DE2639003A1 - Transportable biegevorrichtung in kleinausfuehrung - Google Patents
Transportable biegevorrichtung in kleinausfuehrungInfo
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Description
Dr. F. Zumstein sen. - Dr. E. Aösmann - Dr. R. Koenrgsberger
Dipl.-Phys. R. Holzbauer - Dipl.-Ing. F. Klingseisen - Dr. F. Zumstein jun.
8 MÜNCHEN 2,
BRÄUHAUSSTRASSE 4
TELEFON: SAMMEL-NR. 225341
TELEGRAMME: ZUMPAT TELEX 529979
6/Li 51SS1306-1
Kabushiki Kaisha Ogura Chuck Seisakusho, Fuj isawa-shi, Japan
Transportable Biegevorrichtung in Kleinausführung
Die Erfindung betrifft eine tragbare Biegevorrichtung in Kleinausführung, welche das Biegen eines Stahlstabes oder eines
Stahlrohres an einer vorgegebenen Stelle oder einem vorgegebenen Ort gestattet.
Der Großteil der bekannten Biegevorrichtungen für Stahlstäbe oder ähnliche Materialien ist umfangreich bemessen und schwer
zu handhaben und muß in einer Fertigungsanlage fest installiert werden. Es besteht jedoch das Bedürfnis nach einer Biegevorrichtung,
die transportierbar ist und sich leicht an der erforderlichen Stelle aufstellen läßt, wobei sich das Aufstellen
von einer Bedienungsperson ohne jedes zusätzliche Hilfsmittel durchführen läßt. Vorzugsweise soll die Biegevorrichtung neben
der leichten Transportierbarkeit auch von einer Wechselstrom-
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OBiGWAL INSPECTED
quelle des gewöhnlichen Haushaltsbedarfs in der Größenordnung von 100 V betreibbar sein.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine automatische Biegevorrichtung zu schaffen, welche kompakt aufgebaut und zur Einsatzstelle
leicht transportierbar ist.
Vorzugsweise soll die automatische, tragbare Biegevorrichtung
gemäß der Erfindung mit einer Wechselstromquelle für den Haushaltsbedarf in der Größenordnung von 100 V betreibbar sein.
Vorzugsweise soll die automatische, tragbare Biegevorrichtung
derart ausgelegt sein, daß der Winkel, um den eine Stahlstange
oder ähnliches Material zu verbiegen ist, frei auf einfache und bequeme Art und Weise einstellbar ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung.
Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform einer Biegevorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in
Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Schnittansicht eines Teilausschnitts einer bevorzugten Weiterbildung der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform;
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform
gemäß der Erfindung;
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform;
Fig. 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie III-III
in Fig. 5; und
Fig. 7 ist eine Schnittansicht von Teilausschnitten der zweiten Ausführungsform.
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Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 der Zeichnung weist eine Biegevorrichtung gemäß der Erfindung einen ungefähr kubisch
ausgebildeten Gehäusekörper 1 auf, der aus entsprechend geeignetem
Leichtmetall hergestellt ist und eine kleine Abmessung aufweist, die das Transportieren der Vorrichtung mit einer Hand
gestattet. An den Seitenwänden des Gehäuses 1 sind Handgriffe
1a vorgesehen, um die Handhabung beim Transport der Vorrichtung
zu erleichtern. Innerhalb des Gehäuses 1 sind ein Elektromotor 2 und eine Reduktionsgetriebeeinheit 3 angeordnet, die
an der Bodenwand in der Nähe einer Ecke des Gehäuses 1 angebracht sind. Der Motor 2 ist eine Kleinmotorausführungsform
eines Einphasenkommutator- bzw. Einphasenkollektormotors, der
bei gewöhnlichem Haushaltswechselstrom in der Größenordnung
von 100 V betreibbar ist und ein ausreichend großes Antriebsmoment liefert. Ein derartiger Motor ist relativ leichtgewichtig,
so daß die Biegevorrichtung einfach zu transportieren ist. Die Reduktionsgetriebeeinheit 3 umfaßt eine Anzahl von
Zahnrädern 5a,5b,5c,5d,5e und 5f, die in einem kompakten Gehäuse
4 untergebracht sind, an dem der Motor 2 in der Nähe eines Endes des Gehäuses angebracht ist. Das erste Zahnrad 5a
der Getriebeeinheit 3 ist starr mit dem unteren Ende einer Motorwelle 2a des Motors 2 verbunden, dessen Drehzahl reduziert werden kann und auf das Abtriebsrad 5f übertragen wird.
Das Abtriebsrad 5f ist starr mit dem Ende einer drehbaren
Kupplungswelle 6 verbunden, die durch ein Gehäuse der Reduktionsgetriebeeinheit
nach oben verläuft und in einem Lagerbock 33 endet, der auf einem Rahmen 26 abgestützt ist. Eine Kupplung
7 ist an einem Zwischenabschnitt der Kupplungswelle 6 angebracht und längs der Welle 6 mit Hilfe einer Verschiebeeinrichtung 7a axial gleitend verschiebbar und ermöglicht
das Verbinden oder Losen der Übertragung der Drehbewegung der Kupplungswelle 6 auf ein Ritzel 7b, das leerlaufend um die
Welle 6 an;: einer unteren Stelle der Kupplung 7 angeordnet
ist und mit einem großen Zahnrad 9 kämmt, das starr auf einer
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aufrechtstehenden Antriebswelle 8 angeordnet ist. Die Antriebswelle
8 ist an ihren oberen und unteren Enden in einem Lagerbock 10 drehbar gelagert, der auf einem Rahmen 23 an einer
Stelle des Gehäuses 1 abgestützt ist, welche auf der unteren Platte des Gehäusekörpers liegt.
Eine Verstärkungsplatte 12 ist hängend an der Innenfläche der oberen Platte des Gehäuses 1 angeordnet und bildet eine Basis,
auf der der stationäre Schaft 13 und ein rechteckförmig ausgebildeter Anschlagblock 14 über die obere Platte des Gehäusekörpers
1 übersteht, wobei der rechteckförmige Anschlagblock
14 für ein zu biegendes Material bestimmt ist. Der stationäre Schaft 13 ist koaxial zu der Antriebswelle 8 angeordnet und
liegt ungefähr in der Mitte der oberen Platte des Gehäuses, während der Anschlagblock 14 an einer Stelle angeordnet ist,
die geringfügig nach der Seite und zur Stirnseite hin versetzt liegt, so daß ein zu biegendes Teil A, wie in Fig. 1 gezeigt,
eingebracht werden kann. Die Antriebswelle 8 weist einen Arm 16 auf, der in radialer Richtung an dem oberen Ende der Antriebswelle
festgelegt ist. Der Arm 16 trägt in starrer Verbindung eine senkrechte Drehwelle 17 an ihrem radial außen
liegenden Ende. Ein bogenförmig ausgebildetes Langloch 18 ist in der Oberplatte des Gehäuses ausgebildet, durch welches die
Drehwelle 17 übersteht. Eine Biegewalze 15 ist drehbar um das
überstehende Ende der Welle 17 gelagert, wobei die Biegewalze
15 längs des bogenförmig ausgebildeten Langloches 18 bewegbar ist, d.h. längs einer exzentrischen Bahn zu dem stationären
Schaft 13, wie in5Fig. 1 gezeigt.
Eine Regeleinrichtung 19 für den Biegewinkel, wie in Fig. 2
gezeigt, ermöglicht ein Ausrücken der Kupplung 7 während der Drehbewegung der Antriebswelle 8 in der Biegevorrichtung. Ein
Kettenradvorgelege 20 mit entsprechend großem Durchmesser ist koaxial an der Oberseite des großen Zahnrades 9 der Antriebswelle 8 angeordnet. An der Oberseite ist eine frei drehende
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Platte 21 vorgesehen, die koaxial zur Antriebswelle 8 liegt. Die sich drehende Platte 21 weist eine einzige Durchgangsbohrung
21a auf, die in der Nähe des Außenumfangs ausgebildet und derart beschaffen ist, daß sie lösbar einen Stellbolzen
aufnehmen kann, der durch die Durchgangsbohrung durchgesteckt werden kann, und dessen entfernt liegendes Ende in eine der Ausnehmungen
des mit Verzahnung versehenen Rades 20a des Kettenradvorgeleges 20 eingreifen kann. Eine sich drehende Bedienungsscheibe 25 ist auf dem Stützrahmen 23 des oberen Lagerbockes
angeordnet. Dazwischen ist ein Befestigungsglied 24 vorgesehen,
welches sich horizontal in der Nähe der Kupplung 7 dreht und in Radialrichtung in der Nähe des Umfangs angeordnet ist und einen
Bolzen 25a aufweist, der in Gegenrichtung zu der Kupplung verläuft und der zur Anlage mit dem Stellbolzen 22 bei der Drehbewegung
desselben in einer vorgegebenen Stellung kommt,sowie in radialer Richtung mit einem Bolzen 25b, der durch die Kupplung
7 verläuft. Ein Hebel 27 ist schwenkbar am oberen Ende an einer Stelle des Stützrahmens 26 des Lagerbockes 33 angeordnet, der
aus einer Stellung, die in gebrochenen Linien gezeigt ist, zu einer Stellung anhebbar ist, die in doppelten gebrochenen Linien
in "lg. d. geZSlgu j.uv. yxcoc ucucucwcguiig ciuuj.g i, XiU ^.Uöawmcilwirken
mit dem Bolzen 25b, der Betätigungsscheibe 25 bei der Drehbewegung der Betätigungsscheibe. Der Hebel 27 v/eist einen
schraubenförmigen Vorsprung 7a in einer dazwischen liegenden Stelle auf und ist in Eingriff mit der Verschiebeeinrichtung 7a
eines ausgenommenen Abschnitts der Kupplung 7. Damit die Betätigungsscheibe 19 zum Heben der Verschiebeeinrichtung 7a über den
Schwenkhebel 27 manuell verdrehbar ist, ist ein Schaft 28 für ein Handrad oder dergl. mit einem Langloch 28a ausgebildet,
welches den Bolzen 25a der Betätigungsscheibe 25 lose aufnimmt, wobei der Schaft 28 durch die Frontplatte des Gehäuses 1 verläuft.
Der Schaft 28 kann manuell nach vorwärts und rückwärts zu dem Gehäusekörper hin-und hergehend bewegt werden.
Eine elastische Gegenkopplung, die insgesamt mit 29 in Fig. 2 bezeichnet ist, ist in der Nähe des unteren Endes der Antriebs-
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welle 8 vorgesehen, um- die Antriebswelle derart anzudrücken, daß sie sich in eine vorgegebene Position dreht. Eine Stellschraube
30 ist in die Antriebswelle 8 in der Nähe des unteren Endes eingeschraubt, und ein Universalgelenk 31 ist an der Innenseite
der Seitenplatte des Gehäusekörpers 1 vorgesehen. Eine vorgegebene Länge eines elastischen Drahtes 32 ist unter Spannung
zwischen der Stellschraube 30 und dem Gelenk 31 angeordnet, wodurch die elastische Gegenkopplung gebildet wird.
Nachdem ein zu biegendes Teil A zwischen den stationären Schaft 13 und den Anschlagblock 14, der an der oberen Platte des Gehäusekörpers
1 vorgesehen ist, eingebracht worden ist, und ein Schalter (nicht gezeigt) des Motors 2 umgelegt worden ist, um
den Motor einzuschalten, bewirkt die Drehbewegung des Motors 2, daß die Kupplungswelle 6 mit einer geringen Drehzahl über die
Anzahl von Zahnrädern 5a bis 5f der Reduktionsgetriebeeinheit 3
angetrieben ist, und ebenfalls wird das Ritzel 7b über die Kupplung 7 angetrieben, da sich die Kupplung 7 aufgrund des Eigengewichtes
absenkt und eine Kraftübertragungsverbindung ermöglicht. Somit dreht sich die Antriebswelle 8 über das Zahnrad 9
entgegen der elastischen Vorspannung des Drahtes 32 der. elastischen
Gegenkopplung 29, wenn sich die Biegewalze 15 während einer Drehbewegung um ihre eigene Achse um den stationären Schaft 13
unter Zwischenschaltung des Armes 16 und der sich drehenden-Welle
17 eine Drehbewegung ausführt, wodurch das eingebrachte Teil A unter Krafteinwirkung gebogen wird. Während des Biegevorgangs
tritt an dem Motor 2 eine große Belastung auf, die von dem Motor aufgrund der besonderen Eigenschaften eines Einphasengleichrichtermotors
aufgebracht werden kann, um ein Teil A in die in gebrochenen Linien in Fig. 1 gezeigte Gestalt zu verbiegen. Wenn
ein Teil A um einen vorgegebenen Winkel gebogen worden ist, d.h. daß die Antriebswelle 8 sich um einen vorgegebenen Winkel gedreht
hat, erreicht ein zuvor an einer vorgegebenen Stelle eingestellter Stellbolzen 22 seine Endstellung, in der er gegen
den Bolzen 25a der Betätigungsscheibe 25 anliegt, und dreht die
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letztere so, daß der Bolzen 25b der Scheibe 25 sich derart bewegt, daß der Schwenkhebel 27 angehoben wird, welcher einen Vorsprung
27a: aufweist, der seinerseits die Kupplung 7 anhebt. Hierdurch werdai die Kraftübertragung und die Übertragung der
Drehbewegung von der Kupplungswelle 6 zu dem Ritzel 7b unterbrochen, so daß die Drehbewegung der Antriebswelle 8 ebenfalls
beendet ist, so daß das Teil A nicht um einen größeren Winkel weitergebogen werden kann«
Nach Beendigung dieses Arbeitsvorganges ist das Teil A gebogen, und die Antriebswelle 8 wird durch die Vorspannswirkung des .
elastischen Drahtes 32 in die Ausgangsstellung zusammen mit der Biegewalze 15 gedreht, und ebenfalls werden die beweglichen
Bauteile der Regeleinrichtung 19 für den Biegewinkel in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, so daß die Kupplung 7 in die Kupplungsstellung
für den nächsten Biegevorgang abgesenkt werden kann.
Der Biegewinkel kann mit Hilfe der Regeleinrichtung 19 für den
Biegewinkel verstellt werden. Insbesondere kann vor· den! Biegevorgang die frei drehbare Scheibe 21 manuell gedreht werden,
währenddem der Stellbolzen 22 außer Eingriff von den Aussparungen 20a des Gegenrades 20 ist. Auf diese Art und Weise läßt
sich eine andere Aussparung 20a der Verzahnung auswählen, und dann wird der Stellbolzen 20 niedergedrückt, so daß er in die
entsprechende Ausnehmung 20a des Rades 20 einrastet. Die Antriebswelle
8 kann hierbei um unterschiedliche Winkel verdreht
werden, bei denen der Stellbolzen 22 in Wirkverbindung mit dem Bolzen 25a der Betätigungsscheibe 25 kommt und gegen diesen anzuliegen
kommt.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung gemäß der Erfindung ist die Kupplung 7 durch eine elektromagnetische Kupplung 7' mit einem
Grenzschalter 34 anstelle der Betätigungsscheibe 25, wie in
3 gezeigt, ersetzt. Gleiche oder ähnliche Teile in der
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Ausführungsform gemäß der Erfindung sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen wie diejenigen in der Fig. 3. Der Grenzschalter 34 ist auf einem Lagerarm angeordnet und wird von dem
Stellbolzen 22' beaufschlagt, welcher gegen den Grenzschalter bei der Drehbewegung der Antriebswelle 81 anzuliegen kommt.
Die elektromagnetische Kupplung ist elektrisch mit dem Grenzschalter 34 verbunden, so daß die Kupplung nach Maßgabe des
Grenzschalters ein- und ausschaltbar ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 7 ist eine zweite Ausführungsform
gemäß der Erfindung mit einem ungefähr kubisch ausgebildeten Gehäuse 111 gezeigt, das aus einem leichten Material
gefertigt ist und Außenabmessungen aufweist, die es gestatten, die Vorrichtung ', wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform, mit einer Hand zu transportieren. Gleichfalls ist eine
Kleinausführungsform eines Einphasenkommutatormotors 112 vorgesehen, der mit einer Wechselstromquelle in der Größenordnung
von 100 V betreibbar ist. Weiterhin ist eine Untersetzungsgetriebeeinheit 113 mit dem Motor verbunden, um eine ähnliche Antriebskraft
wie bei der vorgenannten Ausführungsform zu liefern.
Das Abtriebszahnrad 115f ist starr mit dem Ende der drehbaren Kupplungswelle 116 verbunden, die durch ein Gehäuse der Reduktionsgetriebeeinheit
113 nach oben übersteht und in einem Lagerbock 130 endet, welcher an einem Teil des Gehäuses 11 abgestützt
ist. Wie bei der vorgenannten Ausführungsform ist eine Kupplung 117 am Zwischenabschnitt der Kupplungswelle 116 angeordnet,
welche längs der Welle 116 durch die Einwirkung einer Verschiebeeinrichtung
117a bewegbar ist. Jedoch ist ein Zahnrad 117b vorgesehen, welches die Drehbewegung der Welle 116 übertragen
kann, das ein- und ausrückbar mit Hilfe der Kupplung 117 ist, wobei das Zahnrad 117b um die Welle 116 an einer höher
liegenden Stelle als die Kupplung 117 angeordnet ist. Das Zahnrad 117b kämmt mit einem großen Zahnrad 119, das starr an der
senkrechten Antriebswelle 118 angebracht ist. Die Antriebs-
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welle 118 ist am oberen und unteren Ende in einem Lagerbock
110 drehbar gelagert, der an der oberen Platte 111 und an der
unteren Platte des Gehäuses angeordnet ist.
Eine Biegeanordnung ist ähnlich wie bei der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform vorgesehen, die einen ortsfesten Schaft 113 und einen ungefähr T-förmigen Anschlagblock 114 umfaßt,
der an der Außenfläche der Verstärkungsplatte 112 angeordnet
ist. Ferner ist ein radialer Arm 116 an der V/elle
angebracht, der eine Drehwelle 117 trägt, die am entfernt liegenden
Ende angebracht ist und eine Biegewalze 115 längs eines bogenförmig ausgebildeten Langloches 218 bewegt. Zum Unterschied
gegenüber der vorgenannten Ausführungsform ist bei dieser Ausführungsform eine stabilere Biegeanordnung vorgesehen,
indem die Verstärkungsplatte 102 an den Endbereichen der Oberfläche
der Oberplatte des Gehäuses überlappend angeordnet ist.
Die Biegewalzen 115 vergrößern sich im Durchmesser. Der stationäre
Schaft 113 ist mit einer Verstärkung 113a umgeben. Der radiale Arm 116 der-Antriebswelle 118 ist robuster ausgebildet.
Eine ähnlich ausgebildete elastische Rückkopplung 135 ist entsprechend der Rückkopplung 29 bei der vorgenannten Ausführungsform
vorgesehen, jedoch sind hierbei zwei elastische Drahtstücke 137 an der Antriebswelle 118 mit Hilfe von Stellschrauben
136 befestigt.
Der Hauptunterschied bei dieser Ausführungsform liegt in der
Regeleinrichtung für den Biegewinkel, der in Fig. 6 mit 119 bezeichnet ist. Das große Rad 119, das mit dem Ritzel 117b
kämmt, ist an der gleichen Umfangslinie P (Fig. 5) mit einer Mehrzahl von Stehbolzen 120 ausgestattet, und in der bevorzugten
Ausführungsform sind vier Stehbolzen 12I1, 121p» 121.
und 121^ in gleichen Winkelabständen angeordnet und stehen
an der Unterseite um Abstände 1* , Ip, I^ und 1, über, die
unterschiedlich sind und in Gegenrichtung zur Drehrichtung der Antriebswelle 118 größer werden. Eine entsprechend zur Betätigung
dienende Platte 123 ist in der Nähe der Unterseite des
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Rades 119 angeordnet, welche einen der Stehbolzen 121,., 121p»
121, und 121 · beaufschlagen kann, welche in einer vertikalen
Lage mit Hilfe eines Stellgliedes 122 für den Biegewinkel gehalten ist, die von der rückwärtigen Platte durch die stirnseitige
Platte des Gehäuses verläuft. Eine Drehscheibe ist an einer horizontalen Welle 124b in einem Arm 124a des Rahmens
124 angeordnet, der an dem Gehäuse angebracht und so ausgebildet ist, daß er sich horizontal in der Nähe der Kupplung 117
dreht. Am Umfang ist ein Bolzen 126 vorgesehen, der an einer Seite derart vorsteht, daß er die Platte 123 auf dem Stellglied
122 beaufschlagen kann, wenn die Platte 123 in Richtung der rückwärtigen Platte des Gehäuses bewegt wird. Die Drehscheibe
trägt ferner einen Bolzen 127, v/ie in Fig. 7 gezeigt. Dieser ist in einer Stellung an der anderen Seite benachbart dem Umfang
angeordnet und um einen Winljel, wie z.B. 90°, zu der
Stellung des oben erwähnten Bolzens 126 versetzt angeordnet.
Der Bolzen 127 steht um einen Abstand über, der ausreicht, daß dieser in losem Eingriff mit einem Langloch 128 kommen kann,
das an dem Seitenglied 128b eines Kupplungsumschaltungsgliedes 128 ausgebildet ist. Das eine Seitenglied 128b und das andere
Seitenglied 128c verlaufen an benachbart und gegenüber, liegenden Seiten der Kupplung 117 und enden in einem Schwenkzapfen
133» der an der Innenfläche der rückwärtigen Platte des Gehäuses angeordnet ist. Diese verlaufen ebenfalls wie das Kupplungsums
chaltgli ed 128 durch eine Öffnung 134 an der stirnseitigen Platte des Gehäuses und bilden einen Griff 128d am
außen liegenden Ende, welcher außerhalb des Gehäuses liegt, wobei das Stellglied 128 schwenkbar an den Bolzen 133 gelagert
ist. Die gegenüberliegenden Seitenglieder 128b und 128c weisen jeweils einen Bolzen 129 in ungefähr fluchtender Stellung zu
dem axialen Schaft 124b der Drehscheibe 125 auf und stehen derart über, daß sie in Eingriff mit der Verschiebeeinrichtung
117a der Kupplung 117 kommen können. Das Stellglied 122 für ·
den Biegewinkel, welche starr mit der Platte 123 verbunden ist, weist ein innen liegendes Ende auf, das lose in einem Stütz-
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glied 130 aufgenommen ist, das an der rückwärtigen Platte des
Gehäuses angeordnet ist und durch ein hülsenförmiges Glied
131 verläuft, das an der Außenfläche der Frontplatte des Gehäuses angeordnet ist und, wie in Fig. 7 gezeigt, übersteht.
Ein Handknopf 122a ist an dem vorstehenden Ende des Stellgliedes 122 angebracht, und es kann von Hand mit Hilfe des Handknopfes
122a zwischen vier Winkelstellungen verdreht werden, die einen Winkelabstand von 90° zueinander einnehmen. Das
Stellglied 122 ist an jeder Winkelstellung von 90° axial bewegbar.
Um das Stellglied 122 in Winkelstellung positionieren zu können und in der Winkelstellung eine axiale Bewegung sicherzustellen,
sind vier Ausnehmungen 122b am Umfang des Stellgliedes in Winkelabständen von 90° ausgebildet und verlaufen
um eine bestimmte Länge in Achsrichtung, wobei eine Führungshülse 132, die federnd in dem hülsenförmigen Glied 131 angeordnet
ist, aufgenommen wird. Die Platte 123, die von dem
Stellglied in dem Mittelabschnitt in der Nähe der Stehbolzen
120 des großen Rades 119 getragen wird, ist derart ausgebildet, daß sich vier Seiten 123-j,, 1232» 123, und 123^ bilden,
die jeweils verschiedene Höhen von der Achse des Stellgliedes aufweisen, so daß jede der vier Seiten bei einer entsprechend
gewählten Winkelposition des Stellgliedes derart positionierbar ist, daß sie der Unterseite des großen Rades' 119 zugewandt
liegt und mit den entsprechenden Stehbolzen 120 in Eingriff kommen kann.
Wenn ein Teil um 90° beispielsweise gebogen werden soll, wird
der Handknopf 122a stufenweise um 90° gedreht, und das Stellglied 122 für den Biegewinkel wird ebenfalls gedreht, wobei
die höchste Seite 123^ der vier Seiten der Platte 123 so voreingestellt
ist, daß sie der Unterseite des großen Rades 119 zugewandt liegt. Beim Einschalten des Motors 112 dreht sich
die Antriebswelle 118 über die Reduktionsgetriebeeinheit, die
Kupplungswelle, die Kupplung, das Ritzel und das große Zahnrad, so daß ein Teil A zwischen dem Schaft 113 und dem Block
114 mit den Walzen 115 gebogen wird, und wenn die Antriebs-
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welle sich um 90° gedreht hat, kommt der Stehbolzen 121.« der
Anzahl von Stehbolzen 120, der die kürzeste, vorstehende Länge
1* aufweist, in Eingriff mit der Seite 123>i der Gegenplatte
123 und bewegt diesen in eine Lage, wie in gebrochenen Linien in Fig. 7 gezeigt. Die Drehscheibe 125 wird dann in
eine Richtung C in Fig. 7 über den Bolzen 126 gedreht, der in Eingriff mit der Gegenplatte 123 ist, wobei das Kupplungsuraschaltglied
128 während einer Schwenkbewegung durch das Eingreifen des Bolzens 127 in die Ausnhemung 128a in eine Lage
abgesenkt wird, die in Fig. 7 in gebrochenen Linien dargestellt istc Der Bolzen 129, der am Umschaltglied 128 angeordnet
ist, drückt die Verschiebeeinrichtung 117a nieder, die an
jeder Seitenkante der Kupplung 117 angeordnet ist, so daß die Kupplung von der Kupplungswelle 116 und von dem Ritzel 117b
abgerückt wird. Die Antriebswelle 118 führt somit keine weite re Drehbewegung aus, und der Biegevorgang wird bei 90° beendet.
Nach Beendigung des Biegevorgangs tritt die elastische Rückkopplung
135 auf ähnliche Art und Weise, wie bei der vorstehenden Ausführungsform, in Aktion, um die Antriebswelle 118 für
den nächsten Biegevorgang in die Augangsstellung zurückzuführen. Nachdem ein zuvor gebogenes Teil A durch ein neues Teil
ersetzt worden und das Kupplungsumschaltglied 128 derart
betätigt ist, daß es sich während einer Schwenkbewegung
anhebt, wobei sich die Drehscheibe 125 zu der Ausgangsstellung über den Bolzen 127 zurückdreht, der in Eingriff mit der
Ausnehmung 128a ist, wird die Gegenplatte 123 zusammen mit dem Stellglied 122 in die Ausgangslage zurückbewegt. Gleichzeitig
wird die Verschiebeeinrichtung 117a angehoben, und die Kupplungswelle 116 wird mit dem Ritzel 117b über die Kupplung
117 gekoppelt, so daß der nächste Biegevorgang beginnen kann. Der Motor 112 kann zwischen jedem Biegevorgang ohne Unterbrechung
weiterlaufen.
Um einen einmal eingestellten Biegewinkel verstellen zu können, oder um den Biegewinkel für einen BiegeVorgang von dem
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eingestellten Biegewinkel des vorangehenden Biegevorgangs verstellen
zu können, wird das Stellglied 122 für den Biegewinkel von Hand mit Hilfe des Handknopfes in Achsrichtung verdreht,
um das Stellglied 122 stufenweise um 90° zu drehen, so daß eine der entsprechenden vier Seiten 123.1, 123p» 123-z und 123λ der
Gegenplatte 123 der Unterseite des großen Rades 119 gegenüberliegt.
Diese Verstellung kann zwischen jedem Biegevorgang vorgenommen werden, wenn die Kupplung 117 von der Kupplungswelle
und von dem Ritzel 117b ausgerückt ist, wobei das Kupplungsumschaltglied
128 die untere Stellung einnimmt, wie in gebrochenen Linien in Fig. 7 gezeigt. Es sei angenommen, daß die
zweithöchste Seite 1232 der Unterseite des Rades 119 gegenüberliegt.
Das Rad 119» und demzufolge die Antriebswelle 118 beginnen sich zu drehen, da der Stehbolzen 121,. der kürzesten,
vorstehenden Länge I^ des Rades 119 die Seite 1232 passiert,
bis der Stehbolzen 1212 der zweitkürzesten Länge I2 gegen die
Seite 1232 der Gegenplatte 123 anzuliegen kommt, wenn der Biegevorgang
an dem entsprechenden anderen Winkel unterbrochen worden ist. Wenn irgendeine andere der Seiten der Gegenplatte
123 eingestellt wird, kann ein entsprechend unterschiedlicher Biegewinkel auf ähnliche Art und Weise-, v/ie oben beschrieben,
eingestellt werden. Die vorstehenden Stehbolzen des Rades 119 lassen sich in der Anzahl und in der Länge des Abstandes abändern,
um eine entsprechende Anzahl von Biegewinkeln einstellen zu können. Entsprechend können dann die Seiten der Gegenplatte
123 abgeändert werden. Die zweite Ausführungsform weist den Vorteil auf, daß sich der Biegewinkel mit Hilfe einer einfachen
Betätigung außerhalb des Gehäuses der Biegevorrichtung verstellen läßt, ohne daß die obere Platte zum Zugang zum
Inneren abgenommen werden muß.
Die erfindungsgemäße automatische Biegevorrichtung ist derart
ausgebildet, daß sie kompakt aufgebaut ist und von einer Bedienungsperson
mit einer Hand transportiert werden kann, ohne daß sie hierfür irgendwelche Hilfsmittel benötigt. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung läßt sich an einem vorgegebenen Ort
7098 10/0400
639003
mit einer Viechselstromquelle in der Größenordnung von 100 V
betreiben. Weiterhin kann jeder gewünschte Biegewinkel eingestellt werden.
709810/0400
Claims (4)
- P aten tan sprücheTransportable Biegevorrichtung mit einem kleinen und leichtgewichtigen Gehäuse, welches von Hand tragbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kleinausführungsform eines Einphasenkommutatormotors (2,112), eine Antriebswelle (8,118), eine Reduktionsgetriebeeinheit (3111-3) zum Übertragen einer Drehbewegung und einer Kraft von dem Motor (2,112) zu der Antriebswelle (8,118), eine Kupplung (7,117) zum Verbinden und Lösen der Kraftübertragung der Drehantriebskraft mit bzw. von der Antriebswelle (8,118) ein stationärer Schaft (13,113), der koaxial zur Antriebswelle (8,118) angeordnet ist und über das Gehäuse (1,111) übersteht, ein Anschlagblock (14, 114) für ein zu biegendes Teil (A), das an der Außenseite des Gehäuses in einem bestimmten Abstand von dem stationären Schaft (13; 113) 9-ufgelegt wird; vorgesehen sind, dsß ein Langloch (18,218) an der Außenfläche bogenförmig gekrümmt und die Mitte des stationären Schafts (13,113) angeordnet ist, daß eine Biegewalze (15,115) an der Außenfläche vorgesehen ist und an die Antriebswelle (8,118) so angelenkt ist, daß sie längs des bogenförmig ausgebildeten Langloches (18,118) zum.Aufbringen einer Biegekraft auf das zu biegende Teil drehbar ist, daß eine Regeleinrichtung (19,119) für den Biegewinkel in Wirkverbindung mit der Kupplung (7,17) vorgesehen ist, um die Drehantriebskraft von der Antriebswelle (8,118) zu unterbrechen, wenn die Antriebswelle (8, 118) sich um einen vorgegebenen Winkel gedreht hat, und daß eine elastische Gegenkopplung (29,135) zum Rückstellen der Antriebswelle (8,118)" in die Ausgangsstellung vorgesehen ist, wenn die Kupplung (7,117) die Drehantriebsverbindung mit der Antriebswelle (8,118) unterbrochen hat.7098 10/0 Λ 0 02633003
- 2. Biegevorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (19»119) für den Biegewinkel eine Betätigungseinrichtung für die Kupplung (7,117) und wenigstens ein Glied umfaßt, das auf der Antriebseinrichtung angeordnet ist und in einer Anzahl von vorgegebenen Positionen angebracht ist, die in Drehrichtung der Antriebswelle (8,118) einen Abstand zueinander einnehmen und Abstände bezüglich der Betätigungseinrichtung aufweisen, wobei dieses Glied in Wirkverbindung mit der Betätigungseinrichtung tritt, wenn die Antriebswelle (8,118) um einen vorgegebenen Winkelbetrag, der zuvor eingestellt worden ist, verdreht worden ist, und daß die Kupplung (7»117)in dieser Lage ausgerückt wird, so daß die Drehantriebsverbindung mit der Antriebswelle (8,118) unterbrochen ist.
- 3. Biegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (19»119) für den Biegewinkel eine Betätigungseinrichtung zum Betätigen der Kupplung (7,117), eine Mehrzahl von Glieder, welche an der Antriebswelle (8,118) in einer Anzahl von vorgegebenen Positionen vorgesehen sind, die in Drehrichtung der Antriebswelle (8,118) einen Abstand zueinander einnehmen und Abstände bezüglich der Betätigungseinrichtung vorgesehen sind, umfaßt, daß die Glieder in unterschiedlichen Längen zueinander über die Antriebswelle (8,118) in Richtung der Betätigungseinrichtung überstehen, und daß eine Wähleinrichtung zum Auswählen eines der Glieder vorgesehen ist, das mit der Betätigungseinrichtung zusammenwirkt, wenn die Antriebswelle (8,118) um einen vorgegebenen Winkelbetrag bezüglich einer der zuvor eingestellten bestimmten Winkelpositionen verdreht worden ist, welches durch eines der Glieder eingestellt worden ist, wobei die Kupplung (7,117) ausgerückt wird, um die Drehantriebskraft von der Antriebswelle (8,118) zu unterbrechen.7 0 9 8 1 0 / (H Ö Ö2633003
- 4. Biegevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (117) als eine elektromagnetische Kupplung ausgebildet ist, und daß die Regeleinrichtnng (119) für den Biegewinkel elektrische Schalter aufweist.70981 0/040ÖLeerse ite
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| OHW | Rejection |