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DE2628199A1 - Verfahren zum fraktionieren von ganzen weizenkoernern - Google Patents

Verfahren zum fraktionieren von ganzen weizenkoernern

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Publication number
DE2628199A1
DE2628199A1 DE19762628199 DE2628199A DE2628199A1 DE 2628199 A1 DE2628199 A1 DE 2628199A1 DE 19762628199 DE19762628199 DE 19762628199 DE 2628199 A DE2628199 A DE 2628199A DE 2628199 A1 DE2628199 A1 DE 2628199A1
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DE
Germany
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endosperm
particles
water
adhesive
bran
Prior art date
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Granted
Application number
DE19762628199
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English (en)
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DE2628199C3 (de
DE2628199B2 (de
Inventor
David Lee Hammond
Wayne Edward Henry
Ganta Venkateswara Rao
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Far-Mar-Co Inc
Original Assignee
Far-Mar-Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Far-Mar-Co Inc filed Critical Far-Mar-Co Inc
Priority to DE2628199A priority Critical patent/DE2628199C3/de
Publication of DE2628199A1 publication Critical patent/DE2628199A1/de
Publication of DE2628199B2 publication Critical patent/DE2628199B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2628199C3 publication Critical patent/DE2628199C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/04Extraction or purification
    • C08B30/042Extraction or purification from cereals or grains
    • C08B30/046Extraction or purification from cereals or grains from wheat
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L7/00Cereal-derived products; Malt products; Preparation or treatment thereof
    • A23L7/10Cereal-derived products

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Description

  • Verfahren zum Fraktionieren von ganzen Weizenkörnern
  • Die Erfindung betrifft ciic Trennung c:cs aktiven Klebers und der stärke des Weisens, insbesondere ein Naßfraktionierverfahren zum Gewinnen des aktiven Kelbers, der Stärke, der Kleie und der Keimsubstanz aus ganzen Weizenkornern bei minimaler Schädigung der funktionelle, chemichen und biologischen Eigenschaften der Bestandteile des Weizenkorns.
  • bei der technischen Gewinnung von aktivem Weizenkleber und seiner Trennung von der Stärke hat man hischer Weizenmehl oder kleiehaltiges Mehl (einen kleinen Teil des anfallenden Mehls) einem Knetverfahren unterworfen, in dem die Weizenstärke im wesentlichen von dem Klebereiweiß getrennt wird. In einem Verfahren fällt der Kleber in Form einer zusammenhängenden Masse an und wird die Stärke aus einem Teig aus Mehl und Wasser herausgewaschen. In einem anderen Verfahren wird der Teig im Wasser dispergiert und werden die Kleberteilchen auf einem Sieb gewonnen. Der gesamte derzeit technisch gewonnene, aktive Kleber wird durch Kneten von Weizenmehl hergestellt.
  • In keinem der bekannten Klebergewinnungsverfahren wird von dem ganzen Weizenkorn als Ausgangsmaterial ausgegangen. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß die Gewinnung des aktiven Weizenklebers erst vor einiger Zeit aus der Stärkegewinnung.entwickelt worden ist. ältere Stärkegewinnungsverfahren sind von dem ganzen Weizenkorn ausgegangen, doch waren diese Verfahren zur Gewinnung des Klebers ungeeignet, weil die Verfahrensbedingungen so rauh waren, daß der Kühler zerstört oder desaktiviert wurde. Dagegen war die Gewinndung des Klebers durch Kneten von Weizchmaß oder durch Verfahen von ansteigtem Weizenmehl relativ einfach, weil die @@@ und Keime im wesentlichen bereits beim mahlen @@@ @@@ werden waren. Auch aschereiches Klebehaltiges Mehl (second @@@@), das in der Hüllersei als Meseprodukt anfiel und zu dn @@@ Preisen erhältliche war, @@@@ in dem K@@@verfahren @@@@ Klber verarseitet werden. @@@@ ist Wei@@@ @@@ Jahrzehnten im ausamnenhang mit der Fahlerzeugung, sammen vorden und gestand offenner zein bedurfniz zür die Entwickung eines Verfahrens, daa von dem ganzen Weizenkorn ausgeht. Nun haben aber bestimmte Verbesserungen in der Müllereichtechnik sowie die starke Abnahme der Anzahl der im Betrieb befindlichen Mühlen zur Mehlerzeugung dazu geführt, daß kleienhaltiger Kohl knapp und teuer geworden ist. Takschfick müssen ein Vertnigten Starten von Amerika Milllionen von Kilogramm aktiven mehlenkeleber einführen, weis die infineischus Mersteller die @achkrage nicht befriedigen können.
  • Ein von dem ganzen Waizenkorn ausgehendes Verfahren zum urennen des aktiven Weizenklemers und der Stärke und zum Gewinnen des Klebers ist in der US-PS 3 891 613 angeeben. In diesem Verfahren werden die ganzen Weizenkörner in Wasser eingeweicht und dann zu Flocken vearbeitet, die danach bis zur Sättigung hydratiert werden. Man erhält auf diese Weise eine zähe, teigartige Masse, die in Anweisenheit von Wasser mechanich bearbeitet wird, um die anderen Bestandteile des Weizenkorns aus dem Kleber auszuwaschen. Es hat sih jedoch gezeigt, daß die andauernde Verarbeitung des ganzen Weizenkorn im Wasser während der Hydratatio un der mechanischen Bearbeitung zu einer Pigmentübertragung von der Klie und den Keimen auf die später zu trockenden Endprodukte des verfahens führt, so daß diese gerärbt werden, ästhetischen Gründen unerwünscht ist und die Lagerfähigkeit des Produkts herabsetzen kann. Es hat sich ferner gezeigt,daß die Verarbeitung der eingeweichten ganzen Weizenkorner in eienr Quetschmühle oder Walzenmühle zu Flocken eine an sich unnötige Schädigung der in der Korn enthaltenen Stärke bedingt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung eines von dem ganzen Weizenkorn ausgehenden Verfahrens zur Gewinnung von aktivem Kleber, Stärke, Kleie und Kleimsubstanz ohne zu starke Schädigung der Stärke.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ivesteht in der Schaffung eines Fraktionierverfahrens, in dem keine unerwünschte Pigmentübertragung von der Kleie und dem Keimen auf die Produkte des Verfahrens erfolgt.
  • Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung und den Beigefügten Patentansprüchen hervor.
  • Zur Lösung der genannten Aufgaben schafft die Erfindung ein Verfahren zum Franlztionieren von ganzen Weizenkörnern, insbesondere zum Abtrennen von Weizenkleber von der in den ganzen Weizenkörnern enthalten Stärke bei minimaler Schädigung der -Jnysikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften der Kornbestandteile. Gemäß Fig. 1 werden in dem Verfahren die ganzen Weizenkörner in Wasser eingeweicht und werden dann die Kornbestandteile in einer Stiftmühle (Schlagmühle) zerkleinert. Die gemahlenen Teilchen werden einer Sichtung unterworfen, durch welche das Endosperm einerseits und die Kleie und die Keime andererseits voneinander getrennt werden. Mit modifizeirten Herden zur Schwerkraftaufbereitung werden die Kleie und die Keimzustanz voneinander getrennt. Die Endospermteilchen werden in einer begrenzten Wassermenge, die eben zur Sättigung des Endosprms genügt, hyciratier- und bewegt. um Auswaschen der Masse der Stärke von dem Kleber in dem hydratierten Endosperm wird dieses in einem Teigwäscher in einer perforierten Rinne mechanisch bearbeitet und dabei kontinuierlich mit unter hohem Druck versprühtem Wasser gewaschen. Zum Nachreinigen des Klebers wird dieser in einem Kleberwäscher gleichzeitig zerschnitten und ausgezogen, wobei die Klebermasse in einer pertorierten Rinne dauernd dem Waschwasser ausgesetzt ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß durch die Verwendung von Stiftmühlen (Schlagmühlen) anstatt von Harnmer- oder Walzenmühlen die Trennung des Endosperms von der Kleie und der Keimsubstanz beträchtlich verbessert und die Beschädigung der in dem Kern enthaltenen Stärke vermindert wird. terner werden durch das Sichten des gemahlenen Kerngutes die Kleie und die Keimsubstanz von dem Endosperm vor der Verarbeitung mit Wasser, d.h., dem Hydratieren und Waschen, getrennt. Durch die Trennung an diesem Punkt wird eine unerwünschte Sigmentübertragung verhindert und gleichzeitig die für die Verarbeitung erforderliche Wassermenge beträchtlich vermindert.
  • Für den Erfolg des Verfahrens ist es wesentlich, daß die zum Sättigen des Endosperms verwendete Wassermenge so gewählt wird, daß die Bildung einer zähen Masse anstatt einer dünnen Aufschlämmung gewährleistet ist. Im allgemeinen ist bei einet Zusatz von 65 bis 75 Gew.% Wasser, bezogen auf das Gewicht des zu hydratierenden Endosperms, gewährleistet, daß eine für eine einwandfreie Trennung des Klebers von der Stärke geeignete Masse gebildet wird.
  • Die Erfindung schraft somit ein Fraktionierverfahren zur Gewinnung vonKleie, Keimsubstanz und Endosperm aus ganzen Weizenkörnern, Die ganzer Weizenkörner werden in Wasser eingeweicht und dann in einer Stittmühle gemahlen. Durch Sichten den gemahlenen Korngutes werden die Keimsubstanz und die Kleie vor dem Endosperm getrennt. das Endosperm wird gerade eben geseiteigt und wird hydratiert und bewegt. Auf diese Weise erhält man eine Zähe, teigartige Masse, die durch Kneten, Zerschneiden und Aussiehen mechanisch bearbeitet und dabei dauernd mit Wasser gewaschen wird, so daß die Michtkleberbestndteile des Endesperms von dem Kleber getrennt werden. Die Kleie und Keimsubstanz können mit üblichen Herden zur Schwerkraftaufberitung voneinander getrennt: werden.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird deren Gegenstand nachstehend anhand der beigefügten zeichnungen ausführliche beschrieben. Es zeigt Fig. 1 ein Fließschema einer Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 iii einem Fließschema des vorliegenden Verfahrens schematisch die verwendeten Geräte, Fig. einen qraphischen Vergleich des Einflusses des Mahlens in einer Kammermühle, Stiftmühle und Aalzenmühle auf den Prozentsatz der in der Kleie verbleibenden Stärke und Fig. ~ einen graphischen Vergleich des Einflusses des Mahlens in einer Hammermühle, einer Stiftmühle und einer Walzenmühle auf die nach dem Mahlen festellbare, prozentuelle Schädigung der Stärke.
  • Das vorliegende Verfahren dient vor allem zum Fraktionieren von anzen Weizenkörnern zwecks Gewinnung ihrer Hauptbestandteile, insbesondere zum Gewinnen von aktivem Weizenkleber aus ganzen Weizenkörnern anstatt aus dem Weizenmehl, wie dies derzeit üblich ist. Von der Frageder Erhältlicbkeit abgesehen führt die Verwendung von ganzen Weizenkörnern als Ausgangsmaterial zu verschiedenen Vorteilen. Aus ganzen Weizenkörnern -ann man den im Weizen enthaltenen Klber im wesentlichen vollständig gewinnen. Dageyen kann man bei der Verarbeitung voii Weizenmehl nur den in den Mehenprodukten enthaltenen Kleber jewinnen. Ferner sind janze Weizenkörner ein beständiges ollmaterial mit zuverlssiaen und vorhersellbaren physichen und chemischen Eigenschaften. Dagegen it Weizenmehl das Produkt verschiedener Mahlverfahren und stellt es weder ein einheitliches noch ein beständiges Rohmaterial dar. Die Verarbeitung von ganzen Weizenkörnern führt ferner zur Gewinnung von hochwertigem Kleber in einer höheren Ausbeute pro Kg des verarbeiteten Weizens.
  • In dem ersten Schritt des vorliegenden Verfahrens werden ganze Weizenkörner in Wasser eingeweicht und intermittierend gemischt. Auf diese Weise erhält man Weizenkörner mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 12% bis 30%. Unbehandelte ganze Weizenkörner haben im allgemeinen einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 11,2% bis 14%. In dem vorliegenden Verfahren werden die Körner im Wasser eingeweicht, bis sie die zur Erzielung des gewünschten Feuchtigkeitsgehalts erforderliche Wassermenge aufgenommen haben. Vorzugsweise werden die Körner genau in jener Menge Wasser eingeweicht, die zur Erzielung des gewünschten Wassergehalts erforderlich ist. Auf diese Weise wird ein Verlust an wasserlöslichem Eiweiß1 insbesondere aus der Kleie, vermieden, das sonst in überschüssigem Eingeweichwasser verbleiben könnte. Das Einweichen ist ein relativ langsamer Vorgang. Beispielsweise hat es sich gezeigt, daß die Körner in auf Zimmertemperatur, etwa 150C, befindlichem Wasser etwa 12 bis 24 Stunden lang eingeweicht werden müssen, ehe die Sättigung (Feuchtigkeitsgahlt 45% bis 50%) ereicht ist. Man dann des EINweiterhin durch Wärmezufuhr beschleunigen. Wenn man die Eingeweich Eissigkeit erwärmt, muß ihre Temperatur aber nnter einen Wert gahalten werden, bei dem der Kleber geschädigt werden kann, wie dies bei eta 60°C und bei länger andauerndem Erwärmen über 49°C der Fall ist.
  • In einer Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens dient das Einweichen zum Erhöhen des Feuchtigkeitsgehalts der Körner auf nic-llt mehr als etwa 22 Gew.& Wasser. Es hat sich ferner gezeigt, daß man optimale Ergebnisse hinsichtilich einer minimalen Schädigung de Stärke und einer maximalen Endospermausbeute nach der Mahlen erzielt, wenn man die Weizenkörner einweicht, bis sie einen Feuchtigkeitsgehalt von 14% bis 18% haben. Wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Körner über 16% erhäht wird, kann das Endosperm nur noch schwer durch Sieben abgetrennt werden. Wenn der Feuchtigkeitsgahlt der Körner in dieser frühen Phase der Verarbeitung über 22 Gew.% erhöht wird, besteht eine beträchtlicn größere Gefahr eines Mikrobenwachstums. Daher ist ein Einweichen auf einen Feuchtigkeitsgahlt von 15% bis 17% besonders vorteilhaft.
  • Di Erhöhung des Feuchtigkeitsgahalts der ganzen Weizenkörner auf mindestens etwa 14% mut) vorgenommen werden1 bevor die Körner in der Stiftmühle (Schlgmühle) zerkleinert werden. Wenn die Körner vor den Mahlen nich-t einen Feuchtigkeitsgehalt von mindestens 14% haben, werden die Keime und die Stärke durch die Zerkleinerung geschädigt. Ferner führt das vorliegende Verfahren zum Fraktionieren von ganzen Weizenkörnern zur Gewinnung der Komponenten derselben, so daß es wünschenswert ist, daß die Kleie so weit wie Möglich intakt bleibt und nicht zerbricht, weil in den darauffolgenden Verfahrensschritten die nach dem Mahlen vorhandenen Kleie- und Keimteilchen von den nach felneren Endospermteilchen getrennt werden. durch eine Erhöhung des Feuchtigkeitsgahalts auf mindestens 14% wird gewährleistet, daß die Kleie noch einigermaßen plastish bleibt und daher weniger fein vermahlen wird als das Endosperm.
  • Zum Zerkleinern der eingeweichtcn, ganzen Weieznkörner verwendet man eine Stiftmühle. Ls hat sich gezeigt, daß durch das Mahlen in einer Stiftmühle (Schlagmühle) die Ausbeute an freiem Endosperm gegnüber dem Mahlen in einer Walzen- oder Quetschmühle bis auf das Vierfache erhöht und die Endospermstärke weniger geschädigt wird. Stiftmühlen (Schlagmühlen) sind in der Verarbeitungstechmik bekannt und im Handel erhältlich.
  • Für die Verwendung in dem vorilegenden Verfähren geeignete Stiftmühlen sind beispielsweise mit den Warenzeichen Kolloplex und Contraplex von der Firma Alpine American Coro. in Natick, Massachusetts (V.St.A) erhältlich. Eine typische Stiftmühle besteht aus zwei Scheiben, von denen jede mit in vier Kreisen angeordneten Stiften besetzt ist. Die eine Scheibe steht still; die andere rotiert mit hoher Drehzahl. Das Mahlen erfolgt durch die Schlagwirkung der ineinandergreirenden Stifte der beiden Scheiben. Das Mahlgut wird in der Mitte der stilLstehenden Scheibe in die Mühle eingeführt. Der innerste Stiftkranz läuft mit einer niedrigeren Geschwindigkeit um als der äußerste Stiftkranz. Das leichter mahlbare Gut wird von den langsameren Stiften gemahlen. Das schwerer mahlbare Gut kann nur bei höherer Geschwindigkeit gemahlen werden und wird daher von den schneller umlaufenden, außeren Stiften gemahlen.
  • Beim Mahlen der Weizenkörner in einer Stiftmühle wird das spröde Endosperm zu mehlartigen Teilchen mit einer Korngröße von 5-10 µm gebrochen und wird die plastischere Kleie weniger stark zerkleinert. infolge dieses ffekts des Mahlens in einer Schlagmühle können beim Sichten die Kleie und die Keimsubstanz leichter von dem Endosperm getrennt werden, so daß die Trennung vor dem iiyaratieren und Waschen des Endosperms erfolgen kann.
  • Maimale Endospermausbeute und eine minimale Schädigung der Starke, des Klebers, der Kleie und der Keimsubstanz erzielt man, wenn man die Schlagmühle mit mittlerer Drehzahl betreibt, d.h., mit einer Drehzahl im Bereich von 11 000 bis 20 000 U/min, vorzugsweise von etwa 17 000 U/min.
  • während das Mahlen in einer Stiftmühle in erster Linie durch Schlagwirkungen erfolgt, treten in einer Hammermühle Abrieb-, Scher- und Schlagwirkungen und in einer Walzen- und einer Scheibenmülile Abrieb-, Druck- und Scherwirkungen auf. Anscheinend führt jedes mit einer Schwerwirkung verbundene Mahlen zu einer Schädigung des Korngutes in einem in dem vorliegenden Fraktionerverfahren unerwünschten Ausmaß.
  • ach dem Mahlen werden die jetzt feinteiligen Kornbestandteile gesiebt, um die relativ großen Kleie und Keimteilchen von den relativ kleinen Endospermteilchen zu trennen. Die aus der Kleie ute der Keimsubstanz bestehende Fraktion wird von dem Endosperm vorzuysweise mit einem üblichen Rüttelsieb abgesiebt, wie es unter der Bezeichnung Gyroset von der Firma Smico Corp., Oklahoma City, Oklahoma (V.St.A.) erhältlich ist. Man kann die Teilchen aber auch mit eines sieb jeder anderen Art voneinander trennen. Danach werden die Kleie und die Keimsubstanz mit Hilfe eines modifizierten Herdes zur Schwerkrauftauibereitung voneinander getrennt. Derartige Herde sind ohne weiteres im Handel erhältlich.
  • Eine Trennung des Endosperms von der Kleie und der Keimsubstanz In einer frühen Phase des Verf ahrens ist aus verschiedenen Gründen sehr erwünscht. Erstens wird infolge der frühzeitigen Trennung die Menge des danach erforderlichen Waschwassers herabgesetzt. Noch wichtiger ist die Tatsache, daß eine Übertragung von Pigmenten oder anderen färbenden Stoff es von der Kleie auf das Endprodukt vermieden wird. Es hat sich gezeigt, daß bei der gemeinsamen Verarbeitung der Kleie1 der Reirnsubstanz und des Endosperms in Wasser die lösliche färbenae Substanz, die aus Pigmenten, Vitaminen und dergleichen bestehen kann und normalerweise den Keimen und den äußeren Schichten der Kleie zugeordnet ist, durch die wäßrige Lösung extrahiert wird und die Stärke und den Kleber verunreinigt. Diese Übertragung von färbenden Stoffen auf die Stärke und den Kleber ist unerwünscht, weil sie zu einer unerwünschten Färbung des Endprodukts führt. Ferner reagiert bei längerer Lagerung die färbende Substanz an den reaktionsfähigen Steilen des Endosperms mit diesem, so daß die Lagerfähigkeit herabgesetzt und der Geschmack des Produkts beeinträchtigt und durch die an den reaktionsfähigen Stellen vorhandenen Reaktionsprodukte der färbenden Stoffe der nährwert der Produ'xte herabgesetzt wird. Um die vorstehend erläuterten Probleme zu vermeiden, muß in dem vorliegenden Verfahren die Zerkleinerung in einer Stiftmühle erfolgen und danach das Endosperm von der Kleie und der Keimstibstanz getrennt werden.
  • Wie vorstehend enrähnt wurde, führt ein Mahlen der eingewichten Weizenkörner in der Stiftmühle ferner zu einer beträchtlich höheren Endospermausbeute und zu einer geringeren Schädigung der Stärke. Zum Nachweis der Vorteile der Verwendung einer Stiftmühle anstatt einer Walzen- oder einer Hammermühle zur Zerkleinerung in dem vorliegenden Verfahren und zur Untersuchung der Wirkung des durch das Einweichen erzielten Feuchtigkeitsgehalts auf den Trennvorgang und auf die Schädigung der Endospermstärke wurden ganze Weizenkörner einer Anzahl von Vergleichsversuchen unterworfen. Dies ist im Beispiel 1 angegeben.
  • beispiel 1 Ganze Weizenkörner wurden in Wasser bei Zimmertemperatur eingeweicht, bis sie den gewünschten Feuchtigkeitsgehalt im Bereich von 10% bis 24% hatten. Wach dem Einweichen wurden die einen Feuchtigkeitsgehalt von 10%, 12%, 14%, 16% 18%, 20%, 22% bzw. 24% besitzenden Proben in je drei gleich Teilmengen geteilt. Eine Teilmenge wurde in der Schlagmühle, eine in der Hammermühle und eine in der Walzenmühle gemahlen.
  • In jedem Fall wurden handelsübliche, normale Mühlen verwendet.
  • Nach dem Mahlen wurde das Rorngut mittels eines Rüttelsiebes gesichtet. Für den Siebdurchgang (Endosperm) wurde die prozentuelle Schädigung der Stärke bestimmt. Für den vermutlich aus Kleie und Keimen bestehenden Siebrückstand wurde der Prozentsatz der Reststärke bestimmt, der die Wirksamkeit des Trennvorganges angibt. Die Stärkeanalyse erfolgte auf übliche Weise durch Titration mit liatriunthiosulfat.
  • Die Ergebnisse der Versuche und die Analysen sind in der Tabelle I angegeben.
  • Tabelle I Verwendete Feuchtig-- Analyse der abgesiebten Fraktionen Mühle keitsgehalt Kleie/Keimsub- Endosperm des ein- stanz stärkerschädigeweich- Reststärke gung ten Weizens a. Stift- 10 26,3 5,9 mühle 12 19,2 4,7 14 11,1 4,0 16 17,8 3,5 18 23,1 3,8 20 26,5 4,3 22 30,1 5,3 24 ---- 6,4 Verwendete Feuchtig- Analyse der abgesiebten Fraktionen Mühle keitsgehalt Kleie/Keimsub- Endosperm das ein- stanz Stärkeschädigeweich- Reststärke gung ten Wei- % % zens B. Walzen- 10 59,0 mühle 12 G0,2 5,0 14 59,5 5,1 16 58,9 5,1 18 60,2 5,1 20 61,2 5,2 22 62,5 7,8 24 ---- '9,0 C. Hammer- 10 55,2 3,1 mühle 12 51,2 3,9 14 50,5 4,3 16 52,9 4,2 18 56,7 4,0 20 64,? 3,8 22 72,5 3,4 24 ---- 3,3 Aus der vorstehenden Tabelle und den Figuren 3 und 4 geht deutlich hervor, daß man durch das Mahlen des eingeweichten Weizens in einer Stiftmühle ein Produkt mit minimaler Stärkeschädiguny und einer prozentuell hohen Endospermausbeute erhält. Durch das Mahlen des eingeweichten Weizens in einer Walzenmühle erhält man nur Flocken und beim Sieben nur eine niedrige Endorpermausbeute- Beim Mahlen in einer Hammermühle wird der Weizen zerbrochen, so daß die Stärkerschädigung minimal ist, aber auch nur eine sehr niedricte Ausbeute an reinem Endosperm erzielt wird.
  • Die abgesiebten Endospermteilchen werden hydratiert und geknetet, wobei man eine zusammenhängende elastische Masse erhält, die aus dem Kleber und der Stärke besteht. Die Temperatur des zum Hydratieren verwendeten Wassers kann zwischen 10 und etwa 49°C betragen und liegt vorzugsweise im Bereich von 31° bis 32°C. Die Hydratation des Endosperms in dem vorliegenden Verfahren ist äußerst kritisch, weil des Steuerung des Hydratationsgrades eine einwandfreie Trennung des Klebers und der Stärke voneinander ermöglicht. Zum Unterschied von den bekannten Verfahren, in denen von Weizenmehl ausgegangen und dieses absichtlich mit einem Wasserüberschuß hydratiert wird, d.h.
  • mit mehr Wasser als zur Sättigung des Mehls erforderlich ist, wobei man einem dünnen Teig nach Art einer Aufschlämmung erhält, ist es in dem vorliegenden Vefahren für eine eine einwandfreie Trennung des Klebers von der Stärke wichtig, zum Hydratieren nur begrenzte Wasermengen zu werwenden. In dem erfindungsgemäßen Verfahren sollen die Endospermteilchen nur bis zur Sättigung hydratiert werden, so daß eine zähe, teigartige Masse erhalten wird, die kein Überschußwasser enthält, d.h., nicht mehr wasser als zur Sättigung des Endosperms erforderlich ist. Dabei soll durch die Aufgabe "gerade eben gesättigt" oder dergleichen diese teigartige Masse bezeichnet werden, die ]ein Überschuswasser enthält. Aus diesem Grunde ist die zum Hydrasierren der Endospermteilchen zugesetzte Wassermenge sehr wichtig. Es hat sich gezeigt, daß man bei Verwendung von mehr als der nachstehend vorgechriebenen Menge von Hydratationswasser ii . ckleimige Aufschlämmung erhält, die keine einwandfreie Trennung von Kleber und Stärke ermöglicht.
  • Durch die Hydratation soll das Endosperm gerade eben gesättigt werden, so daß eine zähe, zusammenhängende Masse ohne Überschußwaser erhalten wird. Die zu diesem Zweck erforderliche Wassermenge i.st natürlich von dem Feuchtigkeitsgehalt des Endosperms und von der Sättigungsgrenze des jeweiligen Weizens (im allgemeinen im Bereich von 45% bis 55%) abhängig. Bei Endospermtilchen mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 11 bis mit Gew.% beträgt die zur Sättigung gerade genügende Menge Hydrodinamischewasser etwa 60 bis 75 Gew.% des zu hydratierenden Endosperms. Ein Zusatz von mehr als 75% Wasser muß unbedingt vermieden werden1 weil sonst eine dünne Aufschlämmung erhalten wird, deren Bestandteile nur schwer voneinander getrennt werden können. Mit weniger als (:5% Wasser kann man in keine Sättigung erzielen. Wenn etwa jede Stunde durchgemischt wird, dauert die Hydratation des Endosperms von dem durch das Einweichen erzielten Feuchtigkeitsgehalt zu dem Sättigungsfeuchtigkeitsgehalt bei Zimmertemperatur im allgemeinen etwa 15 bis 20 Sunden.
  • Zum Aufberitn der dicken teigartigen Masse in den Kleber und die Stärke wird die Masse mechanisch bearbeitet und dabei ständig mit Wascherwasser besprüht. Zum Abtrennen der Stärke von dem Kleber durch waschen mit Wasser kann man vorteilhaft einem einfachen Teigwäscher verwenden. Dieser Wäscher besitzt eine perforierte Rinne, in der ein Schnecke läuf, welche das hydratierte Endosperm durch die kinne fördert. Zum kontinueirlichen Waschen des Endosperms wird Wasser unter hohem Druck von Düsen versprüht, die über die Länge der sinne veteilt sind.
  • In dem vorliegenden Verfahren verwendet man vorzugsweise eine Rinne mit Löchern von etwa 4 bis 5,6 mm Durchmesser. Das Waschwasser hat eine Temperatur im Bereich von 15° bis 330C, vorzugsweise etwa 260 bis 30 C. Während die nydratierte Masse durch die Förderschnecke mechanisch gefördert und geknetet wird, erfolgt ein kontinuierliches Auswaschen der Stärke aus dem hydratierten Kleber. Die ausgewaschene Stärke wird abfiltriert, indem sie mit dem Waschwasser durch die Löcher der Rinne tritt.
  • Sie gelangt dann in einen Auffangbehalter und kann danach nach üblichen, bekannten Verfahren nachgereinigt und getrocknet werden. Bei einer Waschwassertemperatur über etwa 38 0C wird der Kleber schleimig und schwer gewinnbar. Bei einer Waschwassertemperatur unter etwa 15°C wird der Kleber zäh. Nachdem der größte Teil der Stärke ausgewaschen ist, enthält die Rinne den aktiven Weizenkleber, der entnommen und weiterverarbeitet werden kann. Der vorliegende Teilgewäscher hat insbesondere den Vorteil, daß die Nichtkleberbestandteile des Endosperms mit dem Waschwasser kontinuierlich von dem Kleber entfernt werden. In den bekannten Verfahren, in denen mit Trommelwäschern gearbei-et wird, steht der hydratierte Teig oder der teilgereinigte Kleber ständig mit dn Waschwasser in Berührung, welches Stärke und Fasermaterial enthält, die den Kleber erneut verunreinigen.
  • ur Nachreinigung des iiydratierten Klebers wird dieser, der jetzt wesentlich weniger Stärke enthält als vor der Behandlung in der; Teigwäscher, in einem Kleberwäscher nachgewaschen, in dei die Klebermasse durch kontinuierliches Zerschneiden und Zerreiben, Mahen und Ausziehen mechanisch bearbeitet und dabei im Gegenstrom mit Waschwaser in Berührung gebracht wird, das stich auf einer Temperatur im Bereich von 150 bis 380C befindet.
  • In einer Ausführungsform des Kleberwäschers ist in einer perforierten Sinne eine ununterbrochene Förderschnecke angeordnet, die die Klebermasse gleichzeitig zerschneidet, zerreißt und längs der Rinne fördert, Die Förderschnecke wird von einer mit ihr konzentrischen Welle getragen, an der ferner radiale, allgemein dreieckige Schaufeln angebracht sind, die den Kleber von den Seitenwänden der Rinne abschalten und inn heben und von einer Seite der Rinne zur anderen bewegen. Die Schaufeln bewirken ferner, daß der Kleber während seiner Bewegung in der Rinne ausgezogen wird, so daß er auf einer großen Fläche mit dem Waschwasser in Berührung gelangt. Wie in dem Teigwäscher gelangt die ausgewaschene Stärke durch die Löcher in einen Auffangbehalter. Sie wird danach auf übliche, bekannte Weise nachgereinigt und getrocknet. Der gereinigte Kleber kann dann der sinne entnommen und getrocknet werden.
  • In der schematisch dargestelen und ausführungsform des Verfahrens werden die ganzen weizenkörner mittels @@@s Elevators 10 einem Vorratsbehälter 12 zugeführt. Zur Verarziegung werden die Körner aus dem Behälter 12 mittls eine Senndchenförderrs 12 und eines Elevators 16 einem gewichtsdosierrende Zubriger 13 zugeführt, der die dosierten Körner über einen Mischer 20 in eine Einweichwanns 22 einbrigt. In dieser wird der Feuchtigkeitsgehalt der Körner auf den gewünschten Wert gebracht. Die eingeweichten Körner werden dann mittels des Gewichtsdosierenden Zubringers 24 in eine Stiftmühle 26 eingegeben. In dieser werden die Körner derart gemahlen, daß die erhalteren keim-und Kleieteilchen wesentlich größer sind als die erhaltenen Endoespermtilechen. infolge dieser unterschiedlichen Korngroßen können die Kleie und die Keimsubstanz mittels des Siebes 28 von dem Endosperm getrennt werden. Die Kleie und die Keimsubstanz werden von dem Sichter ein ein modifizierten Herd 30 zur Schwerkraftaufberitung zugeführt. Dort werden die kleie und die Keim0substnz voneinander getrennt. Die durch das Sieb 28 getrenen Endospermteilchen werden in einem kontinuierlich arbeitenden Teigmischer 32 bei zur Sätigung hydratiert. Die Hydratierte Endospermmasse wird dann einem Teigwäscher 34 zugeführt und in diesem in einer perforierten Rinne mechanisch bearbeitet und dabei ständig mit Wasser besprüht.
  • Die ausgewaschene Stärke gelangt durch die Löcher der Rinne in einen Auffangbehälter und wird dann nachgereinigt. Der Kleber wird in einem Kleberwäscher 3 nachgerinigt. In diesem wird die Klebennasse kontinuierlich zerschnitten unc.- ausgezogen und die in ihr enthaltene Stärke ausgewaschen, indem sie ständig im Gegenstrom mit Wasser in Serührung gebracht wird. Die ausgewaschen Stärke gelangt surch Perforatinen des Wäschers in einen Behälter und wird dann nachgereinigt.
  • Die nur noch wenig Restärke enthaltende Klebermasse wird danach getrokner, worauf sie gebrauchsfertig ist.

Claims (18)

  1. Patentansprüches 1. Verfahren zum Fraktionieren von ganzen Weizenkörnern zwecks Gewinnung ihrer Bestandteile, in dem ganze Weizenkörner in Wasser eingeweicht werden, bis sie einen Feuchtigkeitsgehalt von t4 bis 22 Gewichtsprozent halben, worauf die eingeweichten Weizenkörner durch Mahlen zerkleinert werden, das zerkleinerte Korngut mit einer Wassermenge hydratiert wird, die gtraoe ten zur Sättigung der Teilchen ausreicht. die Teilchen zur BiLdung einer teigartigen Masse bewegt werden und die teigartige Masse in Anwesenheit von Wasser mechanisch bearbeitet wird, so daß die Nichtkleberbestandteile der Weizenkörner von dem Kleber getrennt werden. dadurch gekennzeichnet. daß durch Zahlen der eingeweichten Körner in einer Stifmühle Kleie. Kein und Indospermteilchen gebildet werden, wobei die Kleie und Keimteilchen größer sind als die Endospermteilchen, und daß die Kleine- und Keimteilchen von den Endospermteilchen getrennt und danach nur die Endospermteilchen llydratiert werden.
  2. 2. Verfähren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß die Kleie und Keimteilchen von den Endospermteilchen durch Sichten voneinander getrennt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die Nichtkleberbestandteile des Endosperms von den Wauchwasser aufgenommen und von dem Kleber abf iltriert werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß die Nichtkleberbestandteile des Endosperms im wesentlichen aus Stärke bestehen.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet. daß die von dem Waschwasser aufgenommenen Nichtkleberbestandteile des Endospermus kontinuierlich von dem Kleber weggeführt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß das Waschwasser eine Temperatur von 150 bis 330C hat.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die teigartige Maass während ihrer mechanischen Bearbeitung kontinuierlich strömendem Wasser ausgesetzt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß die teigartige Masse mit kontinuierlich strömendem Wasser gewaschen wird, welches die Nichtkleberbestandteile des Endosperms aufnimmt und danach kontinuierlich von dem Kleber weggeführt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß der Kleber nach seiner Trennung von den Nichtkleberbestandteilen des Endosperms getrocknet wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß die Keimteilchen von den Kleitilchen getrennt werden.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß die Wassermenge 65 bis 75 Gew.% der Menge der zur hydratierenden Endospermteilchen beträgt.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet. daß die Weizenkörner bis zu einen Feuchtigkeitsgehalt von 14 bis 18 Gew.% eingeweicht werden.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet. daß die Weizenkörner bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von 15 bis 17 Gew.% eingeweicht werden.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß die teigartige Masse lit kontinuierlich strömendem Wasser gewaschen wird, das die Nichtkleberbestandteile des Endosperms aufnimmt und danach kontinuierlich von dem Kleber weggeführt wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14. dadurch gekennzeichnt, daß die Kleie- und Keimteilchen durch Sichten von den Endospermteilchen getrennt werden.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet. daß die Xeimteilchen von den Xleieteilchen getrennt werden.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennezichnet, dai3 der Kleber nach seiner Trennung von den Nichtkleberbestandteilen des Endosperms getrocknet wird.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die nechanische Bearbeitung in zwei getrennten Schritten erfolgt, wobei die teigartige Masse in dem ersten Schritt geknetet und in dem zweiten Schritt kontinuierlich zerschnitten und ausgetogen wird.
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