand eine beträchtliche nicht lineare oder negative Widerstandskennlinie, so daß, wenn die Spannung über dem Widerstand einen kritischen Wert E überschreitet, der Strom 0 stark anwächst, während, solange die Leitungsspannung E niedriger als der kritische Wert E ist, ein Strom mit vernachlässigbarem 0 Wert in der Größenordnung von Milliampere fließt. Außerdem wird der Widerstand RN nicht thermisch beschädigt, und zwar auch dann nicht, wenn eine normale Gleichspannung E, die nur wenig niedriger als der kritische Wert E ist, ständig zugeführt wird. Aus diesem 0 Grunde wird der Widerstand RN nicht thermisch beschädigt, obwohl er parallel zum Kondensator C geschaltet ist, der durch den Widerstand R auf die Leitungsspannug E aufgeladen wird. Obgleich die Ladung des Kondensators C sich normalerweise durch den Widerstand RN entlädt, ist ein solcher Entladungsstrom klein, weil die Leitungsspannung E so gewählt ist, daß sie niedriger ist als die kritische Spannung Eo, und es wird der Strom ergänzt durch den ladestrom durch den Widerstand R.
  • Wenn ein Kurzschluß oder eine andere abnormale Bedingung in der Gleichstrom-Ubertragungsleitung auftritt, wird der Stromkreis-Unterbrecher CB geöffnet, und es wird gleichzeitig der Trigger-Spalt TG zu einer Entladung veranlaßt. Dann wird der Lichtbogen des Stromkreisunterbrechers CB durch den oszillierenden Entladungsstrom lo in einer solchen Weise gelöscht, wie es oben beschrieben worden ist. Aufgrund der in der Glättungs-Drosselspule gespeicherten Energie wird eine steile Schaltspannung an den nicht linearen Widerstand angelegt, die größer ist als die kritische Spannung Eo, wodurch der Strom I zum nicht linearen Widerstand RN übertragen wird. Wenn im einzelnen in einem Gleichstrom-Ubertragungssystem, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, nach Ableitung der in den Glättungs-Drosselspulen LS1 und LS2 gespeicherten Energie, das ist 1/2 LS1 12+ 1/2LS212, durch den nicht linearen Widerstand RN erfolgt ist, nimmt der durch diesen Widerstand fließende Strom auf einen geringen Wert ab. Es fließt dann ein Strom durch den Trigger-Spalt TG, der gleich der Summe dieses kleinen Wertes und dem durch den Ladekreis fließenden Strom ist. Eine solche kleine Stromsumme kann leicht durch den Trigger-Spalt gelöscht werden, und es ist der Gleichstromkreis vollständig unterbrochen.
  • Die obige Beschreibung betrifft einen durchgehenden Fehler, jedoch ist bei einem inneren Fehler, wie es durch eine gestrichelte Linie in Fig. 5 gezeigt ist, die Energie, die durch den nicht linearen Widerstand verbraucht wird, die in der Drosselspule LS 1 gespeicherte Energie, und es ist der Strom, der unterbrochen werden soll, der Reststrom des nicht linearen Widerstandes.
  • Da der Strom, der durch den Trigger-Spalt unterbrochen werden soll, klein ist, d.h. in der Größenordnung von 1 Ampere, kann der Trigger-Spalt durch einen einfachen mechanischen Schalter ersetzt werden.
  • Da bei der oben beschriebenen Gleichstrom-Unterbrechervorrichtung der Widerstandswert des nicht linearen Widerstandes abnimmt, ist die Spannung über dem Widerstand klein, wenn der zu unterbrechende Strom hierhin übertragen wird. Dies ist wünschenswert, weil es möglich ist, die übermäßige Spannung des Gleichstrom-Übertragungssystems zu bekämpfen. Wenn jedoch der Widerstandswert des nicht linearen Widerstandes klein ist, wird der normalerweise durch ihn vom Kondensator her fließende Strom übermäßig groß, wodurch der nicht lineare Widerstand beschädigt wird.
  • In einem abgewandelten Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist ein Widerstand R2 parallel zu einem nicht linearen Widerstand RN geschaltet. Durch Auswahl des Wertes des Widerstandes R2 um eine Größenordnung kleiner als der nicht lineare Widerstand ist es möglich, die Gleichspannung auf die Widerstände R und R2 aufzuteilen. Wenn R=R2, so wird nur die hälfte der Gleichspannung dem nicht linearen Widerstand zugeführt, wodurch der normalerweise durch ihn fließende Strom herabgesetzt wird. Mit anderen Worten ist es möglich, den Widerstandswert des nicht linearen Widerstandes bei normaler Spannung herabzusetzen.
  • In dem in Fig. 9 gezeigten Fall enthält der Trigger-Spalt TG mit Abstand angeordnete Haupt-Entladungselektroden 1 und 2 und eine Trigger-Elektrode 3, die nahe der Hauptelektrode 1 angeordnet ist, die mit der Leitung verbunden ist. In diesem Falle ist eine Klemme des nicht linearen Widerstandes RN mit der Trigger-Elektrode 3 verbunden, so daß diese Elektrode durch die Schaltspannung am Stromkreisunterbrecher CB betätigt wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß diese Ausführung in der gleichen Weise arbeitet wie die Ausführung nach Fig. 6, daß sie aber insofern vorteilhaft ist, als es nicht erforderich ist, eine besondere Stromimpulsquelle zu verwenden, welche die Trigger-Elektrode 3 betätigt.
  • Bei einer anderen Ausführung gemäß Fig. 10 ist ein Widerstand R2 parallel zum nicht linearen Widerstand RN geschaltet, und es ist ein Kondensator C2 über die Haupt-Entladungselektrode 1 und die Trigger-Elektrode 3 geschaltet. Mit dieser Anordnung wird der größte Teil der Lichtbogenspannung der Hauptelektrode 1 und der Trigger-Elektrode 3 aufgedrückt, so daß ein großer Lichtbogen hierzwischen erzeugt werden kann, wodurch ein sofortiges Ansprechen des Trigger-Spaltes sichergestellt ist.
  • Mit den oben beschriebenen verschiedenen Ausführungen ist es möglich, einen nicht linearen Widerstand gegen den den Kondensator ladenden Widerstand R auszutauschen oder einen nicht linearen Widerstand zum Widerstand R parallel zu schalten.
  • L e e r s e i t e

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCEIE Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises mit einem Unterbrecher, mit einer einen Kondensator und eine Spule enthaltenden Oszillatorschaltung, mit einer Schaltvorrichtung, welche bei Öffnung des Unterbrechers diesem die Oszillatorschaltung parallelschaltet, und mit einem Widerstand zum Aufladen des Kondensators, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Oszillatorschaltung (L,C) ein nicht linearer' Widerstand (RN) geschaltet ist, der eine gesinterte Metalloxidmischung enthält.
  2. 2. Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalloxidmischung aus ZnO, MgO, CoO, NiO, So 203 oder Bi203 besteht.
  3. 3. Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung aus einem Trigger-Spalt (TG) mit einem Paar getrennter Spaltelektroden und einer Triggerelektrode besteht, welche zwischen sich und einer der Spaltelektroden einen Lichtbogen entzünden kann.
  4. 4. Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung aus einem mechanischen Schalter besteht.
  5. 5. Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum nicht linearen Widerstand (RN) ein weiterer Widerstand (R2) geschaltet ist.
  6. 6. Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des nicht linearen Widerstandes (RN) mit der Triggerelektrode (3) verbunden ist, während sein anderes Ende mit einem Ende des Unterbrechers (CB) verbunden ist.
  7. 7. Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Triggerelektrode (3) und einer der Spaltelektroden (1,2) ein Kondensator (C2) geschaltet ist.
  8. 8. Vorrichtung zum Unterbrechen eines Gleichstromkreises nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kondensator (C) ladende Widerstand (R) ein nicht linearer Widerstand ist.
DE19772742965 1976-09-30 1977-09-23 Vorrichtung zum unterbrechen eines gleichstromkreises Ceased DE2742965A1 (de)

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JP362077A JPS602738B2 (ja) 1977-01-18 1977-01-18 直流しや断器
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