DE2623192B2 - Verfahren zum Fassen von Edelsteinen in Schmuckkörpern aus Edelmetall - Google Patents
Verfahren zum Fassen von Edelsteinen in Schmuckkörpern aus EdelmetallInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fassen von Edelsteinen in Schmuckkörpern aLt Edelmetall, die nach
einem Gußverfahren hergestellt werden, bei dem eine verlierbare Gußform verwendet wird, die aus einem
temperaturbeständigen, härtbaren Einbettungsmaterial besteht, in das ein oder mehrere ausschmelzbare
Wachsmodelle des Schmuckkörpers eingegossen sind, die einzeln in zweiteiligen, gummielastischen Negativformen hergestellt werden.
In industriell geführten Betrieben der Schmuckindustrie mit Serienfertigung ist es üblich, die Schmuckkörper im Gußverfahren herzustellen. Neben dem Sandguß
hat sich vor allem der Schleuderguß durchgesetzt, da er ein sehr dichtes Metallgefüge ergibt, das eine glatte
Oberfläche garantiert, die höchsten Ansprüchen gerecht wird.
Beim Schleudergußverfahren besteht die Möglichkeit, über die Zwischenstufe eines Wachsabgusses eine
Vielzahl derartiger Wachsmodelle in Form eines sogenannten Wachsbäumchens zu einer Gußform zu
vereinigen. Diese wird in einer Küvette in ein geeignetes Einbettungsmaterial eingegossen. In einem nachfolgenden Ausbrennprozeß wird das Wachs ausgeschmolzen
und das Einbettungsmaterial gebrannt. Dieser Vorgang vollzieht sich über einen Zeilraum von etwa 10 Stunden,
wobei auf die Anheizzeit bis ca. 700° C etwa zwei Drittel der Zeit entfallen. Bei etwa gleicher Temperatur der
Küvette erfolgt anschließend das Einschleudern des flüssigen Metalls, dessen Temperatur bei etwa 11000C
liegt. Nach einer gewissen Abkühlung der Küvette wird diese bei noch relativ hoher Temperatur in Wasser
abgelöscht.
Die Herstellung der Wachsmodelle erfolgt in elastischen Negativformen. Hierzu findet eine gummiartige Abformmasse Verwendung, die auch das Einformen
von Schmuekörpermodellen mit Durchbrochen und feinen Verzweigungen und Ansätzen gestattet, wie sie
z, B, durch eine Chaton- oder Körnerfassung gegeben sind.
ϊ Die z. Z. praktizierte Modelltechnik hat einen Stand
erreicht, der das Einformen der zum Fassen der Edelsteine notwendigen Halteelemente, wie Stotzen,
Körner oder Zargen in einwandfreier Ausführung gestattet Dadurch wird die spätere Fasser;ätigkeit
in erleichtert und der erforderliche Zeitaufwand verringert
Trotzdem entfällt auf das manuelle Fassen der Steine noch ein hoher Zeitanteil, der sich zu einem hohen
Prozentsatz auf die Gesaintherstellungskosten auswirkt
is Bei hochwertigen Schmuckwaren muß eine exakte
Fassung der Edelsteine gewährleistet sein. Diese Qualitätsanforderung bedingt eine nachträgliche Kontrolle der Fasserarbeit, die zusätzliche Kosten verursacht Während sich der Kostenanteil der Fasserarbeit
>o bei Schmuckkörpern mit hochkarätigen Steinen in
vertretbaren Grenzen hält wird das Verhältnis um so schlechter, je kleiner die zu fassenden Steine und je
größer ihre Anzahl ist Die in solchen Fällen angewandte Pave-Fassung wird als schwierigste und
r> komplizierteste Aufgabe im Repertoire eines Fassers betrachtet
Insbesondere bei der Herstellung von unechtem Schmock führte das Mißverhältnis zwischen dem Wert
des Schmuckstücks und dem Arbeitsaufwand der
»ι Steinbefestigung schon frühzeitig zu Überlegungen, die
dadurch bedingte/, hohen Herstellungskosten zu senken. So beschreibt z. B. die im Januar 1933 ausgegebene
österreichische Patentschrift 1 31 193 bzw. die korrespondierende deutsche Patentschrift 5 97 990 ein
i", Verfahren zur Herstellung von mit Steinen besetzten
Schmuckstücken aus plastischen Massen, bei dem das Fassen der Steine im gleichen Arbeitsgang mit dem
Gießen oder Pressen des Schmuckstücks erfolgt. Die Guß- oder Preßform ist an der Innenseite mit
ft Ausnehmungen versehen, die genau dem Teil der zu
fassenden Steine entsprechen, der im eingegossenen Zustand aus dem Gußkörper hervorschaut. Die lose von
Hand eingelegten Steine werden durch vorsichtiges Füllen der Form mit der Vergußmasse miteingegossen.
r. Nachteile, die sich offensichtlich durch die lose
eingelegten Steine ergeben hatten, führten zu dem österreichischen Patent 148187. Dieses steht im
Zusatzverhältnis zum vorgenannten österreichischen Patent und beschreibt eine Verbesserung des vorbe-
r><> schriebencn Verfahrens, indem Vorkehrungen getroffen
werden, die eine ungewollte Lageveränderung und Verschiebung der in die Gußform eingelegten Steine
verhindert. Dieses wird dadurch erreicht, daß die Steine
z. B. durch starre oder federnde Stifte im Oberteil der
·■■ Gußform niedergehalten und in ihrer Sollage fixiert
werden. Eine andere Möglichkeit der Steinfixierung kann mittels sog. Einsatzstücke erfolgen, die vor dem
Gießvorgang auf die in die Form eingesetzten Steine gelegt werden. Diese haben Ausnehmungen an den
wi Stellen der Steine und halten diese in ihrer Soll-Lage.
Die Einsatzstücke werden mit eingegossen und sollten daher aus dem gleichen Material wie der spätere
Schmuckkörper bestehen, um mit diesem einen einheitlichen homogenen Körper zu bilden.
>·'< In Verbindung mit der Fixierung der Steine wird auch
darauf hingewiesen, daß die Gieß- bzw. Spritzgeschwindigkeit erheblich erhöht werden kann. Dieses ermögliche nunmehr auch die Verwendung von metallischen
Gußmassen.
Letzteres erscheint höchst zweifelhaft, zumal keine
weiteren Angaben darüber gemacht werden, wie die mit dem Vergießen von Metallschmelze verbundenen
Probleme gelöst werden. Durch das Zusatzverhältnis der beiden Patentgegenstande muß mangels anders
lautender Angaben davon ausgegangen werden, daß die beim Gegenstand der österreichischen Patentschrift
1 48 187 verwendeten Steine gleichfalls Similidiamanten sind. Bekannterweise handelt es sich bei diesen um
gepreßte Glassteine. Die Schmelztemperatur unedler Metalle bzw. Metallegierungen, die sich für unechten
Schmuck eignen würden, liegt bei mehreren hundert Grad Celsius — ein Temperaturbereich, den Glassteine
nicht schadlos überstehen würden. Ganz zu schweigen von den meisten der angegebenen Fixierungsmittel.
Im übrigen ermöglicht das bekannte Verfahren nur einfache Schmuckformen mit im wesentlichen planen
Steinaufnahmeflächen. Nur die Verwendung von gepreßten und daher untereinander formgleichen Glassteinen gestattet einen so exakten Sitz der Steine in den
entsprechenden Ausnehmungen der Guß- oder Preßform, daß ein Eindringen der GuQmasse in die
Ausnehmungen mit Sicherheit vermieden wird. Dieses ist auch nur dann gewährleistet, wenn die Temperatur
der Gußmasse sich nicht wesentlich von der der Gußiorm und der Steine unterscheidet, da bei starker
Erwärmung durch den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten von Metallform und Glasstein die
Paßform verloren gehen kann, mit der Folge, daß in den sich dabei ergebenden Zwischenraum Gußmasse
einfließt Nur durch erhebliche Nacharbeit läßt sich dieser Mangel am Schmuckstück selbst beheben.
Auch dem Gegenstand der französischen Patentschrift 15 99 366 liegt vermutlich die Aufgabe zugrunde,
den Kostenanteil der Fassertätigkeit zu senken. Es wird nämlich ein Verfahren beschrieben, bei dem ein
offensichtlich individuell gefertigtes Wachsmodell eines Schmuckkörpers manuell mit Steinen oder Partikeln
und Bruchstücken von Mineralien besetzt wird, das nachfolgend abgegossen wird.
Dieses bekannte Verfahren bringt für den Fasser zwar eine gewisse Erleichterung durch die einfachere
Bearbeitbarkeit des Wachsmaterials gegenüber Metall, doch bedarf es immer noch der herkömmlichen
manuellen Bearbeitung des einzelnen Schmuckmodells durch eine hochqualifizierte Fachkraft. Ein derartiges
Verfahren ist für die industrielle Herstellung von Schmuckkörpem ungeeignet.
Außerdem haftet diesem Verfahren der Nachteil an, daß die Steine oder Partikeln beim Abguß nur einseitig
gehaltert sind. Um sicherzugehen, daß die Steine oder Partikeln beim Einschleudern des flüssigen Metalls nicht
aus der Form herausbrechen können, müssen sie in Formgebung und Größe so ausgebildet sein, daß sie fest
in der Gußform verankert sind. Ein Besetzen van Schmuckstücken mit einer Vielzahl kleiner eng benachbarter Steine, wie z. B. bei einer Pave-Fassung, ist nach
dem bekannten Verfahren völlig ausgeschlossen.
Seit Jahren ist man auf dem Gebiet des Edelsteinschmucks bemüht gegenüber der manuellen Fassermethode kostengünstigere Verfahren zu finden. Das der
einschlägigen Fachwelt als bekannt zu unterstellende Verfahren gemäß den österreichischen Patentschriften
1 31 193 und I 48 187 hat durch seinen beschränkten
Offenbarungsgehalt keine Anregung in dieser Hinsicht geboten. Wie aus der Fachzeitschrift »Gold und Silber,
Schmuck & Uhren«. He/t 3/1971. Seiten 34 und 35 zu
entnehmen ist, wurden bereits eine ganze Reihe von Vorschlägen zur Umgehung der manuellen Fassertätigkeit gemacht Sie scheiterten jedoch alle entweder an
technischer Unzulänglichkeit bzw, Kompliziertheit des
Verfahrens oder an zu geringer wirtschaftlicher
Effizient
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren zu finden, das bei der serienmäßigen Herstellung von Edelsteinschmuck das Fassen der
ι ο Edelsteine vereinfacht und verbilligt
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch angegebene Erfindung gelöst
Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren hat den Vorteil, daß auch bei individuell gestalteten
i> Schmuckkörpem ein manuelles Fassen der Edelsteine
entfällt Die Festigkeit des Sitzes der eingegossenen Edelsteine ist bei entsprechender Ausbildung der
Gußform so hochwertig und gleichbleibend gut, daß die bisher notwendige Kontrolle entfallen kann. Die
Beanspruchung des Schmuckkörpers durch die beim manuellen Fassen auftretende Krairfänwirkung setzte
bisher eine gewisse Stabilität der Steinfassung und des gesamten Schmuckkörpers voraus. Diese Forderung
entfällt, so daß sowohl die Fassung als auch der
Schmuckkörper grazieler ausgebildet werden können.
Mit dicer Möglichkeit ist gleichzeitig eine Einsparung an Edelmetall verbunden.
Anhand von zwei Ausführungsbeispielen wird das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren in Verbin-
in dung mit den Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein Wachsmodell einer Chaton-Fassung mit
eingegossenem Edelstein in schematischer Darstellung und
r> Zargenfassung eingegossenem Edelstein in schematischer Darstellung.
F i g. I zeigt in ausgezogener Linienführung die Teilansicht eines fertigen Wachsmodells 1 eines
Schmuckkörpers mit in einer Chaton-Fassung eingegos-
iii senem Edelstein 5. Die strichlinierten Teile stellen die
untere und obere Hälfte 6 bzw. 8 einer elastischen
ii relativ breiten Zapfen 7 versehen, der am oberen Ende
eine trichterförmige Ausnehmung Ta zur Aufnahme des Edelsteines 5 hat. Dieser Zapfen nimmt den gesamten
Freiraum zwischen Edelstein und der zu gießenden Chaton-Fassung ein. Der Freiraum wird durch Stotzen 2
in und einen die Stotzen untereinander verbindenden
Fußring 3 begrenzt. Wegen des relativ großen Kopfdruchmessers des Zapfens 7 muß die Bohrung 4 im
Fußring 3 entsprechend groß sein. Die verbleibende S'ärkv· des Fußringes gibt der Fassung eine ausreichen-
v> de Stabilität, da diese nur auf die Halterung des
Edelsteines und niciit mehr auf die Druckbear.spruchung
beim manuellen Fassen abgestimmt zu sein braucht Durch die obere Hälfte 8 der Negativform wird der
Edelstein 5 bd zusammnengefUgten Formhälften
wi mittels einer schalenformigen Vertiefung 9 in die
trichterförmige Ausnehmung Ta gedrückt und dadurch in seiner Lage während des Abgusses fixitrt Die
Negativform ist so ausgebildet, daß die sich beim Abguß bildenden Stotzen 2 den Rand des Edelsteines 5
μ keilförmig umfassen so daß der Stein formschlüssig mit
den Stotzen verbunden ist. Durch die geringe, aber vorhandene Schrumpfung des Gußmaterials beim
Erkalten ist ein absolut einwandfreier Festsitz des
Edelsteins 5 in der Fassung gesichert. Diese Art der
Halterung ISDt es auch zu, daß der Edelstein 5 nicht auf dem Rand der Bohrung 4 des Fußringes 3 aufsitzt.
Dieses hat den Vorteil, daß ein vermehrter Lichteinfall von unten in Verbindung mit der großen Bohrung 4
gegeben ist.
Das den Edelstein einschließende Wachsmodell wird in der herkömmlichen Weise in einer Küvette in
Einbettungsmaterial eingegossen. Auf den weiteren Prozeß wird noch eingegangen.
Fig.2 zeigt in ausgezogener Linienführung das
fertige Wachsmodell IO eines Schmuckkörpers mit in Zargenfassung 11 eingegossenem Edelstein 13. Die
strichlinierten Teile stellen auch hier die untere und obere Hälfte 14 bzw. 16 einer elastischen Negativform
dar, mittels der der Wachsabguß hergestellt wird. Wie beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel ist die
untere Hälfte 14 der Negativform mit einem Zapfen 15 versehen, dessen äußere Kontur der gewünschten
Ausnehmung im unteren Teil des Fassungsbereichs des Schmuckkörpers entspricht. Zur Aufnahme des Edelsteines
13 ist der Zapfen mit einer trichterförmigen Ausnehmung 15a versehen. Die obere Hälfte der
Negativform enthält eine der Oberflächenwölbung des Edelsteins 13 entsprechende schalenförmige Vertiefung
17, die die Steinoberfläche bei zusammengefügten Hälften der Negativform bis auf eine schmale Randzone
abdeckt Gleichzeitig wird der Stein in die trichterförmige Ausnehmung 15a gedrückt und während des
Abgusses Fixiert Das Gußmaterial — ob Wachs oder später das Metall - schließt den Edelstein 13 im
Bereich der von der Form freigelassenen Flächen vollkommen ein. Der Übergriff des Gußmaterials im
Bereich der Zarge 11 ist so vollständig und nahtlos, wie
er durch keine manuell bewirkte Fassung erreicht wird.
Zum Metallabguß wird das in vorbeschriebener Weise hergestellte Wachsmodell für sich allein oder mit
anderen Wachsmodellen in Form eines Wachsbäumchens in einer Küvette in herkömmlicher Weise in
Einbettungsmaterial eingegossen.
Beim Ausschmelzen des Wachses und Ausbrennen der Küvette bzw. des Einbettungsmaterials ist auf die in
der Gußform verbleibenden Edelsteine Rücksicht zu
' nehmen.
Es hat sich gezeigt, daß sich bei einer Anheizzeit von ca. 4 Stunden auf eine Temperatur nicht über 5oo°C und
einer Ausbrennzeit von etwa 30 Minuten eine für den Schleuderguß ausreichende Verfestigung des Einbettungsmaterials
ergibt. Wie Versuche ergeben haben, nehmen die gängigsten Edel- und Halbedelsteine, z. B.
Brillanten, Sphire, Rubine und Granate, Aquamarine. Topase, Bergkristalle bei einer derartigen Wärmebehandlung
keinen Schaden.
> Die Gußtemperatur des geschmolzenen Metalls, vorzugsweise eine Goldlegierung, beträgt 1100° C.
Durch die relativ niedrige Küvettentemperatur, die zum
Zeitpunkt des Einschleudems unter 500° C liegt, besteht ein relativ hohes TemperaturEefälle zwischen der
ι Metallschmelze und der Gußform. Durch die schnellere
Abkühlung wird eine Gefügeverbesserung erreicht, was eine Qualitätsverbesserung darstellt. Die Küvette wird
anschließend bei Raumtemperatur auf ca. 1000C
abgekühlt und die Gußrohlinge mit den eingegossenen
' Edelsteinen aus der Gußform gelöst. Die anschließende
Oberflächenbehandlung erfolgt in herkömmlicher Weise, wobei bei der Wahl der Poliermittel auf den
Härtegrad der Edelsteine Rücksicht genommen werden muß.
Die anhand von zwei Fassungsarten beispielsweise erläuterte Erfindung läßt sich bei nahezu allen gängigen
Fassungssystemen anwenden.
Eine Bedingung stellt das vorbeschriebene Prinzip. Die Größe der zu fassenden Edelsteine liegt in einem
relativ engen Toleranzbereich, was eine entsprechende Sortierung in der Lagerhaltung verlangt. Diese Anforderung
wird aber auch bei hochwertigem Schmuck gestellt, der auf individueller Basis hergestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch;Verfahren zum Fassen von Edelsteinen in Schmuckkörpern aus Edelmetall die nach einem Gußverfahren hergestellt werden, bei dem eine zweiteilige, elastische Negativform des Schmuckkörpers zur Herstellung eines Wachsmodells verwendet wird, das in eine temperaturbeständige, aushärtbare Masse eingebettet und während eines Ausbrennprozesses ausgeschmolzen wird und die dadurch entstehenden Hohlräume mit Edelmetallschmelze ausgefüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gummielastische Negativform von einem Modell des Schmuckkörpers hergestellt wird, das die zu fassenden Edelsteine in Form und Fassung mit einbezieht daß die zu fassenden Edelsteine in die gummielastische Negativform eingelegt werden, daß beim Abgießen in Wachs die zu fassenden Edelsteine Bestandteil des Wachsmodells werden, daß dieses Wachsmodell in bekannter Weise in Einbettungsmaterial eingegossen und während des Ausbrennprozesses ausgeschmolzen wird, daß die Temperatur zum Ausbrennen des Einbettungsmaterials als spätere Gußform 500° C nicht überschreitet daß die Gießtemperatur der Edelmetallschmelze ca. UOO0C beträgt und daß die Gußform bei Raumtemperatur auf ca. 100° C abgekühlt wird, bevor der Schmuckrohling aus der Gußform gelöst wird.
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