DE2618947A1 - Passteil zur elektrischen behandlung des menschlichen koerpers - Google Patents
Passteil zur elektrischen behandlung des menschlichen koerpersInfo
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Description
CHARLtS BLEACH
49α Hornüey Lane Gardens,
Highgate, London, N.6, England
49α Hornüey Lane Gardens,
Highgate, London, N.6, England
Paßteil zur elektrischen Behandlung des menschlichen Körpers
Die Erfindung betrifft ein Paßteil zur elektrischen Behandlung
des menschlichen Körpers mit einem Paar von Elektroden, die jeweils einen Anschluß zur Verbindung mit einem Pol eines Stromerzeugers
aufweisen.
Das Anlegen von elektrischem Strom in der einen oder in der
anderen Form an den menschlichen Patienten stellt eine durchaus bekannte Technik dar, und zwar sowohl zur Muskelbehandlung, als
euch zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden, wie etwa von Arthritis in den einzelnen Gelenken des Körpers. Eine besondere
Art der Behandlung solcher Beschwerden macht Gebrauch vom sogenannter.
Faradischen Strom. Jedoch verwendet man in ähnlicher Weise auch andere Stromarten. In allen Fällen muß der Strom zum
Körper des Patienten hingeloitet und vom Körper abgeleitet werden,
und zwar durch elektrische Elektroden, die während üer Behandlung in ihrer Lageausrichtung auf der Haut des Patienten
zu befestigen sind. Solche Elektroden verwendet men üblicherweise in Verbindung mit Kissen aus Gaze oder ähnlichem Material. Dieses
Material wird befeuchtet, um die elektrische Leitfähigkeit zu erhöhen. Sodann wird es in seiner Lage auf der Haut des Patienten
festgehalten, und zwar normalerweise unter Verwencung von
Bandagen oder Bändern. Die präzise Lageausrichtung solcher Elektroden ist in den meisten Fällen von höchster Bedeutung.
Auch müssen Mittel vorhanden sein, um die Elektroden an ihrem
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Platze festzuhalten. Diese beiden Bedingungen haben bisher dazu
geführt, daß man eine solche Behandlung unmöglich unter eigener Kontrolle durchführen kann und daß immer die Dienste
einer Schwester oder eines Physiotherapeuten erforderlich waren.
Erfindungsgemäß wird eine solche Behandlung mittels eines PaS-teils
durchgeführt, welches ein Paar von Elektroden aus elektrisch leitfähigem, flexiblem, elastomerem Material aufweist.
Jede Elektrode besitzt einen zugehörigen Anschluß zur Verbindung mit einem Pol eines Stromerzeugers. Die Elektroden sind an
Isoliermaterial befestigt, welches eine vorbestimmte Lagcsausrichtung
der Elektroden relativ zueinander sicherstellt. Ferner sind Mittel vorhanden, um das Paßteil in seiner Stellung auf dem
Körper des zu behandelnden Patienten festzuhalten. Da das PaS-teil
selbst die korrekte Lageausrichtung der Elektroaen relativ zueinander sicherstellt, ergeben sich keinerlei Schwierigkeiten
in diesem Zusammenhang. Da ferner keine gesonderten Bandagen oder Bänder erforderlich sind, kann der Patient das Paßteil
selbst anlegen, ohne zusätzlicher Unterstützung zu bedürfen.
Damit ist die i-löglichkeit gegeben, die Behandlung unter eigener
Kontrolle durchzuführen. Letzteres ist insbesondere auch deshalb möglich, weil die Verwendung von elektrisch laitfähigem,
flexiblem, elastomerem Material für die Elektroden den Einsatz befeuchteter Kissen aus Gaze überflüssig macht. £s wurde gefunden,
daß in vielen Fällen jegliche Befeuchtung entfallen kann.
Häufig erleichtert sich allerdings die Behandlung, wenn man
eine einzige Lage aus befeuchtetem Stoff zwischen die Elektrode und die Haut des Patienten einbringt. Dieser Vorgang ist jedoch
wesentlich einfacher als das Einlegen eines Gazekissens.
Um die besten Behandlungsergebnisse zu erzielen, ist man bestrebt,
jede Elektrode unter Druck in eine im wesentlicher, gleichförmige
dichte Berührung mit der Haut des Patienten zu bringen.
Hierzu weist das Isoliermaterial, an welchem die Elektroden befestigt
sind, vorzugsweise eine weiche, kompressible Schicht
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mit einer relativ steifen Abstützung auf. Das Pci3teil wird
dann derart in seiner Lage festgehalten, daß die weiche Schicht unter leichtem Druck steht. Dies führt dazu, daß jede Elektrode
in festem, im wesentlichen gleichförmigem Kontakt mit der Haut
gehalten wird.. Für viele Körperstellen, die am häufigsten
einer Behandlung bedürfen, beispielsweise für die verschiedenen Gelenke des Körpers, kann die starre Abstützung vorteilhafterweise
aus zwei Teilen bestehen, die gelenkig miteinander verbunden sind. Jeder Teil besitzt eine Schicht aus weichem,
kompressiblem Material, welches eine zugehörige Elektrcce trägt.
Beispielsweise kann in Übereinstimmung mit der Erfindung ein Paßteil zur Behandlung einer Hand aus einer zweiteiligen Abstützung bestehen, wobei jeder Teil eine hohle Schale aufweist,
die mit weichem, kompressiblem, die zugehörige Elektrode tragendem Material gefüllt ist. Die beiden Teile sind an einem
Ende gelenkig miteinander verbunden. Werden sie üoer aer Hand
geschlossen, so werden die beiden Elektroden auf die gegenüberliegenden Seiten der Hand gedrückt, um eine Behandlung auf
die verschiedenen Gelenke der Hand und der Finger zu übertragen.
Mindestens ein Befestigungselement hält die beiden Teile in
ihrer Stellung zusammen und bilden auf diese V.'eiäe cie Hcltemittel.
Eine in ähnlicher Weise gelenkig verbundene Konstruktion kann für andere Gelenke, beispielsweise für die Schultergelenke,
Verwendung finden. In diesem Falle wird der zu behandelnde
Körperteil nicht vollständig umschlossen. Bei einer solchen Konstruktion bestehen die Haltemittel beispielsweise aus einem
Band oder Riemen. Für andere Körperteile, beispielsweise für
den unteren Bereich des Rückens und für den Nacken, kann die Abstützung aus einem einzigen Teil bestehen, während die Haltemittel
von einem oder mehreren Bändern gebildet werden.
Erfindungsgemäß zieht man die Verwendung einer relativ starren
Abstützung oder Versteifung in Verbindung mit einer weichen, kompressiblen Schicht vor, um einen angemessenen Druck auf die
beiden Elektroden aufzubringen. Jedoch ist es im Rahmen der Erfindung durchaus möglich, als Isoliermaterial ein Gewebe zu ver-
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wenden, das mindestens ein geringes Maß an Elastizität Desitzz.
Dabei steht denn das Gewebe beim Anlegen des Paßteils ur.zor
einem geringen Zug. Diese Zugspannung ist es, di^ anschlieSena
den Druck auf die Elektroden ausübt. Beispielsweise kann des Gewebe so geformt sein, daß es den zu behandelnden Körperteil
umgibt. Es besitzt etwa die Form eines Handschuhs oder eines
Strumpfes, um sich selbst in seiner Lage festzuhalten und auf diese Weise die Haltemittel zu bilden. Soll hingegen ein Gelenk
oder eine andere Stelle behandelt werden, die man nicht in dieser Weise umschließen kann, so werden in der Regel gesonderte
Haltemittel erforderlich sein.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen
im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung. Es handelt sich um unterschiedliche Paßteile für die Behandlung verschiedener
Bereiche des menschlichen Körpers. Die Zeichnung zeigt in:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Paßteils für die Behandlung einer Hand in geöffneter Stellung;
Figur 2 und 3 Seitenansichten eines geöffneten bzw. geschlossenen Paßteils für die Behandlung eines Fußes;
Figur 4 eine perspektivische Ansicht eines Paßteils für die Behandlung
einer Schulter;
Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines Paßteils für die Behandlung des Nackens;
Figur 6 eine perspektivische Ansicht eines Patienten, der ein PaSteil nach Figur 5 sowie ein weiteres Paßteil zur Behandlung
des unteren Rückenbereiches trägt;
Figur 7 eine perspektivische Ansicht eines Paßteils zur Behandlung
einer Hüfte;
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Figur 3 einen Patienten mit dem Paßteil nach Figur 7;
Figur 9 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Patienten, der eine größere Anzahl unterschiedlicher Paßteile trägt.
In allen Ausführungsbeispielen bestehen die Elektroden aus einer elektrisch leitfähigen, dünnen, flexiblen Silikonplatte,
die an einer Schicht aus Kunststoffschaum befestigt ist. Diese
Schicht wird von einer Form aus relativ starrem Kunststoffmaterial
abgestützt.
Nach Figur 1 dient das dargestellte Paßteil zur 3ehandlung
einer Hand 1, die in strichpunktierten Linien gezeigt ist. Das PaSteil besteht aus einem Paar von Stützschalen 2 und 3, die
über ein Gelenk 4 verbunden sind. Jede Schale ist mit einer Schicht aus Kunststoffschaum ausgefüllt. An dieser Schicht sind
zugehörige Elektroden 7 und 8 befestigt. Jede Elektrode ist ihrer Form nach an die Hand 1 angepaßt. Gleiches gilt für die
Schalen 2 und 3. Letztere können also über der Hand geschlossen werden, so daß der Kunststoffschaum 6 einen festen Druck ausübt,
der jede Elektrode 7 bzw. 8 in einem im wesentlichen gleichförmigen Kontakt mit einer der beiden Flächen der Hand
hält. Das Paßteil wird geschlossen gehalten von einem HebelverschluiS
10. Dabei sind keine weiteren Befestigungsmittel erforderlich. Jede Elektrode 7 bzw. 8 ist mit einer elektrischen
Leitung 12 verbunden, deren Anschluß 13 zur Verbindung mit einem Stromerzeuger dient. Letzterer ist nicht dargestellt, da er
keinen wesentlichen Bestandteil der Erfindung bildet. Man kann jeden Stcndarcgenerator verwenden, der Faradischen Strom,
Interferenz-Strom oder andere Stromarten liefert, wie man sie
üblicherweise für ßehanalungszwecke verwendet. Allerdings sind
Standardgeneratoren, wie sie beispielsweise in Krenkenhäusern zum Einsatz kommen, in der Regel recht platzaufwondig und unhandlich.
Da sich die Erfindung insbesondere für eine Zuhause vom Patienten durchzuführende Behandlung eignen soll, wird man
einen kleinen, tragbaren, batteriebetriebenen Generator vorziehen.
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Das Po3teil nach der. Figuren 2 und 3 dient zur behandlung
eines Fuüos. Abgesehen von seiner Form entspricht seine Handhabung
car des Paßteils nach Figur 1. Es sind zwei Schalen 22
und 23 vorgesehen, die über ein Gelenk 24 miteinander in Verbindung
stehen. Jede Schale ist mit Kunststoffschaurn 26 ausgefüllt
und trägt eine zugehörige Elektrode 27 bzw. 28. Wenn ein
Fuß 21 in korrekter Lage in das Paßteil eingeführt ist, schwenkt man die obere Schale 23 in ihre Schließstellung nach Figur 2.
Das Paßteil wird von Bändern 30 geschlossen gehalten. Es kein·-.
also ohne Schwierigkeiten vom Patienten selbst angelegt ur&
mittels der Anschlüsse 13 cn den Generator angeschlocser, werden.
Wie im Falle der Konstruktion nach Figur 1, werden cie Elektroden
genau an ihrer Stelle festgehalten, so daß eine wirksame HausbehandJLur.g
möglich ist.
Das Paßteil nach Figur 4 dient zur Behandlung einer ScnLilter
und besteht in Übereinstimmung mit den vorher beschriebenen Konstruktionen aus zwei starren Schalen 32 und 33, die über ein
Gelenk 34 verbunden sind und eine Auskleidungsschicht aus Kunststoffschaum 36 tragen. Jede Hälfte des PaSteils ist mit
einer Elektrode versehen, von denen lediglich die Elektrode gesehen werden kann. Das PaSteil als Ganzes ist unter dem Bezugszeichen
33 in Figur 7 auf dem Körper eines Patienten dargestellt. Das PaSteil wird in seiner Lage festgehalten von
Bändern 40. Auch hier dienen die elektrischen Leitungen 12 zum Anschluß an einen Generator.
Das Paßteil nach den Figuren 5 und 6 ist zur Behandlung des Nackens vorgesehen. Gegenüber der Ausführungsform nach Figur
weist es eine etwas kompliziertere Konstruktion auf, da ein größerer Aufwand an Lageausrichtung und Stützung erforderlich
wird. An erster Stelle besteht das Paßteil aus einer einzigen, starren Schale 42 mit Abschnitten 42a und 42b, die an die
Schultern des Patienten angepaßt sind und das Paßteil in seiner Lage ausrichten. Ferner ist ein aufrechter Abschnitt 42C zum
Umgreifen des Nackens vorgesehen. Die Schale 42 ist mit einer Schicht 46 aus Kunststoffschaum ausgekleidet, welche ein Pacr
von im Abstand zueinander liegenden Elektroden 47 und 4& trogt.
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Wie dargestellt, erstrecken sich diese Elektroden vom Nacken
aus bis in den oberen Bereich des Rückens, und zwcr zu beiden Seiten der Wirbelsäule des Patienten. Wie bei den anderen Konstruktionen,
besitzt jede Elektrode eine Leitung 12 mit einem Anschluß 13. In diesem Falle sind jedoch im Hinblick auf die größeren
Abmaße der Elektroden und im Hinblick auf die Bedeutung einer gleichmäßigen Stromverteilung zwei nicht gezeigte Leitungen. 12
für jeden Anschluß 13 vorhanden. Diese Leitungen sind ar. den
Enden der zugehörigen Elektroden 47 und 48 parallelgoschaltet.
Haltebänder 50, von denen Figur 5 das eine in cer Befesti^ungsstellung
und das andere in der losen Stellung zeigt, gahen
während der Benutzung unter den Achseln des Patienten hindurch, um das Paßteil in seiner Lage festzuhalten, wie as in Figur 6
gezeigt wird.
Figur 6 zeigt außerdem ein ähnliches PaSteil 6S1 das als Sattelstück
ausgebildet ist und zur Behandlung des unteren Bereiches von Rücken und Wirbelsäule dient. Eine starre Abstützung oder
Schale 62 ist mit Kunststoff schaum 66 ausgefüllt und trägt ein-Paar
von Elektroden 67 und 68, welche in unterbrochenen Linien angedeutet sind. Das Paßteil wird von Bändern 70 festgehalten,
die um die Taille des Patienten herumgehen. Ebenso wie bei den vorher beschriebenen Konstruktionen sind Anschlüsse 13 zur
Verbindung mit einem Stromerzeuger vorhanden.
Die Figuren 7 und 8 zeigen ein Paßteil, das dem Paßteil nach Figur 6 ähnlich ist, jedoch zur Behandlung eines Hüftgelenkes
dient. Eine starre Abstützung oder Schale 70 ist mit Kunststoffschaum 71 ausgekleidet und trägt ein Paar von übereinander
liegenden Elektroden 72 und 73. Gemäß Figur 8 wird das Paßteil von einem Paar von Bändern 74 und 75 festgehalten. Das Band 74
ist langer ausgebildet, da es knapp unter der Taille um den Körper des Patienten herumgeht. Das Band 75 hingegen umschlingt
den oberen Bereich des Beins, um das Paßteil in seiner Lage festzuhalten. Das Paßteil ist so geformt, daß es sich eng an
den Körper des Patienten anlegt. Der von den Bändern 74 und 75
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ausgeübte Druck preßt die beiden Elektroden 72 und 73 fest
gegen die Haut des Patienten, und zwar zu beiden Seiten des Hüftgelenkes. In Übereinstimmung mit den vorher beschriebenen
Konstruktionen gehen elektrische Leitungen 12 von der. Elektroden 72 und 73 zu den zugehörigen Anschlüssen 13 auf der Schale 70.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele zeigen, daö die PaSteile
nach der Erfindung für praktisch jeden Teil des menschlichen Körpers, der einer Behandlung bedarf, ausgelegt werden können.
Figur 9 zeigt die Gestaltung einiger weiterer Ausfuhrungsoei—
spiele. In jedem Falle ist eine relativ starre Schale vorhanden, die mit Kunststoffschaum ausgekleidet ist und ein Pear von
Elektroden trägt, welche üüer elektrische Leitungen und Anschlüsse
mit dem Generator verbindbar sind. Das 3chulterpa3teil 38 wurde bereits beschrieben. Gleiches gilt für des FuSpaSteil
bzw. für den Schuh nach Figur 2 und 3, der in Figur 9 ccs
Bezugszeichen 25 trägt. Ein Kniepaoteil 52 und ein Eilbccer,-paßteil
53 entsprechen in etwa dem Fu3pa3teil 25, abcesi.ien
davon, da3 diese PaSteile an beiden Enden offen sind. Des Gelenk
kann also nicht, wie es beim FußpaSteil der Fall war,
an einem Ende angeordnet werden. Statt dessen sitzt es am Winkel des Paßteils, wie es im Zusammenhang mit d-sra Knifcpa3teil
52 durch das Bezugszeichen 54 angedeutet ist. Das Gelenk des Ellbogenpa3teils 53 kann aus der Zeichnung nicht ersehen
werden. Die beiden Teile oder Abschnitte jedes Paßteils werden von Bändern 55 zusammengehalten, die ähnlich den Bändern 30
des Fußpaßteils 25 sind. Die beiden Paßteile 52 ucid 53 ähneln
einander, abgesehen davon, daß das Kniepaßteil 52 natürlich
en
eiiii größeren Umfang besitzen muß. Aufgrund der Kompressibilität des geschäumten Kunststoffmaterials eignet sich eine Paßteilgröße für unterschiedlich große Patienten. In der Regel wird man mit zwei oder drei Größen für jedes Paßteil auskommen, um jeden Patienten von normalem Körperbau behandeln zu können.
eiiii größeren Umfang besitzen muß. Aufgrund der Kompressibilität des geschäumten Kunststoffmaterials eignet sich eine Paßteilgröße für unterschiedlich große Patienten. In der Regel wird man mit zwei oder drei Größen für jedes Paßteil auskommen, um jeden Patienten von normalem Körperbau behandeln zu können.
Schließlich zeigt Figur 9 ein Unterarmpaßteil 60. Dies besteht, wie auch die anderen Paßteile nach Figur 9, aus zwei gelenkig
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verbundenen Teilen, die von Bändern 61 zusammengehalten werden.
Dieses Paßteil unterscheidet sich von den anderen Ausführungen lediglich durch seine Funktionsweise. Es ist nämlich nicht or.
einem Gelenk angeordnet, sondern dient als Schiene, wie sie nach einem Bruch, im vorliegenden Falle nach einen Bruch des
Unterarms, verwendet wird. Wenn ein Glied für leine ore Zeit mit
einer Schiene verbunden ist oder in einem Gipsverband liegt, verlieren die Muskeln ihre Spannkraft und können ernsthaft
atrophiert werden. Unter normalen Bedingungen ist es unmöglich,
die Muskeln zu üben, während der Gipsverband bzw. die Schiene angelegt ist. Hingegen bietet ein Paßteil nach der Erfindung,
wie etwa des Paßteil 60, die Möglichkeit, die Muskel.-, zu
trainieren, während der gebrochene Knochen in seiner Stellung ausgerichtet gehalten wird. Ein solches Paßteil kann, wie dargestellt,
für den Unterarm vorgesehen sein. Es kann jedoch auch für den Oberarm, für den Unterschenkel oder für den Oberschenkel
vorgesehen werden.
Sämtliche der dargestellten und beschriebenen Pcßteile besitzen
eine relativ starre, äußere Schale, die mit einem weichen, kompressiblen Material, wie etwa mit geschäumten Kunststoffen,
ausgelegt ist. Die meisten der dargestellten Konstruktionen können jedoch dahingehend abgewandelt werden, dcS man das
tragende, isolierende Material aus einem elastischen Gewebe herstellt. Beispielsweise kann das Handpaßteil nach Figur 1
in Form eines Handschuhs ausgebildet sein, der gedehnt werden
muß, urn über die Hand gezogen zu werden. Die resultierence Spannung des Gewebes drückt die beiden Elektroden fest gegen
die beiden Seiten der Hand. In ähnlicher Weise kann das Fußpaßteil
nach den Figuren 2 und 3 als Strumpf aus elastischem Gewebe hergestellt werden, wobei die Elektroden die gleiche
Relativstellung einnehmen, wie sie in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist.
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Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE\Λ,) Paßteil zur elektrischen Behandlung des menschlichen Körpers mit einem Paar von Elektroden, die jeweils einen Anschluß zur Verbindung mit einem Pol eines Stromerzeugers aufweisen,dadurch gekennezeichnet,daß die Elektroden (27,28,37,47,48,67,68,72,73) aus elektrisch leitfähigern, flexiblem elasto.7iere.in Material bestehen L.nc< cn einem Isoliermaterial (26,l36,46,66,71 ) besfestig-c sind, welches eine bestimmte Lageausrichtung der Elektroden relativ zueinander sicherstellt, und da3 Mittel (10,30,40,50,70,74, 75 , 55,61 ) zürn Festhalten des Paßteils am Körper des zu behandelnden Patienten vorgesehen sind.
- 2. Paßteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,da3 das isolierende Material aus einer weichen, koinpressiblen Schicht mit einer relativ starren Abstützung besteht. - 3. Paßteil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,öa3 die Abstützung aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen jedes eine Lage aus weichem, kompressiblem Material trägt, an welchem eine zugehörige Elektrode befestigt ist. - 4. Pa3teil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,daß die Haltemittel aus einer Befestigungseinrichtung bestehen, welche die beiden Teile in einer Stellung zusammenhält, in der sie den zu behandelnden Körperteil umschließen.609846/0755
- 5. Paßteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung einstückig ausgebildet ist und daß die Haltemittel aus mindestens einem Band bestehen.
- 6. Paßteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das weiche, kompressible Material aus Kunststoffschaum besteht und daß die Abstützung eine Schale aus gegossenem Kunststoff ist.
- 7. Paßteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliermaterial aus einem Gewebe mit mindestens einem geringen Maß an Elastizität besteht.
- 8. Paßteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe in seiner Form den zu behandelnden Teil des Körpers umgibt, um gleichzeitig die Haltemittel darzustellen.
- 9. Paßteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden als elektrisch leitfähige Silikonplatten ausgebildet sind.60984670755
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