DE2607124C3 - MUnzsortiervorrichtung - Google Patents
MUnzsortiervorrichtungInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D3/00—Sorting a mixed bulk of coins into denominations
- G07D3/14—Apparatus driven under control of coin-sensing elements
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Münzsortiervorrichtung bei welcher die Münzen, auf einer
geneigten Platte aufliegend, über eine Schiene an einer Mehrzahl von Sortierstationen vorbeigeführt werden,
wobei an jeder Sortierstation und in der Fortbewegungsrichtung der Münzen hinter jedem Fühler ein
durch diesen gesteuerter Auswerfer vorgesehen und jeder Fühler als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist.
dessen der Platte abgewendete Arm mit Steuermitteln für den den betretenden Fühler zugeordneten Auswerfer
zusammenarbeitet.
Es sind MünzsortiervorriLhtunge.i dieser oder ähnlicher
Art bekannt. Bei einer Gruppe dieser vorbekannten Vorrichtungen wird jeder F.. hler durch den
Kontaktstift eines Mikroschalters gebildet, der dann unmittelbar den dem betreffenden Fühler zugeordneten
Auswerfer steuert. Da die Kontaktstifte solcher Mikroschalter vergleichsweise kurz sind, mußte entweder
die Höhe des Mikroschalters je nach der Art der auszusortierenden Münzsorte jeweils neu eingestellt
oder aber die Gefahr in Kauf genommen werden, daß eine vergleichsweise große Münze gegen den Seitenrand
des Mikroschalters anstieß und damit die gesamte Vorrichtung blockierte.
Es sind auch Münzsortiervorrichtungen bekannt geworden (deutsche Patentanmeldung N 4350/43a) bei
denen die zu sortierenden Münzen in einen sie auf zwei Seiten sowie auf ihrer Ober- und Unterfläche umfassenden
Kanal eingeführt werden, welcher Kanal die Münzen in den Bereich eines zweiarmigen Fühlers mit
einer Auflauffläche leiten. Durch den Fühler wird eine Weiche betätigt, welche je nach ihrem Durchmesser die
Münze in einen Auffangbehälter leitet oder den Eintritt in diesen Münzbehälter verhindert. Solche Vorrichtungen
haben den Nachteil, daß sie nur mit vergleichsweise kleiner Geschwindigkeit beschickt werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Münzsortiervorrichtung zu schaffen, die
eine größere Sortiergeschwindigkeit erlaubt ohne die Gefahr einer Verklemmung von Münzen,
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das freie Ende des anderen, die Platte nach außen
durchsetzenden Armes auf seiner Unterseite ein Betätigungsstück aufweist, das in an sich bekannter
Weise mit einer Auflauffläche versehen ist, an welche sich eine die Münze überfassende Rückhalteplatte
anschließt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Sortierstation unter Weglassung der Gestellteile der Münzsortiervorrichtung.
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-1I in Fig I
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-1I in Fig I
ίο sowie durch die Gestellteile und
F i g. 3 eine Teilansicht einer Münzsortiervorrichtung in Richtung des Pfeiles A in F i g. 2.
Die Münzsortiervorrichtung gemäß der dargestellten Ausführungsform besitzt einen bekannten und nicht
weiter dargestellten Sammelbehälter für die auszusortierenden Münzen, aus welchem diese auf ebenfalls
bekannte Weise, beispielsweise eine geneigte Lochscheibe,
in den Bereich eines Förderorgans gebracht werden, welches die Münzen den einzelnen Sortierstationen
zuführt. Dieses Organ ist in Fig.3 schematisch
als endlose Kette 1 dargestellt, welche mit vorstehenden Mitnehmerbolzen 2 versehen ist und die auf einer
geneigten Platte 3 aufliegenden Münzen über eine Schiene 4 lortbewegt. Eine solche Sortierstation ist in
den Fig. 1 und 2 dargestellt. Zwischen den seitlichen
Gestellplatten 5 (in der Zeichnung ist nur eine sichtbar) der Münzsortiervorrichtung ist eine schrägstehende
Grundplatte 6 befestigt, auf welcher eine Reihe von Winkelblechen 7 mh je einem Boden Ta und einer
Seitenwand Tb aufgeschraubt sind, welche die einzelnen Sortierstationen voneinander trennen. Da alle diese
Stationen grundsätzlich gleich aufgebaut sind, beschränkt sich die folgende Beschreibung auf eine
einzelne davon. Urn den in der Seitenwand Tb befestigten Bolzen 8 ist der zweiarmige Steuerhebel 9
mit seinen Armen 9a und 9b schwenkbar gelagert. Der vordere Arm 9a ist an seinem freien Ende abgewinkelt
und mit der Führung 10 fest verbunden. In die Führung 10 ist von oben her der eine Arm 11 a des Winkelstückes
11 eingeschoben, während sein anderer Arm 11 b die den
Arm Τα des Steuerhebels 9 durchsetr :nde Schraube 12
trägt. Um die Schraube 12 ist die. sich einerseits gegen den Arm Wb und andererseits gegen den Arm 9a
abstützende Druckfeder 13 angeordnet, welche das Bestreben hat, das Winkelstück 11 in der Führung 10
nach oben zu ziehen. Diese Bewegung wird durch die die Führung 10 durchsetzende Stellschraube 14
verhindert, durch welche die Lage des Winkelstückes 11
innerhalb der Führung 10 festgelegt werden kann. Am Arm lla des Winkelhebels 11 ist der Fühlkopf 15
befestigt, dessen hinterer Teil als Kloben 16 ausgebildet ist. der über ein halsförmiges Betätigungsstück 17 in die
Rückhalteplatte 18 übergeht. Der Fühlkopf 15 durchsetzt die geneigte Platte 3 durch einen Schlitz 19, dessen
Breite etwas größer ist als diejenige des Klobens 16,
welcher in diesen Schlitz 19 eintritt, so daß bei einer Auf- und Abbewegung des Fühlkopfes 15 dieser
innerhalb des Schlitzes 19 geführt ist. Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß der aus dem Steuerhebel 9,
der Führung 10, dem Winkelstück 11 und dem Fühlkopf 15 bestehende Fühler um den Bolzen 8 verschwenkbar
ist. wobei der Fühlkopf 15 sich bei einer solchen Verschwenkung innerhalb des Schlitzes 19 in dessen
Längsrichtung bewegt. Die Unterseite des Betätigungs-Stückes 17 ist mit einer abgerundeten Auflauffläche 20
versehen, wobei die Abmessungen so gewählt sind, daß die Rückhalteplatte 18 Um einen solchen Betrag über die
geneigte Platte 3 Vorsteht, daß der die Rückhalteplatte
18 eine auf der Schiene 4 durch die Kette 1 fortbewegte
Münze 21 von der Rückhalteplatte 18 übergriffen wird.
Der hintere Steuerhebelarm 9b wird vom Schaft einer
im Boden Ta befestigten Schraube 22 frei durchsetzt, wobei eine um diesen Schaft angeordnete Rückführfeder
23 den Steuerhebel 9 und damit den Fühler in der in F i g. 1 dargestellten oberen Lage hält, in welcher er den
Kontaktstift 24 eines Mikroschalters 25 eindrückt.
Dieser Mikroschalter 25 ist auf bekannte und weiter nicht dargestellte Art und Weise mit dem Relais 26
verbunden, in dpm Sinne, daß wenn der Arm So des Steuerhebels 9 den Kontaktstift 24 freigibt, das Relais 26
mit einstellbarer Verzögerung aufkommt und den an seinem Anker befestigten, und die Auswerfer 27 durch
den Schlitz 28 der Platte 3 hindurch nach vorne stößt. Sobald der Mikroschalter 25 durch den Arm 9i des
Steuerhebels 9 wieder geschlossen wird, fällt das Relais 26 ab und der Auswerfer 27 wird durch die Feder 29
wieder in die in F i g. 1 und 2 dargestellte Ausgangslage zurückgezogen.
Die Grundeinstellung der dargestellten Münzsortiervorrichtung erfolgt so, daß die Fühlköpfe 15 in der
Vorschubrichtung der Münzen vermittels der dem betreffenden Fühler zugewendeten Stellschrauben 14 in
eine immer niedrigere Lage gebracht und dort arretiert werden. Dabei muß die Ruhelage jedes Fühlkopfes 15
bzw. Fühlers so eingestellt sein, daß die in der betreffenden Sortierstation nicht auszuwerfenden Münzen
unter dem betreffenden Fühlkopf durchgeführt werden können, ohne daß der Fühler verschwenkt wird.
Die auszusortierenden Münzen treffen auf die Auflauffläche 20 eines Fühlkopfes 15 auf, heben ihn und
damit den betreffenden Fühler aus der Ruhelage ab, wodurch der Steuerhebel 9 verdreht und der Kontaktstift
24 des betreffenden Mikroschalters 25 auf die beschriebene Weise freigegeben wird, so daß die Münze
21 unmittelbar nach ihrer Betätigung des Fühlers im Bereich des entsprechenden Schlitzes 2S durch der.
Auswerfer 27 von der Schiene 3 in einen nicht dargestellten Aufnahmebehälter gestoßen wird. Sobald
die Münze den Bereich des betreffenden Fühlkopfes 15 verlassen hat und das Relais 26 abgefallen ist, erreichen
sämtliche Teile wieder die in den F i g. 1 und 2
to dargestellte Ausgangslage.
Ist der Durchmesser einer Münze zu klein, um in einer Sortierstation den Fühler zu betätigen, so wandert sie
durch, bis zu derjenigen Station, deren Fühlkopf so tief eingestellt ist, daß>
der Fühler durch die Münze betätigt wird.
Auf diese Weise werden die Münzen nach ihrem Durchmesser aussortiert und können dann artweise den
Auswurfbehältern entnommen werden.
Dank der Auflauffläche 20 kann eir Fühler betätigt werden, trotzdem die Durchmesser, soweit sie natürlich
groß genug sind, um den Fühler überhaupt zu betätigen, in weiten Grenzen variieren können. V"-gIichen mit den
gebräuchlichen und als Fühler üblicherweise verwendeten
Kontaktstifte eines Mikroschalters, werden demzufolge ein Anstehen einer Münze mit vergleichsweise
großem Durchmesser am Fühler vermieden. Dazu kommt, daß die Münze in der Stellung, in welcher sie
den Fünler betätigt, durch die ihren Oberrand
übergreifende Rückhalteplatte 18 in ihrer Lage gesichert ist und sich so bei der Betätigung des Fühlers
nicht quer zur Schiene 4 stellen kann, wo.mit die Gefahr beseitigt ist, daß eine solche Münze abfällt, bevor sie in
den Bereich des Auswerfers 27 gelangt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Münzsortiervorrichtung, bei welcher die Münzen auf einer geneigten Platte aufliegend über eine Schiene an einer Mehrzahl von Sortierstationen vorbeigeführt werden, wobei in jeder Sortierstation ein Fühler und, in der Fortbeweguiigsrichtung der Münzen, hinter jedem Fühler ein durch diesen gesteuerter Auswerfer vorgesehen und jeder Fühler als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen der Platte abgewendeter Arm mit Steuermitteln für den dem betreffenden Fühler zugeordneten Auswerfer zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des andern, die Platte (3) nach außen durchsetzenden Armes (ßa), auf seiner Unterseite ein Betätigungsstück (17) aufweist, das in an sich bekannter Weise mit einer Auflauffläche (20) versehen ist, an welche sich eine die Münze überfassende Rückhalteplatte (18) anschließt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH66676A CH595666A5 (de) | 1976-01-20 | 1976-01-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2607124A1 DE2607124A1 (de) | 1977-07-21 |
| DE2607124B2 DE2607124B2 (de) | 1978-10-12 |
| DE2607124C3 true DE2607124C3 (de) | 1979-06-13 |
Family
ID=4192304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762607124 Expired DE2607124C3 (de) | 1976-01-20 | 1976-02-21 | MUnzsortiervorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH595666A5 (de) |
| DE (1) | DE2607124C3 (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE2800494C3 (de) * | 1978-01-05 | 1984-05-10 | Prema GmbH, 4800 Zofingen, Aargau | Münzsortiervorrichtung mit Auswerferstößeln |
| DE3021327A1 (de) * | 1980-06-06 | 1981-12-24 | Walter F. 7500 Karlsruhe Schorpp | Muenzsortierautomat |
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| DE19848086C2 (de) | 1998-10-19 | 2002-06-13 | Wolf Garten Gmbh & Co Kg | Walzenstreuwagen |
-
1976
- 1976-01-20 CH CH66676A patent/CH595666A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-02-21 DE DE19762607124 patent/DE2607124C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2607124A1 (de) | 1977-07-21 |
| CH595666A5 (de) | 1978-02-15 |
| DE2607124B2 (de) | 1978-10-12 |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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