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DE2626093A1 - Anlage zur vermoderung von organischem abfall - Google Patents

Anlage zur vermoderung von organischem abfall

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Publication number
DE2626093A1
DE2626093A1 DE19762626093 DE2626093A DE2626093A1 DE 2626093 A1 DE2626093 A1 DE 2626093A1 DE 19762626093 DE19762626093 DE 19762626093 DE 2626093 A DE2626093 A DE 2626093A DE 2626093 A1 DE2626093 A1 DE 2626093A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
liquid
distribution
organs
waste
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762626093
Other languages
English (en)
Inventor
Rikard Emanuel Lindstroem
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2626093A1 publication Critical patent/DE2626093A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F3/00Fertilisers from human or animal excrements, e.g. manure
    • C05F3/04Fertilisers from human or animal excrements, e.g. manure from human faecal masses
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/02Water-closet bowls ; Bowls with a double odour seal optionally with provisions for a good siphonic action; siphons as part of the bowl
    • E03D11/11Bowls combined with a reservoir, e.g. containing apparatus for disinfecting or for disintegrating
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/20Fertilizers of biological origin, e.g. guano or fertilizers made from animal corpses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S4/00Baths, closets, sinks, and spittoons
    • Y10S4/12Aerobic decomposing toilet

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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Non-Flushing Toilets (AREA)

Description

LEINWEBER & ZIMMERMANN
PATENTANWÄLTE
1 D 2 b O 9 3 Dipl.-Ing. Hermann Leinweber
Dipl.-Ing. Heinz Zimmermann Dipl.-Ing. A. Gf. v. Wengersky
8 München 2, Rosental 7
2. Aufgang (Kustermann-Passage) Telefon (089) 2603989 Telex 528191 lepatd Telegr.-Adr. Leinpat München
den 10. Juni 1976
Unser Zeichen
/Sd
Rikard Emanuel Lindström, Tyresö / Schweden Anlage zur Vermoderung von organischem Abfall
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Vermoderung von organischem Abfall, insbesondere auf eine Anlage des Typs, der einen Behälter mit einer geneigten Bahn enthält, entlang der der zugeführte Abfall unter Schwerkraftwirkung während der Vermoderung desselben herabgleiten kann. Die geneigte Bahn kann zweckmäßig vom Behälterboden gebildet werden.
Eine Anlage dieser Art ist durch die amerikanische Patentschrift 3 136 608 vorbekannt. Diese bekannte Anlage, die in großer Anzahl während mehrerer Jahre in Benutzung war, hat einwandfrei funktioniert,. Da der an die Anlage angeschlossene ■Toilettenstuhl normalerweise oberhalb des Behälters angeordnet ist, ist eine Zufuhr von Spülflüssigkeit zum Toilettenstuhl nicht notwendig. Um eine erhöhte Flexibilität hinsichtlich der Anbringung des Toilettenstuhls im Verhältnis zum Behälter zu ermöglichen, hat man jedoch vorgeschlagen, einen Toilettenstuhl
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an den Behälter unter Vermittlung eines im allgemeinen horizontal angeordneten Schraubenförderers anzuschließen. Auch in diesem Fall ist keine Spülwasserzufuhr zum Toilettenstuhl für die Förderung des Abfalls vom Toilettenstuhl zum Behälter erforderlich. Es kann jedoch aus hygienischen Gründen zweckmäßig sein, den Toilettenstuhl mit einer Einrichtung zu versehen, die eine Reinspülung desselben nach jeder Benutzung ermöglicht. Die für diesen Zweck erforderliche Menge Spülwasser per Benutzungsfall beträgt jedoch nicht mehr als 0,1 0,2 Liter und ist somit erheblich geringer als die Spülwassermenge von mehreren Litern, die bei Toilettenstühlen erforderlich ist, von denen der Abfall mit Hilfe des Spülwassers transportiert wird. Versuche mit Anlagen gemäß dem obengenannten Patent, an die ein oder mehrere Toilettenstühle mit Hilfe von Schraubenförderern angeschlossen worden sind, haben gezeigt, daß die erhöhte Flussigkeitszufihr zum Behälter keine Probleme mit sich zu führen braucht, wenn die Menge Spülflüssigkeit gering gewählt wird. Man muß jedoch befürchten, daß es im praktischen Gebrauch bei Anlagen mit Spülwasserzufuhr eintreffen kann, daß die zugeführte Flüssigkeitsmenge in gewissen Fällen erheblich größer als gedacht werden kann,beispielsweise infolge einer unnötig großen Spülwasserzufuhr zum Toilettenstuhl per Benutzungsfall oder infolge häufiger unnötiger Spülung. Eine solche starke Erhöhung der gesamten Zufuhr von Flüssigkeit im Verhältnis zur Menge dem Behälter zugeführtem festen Abfall könnte die Gefahr mit sich führen, daß die Flüssigkeit, wenn sie frei auf den im Behälter befindlichen Abfallmat er i a lhauf en herabrinnen kann, zumindest teilweise veiältnismäßig schnell zum niedrigsten Teil des Behälters hindurchtreten und dort eine Flüssigkeitsansammlung verursachen könnte. Weiterhin würde der in der Flüssigkeit vorhandene Urin nicht in der beabsichtigten Weise zersetzt werden können, so daß
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der im Urin enthaltene Stickstoff nicht in der gewünschten ! Weise in Nitratform zur Förderung der Zersetzung des festen
Abfallmaterials ausgenutzt werden könnte.
: Zweck der Erfindung ist es, eine verbesserte Anlage ι der vorgenannten Art zu schaffen, bei der die Gefahr, daß ein ι etwaiger verhältnismäßig starker Flüssigkeitszufluß Nachteile verursachen könnte, erheblich verringert wird. Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zweck vorgeschlagen, die Vorrichtung mit Organen zu versehen, mit deren Hilfe Flüssigkeit, die dem Behälter getrennt von anderem Abfall zugeführt wird, nach ! einem in der Nähe des höchsten Teils der geneigten Bahn liegenden bereich des Behälters geleitet wird.
Die Erfindung bewirkt, daß die Flüssigkeit dem auf der genannten Bahn befindlichen Bett von im wesentlichen vermo- ! dertem Abfall an dessen am höchsten liegendem Ende zugeführt j wird, so daß alle separat zugeführte Flüssigkeit gezwungen wird, durch das Bett entlang dessen gesamter Länge hindurchzutreten, bevor sie gegebenenfalls den niedrigsten Punkt im Behälter erreichen kann. Da der Flüssigkeitsdurchtritt durch das Bett langsam erfolgt, werden auch verhältnismäßig große Flüssigkeitsmengen verdunsten bzw. von dem oberhalb des Bettes befindlichen Abfallmaterial aufgesaugt werden. Weiterhin ' wird die. Flüssigkeit vollständig zersetzt, so daß die Gefahr, es könnten sich Flüssigkeitsansammlungen an der niedrigsten Stelle des Behälters bilden oder der nicht zersetzte Urin diese Stelle im Behälter erreichen, nicht aufzutreten braucht.;
Die geneigte Bahn kann vorzugsweise vom Behälterboden gebildet sein. Die Organe, die die Flüssigkeit nach dem am höchsten Teil der Bahn liegenden Bereich des Behälters leiten sollen, können zweckmäßig einen oberhalb dieses Bereichs liegenden, zumindest annähernd vertikalen Schacht enthalten, ' :
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der vom übrigen Teil des Behälters durch eine feld abgetrennt soin kann, die verhindert, daß festes Abfallmaterial in den Schacht hineinfällt und diesen füllt. Um eine erhebliche Eindunstung der Flüssigkeit bereits während deren Durchgang durch den Schacht zu ermöglichen, kann man in diesem eine geeignete Füllung, beispielsweise Kugeln aus gebranntem Lehm, anordnen.
Die Erfindung kann auch bei Anlagen angewandt werden, bei denen eine Spülwasserzufuhr nicht vorkommt, da der bzw. die an den Anlagebehälter angeschlossenen Toilettenstühle genau oberhalb des Behälters ohne Vermittlung eines Schraubentransporteurs oder einer anderen Vorrichtung für den Transport des Abfalls in Seitenrichtung angeordnet sind. Der Toilettenstuhl kann hierbei mit in ihn eingebauten Organen für die Trennung von Urin von Fäkalien versehen sein.
Die Anlage kann zweckmäßig auch mit Organen für die Verteilung von Urin oder einer anderen separat zugeführten Flüssigkeit entlang der gesamten Breite der geneigten Bahn versehen sein. Als Verteilungsorgan kann man beispielsweise einen am oberen Ende des vertikalen Schachtes angeordneten Schirm benutzen, der die zugeführte Flüssigkeit auffangen und sie in geeigneter Weise im Schacht verteilen kann.
Die Erfindung wird anhand der beigelegten Zeichnung. näher "techrieben; es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 2 eine Aufsicht in größerem Maßstab auf ein zur Vorrichtung gehörendes Organ für die Verteilung von separat zugeführter Flüssigkeit. ■
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Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung enthält einen allgemein mit 10 bezeichneten Behälter, der aus drei aufeinander-liegenden Teilen zusammengesetzt ist, nämlich einem Unterteil 11, einem Zwischenteil 12 und einem Oberteil Mit 14 ist der Boden des Behälters bezeichnet, der entlang des größten Teils seiner Länge eine Neigung der Größenordnung von 20 - 30° besitzt. Der Oberteil des Behälters ist mit zwei aus ihm herausragenden Rohrstutzen 15 und 16 mit verhältnismäßig großem Durchmesser versehen, durch die zur Vermoderung bestimmter Abfall in den Behälter eingeführt werden kann. Der Rohrstutzen 15 kann zu diesem Zweck mit einem oder mehreren an ihn angeschlossenen Toilettenstühlen verbunden sein, während der Rohrstutzen 16 mit einem Müllschlucker verbunden sein kann. Mit 17 ist ein schmalerer Rohrstutzen bezeichnet, der zur Aufnahme von dem Behälter separat zugeführter Flüssigkeit bestimmt ist. Diese Flüssigkeit kann aus Urin und gegebenenfalls aus Spülflüssigkeit bestehen, die von Fäkalien und anderem festen Abfall, beispielsweise mittels eines geneigten Schraubentransporteurs, separiert worden ist. Der Rohrstutzen 17 ist oberhalb eines für die Verteilung der empfangenen Flüssigkeit bestimmten Organs 18 angeordnet, das weiter unten näher beschrieben werden wird.
Der Behälter enthält zwei quergestellte Zwischenwände bzw. 20. Die Zwischenwand 19 befindet sich in verhältnismäßig geringem Abstand von der Endwand des Behälters 10, die sich von der am höchsten gelegenen Stelle des Bodens 14 nach aufwärts erstreckt, während die andere Zwischenwand 20 im Abstand von der entgegengesetzten Endwand des Behälters angeordnet ist. Mit 21, 22 und 23 sind in Behälter aufgehängte, nach unten offene Rinnenprofile bezeichnet, die Luftkanäle bilden, die dazu dienen, eine gute Ventilation des im Behälter befindlichen Abfallmaterials zu ermöglichen, um eine aerobe Zersetzung dieses Materials sicherzustellen. Die Rinnenpiofile 21, 22
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und 23 sind teils in den Zwischenwänden 19 und 20 und teils in einer querverlaufenden, riacii unten offenen Sammelrinne 24 aufgehängt, die an ein oder an mehrere aufwärts gerichtete Rohre 25 angeschlossen ist, die an ihren oberen Enden in einem kurzen Abstand unterhalb des höchstliegenden Teils des Behälters ausmünden und an einem quer verlaufenden Element 40 befestigt sind, das einen freien Durchtritt zu einem Evakuierungsrohr 41 sowohl für Luft, die durch die Rohre 25 aufwärts ctrö'mt, wie für Luft, die nach dem genannten Teil des Behälters entlang der Innenseite des Oberteils 13 strömt, gestattet.
Der zwischen der oberen Endwand und der Zwischenwand 19 liegende Raum bildet einen vertikalen Schacht, der den Zweck hat, als Durchlaß für Urin und andere Flüssigkeit zu dem in der Mähe der höchsten Stelle des Bodens liegenden Behälterbereich zu dienen. Am oberen Ende des zwischen den genannten Wänden gebildeten Schachtes 26 ist das früher genannte Verteilungsorgan 18 angeordnet. Dieses Organ besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Sdirm, der die empfangene Flüssigkeit entlang der gesamten Erstreckung des Schachtes in Querrichtung des Behälters verteilen soll, um dadurch die Gefahr zu verringern, daß die zugeführte Flüssigkeit an einer einzigen Stelle am Boden des Schachtes sich konzentrieren könnte.
Das Verteilungsorgan 18 ist in einer Aufsicht in Figur 2 gezeigt. Es besteht aus einem Aufnahmeteil 27 und einem Verteilungsteil 28. Teil 27 hat die allgemeine Form eines Halbrohrs, das seine in der Längsrichtung verlaufende Öffnung nach oben gewandt hat. Die beiden äußeren Enden dieses halben Rohrs liegen auf einem etwas höherem Niveau als die Mittenpartie des halben Rohres. Die Flüssigkeit, die dem Behälter durch den an einer beliebigen Stelle oberhalb des Aufnahmeteils 27
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;angeordneten Rohrstutzen 17 zugeführt wird, rinnt somit zur IMittenpartie dieses Teils, wie mit den Pfeilen A in Figur 2 :angegeben ist. Der Verteilungsteil 28 ist an der genannten :Partie mit dem Aufnahmeteil 27 durch eine Öffnung 29 in dessen iWand verbunden. Der Verteilungsteil 28 besitzt die Form einer !Scheibe, die aus drei nach den freien Kanten der Scheibe schwach ,abwärts geneigten Teilen 30, 31 und 32 besteht, die durch Erhebungen 33 und 34 voneinander getrennt sind. Infolge dieser Ausbildung des Verteilungsteils 28 wird die vom Aufnahmeteil 27 über die öffnung 29 zugeführte Flüssigkeit nach den verschiedenen, mit den Pfeilen B angegebenen Richtungen zur freien Kante des .Verteilungsteils 28 hin verteilt.
Mit 35 ist eine im Oberteil des Behälters angeordnete, mit einer Klappe 36 versehene Öffnung bezeichnet, durch die Abfall nach beendeter Vermoderung aus dem niedrigsten Teil des Behälters entnommen werden kann. Als Einlasse für Ventilationsluft dienen Löcher 37, von denen Luft zu den Ventilationskanälen 21 und 22 durch mitten vor den Enden angeordnete Öffnungen in der Zwischenwand 20 strömen kann. Eine niedrige Querwand 38 erstreckt sich vom Behälterboden 14 zu einem Niveau in Höhe mit der Unterkante der Zwischenwand 20 aufwärts. Der Zweck der Wand 38 besteht darin, bei Inbetriebnahme der Anlage das Füllen , des Raums unterhalb der Wand 20 mit Erde oder anderem geeigEten Material zu erleichtern, um das Eindringen von nicht vermodertem Abfall zum untersten Teil des Behälters während der ersten Periode der Anwendung der Vorrichtung zu verhindern. Die Wand kann später entfernt werden. Sie kann auch stattdessen aus einem Material bestehen, das vermodert werden kann.
Die Zwischenwand 19 ist an ihrem unteren Ende mit einer Reihe von Öffnungen 39 versehen, die den Zweck haben, den Durch-, tritt von Flüssigkeit vom Schacht 26 zum Bett aus Erde oder ■ vermodertem Abfall, das auf dem Behälterboden ruht,zu gestatten.
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Eine nähere Beschreibung des Verlaufs des Vermoderungsprozesses erscheint nicht erforderlich, sondern es dürfte ein Hinweis auf die amerikanische Patentschrift 3 136 608 genügen.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene und dargestellte Äusführungsforin beschränkt. Die Ausführung der Anlage kann in verschiedener Weise abgeändert werden. So kann beispielsweise die Zufuhr von Urin und gegebenenfalls einer anderen Flüssigkeit statt durch den außerhalb des Rohrstutzens 15 angeordneten Rohrstutzen 17 durch einen im Rohrstutzen 15 befindlichen Kanal erfolgen. Weiterhin kann das Verteilungsorgan 18 durch ein perforiertes Rohr ersetzt werden.
Es ist auch möglich, die zugeführte Flüssigkeit zum Bereich in der Rahe des oberen Endes des Bodens 14 ohne Anwendung eines durch eine besondere Zwischenwand abgegrenzten Schachtes zu leiten. Der Vorteil mit der Anbringung eines Schachtes in der gezeigten Weise ist jedoch, daß der Schacht leicht mit geeignetem Material gefüllt werden kann, um eine erhebliche Eindunstung der zugeführten Flüssigkeit bereits während deren Durchtritt durch den Schacht zu ermöglichen.
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Claims (1)

  1. - 9 Pateritanspriic-rie :
    1. Anlage zur '/ercioderiiug von organischem Abfall, die einen behälter unfaßt, der eine geneigte ^ ahn enthält, entlang der der zugefüiirte Abfall unter S cnvjerkr aft wirkung herabgleiten Kann und dabei vermodert wird, gekennzeichnet durch Organe, die Urin und andere Flüssigkeit, die dem Behälter getrennt von anderem Abfall zugeführt wird, zu einem in der Mbe des höchsten Teils der geneigten Bahn liegenden Bereich des Behälters leiten.
    2. Anlage nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dab die genannten Organe einen oberhalb des erwähnten Bereichs ! liegenden, im v/esentlichen vertikalen Schacht enthalten.
    5. Anlage nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- : zeichnet, daß sie mit Organen zur Verteilung oder Ausbreitung : der Flüssigkeit entlang zumindest eines erheblicnen Teils der Breite der geneigten Bahn versehen ist.
    4. Anlage nach Pat ent an spice h 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Verteilungsorgane am oberen Ende des Schachtes angeordnet sind.
    5. Anlage nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, ü&L die Verteilungsorgane einen Schirm enthalten, der zum Auffangen der zugeführten Flüssigkeit und zur Verteilung derselben im Schacht vorgesehen ist.
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DE19762626093 1975-06-10 1976-06-10 Anlage zur vermoderung von organischem abfall Withdrawn DE2626093A1 (de)

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DE19762626093 Withdrawn DE2626093A1 (de) 1975-06-10 1976-06-10 Anlage zur vermoderung von organischem abfall

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