DE2612039A1 - Darstellungsvorrichtung - Google Patents
DarstellungsvorrichtungInfo
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Description
Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN SteinsdorfstraBe 10
2612CH9
SOUY CORPORATION
7-35» Kitashinagawa, 6-chome
Shinagawa-ku
Tokio, Japan
Patentanmeldung
Dar stellung; sv orrichtung
Dar stellung; sv orrichtung
Die Erfindung betrifft eine elektronische Darstellungsvorrichtung.
In neuerer Zeit sind elektronische Darstellungsvorrichtungen entwickelt worden, bei denen von der Erscheinung der Elektrochrom!
e Gebrauch gemacht wird. Unter Elektrochemie ist hierbei die Erscheinung zu verstehen, daß sich der Farbton eines
bestimmten Materials durch Aufbringen eines elektrischen Feldes reversibel verändern läßt. Ferner sind bereits Flüssigkristalle
bekannt, die durch Aufbringen eines elektrischen Feldes beeinflußbar sind.
Als elektrochromes Material ist z.B. Violbgen bekannt (Appl·.
Phys. Lett., Bd. 23, Nr. 2, S. 64). Ist Viologen keinem
elektrischen Feld ausgesetzt, ist es durchsichtig. Beim Anlegen eines elektrischen Feldes ändert sich der Farbton von
Viologen in blau oder purpurrot.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neuartige elektronische Darstellungsvorrichtung zu schaffen, bei der
der Bedarf an elektrischer Energie und die Ansprechcarakteristik nahezu denen eines Flüssigkristalle gleichen, bei der
verschiedene Farbtöne nach Belieben wählbar sind, die sich
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leicht herstellen läßt, und die geeignet ist, bei der BiIdtelegraphie
verwendet zu werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist durch die Erfindung eine elektronische
Darstellungsvorrichtung geschaffen worden, zu der eine erste durchsichtige Elektrode gehört, ferner eine dieser
gegenüber angeordnete zweite Elektrode sowie eine zwischen den beiden Elektroden angeordnete, elektrisch beeinflußbare,
einen Zyaninfarbstoff enthaltende Schicht. Gemäß der Erfindung
wird der Zyaninfarbstoff als das elektrochrome Material
verwendet, das seinen Farbton unter dem Einfluß eines elektrischen Feldes ändert.
Die Zyaninfarbstoffe, die gemäß der Erfindung die elektrisch
beeinflußbare Schicht bilden, entsprechen der nachstehenden allgemeinen Formel:
v y· R0
ΓΊ2
- (CH » CH) — CH — C - N - R„
η 4
Χθ
Hiering bezeichnen R-, und Rp aromatische G-ruppen, z.B. Benzolgruppen
oder -GH=CH-; R, und R- bezeichnen Alkylgruppen;
Y und Y' bezeichnen -CH=GH-, -3-, -Se- nder =G=(CH^)?; X be-
(J. JC-
zeichnet I, Br oder Cl, und η ist gleich/1, 2 oder 3·
Beispielsweise kann man die nachstehenden Zyaninzarbstoffe
verwenden:
U.) .Zyanin (Chinolinblau)
(1,1'-. Diisoamyl .-4,4'-Zyanin j ο did
H11C5-N >CH-(\ ,N*.
609840/0 843
'<2,2'-JSyanin)"
C2H5
(.3) Pinazyanol<2,2 ■ -Carbosyanin) '
=CH-CH=CH
■M Jrr"f3to2yanin " '4,4' -Carboayanint)
>
\=yaw3Mai\_/
C2H5
{2' „ 4-Dimethyl-2,4 · -Oarbocyanin)
V.
N-C2H5
CH.
"δ) 4,4 8~Dicarbozyanin (1,1' -Diäthyl-4 ,4 »rDicarbozyanirv-
jodid)-
C-Kr-]
S
S
=CH-CH=CH-CH=CH-<\ -N
C2H5
.609840/0843 original
CH(-CH=CH}3
liadc-i'.ricarbozyanin .
CH-, CH-
3. • 3 *
τ>
V "5
CH3
ium -JebrauL-h werden die "vorstehend aufgeführten Zyaninfarbst
off e in einem Lösungsmittel wie Alkohol, Aceton, oder Wa,ss@rj
gelöste Außerdem kann man der Zyaninfarbstofflösung zur Steigerung ihrer elektrischen Leitfähigkeit einen Elektrolyten^
icB. LiCl5 beifilgsnc Die Konzentration der Zyaninfarbstoffe
in G~r Lösung kar.ii einem Mehrfachen von 10 ag auf 2Q ml (etwa
0.1 r) entspr^clisno Je niedriger· die Konzentration ist9 desto
auffälliger v.drd der Kontrast. Eine elektrisch beeinflußbare
Schicht nach der Erfindung kann ein Gemisch aus einem Zyaainfarbstoff
und einem Elektronenakzeptor- wie Setraz.yanäthylen5
Pikrinsäure oder Setrasyanehinodiniethaa. enthalten» Alternativ
Kann sie zwei oder mehr Arten von Zyaninfarbstoffen enthalten=
Alkohol v/ird nsgsn seiner guten elektrischen Leitfähigkeit
bavor-zugt;: .jedoch kann man als Lösungsmittel aueli ein
axis Alkohol und Bsnsol, Toluol., Diosan oaer- Chlorofrom
Die elektrisoh bes-iiiflußbare Schicht; ist siiisofe©n einer dhiroiisichtigen
ersten Elektrode aus Zinmoxiö (SnO«) ofier Indium-Gxid
(In17-O-HJ. trad siner zweiten durchsicfetigen Elektrode aus
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dem vorstehend genannten Material oder einer zweiten Elektrode
aus Aluminium angeordnet. Der Farbton der elektrisch beeinflußbaren Schicht ändert sich beim Anlagen einer Gleichspannung
an die Elektroden. Hierdurch wird die gewünschte Darstellung erzeugt. Es wird angenommen, daß hierbei in der elektrisch
beeinflußbaren Schicht eine Oxidations-Reduktions-Heaktion
abläuft. Wird die Zufuhr der Gleichspannung zu den Elektroden beendet, geht der Farbton der elektrisch beeinflußbaren Schicht
nach einer langen Zeit wieder in den ursprünglichen Farbton über. Wird jedoch die an die Elektroden angelegte Gleichspannung
umgepolt, geht der Farbton der Schicht schon nach einer sehr kurzen Zeit wieder in den ursprünglichen Farbton über.
Daher läßt sich die Darstellung in kurzen Zeitabständen wiederholen. Die Höhe der anzulegenden Gleichspannung bzw. die erforderlich
Stromstärke richtet sich nach dem verwendeten Lösungsmittel und dem Abstand zwischen den Elektroden. Je kleiner
der Elektrodenabstand ist, desto auffälliger wird der Kontrast. Der Elektrodenabstand beträgt vorzugsweise etwa 50 bis
100 Mikrometer. Zwar hängt die anzulegende Spannung kaum von dem Zyaninfarbstdff in der elektrisch beeinflußbaren Schicht
ab, doch liegt sie vorzugsweise zwischen einigen Volt und etwa 20 Volt. Liegt die angelegte Gleichspannung unter der üntergrenze
von einigen Volt, beträgt die Stromstärke weniger als 1 mA, und es besteht kaum eine Abhängigkeit vom verwendeten
Lösungsmittel. Jedoch ist hierbei das Ansprechverhalten der elektrisch beeinflußbaren Schicht unerwünscht. Ist die angelegte
Spannung höher als 10 V, nimmt die Strömstärke bei Verwendung von Wasser als Lösungsmittel ihren höchsten 7ert an,
doch wenn die Gleichspannung zu hoch ist, besteht die Gefahr, daß sich die Elektroden zersetzen oder erodiert werden.
Die Erfindung' und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
v/erden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform einer elektronischen
Darstellungsvorrichtung nach der Erfindung, und
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Pig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung
bestimmter Teile der Vorrichtung nach Fig. 1.
Bei der elektronischen Darstellungsvorrichtung 1 nach Mg. 1·
und 2 werden zwei Glasplatten 2 und 3 durch einen Abstandhalter 4· in einem Abstand von etwa 70 Mikrometer voneinander gehalten.
An den Innenflächen der Glasplatten 2 und 3 sind durchsichtige Elektroden 6 und 7 befestigt, zwischen denen eine
durch den Abstandhalter 4 abgeschlossene Kammer vorhanden ist', die mit einer elektrisch beeinflußbaren Lösung 5 gefüllt ist,
welche aus einem in einem Lösungsmittel gelösten Zyaninfarbstoff und einem Elektrolyten besteht. An die Elektroden 6 und
7 wird eine Gleichspannung von 5 bis 20 V angelegt.
Die Glasplatte 2 und die Elektrode 6 werden mit durchgehenden öffnungen 8 und 9 versehen, an die Rohre 10 und 11 zum Zuführen
der elektrisch beeinflußbaren Lösung 5 angeschlossen werden, mit der die Kammer der elektronischen Darstellungsvorrichtung
gefüllt wird. Mach dem Pullen der Kammer werden die Zuführungsrohre
10 und 11 verschlossen. Die Viskosität der Lösung ist im Vergleich zu derjenigen eines Plussigkristalls sehr
niedrig, so daß sie sich sehr leicht über die Rohre 10 und 11 sowie die Öffnungen 8 und 9 einführen läßt. Daher läßt sich
die Vorrichtung auf sehr einfache Weise herstellen. Der Bedarf der Darstellungsvorrichtung 1 an elektrischer Energie ist demjenigen
eines Flüssigkristalls vergleichbar.
Fig. 2 zeigt die beiden Glasplatten 2 und 3 in einer auseinandergezogenen
perspektivischen Darstellung. Die an der Glasplatte 3 befestigte Elektrode 7 hat 'die Form von Zahlzeichen,
bei denen die Endabschnitte 7a als Anschlüsse dianen. Beim
Anlegen einer Gleichspannung an die Anschlüsse 7a werden die zugehörigen Zahlen dargestellt. Bei der Glasplatte 3 ist in
Fig. 2 die Lage des Abstandhalters 4 mit strichpunktierten
Linien angedeutet.
Da die Farbtonänderung von der Oberseite der Glasplatte 2 aus wahrgenommen werden solls muß die Elektrode 6 durchsichtig
sein, während die Elektrode 7 nicht in jedem Falle durchsichtig zu sein braucht.
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Die Erfindung "beschränkt sich nicht auf die vorstehend beschriebene
Darstellungsvorrichtung 1, die einer Darstellungs- vöhre ähneltf sondern sie ist auch bei einem zur Bildtelegraphie
verwendbaren Blatt anwendbar. Zum Herstellen eine-3 solchen Blatts wird ein Zyaninfarbstoff nach der Erfindung in
©inem Polymer gelöst, und die Lösung wird dann mit Gelatine
gehärtet. Dann wird ein Blatt aus Polyäthylen mit einem Überzug aus der gehärteten Flüssigkeit versehen. In diesem IaIl
wäiilt man eine elektrisch beeinflußbare Schicht, bei der die
färbtonänderung während einer langen.Zeit erhalten bleibt.
Is folgenden sind weitere Ausführungsformen der Erfindung be~
-iGhriefesiis wosu zu bemerken ist, daß sich die Erfindung nicht
&-ü£ disse Auaführungsformen beschränkt, und daß noch andere
Weiterbildungen auf der Basis des technischen Grundgedankens Erfindung möglich sind.
TM eine elektrisch beeinflußbare Schicht zu erhalten, löst man
in Methanol Zyanin bzw. Chinolinblau (CgnH-z-I^O-SE^O), dessen
Stxufeti2rform@l wie folgt lautet:
Dieses Material wirkt bei einem pH-Wert von 6,6 bi3 etwa 8,6
als Säure-Basen-Indikator, der bei Säuren farblos und bei
Basen blau ist. Als Ghromophor enthält es Parachinon. Beim Anlegen eines elektrischen Feldes werden dem ilaterial iilektro-
nexi mitgeteilt. Es wird angenommen, daß in der elektrisch
■beeinflußbaren Schichtdie Stoffe mit den nachstehenden Strukturformeln
erzeugt werden:
ORiGlNAL INSPECTED
S09840/0843
(CH3J2CHCH2CH2-N
N-CH-CH-CH (CH,) φ 2 2 3
-CH-2 2
3 2
I H
■ ji-CH,CH./CH(CH-)
"3 2
V 2
Die Konzentration des Chinolins in der elektrisch beeinflußbaren
Schicht ist niedrig und beträgt nur einige Mehrfache von 10 mg auf 20 ml.
Der Farbton dieser Schicht wechselt zwischen blau -und farblos
(durchsichtig).
Beim Anlegen einer Gleichspannung an die Elektroden verliert
die Schicht ihre Färbung nur entlang den elektrischen- Kraftlinien zwischen der oberen Elektrode und der unteren Elektrode,
an die die Gleichspannung angelegt ist. Wird die Gleichspannung beseitigt, nimmt die Schicht bald wieder ihre ursprüngliche blaue Färbung an. Der Kontrast und das Ansprechverhalten
sind zufriedenstellend, viird die Gleichspannung an den Elektroden
umgepolt, wird die Schicht augenblicklich blau und dann
wieder durchsichtig.
Zwischen der angelegten Gleichspannung und der Stromdichte besteht die f'olgende Beziehung:
| VJl | V | . 1 | rl" | bis | 1 | ,2 m |
| 10 | Y | 2 | ,0 | bis | 3 | ,0 η |
| 15 | V | 3 | ,0 | bis | 4 | ,0 m |
| 20 | Y | 5 | .0 | bis | 6 | .0 m |
| A/cm2 | ||||||
| A/cm2 | ||||||
| A/cm2 |
Die angelegte Gleichspannung liegt vorzugsweise über 10 Y.
. odOMN. IHSPBTIB)
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_ Q —
Daß die elektrisch beeinflußbare Schicht farblos (durchsichtig) wird, ist vermutlich darauf zurückzuführen, daß beim
Anlegen der Gleichspannung an die Elektroden die beiden Stoffe mit den zuletzt angegebenen Strukturformeln entstehen.
Verwendet man eine elektrisch beeinflußbare Schicht mit einer höheren Konzentration des Zyaninfarbstoffs, variert der Farbton
zwischen blau über hellblau und rot.
Beim Anlegen der Gleichspannung wird die Schicht zuerst hellblau. Bei weiterer Erhöhung der Gleichspannung wird sie rot.
Beläßt man die hellblau gewordene Schicht während einer langen Zeit im Ruhezustand, nimmt sie wieder ihre ursprüngliche blaue
Färbung an. Wird die Gleichspannung beseitigt, während die Schicht eine rote Färbung hat, nimmt sie wieder eine hellblaue
Färbung an. Somit läßt sich die Darstellung zwischen hellblau und rot umschalten. Wird die Gleichspannung an den Elektroden
umgepolt, geht die Schicht augenblicklich wieder in ihre ursprüngliche blaue Färbung über, um dann farblos (durchsichtig)
zu werden. Zwischen der angelegten Gleichspannung und der Stromdichte besteht die folgende Beziehung:
| Y | 1,1 | bis | 1,2 | m A/ cm./p | |
| 10 | Y | 2,0 | bis | 5,0 | mA/cm |
| 15 | Y | 3,0 | bis | 4,0 | mA/cm |
| 20 | Y | 5,0 | bis | 6,0 | mA/cm |
Fügt man der vorstehend beschriebenen elektrisch beeinflußbaren Schicht einige Tropfen einer Salzsäurelösung bei, und
prüft man die Änderungen des Farbtons, erhält man die nachstehenden Ergebnisse:
rot an der positiven Elektrode
( orangerot
Elektrode
( dunkel-purpurrot an der negativen
Die Ausgangsfärbung der elektrisch beeinflußbaren Schicht variiert in Abhängigkeit vom Abstand zwischen den Elektroden.
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Der Kontrast ist bei kleinem Elektrodenabstand besonders
stark. Beispielsweise ist die Schicht bei einem Elektrodenabstand
von 50 Mikrometer ursprünglich farblos. Fügt man einen Elektrolyt der genannten Art bei, ändert sich der Farbton,
der Schicht entlang den Elektroden. In diesem Fall besteht zwischen der angelegten Gleichspannung und der Stromdichte
die folgende Beziehung:
5 V 1 ,5 mA/cm2-
10 Y 3,0 mA/om2
15 T 6,0 bis 7,0 mA/cm2.
Ansprüche
t
SO3840/Ö843
Claims (11)
- ANSPRÜCHEDarstellungsvorrichtung mit einer durchsichtigen ersten Elektrode, einer dieser gegenüber angeordneten zweiten Elektrode und einer zwischen.den beiden Elektroden angeordneten elektrisch beeinflußbaren Schicht, dadruch gekennzeichnet , daß die elektrisch beeinflußbare Schicht einen Zyaninfarbstoff entsprechend der nachstehenden allgemeinen Formel-R, yμ nvJ^C-(CH-CH)n-CH-C - N-R4enthält, in der IL und R« aromatische Gruppen oder -CH=CH-, R, und R- Alkylgruppen, Y und Y1 -CH=CH-, -0-, -S-, -Se- oder =C=(CH,)2 und X das Element I, Br oder Cl bezeichnen, und in der η gleich 0, 1, 2 oder 3 ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zyaninfarbstoff aus der Gruppe gewählt ist, zu der Chinolinblau, Pseudozyanin, Pinazyanol, Kryptozyanin, lizyanin, 4,4'-Dicarbozyanin, Xenozyanin und Indotricarbozyanin gehören.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zyaninfarbstoff ein Gemisch aus zwei oder mehr Farbstoffen ist, die aus der Gruppe gewählt sind, zu der Chinolinblau, Pseudozyanin, Pinazyanol, Kryptozyanin, Dizyanin, 4,4'-~icarbozyanin, Xenozyanin und Indotricarbozyanin gehören.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zyaninfarbstoff Chinolinblau ist.
- 5. Barstellungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- v zeichnet, daß der Zyaninfarbstoff in einem Lösungsmittel ge~ löst ist, das aus der Gruppe gewählt ist, zu der Alkohol, Aceton und Wasser gehören, oder in einem Gemisch aus dem genannten.609840/0843Lösungsmittel und einem weiteren lösungsmittel, das aus der Gruppe gewählt ist, zu der Benzol, Toluol, Dioxan und Chloroform gehören.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß dem Zyaninfarbstoff außerdem ein Elektrolyt beigefügt ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch beeinflußbare Schicht ein Gemisch aus dem Zyaninfarbstoff und einem Elektronenakzept enthält.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektronenakzeptor aus der Gruppe gewählt ist, zu der Tetrazyanäthylen, Pikrinsäure und Tetrazyanchinodimethan gehören.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die erste Elektrode (6) und die zweite Elektrode (7) eine Gleichspannung von einigen Volt bis zu etwa 20 Volt angelegt wird.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der ersten Elektrode (6) und der zweiten Elektrode (7) etwa 50 bis 100 Mikrometer beträgt.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9> dadurch gefcennzeidb.net, daß die Gleichspannung umkehrbar an die erste Elektrode (6) und die zweite Elektrode (7) angelegt wird.Der/ Patentanwalt609840/0843
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