[go: up one dir, main page]

DE2603505C3 - Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration - Google Patents

Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration

Info

Publication number
DE2603505C3
DE2603505C3 DE2603505A DE2603505A DE2603505C3 DE 2603505 C3 DE2603505 C3 DE 2603505C3 DE 2603505 A DE2603505 A DE 2603505A DE 2603505 A DE2603505 A DE 2603505A DE 2603505 C3 DE2603505 C3 DE 2603505C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane module
flat membrane
plate
module according
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2603505A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2603505B2 (de
DE2603505A1 (de
Inventor
Roland Dipl.-Chem. Dr. 6238 Hofheim Schnabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schott AG
Original Assignee
Jenaer Glaswerk Schott and Gen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jenaer Glaswerk Schott and Gen filed Critical Jenaer Glaswerk Schott and Gen
Priority to DE2603505A priority Critical patent/DE2603505C3/de
Publication of DE2603505A1 publication Critical patent/DE2603505A1/de
Publication of DE2603505B2 publication Critical patent/DE2603505B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2603505C3 publication Critical patent/DE2603505C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D63/00Apparatus in general for separation processes using semi-permeable membranes
    • B01D63/08Flat membrane modules
    • B01D63/082Flat membrane modules comprising a stack of flat membranes
    • B01D63/0822Plate-and-frame devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2313/00Details relating to membrane modules or apparatus
    • B01D2313/14Specific spacers
    • B01D2313/146Specific spacers on the permeate side

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration gemäß Patentanspruch 1.
Die Ansprüche 2-12 beinhalten Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Membrantechnologie hat seit der Entdeckung von druckstabilen Membranen als neues Verfahren eine ständig wachsende Bedeutung bekommen. Der Einbau der Membranen in Geräte wird in unterschiedlichster Weise durchgefühlt, indem die Formgebung von Membran und die Strömungsführung variiert werden. Zum Einsatz kommen Rohrmnduln, Spiralmoduln, Hohlfasermoduln und Flachmembranmoduln. Nachteilig bei den meisten Modularten ist bisher der entweder unhandliche oder, wirtschaftlich gesehen, teure Austausch der Membran.
Im Hinblick auf einen einfachen und billigen Membranaiistausch haben sich Flachmembranmoduln als günstig erwiesen, da bei Schadhaftwerden einer Mcm-
bran die die Membran tragende poröse Platte lediglich mit einer neuen Membran belegt zu werden braucht, ohne daß auch der Trägerkörper ausgewechselt werden muß. Infolge des inneren der porösen Platte gerichteten Druckgefälles legt die Membran sich von selbst an die Plattenoberfläche an. Ein Nachteil von Flachmembranmoduln ist der gegenüber anderen Modularten relativ große Raumbedarf bei gegebener Filterfläche. Flachmembranmoduln sind meist so aufgebaut, daß die einzelnen membranüberzogenep. Platten stapelartig in gewissem, gegenseitigem Abstand parallel zueinander angeordnet sind. Die Ausgangsflüssigkeit bzw. das Retentat strömt dabei üblicherweise von einer Seite des Moduls zwischen zwei benachbarten Platten in Richtung auf die gegenüberliegende Modulseite, treten dort durch eine entsprechende Öffnung in den sich anschließenden Zwischenraum über und strömen hier in entgegengesetzter Richtung wieder zur ersten Modulseite zurück.
Für einen optimalen Membranaustausch ist es aber erforderlich, daß die Flüssigkeit in turbulenter Strömung überall mit gleicher Geschwindigkeit über die Membranoberfläche hinwegströmt. Bei einem zylindrischen Modul ist diese Voraussetzung infülge der starken Erweiterung und Verengung eines als Kreisscheibe ausgebildeten Strömungskanals, der in Richtung eines Durchmessers durchflossen wird, nicht ohne weiteres gegeben.
Bekannte Modulausführungen verwenden daher jeweils zwischen den porösen Platten zusätzlich angeordnete Leitplatten mit beispielsweise reliefartig eingearbeiteten Führungskanälen, welche eine solche Zwangsführung der Strömung bewirken sollen, daß alle Membranstellen mit möglichst gleicher Geschwindigkeit überströmt werden. Eine solche Ausführung ist kompliziert und teuer und erhöht den bei Flachmembranmoduln bereits nachteilig hohen spezifischen Raumbedarf noch mehr.
Aus der CH-PS 542639 ist es bekannt, die porösen Platten selbst mit strömungsleitenden Oberflächenprofilen auszubilden, über welche eine doppellagige Membran gelegt wird, die sich unter dem herrschenden Druckgefälle der profilierten Oberfläche anpassen soll.
Diese bekannten Ausführungen weisen erhebliche Nachteile auf. Das für die porösen Platten allgemein verwendete Kunststoffmaterial ist nur für begrenzte Drücke zu verwenden. Wird ein bestimmtes Druckniveau überschritten, so tritt infolge des Druckgefälles zwischen dem Plattenzwischenraum und dem Inneren der Platten eine Verdichtung des porösen Plattenmaterials ein, die sich nachteilig auf die Permeatleistung auswirkt. Besonders störend ist dieser Effekt bei der Abtrennung kleinerer Moleküle und bei der Hyperfiltration, wo mit hohen Drücken gearbeitet werden muß.
Weiterhin hat sich herausgestellt, daß bei den bekannten Vorrichtungen sowohl bei Verwendung getrennter Strömungsplatten als auch bei Leitprofilen, die in die Oberfläche der porösen Platten eingearbeitet sind, keine gleichmäßig turbulente Überströmung der Membranflächen erzielt wird.
Bei porösen Platten mit eingearbeiteten Oberflächenprofilen ergibt sich zusätzlich die Schwierigkeit, daß die semipermeablen Membranen, die meist aus polymeren Materialien wie etwa Celluloseazctat oder Polyamid bestehen, beim dichten Anschmiegen an die Oberflächenprofile örtlich gedehnt und stark mecha
nisch beansprucht werden,
Ziel der Erfindung ist daher ein Flachmembranmodul ohne die erwähnten Nachteile, dessen poröse Membranträger formstabil und hochdruckfest sind, dessen Raumbedarf durch Vermeidung von zusätzlichen strömungsleitenden Einbauten gering gehalten werden kann, und dessen Membran nicht örtlich gedehnt oder überbeansprucht werden.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß erreicht (vgl. Patentanspruch 1).
Der Porendurchmesser der erfindungsgemäß verwendeten Materialien kann zwischen 1 μΐη und 1000 μπι liegen. Die porösen Sammelplatten mit im wesentlichen glatten Oberflächen zu versehen, entspricht nicht nur der strömungstechnischen Gestaltung des erfindungsgemäßen Flachmembranmoduls, sondern bietet auch erhebliche fertigungstechnische Vorteile, insbesondere in Verbindung mit den verwendeten harten Werkstoffen.
Die Verwendung von Frittenplatten, insbesondere solchen aus Glas, bietet insgesamt f· 'gende Vorteile:
- Geringe Einbaustärke, dadurch gu'e Raumnuizu ng
- Druck- und Formstabilität
- Temperaturbeständigkeit, daher Sterilisierungsmöjvichkeit
- Weitgehende chemische Neutralität
- Mikrobiologische Resistenz
- Weitgehende Wahlmöglichkeit der Porosität zur Beeinflussung des Druckabfalls innerhalb der Platten
- Verwendbarkeit der Platten als direkte Unterlage bei der Herstellung der Membranfolien.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform von Flachmembranmoduln werden elliptische oder kreisförmige Sammelplatten verwendet, welche in der Nähe ihres Randes eine Durchtrittsöffnung für die Flüssigkeit von einem Plattenzwischenraum in den nächstfolgenden aufweisen. Die Durchtritt^öffnungen aufeinanderfolgender Platten liegen sich normalerweise abwechselnd diametral gegenüber, so daß die Flüssigkeit in dem Zwischenraum zwischen zwei Platten von einer Modulseite zur anderen strömt.
Eine Voraussetzung für überall gleiche Ström ungsgeschwindigkeit ist die Bedingung, daß der Strömungskanal senkrecht zur mittleren Strömungsrichtung im wesentlichen überall gleich große Querschnittsflächen aufweist. Wegen der starken Verbreiterung eines Strömungskanals mit kreisförmiger oder elliptischer Grundfläche ist dessen Höhe am mittleren Bereich durch einen erfindungsgemäß kleineren Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sammclplatten so verringert, dpß sich überall eine gleiche Qucrs"iir.ittsfläche ergibt. Diese Bedingung ist für eine überall gleiche Strömungsgeschwindigkeit jedoch noch nicht ausreichend, da der Strömungsweg und damit auch der Strömungswiderstand von der Plattenmitte zum Plattenumfang hin zunimmt. Dieser Unterschied wird erfindungsgemäß dadurch kompensiert, da sich die Höhe des Strömungskanals auch quer zur Strömungsriwhtung von der Plattenmitte zum Plattenrand hin vergrößert. Das bedeutet, daß der Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sammclplatten erfindungsgemäß so ausgebildet ist, daß seine Höhe von der Modulmittc zum Umfang hin in allen Richtungen zunimmt. Dies wird dadurch erreicht, daß zwei einander zugewandte Plattenoberflächen entweder beide konvex, eine eben und die andere konvex.
oder eine konkav und die andere konvex ausgebildet sind, wobei im letzteren Fall «.lie konvexe Krümmung jedoch stiirkcr als die konkave sein muß.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß beide einander zugewandten Plattcnoberflächcn in gleicher Weise konvex ausgebildet sind, so daß jede Platte ihrerseits zwei gleiche konvexe Oberflachen besitzt. Diese Formgebung ist allein schon aus Gründen der gleichmäßigen Druckverteilung zweckmäßig.
Um so weitgehend wie möglich eine überall gleiche Strömungsgeschwindigkeit zu erzielen, sind clic Krümmungen der Plattenoberflächen sowie der Abstand der Platten voneinander so ausgeführt, daß in dem zwischen zwei Platten gebildeten Strömungskanal das Verhältnis von Strömungslänge zu hydraulischem Durchmesser überall konstant ist. Der »hydraulische Durchmesser« ist erläutert in Prandtl. »Strömungslehre«. (S. Auflage. S. 223. 1965.
Die Krümmung eier Fritten zur Ausbildung des optimalen Strömungsverhaltens läßt sich für den jeweiligen Anwendungsfall ermitteln, wobei eine optimale gleichmäßige Strömung nur bei turbulentem Strömungsverhalten erreicht wird. Hierdurch sverden Ablagerungen auf der Membran vermieden; (bei laminarer Strömung ist die Strömungsgeschwindigkeit auf der Membranoberfläche nahe Null, so daß die Membran sehr schnell zugesetzt wird). Um gleichzeitig einen möglichst geringen Druckabfall zu erhalten, sollte zweckmäßig mit einer Reynoldschen Zahl von 3000 gearbeitet werden.
Bei einer optimalen Reynoldschen Zahl von 3000 muß auf der gesamten Platte dieselbe lineare Geschwindigkeit herrschen, ti. h. der Druckabfall ist im wesentlichen eine Funktion der Länge des Strömungsweges und des hydraulischen Radius, wobei wegen der turbulenten Strömung die zu berücksichtigende 4. Wurzel aus der Reynoldschen Zahl durch die Festlegung auf Rc = 3000 einen weiteren konstanten Faktor darstellt. Da die Länge des Strömungsweges in radialer Richtung zunimmt, muß der hydraulische Radius ebenfalls größer werden, um zu einem kon-
Die einzustellende lineare Geschwindigkeit richtet sich nach der Viskosität und läßt sich durch das Bypass-Ventil regeln.
Die exakte Formgebung hängt von verschiedenen Konstruktionsparametern wie z. B. der genauen Lage der Flüssigkeitsein- und -austrittsöffnungen ab und kann nur für den Einzelfall genau errechnet werden, wobei im Idcalfall auch der Flüssigkeitsabgang durch die Membran zu berücksichtigen ist.
Weitere Merkmale des erfindungsgemäßen Flachmembranmoduls werden an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel unter Hinweis auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch einen erfindunesgemäßen ί laehmembranmodul.
Fig. 2 die perspektivische Ansicht einer in dei Mitte geschnittenen, erfindungsgemäßen poröser Sammelplatte.
■' Fig. 3 einen Schnitt durch die Kundeinfassung einer Sammelplattc,
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Dich tung einer Plattcndurchtrittsöffnung.
Der Strömungsverlauf ergibt sich aus Fig. I. Dit
ι» durchströmende Flüssigkeit bildet sich selber einer Kanal (9) und wird aufgrund ilcr Obcrflachcngcomc trie tier Platte (1) von der Eintrittsöffnung (18) zu: Austrittsöffnung (19) gleichmäßig aufgrund tier unterschiedlichen Höhe (20, 20a, 20/)) und der unter-
i) schiedlichen Länge der Strömungswege über dit Oberfläche transportiert. Um einen Druckabfall be höherer Anzahl hintcreinandcrgeschaltcter Platten zi vermeiden, wird teilweise eine dieser Platten durcl· eine Anströmungspiaiie (10) ersei/.i. Diese ucMi/.i
:ii keine Durchbohrung. Zur Zu- und Ableitung wird jeweils in Jie Randabdichtung (6) eine Zu- bzw. Abführung (11). (12) eingepaßt, die insgesamt an ein Zu-(13) bzw. Ableitungsrohr (14) angeschlossen sind Zur Regulierung der Strömungsgcschv. indigkeit übei
:"> dem Modul sind die Zu- und Ableitungen über eir Ventil (17) verbunden, das als By-pass-Vcntil fungiert. Zur Vereinfachung des Systems können die Zu- und Ab»r.itungsrohre (13), (14) auch zur Ausrichtung des Moduls benutzt werden. Der gesamte Plattensta-
in pel wird in der von Filterpressen her bekannten Ar zusammengedrückt, wobei die jeweiligen Endplatter (15) nur einseitig gekrümmt sind und aus Vollgas bestehen können. Die Druckübertragung erfolgt durcr Metallplatten (16).
p. Fig. 2: Die Platte (1) besteht aus hochdruckfesterr porösem Material vorzugsweise Glas, das entsprechend zur Erreichung einer gleichmäßigen Strömungsverteilung konvex geformt ist. Die Oberfläche ist dabei blank poliert, so daß keine Verletzung dei
4D Membran entsteht.
An einer Seite ist die Platte durchbohrt. In die BoIv riino wirr! 7ur Fixierung der Membran und. um eir Durchmischen des Permeats mit dem Retentat zu ver meiden, eine Metallhülse (2) gesteckt, an derer
j) beiden Enden Dichtungsringe (3) fixiert sind, tlit außerdem Durchbrüche (4) haben können (s. auch Fig. 4).
Die Membran (5) wird beidseitig auf die Trägerplatte fixiert und am Rand mit einer schließender
κι Kunststoffdichtung (6) umgeben, die außerdem al? Sammelkanal (21) für das Permeat benutzt wiru wire (s. auch Fig. 3). Der Sammelkanal (21) kann auch aus Metall geformt sein, wobei die Kunststoffdichtungen (7) auf das U-förmige Profil aufgeschoben sind
-,5 In dem Sammelkanal befindet sich einseitig ein Abiaul für das Permeat (8).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration, mit einer Anzahl in gegenseitigem Abstand voneinander angeordneten, beidseitig membranüberzogenen, porösen Sammelplatten, mit Zwischenräumen zwischen den Platten, die druckdicht abgeschlossen sind, mit Ableitungen für das in die porösen Sammelplatten hindurchgetretene Permeat, wobei
a) die Sammelplatten im wesentlichen glatte Oberflächen besitzen,
b) aus einem anorganischen, chemisch neutralen und hochdruckfesten Material gefertigt sind,
c) die Sammclplatten kreisförmig oder elliptisch sind, und
d) Flüssigkeitsein- und -austrittsöffnungen in der Nähe des Plattenrandes angeordnet sind und sieb
e) in Richtung eines Plattendurchmessers wechselweise diametral gegenüberliegen,
dadurch gekennzeichnet, daß
f) daß die Höhe des Zwischenraumes (9) zwischen zwei Sammelplatten von der Plattenmitte (2On) zum Plattenrarid (20b) hin in jeder Richtung zunimmt, wobei
g) der Querschnitt des Zwischenraumes (9) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sammelplatten (1, 10) senkrecht zur mittleren Strömung^richtung an jeder Stelle zwischen Flüssigkeilseintrittsöffnun.; (18) und Flüssigkeitsaustrittsöffnung (19) im wesentlichen das gleiche Flächenmaß bfitzt.
2. Flachmembranmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Poren der porösen Sammelplattcn (1, 10) Durchmesser zwischen 1 μπι und 1000 μπι aufweisen.
3. Flachmembranmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranen (5) auf den Oberflächen der Sammelplattcn (1, 10) gebildet sind und mit diesen eine zusammenhängende Einheit darstellen.
4. Flachmembranmodul nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Oberflächen zweier aufeinanderfolgender Sammclplatten (1,10) konvex gekrümmt sind.
5. Flachmembranmodul nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den einander zugewandten Oberflächen zweier aufeinanderfolgender Sammelpla'.ten die eine eben und die andere konvex gekrümmt ist.
6. Flachmembranmodul nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den einander zugewandten Oberflächen zweier aufeinanderfolgender Sammelplatten die eine konvex und die andere konkav gekrümmt ist, wobei die konvexe Krümmung stärker als die konkave ist.
7. Flachmembranmodul nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Oberflächen zweier aufeinanderfolgender Sammclplatten (1) in ihrer Krümmung so ausgebildet sind, daß für den durch sie begrenzten Zwischenraum (9) zwischen der Flüssigkeitscintrittsöffnung (18) und der Flüssigkcitsaustrittsöffnung (19) das Verhältnis von Strömiingslänge /u hydraulischem Durchmesser
konstant ist,
8, Flachmembranmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der porösen Sammelplatten (1, 10) mit
"> Reifen (6) von etwa U-förmigem Querschnitt umgeben sind, dessen Schenkel mit wulstartigen Dichtungen (7) versehen sind, die einerseits an der Plattenoberfläche und andererseits zur Abdichtung des Zwischenraumes (9) zwischen zwei Sam-I» melplatten (1, 10) an der entsprechenden Dichtung (7) der nächstfolgenden Sammelplatte (1,10) anliegen.
9. Flachmembranmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem
ι > Rand der Sammelplatte (1, 10) und dem Reifen (6) ein ringförmiger Kanal (21) zum Aufnehmen des aus der Sammelplatte (1, 10) austretenden Permeats befindet, und daß dieser Kanal (21) mit einer durch den Reifen (6) hindurchführenden
2" Permeatableitung (8) versehen ist.
K). Flachmembranmodul nach einem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese Flüssigkeitseintrittsöffnung (IS) bzw. Flüssigkeitsaustrittsöffnung (19) im Falle des Flüssig-
y> keitsübertritts von einem Zwischenraum (9) in den nächstfolgenden Zwischenraum (9) aus einer in der diese Zwischenräume trennenden Sammelplatte (1) angeordneten Bohrung besteht, durch welche eine Metall- oder Kunststoffhülse (2) geführt ist, deren umgebördelte Enden je mit einer wulstartigen Dichtung (3) versehen sind, durch welche die um die Bohrung verlaufende Membrankante abdichtend gegen die Oberfläche der Sammelplatte (1) gedrückt wird.
r> 11. Flachmembranmodul nach Anspruch K),
dadurch gekennzeichnet, daß je nach gewünschter Durchströmfolge eine oder mehrere Sammelplatten (10) sowie Zu- und Ableitungen (11, 12) angeordnet sind.
κι 12. Flachmembranmodul nach dnem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die letzte Sammelplatte (15) zur Druckentlastung an ihrer λ ■ •(',enseite mit einer dicht anliegenden Stutzplatte (16) hinterlegt sind.
DE2603505A 1976-01-30 1976-01-30 Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration Expired DE2603505C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2603505A DE2603505C3 (de) 1976-01-30 1976-01-30 Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2603505A DE2603505C3 (de) 1976-01-30 1976-01-30 Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2603505A1 DE2603505A1 (de) 1977-08-11
DE2603505B2 DE2603505B2 (de) 1980-01-24
DE2603505C3 true DE2603505C3 (de) 1980-09-18

Family

ID=5968624

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2603505A Expired DE2603505C3 (de) 1976-01-30 1976-01-30 Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2603505C3 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0195461B2 (de) * 1981-05-20 1994-09-14 Dow Danmark A/S Vorrichtung zum Trennen einer Flüssigkeit in zwei Fraktionen
DE3789694T2 (de) * 1986-09-03 1994-10-13 Kurita Machinery Manuf Filterpresse.
PL151768B1 (en) * 1987-05-27 1990-10-31 Ultrafiltration apparatus
DE4030657A1 (de) * 1989-10-17 1991-04-18 Geesthacht Gkss Forschung Vorrichtung zur trennung von stoffgemischen mit voneinander beabstandeten, gestapelten membranelementen
DE102006022502A1 (de) 2006-05-08 2007-11-29 Ltn Nanovation Ag Filtereinheit für die Abwasseraufbereitung und die Trinkwassergewinnung
DE102008036920A1 (de) 2008-08-04 2010-02-11 Itn Nanovation Ag Filtriereinheit zur Aufbereitung von Wasser

Also Published As

Publication number Publication date
DE2603505B2 (de) 1980-01-24
DE2603505A1 (de) 1977-08-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19700231C2 (de) Vorrichtung zum Filtern und Trennen von Strömungsmedien
DE3783667T2 (de) Trennvorrichtung mit spiralfoermig gewickelter membran und verfahren zu ihrer anwendung.
EP1812147B1 (de) Vorrichtung zum filtern von stoffen aus flüssigkeiten
EP0707884A1 (de) Vorrichtung zum Filtern und Trennen von insbesondere biologisch-organischen Strömungsmedien mittels nach Art von Membrankissen ausgebildeten Filterelementen
DE2803344C3 (de) Vorrichtung zur Massenübertragung zwischen Fluiden unter Zwischenschaltung einer Membrane
DE3914592C2 (de) Verfahren und Filtermodul zur Filtration von Flüssigkeiten im Cross-Flow-Betrieb
EP0609275A1 (de) Keramisches filterelement zur tangentialfluss-filtration von flüssigkeiten und gasen.
EP0289740A1 (de) Abstandselement zur Führung von Strömungsmedien
DE3525682A1 (de) Wickelmembran-filterkerze
EP0423609A1 (de) Filterstapel für den Einbau in einer nach dem Crossflow-Prinzip betreibbaren Filtervorrichtung für Fluide
DE2209116A1 (de) Filtervorrichtung
WO1990009229A1 (de) Spiralfilter
DE2603505C3 (de) Flachmembranmodul für umgekehrte Osmose und Ultrafiltration
DE2814326C2 (de) Abstützkörper zur Abstützung von Rohrplatten in Hohlfasertrenneinrichtungen
DE2444224C3 (de) Trennvorrichtung
EP1360984B1 (de) Vorrichtung zur Abtrennung einer Komponente aus einem Gasgemisch oder Flüssigkeitsgemisch
DE2304702A1 (de) Vorrichtung zum zerlegen von fluessigkeiten in zwei teilmengen mittels semipermeabler membranen
EP0999888B1 (de) Filtervorrichtung
EP0350853B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Filtrieren von gasförmigen oder flüssigen Dispersionen
DE3507532C2 (de) Vorrichtung zum Filtern und Trennen von flüssigen und gasförmigen Medien
DE2653875C3 (de) Vorrichtung für die Ultrafiltration
EP0423527B1 (de) Vorrichtung zur Trennung von Stoffgemischen mit voneinander beabstandeten, gestapelten Membranelementen
CH685331A5 (de) Modul zur Durchführung der Pervaporation von Fluiden.
DE102016009914B4 (de) Hohlmembranmatte, Hohlmembranmodul und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2221951C2 (de) Membraneinheit zum Reinigen eines Flüssigkeitsgemisches durch Anwendung der umgekehrten Osmose

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SCHOTT GLASWERKE, 6500 MAINZ, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee