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DE2624091A1 - Isolierkammer zur herstellung eines gegenueber der umgebung abgeschlossenen raums - Google Patents

Isolierkammer zur herstellung eines gegenueber der umgebung abgeschlossenen raums

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Publication number
DE2624091A1
DE2624091A1 DE19762624091 DE2624091A DE2624091A1 DE 2624091 A1 DE2624091 A1 DE 2624091A1 DE 19762624091 DE19762624091 DE 19762624091 DE 2624091 A DE2624091 A DE 2624091A DE 2624091 A1 DE2624091 A1 DE 2624091A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
air
opening
isolation chamber
isolator
Prior art date
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Granted
Application number
DE19762624091
Other languages
English (en)
Other versions
DE2624091C2 (de
Inventor
Philip Charles Trexler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NAT RES DEV
Original Assignee
NAT RES DEV
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Publication date
Application filed by NAT RES DEV filed Critical NAT RES DEV
Publication of DE2624091A1 publication Critical patent/DE2624091A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2624091C2 publication Critical patent/DE2624091C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G10/00Treatment rooms or enclosures for medical purposes
    • A61G10/005Isolators, i.e. enclosures generally comprising flexible walls for maintaining a germ-free environment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L1/00Enclosures; Chambers
    • B01L1/02Air-pressure chambers; Air-locks therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J21/00Chambers provided with manipulation devices
    • B25J21/02Glove-boxes, i.e. chambers in which manipulations are performed by the human hands in gloves built into the chamber walls; Gloves therefor

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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

Dipl.-Ing. H. MITSCHERLICH 3-8 MÖNCHEN 22 IV I I W rilMCrUMANM SteinsdorfstraBe 10 D.pl.-lng. K. GUNSCHMANN .2g
Dr. rer. not. W. KORBER Dipl.-lng. J. SCHMIDT-EVERS
PATENTANWÄLTE 28. Mai 1976
NATIONAL RESEARCH DEVELOPMENT CORPORATION Kingsgate House
Victoria Street 66/7h
London SW1 E6SL / England
Patentanmeldung
Isolierkammer zur Herstellung eines gegenüber der Umgebung abgeschlossenen Raums
Die Erfindung befaßt sich mit Verbesserungen an einer Isolierkammer zur Herstellung eines gegenüber der Umgebung abgeschlossenen Raums und mit Verbesserungen, die mit einer solchen Kammer in Verbindung stehen.
Die Erfindung befaßt sich mit Isolierräumen, die unter der Bezeichnung Isolierkammer oder Isolator bekannt geworden sind und die insbesondere zur Behandlung von Labortieren und von Patienten unter kontrollierten mikrobiologischen Bedingungen dienen, wobei in der Umgebung des behandelten Tieres oder Patienten nur bekannte Mikroben anzutreffen sind. Derartige Bedingungen werden als gnotobiologische Bedingungen bezeichnet. Eine Isolierkammer besteht im allgemeinen aus einem fle-
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siblen durchsichtigen Beutel aus Kunststoffmaterial, der eine Umhüllung bildet, die ständig mit keimfreier Luft belüftet wird, und in der ein geringer Überdruck gegenüber der Umgebung herrscht. Eine derartige Isolierkammer ist üblicherweise mit einer Einrichtung versehen, die die Handhabung von oder den Umgang mit Gegenständen in der Isolierkammer gestattet, ohne daß dadurch die mikrobiologische Abschliessung der Isolierkammer zerstört würde. Die Begrenzung der Isolierkammer kann vollständig oder nur teilweise durch das flexible Kunststoffmaterial dargestellt werden. Gewöhnlich werden die Isolierkammern nur einmal benutzt und sind für diese einmalige Benutzung vorsterilisiert.
Die schwächste Stelle der Isolierung des Systems ist bei derartigen Isolierkammern in den Einrichtungen zum Einführen und Herausnehmen von Material und Gerätschaften in die Isolierkammer bzw. aus ihr heraus zu suchen, denn mit diesen Einrichtungen muß normalerweise die Grenze zur Umgebung durchbrochen werden.
Als Ziel der Erfindung ist die Entwicklung von verbesserten Einrichtungen zum Einführen und Herausnehmen von Gegenständen in die Isolierkammer und aus ihr heraus anzusehen.
Erfindungsgemäß ist eine Isolierkammer vorgesehen, die einen von der Umgebung abgeschlossenen Raum darstellt, in dem ein gegenüber der Umgebung erhöhter Druck herrscht, und der mit einer Überführungsöffnung zum Einführen und Herausnehmen von Gegenständen in den Isolierraum undaus ihm heraus versehen ist; die Überführungsöffnung ist mit einem flexiblen Schlauch versehen, dessen eines Ende um eine öffnung in der Isolierkammer herum mit dieser Isolierkammer verbunden ist» während sich das andere Schlauchende ausserhalb der Isolier-
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kammer befindet, und über die öffnung in der Isolierkairaner hinweg ist ein luftdurchlässiges Organ angeordnet, durch das ein begrenzter, im wesentlichen nichtturbulenter Luftstrom längs des Schlauches fließt, wenn beim Gebrauch der Isolierkammer ihr Innenraum auf einen über dem Umgebungsdruck liegenden Druck gehalten wird, wobei das luftdurchlässige Organ während des Durchtritts von Gegenständen durch den Schlauch von der öffnung weg bewegbar ist.
Die Überführungsöffnung ist vorzugsweise mit einer Trageinrichtung versehen, die den flexiblen.Schlauch so hält, daß die Querschnittsfläche des Schläuche mit zunehmendem Abstand von der Überführungsöffnung der Isolierkammer kleiner wird, wobei die kleiner werdende Querschnittsfläche eine Zunahme der Luftgeschwindigkeit in dem Schlauch bewirkt, so daß die Ansaugung von Luft in den Schlauch verhindert oder erschwert wird.
Durch die Verwendung des Schläuche werden die Wirbel an der öffnung in der Umhüllung geglättet, und der zunehmende Luftstrom in Längsrichtung des Schlauchs läßt diese Wirkung bereits mit einem kürzeren Schlauchstück erreichen, als wenn der Schlauchquerschnitt unverändert gehalten würde.
Das luftdurchlässige Organ besteht vorzugsweise aus einem Blatt flexiblen Materials, das die öffnung vorhangartig abdeckt. Das Organ kann aus einem Blatt flexiblem Kunststoff material bestehen, das an sich praktisch luftundurchlässig ist, das aber mit Löchern versehen ist, damit Luft hindurchtreten kann.
Die Überführungsöffnung kann mit einer Einrichtung versehen sein, mit der das der Isolierkammer abgewandte Ende
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des Schlauchs .in mindestens zwei Stellungen angeordnet werden kann, einer ersten Stellung, in der das Ende des Schlauches für den Durchtritt von Gegenständen offen gehalten wird, und einer zweiten Stellung, in der das Ende des Schlauches praktisch verschlossen ist. Ferner kann eine Einrichtung zum Variieren der Querschnittsfläche an dem der Isolierkammer abgewandten Ende des flexiblen Schlauchs vorgesehen sein, damit die aus der Isolierkammer abfliessende Luftmenge verändert werden kann. Am günstigsten ist es, wenn das der Umhüllung abgewandte Schlauchende in zwei Stäbe ausläuft, die entweder zusammengeführt werden können, um den Schlauch zu verschließen, oder so weit auseinander gehalten werden können, daß die Querschnittsfläche des Schlauches längs des Schlauchs in der angegebenen Weise abnimmt.
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung kann die Schlauchöffnung kreisförmig sein; es kann aber auch eine ovale oder andersartige geformte Öffnung vorgesehen werden.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist in dem flexiblen Schlauch eine feste Platte vorgesehen, die im allgemeinen so gehaltert ist, daß sie die Schlauchwände im wesentlichen nicht berührt. Währendder Benutzung der Isolierkammer können Gegenstände, die durch den Schlauch gebracht werden müssen, von dem einen Ende des Schlauches her auf die Platte gestellt und vom anderen Schlauchende aus von der Platte genommen werden.
Bei einer anderen Anordnungsweise kann das der Isolierkammer abgewandte freie Ende des Schlauches in einem über der Öffnung der Isolierkammer liegenden Niveau angeordnet werden, wobei die Achse des Schlauches in praktisch gleichbleibender Neigung gegen die Horizontale verläuft, so daß Gegen-
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stände in die Umhüllung fallen oder rollen können.
Die Isolierkainmer hat vorzugsweise flexible Wände, zwischen die zum Gebrauch Luft geblasen werden kann, und Isolierkammer und Schlauch bestehen aus Kunststoffmaterial. Es empfiehlt sich, einen festen Rahmen vorzusehen, der die Form der genannten Öffnung in der Isolierkammer definiert und den Schlauch an seinem mit der Isolierkammer verbundenen Ende trägt.
Es gibt im wesentlichen zwei verschiedene Arten von Isolierkammern, nämlich Isolierkammern, die dazu dienen, Bakterien, die in der Umgebung der Isolierkammer vorkommen, aus dem Inneren der Isolierkammer fernzuhalten, und Isolierkammern, die Bakterien enthalten, deren Entweichen in die Umgebung verhindert werden soll. Die Isolierkammern der ersten Art werden auch als Exclusionsisolatoren bezeichnet, diejenigen der zweiten Art auch als Inclusionsisolatoren. In Exclusionsisolatoren herrscht normalerweise ein Überdruck gegenüber der Ümgebungsatmosphäre, wobei gefilterte Luft in das Innere des Isolators geführt wird, die aus einem Überdruckventil oder auf andere Weise abfließen kann. In Inclusionsisolatoren herrscht normalerweise ein geringer Unterdruck gegenüber der Umgebung, und die Abluft aus dem Inclusionsisolator passiert ein Filter, bevor sie in die Umgebung austritt.
Die erfindungsgemäße Isolierkainmer mit der Überführungsöffnung gemäß der Erfindung soll als Exclusionsisolator verwendet werden. Falls erforderlich, kann der Schlauch aber auch von dem festen Rahmen abgenommen und die Öffnung durch einen Beutel oder eine andere Membran verschlossen werden, so daß die Isolierkainmer dann als Inclusionsisolator verwendet werden kann.
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Wie bereits erwähnt, kann gemäß der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen werden, mit der die Querschnittsfläche des flexiblen Schlauchs an seinem der Isolierkaitimer abgewandten Ende variiert werden kann. Diese Einrichtung zum Verändern der Querschnittsfläche dient in erster Linie zur Verkleinerung der Querschnittsfläche längs des Schlauches, so daß beim Gebrauch der Isolierkammer, wie bereits erläutert, ein Luftstrom von zunehmender Geschwindigkeit entsteht, aber die Einrichtung zum Variieren der Querschnittsfläche erlaubt ebenfalls eine Variierung der aus der Umhüllung ausfliessenden Luftmenge. Auf diese Weise kann das Ausmaß, in dem die Isolierkammer aufgeblasen werden soll, eingestellt werden, ohne daß dazu, wie sonst in Isolierkammern üblich, ein zusätzliches Druckventil vorgesehen werden muß.
Nachstehend werden verschiedene Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Isolierkammern anhand der Zeichnungen beschrieben, die folgendes darstellen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Isolierkammer zur Verwendung als Versorgungsisolator;
Fig. la, Ib und Ic schematische Querschnitte durch einen Teil der Isolierkammer nach Fig. 1 zur Verdeutlichung einer Methode zum Anbringen einer Überführungsöffnung an der Isolierkammer;
Fig. 2a und 2b schematische Darstellungen des Strömungsverlaufs an einer einfachen öffnung in einer Wand einer Überdruck-Isolierkammer;
Fig. 2c eine schematische Darstellung des Strömungsverlaufs
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durch einen Schlauch mit abnehmender Querschnittsfläche nach einem Merkmal der Erfindung;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, bei der eine erfindungsgemäße Überführungsöffnung einen Teil eines Isolators für chirurgische Zwecke darstellt;
Fig. 4 das Bild einer durchschnittenen Überführungsöffnung an der Isolierkammer nach Fig. 3;
Fig. 5 das Bild einer durchschnittenen Überführungsöffnung an der Isolierkammer nach den Fig. 3 und 4;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Anordnung zum Aufstellen des Schlauches der Überführungsöffnung bei der Isolierkammer nach den Fig. 3, 4 und 5.
In Fig. 1 ist eine Isolierkammer 12 dargestellt, die als Versorgungsisolator verwendet werden kann und die eine überf ührungsöffnung besitzt, die insgesamt mit 11 bezeichnet ist. Die Isolierkammer 12 ist insgesamt als Versorgungsisolator üblicher Ausführung aufgebaut; sie wird nachstehend als Versorgungsisolator 12 bezeichnet. Die Haupthülle 13 des Versorgungsisolators 12 ist an einem Metallrahmen 14 aufgehängt und über eine verhältnismässig große Öffnung mit einer Bett-Isolierkammer verbunden, die nicht eingezeichnet ist. Der Versorgungsisolator 12 weist zwei bewegliche Schläuche 17 und 18 auf, die entweder mit Handschuhen 19 versehen sind oder mit Handschuhen versehen werden können, um in bekannter Weise innerhalb des Versorgungsisolators 12 befindliche Gegenstände handhaben zu können.
Ein Versorgungsisolator soll als Manipulationsbereich die-
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in dem Gegenstände, die in einer großen Bett-Isolierkammer verwendet werden sollen, zusammengesetzt und durch eine Öffnung in die Bett-Isolierkammer gereicht werden können. Die geschützte mikrobiologische Umgebung besteht aus dem gesamten Innenraum des Versorgungsisolators und dem gesamten Innenraum der Bett-Isolierkammer, die mit dem Versorgungsisolator in Verbindung steht. Die Erfindung betrifft bei dieser Ausführungsform die Überführungsöffnung 11, die als Eingang für Gegenstände aus der Umgebung in den Versorgungsisolator 12 dient, wobei die Abgrenzung der innerhalb des Versorgungsisolators herrschenden mikrobiologischen Umgebung nicht zerstört .werden soll.
Bei der Überführungsöffnung 11 ist ein flexibler Überführungsschlauch 21 mit dem Versorgungsisolator 12 durch einen Rahmen 22 verbunden. Der Rahmen 22 weist eine an dem !''etallrahmen 14 befestigte ebene Platte 2 3 und einen kurzen starren Zylinder 24 auf, der von der Platte 23 nach aussen und nach innen in das Innere des Isolators 12 vorspringt. Der starre Zylinder 24 umgrenzt eine Öffnung 25, die in das Innere des Versorgungsisolators 12 führt. Bei einer einfachen Ausführung kann die Wandung des Isolators 12 beispielsweise durch Schweißen oder durch Kleben mit der Rückseite der Platte 23 verbunden sein, so daß die Öffnung 25 in der Platte 23 einen direkten Zugang zu den Inneren des Versorgungsisolators 12 erlaubt. Bei einer solchen einfachen Ausführung kann auch der flexible Schlauch 21 an der Aussenseite des Zylinders 24 an dessen nach aussen weisendem Ende festgeklebt oder auf andere Weise befestigt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform, wie sie in den Fig. 1 und la bis Ic wiedergegeben ist, besitzt der Versorgungsisolator 12 einen einstückig mit ihm verbundenen
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inneren Schlauch 70, der von der VJand der Haupthülle 13 des Versorgungsisolators 12 innerhalb des Zylinders 24 nach aussen verläuft, so daß eine Auskleidung für den Zylinder 24 entsteht. Diese Anordnung bezweckt die Herstellung einer direkten Verbindung zwischen dem Überführungsschlauch 21 unci der Viand der Hülle 13, so daß die Ketallfleiche des Zylinders 24 nicht Grenzfläche gegen die isolierte Umgebung wird. Das erleichtert die Sterilisierung. Der Überführungsschlauch 21 kann an dem Isolator 12 auf unterschiedliche Weise angebracht werden; eine günstige Möglichkeit zeigen die Fig. la bis Ic, in denen eine Reihe von Schritten bei der Herstellung der Überf^ihrungsöffnung 11 nach Fig. 1 verdeutlicht ist.
Nach Fig. la weist die Haupthülle 13 des Isolators 12 einen inneren Schlauch 70 auf, der eine Auskleidung der Innenseite des Zylinders 24 bilden kann. Der innere Schlauch 70 ist durch eine mit ihm verbundene Verschlußfolie 71 verschlossen, und der Schlauch 70 reicht über den Verschluß 71 hinaus. Das Aussenende des Innenschlauchs 70 wird um die Aussenseite des Zylinders 24 herumgeklappt und mit Klebeband 72 fest an dem Zylinder 24 befestigt. In diesem Zustand sind die übrigen Teile des Versorgungsisolators 12 bereits in die in Fig. 1 gezeichnete Lage gebracht.
Der Überführungsschlauch 21 und die übrigen für den Aufbau erforderlichen Teile werden dem Versorgungsisolator 12 als steriles Paket 73 zugeführt, das in einen Beutel 74 aus flexiblem Kunststoffmaterial eingewickelt ist, an dessen einem Ende sich ein offener Eintrittsschlauch 75 befindet, der über das äussere Ende des Zylinders 24 geschoben wird und in dieser Stellung auf dem Zylinder 24 mit Klebeband 76 befestigt ist. Bevor der Eingangsschlauch 75 des Beutels 74 auf dem Zylinder 24 festgeklebt wLrd, werden die Innenseite des
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Schlauches 75, die Aussenseite der Verschlußfolie 71 und der zurückgeklappte Teil des inneren Schlauches 70 mit einer keimfrei machenden Flüssigkeit abgewischt.
Eine Krankenpflegerin, die aus deir Inneren des Versorgungsisolators 12 heraus arbeitet, trennt nun die Verschlußfolie 71 (Fig. Ib) und die entsprechende Verschlußfolie 77 des Beutels 74 auf, und das sterile Paket 73 wird durch den Zylinder 24 in den Versorgungsisolator geführt. Der Jberführungsschlauch 21 wird aus dem sterilen Paket 73 genommen und an dem nach innen vorstehenden Rand des Zylinders 24 befestigt und bei 78 festgeklebt. Danach wird der Überführungsschlauch 21 nach aussen durch den Zylinder 24 und durch die Öffnungen in den Verschlußfolien 71 und geschoben, so daß er in die in Fig. Ic gezeichnete Lage kommt. Die Reste des Beutels 74 können von der Aussenseite des Zylinders 24 abgenommen werden. Weitere Einzelteile des Isolators, beispielsweise eine (weiter unten beschriebene) Platte 34, können durch die Eingangsöffnung 11 des Isolators eingeführt und angesetzt werden (vgl. Fig. Ic).
Wie Fig. 1 zeigt, sind am Aussenende des beweglichen Schlauchs 21 zwei Schlaufen 27 in dem flexiblen Material des Schlauchs geformt, in die Stäbe 28 bzw. 29 eingelegt sind. An diesem äusseren Schlauchende bildet der Schlauch eine Öffnung 26, wenn er nicht, wie weiter unten beschrieben wird, geschlossen ist.
Der untere Stab 29 ist ständig an zwei Ständern 30 und 31 befestigt, die von einem waagrechten Tisch 32 auf der Seite des Stahlrahmens 14 senkrecht nach oben stehen. Der obere Stab 28 ruht auf zwei ü-förmigen Haltern am oberen Ende der Teile 30 und 31; der U-förmige Halter 33 ist gezeichnet, der andere Halter zur Wahrung der Übersichtlichkeit der
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Zeichnung weggelassen. Bein\ Gebrauch des Isolators kann der obere Stab 28 entweder die gezeichnete Lage haben, so daß das äussere Ende des Schlauchs 21 offen bleibt, oder der Stab 28 kann von den Haltern 33 abgenommen und neben dem Stab 29 abgelegt werden, so daß er auf dem Schlauch liegenbleibt und diesen praktisch verschließt.
Im Inneren des Schlauchs 21 ist eine Platte 34 mit Hilfe von zwei Klammern angebracht, die die Platte mit jeweils einer Klammer an jeder Seite des Zylinders festhalten. Eine Klammer 35 ist in Fig. Ic gezeichnet. Die Platte 34 wird am besten aus Metall hergestellt, und sie befindet sich oberhalb des Schlauchbodens, wenn der Stab angehoben ist. Wenn die Platte 34 nicht benutzt wird, kann sie vom Inneren des Isolators 12 aus abgezogen werden.
Auf der Innenseite des Rahmens 22 befindet sich ein luftdurchlässiges Organ, das aus einem Vorhang 39 aus flexiblem durchsichtigen Kunststoff besteht und das mit Löchern 40 versehen ist, damit Luft durch den Vorhang fließen kann. Der Vorhang 39 ist an der Wandung des Isolators 12 längs einer Schweißlinie 41 befestigt. Am unteren Ende des Vorhangs 39 befindet sich eine Schlaufe 42, in die ein Stab 43 eingelegt ist, der durch sein Gewicht den Vorhang vor der Öffnung 25 hält.
Die Wandung des Versorgungsisolators 12 und die zugehörigen Schläuche und Handschuhe bestehen aus durchsichtigem, flexiblem Kunststoffmaterial, beispielsweise aus PVC-Folie von 0,1 bis 0,3 mm Stärke, und ein ähnliches Material wird vorzugsweise auch für den Schlauch 21 benutzt.
Der Rahmen 22 wird am besten aus fester. Kunststoffmaterial hergestellt.
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Zur Beschreibung der Arbeitsweise der überfUhrunqsöffnung 11 soll zunächst von deni Zweck des Schlauchs 21 und danach von dem Zweck ces Vorhangs 39 gesprochen v/erden.
Fig. 2a zeigt in schematischer Form einen üblichen Verlauf 47 der Luftströmung durch eine einfache öffnung 45 in einer Viand 46 aus einem Bereich höheren Drucks links der Wand 4 in einen Bereich niederen Drucks rechts der Kand. Die angenommenen Bedingungen entsprechen denen, die an einem Isclierkamraersystem sehr viel grösserer Abmessungen vorkommen als sie ein Bett-Isolator oder ein chirurgischer Isolator aufweist, beispielsweise in einem Reinluft-Isolierraura. Die idealen Bedingungen für einen solchen Isolierraum wären: eine große Luftmenge in dem Raum und keine Bewegung oder keine Luftströmungen in der Umgebung der Öffnung 45. Unter diesen Umständen fließt die Luft gleichförmig und nichtturbulent durch die Öffnung 45, und eine einfache Öffnung, wie in Fig. 2a gezeichnet, kann ausreichen, urn Gegenstände in den Isolierraum hineinzureichen und aus ihm herauszugeben.
Die Verhältnisse in einem flexiblen Isolator geringen Rauminhalts, etwa eines Bettisolators oder eines chirurgischen Isolators, sind ganz anders; Bewegungen in der Nähe der öffnung 45 sind unvermeidlich, und es entstehen daher Querbewegungen der Luft. Weitere Störungen ergeben sich durch die Notwendigkeit, einen konstanten Luftstrom in den flexiblen Isolator hinein in einer so großen Menge aufrecht zu erhalten, daß der Isolator aufgeblasen bleibt. Weitere Störungen entstehen durch das Hantieren mit Halbärmeln und Handschuharmen in einem flexiblen Isolator. Fig. 2b gibt schematisch einen Luftströmungsverlauf wieder, der sich durch eine Luftbewegung in einem Isolator ergeben kann. Ein Querstroiti 48 in der Nähe einer einfachen öffnuna 45 in einer
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Wand 46 ruft normalerweise einen Wirbel 48' ausserhalb des Isolators hervor und läßt nichtsterilisierte Luft um die Kante der Öffnung 45 herum eindringen. Das tritt besonders leicht dann ein, wenn Gegenstände durch die Öffnung gereicht werden, weil eine derartige Bewegung, gleichgültig, wie sorgsam sie ausgeführt wird, bestimmte Störungen der Luftströmung herbeiführen muß. Wirbel, wie sie an der Kante der Öffnung entstehen, verunreinigen das Innere der Isolierkammer, so daß es unmöglich wird, eine einfache öffnung als Überführungsöffnung bei einem verhältnismässig kleinen flexiblen Isolator, etwa einer Bett-Isolierkammer, einem Versorgungsisolator oder einem chirurgischen Isolator zu verwenden.
Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, ist gemäß der Erfindung eine Überführungsöffnung vorgesehen, die einen von einer Öffnung in dem Isolator ausgehenden Schlauch aufweist, und ein solcher Schlauch ist schematisch in Fig. 2c gezeigt. (In dieser Figur werden die gleichen Bezugszeichen verwendet wie in Fig. 1, aber Fig. 2c ist nur als schematische Darstellung aufzufassen und stellt keine maßstäbliche Wiedergabe eines Teils aus Fig. 1 dar). Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung weist der Schlauch eine abnehmende Querschnittsfläche auf, und der in Fig. 2c gezeichnete Schlauch hat diese Form. Der Schlauch 21 dient dazu, eine im wesentlichen ebene, nichtturbulente Strömung in der den Isolator durch die öffnung 25 verlassenden Luft hervorzubringen. Das Vorhandensein des Schläuche 21 hat zur Folge, daß alle entstandenen Wirbel (wie in Fig. 2c bei 48' gezeichnet) in der Leitung geglättet werden und keine Gelegenheit finden, nichtsterile Luft zurück in den Isolator gelangen zu lassen. Infolge der abnehmenden Querschnittsfläche des Schläuche 21 entsteht längs dieser Leitung eine Strömung mit ständig zunehmender Geschwindigkeit.
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Dadurch entsteht umso leichter eine laminare Strömung am Schlauchaustritt, und eine nichtturbulente Strömung läßt sich auf diese Weise mit einem kürzeren Schlauchstück herbeiführen als wenn der Schlauch gleichbleibenden Querschnitt hätte. Wenn, wie in Fig. 2c gezeigt, eine laminare Strömung hergestellt wird, gelangt die Luft, die von der den Schlauch verlassenden Luft angesaugt wird, in den einen Kegel bildenden, auswärts gerichteten laminaren Luftstrom. Die angesaugte Luft wird gehindert oder es wird ihr erschwert, Wirbel an der Kante der öffnung 26 zu bilden.
Um auf die Bedeutung des Vorhangs 39 zu sprechen zu kommen: Fig. 2c zeigt den Strörnungsverlauf, wenn sich in der Öffnung 25 kein Hindernis befindet; das ist der Fall, wenn Gegenstände durch die öffnung 25 gefördert werden. Die Öffnung könnte aber nicht ständig unverschlossen bleiben, wenn sie an einem aufblasbaren Isolator angebracht wäre, denn der Isolator würde Luft verlieren, und verunreinigte Luft würde durch die öffnung einsickern. Zwar könnte der Schlauch schon mit Hilfe der Stäbe 28 und 29 verschlossen werden, es hat sich aber als vorteilhaft erwiesen, den Vorhang 39 anzubringen.
Ist ein Vorhang 39 vorgesehen, so können die Stäbe 28 und 29 beliebig lange in der Offenstellung bleiben, wenn eine Krankenpflegerin einen sterilen Gegenstand auswickelt, um ihn in den Isolator einzubringen. Dank des gelochten Vorhangs kann ein Kegel steriler Luft aus der Öffnung26 austreten, und die Krankenpflegerin kann die Gegenstände einfach in diesem Luftkegel auswickeln, bevor sie sie durch den Schlauch einführt. Beim Fehlen des Vorhangs 39 würde der Isolator möglicherweise Luft verlieren.
Zwar würde ein luftundurchlässiger Vorhang auch den
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Schlauch 21 verschließen, das v;".re aber insofern unbefriedigend, als dann, wenn der Vorhang sich an Ort und
Stelle befände, keine Luft durch den Schlauch strömte und verunreinigte Luft aus der Umgebung in den Schlauch eindringen würde. Der ständige Luftstrom durch den Schlauch 21, der dank des gelochten Vorhangs erzeugt wird, hält den Schlauch sauber und verhindert das Einsickern von verunreinigter Luft in den Schlauch.
Schließlich ermöglichen es die Löcher in dem Vorhang 39, auf ein Druckregelventil zu verzichten, das den Druck in dem Isolator reguliert. Die Lochungen des Vorhangs 39
bieten den v/eiteren Vorteil, den Grad der Aufblähung der Bett-Isolierkammer und des Versorgungsisolators zu regulieren. Während des Gebrauchs kann ein kontinuierlicher
Luftstrom geeigneter Stärke in die Bett-Isolierkammer
geleitet werden, und der Luftüberschuß tritt durch die
Lochungen nach draussen.
Wie erwähnt, hat es sich als zweckmässig erwiesen, dafür zu sorgen, daß der auswärts gerichtete Strom sterilisierter Luft eine Geschwindigkeit besitzt, die mit der Zunahme der Entfernung längs des Schlauchs von der öffnung des
Schlauchs zum Isolator zunimmt. Der Hauptzweck der Stäbe 28 und 29 ist, es zu ermöglichen, daß der flexible Schlauch 21 so angeordnet werden kann, daß die Querschnittsfläche des Schlauchs 21 mit der von der Öffnung 25 aus gerechneten Entfernung längs des Schlauchs zunimmt. Wie aus
der Zeichnung und der Beschreibung zu entnehmen, hat
der Schlauch 21 am Zylinder 24 zunächst Kreiszylinderform und geht dann zu einer praktisch rechteckigen Öffnung 26 am Aussenende des Schlauchs 21 über. Dieses äussere Schlauchende hat eine kleinere Querschnittsfläche als der Zylinder 24, weswegen die Luftströmung längs des Schlauchs 21
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von dem gelochten Vorhang 39 aus notwendigerweise an Geschwindigkeit zunehmen muß, wenn sie den Schlauch 21 durchsetzt.
Der Schlauch 21 kann zum Beispiel etwa 45 cm lang sein und die öffnung 25 kann einen etwa gleichgroßen Durchmesser haben. Die Luftdurchtrittsöffnungen 40 können etwa 2mm Durchmesser haben und etwa 1 mm voneinander entfernt sein. Der Luftüberdruck in dem Isolator 12 kann etwa 0,5 mir. Wassersäule betragen.
Anschliessend wird die Arbeitsweise der Überführungsöffnung nach Fig. 1 beschrieben. Die Anordnung nach Fig. 1 hat den Vorteil, daß Gegenstände in den Versorgungsisolator 12 von einer einzigen Krankenpflegerin eingeführt werden können und daß nicht, wie in vielen anderen Fällen, zwei Krankenpflegerinnen zusammenarbeiten müssen. Wenn dieiberführungsöffnung nicht in Betrieb ist, befindet sich der Stab 28 normalerweise in seiner beschriebenen Schließstellung und liegt in der Nähe des Stabes 29. Will die Pflegerin einen Gegenstand in den Versorgungsisolator hineinbringen, hebt sie den Stab 28 auf und legt ihn auf den Halter 33. Die in den Isolator eingebrachten Gegenstände sind normalerweise vorsterilisiert und mit einer sterilisierten äusseren Umhüllung versehen. Die Pflegerin wickelt den Gegenstand teilweise auf, bringt ihn in die Öffnung26, wickelt ihn vollständig aus und schiebt den Gegenstand zur Weiterbeförderung aus der Umhüllung auf die Platte 34. Die Verpackung wird aus der Öffnung 26 weggenommen und weggeworfen. Dann tritt die Pflegerin auf die Seite des Versorgungsisolators 12 und schlüpft in die Handschuhe an den Schläuchen 17 und 18. Damit greift sie in dem Isolator durch die öffnung 25 von der Isolatorseite her, nimmt den Gegenstand von der Platte und bringt ihn in den Isolator 12 herein. Aus dem Versorgungs-
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isolator 12 kann der Gegenstand durch die öffnung 16 hindurch in die (nicht gezeichnete) Bett-Isolierkammer gebracht werden.
Die Hauptschwierigkeit beim Gebrauch von aufgeblasenen Exclusionsisolatoren besteht darin, Gegenstände aus der äusseren Umgebung in den Isolator zu bringen, ohne Verunreinigungen mitzuführen. Bei einem verhältnismässig grossen Isolator, etwa dem Isolator 12 nach Fig. 1 ist die Schwierigkeit, Gegenstände nach den üblichen Methoden aus dem Isolator herauszunehmen, nicht so groß. Wenn es sich z.B. bei dem Isolator um eine große Versorgungs- oder Bett-Isolierkammer handelt, kann man einen Gegenstand herausnehmen, indem man vorübergehend einen Schlauch oder eine Öffnung freigibt, um den Gegenstand herauszuholen. Während des Herausnehmens wird der Gegenstand von einem auswärts gerichteten Strom sterilisierter Luft geschützt, und während einer kurzen Zeit kann verunreinigte Luft nicht eindringen. Aus diesem Grunde ist es möglich, daß, obwohl die in Fig. 1 gezeichnete Überführungsöffnung auch zum Wegnehmen von Gegenständen aus dem Isolator 12 geeignet ist, die öffnung normalerweise für das Einführen von Gegenständen benutzt wird.
Wenn jedoch eine Überführungsöffnung nach der Erfindung bei einem kleineren Isolator verwendet wird, etwa bei einem chirurgischen Isolator, wird sie normalerweise für Hineinbringen und Herausholen von Gegenständen aus dem chirurgischen Isolator benutzt werden. Der Grund dafür liegt darin, daß es normalerweise nicht möglich ist, Gegenstände aus einem chirurgischen Isolator nach der oben angegebenen Methode des vorübergehenden Öffnens einer öffnung oder eines Schlauchs zu entnehmen, weil die Abmessungen eines chirurgischen Isolators einen plötzlichen
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Luftverlust nicht ertragen ohne zusammenzufallen. Der Luftverlust durch kurzzeitiges Bewegen des luftdurchlässigen Vorhangs 39 führt keinen so großen Luftverlust herbei wie das öffnen eines Schlauchs oder einer Öffnung nach den üblichen Methoden.
Bei einigen Anordnungen können die Stäbe 28 und 29 durch eine kompliziertere Verschließeinrichtung ersetzt werden, etwa durch eine Verschließeinrichtung mit Fußbetätigung, die den Schlauch 21 nach Bedarf selbsttätig öffnet und schließt. Wenn auf dem Isolator nicht ein besonderes Druckventil angebracht ist, darf der Schlauch normalerweise niemals dicht verschlossen werden, damit eine gewisse Menge Luft ausströmen kann.
In den Fig. 3, 4 und 5 ist eine v/eitere Ausführungsform der Erfindung beschrieben, wonach eine erfindungsgemäße uberführungsöffnung an einem chirurgischen Isolator angeordnet ist. Ein chirurgischer Isolator ist üblicherweise ein selbsttragender Einwegisolator mit einer flexiblen Umhüllung aus durchsichtigem Kunststoffmaterial, das durch Aufblasen selbsttragend wird. Der Isolator ist normalerweise auf dem Operationsfeld des Patienten angebracht, beispielsweise aufgeklebt, und der Einschnitt im Operationsfeld erfolgt durch die Grundfläche des Isolators und die Haut des Patienten an ein und derselben Stelle.
Fig. 3 zeigt eine Umhüllung 49, die als chirurgischer Isolator verwendet werden kann und die nachstehend als Isolator 49 bezeichnet v/erden soll; ein Ende des Isolators 49 ruht auf einem Tisch 50, der einen vertikalen Rahmen 51 trägt. Die Isolatorumhüllung 49 besitzt eine Anzahl Schläuche, von denen die beiden Schläuche 52 und 53 gezeigt sind. Sie sind ohne angesetzte Handschuhe gezeichnet, aber beim normalen
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Gebrauch sind an ihnen Handschuhe angebracht.
Der Rahmen 51 trägt eine Überführungsöffnung 11, die einstückig mit dem Isolator 49 verbunden ist. Die Überführungsöffnung 11 besitzt eine äussere Wand 54, die eine Äbschlußwand des Isolators 49 bildet, und ist längs der Schweißlinien 55 mit dem Hauptteil des Isolators 49 verbunden. Die Übaführungsöffnung 11 weist ferner einen flexiblen Schlauch 21 auf, der an dem Isolator 49 um eine Öffnung 25 in der Abschlußwand 54 herum befestigt ist. (Die Öffnung 25 befindet sich ebenfalls an der in Fig. nicht gezeichneten Innenwand 56, die später in Verbindung mit den Fig. 4 und 5 beschrieben wird.) Der Schlauch 21 ist an derr. Isolator 49 längs der Schweißlinie 57 angebracht. Der Isolator 49 wird durch ein Einlaßrohr 58 mit Luft versorgt .
Nach den Fig. 4 und 5 besitzt die Überführungsöffnung eine Innenwand 56, die mit der Aussenwand 54 über einen Umschlag 59 an ihrem unteren Ende zusammenhängt. Oben und an den Seiten hat die Innenwand Abstand von der Aussenwand 54 und ist frei von dieser Wand geführt, abgesehen von einer Anzahl Schweißpunkte 60. Das Einlaßrohr 58 steht durch eine Öffnung 61 in dem Umschlag 59 mit dem chirurgischen Isolator 49 in Verbindung. Die durch das Rohr eintretende Luft bläht dann die Innen- und die Aussenwand im Bereich des Umschlages 59 auf, so daß eine Luftkammer gebildet wird, und trennt die Innen- und die Aussenwand 54 und 56 um die Öffnung 25 herum. Die Luft nimmt ihren Weg in den eigentlichen Isolator durch eine Reihe Öffnungen 62, die sich zwischen den Schweißpunkten 60 befinden. Diese Anordnung dient dazu, die Turbulenz beim Eintritt der Luft in den chirurgischen Isolator zu vermindern.
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Die Innen- und die Aussenwand 54 und 56 sind ausserdem längs der Schweißlinie 57 in Form eines Kreises um die Öffnung 25 miteinander verbunden; die Öffnung 25 reicht durch die Innen- und die Aussenwand 54 und 56.
An der Innenwand 56 ist an einer Schweißlinie 64 ein luftdurchlässiges Organ in Form eines herabhängenden gelochten Vorhangs 39 mit Löchern 40 angebracht. Der Vorhang 39 wird durch das Gewicht einer in einer Schlaufe 42 liegenden Stange 43 gehalten.
Gemäß Fig. 3 weist der Schlauch 21 wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 eine mit der Zunahme der Entfernung längs des Schlauches von der Öffnung 25 abnehmende Querschnittsfläche auf. Das läßt sich durch Stäbe, wie bei der Ausführung nach Fig. 1, oder einfach dadurch erreichen, daß der Schlauch flach oder annähernd flach liegen kann. Wiederum wird, wie nach Fig. 1, ein nichtturbulenter Luftstrom durch den Schlauch geleitet; der Luftstrom tritt durch die Löcher 40 in dem Vorhang 39. Die abnehmende Querschnittsfläche des Schlauches 21 führt zu einer längs des Schlauc hes zunehmenden Ströraungsgeschwindigkeit, wodurch in erwünschter Weise die Möglichkeit, daß verunreinigte Luft in den Schlauch 21 zurückgesaugt wird, abnimmt.
Bei Benutzung des Isolators können Gegenstände in den Isolator 49 annähernd in gleicher Weise, wie im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben, in den chirurgischen Isolator 49 eingeführt werden, allerdings müssen zwei Schwestern zusammenarbeiten, wenn die Gegenstände durchgereicht werden sollen, denn in der Überführungsöffnung des chirurgischen Isolators nach Fig.3 ist keine Platte 34 vorgesehen.
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Das Gerät nach den Fig. 3, 4 und 5 ist besonders brauchbar, weil es eine Möglichkeit für das Hineinreichen von sterilen Gerätschaften, beispielsweise von steril gepackten chirurgischen Instrumenten der im Operationssaal üblichen Aufmachung, in den chirurgischen Isolator gestattet. Diese Packung besteht aus einer Karton-, Metall- oder Kunststoff schale, die die zu verwendenden Instrumente enthält, umgeben von einer oder mehreren Umhüllungen aus Papier oder Stoff.
Die aus der Überführungsöffnung austretende Luft bildet einen Kegel von steriler Luft, in dem die äussere Umhüllung der sterilen Packung von der helfenden Schwester entfernt v/erden kann. Eine andere Schwester benutzt die Handschuhe und Schläuche, die sich ständig an der Wand der Isolatorumschliessung befinden, und greift durch die öffnung 25 von der Innenseite des Isolators aus und faßt das sterile Ende der Packung an, während das nichtsterile Ende der Packung von der ersten Schwester festgehalten wird, deren Arme und Hände von der Aussenseite des Isolators her in den Schlauch 21 gesteckt sind. Die zweite Schwester greift von der Isolatorseite aus in den Schlauch hinein und bringt dann die sterile Packung in den Isolator, während die erste Schwester die äussere Schutzumhüllung aus dem Schlauch herausnimmt.
In Fig. 6 ist als Schnittbild eine Anordnung für die Anbringung des Schlauches 21 der Ausführung nach den Fig. 3, 4 und 5 gezeichnet, wonach der Schlauch 21 gegen die Horizontale geneigt ist und das freieEnde von den Stäben 28 und 29 in einer über dem Niveau der öffnung 25 in dem Isolator liegenden Höhe gehalten wird. Viele in dem Isolator benötigten Gegenstände können einfach in den schrägliegenden Schlauch 21 gelegt werden, so daß sie ohne Schaden
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zu nehmen in den Isolator rollen können. Ausserhalb des Schlauches 21 ist eine Platte 69 vorgesehen, die dieses Herunterrollen erleichtert. Auf diese Weise kann eine Schwester Gegenstände in den Isolator geben, ohne auf Assistenz angewiesen zu sein. Die Stäbe 28 und 29 lassen sich in der dargestellten Weise mittels einer fußbetätigten '"iechanik bewegen.
Bei den Ausführungen, bei denen der Schlauch 21 von Stäben gehalten wird, ist es zweckinässig, den Schlauch 21 ziemlich straff gespannt zu halten, weil durchhängende Teile Turbulenzen in dem Luftstrom durch den Schlauch hervorrufen können.
Bei der Ausführung nach den Fig. 3 bis 6 ist der gesamte Überführungsteil abnehmbar und bildet einen Teil des Isolators für Sterilisationszwecke. Der Isolator und der Schlauch können beispielsweise durch Gammastrahlung sterilisiert werden.
Bei dem chirurgischen Isolator nach den Fig.3 bis 6 können folgende Maße gewählt werden: der Isolator kann beispielsweise 240 cm lang sein und 90 cm Durchmesser haben. Der Isolator kann mit reiner Luft durch ein Gebläse versorgt werden, das von einem Elektromotor mit 1/2 PS oder weniger Leistungsaufnahme angetrieben wird und das 3,2 m Luft pro Minute bei einem Druck von 8,0 cm Wassersäule liefert. Die Luft kann durch ein Höchstleistungsfilter von beispielsweise 30 χ 30 χ 15 cm Größe geleitet werden. Bei einem solchen chirurgischen Isolator kann der Durchmesser der Öffnungen in der Umhüllung, die mit der Überführungsöffnung zusammenhängen, etwa 40 cm betragen, wenn auch Öffnungen von 20 cm Durchmesser oder weniger verwendet werden können, und die Länge des Schlauches entspricht etwa dem Durchmesser
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der öffnung. Bei einem Versorgungsisolator, wie er im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben worden ist, können die öffnungen grössere Abmessungen haben, beispielsweise Durchmesser im Bereich von etwa 40 bis 50 cm, und die Schlauchlänge kann etwa gleiche Werte haben. Im allgemeinen soll der Schlauch so lang sein, daß er geschlossen werden kann, wenn keine Gegenstände durch die überfährungsöffnungen gereicht v/erden, und seine Länge soll nicht größer sein als für die durchzureichenden Gegenstände passend ist.
Für die geeigneten Abmessungen seien noch die folgenden Anhaltswerte beispielsweise mitgeteilt:
Die Öffnungsfläche in der Umhüllung kann etwa 300 bis 2000 cm betragen, und die Schlauchlänge kann zwischen 20 und 50 cm liegen. Die Löcher in dem luftdurchlässigen Organ können in einem regelmässigen Muster verteilt angeordnet sein, wobei jedes Loch eine durchschnittliche Weite zwischen 0,5 und 10 mm hat und der durchschnittliche Abstand von dem nächstbenachbarten Loch zwischen etwa der halben und etwa der fünffachen Weite liegt.
Vorzugsweise liegt die Öffnungsfläche in der Umhüllung
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zwischen 1000 und 2000 cm und die Schlauchlänge zwischen etwa 40 und 50 cm, wobei jedes Loch eine Weite zwischen etwa 1 und 3 mm hat und der mittlere Abstand bis zum nächstbenachbarten Loch etwa der halben bis der ganzen Lochweite entspricht. Die Luftförderanlage kann die reine Luft in die Umhüllung mit einem Druck und in einer Menge liefern, die in der Umhüllung einen Druck im Bereich zwischen 0,2 und 1 mm Wassersäule aufrechterhält.
Ein Kriterium, das als praktischer Anhalt für die Dimensionierung der uberführungsöffnung angewendet werden kann, ist, daß die das äussere Ende des Schlauches verlassende
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Luft eine Austrittsgeschwindigkeit von etwa 30 m/min haben sollte. Man kann mit grösserer Geschwindigkeit arbeiten, aber normalerweise wird der niedrigste Sicherheitsdruck in der Umhüllung gewählt, vorausgesetzt er reicht aus, um die erforderliche Auftrittsgeschwindigkeit aufrecht zu erhalten, damit Turbulenz oder eine Instabilität des Luftstroms in dem Schlauch vermieden wird. Als 7mstrittsgeschwindigkeit der Luft aus dem Schlauch wird der Bereich zwischen 20 und 60 m/min bevorzugt. Am zweckmässigsten ist eine Austrittsgeschwindigkeit zwischen 25 und 35 m/min.
Patentansprüche:
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Claims (13)

  1. Patentansprüche :
    J\ Isolierkammer zur Herstellung eines gegenüber der Umgebung abgeschlossenen Raumes, in dem ein gegenüber der Umgebung erhöhter Druck herrscht und der mit einer Überführungsöffnung zum Einführen und Herausnehmen von Gegenständen in den Isolierraum und aus ihm heraus versehen ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungsöffnung (11) mit einem flexiblen Schlauch (21) versehen ist, dessen eines Ende um eine Öffnung (25) in der Isolierkammer (12) herum mit dieser Isolierkammer verbunden ist, während sich das andere Schlauchende ausserhalb der Isolierkammer befindet, und daß über die Öffnung (25) in der Isolierkammer (12) hinweg ein luftdurchlässiges Organ (39) angeordnet ist, durch das ein begrenzter, im wesentlichen nichtturbulenter Luftstrom längs des Schlauches (21) fließt, wenn beim Gebrauch der Isolierkammer ihr Innenraum auf einen über dem Umgebungsdruck liegenden Druck gehalten wird, wobei das luftdurchlässige Organ (39) während des Durchtritts von Gegenständen durch den Schlauch von der Öffnung (25) weg bewegbar ist.
  2. 2. Isolierkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungsöffnung (11) mit einer Trageinrichtung (28, 29) versehen ist, die den flexiblen Schlauch (21) so hält, daß die Querschnittsfläche des Schlauches
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    mit zunehmender. Abstand von der Überführungsöffnung der Isolierkaitiraer (12) kleiner wird, wobei die kleiner werdende Querschnittsfläche eine Zunahme der Luftgeschwindigkeit in dem Schlauch (21) bewirkt, so daß die Ansaugung von Luft in den Schlauch (21) verhindert oder erschwert wird.
  3. 3. Isolierkammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das luftdurchlässige Organ (39) aus einem Blatt flexiblen Materials besteht, das die Öffnung (25) vorhangartig abdeckt.
  4. 4. Isolierkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da,3 das luftdurchlässige Organ (39) aus einem Blatt flexiblem Kunststoffmaterial besteht, das an sich praktisch luftundurchlässig ist, das aber mit Löchern versehen ist, damit Luft hindurchtreten kann.
  5. 5. Isolierkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungsöffnung (11) mit einer Einrichtung (28 und 29) versehen ist, mit der das der Isolierkammer abgewandte Ende des Schlauches in mindestens zwei Stellungen angeordnet werden kann, einer ersten Stellung, in der das Ende des Schlauches (21) für den Durchtritt von Gegenständen offen gehalten wird, und einer zweiten Stellung, in der das Ende des Schlauches (21) praktisch verschlossen ist.
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  6. 6. Isolierkaituner nach einen; der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (28 und 29) zum Variieren der Querschnittsfläche an dem der IsolierJcairaner (12) abgewandten Ende des flexiblen Schlauches (21), damit die aus der Isolierkammer abfliessende Luftmenge verändert v/erden kann.
  7. 7. Isolierkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem flexiblen Schlauch (21) eine feste Platte (34) vorgesehen ist, die im allgemeinen die Wände des Schlauches (21) nicht berührt und die so ausgeführt ist, daß Gegenstände, die durch den Schlauch (21) geführt v/erden, von dem einen Ende des Schlauches her auf die Platte (34) gestellt und von dem anderen Ende des Schlauches her von der Platte (34) abgenommen v/erden können.
  8. 8. Isolierkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie flexible Umschliessungswände aufv/eist, die zum Gebrauch aufgebläht werden können, daß die Isolierkammer (12) und der Schlauch (21) aus flexiblen Kunststoffmaterialien bestehen, und daß ein starrer Rahmen (24) vorgesehen ist, der die Form der genannten Öffnung (25) in der Isolierkammer (12) definiert und den Schlauch (21) an dessen mit der Isolierkammer (12) verbundenem Ende trägt.
  9. 9. Isolierkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das luftdurchlässige Organ (39)
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    aus einem Materialstück besteht, das seinerseits praktisch luftundurchlässig ist, das aber Löcher (40) aufweist, damit Luft hindurchtreten kann, und daß die Löcher (40) regelmässig verteilt angeordnet sind, wobei jedes Loch eine mittlere Weite zwischen 0,5 und 3G rom und einen mittleren Abstand von dem nächstgelegenen Loch in einem Bereich zwischen der halten und der fünffachen mittleren Weite hat.
  10. 10. Isolierkammer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Loch (40) eine mittlere Weite zwischen 1 und 3 mm und einen mittleren Abstand von dem nächstbenachbarten Loch im Bereich zwischen der halben und der einfachen mittleren Weite hat.
  11. 11. Isolierkammer nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Luftversorgungseinrichtung, die der Isolierkammer (12) reine Luft unter einem Druck und in einer Menge zuzuführen vermag, die ausreicht, um in der Isolierkammer einen Druck zwischen 0,2 rom und 1 mm Wassersäule aufrecht zu erhalten.
  12. 12. Isolierkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Luftversorgungseinrichtung, die der Isolierkammer (12) reine Luft unter einem Druck und in einer Menge zuführt, daß die Austrittsgeschwindigkeit der das derlsolierkammer (12) abgewandte Ende des Schlauches (21) verlassenden Luft, wenn dieses Ende für den Durchtritt von Gegenständen durch den Schlauch (21)
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    offen steht, im Bereich zwischen 20 und 60 m/min liegt.
  13. 13. Isolierkairaner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Luftversorgungseinrichtung, die der Isolierkammer (12) reine Luft unter einem Druck und in einer Menge zuführt, daß die Austrittsgeschwindigkeit der das der Isolierkammer (12) abgewandte Ende des Schlauches (21) verlassenden Luft, wenn dieses Ende für den Durchtritt von Gegenständen durch den Schlauch (21) offen steht, im Bereich zwischen 25 und 35 m/min liegt.
    Der Patentanwalt
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    Leerseite
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