DE2603505C3 - Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration - Google Patents
Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und UltrafiltrationInfo
- Publication number
- DE2603505C3 DE2603505C3 DE2603505A DE2603505A DE2603505C3 DE 2603505 C3 DE2603505 C3 DE 2603505C3 DE 2603505 A DE2603505 A DE 2603505A DE 2603505 A DE2603505 A DE 2603505A DE 2603505 C3 DE2603505 C3 DE 2603505C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- membrane module
- flat membrane
- plate
- module according
- plates
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 title claims description 52
- 238000001223 reverse osmosis Methods 0.000 title claims description 3
- 238000000108 ultra-filtration Methods 0.000 title claims description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 15
- 239000012466 permeate Substances 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 4
- 239000011148 porous material Substances 0.000 claims description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000012465 retentate Substances 0.000 description 2
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 229920002301 cellulose acetate Polymers 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000005056 compaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 239000012510 hollow fiber Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000002906 microbiologic effect Effects 0.000 description 1
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000001954 sterilising effect Effects 0.000 description 1
- 238000004659 sterilization and disinfection Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D63/00—Apparatus in general for separation processes using semi-permeable membranes
- B01D63/08—Flat membrane modules
- B01D63/082—Flat membrane modules comprising a stack of flat membranes
- B01D63/0822—Plate-and-frame devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D2313/00—Details relating to membrane modules or apparatus
- B01D2313/14—Specific spacers
- B01D2313/146—Specific spacers on the permeate side
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration gemäß
Patentanspruch 1.
Die Ansprüche 2-12 beinhalten Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Membrantechnologie hat seit der Entdeckung von druckstabilen Membranen als neues Verfahren
eine ständig wachsende Bedeutung bekommen. Der Einbau der Membranen in Geräte wird in unterschiedlichster
Weise durchgefühlt, indem die Formgebung von Membran und die Strömungsführung variiert
werden. Zum Einsatz kommen Rohrmnduln,
Spiralmoduln, Hohlfasermoduln und Flachmembranmoduln. Nachteilig bei den meisten Modularten ist
bisher der entweder unhandliche oder, wirtschaftlich gesehen, teure Austausch der Membran.
Im Hinblick auf einen einfachen und billigen Membranaiistausch
haben sich Flachmembranmoduln als günstig erwiesen, da bei Schadhaftwerden einer Mcm-
bran die die Membran tragende poröse Platte lediglich mit einer neuen Membran belegt zu werden braucht,
ohne daß auch der Trägerkörper ausgewechselt werden muß. Infolge des inneren der porösen Platte gerichteten
Druckgefälles legt die Membran sich von selbst an die Plattenoberfläche an. Ein Nachteil von
Flachmembranmoduln ist der gegenüber anderen Modularten relativ große Raumbedarf bei gegebener
Filterfläche. Flachmembranmoduln sind meist so aufgebaut, daß die einzelnen membranüberzogenep. Platten
stapelartig in gewissem, gegenseitigem Abstand parallel zueinander angeordnet sind. Die Ausgangsflüssigkeit
bzw. das Retentat strömt dabei üblicherweise von einer Seite des Moduls zwischen zwei benachbarten
Platten in Richtung auf die gegenüberliegende Modulseite, treten dort durch eine entsprechende
Öffnung in den sich anschließenden Zwischenraum über und strömen hier in entgegengesetzter
Richtung wieder zur ersten Modulseite zurück.
Für einen optimalen Membranaustausch ist es aber erforderlich, daß die Flüssigkeit in turbulenter Strömung
überall mit gleicher Geschwindigkeit über die Membranoberfläche hinwegströmt. Bei einem zylindrischen
Modul ist diese Voraussetzung infülge der starken Erweiterung und Verengung eines als Kreisscheibe
ausgebildeten Strömungskanals, der in Richtung eines Durchmessers durchflossen wird, nicht
ohne weiteres gegeben.
Bekannte Modulausführungen verwenden daher jeweils zwischen den porösen Platten zusätzlich angeordnete
Leitplatten mit beispielsweise reliefartig eingearbeiteten Führungskanälen, welche eine solche
Zwangsführung der Strömung bewirken sollen, daß alle Membranstellen mit möglichst gleicher Geschwindigkeit
überströmt werden. Eine solche Ausführung ist kompliziert und teuer und erhöht den bei
Flachmembranmoduln bereits nachteilig hohen spezifischen Raumbedarf noch mehr.
Aus der CH-PS 542639 ist es bekannt, die porösen
Platten selbst mit strömungsleitenden Oberflächenprofilen auszubilden, über welche eine doppellagige
Membran gelegt wird, die sich unter dem herrschenden Druckgefälle der profilierten Oberfläche anpassen
soll.
Diese bekannten Ausführungen weisen erhebliche Nachteile auf. Das für die porösen Platten allgemein
verwendete Kunststoffmaterial ist nur für begrenzte Drücke zu verwenden. Wird ein bestimmtes Druckniveau
überschritten, so tritt infolge des Druckgefälles zwischen dem Plattenzwischenraum und dem Inneren
der Platten eine Verdichtung des porösen Plattenmaterials ein, die sich nachteilig auf die Permeatleistung
auswirkt. Besonders störend ist dieser Effekt bei der Abtrennung kleinerer Moleküle und bei der Hyperfiltration,
wo mit hohen Drücken gearbeitet werden muß.
Weiterhin hat sich herausgestellt, daß bei den bekannten Vorrichtungen sowohl bei Verwendung getrennter
Strömungsplatten als auch bei Leitprofilen, die in die Oberfläche der porösen Platten eingearbeitet
sind, keine gleichmäßig turbulente Überströmung der Membranflächen erzielt wird.
Bei porösen Platten mit eingearbeiteten Oberflächenprofilen ergibt sich zusätzlich die Schwierigkeit,
daß die semipermeablen Membranen, die meist aus polymeren Materialien wie etwa Celluloseazctat oder
Polyamid bestehen, beim dichten Anschmiegen an die Oberflächenprofile örtlich gedehnt und stark mecha
nisch beansprucht werden,
Ziel der Erfindung ist daher ein Flachmembranmodul ohne die erwähnten Nachteile, dessen poröse
Membranträger formstabil und hochdruckfest sind, dessen Raumbedarf durch Vermeidung von zusätzlichen
strömungsleitenden Einbauten gering gehalten werden kann, und dessen Membran nicht örtlich gedehnt
oder überbeansprucht werden.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß erreicht (vgl. Patentanspruch 1).
Der Porendurchmesser der erfindungsgemäß verwendeten
Materialien kann zwischen 1 μΐη und 1000 μπι liegen. Die porösen Sammelplatten mit im
wesentlichen glatten Oberflächen zu versehen, entspricht nicht nur der strömungstechnischen Gestaltung
des erfindungsgemäßen Flachmembranmoduls, sondern bietet auch erhebliche fertigungstechnische
Vorteile, insbesondere in Verbindung mit den verwendeten harten Werkstoffen.
Die Verwendung von Frittenplatten, insbesondere solchen aus Glas, bietet insgesamt f· 'gende Vorteile:
- Geringe Einbaustärke, dadurch gu'e Raumnuizu
ng
- Druck- und Formstabilität
- Temperaturbeständigkeit, daher Sterilisierungsmöjvichkeit
- Weitgehende chemische Neutralität
- Mikrobiologische Resistenz
- Weitgehende Wahlmöglichkeit der Porosität zur Beeinflussung des Druckabfalls innerhalb der
Platten
- Verwendbarkeit der Platten als direkte Unterlage bei der Herstellung der Membranfolien.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform von Flachmembranmoduln werden elliptische oder kreisförmige
Sammelplatten verwendet, welche in der Nähe ihres Randes eine Durchtrittsöffnung für die
Flüssigkeit von einem Plattenzwischenraum in den nächstfolgenden aufweisen. Die Durchtritt^öffnungen
aufeinanderfolgender Platten liegen sich normalerweise abwechselnd diametral gegenüber, so daß die
Flüssigkeit in dem Zwischenraum zwischen zwei Platten von einer Modulseite zur anderen strömt.
Eine Voraussetzung für überall gleiche Ström ungsgeschwindigkeit ist die Bedingung, daß der Strömungskanal
senkrecht zur mittleren Strömungsrichtung im wesentlichen überall gleich große Querschnittsflächen
aufweist. Wegen der starken Verbreiterung eines Strömungskanals mit kreisförmiger oder
elliptischer Grundfläche ist dessen Höhe am mittleren Bereich durch einen erfindungsgemäß kleineren Abstand
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sammclplatten so verringert, dpß sich überall eine gleiche
Qucrs"iir.ittsfläche ergibt. Diese Bedingung ist für
eine überall gleiche Strömungsgeschwindigkeit jedoch noch nicht ausreichend, da der Strömungsweg und damit
auch der Strömungswiderstand von der Plattenmitte zum Plattenumfang hin zunimmt. Dieser Unterschied
wird erfindungsgemäß dadurch kompensiert, da sich die Höhe des Strömungskanals auch quer zur
Strömungsriwhtung von der Plattenmitte zum Plattenrand
hin vergrößert. Das bedeutet, daß der Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sammclplatten
erfindungsgemäß so ausgebildet ist, daß seine Höhe von der Modulmittc zum Umfang hin in allen
Richtungen zunimmt. Dies wird dadurch erreicht, daß zwei einander zugewandte Plattenoberflächen entweder
beide konvex, eine eben und die andere konvex.
oder eine konkav und die andere konvex ausgebildet
sind, wobei im letzteren Fall «.lie konvexe Krümmung
jedoch stiirkcr als die konkave sein muß.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß beide einander zugewandten Plattcnoberflächcn
in gleicher Weise konvex ausgebildet sind, so daß jede
Platte ihrerseits zwei gleiche konvexe Oberflachen besitzt. Diese Formgebung ist allein schon aus Gründen
der gleichmäßigen Druckverteilung zweckmäßig.
Um so weitgehend wie möglich eine überall gleiche Strömungsgeschwindigkeit zu erzielen, sind clic
Krümmungen der Plattenoberflächen sowie der Abstand der Platten voneinander so ausgeführt, daß in
dem zwischen zwei Platten gebildeten Strömungskanal das Verhältnis von Strömungslänge zu hydraulischem
Durchmesser überall konstant ist. Der »hydraulische Durchmesser« ist erläutert in Prandtl.
»Strömungslehre«. (S. Auflage. S. 223. 1965.
Die Krümmung eier Fritten zur Ausbildung des optimalen
Strömungsverhaltens läßt sich für den jeweiligen Anwendungsfall ermitteln, wobei eine optimale
gleichmäßige Strömung nur bei turbulentem Strömungsverhalten erreicht wird. Hierdurch sverden Ablagerungen
auf der Membran vermieden; (bei laminarer Strömung ist die Strömungsgeschwindigkeit auf
der Membranoberfläche nahe Null, so daß die Membran sehr schnell zugesetzt wird). Um gleichzeitig einen
möglichst geringen Druckabfall zu erhalten, sollte zweckmäßig mit einer Reynoldschen Zahl von 3000
gearbeitet werden.
Bei einer optimalen Reynoldschen Zahl von 3000 muß auf der gesamten Platte dieselbe lineare Geschwindigkeit
herrschen, ti. h. der Druckabfall ist im wesentlichen eine Funktion der Länge des Strömungsweges
und des hydraulischen Radius, wobei wegen der turbulenten Strömung die zu berücksichtigende
4. Wurzel aus der Reynoldschen Zahl durch die Festlegung auf Rc = 3000 einen weiteren konstanten
Faktor darstellt. Da die Länge des Strömungsweges in radialer Richtung zunimmt, muß der hydraulische
Radius ebenfalls größer werden, um zu einem kon-
Die einzustellende lineare Geschwindigkeit richtet sich nach der Viskosität und läßt sich durch das Bypass-Ventil
regeln.
Die exakte Formgebung hängt von verschiedenen Konstruktionsparametern wie z. B. der genauen Lage
der Flüssigkeitsein- und -austrittsöffnungen ab und kann nur für den Einzelfall genau errechnet werden,
wobei im Idcalfall auch der Flüssigkeitsabgang durch die Membran zu berücksichtigen ist.
Weitere Merkmale des erfindungsgemäßen Flachmembranmoduls werden an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
unter Hinweis auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch einen erfindunesgemäßen
ί laehmembranmodul.
Fig. 2 die perspektivische Ansicht einer in dei
Mitte geschnittenen, erfindungsgemäßen poröser Sammelplatte.
■' Fig. 3 einen Schnitt durch die Kundeinfassung einer
Sammelplattc,
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Dich tung einer Plattcndurchtrittsöffnung.
Der Strömungsverlauf ergibt sich aus Fig. I. Dit
ι» durchströmende Flüssigkeit bildet sich selber einer Kanal (9) und wird aufgrund ilcr Obcrflachcngcomc
trie tier Platte (1) von der Eintrittsöffnung (18) zu:
Austrittsöffnung (19) gleichmäßig aufgrund tier unterschiedlichen
Höhe (20, 20a, 20/)) und der unter-
i) schiedlichen Länge der Strömungswege über dit
Oberfläche transportiert. Um einen Druckabfall be höherer Anzahl hintcreinandcrgeschaltcter Platten zi
vermeiden, wird teilweise eine dieser Platten durcl· eine Anströmungspiaiie (10) ersei/.i. Diese ucMi/.i
:ii keine Durchbohrung. Zur Zu- und Ableitung wird jeweils
in Jie Randabdichtung (6) eine Zu- bzw. Abführung (11). (12) eingepaßt, die insgesamt an ein Zu-(13)
bzw. Ableitungsrohr (14) angeschlossen sind Zur Regulierung der Strömungsgcschv. indigkeit übei
:"> dem Modul sind die Zu- und Ableitungen über eir
Ventil (17) verbunden, das als By-pass-Vcntil fungiert. Zur Vereinfachung des Systems können die Zu-
und Ab»r.itungsrohre (13), (14) auch zur Ausrichtung
des Moduls benutzt werden. Der gesamte Plattensta-
in pel wird in der von Filterpressen her bekannten Ar
zusammengedrückt, wobei die jeweiligen Endplatter (15) nur einseitig gekrümmt sind und aus Vollgas bestehen
können. Die Druckübertragung erfolgt durcr Metallplatten (16).
p. Fig. 2: Die Platte (1) besteht aus hochdruckfesterr
porösem Material vorzugsweise Glas, das entsprechend zur Erreichung einer gleichmäßigen Strömungsverteilung
konvex geformt ist. Die Oberfläche ist dabei blank poliert, so daß keine Verletzung dei
4D Membran entsteht.
An einer Seite ist die Platte durchbohrt. In die BoIv riino wirr! 7ur Fixierung der Membran und. um eir
Durchmischen des Permeats mit dem Retentat zu ver meiden, eine Metallhülse (2) gesteckt, an derer
j) beiden Enden Dichtungsringe (3) fixiert sind, tlit
außerdem Durchbrüche (4) haben können (s. auch Fig. 4).
Die Membran (5) wird beidseitig auf die Trägerplatte fixiert und am Rand mit einer schließender
κι Kunststoffdichtung (6) umgeben, die außerdem al?
Sammelkanal (21) für das Permeat benutzt wiru wire
(s. auch Fig. 3). Der Sammelkanal (21) kann auch aus Metall geformt sein, wobei die Kunststoffdichtungen
(7) auf das U-förmige Profil aufgeschoben sind
-,5 In dem Sammelkanal befindet sich einseitig ein Abiaul
für das Permeat (8).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration, mit einer Anzahl in gegenseitigem
Abstand voneinander angeordneten, beidseitig membranüberzogenen, porösen Sammelplatten,
mit Zwischenräumen zwischen den Platten, die druckdicht abgeschlossen sind, mit Ableitungen für das in die porösen Sammelplatten
hindurchgetretene Permeat, wobei
a) die Sammelplatten im wesentlichen glatte Oberflächen besitzen,
b) aus einem anorganischen, chemisch neutralen und hochdruckfesten Material gefertigt
sind,
c) die Sammclplatten kreisförmig oder elliptisch sind, und
d) Flüssigkeitsein- und -austrittsöffnungen in der Nähe des Plattenrandes angeordnet sind
und sieb
e) in Richtung eines Plattendurchmessers wechselweise diametral gegenüberliegen,
dadurch gekennzeichnet, daß
f) daß die Höhe des Zwischenraumes (9) zwischen zwei Sammelplatten von der Plattenmitte
(2On) zum Plattenrarid (20b) hin in jeder
Richtung zunimmt, wobei
g) der Querschnitt des Zwischenraumes (9) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sammelplatten
(1, 10) senkrecht zur mittleren Strömung^richtung an jeder Stelle zwischen
Flüssigkeilseintrittsöffnun.; (18) und Flüssigkeitsaustrittsöffnung
(19) im wesentlichen das gleiche Flächenmaß bfitzt.
2. Flachmembranmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Poren der porösen
Sammelplattcn (1, 10) Durchmesser zwischen 1 μπι und 1000 μπι aufweisen.
3. Flachmembranmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranen
(5) auf den Oberflächen der Sammelplattcn (1, 10) gebildet sind und mit diesen eine zusammenhängende
Einheit darstellen.
4. Flachmembranmodul nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten
Oberflächen zweier aufeinanderfolgender Sammclplatten (1,10) konvex gekrümmt sind.
5. Flachmembranmodul nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den einander
zugewandten Oberflächen zweier aufeinanderfolgender Sammelpla'.ten die eine eben und die andere
konvex gekrümmt ist.
6. Flachmembranmodul nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den einander
zugewandten Oberflächen zweier aufeinanderfolgender Sammelplatten die eine konvex und die
andere konkav gekrümmt ist, wobei die konvexe Krümmung stärker als die konkave ist.
7. Flachmembranmodul nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
einander zugewandten Oberflächen zweier aufeinanderfolgender Sammclplatten (1) in ihrer
Krümmung so ausgebildet sind, daß für den durch sie begrenzten Zwischenraum (9) zwischen der
Flüssigkeitscintrittsöffnung (18) und der Flüssigkcitsaustrittsöffnung
(19) das Verhältnis von Strömiingslänge /u hydraulischem Durchmesser
konstant ist,
8, Flachmembranmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ränder der porösen Sammelplatten (1, 10) mit
"> Reifen (6) von etwa U-förmigem Querschnitt umgeben sind, dessen Schenkel mit wulstartigen
Dichtungen (7) versehen sind, die einerseits an der Plattenoberfläche und andererseits zur Abdichtung
des Zwischenraumes (9) zwischen zwei Sam-I» melplatten (1, 10) an der entsprechenden Dichtung
(7) der nächstfolgenden Sammelplatte (1,10) anliegen.
9. Flachmembranmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem
ι > Rand der Sammelplatte (1, 10) und dem Reifen
(6) ein ringförmiger Kanal (21) zum Aufnehmen des aus der Sammelplatte (1, 10) austretenden
Permeats befindet, und daß dieser Kanal (21) mit einer durch den Reifen (6) hindurchführenden
2" Permeatableitung (8) versehen ist.
K). Flachmembranmodul nach einem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Flüssigkeitseintrittsöffnung (IS) bzw. Flüssigkeitsaustrittsöffnung
(19) im Falle des Flüssig-
y> keitsübertritts von einem Zwischenraum (9) in den
nächstfolgenden Zwischenraum (9) aus einer in der diese Zwischenräume trennenden Sammelplatte
(1) angeordneten Bohrung besteht, durch welche eine Metall- oder Kunststoffhülse (2) geführt
ist, deren umgebördelte Enden je mit einer wulstartigen Dichtung (3) versehen sind, durch
welche die um die Bohrung verlaufende Membrankante abdichtend gegen die Oberfläche der
Sammelplatte (1) gedrückt wird.
r> 11. Flachmembranmodul nach Anspruch K),
dadurch gekennzeichnet, daß je nach gewünschter Durchströmfolge eine oder mehrere Sammelplatten
(10) sowie Zu- und Ableitungen (11, 12) angeordnet sind.
κι 12. Flachmembranmodul nach dnem der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die letzte Sammelplatte (15) zur Druckentlastung
an ihrer λ ■ •(',enseite mit einer dicht anliegenden
Stutzplatte (16) hinterlegt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2603505A DE2603505C3 (de) | 1976-01-30 | 1976-01-30 | Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2603505A DE2603505C3 (de) | 1976-01-30 | 1976-01-30 | Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2603505A1 DE2603505A1 (de) | 1977-08-11 |
| DE2603505B2 DE2603505B2 (de) | 1980-01-24 |
| DE2603505C3 true DE2603505C3 (de) | 1980-09-18 |
Family
ID=5968624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2603505A Expired DE2603505C3 (de) | 1976-01-30 | 1976-01-30 | Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2603505C3 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0195461B2 (de) * | 1981-05-20 | 1994-09-14 | Dow Danmark A/S | Vorrichtung zum Trennen einer Flüssigkeit in zwei Fraktionen |
| DE3789694T2 (de) * | 1986-09-03 | 1994-10-13 | Kurita Machinery Manuf | Filterpresse. |
| PL151768B1 (en) * | 1987-05-27 | 1990-10-31 | Ultrafiltration apparatus | |
| DE4030657A1 (de) * | 1989-10-17 | 1991-04-18 | Geesthacht Gkss Forschung | Vorrichtung zur trennung von stoffgemischen mit voneinander beabstandeten, gestapelten membranelementen |
| DE102006022502A1 (de) | 2006-05-08 | 2007-11-29 | Ltn Nanovation Ag | Filtereinheit für die Abwasseraufbereitung und die Trinkwassergewinnung |
| DE102008036920A1 (de) | 2008-08-04 | 2010-02-11 | Itn Nanovation Ag | Filtriereinheit zur Aufbereitung von Wasser |
-
1976
- 1976-01-30 DE DE2603505A patent/DE2603505C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2603505B2 (de) | 1980-01-24 |
| DE2603505A1 (de) | 1977-08-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19700231C2 (de) | Vorrichtung zum Filtern und Trennen von Strömungsmedien | |
| DE3783667T2 (de) | Trennvorrichtung mit spiralfoermig gewickelter membran und verfahren zu ihrer anwendung. | |
| EP1812147B1 (de) | Vorrichtung zum filtern von stoffen aus flüssigkeiten | |
| EP0707884A1 (de) | Vorrichtung zum Filtern und Trennen von insbesondere biologisch-organischen Strömungsmedien mittels nach Art von Membrankissen ausgebildeten Filterelementen | |
| DE2803344C3 (de) | Vorrichtung zur Massenübertragung zwischen Fluiden unter Zwischenschaltung einer Membrane | |
| DE3914592C2 (de) | Verfahren und Filtermodul zur Filtration von Flüssigkeiten im Cross-Flow-Betrieb | |
| EP0609275A1 (de) | Keramisches filterelement zur tangentialfluss-filtration von flüssigkeiten und gasen. | |
| EP0289740A1 (de) | Abstandselement zur Führung von Strömungsmedien | |
| DE3525682A1 (de) | Wickelmembran-filterkerze | |
| EP0423609A1 (de) | Filterstapel für den Einbau in einer nach dem Crossflow-Prinzip betreibbaren Filtervorrichtung für Fluide | |
| DE2209116A1 (de) | Filtervorrichtung | |
| WO1990009229A1 (de) | Spiralfilter | |
| DE2603505C3 (de) | Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration | |
| DE2814326C2 (de) | Abstützkörper zur Abstützung von Rohrplatten in Hohlfasertrenneinrichtungen | |
| DE2444224C3 (de) | Trennvorrichtung | |
| EP1360984B1 (de) | Vorrichtung zur Abtrennung einer Komponente aus einem Gasgemisch oder Flüssigkeitsgemisch | |
| DE2304702A1 (de) | Vorrichtung zum zerlegen von fluessigkeiten in zwei teilmengen mittels semipermeabler membranen | |
| EP0999888B1 (de) | Filtervorrichtung | |
| EP0350853B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Filtrieren von gasförmigen oder flüssigen Dispersionen | |
| DE3507532C2 (de) | Vorrichtung zum Filtern und Trennen von flüssigen und gasförmigen Medien | |
| DE2653875C3 (de) | Vorrichtung für die Ultrafiltration | |
| EP0423527B1 (de) | Vorrichtung zur Trennung von Stoffgemischen mit voneinander beabstandeten, gestapelten Membranelementen | |
| CH685331A5 (de) | Modul zur Durchführung der Pervaporation von Fluiden. | |
| DE102016009914B4 (de) | Hohlmembranmatte, Hohlmembranmodul und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE2221951C2 (de) | Membraneinheit zum Reinigen eines Flüssigkeitsgemisches durch Anwendung der umgekehrten Osmose |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SCHOTT GLASWERKE, 6500 MAINZ, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |