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DE2609570A1 - Verfahren zur herstellung von regenrinnenablaufbogen und nach diesem verfahren hergestellter regenrinnenablaufbogen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von regenrinnenablaufbogen und nach diesem verfahren hergestellter regenrinnenablaufbogen

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DE2609570A1
DE2609570A1 DE19762609570 DE2609570A DE2609570A1 DE 2609570 A1 DE2609570 A1 DE 2609570A1 DE 19762609570 DE19762609570 DE 19762609570 DE 2609570 A DE2609570 A DE 2609570A DE 2609570 A1 DE2609570 A1 DE 2609570A1
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DE
Germany
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pipe bend
sheet metal
bend
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metal blank
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DE19762609570
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Auf Nichtnennung Antrag
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/286Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces starting from sheet material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/08Down pipes; Special clamping means therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L43/00Bends; Siphons
    • F16L43/001Bends; Siphons made of metal
    • F16L43/002Bends; Siphons made of metal and formed from sheet having a circular passage
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/08Down pipes; Special clamping means therefor
    • E04D2013/0846Interconnecting down pipe parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Regenrinnenablaufbogen und
  • nach diesem Verfahren hergestellter Regenrinnenablaufbogen Die Erfindung bezieht sich vornehmlich auf ein Verfahren zur Herstellung von Regenrinnenablaufbogen aus Feinblech, insbesondere aus Kupferblech, ferner auch auf einen nach diesem Verfahren hergestellten Regenrinnenablaufbogen.
  • Regenrinnenablaufbögen werden aus den verschiedensten Materialien, insbesondere Stahlblech1 Aluminium- und Kupferblech hergestellt, wobei die herstellung der Regenrinnenablaufbögen herkömmlicherweise unabhängig von der jeweils verwendeten Materialart in der Weise erfolgt, daß zunächst aus dem jeweiligen Blechmaterial Zuschnitte gefertigt werden, die dann zu inneren bzw. äußeren Halbschalen der beabsichtigten Regenrinnenablaufbögen verformt und anschließend jeweils eine innere und eine äußere Ilaibschale über eine mechanische oder schweißtechnische Verbindung miteinander verbunden werden. Regenrinnenablaufbögen aus Stahlblech werden dabei seit langer Zeit dadurch hergestellt, daß die innere und die äußere Bogenhalbschale entlang ihrer Längsränder durch eine Punktschweißnaht miteinander verbunden werden. Regenrinnenablaufbögen aus Aluminium- bzw. Kupferblech sind bis in die Jüngste Zeit in der Weise hergestellt worden, daß entlang der aneinandergrenzenden Randzonen der inneren und äußeren Halbschale eine Falzung angelegt wurde, da Aluminium und Kupfer hoch wärme- und stromleitende Materialien sind, bei denen der Einsatz des Widerstands-Preßschweißverfahrens, gleichgültig ob es als übliches Punktschweißen oder als Rollschweißen ausgeführt wird, infolge der hohen Strom- und Wärmeleitfähigkeit des Materials erhebliche Probleme mit sich bringt.
  • Gemäß einem eigenen älteren Vorschlag ist eine Art der Herstellung von Regenrinnenablaufbogen aus Kupfer- bzw. Aluminiumblech bekannt geworden, die auch bei Regenrinnenablaufbögen aus derartigen Materialien die Anwendung der Widerstands-Preßschweißung gestattet. Dank des eleganteren Aussehens der auf diese Weise hergestellten Regenrinnenablaufbögen und insbesondere dank der dadurch erzielbaren erheblichen Verringerung der herstellungskosten solcher Regenrinnenablaufbögen hat sich diese Art ihrer herstellung in der Praxis rasch durchgesetzt.
  • Da auch bei dem Ilerstellungsverfahren gemäß dem eigenen älteren Vorschlag noch davon ausgegangen wird, daß eine innere und eine äußere IIalbschale des Regenrinnenablaufbogens aus entsprechenden Blechzuschnitten hergestellt und die sich im Bereich ihrer Längsränder gegenseitig überlappenden Halbschalen durch Anlegen einer Widerstands-Preßschweißnaht im Bereich ihrer gegenseitigen Überlappung miteinander verbunden werden, sind die nach diesem Verfahren hergestellten Regenrinnenablaufbögen trotzdem noch mit einem beträchtlichen Herstellungsaufwand behaftet.
  • Ausgehend von diesem Stande der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Regenrinnenablaufbogen aufzuzeigen, welches auf der einen Seite ein verbessertes Aussehen und auf der anderen Seite eine erhebliche Vereinfachung in der herstellung und damit eine Verbilligung der Regenrinnenablaufbögen, gleichgültig aus welchem Material, ermöglicht. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, einen nach diesem Verfahren herzustellenden Regenrinnenablaufbogen zu schaffen.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gelöst, welches darin besteht, daß in einem ersten Verfahrensschritt ein in Länge und Breite wenigstens annähernd der Rohrbogenlänge und dem Rohrbogenumfang entsprechender Blechzuschnitt freigeschnitten und in einem zweiten Verfahrensschritt durch Tiefziehen in seinem mittleren Bereich zu einer Rohrbogenhalbschale verformt wird und in einem dritten Verfahrensschritt die nach dem zweiten Verfahrensschritt beiderseits der Rohrbogenhalbschale stehengebliebenen seitlichen LanDen in einem anschließenden Ziehvorgang zu an die mittlere Rohrbogenhalbschale anschließenden Roiirbogenviert els chalen verformt werden, derart, daß sie mit ihrem freien Enden bzw. in deren Bereich in eine mindestens linienförmige gegenseitige Anlage kommen, wobei vorgesehen sein kann, daß ihre überstehenden Endbereiche in einem weiteren Verfahrensschritt abgeschnitten werden und daß schließlich die in linienförmiger gegenseitiger Berührung stehenden und freien Enden des in der vorbeschriebenen Weise zu einem geschlossenen Rohrbogen verformten Blechzuschnittes entlang ihrer Berührungslinie in einem geeigneten und bekannten Verfahren, beispielsweise einem Schweiß- oder Falzverfahren unlösbar miteinander verbunden werden. Die Herstellung eines Regenrinnenablaufbogens nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gestattet es diesem einteilig aus einem gleichfalls einteiligen Blechzuschnitt herzustellen, wobei lediglich eine Verschlußnaht erforderlich ist, so daß neben einem wesentlich eleganteren Aussehen des Bogens auch wenigstens die Hälfte des Aufwandes für die Herstellung zweier getrennter Bogenhalbschalen sowie für das Anlegen einer zweiten Verbindungsnaht vermieden ist. Hand in IIand damit wird auch die Gefahr von Schweißfehlern oder dergleichen um die Hälfte verringert, so daß der Regenrinnenablaufbogen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht nur in einem wesentlich geringeren Ilerstellungsaufwand darstellbar ist, sondern auch die Gefahr des Auftretens von Ilerstellungsfehlern und damit die Ausschußquote auf die hälfte vermindert ist.
  • In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgamäßen Verfahrens wird ferner vorgeschlagen, daß der im ersten Verfahrensschritt freigeschnittene Blechzuschnitt dem Rohrbogenumfang gegenüber ein gewisses Übermaß aufweist. Darüber hinaus kann es #or#eilhaft sein, daß der im ersten Verfahrenschritt freigeschnittene ßlechzuschnitt nicht nur dem Umfang sondern auch der Lange des beabsichtigten Rohrbogens gegenüber ein Übermaß aufweist und in einem abschließenden Verfahrensschritt nach der Verformung und nach der Verschweißung bzw. Anlegung der Verschlußnaht auf das Fertigmaß beschnitten wird. Dadurch werden Fehler im Bereich des Anlaufes und Auslaufes der, beispielsweise als Schweißnaht angelegten Verschlußnaht vermieden.
  • Eine weiteres Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Verformung nach dem zweiten Verfahrensschritt durch einen parallel zur Achse der Längskrümmung des Rohrbogens und senkrecht zur Ebene des Blechzuschnittes arbeitenden Ziehstempel und die Verformung nach dem dritten Verfahrensschritt durch quer zu diesem arbeitende Schieberstempel ausgeführt wird, derart, daß die Berührungslinie, entlang der die Verschlußnaht angelegt wird, seitlich versetzt zur Längsmittelachse des Rohrbogens verläuft. Das Freischneiden eines zweckmäßig der Rohrbogenkrümmung entsprechend geschwungene Längsränder aufweisenden Blechzuschnittes und dessen Verformung zur Bildung der mittigen Rohrhalbschale durch senkrecht zur Blechebene arbeitende, als Folgewerkzeug ausgebildete Schneid-Ziehstempel, die im wesentlichen quer hierzu gerichtete Verformung der nach dem ersten Ziehvorgang verbliebenen seitlichen Lappen der mittleren Rohrbogenhalbschale zueinander zu einer zweiten Rohrbogenhalbschale ergänzenden Rohrbogenviertela chalen unter Verwendung eines mehrteiligen massiven, insbesondere aus Stahl bestehenden Kernes, der vor der Ausführung des dritten Verfahrensschrittes in die Rohrbogenhalbschale eingelegt wird, durch in Querrichtung wirkende Schieberstempel deren Stirnflächen viertelbogenförmig gewölbt sind, erfolgt.
  • Die aus dem Übermaß des Blechzuschnittes gegenüber dem Rohrbogenumfang resultierenden, nach dem dritten Verfahrensschritt den Rohrbogenumfang radial überragenden Enden des Blechzuschnittes werden durch ein zusätzliches, in Querrichtung und tangential zum Rohrbogenumfang abbeitendes Messer unmittelbar nach dem letzten Verformungsvorgang abgeschnitten. Nach diesem Beschneidevorgang können die freien Enden des zu einem einteiligen Rohrbogen verformten Blechzuschnittes unter Anwendung eines bekannten und geeigneten Schweißverfahrens, insbesondere des Elektronenstrahlschweißens oder Schutzgasschweissens noch in der Ziehvorrichtung miteinander verbunden werden.
  • Zum anderen können erfindungsgemäß die freien Enden des Blechzuschnittes nach Beendigung des letzten Ziehvorganges auch so beschnitten werden, daß eine gegenseitige Überlappung im Bereich ihrer parallel verlaufenden Längskanten zustande kommt und können die Enden des Blechzuschnittes im Bereich ihrer gegenseitigen Überlappung durch Verwendung eines bekannten und geeigneten Schweißverfahrens, insbesondere des Widerstands-Preßschweißverfahrens, beispielsweise Punkt- oder Rollnahtschweißung, miteinander verbunden werden.
  • Eine weitere, in den Bereich der vorliegenden Erfindung fallende Möglichkeit zur Anbringung der Verschlußnaht wird ferner darin gesehen, daß an den in gegenseitige Berührung gelangenden Randbereichen des Blechzuschnittes Schweißbuckel oder Schweißstege erzeugt werden und der Rohrbogen bzw. dessen Verschlußnaht durch Anwendung der sog. Buckel- oder Projektionsschweißung geschlossen wird, wobei die Schweißbuckel bzw.
  • Schweißstege entweder beim Freischneiden des Blechzuschnittes durch entsprechende am Schneidstempel angeordnete Prägeteile oder beim Ziehen der an die mittlere Halbschale angrenzenden Rohrbogenviertelschalen bzw. unmittelbar vor dem Schweinvorgang durch die in tQuerrichbung arbeitenden Schieberstempel ausgebildet werden.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kann die Verschlußnaht auch in herkömmlicher Weise durch eine Falzverbindung der beiden freien Enden des zu einem einteiligen Rohrbogen verformten Blechzuschnittes hergestellt werden, in dem die aneinandergrenzenden freien Enden des Blechzuschnittes nach dem letzten Verformungsvorgang entsprechend beschnitten und in herkömmlicher Weise durch Falzen miteinander formschlössig verbunden werden.
  • Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Folgewerk#eug vorgeschlagen, welches einen Schneidstempelzum Ausschneiden der Blechzuschnitte und einem innerhalb von diesem angeordneten, mit der gleichen Matrize zusanmenwirkenden1 parallel zu diesem arbeitenden #iehstempel zur Bildung einer mittig im Blechzuschnitt liegenden Rohrbogenhalbschale und zwei quer zum Ziehstempel arbeitende Schieberstempel, die in Verbindung mit einem vorzugsweise mehrt.iligen, massiven Stahlkern, der in die mittige Rohrbogenhaib schale einlegbar ist, die Bildung der an die mittige Rohrbogenhalbschale anschließenden, eine zweite Rohrbogenhalbschale bildenden Rohrbogenviertelschalen bewirken, sowie ein tangential zum außenliegenden Rohrbogenumfang arbeitendes Beschneidemesser umfaßt. Dem Verformungswerkzeug kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung eine besondere Vorrichtung zum Anlegen der Verschlußnaht, beispielsweise eine SchweiP-vorrichtung zugeordnet sein, mit deren Flilfe der Rohrbogen noch im Werkzeug mit einer Verschlußnaht versehen werden kann.
  • Die Erfindung betrifft fernerhin einen im vorbeschriebener Verfahren und unter Verwendung des gleichfalls vorbeschriebenen Folgewerkzeuges hergestellten Regenrinnenablaufbogen, insbesondere aus Feinblech und vornehmlich aus Kupferblech, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einem einteiligen Blechzuschnitt als einteiliges Ziehteil geformt und entlang einer seitlich zu seiner Längsachse an seinem Längsumfang verlaufenden Linie mit einer einzigen Verschlußnaht versehen ist.
  • Dabei kann vorgesehen sein, daß die seitlich zu seiner Längsachse an seinem Umfang angeordnete Verschlußnaht durch eine im Schutzgas- oder Elektronenstrahlschweißverfahren angelegte Schweißnaht gebildet ist. Zindererseits kann aber auch vorgesehen sein, daß die seitlich zu seiner Längsachse versetzt an seinem AußenumSang an dem durch ein einteiliges Ziehteil gebildeten Rohrbogen angelegte Verschlußnaht als Widerstands-Preßschweißnaht, wahlweise als Punktschweiß- bzw. Rollschweißnaht angelegt ist, wobei weiterhin vorgesehen ist, daß sich die aneinandergrenzenden freien Enden des einteiligen Ziehteiles im Schweißnahtbereich überlappen und die Schweißnaht in diesem Überlappungsbereich angelegt ist. Fernerhin kann vorgesehen sein, daß die Verschlußnaht als sog. Buckel- bzw.
  • Projektionsschweißnaht ausgeführt ist. Schließlich und letztlich kann die Verschlußnaht auch durch eine herkömmliche formschlössige Falzung der aneinander angrenzenden Rundbereiche des als- einteiliges Ziehteil ausgebildoten Rohrbogens dargestellt sein.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibuflg anhand eines in der Zeichnung dargestellten AusfuhrungSbe4-spieles im einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine Draufsicht auf die gemäß dem ersten Verfahrensschritt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aus einem ebenen Blechmaterial auszuschneidenden einteiligen Blechzuschnitte; Figur 2 die im zweiten Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehene, mittige Teilverformung eines nach dem in Figur 1 dargestellten ersten Verfahrensschritt ausgeschnittenen Blechzuschnittes zu einer Rohrbogenhalbschale; Figur 3 die nach dem dritten Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehene Ausbildung zweier an die erste, im zweiten Verfahrensschritt hergestellte mittige Rohrbogenhalbschale angrenzender Rohrbogenviertelschalen; Figur 4 einen im Verfahren nach den Figuren 1 bis 3 hergestellten, einteiligen Regenrinnenablaufbogen.
  • In Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden gemäß der Darstellung in Figur l aus einem ebenen Blechmaterial 1 in fortlaufender Reihenfolge die in gestrichelten Linien dargestellten, der Bogenkrümmung entsprechend geschwungene Längsränder 2 aufweisende Blechzuschnitte 3 in fortlaufender Reihenfolge frei geschnitten. Die freigeschnittenen Blechzuschnitte 3 weisen dabei sowohl hinsichtlich ihrer zueinander parallelen, geschwungenen Längsränder 2 als auch hinsichtlich ihrer geradlinigen Stirnkanten 4 sowohl gegenüber dem Außenumfang des beabsichtigten Rohrbogens als auch gegenüber der Rohrbogenlänge ein gewisses Übermaß auf, so daß das aus diesen Blechzuschnitten zu formende, einteilige, einen Regenrinnenablaufbogen bildende Formteil endlich in jeder Richtung auf Fertigmaß beschnitten werden kann. Die nach dem in der figur 1, #argestellten ersten Verfahrensschritt aus eine#-eben.n Blechmaterial l frei geschnittenen Blechteile 3 -iter#en in dem in der Figur 2 dargestellten zweiten Verfahrensechritt zunächst entlang ihrer Längsmittellinie 5 zu einer Rohrbogenhaibschale 6 verformt, wobei die Verformung durch einen Tiefziehvorgang vorgenommen wird, für den ein aus einer Matrize 7 und ~inum Stempel 8 bestehender Werkzeugsatz vorgesehen ist. Sofern das aus Matrize 7 und Stempel 8 bestehende Tiefziehwerkzeug als Folgewerkzeug ausgebildet und mit einem den Stempel 8 uschließenden Schneidstempel 9 versehen ist können die beiden ersten Verfahrensschritte in einem einzigen Folgewerkzeug ausgeführt werden. Nachdem entlang der Mittellinie 5 der Blechzuschnitte 3 vorzunehmenden Formen einer Rohrbogenhalb schale 6 bilden sich beiderseits der Rohrbogenhalbschale 6 Seitenlappen 10, die tangential an die Halbschale 6 anschliessen und deren Längsränder durch die Längsränder 2 der Blechzuschnitte 3 gebildet sind. Durch den in der Figur 3 dargestellten dritten Verfahrensschritt werden die an die mittige Rohrbogenhalbschale 6 anschließenden Seitenlappen 10 zu Rohrbogenviertelschalen ll verformt, wobei die beiden einander gegenüberliegenden Rohrbogenviertelschalen 11 eine der Rohrbogenhalbichale 6 gegenüberliegende Rohrbogenviertelschale bilden und im Bereich der Längsränder 2 des Blechzuschnittes mindestens linienförmig aneinander anliegen. Für die Ausführung des in der Figur 3 dargestellten dritten Verfahrensschrittes wird ein im gezeigten Ausfahrungsbeispiel zweiteilig ausgebildeter, massiver Stahlkern 12 in die nach dem in der Figur 2 dargestellten zweiten Verfahrensschritt gebildete Rohrbogenhalbschale 6 eingelegt und werden die nach diesem Verfahrensschritt verbliebenen, tangential an die Rohrbogenhalbschale 6 anschließenden Seitenlappen 10 mittels in Querrichtung arbeitender Schieberstempel 13 14 zu den beabsichtigten, am Rohrbogenumfang wenigstens linienförmig aneinander anliegenden Rohrbogenviertelschalen verformt. Die aus dem beim Ausschneiden der Blechzuschnitte nach Figur l gegebenenfalls berücksichtigten Übermaß der Blechzuschnitte 3 gegenüber dem Rohrbogenumfang nach Ausführung des Verfahrensschrittes gemäß Figur 3 resultierenden, radial zum Rohrbogenumfang abstehenden Enden 15 des Blechzuschnittes 3 können mittels eines tangential zum Rohrbogenumfang arbeitenden Beschneidemesser 16 abgeschnitten werden, bevor die aneinandergrenzenden, bei 17 angedeuteten Randbereiche des einteiligen, einen Rohrbogen bildenden Formteiles durch Anlegen einer Verschlußnaht 18 miteinander verbunden werden. ~Die Verschlußnaht 18 kann in verschiedenen Weisen und insbesondere wahlweise noch innerhalb des Werkzeugsatzes 6, 7, 12, 13, 14 oder in einer besonderen Vorrichtung angelegt werden und dementsprechend entweder als Schutzgas-, Elektronenstrahl- oder Widerstands-Preßschweißnaht ausgebildet sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der einfachste Fall dargestellt, gemäß dem die Verschlußnaht 13 durch eine als Punkt- bzw, Rollschweißnaht erzeugte Widerstands-Preßschweißnaht ausgebildet ist und wobei die freien Enden 15 des zu einem einteiligen Rohrbogen verformten Blechzuschnittes 3 derart beschnitten und verformt sind, daß sie sich in ihrem gegenseitigen Berührungsbereich mit Randlappen 19 und 20 gegenseitig überlappen. Die Verschlußnaht selbst ist dabei durch im gegenseitigen Überlappungsbereich der beiden freien Enden des zu einem einteiligen Rohrbogen verformten Blechzuschnittes 3 angeordnete Schweißpunkte 28 gebildet.
  • Unabhängig von dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt das erfindungsgemäße Verfahren jedoch auch die Anwendung jeder bekannten und geeigneten anderen Schweißart zur Herstellung der Verschlußnaht i8 und insbesonderq auch das herkömmliche Falzen der aneinandergrenzenden Randzonen des zu einem einteiligen Rohrbogen verformten Blechzuschnittes 3.

Claims (16)

  1. P a t e n t a n 5 p r ü c h e PP Verfahren zur Herstellung von Regenrinnenablaufbogen aus 9 Feinblech, insbesondere Kupferblech, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ersten Verfahrensschritt ein in Länge und Breite wenigstens annähernd der Rohrbogenlänge und dem Rohrbogenumfang entsprechender ebener Blechzuschnitt (3) freigeschnitten und in einem zweiten Verfahrensschritt durch Tiefziehen in seinem mittleren Bereich (5) zu einer Rohrbogenhalbschale (6) verformt wird und in einem dritten Verfahrensschritt die nach dem zweiten Verfahrensschritt beiderseits der Rohrbogenhalbschale (6) stehengebliebenen seitlichen Lappen (10) in einem anschließenden Ziehvorgang zu Rohrbogenviertelschalen (ist) verformt werden, derart, da diese mit ihren freien Enden oder im Bereich ihrer freien Enden in eine mindestens linienförmige gegenseitige Anlage 17 Rommen, wobei ihre radial zum Rohrbogen überstehenden Endbereiche (15) in einem weiteren Verfahrensschritt beschnitten werden und daß schließlich die in linienförmiger Berührung (17) stehenden freien Enden des Blechzuschnittes entlang der Berührungslinie (17) in einem geeigneten und bekannten Verfahren insbesondere unlösbar miteinander verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im ersten Verfahrensschritt frei geschnittene Blechzuschnitt (3) dem Rohrbogenumfang gegenüber ein gewisses Übermaß aufweist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im ersten Verfahrensschritt frei geschnittene Blechzuschnitt (3) dem Umfang und der Länge des beabsichtigten Rohrbogens gegenüber ein Übermaß aufweist und in einem abschließenden Verfahrensschritt, nach der Verformung und nach dem Anlegen einer Verschlußnaht auf das Endmaß des Rohrbogens beschnitten wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformung nach dem zweiten Verfahrensschritt durch einen parallel zur Achse der Längskrümmung des Rohrbogens und senkrecht zur Ebene des Blechzuschnittes (3) arbeitenden Ziehstempel und die Verformung nach dem dritten Verfahrensschritt durch quer zu diesem arbeitende. Schieberstempel ausgeführt wird, derart, daß die Berührungslinie der beiden freien Endbereiche des zu einem einteiligen Rohrbogen verformten Blechzuschnittes seitlich versetzt und parallel zur Rohrbogenlängsachse verläuft.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Freischneiden eines der Rohrbogenkrümmung entsprechend geschwungene Längsränder (2) aufweisenden Blechzuschnittes (3) und dessen Verformung zur Bildung der mittigen Rohrbogenhaibschale (6) durch senkrecht zur Blechebene arbeitende Stempel, die im wesentlichen quer hierzu gerichtete Verformung der nach dem ersten Ziehvorgang verbliebenen Seitenlappen (10) der mittleren Rohrbozenhalbschale (6) zueinander zu einer zweiten flohrbogenhalbschale ergänzenden Rohrbogenviertelschalen (11) unter Verwendung eines insbesondere im mehrteiligen, massiven Kernes, der vor der Ausführung des dritten Verfahrensschrittes in die Rohrbogenhalbschale (6) eingelegt wird, mittels in Querrichtung wirkender, stirnseitig der beabsichtigten Viertelbogenform entsprechend ausgenommener Schieberstempel (13, 14) erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Übermaß des Blechzuschnittes gegenüber dem Rohrbogenumfang resultierenden, nach dem dritten Verfahrensschritt den Rohrbogenumfang radial überragenden Enden (15) des fliechzuschnittes (-) durch ein zusätzliches, in Querricfitung und tangential xun Rohrbogenumfang wirkendes Messer unmittelbar nach dem letzten Verformungsvorgang gemäß dem dritten Verfahrensschritt abgeschnitten werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die freien inden des zu einen einteiligen Rohrbogen verformten Blechzuschnittes (3) unter Anwendung eines geeigneten und bekannten Schweißvarfahrens, insbesondere des Elektronenstrahl- oder Sc7glutzgasschlçeißverfatqrens noch in der %iehvorrihhtunx mitmiteinander verbunden werden.
  8. b. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden des Blechzuschnittes (3) nach Beendigung des letzten Ziehvorganges so beschnitten werden, daß eine gegenseitige Überlappung (19/20) zustande kommt, und unter Anwendung eines Widerstands-Preßschweißverfahrens, insbesondere des Punkt- bzw. Rollschweißverfahrens mit ein ander verbunden werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1 bis o, dadurch gekennzeichnet, daß entweder bereits ei Freischneiden der Blechzuschnitte (3) oder beim Ziehen der an die mittlere Ilohrbogenhalb schale (6) angrenzenden Viertelschalen (all) an den in gegenseite Berühnlng gelangenden Randbereichen (17) des Blechzuschnittes (3) Schweißbuckel oder Schweißstege erzeugt und die Verschlußnaht (l;) des Hohrbogens durch sog. Buckel-oder Projektioschweißung hergestellt hergestellt wird.
  10. 10. Verfaren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, d,#?. die freien L'nden des Blechzuschnittes (5) nach dem letzten Verformungsvorgang gemaß dem dritten Verfahrensschritt formschlössig, beispielsweise durch Herstellung einer an sich bekannten Falzverbindung miteinander verbunden werden.
  11. 11. Werkzeug zur Herstellung von Regenrinnenablaufbogen nach dem Verfahren engemäß den vorausgehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß es als Folgewerkzeug ausgebildet ist und einen Schneidstempel zum Ausschneiden der Blechzuschnitte (3), einen parallel zu diesem arbeitenden, mit einer Matrize (7) zusammenarbeitenden Zichstempel (G) zur Bildung einer mittig zum Blechausschnitt liegenden Rohrbogenhalbschale ((,) und zwei quer zu diesem arbeitende Schieberstempel (13, 14) zur Bildung an die mittige Rohrbogenhalbschale (6) anschließender Rohrbogenviertelschalen (11) sowie ein tangential zu außenliegenden Rohrhogenumfang arbeit endes Beschneidemesser umfaßt.
  12. 12. Im Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 1 hergestellter Regenrinnenblaufbogen aus Feinblech, insbesondere Kupferblech, dadurch gekennzeichnet, daß er durch ein einteiliges Ziehteil gebildet ist und entlang einer seitlich zu seiner Längsachse an seinem Lhngsumfang verlaufenden Linie eine einzige Verschlußnaht aufweist.
  13. 13. Regenrinnenablaufbogen nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, daß er durch ein einteiliges Ziehteil gebildet und entlang einer seitlich zu seiner Längsachse an seinem Längsumfang verlaufenden Linie mit einer einzigen, durch eine Schaxeißnaht gebildeten Verschlußnaht (18) versehen ist.
  14. 14. Regenrinnenablaufbogen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußnaht (l8) als die freien Stirnenden des als einteiliges Ziehteil verformten, einteiligen alechzuschnittes (3) verbindende Elektronenstrahl- oder ochutzgasschlfeißnallt ausgebildet ist.
  15. 15. Regenrinnenablaufbogen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die freien Enden des zu dem als einteiliges Ziehteil ausgebildeten Regenrinnenablaufbogens verformten einteiligen Blechzuschnittes entlang eines seitlich zu seiner Längsachse an seinem Längsumfang verlaufenden Bereiches (19, 20) gegenseitig überlappen und die Verschlußnaht (led) durch aufeinanderfolgende Widerstands-Preßschweißungen, insbesondere in Form einer Punkt- oder Rollschweißnaht hergestellt ist.
  16. 16.Regenrinnenablaufbogen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden des zu einem einteiligen Regenrinnenablaufbogen verformten Blechzuschnittes (3) entlang einer seitlich zu seiner Längsachse an seinem Längsumfang verlaufenden Linie über eine durchgehende formschlössige Verbindung, insbesondere eine Falzung miteinander verbunden sind.
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