DE2618270A1 - Verfahren zum herstellen eines kopienaufnahmeblattes - Google Patents
Verfahren zum herstellen eines kopienaufnahmeblattesInfo
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Description
NCR CORPORATIO Dayton, Ohio (V.St.A.)
Patentanmeldung
Unser Az.: Case 2030/GER
VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINES KOPIENAUFNAHMEBLATTES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Kopienaufnahmeblattes, welches so
sensibi1isiert ist, daß es in einem basisch reagierenden
farblosen chromogenen Farbstoffvorläufer eine Farbe
erzeugt, und sie betrifft ferner eine Beschichtungszusammensetzung für ein solches Blattmaterial.
Kopienaufnahmeblätter dieser Art enthalten im allgemeinen einen sauren Stoff in Form einer
Beschichtung auf zumindest einer Blattseite. Diese sauer reagierende Beschichtung dient als Aufnahmefläche
für farblose flüssige Lösungen eines chromogenen Farbstoffvorläufers, welcher bei
Berührung mit der genannten Fläche unter Bildung einer dunkel gefärbten Markierung reagiert.
Als solche sauren Stoffe wurden in der Vergangenheit saure oder aktive Tonerde-Verbindungen
sowie phenolische Harze verwendet. Die Erfindung betrifft ein verbessertes Kopienaufnahmematerial ,
bei dem weder aktive Tonerde noch ein Phenolharz verwendet wird.
Aus wirtschaftlichen Gründen und zur
Erzielung eines akzeptablen Produkts besteht bei der Herstellung von Aufnahmeblättern seit, langem
das Ziel, eine möglichst geringe Menge Beschichtungsmaterial
zu verwenden und trotzdem eine möglichst dunkle Markierung durch die Farbreaktion zu erzielen.
23. Apmi976 «098*6/0711
Außerdem besteht eine weitere Qualitätsanforderung für
Aufnahmeblätter in der Widerstandsfähigkeit gegenüber
Umwelteinwirkungen, und zwar sowohl vor als auch nach
Herbeiführung der Farbreaktion. Vor der Herbeiführung
einer Farbreaktion mit einem chromogenen Farbstoff muß die Aufnahmeblattbeschichtung ihre Fähigkeit zur
Farbentwicklung beibehalten, d.h. sie darf durch eine
Reaktion oder durch Kontakte mit der Umgebungsatmosphäre
oder durch Lichteinwirkung nicht entsensibilisiert
oder verfärbt werden. Nach Herbeiführen einer Farbreaktion mit dem chromogenen Farbstoff müssen
die gefärbten Bereiche des Aufnahmeblattes eine möglichst gute Farbbeständigkeit sowohl gegenüber einem
Verblassen als auch gegenüber einer Veränderung des Farbtons besitzen. Eine solche Stabilität der erzeugten
Markierungen wird unterstützt durch Verwendung stabiler Beschichtungszusammensetzungen, die nach der Reaktion
mit einem chromogenen Stoff gegenüber äußeren Einflüssen relativ unempfindlich sind.
Es ist ferner dringend erforderlich, daß sich möglichst rasch nach dem Kontakt zwischen der Beschichtung
und dem chromogenen Stoff das dunkel gefärbte Reaktionsprodukt bildet. Die rasche Bildung des gefärbten
Reaktionsproduktes wird bei Verwendung in bekannten sensibi1isierten Aufnahmeblättern als Farbentwicklungsgeschwindigkeit
angesehen. Diese Farbentwicklungsgeschwindigkeit
kann durch Verwendung von Beschichtungskomponenten mit hoher Reaktivität erhöht werden. Es muß
jedoch darauf geachtet werden, daß durch Verwendung stärker reaktiver Komponenten nicht die Stabilität bzw.
Farbbeständigkeit verloren geht.
23. April 1976
609846/0711
Bei der Herstellung von Aufnahmeblättern ist
es aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten erforderlich,
die Beschichtungszusammensetzung aus einem wäßrigen Medium, d.h. ohne organische Lösungsmittel, aufzutragen.
Eine Beschichtungszusammensetzung, die ein organisches Lösungsmittel enthalten muß, erfordert einen hohen
Kostenaufwand beim Auftragen und ist schwierig zu trocknen. Außerdem ist es bei der Herstellung von
Aufnahmeblättern aus verschiedenen Gründen erforderlich,
alkalische Beschichtungsbedingungen zu verwenden. Die
meisten Beschichtungen, die nichtaktive Tonerde-Füllstoffe enthalten, sind alkalisch und alkalische
Beschichtungsbedingungen erleichtern die Verwendung von und die Verträglichkeit mit solchen nichtaktiven
Füllstoffen. Es wird auch angenommen, daß alkalische Beschichtungsbedingungen die Stabilität des Papiers
und der Beschichtung verbessern sowie die Haftfähigkeit
der Beschichtung an dem Papier erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Kopienaufnahmeblatt zu schaffen, das
eine geringere Menge aktives Beschichtungsmaterial
als bekannte Kopienaufnahmeblätter benötigt und bei
dem für die Beschichtungszusammensetzung nur eine wäßrige Trägerflüssigkeit erforderlich ist. Die diese
Bedingungen erfüllende erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
enthält als aktive Stoffe ein hydroxysubstituiertes aromatisches Carbonsäurederivat und'
eine Zinkverbindung. Die wäßrige Trägerflüssigkeit
soll einen gesteuerten pH-Wert von über 7,5 und unter 10,0, vorzugsweise zwischen etwa 8,0 und 9,8,besitzen.
Es ist noch nicht geklärt, ob und gegebenenfalls welche
Art von Reaktion zwischen den Komponenten des aktiven
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609846/0711
Stoffes bei dem erforderlichen pH-Wert erfolgt. Zur
Steuerung und Aufrechterhaltung des pH wird Ammoniumhydroxid
verwendet. Selbstverständlich kann statt des
Ärnmoni umhydroxids auch Ammoniakgas für die Steuerung
des pH der Beschichtungszusammensetzung verwendet
.'erden*
Die erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
ist in verschiedener Hinsicht spezifisch. Bei solchen als kritisch bezeichneten Parametern ist nur
ein geringer Spielraum für Modifikationen gegeben. Es
besteht ein Synergismus bezüglich der Wirkung der
verschiedenen kritischen Elemente; und wird ein Element
geändert, dann ändert sich auch die synergistische
Wirkung. Das beschriebene System stellt eine Kombination verschiedener kritischer Parameter dar,
um ein Zusammenspiel verschiedener gegenüber bekannten Beschicntungszusammensetzungen verbesserter Eigenschaften
zu erhalten.
Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zum Herstellen eines Kopienaufnahmeblattes, das zur
Entwicklung einer Farbe in basisch reagierenden farblosen chrornogenen Farbstoff vor! äufern sensi bi 1 isiert
ist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Trägerblatt mit einer wäßrigen Beschichtungszusammensetzung
beschichtet wird, die eine 3,5-substituierte Salicylsäure,
eine aus Zinkoxid, Zinkcarbonat, Zinkphosphat und Zinkphanoisu!fonat ausgewählte Zinkverbindung
unu. eine sei she Menge Ammoniumhydroxid enthält, um
dan pH-Wert der Besshichtungszusammensetzung zwischen
7j5 und 10,0 zu halten, und daß die Beschichtung
anschließend getrocknet wird.
23. AdMI 1976
SÖ984S/0711
, Die Erfindung betrifft ferner eine Beschichtungszusammensetzung
zur Sensibi1isierung von Kopienaufnahmeblättern,
um in basisch reagierenden farblosen chromogenen Farbstoffvorläufern eine Farbe zu entwickeln, und ist
gekennzeichnet durch eine wäßrige Trägerflüssigkeit, die
eine 3,5-substituierte Salicylsäure, eine aus Zinkoxid,
Zinkcarbonat, Zinkphosphat und Zinkphenolsulfonat ausgewählte
Zinkverbindung und eine solche Menge Ammoniumhydroxid enthält, um den pH-Wert der Beschichtungszusammensetzung
zwischen 7,5 und 10,0 zu halten.
Die hydroxy-substituierte aromatische Carbonsäure ist ein SaIicylsäurederivat, das in den 3,5-Positionen
durch relativ große Gruppen, wie Aryl, Isopropyl , see- und tert.-Butyl und see- und tert.-Amyl,
substituiert ist. Die bevorzugten Verbindungen sind 3,5-Di-tert.-butyl sal icy!säure, S.S-Diisopropyl-salicylsäure
und 3-tert.-Butyl-5-methyl-saVicylsäure.
Die Zinkverbindung ist ein Oxid, Carbonat, Phosphat oder Phenolsulfonat.
Die für die erfindungsgemäße Beschichtung der Aufnahmeblätter verwendete Zusammensetzung wird
beispielsweise hergestellt durch Dispergieren des
SaIicylsäurederivats und der Zinkverbindung in Wasser
in fein verteilter Form, und zwar so lange, bis beide Stoffe vollständig benetzt sind, wonach das Ammoniumhydroxid
zugesetzt wird. Falls erwünscht oder in bestimmten Fällen erforderlich, kann dem System ein
Dispergierungsmittel zugesetzt werden, um die
Benetzung der Teilchen zu erleichtern. Für die Herstellung der Zusammensetzung ist die vorhandene
Wassermenge zum Zeitpunkt des Zusetzens des Ammoniumhydroxids nicht von Bedeutung.
23. April 1976
S098Αβ/0711
Anschließend können dem System Klebstoffe, Bindemittel, Pigmente, Füllstoffe sowie andere erwünschte
oder erforderliche Zusatzstoffe zugesetzt werden. Diese Zusatzstoffe dienen dazu, um in den sensibi1 isierten
Aufzeichnungsblättern bestimmte Nebenwirkungen zu erreichen. Es ist lediglich erforderlich, daß die
Zusatzstoffe praktisch inert bezüglich einer Reaktion mit den farbentwiekelnden Komponenten sind und daß sie
die Einstellung des pH-Wertes des Systems nicht erschweren. Solche Zusatzstoffe werden als nichtaktive
Stoffe bezeichnet und sind von den aktiven Stoffen zu unterscheiden und spielen bei den Farbentwicklungsreaktionen
keine Rolle. Abgesehen von den oben genannten Bedingungen ist die Art und die Menge der Zusatzstoffe
nicht kritisch. Es können beispielsweise Klebstoffe oder Bindemittel, wie lösliche Stärke, Polyvinylalkohol oder
Latex verwendet werden; ferner können Pigmente, wie CaI eiumcarbonat, nichtaktive Tonerde oder Titandioxid
zum Tönen oder Lichtundurchlässigmachen zugesetzt werden.
Andere Zusatzstoffe sind Entschäumungsmittel, Viskositätsregler, Gleitmittel und Konservierungsmittel.
Die aus den SaIicylsäurederivaten, der Zinkverbindung,
der zur pH-Einstellung verwendeten Ammoniumverbindung
und den gegebenenfalls vorhandenen Zusatzstoffen bestehende Dispersion wird entweder auf das
Trägerblatt beschichtet oder sie wird während der Papierherstellung in oder mit dem Blattmaterial
kombiniert. Die Feststoffkonzentration in der Dispersion ist nicht kritisch und ohne Bedeutung, mit der Ausnahme,
daß durch eine zu höbe Feststoffkonzentration eventuell
eine zu hohe Viskosität erreicht wird. Die Dispersion kann auf bereits fertige Substratblätter mittels einer
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Beschichtungsvorrichtung, beispielsweise mittels eines
drahtumwickelten Beschichtungsstabes , einer Luftbürste,
eines Glättschabers oder mittels einer Flexodruckmaschine
aufgetragen werden. Die Dispersion kann in diesem Falle einen Feststoffgehalt von 15 bis 60 Gew.-% aufweisen,
wobei der aktive Stoff etwa 2,5 bis 20 Gewichts.-% des Feststoffgehalts ausmacht. Die Dispersion kann auch auf
eine sich bewegende Papierbahn, beispielsweise innerhalb
einer Papierherstellungsmaschine, aufgetragen werden.
Der Auftrag kann beispielsweise an der Leimpresse oder
am Sieb der Papiermaschine erfolgen. In diesem Falle
kann die Dispersion einen Feststoffgehalt von 35 bis
50 Gew.-% aufweisen, wobei die aktiven Stoffe etwa 2,5 bis 20 Gew.-% des Feststoffgehalts ausmachen. Im
allgemeinen beträgt das SaIicylsäuredreivat etwa 1
bis 6 % der aktiven Stoffe. Erfolgt der Auftrag beispielsweise am Stoffauf1 aufkasten der Papiermaschine,
dann ist der Feststoffgehalt vollkommen bedeutungslos; es ist lediglich erforderlich, daß das Sal icy!säurederivat
und das Metalloxid zuvor in der richtigen Weise in Gegenwart der die pH-Einstellung bewirkenden
Ammoniumverbindung gemischt wurden.
In der Vergangenheit wurden saure organische Farbentwickler in einer Menge von mindestens 0,6 bis
1,3 g/m in der Beschichtung verwendet. Ein sehr wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
besteht darin, daß sich eine sehr hohe Farbdichte bei einem relativ niedrigen Beschichtungsgewicht
ergibt. Beschichtungsgewichte der SaIicylsäure-
derivate von etwa 0,10 bis 0,40 g/m ergeben vollständig
zufriedenstellende Kopienaufnahmeblätter. Die Qualität '
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109848/0711
üer öläiter in bezug auf die erzielbaren Markierungen
Kann durch ein Höheres Beschichtungsgewicht noch etwas
verbessert werden. Der bevorzugte ßeschichtungsgewichtsoereich
für das Salicylsäurederivat liegt zwischen etwa
2
ΰ,15 bis etwa 0,30 g/m . Bei einem Beschichtungsgewicht von etwa 0,4 g/m" ergibt sich eine geringfügige Verbesserung Dei einer Verminderung des Beschichtungsgewi cnts .
ΰ,15 bis etwa 0,30 g/m . Bei einem Beschichtungsgewicht von etwa 0,4 g/m" ergibt sich eine geringfügige Verbesserung Dei einer Verminderung des Beschichtungsgewi cnts .
Bei Betrachtungen über das Beschichtungsgewicht der aktiven Stoffe müssen die relativen Mengen
von SaIicylsäurederivat und Zinkverbindung immer mit
berücksichtigt werden. In allen Fällen und unrohängig
vom Auftragspunkt und Auftragsverfahren sind das
SuIicylsäurederivat und die Zinkverbindung in der
Bescni chtungszusanimensetzung in einem Gewichtsverhältnis
von 1:2 ois 1:6, vorzugsweise in einem Gewichtsverhältnis von Ii I bis i:4, vorhanden.
Das beschichtete Substrat wird getrocknet und, falls erforderlich, kalandriert und ist dann fertig, um
gemäß der Erfindung als Kopienaufnahmeblatt verv/endet
zu werden. Das sensibi1isierte Aufnahmeblatt kann in
Verbindung mit einem auf einer Seite mit eine Lösung
eines chroraogenen Farbbildners enthaltenden Mikrokapseln Deschichteten Blatt verwendet werden oder das
sensiDiI"sierte Blatt selbst kann nach der Kaiandrierung
auf der gleichen oder auf der anderen Seite mit solchen Mikrokapseln beschi eiltet werden. Selbstverständlich kann
das sensibitisierte Blatt auch direkt durch eine einen
cr<romoge:-sn Farbstoff enthaltende färbbare Tinte
Des cn ri f ;e t we rders,
S0984S/Q711
Chromogene Verbindungen, die zur Verwendung mit
dem erfindungsgemäß sensibi1isierten Blatt geeignet sind,
sind bekannt; Beispiele hierfür sind unter anderem Phthalide, Fluorane, Leucauramine und Acyl auramine. Die
folgenden Beispiele dienen zur Veranschaulichung der Erfindung, sollen diese jedoch keinesfalls einschränken.
Falls nichts anderes gesagt, beziehen sich in den folgenden Beispielen alle relativen Mengenangaben
sowie Prozentsätze auf das Gewicht.
In diesem Beispiel wird eine Beschichtungszusammensetzung
zur Beschichtung eines Aufnahmeblattes gemäß der Erfindung hergestellt.
10 Teile von 3,5-Di-t-butylsalicylsäure und
30 Teile Zinkoxid wenden miteinander in etwa 210 Teilen Wasser dispergiert. Falls erforderlich, können einige
Teile Dispersionsmittel zugesetzt werden. 16 Teile einer wäßrigen Ammoniumhydroxidlösung (28 bis 30 Gew.-%
NH3) werden der Dispersion unter Rühren zugesetzt. Zur Erzielung der besten Ergebnisse läßt man das System
etwa 16 Stunden lang stehen.
70 Teile der Dispersion der aktiven Stoffe werden zu 210 Teilen von 35 % nichtaktiver Kaolin-Tonerde
in Wasser zugesetzt und gründlich gemischt. Dieser Mischung werden 100 Teile einer 10 %igen wäßrigen
Bindemittel-Lösung aus gekochter Stärke und 12 Teile einer 50 %igen wäßrigen Styrolbutadien-Latex-Bindemittellösung
zugesetzt. Die Tonerde, die Stärke und der Latex sind nichtaktive-Stoffe, d.h. bezüglich der Sensibilität
des Aufzeichnungsblattes haben sie keine Funktion zu
erfüllen. Die Tonerde wird als Füllmaterial und die Stärke sowie der Latex als Bindemittel verwendet. Die
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Menge dieser Komponenten ist nicht kritisch und kann innerhalb eines weiten Bereichs variiert werden. Die
Füllstoffe werden verwendet, um den BeschichtungsVorgang
zu erleichtern und ein funktionsfähiges Blatt
kann auch erhalten werden, wenn diese Stoffe weggelassen werden.
Beim ersten Schritt, d.h. nach dem Zusetzen des Ammoniumhydroxids, liegt der pH der Dispersion
Über einem Wert von 8,0. Nachdem die nichtaktive Tonerde und alle anderen zusätzlichen Stoffe zugesetzt
wurden, liegt der pH-Wert über 9,6.
Die Formulierung wird zu Testzwecken in einer
solchen Menge auf Papierblätter aufgetragen, daß man
2 ein trockenes Beschichtungsgewicht von 7,5 g/m erhält.
Wird ein Blatt hergestellt, das nur mit Bindemittel und aktiven Stoffen beschichtet ist, d.h.
keine nichtaktive Tonerde und keine anderen nichtaktiven Fül1 stoffμιgmente enthält, dann beträgt das Beschichtungs-
2
gewicht nur 2,3 g/m .
gewicht nur 2,3 g/m .
Hier wird ein mit Kapseln beschichtetes Übertragungsblatt beschrieben, das zum Testen der
in den folgenden Beispielen hergestellten Aufnahmeblätter
dient. Die Kapseln enthalten eine Lösung eines chromogenen Stoffes in einem beliebigen Öligen
Lösungsmittel, das zu 60 % aus Äthyl diphenyl methan
zu 30 % aus einem gesättigten Kohlenwasserstofföl
mit einem Desti11ationsbereich von 190 bis 250° C
und zu 10 % aus Heptylundecylphthalat besteht. Die
chromogene Lösung ist eine Mischung aus 1,70 % Krystallviolettlacton, 0,50 % Benzoylleucomethylenblau,
0,55 % 2'-Anilin-6'-diäthylamino-3'-methylf1uoran und
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- Ii -
0,55 % 3,3-bis(l-Äthyl-2-methylindol-3-yl)phthalid,
die in einer Gesamtmenge von 3,3 % bezogen auf das Lösungsmittel in diesem gelöst sind.
Eine wäßrige Emulsion von öltröpfchen mit einem Durchmesser von 2 bis 3,um wird hergestellt
durch Mischen von 200 g des Kapselinhalts, 200 g
einer 10 %igen wäßrigen Gelatinelösung und 50 g
Wasser bei 55 C. (Bei allem verwendeten Wasser handelt es sich um entionisiertes Wasser.)
Unter fortgesetztem Rühren und unter Aufrechterhaltung einer Temperatur von 55° C wird
der pH der Emulsion auf 6,5 eingestellt und ehe Emulsion wird mit 133 g einer 10 %igen wäßrigen
Gummiarabikumlösung versetzt und anschließend mit
700 g Wasser verdünnt.
Danach werden der Mischung unter Rühren 12 g einer 5 %igen wäßrigen Methylvinyläther-mal einsäureanhydrid-copolymerlösung
tropfenweise zugesetzt. Etwa 15 ml einer 14 %igen Essigsäurelösung werden zur
Einstellung des pH auf etwa 4,5 zugegeben. Unter weiterem Rühren wird dann die Mischung auf etwa 15° C
abgekühlt, mit 10 ml einer 25 %igen wäßrigen Glutaraldehydlösung
versetzt und anschließend bei Raumtemperatur etwa 48 Stunden lang gerührt. Ein wäßriger
Brei der Kapseln wird unter Verwendung der folgenden Komponenten .hergestellt:
TeilP
(Naß) (Trocken)
Kapseln 485 100
Pfeilwurz-Stärkekörnchen 24 24
Gekochte Maisstärke - 50 10 Wasser 41
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Mittels eines Mayer-Stabes Nr. 15 werden Papierblätter mit dem obigen Beschichtungsbrei beschichtet, um
Blätter mit einem trockenen Beschichtungsgewicht von
2
4,5 g/m zu erhalten.
4,5 g/m zu erhalten.
Die Aufnahmeblätter der folgenden Beispiele
werden mittels der gemäß Beispiel l(a) hergestellten übertragung:· blätter getestet. Die mit Kapseln beschichtete
Seite eines Übertragungsblattes wird auf die beschichtete
Seite eines Aufnahmeblattes der folgenden Beispiele gelegt und das mit Kapseln beschichtete Blatt wird einem
Druckmuster ausgesetzt, indem es beispielsweise mit einer
el ektriscner, Schreibmaschine beschrieben wird. Die Kapseln werden aufgebrochen und an den Stellen, v/o das
freigegebene chromogene Material mit der übertragungsblattbescnichtung
in Berührung gelangt, entsteht ein farbiges Bild. Die auf diese Weise erhaltenen Markierungen
werden mittels eines Ref1exionsspektrophotometers (Opacimeter) bezüglich der Druckintensität getestet.
Schreibmaschinenintensitätswerte werden für die in den Beispielen 1 bis 6 beschriebenen Aufnahmeblätter
angegeben. Ein Schreibmaschinenintensitätswert (TI)
von 100 bedeutet keine feststellbare Markierung und niedrigere Werte bedeuten eine intensiver gefärbte
Markierung, d.h. eine Markierung mit einem stärkeren Kontrast zum Hintergrund. Allgemein kann gesagt werden,
daß ein Schreibmaschinenintensitätswert von weniger als 60 für eine schwarze Markierung bezüglich der
ästhetischen Erscheinung und der leichten Lesbarkeit für das msnschliche Auge eine Markierung mit zufriedenstellender
intensität ist.
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509848/0711
, Die ursprüngliche Schreibmaschinenintensität
wird mit TI bezeichnet. Die Schreibmaschinenintensität
einer Markierung nach 24 stündiger ALterung wird mit
TI1 bezeichnet. Die Schreibmaschinenintensität einer
Markierung, die 24 Stunden UV-Licht ausgesetzt war, wird mit UV-TI bezeichnet. Eine Markierung, die mittels
eines Aufnahmeblattes hergestellt wurde, das vor der
Markierungsoperation 24 Stunden lang UV-Licht ausgesetzt war, wird als UV-Blatt bezeichnet.
Für das Aufnahmeblatt gemäß Beispiel 1
ergeben sich folgende Werte:
| Bei spiel | TI | Bei | ΤΓ | 2 | UV-TI | UV-Blatt |
| 1 | 56 | 56 | 78 | 62 | ||
| spiel | ||||||
In diesem Beispiel wird das gleiche Aufnahmeblatt hergestellt wie in Beispiel 1, jedoch mit der
Ausnahme, daß als SaIicylsäurederivat 3,5-Di-iso-propy>
salicylsäure verwendet wird. Der pH der fertigen Zusammensetzung beträgt 8,9.
Wenn kein SaIicylsäurederivat verwendet wird,
dann beträgt pH der fertigen Zusammensetzung 10,1; und falls nichtsubstituierte Salicylsäure verwendet wird,
dann ist der pH 7,1 (als Beispiel 2(a) bezeichnet).
| Bei spiel | TI | ΤΓ | UV-TI | UV-Blatt |
| 1 | 56 | 56 | 78 | 62 |
| 2 | 63 . | 57 | 76 | 84 |
| 2(a) | 85 | 83 | .92 | 90 |
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Die Verwendung von 3-tert.-Butyl-5-methylsalicylsäure
führt zu Ergebnissen, die mit denen von 2 vergleichbar sind. Die Erhöhung des pH bei Verwendung
von nichtsubstituierter Salicylsäure verändert die
Ergebnisse von 2(a) nur unwesentlich.
Es wird das gleiche Aufnahmeblatt hergestellt
wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch mit der Ausnahme, daß das Air.moni umhydroxi d durch Natriumhydroxid ersetzt
wird. Der pH der fertigen Zusammensetzung wird auf etwa 9,8 eingestelIt.
Beispiel JJ_ TV UV-TI UV-Blatt
1 56 56 78 62
5 79 68 89 88
Wie aus der Tabelle ersichtlich, ist Natriumhydroxid für die Einstellung des pH-Wertes ungeeignet.
Ähnliche Ergebnisse erhält man durch Verwendung von Kaliumhydroxid. Es wird angenommen, daß Ammoniumhydroxid
deswegen für das Beschichtungssystem dieses Beispiels besonders geeignet ist, weil es flüchtig ist und in der
trockenen Beschichtung nicht mehr vorhanden ist.
Es wird das gleiche Aufnahmeblatt hergestellt
wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch mit der Ausnahme, daß zu Testzwecken die zweifache Menge an Zinkoxid (in
diesem Beispiel 60 Teile) verwendet wird und daß unterschiedliche Mengen Ammoniumhydroxid verwendet werden.
Die verschiedenen Ammoniumhydroxidmengen und der pH-Wert
des Besclii chtungssystems sind zusammen mit den Testergebnissen
aus der folgenden Tabelle zu entnehmen:
23. April 1976
B098Ü8/071 1
| Bei spiel | Teile des | NH4OH pH | TI | ΤΓ | UV-TI | UV-Blatt |
| 1 | 16 | 9,6 | 56 | 56 | 78 | 62 |
| 4(a) | O | 7,2 | 83 | 78 | 90 | 85 |
| 4(b) | 4 | 8,2 | 71 | 64 | 84 | 71 |
| 4(c) | 8 | 8,7 | 56 | 56 | 77 | 62 |
| 4(d) | 12 | 9,3 | 60 | 58 | 82 | 66 |
| 4(e) | 16 | 9,6 | 59 | 58 | 79 | 62 |
| 4(f) | 20 | 9,8 | 59 | 59 | 82 | 64 |
Es sei darauf hingewiesen, daß die Beispiele 4(c), 4(d) und 4(e) sehr gute Ergebnisse zeigen und daß die
Beispiele 4(b) und 4(f) brauchbare Werte ergeben.
Es werden die gleichen Aufnahmeblätter hergestellt wie im Beispiel 1, jedoch mit der Ausnahme, daß zu.Testzwecken
die zweifache Menge an Zinkoxid verwendet und daß die Menge an 3,5-Di-tert.-butylsalicylsäure variiert wird.
Die verschiedenen Mengen des SaIicylsäurederivats
sowie der sich ergebende pH-Wert des Systems sind zusammen mit den verschiedenen TI-Werten aus der folgenden Tabelle
zu entnehmen:
| Beispie | 1 | Teile des Sail säurederivats |
cyl- PH |
JJ_ | TI1 | UV-TI | UV-Blatt |
| 1 | 10 | 9,6 | 56 | 56 | 78 | 62 | |
| 5(a) | 0 | 10,1 | 89 | 88 | 93 | 90 | |
| 5(b) | 4 | 9,7 | 73 | 70 | 88 | 83 | |
| 5(c) | 10 | 9,6 | 59 | 58 | 79 . | 62 | |
| 5(d) | 16 | 9,3 | 55 | 56 | 74 | 61 | |
| 5(e) | 22 | ■ 8,8 | 55 | 56 | 73 | 59 |
23. April 1976
609846/0711
Es wird das gleiche Aufnahmeblatt hergestellt
wie im Beispiel 1, jedoch mit der Ausnahme, daß zu Testzwecken die Menge des Zinkoxids variiert wird. Der
pH des Beschichtungssystems ist innerhalb enger Grenzen
von etwa 9,4 bis 9,6 konstant.
Die verschiedenen Mengen von Zinkoxid sowie das sich ergebende Gewichtsverhältnis von Zinkverbindung
zu SaIicylsäurederivat sind mit den verschiedenen TI-Werten
aus der folgenden Tabelle ersichtlich:
Beispiel Teile der Zink- Verhältnis von
Verbindung Zinkverbindung
zu SaIicylsäure-
derivat TI TI1 UV-TI UV-Blatt
| 1 | 30 | 3 | Beispiel 7 | 56 | 56 | 78 | 62 |
| 6(a) | 0 | - | 72 | 72 | 91 | 91 | |
| 6(b) | 10 | 1 | 60 | 61 | 83 | 66 | |
| 6(c) | 20 | 2 | 60 | 59 | 82 | 68 | |
| 6(d) | 40 | 4 | 59 | 58 | 80 | 62 | |
| 6(e) 6(f) |
50 60 |
5 6 |
58 59 |
59 58 |
79 | 62 | |
In diesem Beispiel wird ein mit Kapseln beschichtetes
Übertragungsblatt verwendet, dessen Kapselmenge und Kapsel größe dem Beispiel l(a) entspricht. Als interne Kapselphase wird
eine 2:1-Lösungsmischung von 2 ,2,4-Trimethyl-1,3-pentandioldiisobutyrat
und dem Kohlenwasserstofföl des Beispiels l(a) verwendet.
In diesem Beispiel werden die gleichen Aufnahmeblätter wie im Beispiel 1 verwendet, jedoch mit der Ausnahme,
daß zu Testzwecken verschiedene Zinkverbindungen eingesetzt werden.
23. April 1976
609846/0711
2 61 B 2 7 C
Aus der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Zinkverbindungen zusammen mit den sich ergebenden TI-Werten
aufgeführt:
Beispiel Zinkverbindung TI_ T_P_ UV-TI UV-Blatt
1 Zinkoxid 57 54 64 56
7(a) Zinkphenolsulfonat 66 59 71 69
7(b) Zinkcarbonat ' 60 55 67 56
7(c) Zinkphosphat 76 66 77 79
Obwohl die in dieser Tabelle aufgeführter. Zinkverbindungen
nicht zu den ausgezeichneten Ergebnissen führen wie das bevorzugte Zinkoxid, sind die erhaltenen
Werte trotzdem brauchbar. Kombinationen der verschiedenen Zinkverbindungen können ebenfalls verwendet werden.
Verbindungen, die andere Kationen als Zink aufweisen, haben sich für die Erfindung nicht als brauchbar erwiesen.
Noch weitere Vergleichswerte ergeben sich durch Verwendung von Zinkphenolsulfonat im Zusammenhang mit dem
Blatt des Beispiels l(a), wobei man folgende Ergebnisse erhielt: TI: 58; TP: 58; UV-TI: 83; und UV-Blatt: 70.
in diesem Beispiel werden zu Testzwecken Aufnahmeblätter hergestellt unter Verwendung eines
speziellen SaIicylsäure-Formaldehyd-Polymers anstelle
des SaIicylsäurederivats nach Beispiel 1. Das Polymer
wird hergestellt durch Reaktion von 138 Teilen Formalin in 250 Teilen von 12 N Schwefelsäure bei 95 bis 97° C
für eine Stunde. 20 Teile des erhaltenen Polymeren werden mit 300 Teilen Äthanol und 100 Teilen einer
der drei unten bezeichneten Metallverbindungen kombiniert.
Diese Formulierung wird auf Papierblätter aufgetragen, um
2 Beschichtungen mit etwa 5 bis 6 g/m zu erhalten.
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2618/70
- 18 -
Diese Aufnahmeblattbeschichtungen werden mit dem
Übertragungsblatt gemäß Beispiel l(a) getestet und die
Ergebnisse werden mit den Testergebnissen des Aufnahmeblattes
gemäß Beispiel 1 verglichen. Die Blätter dieses Beispiels 8 enthalten mehr als sieben mal so viel Salicylsäurepolymer
wie die Blätter des Beispiels 1 an Salicylsäurederivat enthalten. Außerdem enthalten die Blätter
des Beispiels 8 mehr als das Zehnfache der Metal 1 verbindung.
Die verschiedenen Aufnahmeblätter, die durch die
entsprechende Metall verbindung gekennzeichnet sind, sind in der folgenden Tabelle wiedergegeben. Die Schreibmaschinenintensitätswerte sind für verschiedene Zeitperioden angegeben,
um die Geschwindigkeit der Farbentwicklung zu verdeutlιchen.
TI 20 Hinuten 16 Stunden ΤΓ
| 56 | - | _ | 56 |
| 84 | 79 | 78 | 76 |
| 88 | 81 | 78 | 76 |
| 84 | 80 | 76 | 74 |
1 Zinkoxid
8(a) Zinkoxid
8(b) Calciumcarbonat
8(c) Zinkcarbonat
Wie eingangs erwähnt, können die Beschichtungsmassen
für die Aufnahmeblätter mittels verschiedener Verfahren
aufgetragen werden. In diesem Beispiel werden die verschiedenen Beschichtungsverfahren besprochen.
Das erfindungsgemäße Aufnahmeblatt kann dadurch
hergestellt werden, daß die Komponenten der Beschichtungszusammensetzung
des Beispiels 1 an bestimmten Stellen einer Papierherstellungsmaschine zugeführt werden. So kann
beispielsweise die Zinkverbindung am Stoffauflaufkasten
zugesetzt werden, während das SaIicylsäurederivat an einer
Leimpresse der Maschine zugeführt werden kann. Eine geeignete Stoffauflauf-Zusammensetzung kann beispielsweise folgende
Komponenten enthalten:
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2618/7
Tei le
| Laubholzzel1 stoff | 16, | 7 | bi | 125 |
| Nadelholzzellstoff | 4, | 2 | bi | 125 |
| Al aun | 1,25 | |||
| modifizierte Stärke (kationisch) | 1,75 | |||
| wasserlösliches Harz | 1,00 | |||
| CaI ei umcarbonat | s 20,9 | |||
| Zinkoxid | s 8,4 | |||
Acrylamid-Retentionsmittel 0,1 bis 0,2
Der Pulpe wird unter Rühren Wasser zugesetzt bis eine Stoffdichte von 3,0 bis 3,3 (Prozentsatz absolut
trockener Fasern in Wasser) erreicht ist und diese Suspension wird bis zu einem Mahlgrad von 340-^20 (ml)
gemahlen. Dann werden das Alaun, das Harz und die Füllstoffe zugesetzt und der pH wird mit Ammoniumhydroxid eingestellt.
Abschließend werden die Stärke und das Retentionsmittel zugesetzt.
Eine geeignete Leimpressenzusammensetzung kann folgende Komponenten enthalten:
Tei Ie
| Dextri | η | 1- | sal | i cylsäure | 2 | 4 | 5,0 |
| 3,5-Di | -tert.-buty | (2 | 8 % | ) | 1 | ,5 bis | 2 |
| Ammoni | umhydroxi d | bis | |||||
| Wasser | 90 | ||||||
Blätter, die unter Verwendung der weiter oben aufgeführten Stoffauflauf-Zusammensetzung hergestellt
und an der Leimpresse beschichtet wurden, zeigen Testergebnisse, die mit denen der Blätter des Beispiels 1
vergleichbar sind. Eine Analyse der in der obigen Weise
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ORIGINAL INSPECTED
aufgebrachten Beschichtung ergibt, daß das Salicylsäure-
derivat in einer Menge von 0,2 bis 0,4 g/m und das
2 Zinkoxid in einer Menge von 1,0 bis 1,8 g/m vorhanden
Andererseits ist es auch möglich, die vollständige. Aufnahmeblatt-Zusammensetzung am Stoffauf1aufkasten
einzubringen oder der Bahn an der Leimpresse zuzusetzen. In jedem dieser· Fäl 1 e ist es erforderlich,
darauf zu achten, daß das Verhältnis von SaIicylsäurederivat
zur Zinkverbindung innerhalb der eingangs genannten Grenzen bleibt.
Beim Auftragen am Stoffauflaufkasten ist es
erforderlich, eine größere Menge der aktiven Stoffe zu verwenden, um den Verlust dieser Stoffe während der
Bildung der Papierbahn auszugleichen. Die Leimpressenformulierung
kann eine zusätzliche Menge eines Klebstoffbindemittels benötigen.
Als weitere Alternative ist es auch möglich, die Beschichtungszusammensetzung des Beispiels 1 auf
die sich bewegende Papierbahn mittels einer Vorhangstreichvorrichtung
aufzutragen. In diesem Falle entspricht die Beschichtungszusammensetzung im wesentlichen der
eingangs beschriebenen, jedoch mit der Ausnahme, daß zur besseren Steuerung des Beschichtungsgewichts eine
zusätzl i ehe' Menge Wasser verwendet wird.
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Claims (1)
- Patentansprüche:1. Verfahren zum Herstellen eines Kopienaufnahmeblattes, das zur Entwicklung einer Farbe in basisch reagierenden, farblosen chromogenen Farbstoffvorläufern sensibi1isiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trägerblatt mit einer wäßrigen Beschichtungszusammensetzung beschichtet wird, die eine 3,5-substituierte Salicylsäure, eine aus Zinkoxid, Zinkcarbonat, Zinkphosphat und Zinkphenolsulfonat ausgewählte Zinkverbindung und eine solche Menge Ammoniumhydroxid enthält, um den pH-Wert der Beschichtungszusammensetzung zwischen 7,5 und 10,0 zu halten, und daß die Beschichtung anschließend getrocknet wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die 3,5-substituierte Salicylsäure 3,5-Di isopropyl-sal icy!säure, 3,5-Di-tert.-butylsal i cylsäure oder 3-tert.-Butyl-5-methyl-salicylsäure ist.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte 3,5-substituierte Salicylsäure 3,5-Di-tert.-butyl-salicylsäure und die Zinkverbindung Zinkoxid ist.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die 3,5-substituierte Salicylsäure und die genannte Zinkverbindung in der Beschichtungszusammensetzung in einem Gewichtsverhältnis von 1:1 bis 1:6 vorhanden sind..23. April 1976$09846/07115. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte 3,5-substituierte Salicylsäure in der Beschichtung in einer Menge von 0,12
bis 0,4 g/m vorhanden ist.6. Beschichtungszusammensetzung zum Sensibilisieren eines Kopienaufnahmeblattes, um in basisch reagierenden farblosen chromogenen Farbstoffvorläufern eine Farbe zu entwickeln, gekennzeichnet durch eine wäßrige Trägerflüssigkeit, die eine 3,5-substituierte Salicylsäure, eine aus Zinkoxid, Zinkcarbonat, Zinkphosphat und Zinkphenolsulfonat ausgewählte Zinkverbindung und eine solche Menge Ammoniumhydroxid enthält, um den pH-Wert der Beschichtungszusammensetzung zwischen 7,5 und 10,0 zu halten.7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte 3,5-substituierte Salicylsäure 3,5-Diisopropyl-salicylsäure, 3,5-Di-tert.-butyl-salicylsäure oder 3-tert.-Butyl-5-methyl-salicylsäure ist.8. Zusammensetzung nach Ansprucn 6, dadurch gekennzeichnet, daß die 3,5-substituierte Salicylsäure 3,5-Di-tert.-butyl-salicylsäure und die Zinkverbindung ein Zinkoxid ist.9. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 6bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die 3,5-substituierte Salicylsäure und die genannte Zinkverbindung in einem Gewichtsverhältnis von 1:1 bis 1:6 vorhanden ist.23. April 1976609846/0711
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