DE2742125A1 - Gesenkschmiedevorrichtung - Google Patents
GesenkschmiedevorrichtungInfo
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Description
21 895 ra 19. Sept. 1977
PARKER HANNIFIN CORPORATION Cleveland, Ohio (V. St.A.)
Gesenkschmieäevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Gesenkschmiedevorrichtung mit
Gesenksegmenten, die in einer Schließstellung unter Bildung eines Gesenkhohlraumes passend aneinanderliegen, einen
Stempel zum Hineindrücken eines im Gesenk zu schmiedenden Werkstücks allgemein axial in den Gesenkhohlraum des geschlossenen
Gesenks und einer Einrichtung zum öffnen des Gesenks derart, daß das im Gesenk geschmiedete Werkstück
zwischen den Gesenksegmenten axial freigegeben wird.
In den üS-PSen 3 7o6 123 und 3 849 858 sind Vorrichtungen angegeben, die zum Gesenkschmieden einer Schlauchkupplung
dienen und in denen ein Stempel und ein Gesenkbetätigungsmechanismus gleichzeitig hydraulisch betätigt werden, und
zwar der Stmepel in der Schmiederichtung und der Gesenkbetätigungsmechanismus
in der Gesenkschließrichtung.
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Die bekannten Vorrichtungen sind mit einer doppelten Kurvensteuerung
versehen, die dazu dient, von dem Gesenkbetätigungsmechanismus getragene Gesenksegmente während ihrer durch den
Gesenkbetätigungsmechanismus bewirkten Abwärts- und Aufwärtsbewegung radial in eine und aus einer Schließstellung zu bewegen, in der sie passend aneinander liegen. Diese bekannten
Vorrichtungen sind wegen der doppelt vorgesehenen, miteinander zusammenwirkenden Kurvenstücken zum öffnen und Schließen des
Gesenks sehr kompliziert. Außerdem ist in diesen bekannten Vorrichtungen ein hydraulischer Kolbentrieb vorgesehen, dessen
Zylinder zur Durchführung der vorstehend beschriebenen Öffnungsund Schließbewegung hin- und herbewegt wird und dessen in dem
Zylinder hin- und herbewegbarer Kolben mit dem Stempel derart in Wirkungsverbindung steht, daß der Kolben den Stempel zum
Schmieden abwärts und zum Rückzug aufwärts bewegen kann. Dabei kann eine gleichzeitige hydraulische Betätigung des Gesenkschließmechanismus
und des Stempels zu einer Beschädigung der Vorrichtung oder wenigstens der Gesenksegmente führen, beispielsweise
wenn sich zwischen den der Gesenkschließstellung nähernden Gesenksegmenten Fremdkörper befinden, sowie zu einer
Verletzung der Bedienungsperson, beispielsweise durch ein Einklemmen der Finger zwischen den sich der Gesenkschließstellung
nähernden Gesenksegmenten, und zur Beschädigung des Schlauches, beispielsweise durch Einklemmen desselben zwischen den sich
der Gesenkschließstellung nähernden Gesenksegmenten.
In der US-PS 3 851 514 ist eine Vorrichtung beschrieben, die
zum Aufpressen einer Schlauchkupplung auf einen Schlauch dient. Im Betrieb dieser bekannten Vorrichtung wird die Muffe der
Schlauchkupplung in eine Spannzange eingeführt, die dann von einem hydraulisch betätigten Stempel in ein konisches Gesenk
geschoben wird. Dadurch wird die Spannzange um die Muffe der
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Schlauchkupplung herum geschlossen, so daß diese Muffe auf
den Schlauch aufgepreßt wird. Wenn im Betrieb dieser Verrichtung die Backen der Spannzange an der aufgepreßten Schlauchkupplung
hängenbleiben, kann es zum Lösen der aufgepreßten Schlauchkupplung von den Spannbacken notwendig sein, die
Schlauchkupplung zu rütteln oder mit einem Hammer oder dergleichen auf die aufgepreßte Schlauchkupplung zu schlagen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Gesenkschmiedevorrichtung, die einfach und kompakt aufgebaut
ist und in der die Gesenksegmente durch den Rückzug des Stempels automatisch von dem im Gesenk geschmiedeten Werkstück
gelöst werden, so daß die Vorrichtung dann für den nächsten Gesenkschmiedevorgang bereit ist.
Diese Aufgabe wird in einer Vorrichtung der vorstehend angegebenen
Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, die während des Rückzuges
des Stempels an der Einrichtung zum Öffnen des Gesenks angreift und durch mindestens einen Teil des Rückzuges des Stempels
veranlaßt wird, die Gesenksegmente axial und seitwärts auseinander zu bewegen, so daß das Gesenk geöffnet wird, und daß
ferner eine Ausrückeiftrichtur.g vorgesehen ist, die dazu dient,
vor der Bewegung des Stempels in der Schmiederichtung die Betätigungseinrichtung
und die Einrichtung zum Öffnen des Gesenks voneinander abzurücken, so daß die Gesenksegmente für
die Bewegung in die Schließstellung des Gesenks freigegeben werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform besitzt die Einrichtung
zum öffnen des Gesenks seitwärtsgerichtete Fegmentträger,
die an ihren äußeren Enden in einem Gestellteil der Vorrichtung schwenkbar gelagert sind und an deren inneren Enden die
Gesenksegmente schwenkbar aufgehängt sind, und ist die Betätigungseinrichtung geeignet, auf mindestens einer Seite
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der Gesenksegmente an den Segment tr agem anzugreifen. In
einer anderen Ausführungsform kann die Betätigungseinrichtung an dem quer vorstehenden Teil mindestens eines Zapfens
angreifen, der die Segmentträger mit den Gesenksegmenten verbindet.
Die Betätigungseinrichtung kann einen Aufnehmer aufweisen, der auf mindestens einer Seite der Gesenksegmente an den
inneren Enden der Segmentträger angreifen kann. Dieser Aufnehmer kann während der Bewegung des Stempfels in der
Schmiederichtung radial in eine Stellung bewegbar, beispielsweise verschwenkbar, sein, in der sich der Aufnehmer unter
den inneren Enden der Segmentträger befindet.
Ein Ausführungsbeispiel einer Gesenkschmiedevorrichtung gemäß der Erfindung wird nachstehend an Hand der beigefügten
Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt:
Fig. 1 in einer Vorderansicht, teilweise im Schnitt, ciie Gesenkschiriiedevorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 1,
Fig. 4 in einer der Fig. 1 ähnlichen Darstellung die Teile der Gesenkschmiedevorrichtung nach dem
Gesenkschmieden der Schlauchkupplung,
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. und
Fig. 6 schaubildlich einen Teil eines Tragstückes zum Defestigen des Gesenkbetätigungsmechanismus an
dem Stempel.
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Die in den Zeichnungen dargestellte Gesenkschmiedevorrichtung 1 besitzt ein Gestell mit einer Grundplatte 2
und an dieser befestigten, beispielsweise angeschweißten, parallel aufwärtsgerichteten Ständern 3, an deren oberen
Enden ein Querhaupt 4 befestigt ist. An diesem ist in der Mitte der Zylinder 5 eines hydraulischen Kolbentriebes
befestigt, dessen Kolben in dem Zylinder 5 hin- und herbewegbar ist. Mit der Kolbenstange 6 des Kolbentriebes ist
ein von den Ständern 3 geführter Stößel 7 verbunden.
Hinter den Standern 3 kann auf der Grundplatte 2 eine Druckflüssigkeitsquelle
montiert sein. Diese kann beispielsweise eine elektromotorisch angetriebene Pumpe 9 und einen Behälter
1o aufweisen, aus dem die Pumpe 9 unter Druck stehendes Ul in den Pumpenanschluß 11 eines Steuerventils 12
fördert, das beispielsweise ein Längsschieber mit vier Wegen und drei Schaltstellungen sein kann, das durch Federkraft
in die mittlere Stellung zurückgestellt werden kann, und Zylinderanschlüsse 14, 14 besitzt, die durch Schläuche
15, 15 mit den Anschlüssen des Zylinders 5 verbunden sind, und einen Behälteranschluß 16, über den von dem einen oder
anderen Ende des Zylinders 5 verdrängtes öl in den Behälter zurückgefördert wird.
In einer abwärts offenen Vertiefung 17 des Stößels 7 ist der Schaft eines Stempels 18 beispielsweise mit einer Flügelschraube
19 lösbar befestigt.
Der Stempel 18 ist an seinem unteren Ende entsprechend der gewünschten Form der in Gesenk zu schmiedenden Schlauchkupplung
ausgebildet. Die hier dargestellte Schlauchkupplung 2o hat einen außengewindetragenden Endteil 21 und eine diesem
benachbarte Schulter 22, die von einem Sechskant gebildet wird.
ν, ο a π in / η 6 ο θ
In diesem Fa]I hat der Stempel 18 eine Vertiefung 23, der
im Durchmesser etwas größer ist als das Gewinde des Endteils 21 und deren Tiefe größer ist als die Länge des
gewindetragenden Endteils 21, so daß die Schmiedekraft an
der Ringschulter 22 angreift und auf den gewindetragenden Endteil der Schlauchkupplung keine Kraft ausgeübt wird.
Die Schlauchkupplung 2o ist von üblicher Art und besitzt einen Nippel 24 und eine mit diesem koaxiale Muffe 25
(Fig. 4), die zusammen einen Firgraum für die Aufnahme des
Endteils eines Schlauches Il bilden. Gemäß Fig. 4 wird durch den von der Vorrichtung 1 durchgeführten Gesenkschmiedevorgang
die Muffe 25 radial zusammengepreßt, so daß der Schlauch H zwischen den Nippel 24 und der zusammengepreßten
Tuffe 25 fest eingespannt v/ird.
Zwischen den unteren Enden der Ständer 3 ist an der Grundplatte
beispielsweise durch Schweißen eine ringförmige Gesenkaufnahme 26 befestigt, die eine nichtselbsthemmende,
zentrale konische Bohrung 27 besitzt, die mit dem Zylinder und dem Stempel 18 koaxial ist.
Das Schmiedegesenk der dargestellten Vorrichtung besteht aus zwei GesenkSegmenten 28, die derart passend aneinandergelegt
werden können, daP sie zusammen außen eine kegelstumpfförmige
Fläche bilden, die der konischen Bohrung 27 angepaßt ist, und innen einen an beiden Enden offenen Gesenkhohlraum
(Fiy. 4), der im Querschnitt kreisförmige ist und in der
/■xi alri chtur.q konisch verjüngt sein kann, so da Π die I'uffe
der Schlauchkupplung 2o eine entsprechende Form erhellt, wenn
(Ji(J Schlauchkupplung mittels des Stempels 18 in das geschlossene
Cescnl hincingedrückt und dadurch in diesem geschmiedet wird.
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Λη jedem Ständer 3 ist im Eereich seines unteren Endes,
jedoch oberhalb der Gesenkaufnahme 26, mit Schrauben 3o ein Tragstück 31 befestigt, das eine Schwenkachse 32 für
einen Segmentträger 33 besitzt. In dem Segmentträger 33 sind Zapfen 34 vorgesehen, die aus in je einem Gesenksegment
28 quer vorstehen und in je einem Loch sitzen, das sich direkt oberhalb oder in der N£he des Schwerpunktes des Gesenksegments 28 entlang einer Sehne erstreckt.
An dem Stößel 7 ist nit Schrauben 3 5 ein Tragstück 36 befestigt, das einen abwärtsgerichteten Schaft 37 und einen
an diesem schwenkbar gelagerten Aufnehmer 38 besitzt, der bei einer aufwärtsgerichteten Rückzugsbewegung des Stößels
und des Stempels 18 an dem vorstehenden Teil mindestens
eines Zapfens 34 oder an einem Teil des inneren Endes eines Segmentträgers 33 angreift, so daß die Segmentträger 33 und
die Gesenksegmente 28 relativ zu der Gesenkaufnahme 26 aufwärts in die in Fig. 1 gezeigte Stellung bewegt werden. Bei
dieser AufwSrtsbewegung der Gesenksegmente 28 mittels des an ihnen angreifenden Mitnehmers 38 bewirkt das Schwenken
der Segmentträger 33 um die Schwenkzapfen 32, da£ die Gesenk
segmente 28 seitwärts auseinanderbewegt werden, so daß die aufgeschmiedete Schlauchkupplung 2o freigegeben wird und die
noch nicht aufgeschmiedete, nächste Schlauchkupplung 2o aufwärts derart in das Gesenk eingeführt werden kann, daß
sich der gewindetragende Enteil 21 in die Vertiefung 23 erstreckt und die Schulter 22 an der Ringfläche an der Unterseite
des Stempels 18 angreift. Diese öffnungsbewegung des
Gesenks wird beendet, indem die Bedienungsperson der Vorrichtung 1 einen Ventilbetätigungsgriff 39 losläßt, so daß
das Ventil 12 seine Ruhestellung einnimmt, in welcher die Verbindung des Pumpenanschlusses 11 und des Behälteranschlusses
16 mit beiden Zylinderanschlüssen 14 gesperrt ist.
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Gegebenenfalls kann an einem der Ständer 3 ein Endpunktschalter oder dergleichen vergesehen sein, der einen Stromkreis
für eine Lampe oder einen akustischen Signalgeber schließt oder automatisch die Bewegung des Ventils 12 in seine
Ruhestellung veranlaßt.
Wenn sich die Vorrichtung in der Stellung gemäß Fig. 1 befindet, kann man die aufzuschmiedende Schlauchkupplung 2o
durch die Gesenkaufnahme 26 und das offene Gesenk aufwärts bis zum Angriff an dem Stempel 18 einführen. Wenn die Bedienungsperson
die Schlauchkupplung richtig eingeführt hat, wird.durch Betätigen des Handgriffs 39 das Ventil 12 veranlaßt,
den Stößel 7 und mit ihm den Mitnehmer 38 zu heben, bis sich die Zapfen 34 oder die inneren Enden der Segmentträger 33 oberhalb der Enden des Mitnehmers 38 befinden.
Darauf fallen die Segmentträger 33 und die Gesenksegmente unter Schwerkraftwirkung in die in Fig. 4 gezeigte Schließstellung
des Gesenks. Bei geschlossenem Gesenk wird der Handgriff 39 des Ventils in eine Stellung bewegt, in welcher der
Stößel 7 und der Stempel 18 abwärtsbewegt werden und die Schlauchkupplung 2o abwärts in den Gesenkhohlraum 29 drücken,
so daß die Muffe 25 zusammengepreßt und dadurch der Schlauch H zwischen dem Nippel 24 und der Muffe 25 fest eingespannt wird.
Nach dem Aufschmieden der Schlauchkupplung bewegt die Bedienungsperson
den Handgriff 39 des Ventils in eine Stellung, in welcher dem unteren Ende des Zylinders 5 Druckflüssigkeit
zugeführt wird und dadurch der Stößel 7 und der Stempel 18 aufwärts zurückgezogen werden.
Während des Gesenkschmiedevorganges greift der Mitnehmer 38 an den Zapfen 34 an. Da der Mitnehmer 39 aber bei 4o am
unteren Ende des Schafts 37 schwenkbar gelagert ist, bewegt
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sich der Mitnehmer 38 an den Zapfen 34 (siehe Fig. 5) vorbei und fällt der Mitnehmer 38 danach wieder in seine
normale Anschlagstellung unter den Zapfen 34. Nach dem Schmiedevorgang bewirkt daher das Aufwärtsbewegen des
Stößels 7, daß der Mitnehmer 38 an den Zapfen 34 angreift und dadurch die Gesenksegmente 28 aus der Gesenkaufnahme
26 heraushebt. Da die Segmentträger 33 bei 3 2 schwenkbar gelagert und bei 34 mit den Gesenksegmenten 28 schwenkbar
verbunden sind, führen die Gesenksegmente 28 bei ihrer Aufwärtsbewegung auch eine radial seitwärtsgerichtete Bewegung
aus, so daß sie von der aufgeschmiedeten Schlauchkupplung weggestemmt werden.
Wenn der Stößel 7 und die Gesenksegmente 28 die Stellung gemäß Fig. 1 erreichen, ist die aufgeschmiedete Schlauchkupplung
2o freigegeben und kann sie durch die Gesenkaufnahme 26 hindurch abwärts herausgezogen werden. Danach ist
die Vorrichtung wieder für das Einführen einer nicht aufge-schmiedeten
Schlauchkupplung 2o von unten und die Wiederholung der verstehend beschriebenen Arbeitsvorgangs folge
bereit.
Da die konische Bohrung 27 der Gesenkaufnahme 26 nichtselbsthemmend
ist, genügt zum öffnen des Gesenks eine sehr schwache Kraft. Die Querkomponente der Bewegung der Gesenksegmente ist
zunächst nur klein, so daß für das Abziehen der Gesenksecjmente
28 von der aufgeschmiedeten Schlauchkupplung 2o starke Kräfte zur Verfügung stehen, während auf die Zapfen 34 nur eine
schwache Aufwärtskraft wirkt.
Zur Anpassung an verschieden große Schlauchkupplungen kann man
die Gesenksegmente 28 leicht auswechseln. Man braucht dazu nur die Arme der Segmerittrckjer 33 nachgiebig auseinanderzuspreizen, so daß die Zapfen 34 aus den Vertiefunger, der vorhandenen Gesenksegniente ausgerückt worden und in die
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Vertiefungen der Austausch-Gesenksegmente einrasten können. Zu demselben Zweck kann man auch die Zapfen 34 von den Segmentträgern
33 abnehmen.
Wenn die Segmentträger 33 und die Schwenkzapfen 34 der Gesenksegmente
28 in der vorstehend beschriebenen Weise angeordnet sind, hängen in der Stellung gemäß Fig. 1 die Gesenksegmente
28 frei herunter. Selbst wenn die Gesenksegmente weiter angehoben werden, so daß sie sich nach ihrer Freigabe
unter Schwerkraftwirkung in die Schließstellung des Gesenks bewegen, befinden sich die unteren Endteile der Gesenksegmente
28 noch in dem oberen Endbereich der konischen Bohrung 27 der Gesenkaufnahme 26, so daß die Gesenksegmente 28 unter
Schwerkraftwirkung frei aus der offenen in die geschlossene
Stellung des Gesenks fallen können.
Zum Erzielen reproduzierbarer Ergebnisse beim Schmieden arbeitet man vorzugsweise mit einem hydraulischen Druck, der so stark
ist, daß die Schlauchkupplung 2o beim Gesenkschmieden relativ zu den Gesenksegmenten 28 in eine formschlüssig festgelegte
Anschlagstellung gelangt, beispielsweise in eine Stellung, in der ihr Sechskant am oberen Ende der Gesenksegmente 28 angreift.
Die Verwendung der Gesenkschmiedevorrichtung 1 wird erleichtert, wenn der Vorderteil der Grundplatte 2 von dem
vorderen Rand einer Werkbank oder dergleichen vorwärts vorsteht und die Ständer 3 rückwärts geneigt sind, so daß die
Achse der Gesenkaufnahme 26, des Gesenkhohlraums 29, des
Stößels 7 und des Stempels 18 sowie des Zylinders 5 entsprechend geneigt sind.
Im Betrieb der Gesenkschmiedevorrichtung 1 erfaßt man nach dem Aufschmieden der Schlauchkupplung 2o auf den Schlauch II vorzugsweise
diesen unterhalb der Gesenkaufnahme 26, worauf man auf den Schlauch H eine Aufwärtskraft ausübt, so daß die
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Schulter 22 an den Stempel 18 noch angehalten wird, wenn dieser
seinen Aufwärts- bzw. Rückzugshub beginnt. Durch dieses Aufwärtsdrücken der aufgeschmiedeten Schlauchkupplung 2o werden
schon vor dem Angriff des Mitnehmers 38 an den Zapfen 34 die Gesenksegmente 28 an den Zapfen 34 aufwärts und seitwärts
auseinanderbewegt und daher durch eine Stemmwirkung mindestens teilweise von der aufgeschmiedeten Muffe 25 weggeschwenkt.
Man erkennt, daß die vorstehend beschriebene Gesenkschmiedevorrichtung einfach und kompakt aufgebaut und wirtschaftlich
herstellbar ist und arbeitet, weil in ihrem Betrieb ein hydraulisch betätigter Stempel eine Schlauchkupplung in ein
geschlossenes Gesenk drückt, das danach beim Rückzug des Stempels automatisch geöffnet wird, so daß die auf einen
Schlauch aufgeschmiedete Schlauchkupplung freigegeben wird
und die noch aufgeschmiedete, nächste Schlauchkupplung eingeführt werden kann. Zum Offnen des Gesenks werden durch den
dem Schmiedehub folgenden Rückzug des Stempels die Gesenksegmente gehoben und seitwärts auseinanderbewegt. Zum Schließen
des Gesenks werden vor dem Beginn des Schmiedhubes des Stempels die Gesenksegmente freigegeben, so daß sie unter Schwerkraftwirkung in die Schließstellung gelangen.
Wenn während des Rückzuges des Stempels die Gesenksegmente gehoben und seitwärts auseinanderbewegt werden, bewirkt der
Gesenkbetätigungsmechanismus,gleichzeitig, daß die Gesenksegmente durch eine Stemm-, Kipp- oder Abreißwirkung von der
aufgeschmiedeten Schlauchkupplung gfe&öst werden.
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Leerseite
Claims (1)
- Pa tentansprüche[ 1.)Gesenkschmiedevorrichtung mit Gesenksegmenten, die in einer Schließstellung unter Bildung eines Gesenkhohlraums passend eneinanderliegen, einem Stempel zum Hineindrücken eines im Gesenk zu schmiedenden Werkstücks allgemein axial in den Gesenkhohlraum des geschlossenen Gesenks und einer Einrichtung zum Öffnen des Gesenks derart, daß das im Gesenk geschmiedete Werkstück zwischen den Gesenksegmenten axial freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigungseinrichtung (36 bis 38) vorgesehen ist, die während des Rückzuges des Stempels (7,18) an der Einrichtung (31 bis 33) zum Öffnen des Gesenks angreift and durch mindestens einen Teil des Rückzuges des Stempels (7,18) veranlaßt wird, die Jesenksegmente (28) axial und seitwärts auseinander zu bewegen, so daß das Gesenk geöffnet wird, und daß feiner eine Ausrückeinrichtung vorgesehen ist, die dazu diene, vor der Bewegung des Stempels (7,13) in der Schmiederichtung die Betätigungseinrichtung (36 bis 38) und die Einrichtung (31 bis 33) zum öffnen des Gesenks voneinander abzurücken, so daß die Gesenksegmento (28) für die Bewegung in die Schließstellung des Gesenks freigegeben werden.2. Gesenkschmledevorrichtang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung (31 bis 33) ;'."in öffnen des G-:· senk s sei twär ts -erich te te Segment träger (33) aufweist, die an ihron äußeren Enden in einem GesteLlteiL (3L) der Haschine (bei 32) schwenkbar gelagert sind und an deren inneren Enden die :;esenksegmente (28) (bei 34) schwenkbar aufgehängt, sind, und daß die Betätigungseinrichtung (3b bis •-r-eignet Ist, auf -rundes tens einer Seite der lies nkse (23) an den Segment träger η ( 53'anzugreifen.Ii(I fl " I F, / 0 60 83. Gesenkschmiedevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (36 bis 38) einen Mitnehmer (38) aufweist, der auf mindestens einer Seite der Gesenksegmente (28) an den inneren Enden der Segmentträger (33) angreifen kann.4. Gesenkschmiedevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückeinrichtung an der B tätigungseinrichtunß· (36 bis 38) vorgesehene Stirnflächen aufweist und die inneren Enden der Segmentträger (33) durch den fortgesetzten Rückzug des Stempels (7,18) an diesen Stirnflächen vorbei aufwarfcsbewegt werden.5. Gesenkschmiedevorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen an dem Mitnehmer (38) vorgesehen sind.6. Gesenkachmiedevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bewegung des Stempels (7,18) in der S^hmiederichtung der Mitnehmer (38) radial in eine Stellung bewegbar, beispielsweise ve schwenkbar, ist, in der sich der Mitnehmer (38) unter den inneren Enden der Segment träger (33) befindet./. Gesenkschmiedevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Segmentträger (33) an seinem inneren ende mit mindestens einem ^uerzapfen (3*0 versehen ist, der schwenkbar in einer Vertiefung gelagert ist, die sich längs einer Sehne im oberen Teil des zugeordneten Ges. aksegments erntreckt, und daß die Betätigungseinrichtung (36 bis 3<J) geeignet ist;, auf mindestens einer Seite der Gesenkse^m^ ite (28) an einem tier vorstehenden Teil mindestens eines Zapfens (3*0 ,jedes Segment trägers (33) anzugreifen.Ii O 9?· IG/06088. Gesenkschmiedevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (36 bis 38) einen Mitnehmer (38) aufweist, der an der Unterseite der vorstehenden Zapfenteile (37O angreifen kann, und daß die vorstehenden Zapfenteile (3^) durch den fortgesetzten Rückzug des Stempels (7,18) an Stirnflächen des Mitnehmers (38) vorbei aufwärtsbewegt werden.9. Gesenkschmiedevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bewegung des Stempels (7,18) in der Schmiederichtung der Mitnehmer (38) radial in eine Stellung bewegbar, beispielsweise verschwenkbar, ist, in der sich der Mitnehmer (38) unter den vorstehenden Zcpfenteilen (3^0 befindet.10. Gesenkschmiedevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesenk zwei Gesenksegraente (28) aufweist und eine Gesenkaufnehme (26) vorgesehen ist, in der sich die Gesenksegmente (28) wenigstens in der Schließstellung des Gesenks befinden und die so angeordnet ist, daß das im Gesenk n-eschmiedete Werkstück aus dem Itaum zwischen den Gesenksegmenten (28) axial durch die Gesenkaufnähme (26) hindurch herausgebracht werden kann.11. Gesenkschrniedevorrichtung nach Anspruch 2 oder einem darauf rückbezogenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden der Segmentträger (33) sich über den oberen Teil Je eines Gesenksegments (28) einwärts erstrecken und jedes Gesenksegment (28) am inneren Ende des zugeordneten Segmentträgers um eine Achse (34) schwenkbar aufgehängt ist, die zu der Schwenkachse (32) am äußeren Ende dieses Segmentträgers809816/0608parallel ist, und daß die Betätigungseinrichtung (36 bis 38) geeignet ist, auf wenigstens einer Seite der Gesenksegmente (28) an der Unterseite der inneren Enden der Segmentträger anzugreifen.12. Gesenkschmiedevorrichtung nach einem d?r vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Stempels (7,18) ein hydraulischer Kolbentrieb vorgesehen ist, dessen Zylinder (5) an einem Gestellteil (4) der Vorrichtung befestigt und dessen zu dem Gesenkhohlraum koaxiale Kolbenstange (6) fest mit dem Stempel (7,18) verbunden ist, und daß mit dem Zylinder (5) ein Wegeventil (12) verbunden ist, das derart betätigbar ist, daß der Stempel (7,18) in der Schmiederichtung axial bewegt und dadurch das Gesenk geöffnet wird und daß der Stempel (7,18) intermittierend axial zurückgezogen und dadurch das Gesenk geschlossen wird.13· Gesenkschmiedevorrichtung mit zwei Gesenksegmenten, die in einer Schließstellung unter Bildung eines Gesenkhohlraums passen aneinanderllegen, einem Stempel zum Hineindrücken der Muffe einer Schlauchkupplung abwärts in den an beiden Enden offenen Gesenkhohlraum des geschlossenen Gesenke, so daß diese Muffe auf einem in ihr angeordneten Schlauch zusammengepreßt wird, und einer Einrichtung zum öffnen des Gesenks derart, daß die im Gesenk geschmiedete Schlauchkupplung zwischen den Gesenksegmenten freigegeben wird, so daß sie durch die Bohrung einer Gesenkaufnahme hindurch axial aus dem Gesenk herausgebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigungseinrichtung (36 bis 38) vorgesehen ist, die während des Rückzuges des Stempels (7,18) an der Einrichtung (31 bis 33) zum öffnen des Gesenks angreift und durch mindestens einen Teil des809816/0601Rückzuges des Stempels (7,18) veranlaßt wird, die Gesenksegmente (28) relativ zu der Gesenkaufnahme (26) axial und seitwärts auseinander zu bewegen, so daß das Gesenk geöffnet wird, und daß die zum öffnen anzugreifenden Gelenksegmente axial und seitwärts auseinander bewegt werden und dadurch das Gesenk geöffnet wird, und daß die Betätigungseinrichtung (36 bis 38) geeignet ist, vor der Bewegimg des Stempels (7,18) in der Schmiederichtung die Gesenksegmente (28) freizugeben, so daß sie sich bis zur passenden Anlage an die konische Bohrung (27) der Gesenkaufnahme (28) bewegen können, in der sich die Gesenksegmente (28) mindestens bei geschlossenem Gesenk befinden.14. Gesenkschmiedevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (31 bis 33) zum öffnen des Gesenks einender entgegengesetzte, seitwärtsgerichtete, schwenkbar gelagerte Segmentträger (33) aufweist, deren innere Enden (34·) sich über den oberen Teil je eines Gesenksegments (28) einwärts erstrecken, daß jedes Gesenksegment (28) am inneren Ende des zugeordneten Segmentträgers (33) um eine Achse (3^·) schwenkbar gelagert ist, die zu der Schwenkachse (32) dieses Segmentträgers (33) parallel ist, und daß die Betätigungseinrichtung (36 bis 38) geeignet ist, an den Segmentträgern (33) anzugreifen und deren innere Enden derart aufwärtszuschwenken, daß die Gesenksegmente (28) aufwärts und seitwärts βμββΙηβηάβΓ bewegt werden und dadurch das Gesenk geöffnet wird.809816/0601
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