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DE2626563A1 - Verfahren zum herstellen von lichtleiterstrukturen mit dazwischenliegenden elektroden - Google Patents

Verfahren zum herstellen von lichtleiterstrukturen mit dazwischenliegenden elektroden

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DE2626563A1
DE2626563A1 DE19762626563 DE2626563A DE2626563A1 DE 2626563 A1 DE2626563 A1 DE 2626563A1 DE 19762626563 DE19762626563 DE 19762626563 DE 2626563 A DE2626563 A DE 2626563A DE 2626563 A1 DE2626563 A1 DE 2626563A1
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DE
Germany
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layer
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light guides
photoresist
parts
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DE19762626563
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Franz Dipl Ing Auracher
Guido Dipl Chem Dr Bell
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
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Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen
Berlin und München 3 VPA 76P 7 0 6 1 BRD
Verfahren zum Herste!en von Lichtleiterstrukturen mit dazwischenliegenden Elektroden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Lichtleiterstrukturen, wobei zwischen den Lichtleitern die Elektroden angeordnet sind.
Derartige Strukturen sind bekannt, z.B. für elektrisch steuerbare Lichtkoppler, wie sie für die optische Nachrichtentechnik als Schalter bzw. Umschalter verwendet werden. Außerdem werden derartige Strukturen für elektrooptische Modulatoren benötigt.
Derartigen Strukturen ist gemeinsam, daß zwei Lichtleiter einen Bereich aufweisen, in dem sie zueinander nahe benachbart sind, wobei in diesem Bereich zwischen den Lichtleitern und seitlich neben den Lichtleitern Elektroden angeordnet sind. In diesem Bereich ist ein typischer Wert für den Abstand der Lichtleiter 3 /um. Dies bedeutet, daß die Elektroden in ihrer Lage sehr genau justiert sein müssen, die zulässigen Toleranzen sind geringer als 1 .van.
In der deutschen Offenlegungsschrift 2 526 117 ist ein Herstellungsverfahren beschrieben, bei dem auf einem Substrat aus einem ferroelektrisehen Material eine Metallschicht aufgebracht wird, diese Metallschicht wird dann im Bereich der zu bildenden Lichtleiter entfernt, so daß an diesen Stellen das Substrat freiliegt, danach wird auf die Metallschicht und auf die freiliegenden Bereiche des Substrates ein DifQsionsmaterial aufgebracht, welehes durch einen Hochtempera-
. 2.6.1976 / Rtd 17 Htr
turprozeß in die freiliegenden Bereiche des Substrates eindiffundiert, vobei der Brechungsindex des Substrates erhöht wird, so daß diese Bereiche mit erhöhtem Brechungsindex als Lichtleiter wirken. Nun werden im Bereich der beiden Wellenleiter einander entgegengesetzte remanente elektrische Polarisationen im Substrat erzeugt, danach wird das zwischen den Lichtleitern liegende Metall vom Substrat gelöst. Die übrigen auf dem Substrat liegenden Metallisierungen dienen als Elektroden.
Im Prinzip könnte dieses Herstellungsverfahren auch dazu dienen, Elektroden, die zwischen zwei Lichtleitern liegen, herzustellen. Abweichend von dem in der genannten Offenlegungsschrift beschriebenen Verfahren müßte dann die zwi-
:5 sehen den Lichtleitern liegende Metallisierung auf dem Substrat verbleiben. Diese Metallisierung könnte dann als eine Elektrode dienen, aufgrund des Herstellungsverfahrens wäre diese Elektrode dann von selbst sehr genau zwischen den Lichtleitern justiert.
Da jedoch die Metallisierungen bei dem Diffusionsprozeß zur Herstellung der Lichtleiter hohen Temperaturen ausgesetzt werden, ist es unvermeidlich, daß auch ein Anteil der Metallisierungen in das Substrat diffundiert. Dies ist jedoch außerordentlich unverwünscht, da dadurch die Qualität der Lichtleiter vermindert würde. Insbesondere besteht die Gefahr, daß sich unter den Metallisierungen eine lichtleitende Schicht bildet.
Ό Außerdem besteht die Gefahr, daß die Metallisierungen oxidiert und damit elektrisch nichtleitend werden könnten. Außerdem ist es möglich, daß die Metallisierungen ohne besondere Haftvermittler nicht hinreichend fest auf dem Substrat haften, da sich bei den hohen Temperaturen während des Diffusionsprozesses die Metallisierungen zu kleinen Inseln, die voneinander isoliert sind, zusammenziehen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, mit dem sich Lichtleiterstrukturen mit dazwischenliegenden Elek-
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copy
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troden mit außerordentlich genauen Abmessungen in engen Toleranzen herstellen lassen, wobei die im vorangegangenen Absatz aufgezeigten Schwierigkeiten vermieden werden sollen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, welches erfindungsgemäß die Merkmale des Kennzeichens des Patentanspruches 1 aufweist.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand der Figuren, die bevorzugte Ausführungsbeispiele zeigen, erläutert.
Dabei zeigen die Figuren einzelne Herstellungsschritte, ausgehend von einem elektrooptischen Substrat, Fig. 1, bis zur fertigen Lichtleiterstruktur mit dazwischenliegenden Elektroden, Fig. 12.
Gemäß der Fig. 1 wird auf einem Substrat 1, welches aus einem elektrooptischen Kristall, z.B. Lithiumniobat (LiNbO,.) oder Lithiumtantalat (LiTaO,.) besteht, eine polykristalline Siliziumschicht 2 aufgebracht, die Dicke dieser Schicht kann bei ca. 400 nm liegen. Die c-Achse des Substrates liegt parallel zur Substratoberfläche und senkrecht zur Richtung der Längsachse der späteren Lichtleiter.
Gemäß Fig. 2 wird auf dieser polykristallinen Siliziumschicht eine Photolackschicht 3 aufgebracht, diese Photolackschicht wird mittels entsprechender Masken strukturiert, so daß nach der Entwicklung dieser Photolackschicht nur auf den Bereichen, die außerhalb der noch herzustellenden Lichtleiter liegen, Photolack verbleibt. Die Bereiche der späteren Lichtleiter sind also, wie es die Fig. 2 zeigt, vom Photolack unbedeckt.
Nun wird die in der Photolackschicht definierte Struktur in die Schicht aus polykristallinem Silizium geätzt, bis das Substrat freiliegt. Danach wird der Photolack entfernt. Gemäß der Fig. 3 ist das Substrat nun an den für die späteren Lichtleiter vorgesehenen Bereichen freigelegt, zwischen diesen Bereichen und seitlich neben diesen Bereichen ist das Substrat mit polykristallinem Silizium abgedeckt.
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Nun erfolgt die Herstellung der Lichtleiter durch einen Diffusionsprozeß. Dazu wird gemäß Fig. 4 auf die bislang hergestellte Struktur eine Schicht aus Diffusionsmaterial 4 aufgebracht. Dies kann beispielsweise durch Aufdampfen oder Aufsputtem erfolgen. Als Diffusionsmaterial sind beispielsweise Titan oder Niob-geeignet. Die Schichtdicke des Diffusionsmaterials liegt dabei zwischen ca. 30 bis 50 nm. Nun wird das Substrat auf ca. 95O°C bis 9800C etwa 3 bis 5 Stunden lang erhitzt.
Bei diesem Hochtemperaturprozeß diffundiert das Diffusionsmaterial in die Bereiche des Substrates, die nicht vom polykristallinen Silizium abgedeckt sind. Durch das Eindringen. des Diffusionsmaterials In das Substrat wird der Brechungs-Index des Substrates in diesen Bereichen erhöht. Dami+- wirken diese Bereiche als Lichtleiter 100, 110, dies ist in Fig. 5 dargestellt.
Nun erfolgt eine Abkühlung der bisher hergestellten Struktur In einer SauerstoffatmoSphäre. Die SauerstoffatmoSphäre ist aus folgendem Grund notwendig: Beim vorangegangenen Diffusionsprozeß diffundiert nicht nur das Diffusionsmaterial in das Substrat aus einem elektrooptischen Kristall, sondern das Substrat verliert auch Sauerstoff durch Ausdiffusion, dadurch verfärbt es sich und bekommt absorbierende Eigenschaften.
Durch den beim Abkühlen zugeführten Sauerstoff wird das Substrat wieder klar und erhält die ursprüngliche gute optische Transparenz zurück.
Die Curietemperatur von Lithlumtantalat liegt unterhalb der Temperatur des vorangegangenen Diffusionsprozesses. Um nun zu erreichen,'daß die c-Achsen nach der Abkühlung parallel zur Substratoberfläche vnä senkrecht zu den Längsachsen der Lichtleiter gerichtet sind, muß ein Substrat aus Lithiumtantalat viährend der Abkühlung gepolt werden, d.h. seitlich an den beiden Substraträndern, He parallel zu den Lichtleitern liegen, müssen Hilfselektroden angebracht werden, die mit einer Glelchspannungsquelle verbunden sind. Dadurch entsteht im Substrat ein elektrisches Feld, welches parallel zur
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Substratoberfläche und senkrecht zur Längsachse der Wellenleiter gerichtet ist. Damit wird eine entsprechende Orientierung der c-Achsen des Substrates aus Lithiumtantalat erzwungen.
Bei einem Substrat aus Lithiumniobat ist diese Maßnahme nicht notwendig, da die Curietemperatur von Lithiumniobat über der Temperatur beim Diffusionsprozeß liegt.
Nun wird gemäß der Fig. 6 eine Schicht aus Chrom 5 aufgedampft. Die Schichtdicke kann bei etwa 200 nm liegen. Da die Ätzkanten der Schicht aus. polykristallinem Silizium normalerweise sehr steil sind, erfolgt hier ein Abriß der Chrombeschichtung, d.h. die Ätzkanten der Schicht aus polykristalüjhem Silizium bleiben unbedeckt, wie es in der Figur dargestellt ist.
Nun wird die Schicht aus polykristallinem Silizium abgetragen. Dazu kann eine Ätzung in einem Plasma aus Tetrafluorraethan (CF.) erfeigen. Dabei wird die bislang hergestellte Struktur in eine Vakuumkammer gebracht, die mit Tetrafluormethan gefüllt ist, wobei der Druck üblicherweise zwischen 0,5 bis Torr liegt. In dieser Gasatmosphäre werden nun Gasentladungen erzeugt, z.B. durch ein elektrisches Hochfrequenzfeld, ein typischer Wert für die Frequenz ist 13, 5 MHz. Da die Schicht aus polykristallinem Silizium durch eine Schicht aus Chrom abgedeckt ist, erfolgt der Ätzangriff nur über die Ätzkanten der Schicht aus polykristallinem Silizium. Bei einer Ätzzeit von ca. 30 bis 40 Minuten wird ein etwa 10 .um breiter Streifen der Siliziumschicht abgeätzt.
Um zu lange Ätzzeiten zu vermeiden, ist es vorteilhaft, die oben anhand der Fig. 2 beschriebene Phdbolackschicht 3 so zu strukturieren, daß im wesentlichen nur etwa 10 ,um breite Streifen aus Photolack neben den noch herzustellenden Lichtleitern verbleiben, d.h. die Bereiche der Schicht aus polykristallinem Silizium 2, die die späteren Lichtleiter bedecken, bleiben vom Photolack unbedeckt, die Bereiche der Schicht aus polykristallinem Silizium, die von den späteren Lichtleitern weiter als ca. 10 /Um entfernt sind, bleiben
Photolack unbedeckt. Die
ebenfalls, zumindest weitgehend, von
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Fläche zwischen den späteren Lichtleitern ist mit Photolack bedeckt. Beim nachfolgenden Ätzen der Schicht aus polykristallinem Silizium verbleiben dann iur die unter den Streifen aus Photolack liegenden Teile der Schicht aus polykristallinem Silizium auf dem Substrat.
Gemäß Fig. 7 liegt nach der Ätzung der Schicht aus polykristallinem Silizium das Substrat außerhalb der Lichtleiter frei. Die Lichtleiter sind noch durch die Chromschicht. 5 bedeckt.
Nun wird gemäß Fig. 8 auf der bislang hergestellten Struktur eine Schicht aus positiv arbeitendem Photolack 6 aufgebracht. Diese Photolackschicht wird durch das Substrat hindurch belichtet, wobei die Chromschicht auf den Lichtleitern als Maskierung wirkt. Es werden also nur die Bereiche der Photolackschicht außerhalb der Chromschicht belichtet. Diese belichteten Bereiche der Photolackschicht lösen sich bei der Entwicklung dieser Lackschicht heraus, so daß die in Fig. 8 gezeigte Struktur entsteht, die im Substrat eingebetteten Wellenleiter sind mit einer Chromschicht und einer auf der Chromschicht liegenden Photolackschicht bedeckt.
Als Photolack kann z.B. Shipley AZ 1350 verwendet werden. °5 Dieser Lack ist gegenüber ultraviolettem Licht empfindlich, dementsprechend wird er mittels einer UV-Lichtquelle, z.B. mittels einer Quecksilberbedampflampe, durch das Substrat hindurch belichtet.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird nun entsprechend der Fig. 9 die Chromschicht seitlich etwa 200 nm weit eingeätzt, diese Ätzung kann mittels Cersalzen geschehen, dadurch wird das spätere Abheben des Photolacks erleichtert.
Nun kann gemäß einer wäteren besonders vorteilhaften Aus-· bildung der Erfindung eine dünne, etwa 100 nm dicke, di elektrische Schicht, z.B. eine Glasschicht aufgebracht werden, dies kann beispielsweise durch Aufdampfen oder Aufsputtern er-
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folgen. Diese dielektrische Schicht soll einen geringeren Brechungsindex als das Substratmaterial besitzen. Diese dielektrische Schicht hat den Zweck, die später hergestellten Metallelektroden optisch von den Lichtleitern zu trennen, aufgrund des geringeren Brechungsindexes wirkt nämlich diese dielektrische Schicht als Lichtleitermantel, d.h. an der Grenzfläche zwischen den Lichtleitern und der dielektrischen Schicht wird ein Lichtstrahl in den Lichtleiter zurückreflektiert. Dadurch werden Lichtverluste in den Lichtleitern verhindert.
Zur Erzeugung der Elektroden erfolgt nun gemäß Fig. 10 eine Aufdampfung des Elektrodenmaterials 11, z.B. eine Aufdampfung einer Aluminiumschicht. Diese Schicht kann eine Dicke zwischen 200 bis 400 nm haben. Die Aufdampfung erfolgt bei Substrattemperaturen, die unter 3000C liegen, fehlerfrei.
Nun wird der Photolack abgelöst, dabei wird das auf dem Photolack befindliche Elektrodenmaterial und das dielektrische Material mit abgehoben. Der Photolack kann mit handelsüblichen Strippen!oder mit Aceton gelöst werden. Dabei quillt der Photolack zunächst auf, wobei die auf dem Photolack befindlichen Schichten abgehoben werden. Gleichzeitig löst sich der Photolack von der Unterlage.
Nun wird noch die auf den V/ellenleitern liegende Chromschicht abgelöst. Dies kann durch Plasmaätzen in einer Sauerstoffatmosphäre oder in einem handelsüblichen Chlor-Helium-Sauerstoff-Gemisch erfolgen. Die Verfahrensweise entspricht der oben geschilderten Plasmaätzung in Tetrafluormethän. Bei diesem Verfah^ensschritt oxidiert das Elektrodenmaterial (z.B. Aluminium) nicht stärker als bei Lagerung an Luft.
Damit ist die gewünschte Struktur fertiggestellt, gemäß Fig. sind in einem Substrat 1 aus einem elektrooptischen Kristall, dessen c-Achsen parallel zur Substratoberfläche und senkrecht zu der Längsachse der Lichtleiter gerichtet ist, zwei Lichtleiter 110, 111 eingebettet. Seitlich neben diesen Lichtleitern und zwischen den Lichtleitern liegen Elektroden, die
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von den Resten der Schicht 11 gebildet werden, diese Elektroden können gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung gegenüber dem Substrat durch eine Schicht aus einem dielektrischen Material 12 optisch getrennt sein.
In der Fig. 12 ist nun eine fertige Struktur dargestellt, die als Modulator dient. In dem Substrat 1OOO liegen zwei Lichtleiter 1100, 1110, die längs einer Koppellänge L eng benachbart zueinander angeordnet sind. Zwischen und seitlich neben den Lichtleitern sind Elektroden 40, 50, 60 aufgebracht, durch Anlegen einer Spannung an diese Elektroden können die optischen Eigenschaften der Lichtleiter verändert werden. Dies ist mit den Spannungsquellen 70, 80 symbolisiert.
5 Patentansprüche
12 Figuren
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ΑΛ
Leerseite

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    ,) Verfahren zur Herstellung von Lichtleiterstrukturen, wobei zwischen den Lichtleitern Elektroden angeordnet sind, und wobei die Lichtleiter in einem Substrat eingebettet sind, insbesondere ein Verfahren zur Herstellung von elektrisch steuerbaren Kopplern, dadurch gekennzeich net , daß als Substrat (1, 1000) ein elektrooptisches Material vorgesehen wird, dessen c-Achse parallel zur Substratoberfläche und senkrecht zur Längsachse der späteren Lichtleiter (100, 110, 1100, 1110) gerichtet ist, daß auf diesem Substrat auf Bereichen, die in der Umgebung und zwischen den späteren Lichtleitern liegen, eine Schicht aus polykristallinem Silizium (2) aufgebracht wird, daß dann für die zu bildenden Lichtleiter eine Schicht (3) aus einem Diffusionsmaterial aufgebracht wird, daß dann ein Diffusionsprozeß erfolgt, bei dem dieses Diffusionsmaterial in die freiliegenden Bereiche des Substrates diffundiert, daß dann eine Chromschicht (5) aufgebracht wird, daß dann die Schicht aus polykristallinem Silizium mit den auf ihr liegenden Teilen der Schicht aus Diffusionsmaterial und der Chromschicht abgehoben wird, daß dann eine Schicht aus positiv arbeitendem Photolack (6) aufgebracht wird, der durch das Substrat hindurch belichtet wird, wobei die auf den Lichtleitern liegenden Teile der Chromschicht als Maskierung wirken, daß dann die Photolackschicht entwickelt wird, wobei über den Lichtleitern Streifen aus Photolack verbleiben und sich die belichteten Teile der Photolackschicht herauslösen, daß nun für die Elektroden eine Metallschicht (11) aufgebracht wird, daß danach die noch vorhandenen Teile der Photolackschicht mit den darauf befindlichen Teilen der Metallschicht abgelöst werden, und daß dann die auf den Lichtleitern liegende Chromschicht abgeätzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net , daß vor Aufbringen der Metallschicht (11) für die Elektroden auf die bis dahin hergestellte Struktur eine dielektrische Schicht (12) aufgebracht wird, deren Brechungsindex geringer ist als der Brechungsindex des Substrates.
    709852/00fiOR1G1NAL
    -γι- ο 76 P 7 0 6 1 BRD
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch ge
    kennzeichnet , daß nach Abdeckung der Lichtleiter (100, 110) mit einer Photolackschicht (6) die zwischen den Lichtleitern und der Photolackschicht liegenden Teile der Chromschicht (5) seitlich eingeätzt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet , daß als Substrat ein Lithiumtantalat-Ki-istall vorgesehen wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch ge kennzeichnet , daß als Substrat ein Lithiumniobat-Kristall vorgesehen wird.
    709852/0041
DE19762626563 1976-06-14 1976-06-14 Verfahren zum herstellen von lichtleiterstrukturen mit dazwischenliegenden elektroden Withdrawn DE2626563A1 (de)

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