DE2609002C2 - Uhr mit Ziffernanzeige mit einer Zeiteinstellvorrichtung - Google Patents
Uhr mit Ziffernanzeige mit einer ZeiteinstellvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung hat eine Uhr der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art zum Gegenstand.
Zahlreiche Einstellvorrichtungen sind bekannt, die in
die drei folgenden Klassen eingeteilt werden können:
— Einstellung durch einen Stab mit mehreren Stellungen,
— Einstellung durch Druckknöpfe, und
— Einstellung durch Dauermagnete.
Im folgenden interessiert die letzte Gruppe, zu der die den Erfindungsgegenstand bildende Zeiteinsiellvorrichtung
gehört.
Die Einstellung einer Uhr mit Hilfe eines Dauermagneten ist an sich nicht neu. Ursprünglich wurden herkömmliche
Uhren, deren Uhrwerk in einem dichten Gehäuse eingeschlossen ist, mit Hilfe eines außerhalb der
Uhr gelegenen Magneten eingestellt, den man gegenüber einer der Gehäusewände, die gegenüber dem Minutenzeiger
ist, der wenigstens teilweise aus magnetischem Stoff besteht, bewegte, um diesen in der einen
oder anderen Richtung zu drehen.
Bei dem Erscheinen von Uhren mit Ziffernanzeige verwendete man weiterhin einen Elektromagneten, der
jetzt Schaltern mit magnetischer Steuerung zugeordnet wurde.
Bekannt sind Uhren der eingangs genannten Art mit Vorrichtungen zur Zeiteinstellung mit zwei magnetisch
betätigbaren Schaltern, die in Glasröhrchen eingeschlossen und im Inneren des Uhrengehäuses befestigt
sind, und zwei verschiedenen, im Inneren des Gehäuses auf der Außenseite vorgesehenen Hohlräumen, die jeweils
den genannten Schaltern gegenüberliegen, und in die ein kleiner außerhalb der Uhr befindlicher Dauermagnet
selektiv eingesetzt werden kann, so daß entweder die Stundeneinstellung oder die Minuteneinstellung
entsprechend dem ausgewählten Schalter vorgenommen werden kann.
Aus der DE-OS 22 17 666 ist eine elektronische Uhr
bekannt, deren Zeiteinstellung durch einen kleinen stab-
b5 förmigen Dauermagneten erfolgt. Dieser Dauermagnet
wird üblicherweise in seiner Ruhestellung im Uhrenarmband untergebracht, in dem ein Schlitz bzw. eine
Nut in einem aus Wollmaterial bestehenden Glied des
Armbandes \'orgesehen ist Der Stabmagnet wirkt als Haltevorrichtung und macht es erforderlich, daß der
Benutzer die Uhr zum Stellen abnimmt, so daß der Magnet mit Daumen und Zeigefinger ergriffer und die Zeit
eingestellt werden kann.
Wenn der Dauermagnet mit der Hand genommen worden und in einen der Hohlräume eingeführt worden
ist wird die gewählte Funktion ausgefüllt, indem "nan einen außen aus dem Gehäuse vorstehenden Druckknopf
betätigt
Diese Art der Zeiteinstellung hat den grundsätzlichen Vorteil, daß ein vollkommen dichtes Gehäuse verwendet
werden kann. Nachteilig ist jedoch, daß der Dauermagnet verloren gehen kann, obwohl bei manchen Uhren
das Gehäuse einen zusätzlichen Hohlraum zur Aufnahme des Magneten besitzt, wenn dieser nicht zur Ausübung
einer bestimmten Zeiteinstellfunktion benötigt wird.
Ferner kann in gewissen Fällen ein Einstellvorgang ungewollt durch ein magnetisches Störfeld automatisch
ausgewählt werden.
Hinzu kommt, daß dann, wenn man in normaler Weise die Funktionen zur Stunden- und Minuteneinstellung
vorsieht, die Funktion des Anhaltens des Zählens der Uhr im allgmeinen nicht vorgesehen ist was zur Folge
hat, daß eine Uhr mit einer genauen Sekundenregelung nicht eingestellt werden kann.
Ein anderer Nachteil gewisser Vorrichtungen zur Zeiteinstellung besteht darin, daß sie mehrere Druckknöpfe
aufweisen, was nicht immer wünschenswert in.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine elektronische Uhr zu schaffen, deren Zeiteinstellvorrichtung
durch mindestens zwei Dauermagnete betätigt wird, die trotz einfacher Konstruktion eine sichere Funktion gewährleisten.
Diese Aufgabe wird bei einer Uhr gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch den kennzeichnenden
Teil dieses Anspruchs gelöst.
Eine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Dauermagnete unverlierbar sind, wenn der Halter
der Magnete einmal an das Uhrengehäuse angesetzt worden ist.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Abbildungen näher erläutert. Die
— F i g. 1 zeigt schematisch die verschiedenen Elemente, die eine erfindungsgemäße Uhr mit Zifferanzeige
bilden; Die
— F i g. 2, 3, 4, 5 veranschaulichen ebenfalls schematisch die vier Funktionen, die von der Zeiteinstellvorrichtung
der Uhr ausgeführt werden können; Die
— Fig.6 zeigt in einem Teilschnitt die Zeiteinstellvorrichtung,
die am Boden des Uhrengehäuses angebracht worden ist, und die
— F i g. 7 zeigt in einem Teüschnitt insbesondere das
Organ zur Steuerung der Zeiteinstellvorrichtung und einen Teil des Aufbaues der Elemente der Uhr.
Auf der F i g. 1 erkennt man, daß eine erfindungsgemäße Uhr mit Ziffernanzeige eine integrierte Schaltung
10 mit einem Oszillator, Teilerstufen, Zählschaltungen und einer Dekodierschaluing besitzt. Der Oszillator ist
ein Quarzoszillator und weist verschiedene nicht direkt zur integrierten Schaltung 10 gehörende Elemente auf,
wie den Quarz Q, einen Widerstand R\, einen ersten Kondensator Ci und einen zweiten Kondensator oder
Trimmer C2, die in herkömmlicher Weise angeschaltet werden, um die Freciuenz des Oszillators zu regeln, von
der ausgehend die Informationseinheit d. h. die Sekunde, definiert wird.
Die integrierte Schaltung 10 ist einerseits mit einer
Anzeigecinheit 30 über ein Ausgangsnetz 20 mit 23 Verbindungen und andererseits mit der Zeiteinstellvorrichtung,
die zwei den zwei Dauermagneten 3 und 5 zugeordnete magnetische Schalter 2,4 aufweist und mit einem
Steuerschalter zur Zeiteinstellung 31 verbunden.
Eine einzige 1,5 Volt-Batterie (nicht dargestellt) sichert die Speisung der verschiedenen Schaltungen, ohne daß eine Schaltung zur Heraufsetzung der Spannung wie bei verschiedenen bekannten Uhren nötig ist.
Eine einzige 1,5 Volt-Batterie (nicht dargestellt) sichert die Speisung der verschiedenen Schaltungen, ohne daß eine Schaltung zur Heraufsetzung der Spannung wie bei verschiedenen bekannten Uhren nötig ist.
Die F i g. 2 zeigt schematisch die Stellung der Magneten 3 und 5 bezogen auf die Schalter 2 und 4, die dem
normalen Lauf der Uhr entsprechen. In dieser Stellung befindet sich jeder der zwei Magnete gegenüber den
Schaltern. Die zwei Magnete 3 und 5 sind auf einer drehbaren Magnetträgerscheibe 8 angeordnet, die im
folgenden näher dargestellt werden wird.
Die Fig.3 veranschaulicht die Vorwahl der Zeiteinstellfunktion
für die Stunden. In dieser Stellung befindet sich der Dauermagnet 5 dem Schalter 4 gegenüber. Der
Magnet 3 spielt keine Rolle.
Die F i g. 4 zeigt die Vorwahl der Minuteneinstellung.
Die F i g. 4 zeigt die Vorwahl der Minuteneinstellung.
In dieser Stellung befinden sich die Magnete 3 und 5 den Schaltern 2 und 4 gegenüber.
Die F i g. 5 erläutert die Vorauswahl der Anhaltfunktion der Zählung mit der Nullbeibehaltung des Sekundenzählers.
In dieser Stellung befindet sich der Magnet 3 gegenüber dem Schalter 2, wobei der Magnet 5 nicht
in Tätigkeit tritt.
Gemäß der F i g. 6 sind die zwei Schalter mit magnetischer Steuerung 2 und 4 fest in eine gedruckte Schaltung
6 eingebaut und die zwei Dauermagnete 3, 5 sind fest mit einer Magnetträgerscheibe 8 verbunden. Letztere
ist drehbar im Boden 9 des Uhrgehäuses 7 und außerhalb von diesem mit Hilfe einer Reibungsfeder 11
gelagert, die auch zu seiner Halterung dient.
Die Magnetträgerscheibe 8 ist auf ihrer dem Boden des Gehäuses gegenüberliegenden Seite mit zwei Höhlungen
12 versehen, in die die zwei Dauermagnete 3 und 5 eingesetzt werden. Die Höhlungen oder Vertiefungen
münden im inneren der Platte auf einer Weicheisenscheibe 13 zur magnetischen Isolierung gegen eventuel-Ie
äußere magnetische Störfelder aus.
Die Dichtheit zwischen dem Boden 9 des Gehäuses und dem Gehäuse selbst wird durch eine ringförmige
Dichtung 14 gewährleistet.
Die Bezugszahl 15 bezeichnet einen ringförmigen Block aus Kunststoff, der als Käfigring dient, die gedruckte Schaltung 6 hält und andere im folgenden zu beschreibende Elemente trägt.
Die Bezugszahl 15 bezeichnet einen ringförmigen Block aus Kunststoff, der als Käfigring dient, die gedruckte Schaltung 6 hält und andere im folgenden zu beschreibende Elemente trägt.
Die F i g. 7 veranschaulicht den Einbau und die Anordnung der Bestandteile der Uhr und insbesondere das
Steuerorgan für die Zeiteinstellung. Diese Figur vervollständigt die F i g. 6.
Man erkennt wieder den ersten Block odrr Käfigring 15, dessen innere Fläche die gedruckte Schaltung 6 mit
den magnetischen Schaltern 2 und 4 sowie den Widerstand R\ und die Kondensatoren Q und C2 des Quarzoszillators
aufnimmt, wobei der Quarz Q durch eine biegsame gedruckte Schaltung angeschaltet ist und auf der
gedruckten Schaltung 6 zum Beispiel durch einen aufgeschraubten Reiter (nicht dargestellt) gehalten wird.
b) Die obere Fläche des Käligringes 15 trägt eine zweite
gedruckte Schaltung 21, auf der die gedruckte Schaltung 10 angebracht ist. Die zwei gedruckten Schaltungen 6
und 21 sind durch Niete (nicht dargestcll) miteinander
verbunden, die auch die notwendigen Verbindungen zwischen den zwei gedruckten Schaltungen gewährleisten.
Der Käfigring 15 trägt ferner einen zweiten Isolierblock 22, der über einen Reiter (nicht dargestellt) die
Anzeigeeinheit 30 und den Steuerschalter 31 der Zeiteinstellvorrichtung häii.
Im einzelnen ist eine gedruckte Schaltung 23 an dem
Isolierblock 22 befestigt, um die elektrischen Verbindungen
zwischen der Anzeigevorrichtung 30 und der to integrierten Schaltung 10 der gedruckten Schaltung 21
zu gewährleisten. Zu diesem Zwecke errichtet ein Verbinder 24, zum Beispiel in Form eines elastomeren Rohres,
das mit einer biegsamen oder geschmeidigen gedruckten Schaltung bedeckt ist, die elektrischen Verbin- is
düngen zwischen der gedruckten Schaltung 21 und der gedruckten Schaltung 23. Letztere besitzt Anschlußfahnen
25, die mit dem Verbinder 24, der der gedruckten Schaltung 21 zugeordnet ist. in Kontakt stehen. Die Verbindungen
zwischen der gedruckten Schaltung 23 und der Anzeigevorrichtung 30 werden von zwei Verbindern
26a, 26b der gleichen Art wie der Verbinder 24 gewährleistet. Eine Brücke 27, die an der gedruckten
Schaltung 21 angebracht ist, erlaubt es, einen guten Kontaktdruck zwischen den Fahnen 25 der gedruckten
Schaltung 22, dem Verbinder 24 und der gedruckten Schaltung 21 herzustellen.
Auf dem Block 22 ist ferner eine gedruckte Schaltung 28 befestigt, die dem Steuerschalter 31 der Zeiteinstellvorrichtung
zugeordnet ist. Der Schalter 31 ist elektrisch mit den magnetischen Schaltern 2, 4 über eine
Verbindung 29 verbunden. Letztere ist einerseits an der gedruckten Schaltung 28 angelötet und andererseits mit
einem Bolzen 32 verbunden, der ferner zusammen mit einem zweiten Bolzen 33 dem Zusammenbau des Käfigblockes
15 und des zweiten Blockes 22 dient.
Unter Bezugnahme auf die F i g. 2 bis 7 wird nunmehr die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Zeiteinstellvorrichtung
erklärt werden.
Die Vorwahl einer auszuführenden Funktion wird mit Hilfe der zwei Dauermagneten 3 und 5 und der zwei
Schalter 2 und 4 ausgeführt und hängt von der Stellung ab. die die genannten drehbaren Magnete gegenüber
den genannten festen Schaltern einnehmen.
Selbstverständlich schließt die Vorwahl einer der Funktionen in keiner Weise die Ausführung dieser
Funktion ein. Der Ausführbefehl wird von dem Steuerschalter 31. der ein Druckknopf sein und zwei Stellungen
haben kann, erteilt. Eine erste Stellung entspricht dem Normallauf der Uhr, unabhängig von der Stellung,
in der sich die Dauermagnete 3 und 5 bezogen auf die Schalter 2 und 4 befinden. Vorzugsweise trifft man die in
der F i g. 2 dargestellte Stellung an. Wenn der Druckknopf 31 seine erste Stellung einnimmt, ist die elektrische Verbindung zwischen dem genannten Knopf und
den Schaltern 2 und 4 geöffnet Befindet sich der Druckknopf in seiner zweiten Stellung, wird eine der vorgewählten Funktionen entsprechend der Relativstellung
der Magnete 3 und 5 gegenüber den Schaltern 2 und 4 ausgeführt
Wenn die Stundeneinstellung vorgenommen werden soll, zum Beispiel bei geographischen Zeitverschiebungen, muß in folgender Weise verfahren werden:
Die Scheibe 8 wird so gedreht, daß der Magnet 5 in
eine Stellung gegenüber dem Schalter 4, der der Stundeneinstellung zugeordnet ist, kommt (F i g. 3). Danach
genügt es, den Druckknopf 31 zur Steuerung in die genannte zweite Stellung zu bringen, damit die Schaltun
gen zur Stundeneinstellung erregt werden. Die Stundeneinstellung erfolgt so lange, wie der Druckknopf sich
in dieser Stellung befindet. Wird die genaue Stundenzeit ;iuf der Anzeigevorrichtung 30 der Uhr angezeigt, wird
der Druckknopf 31 betätigt und in seine erste Stellung zurückgeführt, in der die Uhr normal läuft. Schließlich
ist es aus Sicherheitsgründen vorzuziehen, ohne jedoch notwendig zu sein, die Scheibe 8 in die der der F i g. 2
entsprechende Stellung zu bringen. Es ist noch zu bemerken, daß diese Stundeneinstellung keinen Einfluß
auf die Minuten- und Sekundenzähler hat.
Bei einer Minuteneinstellung ist das Funktionsprinzip das gleiche. Die Magnete 3 und 5 werden in entsprechende
Gegenüberstellung zu den Schaltern 2 und 4 gebracht (F i g. 4). Die Ausführung wird von dem Steuerdruckknopf31
wie vorher gewährleistet.
Bei einer genauen Zeiteinstellung mit Einstellung der Sekunden, wird die Scheibe 8 so bewegt, daß der Magnet
3 in eine Stellung gegenüber dem Schalter 2 kommt. Der Magnet 5 übt dabei auf den Schalter 4 keine
Wirkung aus (Fig.5), was dem Anhalten der Zählung
mit gleichzeitigem Festsetzen auf Null des Sekundenzählers unter Betätigung des Druckknopfes 31 in der
vorher beschriebenen Weise gleichkommt. Auf diese Weise kann eine Feineinstellung bis auf im wesentlichen
eine Sekunde genau erreicht werden.
Es ist sehr wohl möglich, die Vorwahl anderer Funktionen durch Vergrößerung zum Beispiel der Anzahl
der Schalter vorzunehmen. Zu nennen wäre in diesem Zusammenhang die chronographe Funktion.
Es ist anzumerken, daß dann, wenn die in der F i g. 2 dargestellte Stellung vorliegt, d. h. wenn einer der Magneten
sich gegenüber einem Schalter befindet, die Betätigung des Steuerdruckknopfes 31 den normalen Arbeitsablauf
der Uhr nicht beeinflußt. Es wäre jedoch denkbar, daß in dieser Stellung die Betätigung des Steuerdruckknopfes
zum Beispiel das Aufleuchten einer kleinen Lampe bewirkt.
Bei einer wichtigen Ausführungsabwandlung der Erfindung kann die Vcrwahlscheibe 8 im oberen Teil der
Uhr und nicht auf dem Boden des Gehäuses gelegen sein. Auf diese Weise vermeidet man das Abnehmen der
Uhr, wenn eine Zeiteinstellung vorgenommen werden soll.
Bei der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform erkennt man, daß die Anzeigevorrichtung bezogen auf die ,
Ebene der Uhr geneigt ist. Eine Anzeigevorrichtung, die parallel zur Uhrebene ausgerichtet ist, ist indessen verwirklichbar.
Die Anordnung der Elemente auf den zwei Blöcken erlaubt eine schnelle Reparatur durch einfachen Austausch
des einen oder anderen Blockes und insbesondere einen schnellen Zugang zu den magnetischen Schaltern. Vorteilhaft ist es ferner, die Batterie leicht zugänglich anzubringen, entweder im oberen Teil des Gehäuses oder in dessen unterem Teil.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. — Uhr mit Ziffernanzeige mit einer Vorrichtung
zur Zeiteinsteilung, die eine Vorwahlvorrichtung, die mehrere auszuführende Funktion definiert, und ein
Mittel zur Steuerung der Schaltungen zur Ausführung der genannten vorgewählten Funktion besitzt,
wobei die Vorwahlvorrichtung von einem beweglichen Dauermagneten gesteuerte Schalter umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Vorwahlvorrichtung wenigstens zwei Dauermagnete
(3, 5), die auf einem Träger (8) befestigt sind, der seinerseits von dem Gehäuse (7) der Uhr (1)
getragen wird und gegenüber letzterem beweglich ist, und wenigstens zwei in dem Gehäuse (7) untergebrachte
Schalter (2, 4) mit magnetischer Steuerung besitzt, wobei die genannten Magnete (3, 5} durch
Versetzung ihres Trägers wenigstens vier unterschiedliche Stellungen einnehmen können, die vier
unterschiedlichen bestimmten Funktionen entsprechen.
2. — Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Träger (8) drehbar auf dem
Boden (9) des Gehäuses (7) der Uhr gelagert ist.
3. — Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Träger (8) drehbar im oberen
Teil der Uhr angebracht ist
4. — Uhr nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Träger (8)
von einer Magnetträgerplatte gebildet wird, die wenigstens zwei Höhlungen (12) aufweist, in denen die
genannten Magnete (3,5) untergebracht sind.
5. — Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten vier
Funktionen den Normallauf der Uhr, die Einstellung der Stunden, das Anhalten der Zählung mit Festhalten
des Sekundenzählers in seiner Nullstellung und die Einstellung der Minuten betreffen.
6. — Uhr nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet,
daß der Normallauf der Uhr der Stellung der Scheibe (8) bezogen auf den Boden (9) des Gehäuses
(7) entspricht, bei der kein Schalter von einem Magneten betätigt wird.
7. — Uhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion zur Stundeneinstellung der
Stellung der Scheibe (8) gegenüber dem Gehäuse (7) entspricht, bei der ein erster Schalter (2, 4) von einem
Magnet (3,5) betätigt wird.
8. — Uhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion des Anhaltens der Zählung mit
Festhalten in der Nullstellung des Sekundenzählers der Stellung des Trägers (8) bezogen auf den Boden
(9) des Gehäuses (7) entspricht, bei der ein zweiter Schalter (4, 2) von einem Magneten (5, 3) betätigt
wird.
9. — Uhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion der Minuteneinstellung der
Stellung der Scheibe (8) bezogen auf den Boden (9) des Gehäuses (7) entspricht, bei der die zwei Schalter
(2, 4) von den zwei Magneten (3,5) betätigt werden.
10. — Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten
Magnete (3, 5) von äußeren magnetischen Störfeldern durch eine Scheibe aus Weicheisen (13), die im
Inneren der genannten Scheibe angebracht ist, isoliert werden.
11. — Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die genannten vorgewählten Funktionen durch Betätigung eines
einzigen Steuerorganes ausgeführt werden.
12. — Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (2, 4) mit magnetischer
Steuerung in eine gedruckte Schaltung (6) eingebaut sind, die von einem ringförmigen Isolierblock (15),
der einen Käfigring bildet, gehalten wird.
13. — Uhr nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das alleinige Steuerorgan, das ein Druckknopf (31) sein kann, auf einem zweiten Isolierblock
(22) befestigt ist, der die Anzeigeeinheit (30) der Uhr trägt.
14. — Uhr nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Steuerorgan (31) mit den
magnetischen Schaltern (2, 4) durch Bolzen (32, 33) verbunden ist, die .außerdem als Befestigungselemente
der genannten Blöcke (15, 22) untereinander dienen.
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